Live-Blog: Das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2022

Foto: EBU / NATHAN REINDS

Das war eine ganz schön zähe Durchlaufprobe für das zweite Halbfinale des ESC 2022 am Mittwochnachmittag. Man kann nur hoffen, dass die Macher vor Ort die Dinge heute Abend besser im Griff haben. Denn musikalisch ist einiges dabei – einschließlich gleich drei Gay-in-the-Face-Auftritte, wie der vom Israeli Michael Ben David (Aufmacherfoto). Es wird in jedem Fall spannend, wenn die letzten zehn Startplätze für das große Finale am Samstagabend vergeben werden. Und außerdem ist der deutsche Vertreter Malik Harris heute Abend dabei!

Ebenfalls dabei sind natürlich die drei Moderator/innen Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika. Während das Duett von Laura und Mika als Intervallact nicht wirklich zwingend ist, können wir uns auf die ESC-Dritten von Wien freuen: Il Volo. Ob sie so viel Gänsehaut produzieren werden, wie Diodato am Dienstag?

Diese 18 Songs und Interpreten stellen sich heute Abend dem Wettbewerb:

  1. Finnland: The Rasmus – Jezebel
  2. Israel: Michael Ben David – I.M
  3. Serbien: Konstrakta – In corpore sano
  4. Aserbaidschan: Nadir Rustamli – Fade to Black
  5. Georgien: Circus Mircus – Lock Me In
  6. Malta: Emma Muscat – I Am What I Am
  7. San Marino: Achille Lauro – Stripper
  8. Australien: Sheldon Riley – Not the Same
  9. Zypern: Andromache – Ela
  10. Irland: Brooke – That’s Rich
  11. Nordmazedonien: Andrea – Circles
  12. Estland: Stefan – Hope
  13. Rumänien: WRS – Llámame
  14. Polen: Ochman – River
  15. Montenegro: Vladana – Breathe
  16. Belgien: Jérémie Makiese – Miss You
  17. Schweden: Cornelia Jakobs – Hold Me Closer
  18. Tschechien: We Are Domi – Lights Off

Hier könnt Ihr Euch den ESC-kompakt-Wertungszettel downloaden und diesen ausdrucken.

Am Ende des Abends qualifizieren sich durch einen 50/50-Mix aus Jury- und Publikumsabstimmung zehn Beiträge für das große Finale am kommenden Samstag. Welche das sein werden, könnt Ihr noch bis 21 Uhr in unserem Tippspiel vorhersagen.

Falls Ihr Euch schon vorab auf die Sendung einstimmen wollt (Vorsicht Spoiler!): Unsere Berichte zu den Einzelproben findet Ihr hier und hier; unseren Live-Blog der gestrigen ersten Durchlaufprobe findet Ihr hier.

Bereits ab 19:30 Uhr könnt Ihr unsere ESC kompakt LIVE Pre-Show zum zweiten Halbfinale im Stream auf YouTube sehen.

Das zweite Halbfinale des ESC 2022 beginnt heute Abend um 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird in Deutschland auf ONE, in Österreich in ORF 1 und in der Schweiz bei SRF 2 zu sehen sein. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.

Guten Abend aus Hamburg-Hohenfelde! Gleich beginnt das zweite Halbfinale. Habt Ihr Rotkäppchen und Katjes am Start? Dann kann es ja losgehen. Ich freue mich auf einen schönen Abend mit Euch.

Ich werde mich bei der Kommentierung auf die Besonderheiten fokussieren. Ich hatte ja schon gestern das sehr lange Vergnügen der ersten Durchlaufprobe. Das kann ich nicht nochmal alles wieder geben.

Da ist die Fanfare und ich höre Peter Urban. Er erklärt das Video, in dem Alessandro keine Ahnung hat, was er gleich auf der Bühne machen soll. Es ist schon niedlich. Und da ist er auf der Bühne im Pala Alpitour. Es beginnt die große Tanzchorerographie. Das Publikum in der Halle scheint gut drauf zu sein und jubelt intensiv. Es gibt einen schönen optischen Effekt, bei dem man denkt, dass Alessandro irgendwo hinunterstürzt.

