
Heute findet der Fünfte und damit finale Abend das 73. Festival di Sanremo statt. In tiefster Nacht werden wir endlich wissen, wer das Festival gewinnt. Aktuell führt Marco Mengoni das Gesamtranking an, es könnte aber noch spannend werden. Amadeus meinte in den Shows, dass es sehr eng zugeht. Ob wir heute Nacht auch schon erfahren werden, ob der oder die Gewinner:in am ESC teilnehmen wird, ist wie jedes Jahr etwas unklar. Manchmal haben es die Acts selbst direkt nach der Show in den sozialen Medien verkündet, manchmal wurde die Frage in der anschließenden Pressekonferenz beantwortet, teilweise aber auch erst einige Tage später.
Am heutigen Fünften Abend führen alle teilnehmenden Acts noch einmal ihren Wettbewerbsbeitrag auf. Wir werden also diese Lieder zum dritten Mal hören:
- Elodie – Due
- Colla Zio – Non mi va
- Mara Sattei – Duemilaminuti
- Tananai – Tango
- Colapesce & Dimartino – Splash
- Giorgia – Parole dette male
- Modà – Lasciami
- Ultimo – Alba
- Lazza – Cenere
- Marco Mengoni – Due vite
- Rosa Chemical – Made in Italy
- Cugini di Campagna – Lettera 22
- Madame – Il bene nel male
- Ariete – Mare di guai
- Mr. Rain – Supereroi
- Paola & Chiara – Furore
- Levante – Vivo
- LDA – Se poi domani
- Coma_Cose – L’addio
- Olly – Polvere
- Articolo 31 – Un bel viaggio
- Will – Stupido
- Leo Gassmann – Terzo cuore
- gIANMARIA – Mostro
- Anna Oxa – Sali
- Shari – Egoista
- Gianluca Grignani – Quando ti manca il fiato
- Sethu – Cause perse
Werten wird heute Abend zuerst einzig das Publikum zu Hause per Televote. Danach wird das finale Gesamtranking erstellt, in das die Wertung aller Abende zu jeweils 25% eingeht (der Erste und Zweite Abend zählen als ein Abend). Die Top 5 erreichen ein Superfinale, in dem noch einmal ganz neu gewertet wird: Televoting 34%, demoskopische Jury 33% und Pressejury 33%.
Am Ersten Abend und Zweiten Abend haben alle Acts ihren Wettbewerbsbeitrag zum Ersten Mal aufgeführt und die Pressejury hat abgestimmt. Sieger der beiden Abende war Marco Mengoni. Am Dritten Abend wurden die Wettbewerbsbeiträge noch einmal performt und das Voting oblag Televotern und demoskopischer Jury. Ultimo hatte das Televoting gewonnen, Marco Mengoni das Voting der demoskopischen Jury. Am Vierten Abend wurden Coverversionen zusammen mit Gastacts aufgeführt und Televoter, demoskopische Jury und Pressejury haben abgestimmt. Gewinner des Abends war Marco Mengoni, der so weiterhin das Gesamtranking anführt.
Das 73. Festival di Sanremo findet vom 7. bis 11. Februar 2023 statt. Am Festival nehmen 22 etablierte Acts („Big“) und sechs Nachwuchskünstler:innen teil. Der Sieger bzw. die Siegerin von Sanremo 2023 erhält das Recht, Italien beim ESC 2023 zu vertreten.
Der Fünfte Abend des Festival di Sanremo wird vom italienischen Sender RAI 1 von 20:45 bis 3:00 Uhr übertragen. Einen Live-Stream findet Ihr bei RaiPlay. Wir werden das Finale im Live-Blog begleiten. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Buonasera! Herzlich Willkommen an alle Fans der italienischen Canzone, die heute Abend mit mir durchhalten und Sanremo schauen. Ich habe mich gerade mit einem auf der brandneuen Küchenplatte „Eiche Sanremo Sand“ zubereiteten Abendbrot gestärkt, und hoffe, dass reicht zum Durchhalten der nächsten 6 Stunden.
Gleich zu Beginn stürzt die RaiPlay-App gleich zweimal hintereinander ab. Ich hoffe, dass passiert nicht den Abend über immer wieder. Pünktlich zum traditionellen Auftakt des Militärorchesters läuft der Stream wieder.
Und schon wieder abgestürzt. Die Abende zuvor ging es doch auch… Zumindest passiert gerade nichts Entscheidendes, ein General aus dem Orchester spricht ein paar bedeutungsschwangere Worte. Dann marschieren alle Orchestermitglieder mit selbstgespielter musikalischer Untermalung von der Bühne.
Amadeus erklärt, dass heute einzig per Telefon abgestimmt wird und nennt die Nummern, unter denen angerufen oder SMS gesendet werden können. Maximal 5 Anrufe per Anschluss sind möglich. Das dämmt ein Powervoting zumindest teilweise ein. Jetzt liest Amadeus alle Endnummern vor, die gleichzeitig der Startreihenfolge entsprechen.
