Live-Blog: Das Finale des Eurovision Song Contest 2022

Ein Jahr nach dem Sieg von Måneskin beim ESC 2021 in Rotterdam ist es nun endlich Zeit für das Finale des diesjährigen Eurovision Song Contest. Nach zwei spannenden Halbfinalen am Dienstag und Donnerstag treten heute ab 21 Uhr Im Pala Alpitour in Turin die 25 Finalist/innen gegeneinander an. Dabei ist auch der deutsche Vertreter, Malik Harris, der mit seinem Beitrag „Rockstars“ von Startnummer 13 in den Wettbewerb einsteigen wird. Gegen 1 Uhr nachts werden wir dann wissen, wer der oder die diesjährige Sieger/in ist.

Und so sieht die Startreihenfolge im Finale aus:

  1. Tschechien: We Are Domi – „Lights Off“
  2. Rumänien: WRS – „Llámame“
  3. Portugal: MARO – „Saudade, saudade“
  4. Finnland: The Rasmus – „Jezebel“
  5. Schweiz: Marius Bear – „Boys Do Cry“
  6. Frankreich: Alvan & Ahez – „Fulenn“
  7. Norwegen: Subwoolfer – „Give That Wolf a Banana“
  8. Armenien: Rosa Linn – „Snap“
  9. Italien: Mahmood & BLANCO – „Brividi“
  10. Spanien: Chanel – „SloMo“
  11. Niederlande: S10 – „De Diepte“
  12. Ukraine: Kalush Orchestra – „Stefania“
  13. Deutschland: Malik Harris – „Rockstars“
  14. Litauen: Monika Liu – „Sentimentai“
  15. Aserbaidschan: Nadir Rustamli – „Fade to Black“
  16. Belgien: Jérémie Makiese – „Miss You“
  17. Griechenland: Amanda Tenfjord – „Die Together“
  18. Island: Systur – „Með Hækkandi Sól“
  19. Moldau: Zdob şi Zdub & Advahov Brothers – „Trenulețul“
  20. Schweden: Cornelia Jakobs – „Hold Me Closer“
  21. Australien: Sheldon Riley – „Not the Same“
  22. Großbritannien: Sam Ryder – „Space Man“
  23. Polen: Ochman – „River“
  24. Serbien: Konstrakta – „In corpore sano“
  25. Estland: Stefan – „Hope“

Im Finale treten außerdem als Eröffnungs- und Pausenacts Laura Pausini, Måneskin, Gigliola Cinquetti und Mika auf. Moderiert wird die Show von Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika.

Zum Warm-Up könnt Ihr Euch alle Songs des Finale auf unserer Spotify-Playlist anhören. Unseren Wertungsbogen für heute Abend könnt Ihr hier downloaden. Bis zum Start der Show könnt Ihr außerdem an unserem Tippspiel teilnehmen und/oder unseren Live-Blog zur gestrigen ersten Durchlaufprobe nachlesen.

Schon um 18 Uhr beginnt unsere Pre-Show zum Finale des ESC 2021 auf YouTube. Wir freuen uns, wenn ihr das Warten aufs Finale mit uns gemeinsam verkürzt und mitdiskutiert, wer das Finale gewinnen wird. 

Nach unserer Pre-Show übernehmen die Kolleg/innen von Eurovision.de und ab 20:15 Uhr läuft in der ARD der „ESC – Countdown für Turin“ mit Barbara Schöneberger und unter anderem Michelle, Thomas Hermanns, Max Giesinger, Namika und Johnny Logan.

Das Finale des ESC 2022 beginnt heute Abend um 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird in Deutschland in der ARD, in Österreich in ORF 1 und in der Schweiz bei SRF 1 zu sehen sein. Ihr könnt es auch als Livestream bei Eurovision.de und auf dem offiziellen ESC-YouTube-Kanal verfolgen. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.

Guten Abend aus Hamburg-Hohenfelde! Hier sind Douze Points und Peter. Wir haben uns über ein paar mediterrane Snacks hergemacht und freuen uns jetzt auf das große Finale mit Euch! Wir werden auch wieder Punkte von 0 bis 10 geben. Also, gleich geht’s los. Noch sind wir beim Wort zum Sonntag. Und auch dort wird die Brücke zum ESC und zum Beitrag von Malik Harris geschlagen. Nice.

Pünktlich zur ESC-Fanfare ist bei uns die Verbindung zum großen Fernseher ausgefallen. Wir müssen also gleich noch etwas improvisieren. Wir sehen jetzt erstmal auf dem kleinen Computer-Monitor. Wir starten mit einem Einspieler „Give peace a chance“ – sehr passend zur heutigen Zeit. Und die Zuschauer/innen in der Halle singen und klatschen mit. Sehr bewegend. Auch die Moderator/innen treiben mit an. Natürlich ist auch die ukrainische Fahne im Publikum mehrfach zu sehen.

Es startet Laura Pausini mit einem Medley ihrer großen Hits als Opening Act. Während Douze Points sich den technschen Herausforderungen widmet, ist Peter für Dich Chronist des wichtigsten Tag des Jahres.