Die Moderator/innen scheinen heute ihre Positionen zu kennen. Auf jeden Fall haben die Kameras sie gleich gefunden. Mika ist ganz gelb gekleidet. Laura in dunkelrot. Zusammen mit dem schwarzen Anzug von Alessandro könnten sie die deutsche Fahne bilden. Und Mika hatte denselben Schnitt des Anzugs auch schon in Blau an – baut er hier über die Tage die Regenbogenfahne nach? Un da ist die Deutschlandfahne.

Das Abstimmungsverfahren wird erklärt. Heute können wir auch abstimmen. Daher gibt’s heute auch Telefon- und SMS-Nummer. Aber es geht natürlich auch per Eurovision-App.

1. Finnland: The Rasmus – Jezebel

Da ist der Ostfriesennerz. Die Stimme sitzt. Das Publikum klatscht von Beginn an mit. Ich finde die großen Luftballons ja nach wie vor irritierend. Die Band hat auf jeden Fall Spaß auf der Bühne. Das ist für so einen Auftakt doch super. Selbst beim Gitarrensolo jubelt die Halle. Ich glaube, mir hat der Song noch nie so gut gefallen wie heute Abend. Darf gern weiter.

2. Israel: Michael Ben David – I.M

Auch bei seinem ersten Ton gibt’s Jubel. Michael hat eine solche Bühnenpräsenz. Und ich finde seine Gesangsleistung bei all den Bewegungen fast so beeindruckend wie bei Chanel. Hier sitzt alles in seiner Gayness. Die Israelis wissen, wie man eine Halle begeistert, auch wenn das Lied so spezial ist. „I love ya!“ Ich finde, das gehört ins Finale.

3. Serbien: Konstrakta – In corpore sano

Peter Urban ordnet den Auftritt und seine Aussage gut ein. Ich bin schon wieder in den Bann gezogen und will nichts verpassen. Dabei sitzt sie da die ganze Zeit nur. Das Publikum klatscht beim ikonischen Refrain frenetisch mit. In der zweiten Strophe überziehen sie es mit dem Applaus. Dabei läuft doch so auch alles. Wie schon bei der Probe wird wieder die Aussage einzelner Zeilen auf Englisch eingeblendet. Die Handtuch-Choreographie hat wieder funktioniert. Und das Zusammenspiel aus Sound und Licht auch. Riesen-Applaus.

4. Aserbaidschan: Nadir Rustamli – Fade to Black

Das ist jetzt natürlich schwer nach der Begeisterung für Konstrakta. Nadir muss mit seiner Stimme und seiner Ausstrahlung punkten. Das Lied dürfte allein etwas zu schwach sein. Die Inszenierung mit dem Tänzer und den Treppen ist künstlerisch interessant, aber letztlich nicht so fesselnd. In dem Moment, in dem die Treppen auseinandergefahren werden, wirkt das alles für mich wie ein Musical. Oh, je, der leidende Gesang am Ende kann aber auch falsch interpretiert werden.

5. Georgien: Circus Mircus – Lock Me In

Eigentlich ist diese Nummer ja auch total drüber. Aber sie ist doch noch zu nah an Serbien dran. Das ist zwar auch Theater-Hochschule, aber mehr Quatsch als ergreifend. Der Sound des Liedes hilft auch nicht wirklich, auf andere Gedanken zu kommen. Im Gegenteil: Die ewige Brücke zum – zugegebenermaßen schönen Refrain – ist ganz schön enervierend. Ein bisschen schade. Nein, das ist mir zu sehr Klamottenkiste. Das würden die ESC-Kritiker doch genau im Finale erwarten, um es dann zu zerreißen.

6. Malta: Emma Muscat – I Am What I Am

Ich bin durch Peter Urbans Einleitung („ihr Vermögen wird auf 80 Millionen geschätzt“) etwas negativ geframed. Und klingt es in der ersten Strophe kurz als ob sie stimmlich patzen würde. Aber sobald sie auf dem Klavier steht, passt wieder alles. Oder wirkt die Stimme an manchen Stellen doch etwas anders? Ich drücke alle Daumen, dass sie sicher durchkommt. Sie scheint aber Spaß zu haben. Oh, nein, sie interagiert mit dem Publikum und feiert es an. Das könnte sie den Finalplatz gekostet haben. Die Pyro ist auch zu kurz, um es rauszureißen.

