
Vor zwei Jahren Käärijä (Aufmacherbild), letztes Jahr Baby Lasagna, dieses Jahr Yuval Raphael. Dreimal hintereinander haben die Jurys beim Eurovision Song Contest dem Publikumsfavoriten den Sieg verwehrt und entschieden, wer die Siegtrophäe mit nach Hause nehmen darf. Die Favoriten der Zuschauer*innen hatten das Nachsehen und konnten sich bestenfalls über den zweiten Platz freuen. Ist das fair und im Interesse der (kommerziellen) Erfolgs des Wettbewerb und der teilnehmenden Künstler*innen?
Zugegeben: Seit der Wiedereinführung der Jurys im Jahr 2009 waren diese nicht immer das Zünglein an der Waage. 2011 setzten sich die Televoting-Favoriten Ell & Nikki mit „Running Scared“ durch, 2018 Netta mit „Toy“ und 2021 Måneskin mit „Zitti e buoni“ – und holten sich jeweils den ESC-Gesamtsieg. 2022 war dann ohnehin eine Ausnahmesituation mit dem gerade gestarteten Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und der großartigen Solidarität der europäischen Völker.
Und natürlich gab es auch Jahre, wo sich Jury- und Televoting einig waren: Bei Alexander Rybak und Lena etwa, aber auch bei Loreen 2012, Emmelie de Forest, Conchita Wurst und Salvador Sobral. Das ist natürlich der beste Fall. Der trat aber tatsächlich 2017 das letzte Mal ein.
Gerade mit den Siegen von Nemo im letzten Jahr und jetzt von JJ sind wir aber denkbar weit von einem Einklang von Jury- und Televoting entfernt. Nemo war beim Televoting nur Fünfter, JJ jetzt Vierter. „The Code“ hatte nach einer kurzen Euphorie kein dauerhaftes popkulturelles Echo. Es bedarf nicht allzu viel Kaffeesatzleserei, um das auch für „Wasted Love“ zu vermuten. Gleichzeitig zeigten Käärijä und Baby Lasagna als Pausenact im gestrigen ESC-Finale, dass sie und ihre Songs dauerhafte Relevanz über den eigentlichen ESC-Abend hinaus hatten und auch noch weiter die Menschen begeistern.
Die EBU hatte gute Gründe, als sie die Jurys wieder beim Wettbewerb etablierte – auch wenn an ESC-Siegern der Nuller Jahre, die ohne das Zutun von Jurys zustande gekommen sind, wie „Molitva“, „My Number One“ oder „Hard Rock Hallelujah“ recht wenig auszusetzen ist. Alles sind ESC-Hits für die Ewigkeit.
Gleichzeitig kann man fragen, ob es wirklich gerechtfertigt ist, wenn die Jurys gestern Abend dem israelischen Beitrag „New Day Will Rise“ ganze 60 Punkte geben, aber Miriana Conte von ihnen 83 Punkte bekommt oder Tommy Cash 98 Punkte? Wäre es – abgesehen von den politischen Umständen – wirklich kulturell so falsch gewesen, wenn die Televoting-Siegerin Yuval Raphael den ESC 2025 gewonnen hätte? Oder der Televoting-Zweite Tommy Cash mit seiner Spaßnummer, die absurd gut ins Ohr geht und offenbar Menschen in allen Teilen Europas erreicht hat?
Televoting-Favoriten haben in den letzten Jahren nur dann den ESC-Sieg davon getragen, wenn sie beim Publikum sehr weit vor den anderen Beiträgen lagen. Das ist aus den unterschiedlichsten Gründen – nicht zuletzt dem reinen Televoting in den Semis – schwerer zu erreichen als bei den Jurys, denen zum einen klare Bewertungskriterien vorgelegt werden und die sehr oft einer geringen Anzahl von Beiträgen die Höchstpunktzahlen zukommen lassen, so dass diese einen Vorteil gegenüber Televoting-Favoriten haben.
Jurys können sinnvoll sein, um groben musikalischen Unfug zu verhindern, den es ohne Zweifel beim ESC geben kann. Sie sollten aber nicht bevormundend sein und ihren Willen durchsetzen, sondern eher Wegweisung geben und künstlerisch anspruchsvolleren oder innovativen Beiträge Anerkennung zollen, die ihnen das Publikum möglicherweise vorenthält (siehe die Schweiz gestern Abend).
Das minimale Wertungsübergewicht des Televotings wegen der Rest-of-the-World-Stimmen reicht da nicht aus. Man könnte ja mal prüfen, wie sich die Ergebnisse geändert hätten, wenn die Jury-Stimmen ein Drittel zählen und die des Publikums zwei Drittel. Dann würden wir uns auch dem Ideal des deutschen Grundgesetzes annähern: Die Macht geht vom Volke aus (und nicht von den Jurys).
Wie siehst Du die ESC-Siege der Jury-Favoriten in den letzten drei Jahren? Wäre die Änderung der Gewichtung der Stimmen, eine Möglichkeit, um das besser zu gestalten? Oder sollte man ganz anders vorgehen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Dieses Jahr hätte der Publikumsfavorit doch echt eine Chance gehabt. JJ hat von den Jurys bedeutend weniger Punkte bekommen als Loreen oder Nemo. Es war halt nur leider kein Käärijä oder Baby Lasagna dabei, der das hätte ausnutzen können.
Da hast Du natürlich einen Punkt.
Nach dem Juryvoting dachte ich auch, jetzt wird ein schwedischer Sieg sehr wahrscheinlich. Ich bin froh das es anders kam.
gegen Schweden ist man nur weil es Schweden ist ?? recht seltsam
Ich war vor allem gegen Schweden, weil der Song in meinen Ohren nicht gut genug für einen Siegertitel war.
dabei wurde doch noch schön ins Stadion geschaltet, und Abba gefeiert – das hätte doch einen noch größeren schwedischen Push auslösen sollen/können … oder? 🙂
Ich glaube eher, dass man sich manche Leute den 13., 14. und 15. Anruf für die Schweden gespart hatten, weil sie so hoch in den Wetten war und weil Schweden generell gut abschneidet. Vielleicht hätte Finnland mit den Song sogar gewonnen, weil man sich bei Finnland nicht so sicher gewesen wäre, da hätten manche alle 20 Anrufe ausgereizt.
Israel hat 297 Televoting-Punkte bekommen und nur deshalb nicht gewonnen, weil die Jurys es nicht wollten (60 Punkte, rein politische Gründe).
Du kannst Dir Deinen Mist, den Du hier immer verzapfst, natürlich weiter schön reden.
Aha.. Und die Publimkums-Votes haben keine politischen Gründe? Ich bitte Sie.. Mindestens die Hälfte davon waren Solidaritätspunkte. Sie hat gut gesungen, ja. Aber das Lied selbst war sehr mittelmäßig und altbacken. Im Sinne der Beendigung, der nervigen, jährlich stattfindenden Diskussionen wäre ich allerdings auch für eine Änderung. Entweder nur noch Jury oder nur noch Publikum.
Sind das Unterstellungen?
Das Jury-Ergebnis für Israel hätte höher sein müssen, das Televoting allerdings niedriger…
Ich habe nichts über Israel geschrieben und ich habe auch nichts schön geredet. Ich habe lediglich komplett wertfrei bemerkt, dass JJ weniger Jury-Punkte bekommen hat als Nemo und Loreen, so dass es für den Televotingfavoriten einfacher gewesen wäre, sich durchzusetzen als in den Vorjahren.
Diese Nodin-Person ist mir schon vor einigen Tagen negativ aufgefallen. Am besten ignorieren.
Manche Anliegen/Argumentationen fallen dem „Ton“ zum Opfer
Mir geht es wie DP. Sowohl Nemo als auch JJ waren Beiträge, die sehr kalkuliert mit – aus meiner Sicht und nach meinem Geschmack – beindruckend gut gemachter, aber letztlich doch gekünstelter Stimmakrobatik auf Jurypunkte geschielt haben. Ist das legitim? Natürlich! Aber ich persönlich fände es schade, wenn sich das jetzt fortsetzen würde und wir jedes Jahr einen ähnlichen Siegertitel hätten, der v.a. durch großen Juryvorsprung zustande kommt. Ich hab da ein ungutes Gefühl. 2/3 zu 1/3 wär m.E. ein guter Weg, um diesen Trend abzuschwächen. Das alles bitte nicht als hate gegen Nemo oder JJ verstehen – die haben das toll gemacht und vor ihrer Leistung habe ich allergrößten Respekt. Es ist halt nur einfach nicht mein Geschmack und mir gefällt ein ESC der Popularmusik besser als einer des Kunstliedes.
Frage mich wo das Problem bei den Liedern wie von Nemo letztes Jahr oder dieses Jahr von JJ ist.Das ist genau so Musik die beim ESC mitmachen darf, kann und soll, wie so ne lustige Nummer oder ne mässig gesungene Dance Nummer, die eher ins Ohr geht, vielleicht auch nach dem ESC länger gehört wird, als wie der Song von JJ jetzt z.B.
Ich gehöre da eher zur Kategorie lieber selten hören, dafür ist es auch mal was anderes. Aber freue mich auch über Power Acts wenn das Gesamtpaket stimmt.
Aber mit mittelmäßigem Gesang und einfach strukturieren Songwriting Baukasten System (Strophe, Refrain, Strophe und zum letzten Refrain dann Key Change 🥱), wie bei den meisten ESC Songs, gewinnt man aktuell beim ESC eher keinen Pokal. Da muss dann schon was bei sein was auch die Jurys überzeugen kann. Wenn bei beiden dann hohe Voting Ergebnisse sind, landet man dann logischerweise oben.