Laura bietet uns mehrere costume changes und ihre „größten Hits“ sind mir nicht alle geläufig, eher so Kategorie „irgendwie schonmal gehört“. Die Inszenierung mit einem guten Dutzend Tänzern kommt klasse rüber.

Peter Urban fordert uns auf, dass wir uns „zuhause bequem machen“ sollen. Und er erklärt für die Nicht-so-nah-dran-Zielgruppe, wieso Australien beim europäischen Musikwettbewerb mitmacht

Es beginnt der Einlauf der Künstler. Großer Applaus logischerweise bei Mahmood und Blanco.  Malik mommt direkt nach der Ukraine mit weißen T, darüber eine blaue Übergangsjacke im Stone Island Style.

Just between us, Ochmann sieht breathtaking sexy aus im Smokinghemd one Fliege.

Alessandro, und Mike betreten die Bühne – mit Laura in der Mitte. Mika ganz in weiß, Alessandro in coolem Schwarz, Laura trägt einen Glitzeroverall, der auch für den Frühjahrsputz geeignet wäre.

Peter Urban erläutert weiter viele Standards, wie läuft es ab heute Abend, wie wird gevotet (50/50), wie kann Deutschland abstimmen? Und die Drohne Leo (benannt nach Leonardo da Vinci) wird zum 500sten Mail vorgestellt.

Tschechien: We Are Domi – „Lights Off“

Die Eröffnungsnummer von Tschechien halte ich ja als Openingtrack für relativ überschätzt. Was gut ist: Alle verfügbaren Licht in der Halle werden aktiviert.

Was nicht so gut ist: Domi trifft nicht jeden Ton (auch nicht jeden zweiten) und der Song ist eher Hausmannskost. Und „Where are you now?“ ist auch keine Botschaft, die bahnbrechende Akzente setzt.

Peter Urban nennt das Dargebotene „Elektro House“ und das ist definitiv überhöht. Eher „Elektro Hausmannskost“ und auch mehr Beatmaschine als lässiger Elektro.

Wir geben 6+6 = 12 Punkte

Rumänien: WRS – „Llámame“

Das habe ich mir schöngehört. Und Wrs hat alle Attribute eines Sympthieträgers.

Sehr camp, sehr Latino im Sinne eines gelungenen Taco-Werbespots, viel rhythmische Tanzgmnastik, viel rot-orange, viel dezenter Pyroregen – Eurovision at it´s best.

Wir geben 7+7 = 14 Punkte

Douze Points übernimmt jetzt wieder. Die technischen Probleme sind ok gelöst.

Portugal: MARO – „Saudade, saudade“

Jetzt die erste ruhige Nummer. Peter meint, dass sie auch nicht „gerade“ singt und es maximal langweilig wäre. „Wie gesagt: Bibelkreis“. Ich habe es mir ja etwas schöngehört. Vielleicht packe ich es auf meine Napping-Playlist für Zugfahrten und Flüge. Die sechs Kindergärtnerinnen stehen im Gesangskreis und um Bodennebel. Die Batik-Outfits sind eher 80er. Das Publikum hat die Handylampen angemacht. Nice.

Wir geben 4+4 = 8 Punkte – wir sind heute sehr einig

Finnland: The Rasmus – „Jezebel“

Wir wachen wieder auf bei der Biene Maja im Ostfriesennerz. Wir suchen die Feder im Haar. Peter findet Lauris stimme wackelig; er will aber nicht ausschließen, dass seine Stimme „einfach schlecht“ ist. Auch das habe ich mir schöngehört und hatte es heute auch mal als Ohrwurm. Aber wirklich, diese Frisur. Auch ich bin jetzt von der Stimme etwas irritiert. Vielleicht hat er sich noch nicht von der Feier nach dem zweiten Semi erholt. Aber wenigstens zieht er obenrum blank. Der „Jezebel“-Moment vor dem Finale ist aber cool und kommt auch im Schnelldurchlauf gut.

Wir geben 7+7 = 14 Punkte

Jetzt heißt es Daumendrücken für die Eidgenossen. Parallel singe ich noch „Jezebel“.

Schweiz: Marius Bear – „Boys Do Cry“

Lichteffekte sind ganz schön, wobei sie für mich nicht genug mit der weihnachtlichen Stimmung harmonieren, die das Lied vermittelt. Applaus nach dem ersten Refrain. Ich finde immer noch diese Armgerudere unglaubwürdig. Peter findet es besser als im Semi. Er strahlt auch eine gewisse Gelassenheit aus. Das sehe ich auch. Peter ist sich sicher, dass er nicht 23. wird; da habe er sich verkalkuliert.

Wir geben 9+5 = 14 Punkte (9 von Peter)

Erste Schalte in den Green Room zu Alessandro und Mika.

Frankreich: Alvan & Ahez – „Fulenn“

Donde! Jetzt kommt wieder Stimmung in die Bude. Alvan sieht wieder sehr konzentriert und etwas aggressiv aus. Es ist wirklich toll, dass die Kameraarbeit hier so gut funktioniert und geplante Bewegungen gut eingefangen werden. Trotzdem sieht die Bühne natürlich etwas rumpelig aus. Oh, die Stimme von Alvan ist heute aber etwas heiser. Das mystische Element kommt gut rüber. Die Elektro-Trance-Zitate passen super zu den bretonischen Einflüssen.