Kurze Pause. Laura stimmt musikalisch auf den Sanremo-Einspieler ein. Das hat sie ja als 18-Jährige gewonnen. Nach einem Anfeuerungstest des Publikums geht’s weiter.

7. San Marino: Achille Lauro – Stripper

Also, ich weiß ja immer noch nicht. Eigentlich mal ich das ja so camp und eine paar blanke Musikeroberkörper schaden ja auch nie. Aber das ist irgendwie zu gewollt und auch etwas unglaubwürdig. Oh – heute mit mann-männlichem Kuss mit dem Gitarristen. Spätestens jetzt sind Russland und Weißrussland wohl froh, das sie nicht ausstrahlen zu müssen. Ok, beim Gitarrensolo haben sie mich heute. Drüber as drüber can. Ich halte es trotzdem für entbehrlich im Finale. Aber sehr viel Applaus von den vielen Italienern im Publikum.

Während der australische Auftritt vorbereitet wird, gibt es jetzt ein kleines ESC-Fakten-Spezial. Mika: „I am trying to by time!“ Alessandro kommt ihm zur Hilfe – und dann kann es doch losgehen.

8. Australien: Sheldon Riley – Not the Same

Die halle scheint andächtig zu lauschen. Auch wenn ich das alles etwas aufgesetzt finde, so ist der Auftritt doch ergreifend und visuell sehr schön umgesetzt. Der Gesang sitzt auch. Dass er trotz der Maske nicht runterfällt, ist schon toll. Die Maske ist ab – und ich bin hin- und hergerissen zwischen Fremdscham und Ergriffenheit.

Alessandro grüßt alle Kommentator/innen, so dass noch etwas mehr Zeit ist, die Bühnenaufbauten auszutauschen. Das ist ja nicht ganz optimal mit diesen beiden Songs hintereinander.

9. Zypern: Andromache – Ela

Bei den ersten Bildern habe ich Assoziationen mit dem Hollywood-Kino der Stummfilmzeit – nicht, dass ich die persönlich miterlebt hätte. Aber da standen die Sängerinnen auch meistens an derselben Stelle und sind ihrer Aufgabe nachgegangen. Ich finde, die Kurmuschelshow fällt deutlich ab im Vergleich zu den Möglichkeiten, die der Song geboten hätte. Aber vielleicht fehlen mir auch nur oberkörperfreie Tänzer. Who knows. Es wird auch schön getanzt. Aber es fehlt der Wow-Effekt. Der Wasserfall fängt das nicht auf. Den gibt’s doch in jedem zweiten Einkaufszentrum.

10. Irland: Brooke – That’s Rich

Bei dem Intro geht das Publikum wieder mit. Die Farbgebung blau-lila ist ja sehr 2021, da gab es beim ESC ja kaum etwas anderes. Auch wenn die Bewegungen der Tänzerinnen gut sitzen, wirkt das auf mich immer noch etwas nach Schulsportgruppe. Das kann aber auch an den Outfits liegen. Aber das Publikum freut sich. Also, wenn es nach den anderen Nummern noch cis-normative ZuschauER gibt, die auf Frauen in dem Alter stehen, hat Brooke noch eine Chance aufs Finale.

Hat sie zum Ende wirklich Olé, olé, olé, olé gesungen? Oh je!!

11. Nordmazedonien: Andrea – Circles

Ich denke immer an die schwedische Mariette, wenn ich Andrea auf der Bühne sehe. Ihre Ausstrahlung ist auch ähnlich. Der Song ist ja eigentlich sehr zeitgemäß und passt vom Grundbeat her ins Jahr 2022. Trotzdem fehlt da ganz viel. Zum Beispiel Catchyness. Oder Charisma? Ach, das ist schade für die Sängerin und das Land. So viele Juroren können sich gar nicht dafür erbarmen, um den Beitrag zu retten. Hier kommt mir das Lied auch länger vor als drei Minuten.

Ich muss ja sagen, dass ich die Kommentare von Peter Urban heute ganz gut und fundiert finde. Man erfährt sogar noch ab und zu was Neues. Glückwunsch ans Schreiberteam.