Ein erwas einseitiger und oberflächlich polemischer Kommentar. Wenn man es am Beispiel JJ abhandeln will,muss man genauer hinschauen und wird feststellen, dass es sich zum Teil auch umgekehrt verhält: In Ländern wie z.B. Georgien, Ukraine oder auch Italien hat die Jury den Sieger auf die letzten Plätze gewertet, auch wenn das Lied dem jeweiligen ABSTIMMENDEN Publikum dieser Länder sehr wohl Punkte wert war, ähnlich wie bei Conchita Wurst 2014. Insofern haben diese und weitere Jurys nicht zum Sieg eines „Jury-Siegers“ beigetragen, sehr wohl aber das Publikum. Also Macht der Jurys, ja. Aber diese Macht kann punktuell auch gegen den sog. „Jury-Sieger“ auspendeln.
Ich persönlich erinner mich mit Grauen an die reinen Televote-Jahrgänge.
Da stimme ich vollkommen zu. Die Gewinner der reinen Publikumsvoting Jahrgänge sind toll aber die weiteren Beiträge fallen dann stark ab. Das war alles ohne Abwechslung und macht die Jahrgänge im Nachhinein kaum schaubar.
Also reines Televoting kann nicht die Lösung sein.
Ich möchte nie mehr ein ESC erleben bei dem ein Act mit Null Punkte aus dem Wettbewerb geht
Ein klares Ja zur Jury
Schweiz mit Null Punkten ein No Go
Das ist nun mal das Spiel.
Das könnte man leicht ändern, indem man die 12 Punkteregelung abschafft und die Punkte nach dem Anteil der Stimmen vergibt. Die 12 Punkte bevorzugen die zwei größten Favoriten, und benachteiligen über die Hälfte der Teilnehmerfeldes. Aber das wissen wir seit Jahren.
Kann dem Artikel nur zustimmen. Es ist wenig zuträglich für den ESC und auch kaum mehr vermittelbar, wenn nun zum 3. Mal in Folge der Televoting-Sieger von der Jury sabotiert wird.
JJ und sein Song, den ich sogar durchaus als sympathisch und authentisch empfinde, im Gegensatz zu Nemo, ist heute schon wieder vergessen.
Auch ärgerlich, auch wenn es hier nur um die Plätze geht. Wenn man im Televoting 11. wird, im Jury-Vote 13. und das in der Summe den 15. Platz ausmacht….
Stimmt, eigentlich wäre es ja Platz 24. 😉
Was heißt hier „sabotiert“? Es ist nicht Sinn und Zweck der Jurys, Erfüllungsgehilfen der Televoter zu sein. Punkt.
Wie kann bitte die Jury den Televoting-Sieger sabotieren? Sie kennen das Ergebnis nicht!
Die bewerten die Generalprobe am Freitag.
Jetzt könnte man meinen, sie reagieren auf die Semifinalergebnisse (niemand weiß, ob sie die genaue Punktevergabe schon kennen). Aber auch da kann noch viel passieren:
JJ war am Do nur 5. von 16
Am Sa 4. von 26+. Also viel besser!
Man kann das Televoting nicht voraussehen. Wie soll man da „sabotieren“?
Es ist vorweg klar, wie abgestimmt wird. Wäre das anders, hätten wir auch ein anderes Teilnehmerfeld. Dann würden sich auch die Vorentscheide daran orientieren. Ich würde sagen, es sollte so bleiben. Es würde die Vielfalt verloren gehen…
Gerade so geht die Vielfalt aber verloren.
Perfekte Logik
Ich denke, dass die Jury das breite Publikum insgesamt viel besser widerspiegelt – also nicht nur jene, die tatsächlich beim ESC anrufen, sondern die Allgemeinheit. Die meisten Menschen schauen den ESC ja „nur“ am Finalabend, ohne aktiv abzustimmen. Genau dieses stille, aber grosse Publikum – das oft Lieder wie Voyage oder Maman besonders schön findet – war in meinem Umfeld stark vertreten.
Im Büro, bei Freunden und in der Familie haben viele nicht verstanden, warum diese Beiträge vom Publikum so wenige Stimmen bekommen haben. Die Zuschauerstimmen kommen eben grösstenteils von den eingefleischten Fans, und das verzerrt das Bild etwas. Insofern ist die Jury ein wichtiges Gegengewicht und spiegelt meiner Meinung nach die musikalischen Vorlieben der Allgemeinheit besser wider.
Du meinst also wirklich, eine Jury aus 5 Leuten, spiegelt das breite Publikum viel besser wieder, als ein Televote…. bemerkenswerte Einstellung.
Interessant auch, Deine „Umfrage“ bei Freunden, Familie und Büro… das ging ja schnell…
Sorry, das ist typisches Ü50-Gequatsche. „Nimm mir ja meinen ESC nicht weg“
Also wenn die Jury die breite Masse wiederspiegeln würde und (fast) genauso abstimmt, dann bräuchten wir keine Jury. Es geht ja gerade darum, dass sie auch andere Kriterien in den Songs sehen als wir Zuschauer. Also ich möchte die Jury nicht missen, selbst wenn man sich ab und an über ihre Entscheidung ärgert.
Aber warum sollten die Kriterien der Zuschauer nicht die entscheidenden sein? Wer finanziert denn die Künstler? Das ist doch das Publikum. Man sollte niemals das Publikum bevormunden und ihm zu verstehen geben, dass ihm etwas gefällt, was ihm nicht gefallen sollte. Eine Abkopplung des ESC vom Massengeschmack ist der Untergang dieser wunderbaren Veranstaltung. Es gibt natürlich (steuerfinanzierte) Theater, die sich darin gefallen, vor leeren Rängen unverdauliche Kost zu spielen. Aber ist das per se wertvoller, als Kunst, die die Menschen anspricht?
meine Betrachtung ist da sehr ähnlich.
Juries gerne in die Semiefinale und mit weniger Macht ins Finale.
Ü44-gequatsche, bitte sehr 🙂
erlaube die Frage: bist Du „U14“?
Aber die Jury soll doch gerade eben NICHT das breite Publikum widerspiegeln, sondern die Beiträge anhand vorab definierter Kriterien möglichst objektiv bewerten?
Kunst zu bewerten ist nie objektiv.
Widerspruch! Man darf nur die objektiven Kriterien und die persönlichen Vorlieben nicht durcheinanderwerfen.
Ich kann Dir zum Beispiel in einem seitenlangen Essay darlegen, warum Hemingways Texte große Literatur sind, aber ich habe bei keinem seiner Bücher bis zum Ende durchgehalten, weil mir seine Art, die Dinge zu beschreiben, weder Freude macht noch mein Interesse weckt.
Volle Zustimmung!
Freunde und Bekannte von mir haben mich gefragt, wieso die Schweiz oder Frankreich so wenig Punkte aus dem Televoting bekommen haben.
Schweden kam bei den meisten garnicht gut an.
Dafür kamen aber Estland, Griechenland und Österreich und Italien relativ gut an in meinen Freundes-&’Bekanntenkreis.
Die Schweden wirkten sehr müde, wie Gabbani damals. Griechenland war eine der Überraschungen des Abends. Wäre ev. der beste Gewinner gewesen.
Ich habe von Anfang an gesagt, dass die Schweden, einen auf den Gabbani machen.😀
Griechenland hat für mich mit Österreich das beste Gesamtkonzept gehabt und die ganzen 12 Punkte für Griechenland und Österreich waren so verdient!
Bei uns hat Griechenland dann auch das Voting gewonnen. Für mich war das ein großartiger Moment der ESC-Geschichte. Das Lied ist eine perfekte Kombination aus modernen und traditionellen Elementen, die Bühne war perfekt auf das Lied abgestimmt, und Klavdias stimmliche Ausführung war fantastisch. Außerdem gibt es von mit immer ein + 1, wenn jemand mit Brille auf der Bühne steht. (Ich kann diesen körperlichen Perfektionswahn nicht ab …) Und das sage ich als jemand, der keine Brille trägt, außer stylische 😎 natürlich.
Am Ende waren da für mich ein paar Projektionen zu viel aber es hat zum Glück nicht geschadet. Allgemein sollte man diese ganzen Sachen mal etwas zurückfahren, die Umbauten haben auch oft lange gedauert.
Ich denke, es hat eher geholfen. Das ist halt die Welt, in der wir heute leben …
Denk an Salvador… auch bei MM war vor 2 Jahren alles nur auf ihn fokussiert.
Das sind aber die Ausnahmen, und Salvador ist auch schon wieder fast 10 Jahre her. Mann, wie die Zeit rennt … 🤔
Man braucht dann Leute mit Ausstrahlung, die haben Casting Sternchen halt allgemein (noch) nicht. Dieses Jahr hatten das für mich in Ansätzen Erika und Claude aber natürlich nicht auf dem Level von MM oder Slimane.
Bei uns hat Österreich knapp vor Griechenland, Frankreich, Italien, Estland und der Schweiz.
Scheint auch so, das Griechenland zur alten Stärke zurück gefunden hat. (Mit Außnahme 2023)
2021-10Platz
2022-08Platz
2024-11Platz
2025-06Platz
Bei uns gab es sogar jemanden (eine meiner engsten Freundinnen), der Portugal auf der 1 hatte. 🙂
Meine Schwester hatte Portugal auch weiter oben.
Ihre Top sah so aus
(01.BL+Käärija)
01.Italien
02.Portugal
03.Ukraine
04.Österreich
05.Lettland
Italien und Portugal? Ist Deine Schwester noch zu haben? 🤣
Haha nein😅
Das Lied ist zum ersten Mal seit Jahren auch in Griechenland sehr populär, sagten mir Freunde da.