Wir geben 10+7 = 17 Punkte (10 von Peter)

Für die nordischen Länder haben sie in den Postkarten immer Orte mit Schnee genommen. Auch etwas boring.

Norwegen: Subwoolfer – „Give That Wolf a Banana“

Das ist ganz anders als Frankreich – und doch auch genauso toll für den ESC. Das Publikum geht voll mit. Die Choreografie sitzt natürlich nach den gefühlt 10.000 Auftritten. Die Stimme des Sängers ist weiterhin keine Erleuchtung, aber das passt schon. Hier siond ja eh der Refrain und der Tanz das Wichtigere. Keine Neuerschaffung der Popmusik, aber klasse. Und es trägt problemlos über drei Minuten. Erst recht mit der Pyro am Ende.

Wir geben 10+8 = 18 Punkte

Armenien: Rosa Linn – „Snap“

„Auch wieder langweilig. Richtig langweilig.“ – Peter weiß, wie man Stimmung schafft. Der Sound vom Publikum ist hier etwas rummelig. Peter meint, das wäre ein Fall von „Schönklatschen“. So etwas darf schon im Finale sein. Aber andere Songs wären da lustiger/interessanter gewesen. Könnte sie mit ihrem Schlabberanzug eine Anwärterin auf den letzten Platz sein? Wir wippen bei aller Kritik mit. Aber gut gesungen ist es.

Wir geben 5+5 = 10 Punkte (es gut halt nicht weh)

Laura und Mika moderieren. Kurzzeitig fällt der Scheinwerfer aus und sie stehen im Dunklen. Nun kommt ein Einspieler vom Semi 1. Danach kommt schon der Teil über die italienischen Gesten. War das nicht gestern später als Vorbereitung auf einen Pausenact? Riesenapplaus bei der Ankündigung des italienischen Beitrags.

Italien: Mahmood & BLANCO – „Brividi“

Und die Leute in der Halle singen wieder mit, dass Mahmood kaum hören kann. Nervig. BLANCO stampft auf die Bühne also würde er sich lustig machen. Blanco trägt einen Ganzkörperdiamantenanzug. Mahmood heute sehr schlicht und modisch im schwarzen Anzug. Blancos Stimme war aber auch schon mal besser. Die Interaktion zwischen den beiden ist schon sehr eng und intensiv. Der Rapteil von Balanco ist gut. An die hohen Töne von Mahmood werde ich mich nie gewöhnen. Emotionales Ende. Und viel Applaus. Umarmung der beiden.

Wir geben 10+8 = 18 Punkte

Nun ist es Zeit für die Königin Chanel. Das haut richtig rein.

Spanien: Chanel – „SloMo“

Riesenjubel in der Halle. Peter kündigt an, 20 Punkte geben zu wollen. Die Stimme war am Anfang sehr gehaucht. Zum Refrain ist es stark. Toller SloMo-Effekt mit dem Flackerlicht. Das stimmt alles (bis auf den einen dunkleren Licht_Moment). Noch mehr Jubel in der Halle. Sie hat ihr ganzes Leben darauf hin gearbeitet. Das Jäckchen ist raus – und Peter erhöht auf 30 Punkte. Noch mehr Jubel beim Pyro-Regen. Das ist Kunst! Ein Höhepunkt der popukulturellen Geschichte. Und wie sie noch lachen kann. Ich freue mich so für Spanien. Hatte ein bisschen Gänsehaut.

Wir geben 10+10 = 20 Punkte und wir würden beide verdoppeln, wenn es ging.

Niederlande: S10 – „De Diepte“

Wir sind noch ganz geflasht von Spanien. Jetzt müssen wir uns umstellen und runterkommen. Ich hatte es sicher schon mal geschrieben: Im Vergleich zur Schweiz gefällt mir die dunkle Lichtinszenierung hier besser. Die Stimme von S10 ist toll. Das bauchfreie Oberteil findet unseren Zuspruch. Peter findet es von der Inszenierung langweilig. Die Halle singt das Lalalala gut mit.

Wir geben 6+6 = 12 Punkte

Jetzt wird es extra-bewegend. Gut, dass die Ukraine heute dabei ist. Gerade in dieser Zeit.

Ukraine: Kalush Orchestra – „Stefania“

Viel wohlwollender Applaus in der Halle. Die sechs Musiker stehen auf der Bühne, das Publikum klatscht mit und geht beim Rap mit. Die Outfits sind fantastisch. Sehr schön einfach ist auch der Effekt mit den Schatten der sechs auf dem Bühnenboden. Und die folkloristische Flöten zeigt, dass sich Tradition und Moderne nicht ausschließen müssen. Das gemeinsame rhythmische Klatschen der Künstler mit dem Publikum baut perfekt die Brücke und zeigt die Verbundenheit. Sehr bewegend. Riesenapplaus. „Please help Mariupol. Please help Asov-Stah.“ Das ist zwar politisch. Aber niemand will es ihnen verwehren.

Wir geben 9+8 = 17 Punkte

Für Deutschland muss jetzt wieder länger umgebaut werden. Der Moment für uns, um zu übergeben. Peter macht weiter.