12. Estland: Stefan – Hope

Ach, es ist immer wieder erfrischend zu sehen, wie Stefan mit der Kamera spielt. Auch der Gang von der Vorbühne auf die Hauptbühne gibt neue Perspektiven, die man gern mal sieht. Im ersten Refrain fordert er die Zuschauer/innen zum Mitsingen auf und lässt auch ein oder zwei „Hopes“ aus. Kann man machen, kommt am TV aber meist nicht so gut an. Der Sprung von der Bühne hingegen schon. Hat er da zu viel Show für die Halle gemacht? Wir werden es in etwas mehr als einer Stunde wissen.

Mika philosophiert über die Beauty of Sound. Damit kommen wir zum entsprechenden Einspieler. Danach kommt eine Schalte in den Green Room, wo sich die Anspannung noch nicht ganz aufgebaut hat. Chanel und Malik sind schon zu sehen. Er hat gerade getrunken, als die Kamera auf ihn draufhielt.

13. Rumänien: WRS – Llámame

Der Auftakt des Liedes klingt wieder etwas schief. Und da haben wir die nächste Gay-in-the-Face-Nummer. Ach, es ist schön, dass so was auch aus Rumänien kommen kann. Das Publikum singt die – tatsächlich nicht so komplizierten Text – mit. Der Gesang hat aber heute wirklich deutliche Schwächen. Und auch er feuert das Publikum an. Kann man es nicht mal in die Regeln aufnehmen, dass das man das während der drei Minuten nicht darf? Ach schade, das Trickhemd kam visuell nicht so gut rüber. Aber viel Applaus!

14. Polen: Ochman – River

Natürlich sitzt auch hier wieder alles und nach dem ersten Refrain gibt es Szenenapplaus. Die Wackelkamerabilder können den ein oder anderen sicher auch verschrecken. Wobei, das können die hohen Knödeltöne auch. Ok, ich verstehe, dass es gut ist. Irgendwie. Aber ein Favorit? Klatschfalle am Ende. Ochman gibt noch eine Botschaft mit auf den Weg, die man aber nicht versteht.

15. Montenegro: Vladana – Breathe

Es bleibt weiter dunkelblau auf der Bühne. Ich zweifle hier ja immer noch an der Dramaturgie der Beiträge, die sich die Italiener da ausgedacht haben. Oh, Vladana sieht heute aber zerknautscht aus. Also, im Sinne von leiden und voller Emotionen. Ihr Karlson-vom-Dach-Rückenschmuck ist schon speziell. Die Close-Ups sind zeitweise sehr nah dran. Und die Stimme ist toll und wahnsinnig kraftvoll. Das war mir damals schon in Stockholm bei der ESC-Pre-Party aufgefallen.

16. Belgien: Jérémie Makiese – Miss You

Und wir sind weiter im dunkelbauen Kosmos. Ach, das sind schöne Licht-Effekte bei Jérémie. Und so ähnlich gibt es die nachher ja nochmal bei Tschechien. Der Refrain ist mir irgendwie zu sehr angezogene Handbremse. Klar passt das zum Text. Aber für den Wettbewerb fehlt da halt das letzte Quäntchen. Das kann auch das Kopfwackeln der Tänzer nicht auffangen. Zum Ende kriegt er ich aber über seine Stimme – so wie die Halle auch.

17. Schweden: Cornelia Jakobs – Hold Me Closer

Da ist sie wieder, die Bühnenrumpelkammer. Mein Gott, können die Fans in der Halle nicht mal ihre blöden Rufe und das laute Mitsingen lassen? Das lenkt doch die Sänger/innen ab und das Publikum zu Hause bekommt die Vibes nicht mit. Aber ich freue mich, dass heute scheinbar alles klappt. Das war bei den Proben ja nicht der Fall. Also, ich weiß nicht, das wirkt auf mich nicht wie aus einem Guss – auch wegen der Fangesänge. Großes Finale mit Pyro. Gibt es eigentlich einen Grund, warum sie sich so oft durch die Haare fährt?