Verstehe ich zu 100%.
Ich habe auch für Griechenland angerufen, da er mich zu 100% überzeugt hat und ich habe davor noch nie für Griechenland angerufen.
Das stimmt so nicht. Letztes Jahr war „Zari“ in Griechenland ebenfalls sehr populär, sogar noch mehr als „Asteromata“.
Was mich bei vielen anderen Inszenierungen gestört hat, waren die übertrieben kurzen Kamerashots & Schnitte. Griechenland bekam von mir auch ein Vote.
Ja, da war viel Hektisches dabei. Wahrscheinlich wollte man damit für Abwechslung sorgen, weil man wusste, dass die Lieder nicht über 3 Minuten tragen.
Polen ein Paradebeispiel.
So sehr ich Justyna liebe … das war für mich ’ne Zirkusnummer.
Und das Lied selber habe ich überhaupt nicht in Erinnerung.
Ich tippe auf Tremor beim Bildregisseur.
Etliche Songs hatten durchweg 2-3 Sekunden Schnitte. Bei Griechenland war es entspannter, da ließen sie einen auch mal 8-9 Sekunden zusehen.
Nicht für Songs anrufen und sich dann wundern, warum sie keine Stimmen bekommen, genau mein Humor.
@Oli: Du hast geschrieben: „Die Zuschauerstimmen kommen eben grösstenteils von den eingefleischten Fans, und das verzerrt das Bild etwas.“
Ich finde, dass dieser wichtige Punkt im Beitrag und der Diskussion untergeht. Denn die eingefleischten Fans rufen nicht nur einmal an, sondern eben 20 Mal – oder noch öfter, um Ihren „Star“ nach vorn zu bringen. Gern auch schon zu Beginn der Sendung – also ohne überhaupt alle Musikbeiträge gehört zu haben, geschweige denn, sich von den Beiträgen bezaubern und ev. überzeugen zu lassen.
Über die einfachen Möglichkeit, via via Pegasus-Schadsoftware oder Vote-Bots einen bestimmten Länderbeitrag aus Prestige-Gründen nach vorne zu bringen, will ich gar nicht erst nachdenken…
Für die Niederlande ist das Abschneiden dieses Jahr etwas enttäuschend, da das Land im Vorfeld als Top-Ten-Kandidat gehandelt wurde und am Ende der 12. Platz herauskam.
Seit heute können bei AVROTROS Wettbewerbstitel für den ESC 2026 eingereicht werden:
https://eurovoix.com/2025/05/19/netherlands-open-song-submissions-for-eurovision-2026/
Die Autoren können sich mit der Einreichung viel Zeit lassen, denn am 22.11.2025 endet erst die Bewerbungsphase.
So eine Bewerbungsphase hätte ich mir von Deutschland auch gewünscht. Meiner Meinung nach hätte der SWR heute eine Bewerbungsphase starten sollen, unabhängig davon, ob man per Vorentscheid oder intern wählt.
Matty, Fehler! Die Quelle ist die Pressemitteilung vom letzten Jahr.
Wenn alles nach Plan geht, kann man in den Niederlanden ab den 1. August 2025 Songs einreichen für den ESC 2026.
Auch dieses Datum ist mit Vorsicht zu genießen, wegen den Sommerferien kann es nach vorne oder nach hinten verlegt werden.
Alles dazu wird noch veröffentlicht in neue Pressemitteilungen. Zuerst gibt es bei Avrotros einen Rückblick und einen Feier für Claude* (und Olivier)
* In den Niederlanden sagt man [Klaud] statt [Klood], weil letzteres einen Hoden bedeutet und/oder ein Schimpfwort ist.
Ik ben het mooiste kutwijf 🤭
Mir geht es nicht mal darum, dass keine Jury entscheiden darf….aber
es ist wahrlich lange her, dass ich mich dem Vote einer deutschen Jury anschließen konnte. In der deutschen Jury gibt es seit Jahren einen Schweden-Fetisch.
Ich schaue mir eh immer nur an, wen die Zuschauer gevotet haben…und daraus ableitend, wer anschliessend in den Charts dann WIRKLICH beim PUBLIKUM ankommt oder sich sogar als Musiker etablieren kann, in de Musikszene!
Tommy Cash steht in unzaehligen Laendern in den Top5 der iTunes, Kaj sowieso (12x Top5)….
aber auch Baller geht in den Downloads sowas von durch die Decke! (Gestern sogar Platz 1 in Polen
Wir sind nicht beim Eurovision Chart Contest.
Wenn sich Künstler nach dem esc aber in der Wirklichkeit der musikszene etablieren, hat das für mich eine Aussagekraft darüber, wer DAS PUBLIKUM erreicht hat, anstatt nur eine Jury auf seiner Seite zu haben.
Dass loreen, zelmerlöw und conchita eben nicht direkt nach dem voting Ergebnis in der Versenkung verschwunden sind, sondern international durchgestartet sind….das sagt was über das reale und praktische Potential des Songs aus, anstatt nur der Jury theorie
Aber es wäre den Künstlern zu gönnen, dass sie nach dem ESC in die Charts kommen. Denn das bedeutet doch, dass ihre Musik wirklich beim Publikum ankommt, ganz ohne Inszenierungen.
Ideal waere eine Jury aus 100 wirklich nachweislich, erkennbar, in der Szene bekannten, ESC PROFIS!!!
Die aber vorher wirklich ein Versprechen abgeben, dass politische Themen und sonstige persoenliche Diskrepanzen aussen vor bleiben, sondern man jeden Beitrag so bewertet, als kenne man nicht deren Herkunftsland
Ich persönlich fände es schrecklich, wenn die Jury weg ist, weil dann der ESC noch mehr zu einem Politischen Event wird, weil machen wir uns mal nichts vor, Israel hat nur so viele Stimmen bekommen, da es halt Israel ist oder 2022 Ukraine hat extrem viele Tele Punkte bekommen.
Ich bin dankbar für die Jury, welche seit Jahren weniger politisch Voted als das Tele.
Sehe ich genau so. Kann nicht nachvollziehen, wieso manche behaupten, dass die Jury Israel verhindern wollte. Die Jury ansich gibt es ja gar nicht, denn es sind 37 Juries mit jeweils 5 Jurymitgliedern der jeweiligen Länder. Kann mir jetzt nicht vorstellen dass die sich alle abgesprochen haben.
Ich persönlich fand das Lied jetzt auch nicht so besonders herausragend, hat mich einfach nicht berührt, genau so wie manch andere auch nicht.
Die Jury hat ja offensichtlich das Jury-typische Lied Israels runtergevoted, aber halt um ein Gegengewicht zu den unverdienten Televotes darzustellen… von daher auch völlig okay. Und genau dafür ist doch eine Jury da. Genauso wie es auch 2024 der Fall war.
Fakt ist, dass zwei Jury-Ködersongs hintereinander gewonnen haben. Diese Herangehensweise ist völlig legitim und zu akzeptieren. Aber, wenn daraus ein Trend wird, dass die Jurys diese Songs immer knapp über die Linie schleppen, und Publikumsfavoriten sich nicht mehr durchsetzen können, kann das für den ESC ein großes Problem werden. Zumal die Diskrepanz zwischen Jury & Publikum (Schweiz, UK, Israel) selten so stark war. Schön und angenehm ist, dass sich die ESC Bubble & Wettquoten (auch das famose Team von ESC K) sowohl in den Semis als auch im Finale oft komplett getäuscht haben. Das Publikum hat sich ein Stück weit von den veröffentlichten „Favoriten“ emanzipiert.
Ich fand den Song von Israel nicht viel besser als den Song von Griechenland. Ich habe daher erwartet, dass es entsprechend viel Punkte des Zuschauer votings erhält. Das es so viel mehr bekam habe ich nicht verstanden. Österreich hatte den besseren Song und die bessere Stimme.
Man muss sich fragen wie es sein kann dass im Televoting von Deutschland Israel 12 Punkte bekommt hat.
Soweit ich es gesehen habe konnte man auf der Webseite des votings auswählen für welches Land man abstimmt.
„Du kommst aus Detschland? Wenn es nicht stimmt bitte wähle dann das richtige Land aus dem Dropdown Menü.“ Was ist das bitte für eine Einladung zum faken! Kann man nicht mit VPN das Land faken?
Ich glaube es braucht aber für die Abstimmung entweder eine in dem Land registrierte Kreditkarte (Online-Voting) oder Telefonnummer (SMS/Anrufe).
Wieso soll Israel keine 12 Punkte aus Deutschland erhalten? Ich habe zwar Polen gewählt, aber das Lied aus Israel hat mich mit Abstand am meisten bewegt. Ich war mir nur sicher, dass Israel meinen Anruf nicht benötigt, deshalb habe ich mich anders entschieden.
Gerade in Deutschland ist das vollkommen im Rahmen des Erwartbaren. Griechenland hat hierzulande auch (verdient!) die 10 Punkte erhalten. Einhorn meinte doch selbst, die Lieder seien für ihn vergleichbar. LOL
Nein.
Eher die Jurys zurück ins Semi.
Das reduziert die Haudraufnummern und Spaßbeiträge in den Semis und wird so zu einer qualitativ höheren Zusammensetzung des Finales führen.
Die Jurypunkte verteilen sich mehr.
Leider wird dies nicht dazu führen, daß Länder, die gerade im politischen Fokus stehen, nicht mit Mitleids- oder Solidaritätspunkten überhäuft werden. In diesem Jahr waren das ca. 40% aller verfügbaren Zuschauerpunkte. Eine Entwicklung, die seit 2022 mehr als bizarre Züge angenommen hat.