Deutschland: Malik Harris – „Rockstars“

Hier ist Peter und während Leo über die Hallen von Fiat in Turin fliegt, melde ich mich zurück.

Ich habe mich inzwischen mit dem „Rockstars“ Inszenierungskonzept angefreundet und Malik hat sich in Turin maximal mitreissend präsentiert, das kommt mir jetzt logischerweise alles in den Sinn.

Die Kamerafahrt rund um Malik herum, die ist wirkungsvoll. Die Kamera-Arbeit insgesamt fängt sein Temperament und seine Austrahlung sehr gut ein und die Mobile-„Taschenlampen“ im Publikum sind magisch.

Was die Inszenierung gut macht, ist gleichzeitig das Manko. Das ist sehr intim, aber gleichzeitig eben nur so spektakulär und aufmerksamkeitsstark wie das Allermeiste, was wir heute so gesehen haben und sehen werden.

Max schreibt: „Das war gut!“ Mehrere Leute schreiben mir, dass „Rockstars“ NICHT weit unten landet. I keep my fingers crossed.

Wir geben 6+5 = 11 Punkte, 6 vom derzeitigen Autor dieser Zeilen.

Litauen: Monika Liu – „Sentimentai“

Monika hat Star Appeal und dieses Upper Class Bar Ambiente ist auch klasse.

Die Landessprache und die stimmlich elegant-überzeugende Interpretation sind ebenfalls Pluspunkte.

Allein, eher nice to have als can´t live without.

Wir geben 6+4 = 10 Punkte

Aserbaidschan: Nadir Rustamli – „Fade to Black“

Wieso ist das im Finale und Georgien nicht?? Ich könnte holen.

Nadir sieht so aus, als schlafe er (fast) auf der Treppe ein. Und es steht zu befürchten, dass er damit nicht allein.

Das Licht in der Totalen ist großartig, aber sonst? Nadir hat sich den Bart gekürzt, das sieht gut aus und fällt uns auf, aber was bedeutet das in Europa?

Peter Urban fühlt sich an den Soundtrack von „Die Brücke“ erinnert.

Wir sind wieder bei 8 Punkten, jeweils 4.

Belgien: Jérémie Makiese – „Miss You“

Die Aneinanderreihung von gepflegter Landweile setzt sich fort, but I mean that in a lovely way.

Der Wasserfall kommt viel ins Bild, das braucht der Song.

Ein „Pinkelpause“ Song, Douze Points checkt die Wettquoten. Die Ukraine marschiert, Spanen und auch Deutschland machten Plätze gut. Nice.

Jérémie sieht grandios aus, bringt das Televoting Stimmen? Er hat eine starke Bühnenpräsenz.

Wir geben 10 Punkte, 4 davon von Douze Points

Griechenland: Amanda Tenfjord – „Die Together“

Das erweiterte Favoritenfeld wird von Amanda eingeläutert.

Dieser ESC hat ein starkes Finish, das wird echt spannend werden.

Amanda sieht im CloseUp etwas überschminkt aus, wie schon im Semi.

Das Intro ist etwas zu stark zurückgenommen, erst die Totale erzeugt Faszination.

Die Totalen sind stark, das Kleid ist unerändert gewöhnungsbedürftig. Die Kamera von oben ist sexy, aber reicht das, um sich vom starken Wettbewerb abzusetzen.

Ich bin etwas verstört, Das ist ein Song, den ich unbedingt verehren will, aber für die Gefühle bis zum Euphorie-Level reicht mir die „intensive Performance“ (Peter Urban) nicht.

Wir bilanzieren 15 Punkte, acht davon von 12P.

Island: Systur – „Með Hækkandi Sól“

Peter Urban erinnt an sie S!sters, das wäre nicht nötig geworden.

Wir erinnern uns an die PK nach dem Semi 1. Eine der Schwestern hat von ihrem transsexuellen Sohn erzählt – mit Empathie und gleichzeitig sehr unverstellt und unaufgeregt. Das war ein beeindruckender ESC Moment.

Wie bekannt liebe ich diesen Song! Er ist echt, ergreifend, zugänglich, wahrhaftig schön – in Landessprache, das wird Smpathien einsammeln, gerade bei den Jurys.

Der CloseUp Kameraschnitt auf die drei Schwestern ist überzeugend. Douze Points ist weniger geflasht, ich schon.

Wir sind bei 13 Punkte, 9 von mir.

Moldau: Zdob şi Zdub & Advahov Brothers – „Trenulețul“

Auf zum Ballermann. Hierzu habe ich schon so oft so viel gesagt. Ich feiere den Song für die Ausgelassenheit und für die Authentizität, aber es bleibt trotzdem trashy.

Ich glaube, die verkaufen sich über Wert, das wird ankommen und mit Freundin Ute schreibt jetzt auch noch „Moldawien ist cool“, q.e.d.

Cool finde ich es nicht, aber partytauglich und easygoing mitreissend.

Die Isnzenierung ist in erster Linie mal bunt – wie ein Kirmesbesuch, wo es auch nicht ausmacht, dass einige Glühbirnen schon kaputt sind.