18. Tschechien: We Are Domi – Lights Off

Gottseidank, die Frisur ist heute besser – wet look. Das ist doch deutlich stylischer als bei der Probe gestern. Da ist auch das Outfit nicht mehr so schlimm. Und die Lichteffekte reißen sowieso vieles raus. Die Stimme sitzt bei ihr ja wirklich – auch wenn der eine lange, hohe Ton gerade nicht so rüberkam. Und natürlich muss auch sie das Publikum anfeuern. Das ist doch kein Popkonzert hier! Also, gestern habe ich ja noch etwas gezweifelt, heute sehe ich sie doch sicher im Finale.

Das war heute gleich viel kurzweilige. Klar, es gab ja auch nicht so viele Umbaupausen. Michael Ben drängt sich zwischen die Moderator/innen. Ob ihm das Sympathiepunkte bringt? Ich zweifle. Ihr könnt dann auch gleich abstimmen – und zwar so.

Zeit für den Schnelldurchlauf. Richtig gute Stellen nutzen sie bei bei den Auftritten von Malta, San Marino, Irland und Tschechien. Mal schauen, ob’s was bringt.

Wie lustig, man sah eben noch, wie Alessandro das Publikum zum Klatschen anfeuerte. Das war vom Schnelldurchlauf wohl zu sehr zur Ruhe gekommen. Kein Wunder nach den 18 Beiträgen.

Nun das Duett von Laura Pausini und Mika. Letzterer trägt jetzt seinen Anzug in pink – sonst im selben Schnitt. Sie singen erst „Fragile“ von Sting und dann „People have the Power“ von Patti Smith. Peter Urban spricht von einer klugen Songauswahl. Von der Aussage her ist das absolut so, musikalisch ist es ok.

Und schon kommt der zweite Schnelldurchlauf. Bei Schweden hört man immer großen Applaus. Noch eine Minute zum Abstimmen… Und dann ist das Voting vorbei.

Jetzt ist es Zeit für Il Volo. Die habe ich gestern noch nicht gesehen. Ich bin gespannt.

Wow, was für ein rockiger Auftakt mit viel Pyro. Sie tragen schwarze Lederanzüge. Und der eine fehlt, wird aber über die Bildschirme zugeschaltet. Oh, da sitzt aber noch nicht jede Stimme. Und sie singen auf Englisch. Man, hat das Bumms heute. Ich finde es unnötig angerockt, aber tolle Stimmen sind das auch so. Und der Song hätte damals ruhig gewinnen können. Ach, da will man direkt mal zu einem Konzert von denen. Aber die hauen da wirklich mehr Pyro raus als während der ganzen 18 Auftritte davor.

Es folgt der Einspieler „Eurovision Confidential“. Dann werfen wir in einem weiteren Einspieler einen Blick hinter die Kulissen.

Da ist Chanel!!!!!! Und was trägt sie denn wieder Tolles?! Da sieht man sogar den Schlüppi. Sie hat ihr ganzes Leben für diesen Auftritt beim ESC geprobt. Der Ausschnitt vom Auftritt wird gezeigt und die Halle flippt aus. Mit Recht!!

Weiter geht es mit Sam Ryder, der von Mika interviewt wird. Sam trägt einen schwarzen Ganzkörperanzug. Ach, er hat eine so positive Ausstrahlung. Die Inszenierung finde ich ja etwas billo. Kann man aber machen.

Und da ist unser Malik. Mit lila T-Shirt und einer hellblauen Jacke. Und auch hier kommt ein kurzer Ausschnitt. Auch da steht er mit T-Shirt auf der Bühne. Das Video vom Auftritt ist jetzt auch ganz zu sehen. Wir haben es hier für Euch gepostet.

Jetzt kommen auch schon die Ergebnisse. Das war ganz kurzweilig heute. Martin Österdahl gibt grünes Licht für die Bekanntgabe der Qualifikanten. We are good to go.

Und diese zehn Beiträge sind am Samstag im Finale dabei:

Belgien

Tschechien

Aserbaidschan

Polen

Finnland

Estland

Australien

Schweden

Rumänien

Serbien

Also, Aserbaidschan und Rumänien hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht. Aber nun ja. So sind die Regeln.

Damit ist das Finale am Samstag komplett. Es kommt noch ein Medley mit den Songs, die weitergekommen sind. Dann endet die Show.