Und die berüchtigten Diapora-Votes wird man dadurch (d.h. Jurys im Semi) leider auch nicht eindämmen können.
Jury-Wertungen wie die durch Österreich oder die Ukraine in diesem Jahr stellen dann noch andere Probleme in den Vordergrund.
Es bleibt schwierig.
Aber wie gut, daß der ESC unpolitisch war, ist und bleiben soll😉.
Manchmal würde ich mir tatsächlich wünschen, vor dem Voting gar nicht zu wissen, aus welchem Land der Beitrag kommt. Alle Interpreten sollten erstmal nur ne Startnummer bekommen und man kann sich ganz „frei“ eine Meinung zu dem Lied bilden. Nach dem Voting könnten dann in der Auszählpause die Interpreten vorgestellt werden.
Ist aber heutzutage sicher unmöglich, die Infos geheim zu halten. Und wäre auch schade, wenn dann nicht in der Landessprache gesungen werden würde, was ja immer das Besondere am ESC ist. Eine wirklich unbeeinflusste Abstimmung (sei es politisch oder nachbarschaftlich) ist wohl einfach nicht möglich.
Du plädierst also dafür, dass man durch Jurys im Semi darauf hinwirkt, dass weniger Nummern antreten, dei den Zuschauern gefallen? Das ist doch absurd, wenn man an einer großen Reichweite des ESC interessiert ist.
Das beste war doch ohnehin nicht im Wettbewerb – der Auftritt von Nemo. Im Ernst musste dabei noch jemand daran denken, wie sich Britney Spears die Haare auf einem Parkplatz rasierte? Tragische Gestalt, Britney hat sich zum Glück mit viel Arbeit ja gefangen.
Ich habe den Auftritt noch nicht gesehen aber ein oder 2 Bilder. Was mich etwas verwirrt hat.
Ich hatte den Ton aus. Da wir im Hotel waren, konnte man ja nicht in die Küche gehen.
Ich lasse mich überraschen, was auf mich zu kommt. Mal sehen wenn ich mir das Finale anschaue.
Hotelzimmer ohne Balkon? 😮
Ja, dafür hab ich immer Blick auf den Platz, meistens guckt man ja in der Stadt auf irgendwelche Gebàude.
Ich werde in Hotelzimmern ohne Balkon immer leicht klaustrophobisch, weil ich es mein ganzes Leben lang gewöhnt bin, dass ich aus dem Zimmer, in dem ich mich aufhalte, kurz raustreten kann. Und da ich nach wie vor 3 bis 5 Zigaretten am Tag rauche, ist ein Balkon natürlich auch hilfreich.
Ich hab quasi meine Terasse nebenan, mein Lieblings-RestoBar. Weil die Tische und Stühle draußen haben, kann ich auch da sitzen, wenn der Laden dicht ist, die Junx kennen mich ja.
Herzlichen Glückwunsch, dass Du Dein ganzes Leben lang immer in einem Zimmer wohnst bzw. aufhältst mit Terasse oder Balkon. Hoffentlich ändert sich das nicht mal im Alter 😉
Das hatte eindeutig Madonna-Qualitäten, wobei Loreen im letzten Jahr mit ihrem Barhockergeräkel da schon einen guten, neuen Standard gesetzt hat.
In diesem Jahr war es bizarr, aber nicht mitleidserregend, im Gegenteil. Die Dekonstruktion in Echtzeit zu verfolgen war schon sehr faszinierend.
Whatever happened to Baby Jane? im Schnelldurchlauf.
Céline Dion erwartet (Hoffnung war da) und dann Nemo bekommen. ☹️ Zum Glück konnten die anderen Interval Acts überzeugen, und mit dem Endergebnis bin ich auch zufrieden. Ein neuer Sieger ist gekrönt! 😃
Ja Gottseidank (auch wenn es musikalisch nicht mein Favorit war). Ich verspüre da tatsächlich eine gewisse Erleichterung.
Ich habe auch den Ton kurz abstellen müssen, habe es mir dann aber doch angetan. Wenn er da einen inneren Konflikt kundgetan hat, hat das wohl besser als beabsichtigt funktioniert. Ich war echt unangenehm berührt und habe (kein Scherz) Mitleid empfunden. Lachen musste ich, als die ESC-Regie dann den Fake-Applaus hochgedreht hatte.
Ja, Pinguin, wir wissen mittlerweile dass du Nemo nicht magst. Kein Grund das jeden Tag zu wiederholen.
Es war mit großem Abstand der peinlichste Moment des Abends. Hoffentlich hat diese Person jemanden, auf den sie sich verlassen kann und der ihr Halt gibt.
Wir haben uns richtig erschrocken. Im letzten Jahr gekrönter Held und in diesem Jahr tragisch abgehalfterte Dragqueen? Es mögen ja ein Kostüm und eine Inszenierung gewesen sein, die zum Song passen sollten, aber zur positiven Stimmung der Sendung hat das nicht beigetragen.
Ich bin weiterhin für die 50/50 Regel, aber ich hätte gerne wieder die Regel der Durschnittswertung aus Jury und Publikum.
Das würde Beiträge belohnen, die bei beiden Gruppen gut ankommen.
Ausprobieren würde ich auch ein Ranking aller 26 Beiträge, anstatt nur einer Top 10.
Wenn man sich die Durchschnittsplatzierung von Deutschland dieses Jahr anschaut, stünde da ein Durchschnittsplatz von 11, also ganze vier Plätze besser.
Die favorisierten Schweden zogen nicht so stark, wie man es angenommen hatte, deshalb verteilten sich die Punkte mehr auf verschiedene Kandidaten. Wenn der Favorit seiner Favoritenstellung gerecht geworden wäre, wäre JJ Zweiter geworden.
Estland hat als guter Spaßsong Schweden notwendige Stimmen weggenommen, vielleicht hätten die Schweden ohne die starke Konkurrenz aus Estland gewonnen. Das gilt umgekehrt auch für Estland, vielleicht wären sie ohne die Schweden noch höher gekommen.
Aber das gibt es jedes Jahr und das macht jedes Jahr eben auch so unterschiedlich. Und Jahrgänge/Interpreten (zB. Abor&Tynna vs Isaak) sind daher auch nie vergleichbar. Wieviel Punkte hätte JJ z.B. bekommen, wenn es diese Situation um Israel nicht gäbe? Sind das dann mehr Balladenfans, die für JJ anrufen oder verteilt es sich wieder gleich unter allen?
Ich bin sehr froh um die ausgleichenden Stimmen der Jury, weil die Musik beim Songcontest weiter im Zentrum stehen sollte. Comedy-Nummern wie «Espresso macchiato», «Rim Tim Tagi Dim» oder «Cha Cha Cha» finden beim auf Spass getrimmtem Publikum und der Ballermann-Gemeinde natürlich Anklang, sind aber für den für Zwischentöne empfänglichen Hörer nur schwer erträglich. Ohne Jury würden wohl viele Länder nur noch Beiträge mit Knalleffekt entsenden und Singer-Songwriter-Kompositionen hätten das Nachsehen. Diesen Einheitsbrei gilt es zu vermeiden.
Ich muss nach diesem ESC sagen, dass ich den Recap richtig überladen fand und sehne mich gerade an die unaufgeregteren 2010er Jahrgänge zurück.
Menschen sind ja nicht so eindimensional, Spaß bei einem Song und Zwischentöne schließen sich ja nicht aus, beides kann einem gefallen..
Der Portugiese hatte ja 2017 Zustimmung vom Publikum erhalten, die Israelin dieses Jahr sang auch keinen Spaßsong.
Wenn die Zuschauer Ballermann-Musik haben wollen, dann ist es auch nur fair und demokratisch, ihm Ballermann zu bieten. Nicht mein Fall, aber so ist das halt mit der Demokratie. Wahlergebnisse gefallen mir auch meistens nicht.
Deutschland sollte das beenden solange eine Jury so viel Macht hat zu bestimmen was gut ist und was nicht. Das Publikum im Saal und das Televoting wäre richtig. Warum ziehen wir uns nicht heraus für ein paar Jahre , die über 400.000 Tausend Euro könnte man gut in die Gesundheitspflege stecken, denn eigentlich können wir es uns nicht leisten jedes Jahr für nix soviel Geld „verballern“🤣
Mit 400.000 Euro würde man in der Gesundheitspflage ja auch sehr weit kommen …
Außerdem ist der ESC eine für die ARD sehr günstige Unterhaltungssendung, weil es eben eine Kooperation mit vielen anderen Sendeanstalten ist.
Aber warum schreibe ich das überhaupt? Dir geht es doch nicht um Fakten, sondern um Ideologie.
Aber togravus ?! … Sie schreibt doch auch ganz deutlich, dass Politik da nichts zu suchen hätte. 😉
Und natürlich gibt es viele tolle Zwecke für das Geld.
Meine Kontonummer lautet z.B.: DE23 ….
Bitte Verwendungszweck „Weltfrieden“ angeben.
👍 😀
Es heißt ja immer wieder, ein einziger Tatort kostet mehr als eine ganze Woche ESC-Programm. Case closed.
Und selbst wenn die ARD einen Tatort weniger pro Jahr produzieren würde, würde sie das gesparte Geld nicht in die Gesundheitspflege stecken.
Genau, das Geld würde dem Sondervermögen hinzugefügt.