11 Punkte von uns, 7 davon von mir

Schweden: Cornelia Jakobs – „Hold Me Closer“

Wir wechseln vom erweiteren Favoritenfeld zum engeren Favoritenfeld.

Der fleckige Bühnenboden in den ersten Einstellungen in kontraproduktiv, das wird Punkte kosten.

Die Souveranität von Cornelia in Kombination mit der starken Stimme und der aktivierenden Melodie rocken den Song ab Minute 2 ganz nach vorne.

Die Tempiwechsel erzeugen den Eindruck, dass sich der Song durchgängig weiterentwickelt und der häufige Wechsel von CloseUps und der Totalen in vielen Basisfarben sind klassisch gut.

Wow, sagt Peter Urban – und er hat Recht. Eine starke Dynamik!

Wir geben 8 + 8  = 16 Punkte

Australien: Sheldon Riley – „Not the Same“

Von der einen Diva zur nächsten, zur größeren, zur pathetischeren… Hello Sheldon!

Das Swarovski-Gesichts-Gardinen-Intro sieht noch stärker und camper aus als ich es in Erinnerung hatte. Es hat im Vergleich zu „Australia Decides“ noch zugelegt.

Song und Performance sind ein Beweis für die These „Zuviel geht gar nicht!“

Ich bin der pers Meinung, dass die Gesichts-Gardine zu lange im Einsatz bleibt, eine Performance lebt auch von den Augen, von der Mimik, gerade wenn es so dramatisch zugeht wie hier.

Aber umso stärker ist die letzte Minute. Und hier ist die Bildregie in Kombination mit dem Licht gigantisch. Australien liefert!

Wir sind bei 6 plus 8, also 14 Punkte. Peter hat mehr Punkte übrig als Douze Points

Zwischendurch: Die ständigen Kostümwechsel der Moderatoren sind nicht zwingend erforderlich.

Laura stimmt „Volare“ an, das Publikum stimmt ein. Top, was der ESC für Klassiker hervorgebracht hat. Und ein Beweis dafür: Man muß den ESC nicht gewinnen, um Musikgeschichte zu schreiben.

Großbritannien: Sam Ryder – „Space Man“

Peter Urban bezeichnet den Musikverlag von Sam, der auch Elton John und Dua Lipa verlegt, als „Agentur“. Well…

Jetzt also der große Favorit (aus meiner Sicht), ich bin sehr gespannt.

Die Space-Gestelle auf der Bühne rechtfertigen den Favoritenstatus nicht, aber die Stimme, die Power, die Ausstrahlung, die Uniqueness von Sam könnten sowohl beim Publikum als auch bei den Jurys funktionieren.

Einige Passagen erinnern an die großen Rockhits der 70er – von Elton John über David Bowie bis Led Zeppelin. Geschickt zitiert Sam diese Zeit, als er zur E-Guitar greift.

Das langsame Outro erledigt den Rest, die Halle tobt!!

Wir geben 8 + 6 = 14 Punkte

Polen: Ochman – „River“

Kroatien ist heute leider nicht dabei, d.h. auch der megasympathische Eye Candy Tänzer aus Kroatien fehlt. Damit ist Ochman eben Alvan in der Best-Looking-Liga in der Spitzengruppe.

Bevor ich dieses Thema vertiefe, an dieser Stelle herzlichen Dank an Berenike, die mir ein superliebes und -sympathisches Video vom Tänzer des Jahrgangs am Red Carpet geschickt hat. Love it.

Jetzt also Ochman, stimmlich wie optisch Champions League. Er trägt einen schlichten schwarzen Anzug und hier sagt sich: Es ist nicht allein, was man trägt und wie man es trägt.

Die Gewitter-Inszenierung kommt gut, ist aber auch notwendig, denn ansonsten ist das dramaturgische Konzept eher konventionell. Aber Ochman ist stimmlich so stark, dass es leicht ist, über die „Waldelfen“ (12P) hinwegzusehen und sich auf den Powersong einzulassen.

17 Punkte von uns, das maximal mögliche von mir. Wobei ich Chanel auch 20 Punkte gegeben hätte.

Serbien: Konstrakta – „In corpore sano“

Peter Urban interpretiert den Song als „Kritik am serbischen Gesundheitssystem“.

Das ist viel zu klein, viel zu schlicht, viel zu ZEIT-Magazin, lieber Peter.

Wir haben hier Performance Art, die auf der Biennale, auf der documenta, auf der Art Basel Miami Höchstpreise erzielen würde.

Der coolste Song in einem Jahrzehnt ESC. Hier passt alles. Konstrakta ist der kraftvolle Mittelpunkt einer künstlerischen Inszenierung, die alles andere heute in den Schatten stellt.

Die Ironie, die spannende intensive Dramaturgie, das Spiel mit Klischees machen „In corpore sano“ zu einem minimalistsichen Meisterwerk.

Wir geben 20 Punkte – mehr geht nicht und das muss sein

Estland: Stefan – „Hope“

Es ist schwer, auf Konstrukta zu folgen, aber Stefan hat zwei Pluspunkte: Er sieht sexy aus mit seinem „boy next door“ Look und sein Refrain ist hymnisch.

