Live-Blog Dänemark: Finale Dansk Melodi Grand Prix 2023

Frederick Leopold (Aufmacherbild) eröffnet das diesjährige Finale des Dansk Melodi Grand Prix. Aber wer ging eigentlich im letzten Jahr für Dänemark ins ESC-Rennen? Obwohl ich auch in 2022 den Live-Blog für das dänische Finale gemacht habe, musste ich nachschlagen. Es war die vierköpfige Girlgroup REDDI mit dem Song „The Show“, was keine große Show war, denn die Mädels blieben im ersten Halbfinale hängen.

Wollen wir hoffen, dass Dänemark in diesem Jahr mehr Eindruck hinterlassen wird. Eure ersten Reaktionen auf das 8-Song-Line-Up sind eher verhalten, aber wir wollen keine vorschnellen Schüsse ziehen.

Los geht es heute Abend ab 20:00 Uhr live aus der Arena Næstved in Seeland in der Peripherie von Kopenhagen. Tina Müller und Heino Hansen moderieren.

So sieht die Startreihenfolge aus:

  1. Frederick Leopold: Stuck On You
  2. Eyjaa: I Was Gonna Marry Him
  3. Micky Skeel: Glansbillede
  4. Maia Maia: Beautiful Bullshit
  5. Nicklas Sonne: Freedom
  6. Mariyah LeBerg: Human
  7. Søren Torpegaard Lund: Lige her
  8. Reiley: Breaking My Heart

Wer sich vorbereiten will: Alle Songs gibt es hier zu hören.

Favorisiert sind Eyjaa mit großem Abstand vor Reiley.

Wie gehabt wählen die Zuschauer via SMS/App drei Titel in ein Superfinale, in dem das Publikum und eine Jury dann paritätisch abstimmen.

Bis es soweit ist, gibt es hier zur Einstimmung einen der größten Momente der dänischen MGP-Geschichte. Eine Hommage von Kirsten Siggaard, Keld Heick und Dario Campeotto an Tommy Seebach in Ballerup 2011:

„Under stjernerne på himlen“ von Tommy Seebach gehört für den Autor dieser Zeilen zu den zehn besten ESC Songs ever ever ever.

Ich freue mich, wenn Ihr später dabei seid. Bis dahin einen wunderbaren Samstag von Blogger Peter.

Das Finale des Dansk Melodi Grand Prix beginnt heute Abend um 20 Uhr. Einen Livestream der Sendung findet Ihr hier. Vor, während und nach der Show könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Live-Blog kommentieren.

Hejj Leute, guten Abend aus Hamburg. Der Livestream läuft! Und es fängt soooo schön an. Junge Leute tanzen und singen zu einem Whitney-Houston-Klassiker („I Wanna Dance With Somebody“).

Tina und Heino mittendrin. Tina Müller und Heino Hansen – diese Namen muss man erst mal erfinden. Tina Müller gibt´s ja hierzulande auch, „unsere“ Tina war mal Opel- und danach Douglas-Chefin. Und Heino Hansen klingt wie ein Crossover aus volkstümlicher Musik und einer Thomas-Mann-Romanfigur

.

Frederick Leopold: Stuck On You

Eye Candy Favorit Frederick darf anfangen. Er hat vier Tänzer (zwei Mädels, zwei Jungs – auch Chorfunktion), einen Keyboarder und einen Guitarristen dabei. Tolle Bühne, tolles Licht – wie immer in DK.

„gefällig“ dürfte mein Wort des Abends werden. „Stuck on you“ ist groovy-einschmeichelnd, entspannt-rhythmisch, „gefällig“ eben und sehr hübsch anzusehen.

Frederick hat jetzt nicht die beste Stimme Europas, singt seinen Uptempo-Top-40-Titel aber kantenlos weg.

Hier in HH Harvestehude gibt´s 7 / 10 Punkte incl. Eye-Candy und Inszenierungszuschlag.

 

Eyjaa: I Was Gonna Marry Him

Und jetzt kommen auch schon die Favoritinnen, wenn man das bei dem Unauffällig-Radio-Mix des heutigen Abends so sagen darf.

Die süßen Schwestern ganz in weiß mit ausladenden Tüllrücken und langen Rapunzel-Style-Haaren haben auch den Leserpoll bei wiwibloggs gewonnen, nicht nur bei uns.