Aber die Mitleids Masche Israel soviel Punkte zukommen zu lassen ist auch nicht in Ordnung. Tolle Stimme,aber der Ding an sich: naja. Oder damals mit der Ukraine,nur weil Krieg war /ist. Da war auch abzusehen wer Gewinnt. Politik hat da nix zu suchen
„…nur weil Krieg war /ist…“
Das zu lesen, macht mich traurig.
Ich denke immer noch, wenn das politische motiviert war, dann eher als Reaktion auf den dumpfen Antisemitismus im Umfeld des ESCs.
Man muss auch bedenken, dass für den Sieg beim Televotig ausreicht, wenn es eine kleine aber einige Gruppe in ganz Europa gibt, und je mehr Favoriten es für den Televoting-Sieg gibt (und das waren deses Jahr einige) desto kleiner muss die Gruppe sein. Ich habe leider noch nicht die Prozentzahlen gefunden, die zu den Punkten umgerechnet wurden, in Italien reichten beispielsweise 11% Anrufe für 8 Punkte aus. Mit 10-15% von den Protesten gegen Israel genevten Zuschauer, dürfte man dieses Ergebnis hinbekommen. Denn man kann ja immer nur für und nie gegen ein Land abstimmen und das ist vermutlich das wirkliche Völkerverbindende beim ESC.
Waren alle geil nicht
Es geht um die Gesamtpunktzahl aus beiden Votings, nicht ums Überstimmen.
So war Deutschland im Televoting Platz 11, bei den Jurys Platz 13, insgesamt aber nur Platz 15.
Jamala war 2016 in beiden Votings nur Platz 2, hat aber insgesamt gewonnen.
Wenn man sich die Vergangenheit ansieht, dominieren die Telesieger meistens sehr deutlich, während die Jury sich oft uneinig ist. Für die hinteren Plätzen bleibt meist nichts mehr übrig.
Der 10. Platz des Televotes von 2023 etwa, Albanien, kam nur auf etwas mehr als 50 Punkte. Dieses Jahr hatte der 10. Platz 97 Punkte.
Bei dem Part muss ich also widersprechen, dass die Zuschauer kein Powervoting betreiben könnten. Sie haben es getan, 2023 und 2024. Gerade auch in diesem Jahr hätten die Zuschauer alles in der Hand gehabt, aber sie haben die Punkte gestreut. Wenn sich die Zuschauer uneinig sind, sollen halt die Juries entscheiden. Das ist dann halt so.
Ich halte es nicht für Sinnvoll, das System so oft zu ändern, bis einem das Ergebniss passt. Ich finde, dass gerade dieses Jahr gezeigt hat, dass wir die Juries brauchen, weil sie ihrer Funktion, die Zuschauer auszugleichen, gerecht werden.
Ich will nicht jedes Jahr Ukraine und Israel trotz schlechten Songs und Stagings an der Spitze sehen, während Länder wie Australien und Malta regelmäßig am Finale scheitern, weil sie keine Nachbarn haben und es beim Televoting halt genau darauf ankomm.
Ich mag auch nicht schöne Lieder wie die Schweiz mit 0 Punkten darstehen sehen, nur weil sie keine Effekte nutzen. Das Televoting ist seit Jahren eine Katastrophe, auch im Loreen-Jahr war das so.
Die Jury sollte nicht weiter abgeschafft werden, sonder wieder im Halbfinale stimmberechtigt sein.
Eine UMKisierung ist genau der falsche Weg.
Dass Jurys das Publikum ausgleichen sollen ist ein zutiefst undemokratischer Ansatz. Brauchen wir dann also auch jemanden, der das Ergebnis der Bundestagswahl ausgleicht? Und wer soll das sein? Fünf handverlesene Politologen?
Sorry, aber das ist Äpfel mit Birnen. Wenn sollte man vllt mal eher die Qualität /Auswahl der Jury in Frage stellen.
Das televote war extrem fragwürdig dieses mal. und errinerte eher an die 2000er votings die voller dispora und blockvoting wahren.
Fûr mich hat die jury qualitativer gevotet. Ich glaube das televote müsste irgendwie überarbeitet werden den die hohen votes an israel die ukraine und grichenland spiegelten alles andere als den musikgeschmack der fans und der leute in europa wider
Was hast du gegen Griechenland? Diese Frau hat eine HAMMER Stimme – heute lief Asteromata im Auto rauf und runter, einfach geil.
Loreen und Nemo haben gewonnen, weil die Jury um sie herum eine massive Firewall gebaut hat. Dieses Jahr hingegen lief eigentlich alles ganz normal.
Wenn man natürlich jedes Israel als Sieger will oder den Zirkus von den Nuller Jahren, dann sollte man das Jury Voting dringend abschaffen. Nachdem aber Germany auch kein Televote Magnet ist, fragt man sich ob des Timings ob es nicht bloße Bitterkeit ist, dass Österreich schon wieder Jury gewonnen hat. Das darf doch alles nicht sein, trotz all der zynisch zur Schau gestellten Skepsis des deutschen Fandoms gegenüber jedem österreichischem Beitrag bei gleichzeitig eigener Underperformance
Den Anteil der Jurypunkte zu reduzieren ist irgendwie auch Quatsch. Wie will man das denn reduzieren? Den Prozentsatz so errechnen, dass immer abwechselnd Jury- und Televotingsieger gewinnen? Weil wenn dann nur noch das Televoting entscheiden würde, könnte man sich die Jury gleich ganz sparen. Für kleine Korrekturen auf den Plätzen (okay, Schweiz dieses Jahr war natürlich nicht klein) braucht es dann auch nicht unbedingt eine Jury. Also 50-50 oder gar nicht.
Über die Kompetenz und das Stimmverhalten der (deutschen) Jury lässt sich aber auch streiten. Wenn bei der deutschen Jury Albanien auf platz 21 landet, frage ich mich, was denn die Kriteriengrundlagen für die Bewertung waren? Originalität, Performance und Live-Gesang wurden hier wohl gänzlich missachtet, wenn parallel Norwegen bei unserer Jury auf Platz 10 landet.
Nicht zu vergessen die 8 Punkte für Malta.
Waren die nicht vom televoting? Von Jury so 80 oder? Immer noch zuviel
Ja, sorry, da war ich etwas unklar. Ich meine, dass unsere Jury Malta 8 gegeben hatte. Televote gesamt waren auch 8, ja.
Da hatten bestimmt die ESC Kompakt Blogger die Finger im Spiel. 🤓🤓🤓
Okay, JJs Beitrag wird wohl „nach einer kurzen Euphorie kein dauerhaftes popkulturelles Echo“ finden, aber dasselbe könnte man doch über „New Day Will Rise“ sagen, oder? Über die allermeisten ESC-Beiträge eigentlich, einschließlich so einiger Publikumsgewinner.
Aber nicht über den hier so verhassten Beitrag Tattoo. über 700m Streams hat der Song auf dem Buckel, und wird jeden Tag mehr als eine halbe Million Mal gehört.
Der Beweis, dass 2023 eben NICHT ein gutes Beispiel für Juryverzerrung ist.
– Regelung 2:1 Tele: Jury wäre gute Lösung
– erst dachte ich Jury raus beim Semi ist keine gute Idee, das könnte wieder so werden wie damals, als vorwiegend die Länder mit den meisten Auswanderern reinkommen, aber das ist nicht so gekommen, Ausnahme Ukraine, also kann so bleiben
– Die Punkte Vergabe ist mist … Jurys können ja nur 10 Ländern überhaupt Punkte geben , und der 11.beste geht genauso leer aus wie der 26., Vergabe von 1 für den schlechtesten bis hinauf 26 für den besten ergäbe ein völlig anderes Ergebnis und würde diese frustrierene 0 Punkte Katastrophe verhindern, und die Televoter voten ja nur für ihren Liebling
– es war ziemlich deutlich, dass die Jurys einen Sieg Israels verhindern wollten, da mit massenhaft Loyalitätsvoting draußen zu rechnen war, aber ein ESC in Israel nächstes Jahr…wäre wohl Desaster gewesen, die meisten Länder hätten vielleicht abgesagt, ich bin erleichtert, dass es anders gekommen ist.
– Ich denke KAJ hat nicht gewonnen weil viele wohl dachten die werden eh von den anderen genug Anrufe bekommen, und haben dann für jemand anders gestimmt, den sie auch mochten oder halt Soli für Israel
– Und der Pausenact von Nemo hat mich ziemlich verstört, erst dachte ich er ist von diesem Machwerk und sich selbst so hingerissen , dass er Tränen der eigenen Begeisterung vergießen, aber jetzt glaube ich er braucht professionelle Hilfe…der plötzliche Ruhm und der damit verbundene Rummel haben ihm nicht gut getan
Sorry, aber glaubt der Autor allen Ernstes, dass „New Day Will Rise“ irgendeine popkulturelle Relevanz haben wird? Das Lied versinkt auf Spotify außerhalb Israels praktisch in der Versenkung.
Schwieriges Thema, meiner Meinung nach. Prinzipiell denke ich, dass wir eine Jury brauchen. Das Abstimmverhalten des Televotings kann, genauso wie Jurys, die Integrität des Wettbewerbcharakters in Frage stellen. Viele Zuschauer voten nach Gefühl und wenn es nach Gefühl geht dann wird eben für den Nachbarn, den politischen Verbündeten, den witzigsten Beitrag oder für das Land, für welches man aufgrund der geopolitischen Sympathien hat, angerufen. Die Musik kann dann in den Hintergrund rücken. Es macht Sinn dies mit einer Jury auszugleichen, die versucht sachlich und so objektiv wie möglich die Musik zu bewerten. Das Televoting is sozusagen das Herz und die Jury das Gehirn.