Er spielt auch überzeugend mit der Kamera. Das ist jetzt nicht die Neuerschaffung der Popmusik, aber ein schönes Schlußpunkt eines starken Jahrgangs.

Etwas albern ist, dass der seine Guitarre drei Minuten über die Bühne schleppt, aber Stefan gewinnendes Wesen und die gute Startnummer werden ihm einen Platz im oberen Mittelfeld verschaffen.

Wir geben 14 Punkte, jeweils 7.

Damit startet der erste Schnelldurchlauf und Peter übergibt wieder an Douze Points. Und da bin ich wieder. Ach, das ist schon ein tolles Line-Up in diesem Finale.

Jetzt geht es weiter mit Måneskin. Der Sänger zeigt wieder ein bisschen Haut. Der eine Bassist trägt einen weinroten Anzug. Das ist auch rockig; aber in der Strophe doch ziemlich Hausmannskost. Der Refrain geht jetzt auch nicht so nach vorn. Ob sie damit gewonnen hätten? Aber gutes Bass-Solo.

Alessandro kommt zur Band auf die Band und berichtet, dass das Lied zusammen mit Max Martin produziert wurde. Den Siegersong vom letzten Jahr hören wir heute nicht. Stattdessen kommt jetzt noch ein bisschen Filmmusik von ihnen zum Elvis-Film.

Damit dann auf in den zweiten Schnelldurchlauf. Ich frage mich gerade, ob nicht wirklich der Effekt eintreten könnte, dass alle davon ausgehen, dass die Ukraine gewinnt und für andere Favoriten voten. So geht es zumindest gerade mir. Habt Ihr für Ukraine gevotet?

Peter Urban erklärt jetzt nicht wirklich die Greenscreen-Technik? Das wird doch eh gleich aufgelöst.

Ein toller Ausflug zurück ins Jahr 1964. Vor 58 Jahren hat Gigliola Cinquetti den ESC gewonnen. Und sie sieht striking aus, um Peter zu zitieren. Und wie sie singt. Ihr Auftritt ist genauso wie seiner Zeit. Schön, dass es die Zeit für diesen Ausflug in eine so lange zurückliegende Zeit beim ESC gibt. Gänsehaut. Und das Lied ist wirklich schön mit seinen Harmonien. Die Stimme könnte stärker ausgesteuert sein.

Einspieler „Eurovision Confidential“. Heute zum Thema Outfit. Danach dreht Alessandro eine Runde durch den Green Room. Das Schöne ist ja, dass wieder alles ohne Maske passiert. Und die Menschen dicht beieinander sind.

Es folgt ein Einspieler zu Spannung während des ESC-Votings. Parallel passiert das Unerwartet: Malik steigt in den Wettquoten! Auch wenn wir das nicht erwartet haben, würden wir uns natürlich umso mehr freuen, wenn er eine gute Platzierung mit Mittelfeld erreichen würde.

Dann übernimmt Mika die Bühne und präsentiert ein Medley in einem Blumen-bestückten Anzug. Beim ersten Lied dachten wir, dass das schon „Grace Kelly“ wäre. Peter dazu: Kennst Du eins, kennst du alle. Aber das letzte ist dann doch anders, clubbiger. Dabei steht er auf einem aus einem Flügel heraufgefahrenen Podest. Da hätte ich schon fast Höhenangst. Zum Ende schwebt ein riesiges Herz über der Bühne. Das Publikum feiert ihn.

Damit auf in den Schnelldurchlauf drei. Langsam steigt bei mir die Aufregung. Man stellt alles in Frage, was man bisher meinte, über den Ausgang des Finales zu wissen. Alessandro und Mika zählen den Countdown ein. Das Voting ist beendet. Darauf gibt’s einen Gruß aus dem All.

Wir gehen gleich in das Jury-Voting. Martin Österdahl gibt sein ok: „Take it away.“

Niederlande: Schweiz 10 Punkte! Portugal 8. Und 12 an Griechenland

San Marino: 8 an UK, 10 an Griechenland. 12 an Spanien. Sí!!!!!

Nordmazedonien: 8 an UK, 10 an Serbien, 12 an Spanien!!!!

Deutschland noch ohne Punkte. Spanien führt.

Malta: 8 an UK, 10 an Schweden, 12 Spanien

Ich glaube es nicht. Wir kriegen Gänsehaut. Deutschland weiter bei 0 Punkten.

Urkaine: 8 an Niederlande, 10 an Portugal, 12 an UK

Die Briten rufen: We got points! Die Briten führen

Albanien: 8 an Schweden, 10 an UK, 12 an Italien

Estland: 8 an Australien, 10 an Italien, 12 an Schweden

UK 1, Schwende 2, Spanien 3. Ukraine 14. Deutschland ohne Punkte.

Aserbaidschan: wir haben keine Verbindung dorthin. Aber die Punkte kommen von Martin Österdahl

8 an Schweden, 10 an Italien, 12 an UK

Portugal: 8 an Ukraine, 10 an UK, 12 an Spanien

Polen hängt ziemlich weit hinten mit 12 Punkten bisher nur.