Sie „kleben“ auf der wunderschönen Bühne zuweilen so aneinander, dass ich an die beiden Schwestern aus Russland denken muss, die so ausgebuht wurden in Kopenhagen.

Das ist nice aber ganz ehrlich – kein Song, auf den ich Geld setzen würde, dass er sich für das Finale qualifiziert.

Für mich nicht besser als Leopold, das hatte etwas mehr Drive, also 6 / 10.

 

Micky Skeel: Glansbillede

Der erste von nur zwei Songs in dänischer Sprache. Aber wer im Glashaus sitze… Wir haben in Köln ja auch nur zwei deutschsprachige Songs am Start – und einen Song mehr. Und einer der beiden Titel hat ja auch noch einen guten (und sehr schlichten) Text.

Micky auch ganz in weiß wie Eyjaa – er sieht ein bissel aus wie ein Krankenpfleger mit den weißen Halbschuhen.

„Höhepunkt“ des „gefälligen“ (sic) Adult-Contemporary-Radiotitels ist es, dass Micky ein Stück Papier (einen Brief?) anzündet und mit einem brennenden Stück Papier abgeht. Das hat sicher Textbezug, den ich mir nicht draufgebracht habe, sorry dafür.

Eher lame im Gesamteindruck, daher 4 / 10.

 

Ich bin ganz erfreut, es sind doch einige von Euch dabei, ich hatte ob der unaufregenden LineUps schon damit gerechnet, dass ich hier relativ alleine bin. Ich grüße alle Mit-Schauer und Mit-Kommentatoren superherzlich.

 

Maia Maia: Beautiful Bullshit

Maia Maia hat ihre gleichermaßen aufregenden auf ausladenden Hüften in ein enganliegendes Orange-Glitzer-Mini gestreckt und dazu Stripshow-Handschühe bis zu den Ellbogen. Und hohe Stiefel in irgendwie-lila. Sie könnte nicht weit von hier auch in einer Burlesque-Show in HH St. Pauli auflaufen.

In ihrem Midtempo-Pophit „Beautiful Bullshit“ beklagt sie sich, dass ihr Angeschmachteter ihr Unsinn erzählt, sie das aber gerne glauben will. Das ist mal ein Songtext mitten aus dem Leben.

Für mich bleibt Leopold wegen der perfekten Choreo weiter vorne, aber der Song hat einen lässigen Instant-Appeal, ich kann unmittelbar mitsingen.

6 / 10 , ich hoffe, ich darf im Laufe des Abends noch höher ran.

 

Zwischendurch ein Wort zu Stimmung in der Halle, die ist wirklich prima. Das Publikum ist nahe dran an der Bühne und scheint viel mit Entourage der Künstler besetzt so sein, so zugewandt wie sie alle jubeln.

 

Nicklas Sonne: Freedom

Die zweite Hälfte startet mit etwas Pseudo-Hardrock. Nicklas hat eine dreiköpfige Band dabei und alle haben lange, wild heruntergelassene Haare, so wie das bei US WASP Rockfans vor zwanzig dreißig Jahren beliebt war.

Mit viel Power drückt Nicklas seinen Song heraus, hier sind alle Klischee-Bausteine eines mittelmäßigen Bon-Jovi-Albumtracks versammelt.

Solide, „gefällig“ aber nicht wirklich innovativ oder aufregend. Aber ein in sich harmonisches Angebot, wenigstens das.

7 / 10

 

Jetzt stehen die Künstler der ersten Hälfte bei Tina. Micky in seinem Overall ist inverändert gewöhnungsbedürftig.

Ich mache mir jetzt nochmal einen starken Espresso – die Impulse zum Bloggen müssen irgendwo herkommen und vom Songangebot ist das eher anspruchsvoll.

 

Mariyah LeBerg: Human

Mariyah ist in ein gelbes Umgetüm gehüllt. Sie erledigt sich erst ihrer ärmellangen Handschuhe und dann des gelben „frogs“ und steht dann in schwarzer Unterwäsche da und öffnet auch noch ihre hüftlangen geflochtenen Haare. Meine Güte, ist das albern.

Omg, jetzt fällt auch noch die schwarze Unterwäsche und sie steht im hautfarbenen Body da.