Das Problem hierbei ist, dass die einige Jurys (nicht alle) einfach ihren Job nicht ordentlich machen. 98 Jurypunkte für das schief gesungene „Espresso Macchiato“ und 45 für „Zjerm“ macht einfach keinen Sinn und stellt schon rein optisch die Legitimität der Juroren in Frage. Die italienische Jury hat Estland auf Position 2 gesetzt und Österreich auf den letzten Platz. Entweder weiß die italienische Jury nicht was sie tut, oder sie hat aus Kalkül gehandelt um den größten Gegner ja keine Punkte zu geben. Es wurde auch wieder politisch agiert. Über Israels magere 60 Jurypunkte wurde schon gesprochen. Die aserbaidschanische Jury hat Armenien durch die Reihe weg auf den letzten Platz gesetzt. Die serbische Jury hat zum Ausdruck gebracht, wie sehr sie Albanien nicht mag. Und auch dieses Jahr gab es wieder jede Menge Juryunterstützung für Nachbarländer und politische Freunde. 12 Punkte für Griechenland von Zypern. 12 Punkte für Frankreich von Armenien. 12 Punkte für Italien von San Marino. 12 Punkte für Lettland von Litauen. Ja, das sind gute Songs, ist aber schon merkwürdig, dass mehrere Länder denken der beste Beitrag kommt von ihren Freunden. Dabei ist die Jury da, um genau so ein Voting zu unterbinden.
Hinzu kommen jede Menge andere Voreingenommenheiten. Albanien und Polen können anscheinend hinschicken, was sie wollen. Sie werden immer von den Jurys abgestraft. Songs in englisch, französisch und italienisch scheinen einen Vorteil zu haven, besonders wenn es um Balladen geht. Pop Songs und Balladen haben es einfacher als Beiträge in anderen Genres. Außerdem scheinen die Wettquoten und Popularität die Jurys zu beeinflussen.
Im Moment haben die Jurys Narrenfreiheit. Die können tun und lassen, was sie wollen. Niemand kontrolliert deren Votingverhalten. Es gibt keine Checks. Ich fände es gut, wenn die Jurys eine kurze Erklärung für ihre Top 5 und Bottom 5 Platzierungen geben müssten. Mich würde zum Beispiel interessieren, was die deutsche Jury in Malta sah um 8 Punkte zu rechtfertigen. Wenn man ein paar Leuten schon so viel Macht in die Hände legt, dann wünsche ich mir mehr Transparenz.
Auch die Jury ist nicht frei von Sympathie-Einflüssen. Mich würde auch mal interessieren, wie lange da einige den Job schon machen. Aber selbst wenn man mehrere Kriterien, wie Gesang, Musik und Inszenierung objektiv bewertet, kann ich die Entschiedungen mehrerer Jurys nicht wirklich nachvollziehen.
Ich kann z. B. die hohen Punktevergaben an Finnland und Malta persönlich nicht nachvollziehen. Was wollen die mit solchen Punktevergaben erreichen? Meinen die Juroren etwa, sie würden damit einen Beitrag zur sexuellen Selbstbestimmung fördern und sich damit bei jungen, weiblichen Fans beliebt machen?
Dann haben die sich die Acts nicht angesehen. Die mögen diese Message textuell vielleicht enthalten aber die Inszeinierung mit der Discokugel zwischen wirklich sehr dicken Lippen oder der „Mikrofonständer“ der an eine gewisse Schaumkanone erinnert, vermitteln das totale Gegenteil. Nach diesen Auftritten werden die beiden Künstlerinnen wohl eher auf OnlyFans als auf Spotify gesucht.
Sorry dafür, Respekt an alle Acts und ihre Teams aber mir scheint, die Juroren hängen ein bisschen zwischen „wir wollen unseren traditionellen Vorlieben treu bleiben“ und „wir wollen hip und modern wirken aber haben keinen blassen Schimmer, wie das geht, weil es uns eigentlich nicht wirklich interessiert hat„. Wenn man versucht, aus beiden Perspektiven eine Wertung abzugeben, geht das offensichtlich in die Hose.
In Italien hat das Favoriten Sterbenlassen durch die Jury langjährige Tradition. Blanker Egoismus! Gehört mal verwarnt.
Ich finde, das eigentliche Problem bei der Abstimmung – egal ob von Jury oder Publikum – ist, dass nur 12 Punkte vergeben werden. Früher, als man noch „von Hand“ auszählen musste, war das sicher sinnvoll, aber heutzutage? Warum nicht 26 Punkte vergeben (dann fallen auch „Nullnummern“ weg und die Wahrscheinlichkeit, von jedem Land nur 1 Punkt zu bekommen, ist sehr gering…)?Wäre es nicht gerechter, wenn ein Lied gewinnt, das bei vielen mittelmäßig gut ankommt, als eines, das nur bei wenigen die Höchstpunktzahlen abstaubt? Wenn ich jetzt keinen rechnerischen Denkfehler habe, hätte der diesjährige Gewinner bei einer Höchstpunktzahl von 26 Punkten insgesamt 945 Punkte erhalten (436/12×26). Ein Lied, das bei allen 37 Teilnehmern an 13. Stelle der Beliebtheit wäre, hätte 1036 Punkte erhalten, also gewonnen, anstatt mit 0 Punkten ein peinlicher letzter Platz. Bildet das nicht besser die wirkliche Meinung ab?
Man muss das 12-Punktesystem nicht aufgeben, um Punkte gleichmäßiger zu verteilen. Würde man 2×2 und 3×1 Punkt vergeben, hätte man schon 13 bepunktete Länder. Das hätte UK im Televoting natürlich nicht geholfen, da die einfach nirgends wirklich gemocht wurden.
Oder man führt die 9 Punkte ein und lässt in jedem Semi nur noch 9 Beiträge weiter. Das erhöht auch den Anteil bepunkteter Länder.
Letztlich ist es nur noch das magische „12 Punkte gegen an“ bei der Verkündung, die uns dieses schiefe System erhält. Beim Televoting wird ja nicht mal das noch verkündet und macht somit gar keinen Sinn mehr.
Wir sind doch so stolz auf unser metrisches System, also her mit dem „Dezimalystem“ beim ESC. Und wem das zu radikal neumodisch ist, Eier gibt es ja auch noch im Dutzend, würden sich dann doch die zweimal 12 bei 24 Teilnehmenden anbieten.
Punkte nach umgedrehtes Ranking (letzte 1, beste 26) verteilen hilft gegen peinliche Nullen, bildet das Mittelfeld richtig ab, bringt zugleich kaum Änderungen in den Top 10. Mir gefällt die Idee. Jetzt die Bürokraten in der EBU überzeugen …
Also dass der 1. nur 1 Punkt Vorsprung vor dem 2. hat ist auch irgendwie m.M. dumm. Als Sieger sollte man schon einen Bonus bekommen vor dem 2. oder 3.
Oder man vergibt die Punkte gerecht nach den abgegebenen Stimmen. Das wären für das Televoting in Italien (die habe ich gerade vorliegen) 35% der Stimmen für San Marino, 20% für Estland und 11% für Israel gewesen. Kann man umrechnen, bei 58 Stimmen gesamt, wären dann gerecht 20 Stimmen für San Marino gewesen 11,6 für Estland und 6,38 für Israel. Hier sieht man, dass nicht die 12 und 10 zu gut war, sondern die 8, aber das war eben auch eine schräge Abstimmung in Italien.
2 Fragen…
– Wenn die Jurys nach objektiven Kriterien beurteilen sollen, warum weichen die Urteile dann teilweise so krass voneinander ab?
– Und zweitens, was gehört denn zur Qualifikation eines Experten? Gibt es da Mindeststandards – erfahrener Musikjournalist, Musikwissenschaftler oder Produzent z.B.? Das würde ich von einer „Fachjury“ erwarten und finde dann die zusätzliche Bewertung sinnvoll. Ansonsten hätte so ein Juryvote für mich keinen Mehrwert.
Ich finde ehrlich gesagt, dass ich in den letzten Jahren mehr mit den Jurys übereinstimme als mit den Televoting.
Zudem finde ich mittlerweile, das Fan Favorits wie Finnland 2023, Österreich 2023 und Kroatien 2024 relativ fair von den Jurys bewertet wurden sind.
Deswegeb glaube ich auch, das Finnland 2023 und Kroatien 2024 gewonnen hätten, wenn die Jurys im Semi abgestimnt hätten, da sich mehr Juryfreundliche Songs qualifiziert hätten und einige Televoting Songs hätten es nicht ins Finale geschafft.
Jurys mit weniger Macht gerne, allerdings sollte im gleichen Atemzug auch verhindert werden, dass quasi jeder mit x Kreditkarten beliebig oft abstimmen kann.
Das macht Wahlmanipulationen so lächerlich einfach, das ist schon nicht mehr witzig. Und das hat man dieses Jahr mehr als deutlich sehen können.
Die jurylosen Jahre von 1998-2009 gelten übrigens im Allgemeinen als vielleicht der größte Tiefpunkt in der Geschichte es ESC. Das nur so nebenbei.
Gelten nicht die späten Achtziger und die frühen Neunziger als Tiefpunkt.
Würde ich auch eher sagen. Du musst dir mal ein paar Beiträge der späten 80-er reinziehen. Da kommt einem wirklich das Graußen.
Wobei ich La det swinge mag, aber das habe ich auch erst später entdeckt..
Was heißt im Allgemeinen? Für mich waren das die besten ESC-Jahre.