Wir bleiben aber natürlich dran und bloggen gleich die Pressekonferenz. Dort werden dann auch die Starthälften der gerade gewählten Finalisten ausgelost. Irgendwann heute Nacht kommt dann die Startreihenfolge. Und morgen Mittag um 13 Uhr kommt dann auch schon die erste Durchlaufprobe des Finales. Die werden wir wieder live für Euch bloggen.

Ich bedanke mich bei allen, die heute Abend mit dabei waren und hier mitgelesen und mitkommentiert haben. Kommt gut durch die Nacht – oder bleibt dran. Ab jetzt dreht sich alles um das Finale und den Sieger bzw. die Siegerin am Samstag.

Buona notte aus Hamburg-Hohenfelde.


419 Kommentare

  1. Dass bei Konstrakta die Hände im Hintergrund nicht im Takt klatschen, macht mich sogar im Schnelldurchlauf ganz kirre.

  2. Im Grunde war BElgien wie die vielen schwedischen Boygroup Auftritte der letzten 10 jahre nur eben in sympathisch

  3. Oh ich bin ganz gespannt auf das Spanien Video. Das müsste sofort im Anschluss veröffentlicht werden, oder?

  4. Am Anfang war ich richtig enttäuscht. Die besseren Nummern kamen eher weiter hinten. So im Schnelldurchlauf wirkt das Semi dann doch ganz gut.

  5. Also das Zwischenprogramm finde ich heute sehr grottig. Das sollte gerade Gesang bei den beiden Moderatoren gewesen sein? Ich dachte zu Anfang, dass die eine Parodie spielen, bis man den Song wiedererkannt hat. -.-

    Italien, bitte auf längere Zeit kein ESC mehr austragen. 😉

  6. Deutlich schwächeres Semi. Finnland, Israel, Serbien, Schweden und Tschechien toll – Polen hat mich dann doch etwas enttäuscht leider, kommt aber safe weiter natürlich.

  7. @12pt: Das mit durch die Haaren fahren gehört zum Auftritt, ich habe auch das Gefühl, das ist immer an den gleichen Stellen. musste man mal synchron sehen

  8. Ich hab‘ 9mal für Irland und Tschechien angerufen/geSMSt, 8mal für Polen, 7mal für Tschechien, 5mal für Georgien und 2mal für Rumänien (ich würde mich freuen, wenn das im Finale vor Spanien landet).
    Positiv überrascht war ich auch von Nordmazedonien.

  9. Das deutsche Bühnenbild ist mal wieder rins von der schlechtesten Sorte: viel zu überfrachtet und lenkt vom Auftritt ab

      • Ihr Beide habt doch gar keine Ahnung! Deutschland kann keine ESC-Beiträge richtig und gekonnt in Szene setzen und beim Ausschnitt mit dem Rappart kommt Malik leider ziemlich prollhaft daher. Da hätte ich lieber den Anfang des Songs als Ausschnitt festgehalten.

  10. Ich möchte iegentlich auch gerne etwas Positives über unseren Auftritt schreiben, aber mich holt er leider so gar nicht ab. Das ist echt alles sehr einfallslos, auch von der Kameraführung her. Der Rap-Part kommt auch nicht so gut rüber, wie gedacht. Ich sehe da leider die rote Laterne auf uns zukommen.

    Könnte dieses Mal auch sogar die Doppelnull stehen?

  11. Belgien – yess, super.😊
    Tschechien – okay, keine Überraschung
    Aserbaidschan – habe ich mir gedacht
    Polen – auch keine Überraschung
    Finnland – yess, super😊
    Estland – kreisch, yess😊
    Australien – hm, auch keine Überraschung
    Schweden – super😊
    Rumänien – na ja okay…
    Serbien – yess😊

  12. Georgien mal wieder nicht, aber ich bin es ja gewohnt, dass ich immer umsonst für die anrufe. Schade auch um San MArino, aber da gab es wohl nix von dem Jurys.

  13. Australien, Aserbaidschan und besonders Rumänien hätte ich nicht unbedingt im Finale gebraucht. Schade um Georgien, aber ansonsten keine großen Überraschungen, auch das Zypern-Aus nach dem langweiligen Auftritt nicht

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