Die Stripshow lässt den Song untergehen, auch zu Recht. Die Botschaft ist trivialschlicht und sie brüllt diesen melodifreien Vortrag eher als dass sie singt.

Ach, Dansk-MGP, echt schade.

2 / 10

 

Søren Torpegaard Lund: Lige her

Das zweite Angebot in dänischer Sprache. Søren, sehr sexy geschminkt, im armfreien Glitzerhosen-Anzug mit imposantem Halsschmuck. Swarovski bis zum Anschlag. Er sieht klasse aus und füllt seine Rolle als Botschafter der LGBTQ+ Community in DK sehr sympathisch aus.

Sein Song erinnert an einen Late-Nite-Bar-Clubtitel nach dem dritten Glas Champagner, ist angenehm, sexy, stimmlich stark und sehr ausdrucksvoll, man merkt, dass Søren seine Karriere am Theater und als Schauspieler begonnen hat. In DK gehört er diesbezügl wohl zu den A-Listern.

Dieser Song setzt sich vom Wettbewerb zumindest durch eine Eigenständigkeit ab, hat ein eindrucksvolles, angenehm interpretiertes Pathos, bleibt am Ende aber nicht so stark im Gedächtnis wie man sich das erhofft hat.

Den Song hat übrigens Tim Schou von „A Friend In London“ geschrieben.

7 / 10

 

Reiley: Breaking My Heart

Nun also der zweite Favorit und der jüngste Teilnehmer Reiley. „Breaking my heart“ kommt nicht zum Schluß, das ist das Beste, was wir heute hier sehen und hören.

Die Inszenierung hätte stärker sein können, aber Reiley als One-Man-Boyband, dessen Stimme mehrfach wirkungsvoll durch den Synthesizer gejagt wird, bringt viel Dynamik, Esprit und mitreissende Sympathie auf die Bühne. Allerdings hat er ein paar stimmliche Aussetzer, ist aber nicht so tragisch.

Wenn es nach mir geht, sollte Reiley nach Liverpool fahren dürfen. Wobei der Vocoder nicht jedermanns Sache sein dürfte.

8 / 10

 

Damit startet auch schon der Schnelldurchlauf. Wie immer es jetzt ausgeht, ich befürchte, dass DK es wieder schwer haben wird, im Finale in Liverpool mitzusingen.

Mein persönliches Superfinale wären Reiley, Søren und Nicklas, aber ich bin nicht so leidenschaft wie sonst, wenn es auf den Zieleinlauf zugeht.

Liebe Leute, helft mir, war nochmal Kaffee holen. Wer singt da als Intervall-Act einen ESC Klassiker, den ich nicht erkenne? Bisher das beste Stück am ganzen Abend, by the way. Shazam liefert keine Antwort.

 

Die Stimmeneinsammel-App ist geschlossen, SMS-Stimmen sind nicht mehr möglich, die Verkündung der Lucky 3 / 8 nähert sich. Tina kommt zurück, in langer roter Robe (schulterfrei) und stellt sich neben Heino im Smoking.

Alle acht Acts versammeln sich ebenfalls auf der Bühne – in ihren Auftritt-Outfits, logo, drei dürften gleich noch einmal singen.

55% der Stimmen kamen via SMS. Reiley, B-Bullshit und Strip-Mariyah haben die meisten Stimmen via SMS bekommen, wenn ich das richtig verstanden habe. Diese drei werden jedenfalls namentlich und optisch auf dem Scoreboard hervorgehoben.

Es werden jetzt die Ergebnisse pro DK-Region abgerufen und externe Ergebnisverkünder nennen jeweils drei Songs, ohne dass ich schlau daraus werde, wie das auf die „Gesamtkonten“ einzahlt.

Nach zwei Regionen sind Micky, Reiley und Nicklas die Top 3.

Die dritte Region wird von einer sympathischen Feuerwehr-Crew repräsentiert. Genannt werden wieder Micky, Reiley und Nicklas und es sind wohl 65% der Stimmen erfasst.

Irgendwann in diesem Leben werde ich das dänische Voting „aufarbeiten“.

Bei allem mysteriösen fällt doch „Breaking My Heart“ auffällig oft und ich wage mal die Prognose, dass Reiley nach Liverpool fahren wird.