Für mich waren die besten ESC-Jahre 1990 bis 1998, ganz besonders aber 1994 bis 1998. Ich schaue den ESC seit den späten 1970ern, aber damals bin ich Fan geworden, weil mir die Musik (handgemacht, anspruchsvoll, häufig mit traditionellem/regionalem Geschmack …) sehr gut gefiel … und auch heute noch sehr gut gefällt. 80 % meiner Lieblings-ESC-Beiträge stammen aus jenen Jahren. Deshalb fühle ich mich auch manchmal wie ein Sonderling, weil viele Fans ja jünger und deshalb später zum ESC gekommen sind, als die Veranstaltung bereits viel mehr auf tanzbare Nummern, visuelle Aufbereitung und internationalen Sound hin ausgerichtet war. Deshalb weigere ich mich auch bis heute zu akzeptieren, dass Spaßnummern und allgemein Überkandideltes zum ESC gehören. Das gab es in jenen Jahren, in denen ich mich in den ESC verliebt habe, nämlich nicht.
Deshalb auch meine riesige Aversion gegen Guildo Horn …
In den Siebzigern gab es also keine spaßigen Nummern wie Ding-a-Ding von Teach-in oder Making the Mind up von Bucks Fizz. Und war Dschingis Khan keine Spaßnummer? Der ESC hat sich weiterentwickelt und das ist gut so, sonst hätte er nicht überlebt.
Guildo Horn war für Deutschland dringend notwendig, sonst hätte es als Internationales Musikantenstadl für Senioren geendet und würde heute nicht mehr laufen.
Das Gute am ESC ist, dass er mit der Zeit geht. Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gegangen.
Tag des Phrasenschweins? 🤔
Es gibt einen Unterschied zwischen Popnummern und Spaßbeiträgen … *stöhn*
Andererseits gibt es heute nur noch einen wirklich funktionierenden Länderblock und das ist Skandinavien zusammen mit den Balten und Finnland, die es dieses Jahr wieder geschafft haben, vollständig im Finale zu sein. Und dieser Block (hier natürlich Schweden) wird von den Juroren eher noch unterstützt. aber ich merke schon, nun argumentiere ich schon für die Abschaffung der Juroren.
Paradoxerweise könnte man den Einfluss des Televotings ja gerade dadurch wieder steigern, dass man die Jurys in den Halbfinals wieder einführt. Wie DP im Kommentar schon andeutet, würden dann wieder mehr Jury-Favoriten ins Finale kommen und die Punkte der Juroren würden sich besser verteilen.
Darüber hinaus muss man auch den Punkt sehen, dass wir seit der Abschaffung der Jurys vor drei Jahren einfach viel mehr Spaß-Acts und (wie togravus ceterum immer so schön schreibt) Hau-drauf-Nummern beim ESC haben. Wenn so viele Länder mit ihren Songs auf das Televoting abzielen, muss sich dann auch niemand wundern, dass es weniger Punkte von den Jurys gibt…
Als es keine Jury gab hat man bemängelt, dass sich befreundete Nachbarländer immer die Punkte zuschieben und es dafür kein Korrektiv gibt. Jetzt gibt es eine Jury und es ist auch nicht recht, weil der Publikumsfavorit nicht gewonnen hat.
Die Diskussion ob die Jury oder das Televoting den Sieg des jeweiligen favorisierten Betrags „verhindert“ haben oder absichtlich verhindern wollten halte ich für zu weit hergeholt. Es ist ja nicht so als würden sich die Juries zusammen tun und sagen: Ne, den Sieg von Beitrag XYZ müsse man unebdingt verhindern. Auch die Zuschauenden werden nicht so denken.
Was man sich ggf. fragen sollte ist, ob die Zusammensetzung der Jurymitglieder, ihre Fachexpertise und auch deren Anzahl angemessen ist. Vllt. sind diese in manchen Ländern nicht so vielfältig besetzt wie das breite Publikum vielfältig ist. Außerdem wiegt die Meinung von 5 Personen so schwer wie die Summe aller Anrufenden des jeweiligen nationalen Publikums. Hier könnte man bestimmt noch nachjustieren und mehr Diversität, Fachkompetenz und ein annähernderes „pro Kopf“ Stimmgewicht schaffen.
Gleichzeitig darf man auch kritisch hinterfragen ob ein reines Televoting wirklich „gerechter/fairer“ wäre, da nicht alle Zuschauenden abstimmen, geschweige denn gleich oft und die einzelne Stimme aus einem bevölkerungsarmen Land genau so schwer wieg wie die aus einem bevölkerungsstarkem Land. Auch ist das Publikumsvoting kein Garant dafür dass alle mit dem Siegerbeitrag zufrieden sind, weil Musikgeschmack subjektiv ist und das Stimmverhalten des Publikums (wie bei manchen Juries) ebenfalls durch politische Meinung und Weltansichten beeinflusst wird. Publikumsfavorit zu sein bedeutet also nicht automatisch der beste Beitrag, qualitativ wertvoll, oder „unpolitisch“ gewählt worden zu sein.
In diesem Jahr kam der isralische Beitrag beim Publikum so gut an, weil er wunderschön inszeniert und hervorragend gesungen wurde. Die ein oder andere Stimme gab es bestimmt auch aus politischer Überzeugung heraus. Für die Juries war es dagegen ggf. nur eine Ballade wie man sie mehrfach schon gehört hat und ist deshalb nicht wirklich bei den Juries verfangen. Das war bei den Beträgen aus Österreich und der Schweiz, sowie Frankreich anders, welche wiederum beim Publikum nicht oder zumindest weniger viel Anklang fanden.
Mit dem aktuellen System gewinnt der Beitrag, der in Summe am meisten überzeugt hat. Zum einen aus „fachlicher“ Sicht und zum anderen, weil er am Bildschirm den Leuten Zuhause gefallen hat. Ich persönliche finde das an sich ein faires System um einen Gewinner in einem unfassbar vielfältigen und durch subjektive Wahrnehmung beeinflussten Wettbewerb zu definieren. Am Ende hat dieses Jahr nun einmal JJ aus Österreich verdient von diesem profitiert.
Man sollte sich auch fragen, wieso seit 2016 nur noch ein Song Jury + Televoting zusammen gewonnen hat?
Ich meine als die Jurys 2009 wieder eingeführt wurden, hat es bis 2014 relativ gut funktioniert.
Norwegen 2009, Deutschland 2010, Schweden 2012, Dänemark 2013, Österreich 2014 und Portugal 2017 haben allesamt Jurys und die Televoter überzeugt.
Ich bin der Meinung, dass die Jury nur einen Viertel der Stimmen ausmachen dürfte und dreiviertel für die Zuschauer/Publikum. Auch finde ich die Halbfinale etwas veraltet. Ich würde es gerecht finden, wenn alle Länder teilnehmen könnten, ohne das jemand das Finale nicht erreicht. Dadurch wäre eine noch größere Vielfalt vorhanden. Zeitlich könnte man das hinbekommen, wenn die Moderatoren weniger Redezeit bekommen würden.
Quasi…. weniger Gerede der Moderatoren …dadurch mehr Musik.
Willst du das der ganze Bums bis 2 Uhr läuft ?
4h sind schon extrem lange
Also als Fan kann mir die Show gar nicht lange genug dauern, aber für OttoundGertrudnormalperson wäre das wahrscheinlich etwas viel …
Siehe meinen Beitrag – der zielt auf so was ähnliches
Käärijä und Baby Lasagna hätten dieses Jahr mit ihrem Duett mit 800 Punkten gewonnen
Vielleicht sollte nächstes Jahr jedes Land einen Homosexuellen oder Binären zum ESC schicken. Dann herrscht wieder Gerechtigkeit.
Soll das witzig sein?
Fun fact: es ist der Sinn der Jurys das Publikum überstimmen zu können.
Wären sie immer mit dem Publikum einer Meinung bräuchte es sie nicht.
Ihre Aufgabe ist es, gesellschaftspolitisch motiviertes voting Verhalten auszugleichen [Nachbarschafts-Zuschieberei, oder allgemeines „ich gebe dem Beitrag nur deswegen meine Punkte, weil ich desen Herkunftsland meine Ehre erweisen will]
„Kulturell“ hätte Israel genauso wenig teilnehmen dürfen wie Russland. Make love not war. Stimmt es eigentlich, dass die Halle die Sängerin ausgebuht hat und die EBU nen Filter gesetzt hat?
Ich war im Halbfinale in der Halle. Da gab es nur sehr wenige Buhs und wenn dann hat das Publikum das sofort mit Klatschen übertönt. Keine Ahnung, wie das im Finale war. Es hing, glaube ich, auch etwas davon ab, wo man in der Halle war. Je nachdem hat man etwas gehört oder halt eben nicht nicht.
In einem Radio-Interview heute morgen hat der Produktionsverantwortliche erwähnt, dass bei jedem Song Hallengeräusche herausgefiltert werden. Das sei aber bei allen Teilnehmenden gleich und der Filter sei bei Israel nicht stärker gewesen als bei anderen Ländern. Dies wird anscheinend schon seit bald zehn Jahren so gehandhabt.
Solange nicht wie in Wien Jubel untergemischt wird, ist das ok. Kann natürlich sein, dass man bei Israel besonders hingehört hat und da es ein leises Lied war, eben auch deutlich hörbar, dass da die Halle runtergedreht wurde.
Klingt nach Ragebait.
Im ersten Moment bin ich auch verärgert, wenn mein Favorit wegen der Jury nicht gewinnt. Ich hoffe immer, dass die Jury wirklich objektiv bewertet und es eben andere Kriterien gibt, auf die der Zuschauer nicht achtet. Wer ließt sich die ganzen Texte ehrlich durch, und beurteilt inhaltlich ein Lied? Von Komposition zu schweigen. Natürlich gibt es auch immer die Nachbarländer, die sich gegenseitig unterstützen.