Der Co-Moderator des Abends, Gianni Morandi, taucht inmitten der Zuschauer auf und spielt mit der Akustikgitarre eine Hommage an Lucio Dalla: ein Medley aus Piazza Grande, Futura und Caruso. Ergriffener Zwischenapplaus vom Publikum. Und Standing Ovations am Ende. Lucio Dalla wird in Italien sehr verehrt und das Publikum befand Giannis Hommage offensichtlich als gelungen.
Und schon die erste Teilnehmerin: Elodie
Elodie – Due
Elodie trägt ein interessantes enganliegendes schwarzes Kleid. Das sieht viel besser aus als der schwarze Federfummel vom Ersten Abend. Sie ist stimmlich eine Powerfrau auf der Bühne und weiß mit der Kamera zu spielen. „Due“ ist eine moderne Popnummer. Für mich ist Elodie aber stärker als der Song. Sie weiß ganz genau, wie sie sich auf der Bühne bewegen muss und wie sie ihre Mimik einsetzt. Wegen der guten Liveperformance 7 von 10 Punkten.
Als Zweite heute Abend ist eine der wenigen Bands des heutigen Abends an der Reihe: Colla Zio.
Colla Zio – Non mi va
Sie treten mit einer fröhlich-funkigen Nummer an und verbreiten gute Stimmung auf der Bühne. Dass sie Newcomer sind, merkt man ihnen kaum an. Die Bandmitglieder interagieren immer wieder schön miteinander. Es macht einfach Spaß zuzuschauen. Das Lied ist mir etwas zu repetitiv. Weil die Jungs aber megasympathisch sind 7 von 10 Punkten.
Mara Sattei – Duemilaminuti
Es folgt die erste Ballade des Abends. Mara glitzert von Hals bis Fuß. Aber eigentlich ist das in beim Sanremo-Festival nichts erwähnenswertes, da glitzern fast alle. „Duemilaminuti“ ist eine recht klassische zeitgemäße Ballade. Mara singt ordentlich. Insgesamt ist es mir aber zu konventionell und austauschbar, es fehlt das Besondere. 4 von 10 Punkten.
Werbung. Erste kurze Verschnaufpause.
Und weiter geht es. Der Vorhang wird nach oben gezogen und die in diesem Jahr wieder sehr gelungene Bühne kommt zum Vorschein. Amadeus, Gianni Morandi und Chiara Ferragni, die weibliche Co-Moderatorin des diesjährigen Sanremo-Festivals, betreten die Bühne. Und schon ist der nächste Kandidat an der Reihe: Tananai.
Tananai – Tango
Tananai ist eine der Überraschungen des Festivals für mich. Zum einen hat mich überrascht, dass er diesmal mit einer Ballade antritt, zum anderen, dass er doch singen kann. „Tango“ ist eine wunderschöne zurückgenommene Ballade, die nicht wie viele andere im Schmalz untergeht. Die Melodie schwebt elegant dahin. Und was den Auftritt vor allem für mich auszeichnet: es wirkt für mich absolut authentisch, wie Tananai singt, ich kann emotional eine Verbindung aufbauen. 8 von 10 Punkten.
Colapesce & Dimartino – Splash
Dimartino ganz in weiß, Colapesce ganz in schwarz. „Splash“ ist ganz typisch für die beiden: sehr melodisch mit einem tollen Rhythmus, der mitwippen lässt. Ihre Stimmen sind wunderbar leicht und verschmelzen harmonisch. Der Track versprüht eine faszinierende Ambivalenz aus Fröhlichkeit und Melancholie. Zum Abschluss lassen sich beide auf den Bühnenboden fallen. 8 von 10 Punkten.
Giorgia – Parole dette male
Giorgia ist eine der größten Namen beim diesjährigen Festival. Ich hatte mir von ihr deshalb auch Großes erhofft, leider ist ihr Song jedoch recht durchschnittlich. Ihre Ausstrahlung mag ich, ihre Stimme rutscht mir hingegen teilweise zu sehr ins Quietschige ab. Das plätschert wirklich viel zu sehr vor sich in. Leider nur 4 von 10 Punkten.
Modà – Lasciami
„Lasciami“ ist ein ziemlicher Grower für mich. Am Anfang fand ich es recht langweilig, mittlerweile mag ich es. Auf der Bühne wirkt es durch die Livequalitäten von Frontsänger Francesco Silvestre noch einmal ein Stück besser. Ich finde auch seine Stimmfarbe ziemlich ansprechend. 6 von 10 Punkten.
Die nächste Werbung.
Es ist Zeit für den ersten Gast-Act des Abends: Depeche Mode. Sie singen ihre neue Single „Ghost again“ und „Personal Jesus“. Bei letzteren erhebt sich das Publikum von den Sitzen.