Auch die vierte Schalte (zu einer Art Karnevalsparty) führt zu den Namen Nicky, Micky, Reiley.

Es sind jetzt 80% der Stimmen abgebildet, wenn ich das Scoreboard richtig interpretiere.

Hovedstaden darf jetzt abstimmen (nochmal in Karnevals-Ambiente und -Kostümierung). Wieder NMR. Das artet zu einem ähnlichen langatmigen Procedere aus wie das Popradiovoting im letzten deutschen VE.

Jetzt endlich wird das Superfinale-Ergebnis bekanntgegeben – und es sind (keine Überraschung)

Nicky

Micky

Reiley

Wir lernen:

I. „y“ am Namensende lohnt sich.

II. Die großen Favoriten Eyjaa sind raus.

III. Egal, wo man in Dänemark wohnt, es wird gleichförmig abgestimmt. Das hat jetzt eine knappe halbe Stunde gedauert. Room 4 Improvement, DR!

IV. DK wählt nicht politisch korrekt, nur Jungs im Superfinale. (Ok, Riley hat auch zwei Tänzerinnen auf der Bühne.)

V. Outfit-Fehlgriffe werden großzügig verziehen, denn allem drei Superfinalisten kann man hier Steigerungsbedarf bei Bühnenoutfit attestieren, vor allem Micky muss nicht zwingend als Krankenpfleger auf die Knie gehen aber auch Reiley sollte auf Übergrößen in pink verzichten. Das sieht aus, als wäre er zu spät zu seiner Anfänger-Skischule gekommen.

Wie angekündigt, werden jetzt die drei Finalisten noch einmal gebeten, ihre Songs zu performen.

Ich stelle fest, dass Nicky beim zweiten Vortrag an Überzeugungskraft gewinnt, Micky eher nicht. Allerdings, wenn es das Wort „koventionell“ für den Rocksong von Nicky noch nicht geben würde, es könnte dafür erfunden werden.

Nach dem zweiten Durchlauf: Riley gehört das DK-Ticket nach Liverpool, alles andere wäre ein Wahnsinn.

Ein schöner Moment: Das Kalush Orchestra singt den Siegertitel des ESC 2022 als zweiter Intervall-Act.

OMG, History repeats itself. Wie im letzten Jahr bricht plötzlich der Livestream ab. Ist das bei Euch genauso?

Ich fasse es nicht, wir werden wieder auf Twitter warten müssen.

Es tut mir leid, liebe Leute aber ich muss das Ergebnis nachreichen, wenn es über andere Kanäle eingeht. Anscheinend hat DK es erneut versäumt, das Geoblocking ausreichend lange auszuschalten. Um 22:00 Uhr war überall außerhalb von DK Schluß wie ich zahlreichen Kommentaren entnehmen kann.

Und es ist Reiley – wie soeben DK vermeldet!

Das ist sicher die richtige Entscheidung, nicht der beste Song der dänischen ESC Geschichte aber sicher der beste Song heute Abend, der damit versöhnlich endet.

Alles im allem hat es Spaß gemacht. Die erste Stunde war – trotz der Durchschnittlichkeit der Songs – sehr vergnüglich, sympathisch und temporeich und die Halle, die Bühne und das Licht war top notch.

Die Ergebnisse der ersten Stunde hätte DR deutlich kompakter und dynamischer präsentieren können, aber dramaturgisch ist die Zweistufigkeit ganz spannend und lässt die Zuschauer mit den Songs noch stärker zusammenwachsen.

Das Televoting-%-Ergebnis im Superfinale im Detail:

43% für Reiley

34% für Nicky (das ist beachtlich hoch)

23% für Micky

Bei der Jury ist die Reihenfolge identisch, Reiley ist hier sogar doppelt so stark wie Nicky.

Ich wünsche Euch allen weiterhin einen Super-Saturday, bedanke mich herzlich für´s Dabeisein und die beschwingten Kommentare und gehe jetzt mal rüber zu Berenike in San Remo.

 



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108 Comments
Bankster
Bankster
3 Jahre zuvor

Bitte Eyjaa macht bitte einmal was richtig dänemark. Wie sieht denn das voting aus? Gibts eine jury?