Daher glaube ich es ist wichtig auch weiterhin auf beides zu achten, Jury und Televoting – vielleicht 2/3 warum nicht.
Die Platzierung weder von Israel noch Österreich sind für mich gerechtfertig, waren beides nicht meine Favoriten. Aber ich konnte ja abstimmen.
Ich war froh, dass es nicht Israel wurde, denn sie hätten wie Russland gesperrt werden sollen. Krieg ist Krieg! Und hätten sie gewonnen, wie hätte dass dann im nächsten Jahr ausgesehen?
Krieg ist Krieg, also bist du auch für Sperrung der Ukraine?
Gleich im ersten Absatz wird am Beispiel der Ukraine die Unsinnigkeit einer Abstimmung zu Länder im Kriegszustand vorgeführt. Zuschauer und Jury werden vor ein Ultimatum gestellt – Solidarität gegen Verdammung – und dann wird ihnen auch noch vorgeschrieben, wie sie sich zu entscheiden haben. Wer sich 2022 nicht zur Ukraine bekannte, wurde nachweislich abgestraft. Der ESC also als eine Art Zuchtmeister des Militärs? Ihr Instrument zur Legendenbildung?
Da Russland, Ungarn und Türkei nicht mehr mitmachen, sind die Möglichkeiten der Hetze mittlerweile stark eingeschränkt, was ja irgendwie auch gut ist. Und würden sie wieder mitmachen, kämen auch Forderungen nach einer Jury wieder auf, denn „die missbrauchen den Wettbewerb“ bla bla bla.
Wie wäre es dann also, wenn Länder, die sich im Krieg befinden, gar nicht mehr mitmachen dürfen? Ich bin überzeugt, dass die Abstimmungen dann harmonischer werden. Da fällt mir z. B. auch das leidige Gerangel zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder ein, das ja zum Glück derzeit keine Rolle spielt. Die Aseris haben gewonnen und damit scheint ihnen auch das Abschneiden beider Länder beim ESC gleichgültig geworden zu sein. Ihr Augenmerk galt dies Jahr wohl einzig und allein dem Attentatsopfer aus Israel. Das stimmt mich nachdenklich.
Ich fand es jedenfalls gut, dass die Jury diesmal den (angeblichen) Publikumsliebling verhindern konnte, denn ich möchte weder der EBU, den Rundfunkanstalten und den Stars noch den Fans derzeit einen ESC im Kriegsgebiet zumuten. Vor allem müsste der Logik nach seit Oktober 2024 in Israel das Sicherheitsgefühl große Brüche bekommen haben.
Oder sollte man ganz anders vorgehen ?
Die Gewichtung 50:50 sollte beibehalten werden. Allerdings dürfen die Jurys sehr gerne wieder in die Semis zurückkehren. Eine Aufstockung auf 10 bis 15 Personen wäre auch wünschenswert.
Das seit 1975 bestehende Wertungssystem muss grundsätzlich reformiert werden.
Bei 15 Ländern jeweils, die keine Punkte erhalten, ist die Spannweite einfach zu groß. Vielleicht auf TOP 15 aufstocken oder sogar ein Wertungssystem schaffen, bei dem jedes Land Punkte erhält. Letzteres könnte so aussehen. Plätze 21 – 25
im Ranking erhalten einen sogenannten Trostpunkt. Die Plätze 16 – 20 jeweils 2 und die Plätze 11 – 15 schon einen Bonuspunkt mehr jeweils 4 Punkte. Diese 3 Gruppen habe ich deswegen mit gleicher Punktzahl versehen, da es für die Jurymitglieder mMn zum einen einfacher wäre und den Acts/Songs gegenüber gerechter. Ich unterstelle jetzt einfach mal dabei, so geht es mir zumindest, dass man viel schneller die TOP 10 zusammengestellt hat, als genau zu wissen, platziere ich einen Song auf der 16 oder 18 oder 21. Meistens hat man ja auch sofort 2 – 3 Lieder im Kopf, die man sofort auf die letzten Plätze setzt, aber da gibt es doch eine gewisse Reichweite gefühlt zwischen den Plätzen 14 – 22.
Dann geht es weiter mit den Plätzen 10 – 6 = 6 bis 10 Punkte. Plätze 5 + 4 = 12 und 13 Punkte. Platz 3 erhält 15, Platz 2 bekommt 17 und bei Platz heißt es dann
Twenty Points oder Vingt Points.
Ich bin da immer noch etwas geschockt, was die Publikumswertung für „Zoe“ betrifft. Den Jurywertungen wird eine so lange Sendezeit gewidmet und man schaut in diese strahlenden Gesichter, die die 12 Punkte erhalten, um dann in Sekundenschnelle beim Publikumsvoting in absolute Enttäuschung zu münden.
Ich weiß ja, das gleiche gilt auch umgekehrt. Aber ich hätte viel lieber wieder die Verkündung der Resultate als Kombi mit der seperaten TOP 3 – Nennung.
Und dieses Jahr hat es mich persönlich allerdings auch gestört bzw irritiert, das beim Einblenden der Punkte 1 -10 nicht wie sonst immer das gesamte Tableau gezeigt wurde – nur für einen ganz schnellen Moment nach der 12 Punkte –
Bekanntgabe. Da brauchte ich schon etwas länger Anlaufzeit, um die TOP 10
so einigermaßen im Kopf zu behalten.
Wenn wir mal von dem „Streit“ mit Jury oder ohne Jury absehen.
Könnte man nicht mal etwas NEUES probieren.
Wir haben ja derzeit meist so circa 40 Teilnehmerländer (manchmal sogar mehr) Wenn man z. B. wie die Fifa oder das IOC auch noch Länder unterstützt die kein Geld haben damit sie teilnehmen können (z.B. BIH, RUM, AND, FL usw. und vielleicht Politik ganz weglässt (Belarus, Russland, Türkei, Ungarn usw.) und wie bei Australien Augen zudrückt (z. B. Kasachstan, Kosovo usw.) kommt man vielleicht sogar auf bis zu 50 Teilnehmer Länder.
Dann macht man einfach wie bisher 2 Semifinals mit jeweils bis zu 25 Teilnehmer (incl. Big 5). Verzichtet aber zunächst auf „Brimborium-Acts“, Pausenfüller und auch noch Werbebilder für die Gastgeber. Man stellt die Lieder in den Mittelpunkt und zeigt nacheinander in ca. 90 bis 100 Minuten alle Qualifikaten. Es wird abgestimmt 10 Minuten (egal ob mit Jury oder nur Televoting) und dann nach ca. 130 Minuten) werden die 10 (incl. 3 Big 5) bekannt gegeben. Aber wichtig: ALLE teilnehmende Länder dürfen abstimmen; egal ob sie in diesem Halbfinale dabei sind oder nicht.
Nach den 2 Halbfinals hat man dann die finalen 26 Lieder/Teilnehmerländer und zeigt dann ganz normal wie immer am Samstag das 4h Ereignis. Auch mit Werbefilmchen für das Gastgeberland, Zwischenacts, Musical, Vorjahressieger usw.
Das wäre in meinen Augen gerechter und auch noch kulturell vielfältiger. Weil fast ALLE teilnehmen und ALLE über ALLE abstimmen.
Was meint Ihr? Zu teuer? Zu langweilig?
Für die Fans bestimmt cool, aber eher nicht für die normalen Zuschauer fürchte ich
Na ich glaube nicht, denn jetzt schon nervt manche, dass die „Werbepostkarten“ des Gastgebers und die Kommentare (auch von unserm Herrn Schorn) identisch sind und praktisch eine langweilige Wiederholung im Finale.
Ließe man in den „neuen“ Halbfinals weg und präsentiert dafür mehr Länder und ALLE Länder dürften in beiden Halbfinals abstimmen, wären vermutlich sogar überall noch mehr TV Zuschauer bei den dann interessanteren Semis am Bildschirm oder online.
Eher kurzweilig und billig. 😉
Die Unterstutzung finanzschwachere Teilnehmer kann man auch andersherum erreichen: kleinere Bühne, kein Pyro und damit mehr Platz für Zuschauer und weniger Kosten beim Technik.
Auch okay Marko+++ aber das „neue von mir vorgeschlagene“ Format passt dazu genauso.
Wieso werden denn nicht jetzt schon diese finanzschwachen Teilnehmer unterstützt? Nur weil die EBU an dem jetzigen Format bleiben will und nicht 50 Teilnehmerländer dabei haben möchte. Die sind vermutlich heilfroh über jede Absage, damit die Zahl immer unter 40 bleibt und die Halbfinals nicht noch mehr aufgebläht werden.
Weil die EBU in der Regel andere Aufgaben hat (ebu.ch) und weil keiner bis heute auf die Idee gekommen ist anderen Länder bei der Teilnahme finanziell unter die Arme zu greifen.
BiH darf nicht teilnehmen, so lange offene Rechnungen nicht bezahlt sind.
Die Postkarten dienen dazu, die Bühne in der Zwischenzeit für die neuen Acts herzurichten, die kann man nicht weglassen.
Die Pausenacts dienen dazu, die Zeit zu überbrücken, bis die Televotes auf ihre Richtigkeit überprüft wurden. Und auf Baby Lasagne und Käärijä hätte ich nicht verzichten wollen.
Bestimmte Menschenrechtspolitik kann man nicht weglassen. Türkei und Ungarn wollen dank ihrer Herrscher nicht mehr mitmachen, vielleicht sollten wir auf einen Regimewechsel hoffen.