Deutschland 8 an Spanien, 10 an Ukraine, 12 an UK. Der Rest: 1 an Rumänien

Belgien: 8 an Italien, 10 an Spanien, 12 an UK. Damit hat Großbritannien jetzt 100 Punkte.

Wird das nächstes Jahr London, Edinburgh oder Harrogate?

Norwegen: 8 an Schweden, 10 an Portugal, 12 an Griechenland

Deutschland ist jetzt das einzige Land noch ohne Punkte.

Israel: 8 an Italien, 10 an UK, 12 an Schweden

Polen: 8 an UK, 10 an Schweden, 12 an Ukraine – das war gut und richtig hingeleitet

Griechenland: 8 an Austrlien, 10 an Polen, 12 an Aserbaidschan

Moldau: 8 an Schweden, 10 an Griechenland, 12 an Urkaine

Bulgarien: 8 an Spanien, 10 an UK, 12 an Griechenland

Serbien: 8 an Belgien, 10 an Estland, 12 an Aserbaidschan

Island: 8 an Norwegen, 10 an Ukraine, 12 an Schweden

Deutschland 0 Punkte, Frankreich aber auch nur 1 Punkt

Zypern: 8 Australien, 10 an Aserbaidschan, 12 an Griechenland – werden mit einem Pfeifen quittiert

Lettland: 8 an UK, 10 an Schweden, 12 an Ukraine. Ukraine liegt auf Platz 4

Spanien: 8 an Australien, 10 an Italien, 12 an Aserbaidschan

Schweiz: kein Punkt für Deutschland. 8 an Spanien, 10 an Niederlande, 12 an Griechenland

Dänemark: 8 Portugal, 10 an Niederlande, 12 an Griechenland

Zwischenstand: 1. UK (178 Punkte), 2. Schweden (159), 3. Spanien (133), 4. Griechenland, 5. Ukraine – und Deutschland ganz am Ende

Schalte in den Green Room zu Sam Ryder.

Frankreich: 8 an Polen, 10 an Ukraine, 12 an UK

Armenien: 8 an Portugal, 10 an Italien, 12 an Spanien – weiter keinen Punkt für Deutschland

Montenegro: 8 an Spanien, 10 an Italien, 12 an Serbien – endlich auch für sie!

Übrigens machen nur die beiden Männer das Voting.

Rumänien: wir haben keine direkte Verbindung. 8 an UK, 10 an Schweden und Martin Österdahl gibt 12 an Ukraine

Irland: 8 an UK, 10 an Schweden, 12 an Spanien

Slowenien: 8 an Ukraine, 10 an Litauen, 12 an Italien.

Frankreich als Vorletzter hat mittlerweile 8 Punkte. Deutschland weiter bei 0.

Georgien: es geht wieder zu Martin. 8 an Schweden, 10 an Italien, 12 an UK

Kroatien: 8 an Ukraine, 10 an Portugal, 12 an Serbien

Litauen: 8 an Portugal, 10 an UK, 12 an Ukraine

Österreich: 1 Punkt für die Schweiz, 8 an Niederland, 10 an Portugal, 12 an UK

Laura kommt jetzt zu den beiden Männern bei der Punktevergabe. Sie war wohl zu aufgeregt.

Stand: 1. UK, 2. Schweden, 3. Spanien, 4. Ukraine und 5. Portugal

Finnland: 8 an Australien, 10 an UK, 12 an Schweden

Großbritannien: 8 an Polen, 10 an Spanien, 12 an Schweden

Schweden: 8 an UK, 10 an Australien, 12 an Spanien – Dotter zeigt auch Bauch

Australien: 8 an Serbien, 10 an Schweden, 12 an Spanien

Tschechien: 8 an Estland, 10 an Schweden, 12 an UK

Italien: 8 an Armenien, 10 an Griechenland, 12 an Niederlande

Deutschland hat von den Jurys keinen einzigen Punkte bekommen.

Der Zwischenstand nach den Jurys

  1. UK 283 Punkte
  2. Schweden 258 Punkte
  3. Spanien 231 Punkte
  4. Ukraine 192 Punkte
  5. Portugal 171 Punkte
  6. Griechenland 158 Punkte
  7. Italien 158 Punkte
  8. Niederlande 129 Punkte
  9. Australien 123 Punkte
  10. Aserbaidschan 103 Punkte

25. Deutschland 0 Punkte

Alessandro sitzt bei Sam Ryder im Green Room. Jetzt kommen die Televoting-Punkte. Martin Österdahl sagt, dass das Ergebnis da ist.

Hier ist Peter.

Die deutschen Televotingpunkte werden jetzt zuallererst verkündet.

Man sieht die Deutsche Delegation eingeblendet.

6 Punkte im Televoting. Das reicht nicht, um NICHT Letzter zu werden.

8 Punkte an Frankreich

10 Punkte an Island

26 Punkte an Finnland

53 Punkte an Rumänien, geht vorübergehend nach links

239 Punkte für Moldawien, das ist jetzt erstmal Bronze

5 Punkte an Tschechien, einen Punkt weniger als Malik

93 Punkte an Litauen, sehr anständig

146 Punkte an Norwegen, 12P hatte 150 getippt, eine Punktlandung

Armenien 21 Punkte, well well well

98 Punkte an Hope aus Lettland

105 Punkte an Eye Candy Ochman

5 Punkte an Belgien, auch einen Punkt weniger als Malik

Zero Points gibt es diesmal auch vom Publikum, und zwar an die Schweiz

Es gibt Sympathieapplaus für Marius

225 Punkte an Konstrakta, soooo verdient, damit ist sie erstmal spitze

Aserbaidschan bekommt 3 Punkte – und das ist auch ausreichend, finde ich.