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Ein Upgrade zum letzten Jahr und am Ende wird’s wohl wieder ein Borderliner-Kandidat, der viel Glück fürs Finale braucht. Die Songs sind alle mittelmäßig, keines wirklich schlecht, aber eben auch keines wirklich gut. Bin gespannt auf wen die Wahl fällt. Meine Favoriten sind das moderne „Breaking My Heart“ und das doch eher klassische „Lige her“, ich seh aber das in der Bubble viele „I Was Gonna Marry Him“ präferieren und auch damit hätte ich kein Problem. 😀

Ich denke ganz so schlimm ist‘s nicht Peter, aber das große Los hast du mit Dänemark natürlich auch nicht gezogen. (Ihr lost das doch untereinander aus, oder?)

JoBi
JoBi
3 Jahre zuvor

Sorry, aus Dänemark gefällt mir kein Titel. Auch einen Favoriten habe ich nicht.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Mit Abstrichen Nicklas Sonne, aber richtig begeistert er mich auch nicht. Ansonsten ist Dänemark das, was es meistens war: Belanglos ! Da ist es mir egal, wer gewinnt.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Jahre zuvor

Wenn Peter schon der Nostalgie frönt, möchte ich die Gelegenheit mal nutzen und gerne meine neueste Entdeckung aus der DMGP-Historie vorstellen: „Utopia“ von Jette Torp, 2. Platz 1997:
Ist überraschend zeitlos und sticht sehr positiv aus den ja sonst immer eher Hoppsassa-Schlagersound-lastigen Teilnehmerfeldern hervor; außerdem wäre das eine hübsche Meta-Fortsetzung zu „Fra Mols til Skagen“ geworden. Aber nee, die Dänen wollten ja lieber ihren cringeworthy Rapper nach Dublin schicken…

Fun Fact: Meine Mutter hatte zu der Zeit exakt dieselbe Frisur wie Jette 😀

usain1
3 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Das ist aber mal wirklich sehr, sehr schön!

floppy1992
Mitglied
floppy1992
3 Jahre zuvor

Und für die, die es ein bisschen klassischer und Grand-Prix-mäßiger mögen, hätte ich noch einen weiteren 2. Platz im Angebot, diesmal von 1990.
Eigentlich sehr hübsche Power-Ballade mit ganz, ganz großem Finale, der leider ein bisschen und seiner blassen Interpretin und der (wohl aus Aufregung) ein wenig verkrampften Performance leidet.

Und damit gebe ich zurück in die Jetzt-Zeit 😉

Andi
Andi
3 Jahre zuvor

Da ist kein Beitrag dabei, welcher mich mitnimmt. Meiner Meinung nach hat Dänemark seit Jahren konstant schwache Lieder im Angebot. Ich kann mir das nur damit erklären, dass der dänische Rundfunk 100% nicht gewinnen möchte. Weil die Veranstaltung 2014 offensichtlich finanziell aus dem Ruder gelaufen ist.

eccehomo42
3 Jahre zuvor

Normalerweise halte Ich ja die Flagge für dänische Songs hoch, aber beim durchhören war nichts dabei, was Ich mir gern öfter anhören würde und auch nichts, was mehr ist als Borderlinefinalkandidat.

Thomas Frank
Thomas Frank
3 Jahre zuvor

I.S. Nostalgie ist das mein absoluter Lieblingssong von dän. VE’s (u.a. komponiert von Lise Cabble „Fra Mols til Skagen“):

https://www.youtube.com/watch?v=B7rEXvu18f4

Mein Favorit für heute abend: Soren T. Lund.
EYJAA unD Reiley sind aber auch ganz o.k.

Meikel
Meikel
3 Jahre zuvor

Ich war erst sehr enttäusch über die Auswahl, aber inzwischen hab ich einen Favoriten in den ich mich regelrecht verliebt habe (also in den Song). Und das ist „Lige her“ von Soren Lund. Das ist so charmant und eine musikalische Hommage an den ersten dänischen Beitrag von 1957. Ich liebe das.

Thomas Frank
Thomas Frank
3 Jahre zuvor
Reply to  Meikel

Geht mir genauso !

ESC Zuschauer
ESC Zuschauer
3 Jahre zuvor

Heute kann man sich das schenken, morgen Mediathek gucken – fertig!

4porcelli - Defend freedom, give The Otter wings
4porcelli - Defend freedom, give The Otter wings
3 Jahre zuvor

Dänemark – das ESC Deutschlands des Nordens. Dabei kommt auch mein Lieblings-ESC-Song aller Zeiten daher, Dansevise.

Matty
Matty
3 Jahre zuvor

Ich habe mir alle Titel angehört und das Angebot ist besser als letztes Jahr, allerdings ist nur ein Viertel der Songs in Landessprache. Von den acht habe ich drei Favoriten und es sind Nicklas Sonne, Søren Torpegaard Lund und Reiley. Damit könnte Dänemark dieses Jahr beim ESC ins Finale einziehen.

Bei den Buchmachern liegt das Duo Eyjaa derzeit vorn, allerdings heißt das gar nichts, denn die Dänen haben ihren eigenen Kopf. Die beiden Damen könnten mit viel Glück ins Superfinale kommen.

Bei der ESC kompakt Umfrage zum Finale des DMGP 2022 lag die Gruppe Fuld Effekt an der Spitze, aber am Ende gewann REDDI den Vorentscheid. Das bedeutet nach dem Gesetz der Serie, daß Eyjaa zwar in der aktuellen Umfrage knapp vorne liegen, aber am Ende ein anderer Künstler zum ESC fährt und ich denke, es wird auch so kommen!

fetterhase2006
fetterhase2006
3 Jahre zuvor

Außer dem Song von Niklas Sonne sind alle Songs radiotauglich im NDR-Style. Das wird nix mit dem Finaleinzug für Dänemark, egal, wer gewinnt

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

So richtig kann ich mich für die dänische Auswahl nicht begeistern. Ejaa fänd‘ ich noch ganz okay, Søren Torpegaard Lund geht auch noch. Aber ich fürchte, es wird auch dieses Jahr wieder schwer für Dänemark, das Finale zu erreichen. Schade.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
3 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Volle Zustimmung, Gaby. Auch ich fände Eyjaa oder Søren Torpegaard Lund die beste Wahl.

trevoristos
Mitglied
3 Jahre zuvor

Reiley wird gewinnen 🙂

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
3 Jahre zuvor

dänemark kannste (wieder mal) knicken.
für mich zeitverschwendung aber viel spaß beim gucken. 🙃

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Wir 5 sind von der estnischen jetzt zur dänischen VE getsoßen. Mal gucken, ob es besser wird.

Alexandra
Alexandra
3 Jahre zuvor
Benjamin Hertlein
Admin
3 Jahre zuvor
Reply to  Alexandra

Das ist doch Norwegen 🤔

Alexandra
Alexandra
3 Jahre zuvor

Ach stimmt. Sorry bin heute ganz durcheinander haha

Winter
Winter
3 Jahre zuvor
J.D.L.
J.D.L.
3 Jahre zuvor
zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Oh Gott, sie hat eine Perücke vom Tedi auf dem Kopf

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

In der Halle Arena Næstved ist deutlich mehr Stimmung als die Schnarchnasen in Estland

peterschlueter
peterschlueter
3 Jahre zuvor

Guten Abend – schön das ich mir nicht Allein Dänemark ansehe 😉

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Wow……Eyjaa sind ja wirklich stark. Toller Titel!

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Ist Po-Po-Schneitel wieder in???

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Nummer 3 ganz schwach

Raelfkes
Raelfkes
3 Jahre zuvor

Oh! Micky Skeel mit Aaron Carter Gedächtnisfrisur. Und Jumpsuits scheinen dieses Jahr der letzte Schrei für Männer zu sein. Aber bei ihm sitzt er nicht so gut. Und warum macht er immer am Reißverschluss rum. Er wird den Einteiler doch nicht etwa noch ausziehen?!? Nee, doch nicht. Hätte den Auftritt vielleicht noch gerettet. 😉

goynen67
3 Jahre zuvor

Stimmlich, naja…einige Luft nach oben….könnte in Irland dabei gewesen sein

goynen67
3 Jahre zuvor

Naja sie singt ja Bullshit 🙈

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Bullshit….wieder ein 80er Song. Nicht übel, aber wird wohl keine Chance haben…

peterschlueter
peterschlueter
3 Jahre zuvor

ich liebe Dänemark – aber ESC können sie grad echt nicht

Winter
Winter
3 Jahre zuvor

Die ersten 4 Titel sind ein wenig wie Deutsche VEs zu den schlimmen Zeiten. Den favorisierten Titel von Enjaa find ich ziemlich durchschnittlich. Beautiful Bullshit war richtig mies. Am besten gefällt mir bislang Micky Skeel.