Malik ist im Televoting damit nicht mehr Bottom 5

Australien bekommt nämlich nur 2 Punkte im Televoting

42 Punkte bekommt die Niederlande

Gastgeber Italien holt 110 Punkte, das ist maximal Platz 3 für „Brividi“

Griechenland erhält 57 Punkte im Televoting

5 Länder warten noch auf Punkte

Portugal erhält 36 Punkte, das ist eher zweite Bundesliga

Und jetzt die Ukraine, es wird MEGA-spannend

439 Punkte für die Ukraine, das müsste reichen für den ESC Erfolg

Es reicht, meldet Benny in der WhatsApp-Gruppe

Chanel bekommt 288 Punkte, das ist vorläufig der Vizeplatz, Congrats Chanel

Schweden erhält 180 Punkte, damit bleibt Chanel Zweite. Sexy!

Bleibt Chanel Zweite?

Sam Ryder bekommt 183 Punkte, das ist damit der 2 Platz.

Die Ukraine setzt sich mit einem sagenhaften Ergebnis an die Spitze, im Schnitt über 11 Punkte im Televoting

Deutschland hat im Televoting wie folgt entschieden

12 Ukraine

10 Modawien

8 Polen

7 Serbien

6 UK

5 Schweden

4 Niederlande

3 Italien

2 Spanien (zu wenig zu wenig zu wenig)

1 Norwegen

Und, wir können es leider nicht hier nicht auslassen, Deutschland belegt einmal mehr den letzten Platz. Diesmal gab es überhaupt keine Punkte von den Jurys, aber immerhin 6 Punkte im Televoting, das ist zwar im unteren Viertel aber eben nicht Bottom Five.

Mit diesem abschließenden Blick auf´s Scoreboard verabschieden sich Douze Points und Peter aus Hamburg Hohenfelde.

Selbstverständlich vertiefen wir den heutigen Abend und das ganze Drumherum morgen in unserer Aftershow auf youtube:


402 Kommentare

  1. Spanien funktioniert bei mir gar nicht….da ist es für mich echt ein Rätsel wie das so hoch gehandelt wird….aber ich verstehe auch JLos Erfolg nicht….Italien hat mir im direkten Vergleich besser gefallen und Rumänien auch. Das Outfit finde ich fast so schlimm wie das von Albanien….

  2. Niederlande wunderschön! Leider wird es wohl nicht für ganz oben reichen. Meine Nr. 2 hinter Finland noch vor Frankreich.

  3. Machen die alle 4 Acts Pause? Unvorteilhaft. Da rennen die Leute doch dauerhaft weg und nutzen die Unterbrechung für den Toilettengang

  4. Es hört sich alles schrecklich an. Sehr schlechte Soundübetragung. Alles leicht blechern. was für schlechte arbeit der leute die für den Ton zuständig sind. So schlecht hab ich noch keinen ESC erlebt.

  5. Malik war super, er hat mich tatsächlich berührt, bin ich selber erstaunt. Ich hoffe er bekommt Punkte.

  6. Sehr authentischer Auftritt von Malik. Das war keine Blamage. Daumen sind gedrückt 👍 und die Reaktionen im Netz sind durchaus positiv und wohlwollend

  7. Die Inszenierung von Deutschland hat halbwegs funktioniert. Diesmal sicher keine Blamage aber auch ein wenig fraglich wo die Punkte herkommen sollen bei so vielen guten Songs….Spanien fand ich jedenfalls schlechter 😉

  8. Mich nervt es, dass Aserbaidschan im Finale ist.

    Stattdessen hätten wir jetzt Fun gehabt mit Georgien

  9. Nun weiß ich endlich, wie man es schafft die meisten Kommentare in einem Jahr zu generieren: einfach schreiben, was passiert. Für die ganz Verpeilten.
    Das wird ein ereignisreicher Abend.
    Nun Finnland.
    Jetzt ein Singkreis.
    Jetzt Schweiz.
    Jetzt Toilettenpapier.
    Jetzt Norwegen.
    Jetzt Verschnaufpause.
    Nun die Gastgeber.
    Jetzt in Landessprache.
    Jetzt ein nicht so schönes Kleid
    Jetzt ein schönes Kleid.
    Jetzt ein Furz.

  10. Deutschland hat wieder einmal gezeigt, daß es in Sachen Inszenierung wieder kläglich versagt hat. Andere Länder waren bis jetzt viel kreativer.

    • Und wenn Deutschland es so machen würde wie würdest du dir das Maul genauso über Deutschland zerreißen.

  11. Für mich ist Amanda die beste Sängerin des gesamten Contests. Sie ist eine besondere Sängerin mit besonderer Stimme.

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