usain1
3 Jahre zuvor

Geht aber offenbar flott in Dänemark. Dann gedulde ich mich mal bis zu meinem Favoriten Reiley: Breaking My Heart

goynen67
3 Jahre zuvor

Egal welche Musik geboten wird. Die Show ist aber immer sehr wertig und hochklassig gemacht.

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Nummer 5 grauenhaft

Raelfkes
Raelfkes
3 Jahre zuvor

Bei Nicklas Sonne dachte ich schon Rasmussen tritt wieder an. „Higher Ground“ war echt toll. So etwas fehlt bislang. Nicklas Sonne wäre sicher eine gute Vorgruppe bei einem Rockkonzert. Da kann man live richtig mitgehen. Aber zuhause auf der Couch wirkt das nicht ganz so auf mich.

byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Dänemark kann also auch Rock. Respekt, damit brauchen sie sich nicht vor ihren bulgarischen Kollegen vom Intelligent Music Project verstecken.

goynen67
3 Jahre zuvor

Jetzt hat ja ordentlich die Hütte gewackelt. Stimmlich fand ich das auch sehr gut. Hardrock hat sich überall in den ESC Vorrunden etabliert. Der Song war ok.

Winter
Winter
3 Jahre zuvor

Human finde ich spannend. Nicht den Titel, aber gut gemacht auf der Bühne. Der Rocktitel zuvor war eher wieder Durchschnittsware.

goynen67
3 Jahre zuvor

Ok. Das war ihre Human Show. Zurück zu Eva. Gesanglich teilweise versemmelt. Sollte hier die Show den mittelmässigen Song retten?

Jetzt kommen meine beiden Lieblingssongs …

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

„Human“ war jetzt auch nichts Besonderes. Bislang gefallen mir noch immer die ersten beiden Songs am besten.

usain1
3 Jahre zuvor

Søren Torpegaard Lund fand ich ziemlich süß und gut. Patricia Kaas auf Dänisch!

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Sören T. Lund: berührt mich leider gar nicht

goynen67
3 Jahre zuvor

Super. Endlich gibt es etwas Klasse ! Das sticht heraus…stimmlich wie stilistisch. Der Song ist wohl anspruchsvoll. Aber irgendetwas muss ja gewinnen…

usain1
3 Jahre zuvor

Oh, Reiley ist aber stimmlich sehr schwach. Das geht so nicht.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Warum müssen junge Leute immer eine übergroße Jacke tragen?
Das sieht einfach nur Scheiße aus.
Schade ums Outfit.

tenor78
tenor78
3 Jahre zuvor

Reiley: Was, das soll der große Favorit sein? Nein, nicht für mich. Grauenvolle Optik.

Von mir aus mögen Frederick oder Eyjaa gewinnen.

elkracho
Mitglied
elkracho
3 Jahre zuvor
Reply to  tenor78

„Grauenvolle Optik.“

Vollste Zustimmung……stimmlich auch eher meh.

zwo.2
zwo.2
3 Jahre zuvor

Was uns (fünf) so beschäftig, viele viele deutsche ESC-Fans finden die VE´s eurpaweit immer so toll und alles wird hochgelobt, nur die deutsche VE wird nieder ohne Ende gemacht. Dabei sidn dei meisten anderen VE´s nicht mehr oder besser gut bzw. schlecht.

goynen67
3 Jahre zuvor
Reply to  zwo.2

@zwo.2
Diese Jahr aber nicht. Bisher hört man nur positive Kommentare.

goynen67
3 Jahre zuvor

Reileys Song war mein Favorit, er hat das ordentlich rüber gebracht. Stimmlich hätte es etwas besser sein können. Autotune ist hier schon massiv am Start. Der Funke ist nicht richtig übergesprungen. Warum kommt heute jeder mit den Herzhändchen….wahrscheinlich ist er aber die beste Wahl…