Jetzt macht Amadeus unter Anleitung von Chiara ein Instagram live. Kann man machen, muss man aber nicht… Dann eine kurze Schalte zur Moderatoren-Box von Rai Radio 2.
Und jetzt kommen drei große Favoriten direkt hintereinander: Ultimo, Lazza und Marco Mengoni!
Ultimo – Alba
Ultimo sitzt zu Beginn am Piano. Gute Entscheidung. Ich schmelze etwas dahin. Nach der ersten Strophe steht er auf. Das unterstreicht die langsame Steigerung im Song sehr gut. „Alba“ steigert sich immer mehr, die Streicher nehmen immer mehr Fahrt auf. Ultimo gibt alles beim Singen ohne zu Überdrehen. Nach der Explosion kurz vor Schluss wird es noch einmal ganz ruhig im Outro. Mich packt Ultimo. 10 von 10 Punkten.
Lazza – Cenere
Nach dem ganzen schwarzen und weißen Kleidern bisher ein toller Farbtupfer: Lazza trägt einen pinkroten Anzug. Auch musikalisch ist „Cenere“ ein Farbtupfer. Der Song ist modern und von einem eingängigen Beat unterlegt, der etwas Hypnotisches an sich hat. Ich hoffe, der Titel schafft es in die ein oder andere Euroclub-Playlist. Irgendwie ist Lazza nicht ganz so gut drauf wie an den Abenden zuvor, oder täuscht das? Ich finde, heute ist etwas weniger Druck dahinter. Trotzdem klasse Song! 8 von 10 Punkten.
Marco Mengoni – Due vite
Back to black. Marco hat einen schwarzen Hosenanzug aus Leder für das Finale gewählt. In der Audioversion finde ich „Due vite“ gar nicht so stark, aber live hänge ich dann einfach an Marco Mengonis Lippen. Es ist faszinierend, wie er es schafft die Emotionen des Songs mit seiner Stimme und seiner Mimik und Gestik zu transferieren. 10 von 10 Punkten. (Aber Ultimo ist noch etwas weiter vorne bei mir.)
Werbung. Die ist auch dringend notwendig, nach drei so guten Auftritten muss man sich ja erst mal wieder sammeln.
Zeit für einen Altstar: Gino Paoli tritt auf.
Rosa Chemical – Made in Italy
Jetzt ist der sicherlich auffälligste Act des diesjährigen Festivals an der Reihe, welches insgesamt doch eher brav daher kommt. Da freut man sich über die Abwechslung. Rosa Chemical ist exzentrisch und leicht wahnsinnig auf angenehme Art und Weise. Sein Song ist eingängig und lässt mitwippen. Sehr unterhaltsam auch wie die Background-Sängerinnen mittanzen. Oops, der arme Fedez. Rosa Chemical reibt seinen Po an ihm und schleift ihn mit auf die Bühne. So wie der guckt, war das nicht einstudiert. Doppel-Oops, zum Schluss küsst Rosa Chemical Fedez sogar auf den Mund. Hhm… Wenn das jetzt nicht abgesprochen war, wäre schon mehr als grenzwertig. Fedez zumindest macht eine gute Mine zum wie-auch-immer-gearteten Spiel. 6 von 10 Punkten.
Es bleibt exzentrisch: Achille Lauro tritt auf der Außenbühne auf. Ich vermissen den Bullen…
I Cugini di Campagna – Lettera 22
Mehr Glitzer geht nicht: alle vier Bandmitglieder tragen regenbogenfarbene paillettenbesetzte Ganzkörperanzüge. „Lettera 22“ wurde von La Rappresentante di Lista geschrieben. Und ich kann nicht anders, als zu denken, dass ich lieber Veronica Lucchesi und Dario Mangiaracina auf der Bühne gesehen hätte. Abgesehen vom Glitter funkeln die Cugini nicht ausreichend. Sie stehen einfach nur so da, singen den Song und wippen etwas mit. Da fehlt etwas der Pepp. 4 von 10 Punkten.
Madame – Il bene nel male
Madame wirkt auf mich immer etwas wie ein verschrecktes Reh auf der Bühne. Der Song ist aber einfach cool. Wunderbare Elektrosounds. Die Stimmverzerrung funktioniert in diesem Jahr besser als bei ihrer vorigen Teilnahme. Zum Ende hin hämmert sich das immer wieder wiederholte „Il bene nel male“ richtig ins Gehirn. Mir gefällt es. 7 von 10 Punkten.
Ariete – Mare di guai
„Cute“ kommt mir als erstes in den Sinn, wenn ich Ariete sehe und ihren Beitrag höre. „Mare di guai“ ist ein zauberhaftes kleines Lied. Ohne großes Pathos und Geschreie. Und genau deswegen schön. Für die meisten vielleicht zu unauffällig, aber mir gefällt es. Ich vergebe entzückte 7 von 10 Punkten.
Fiorello wird per Instagram-Live-Video zugeschaltet. Ich kann nicht ganz folgen. Amadeus zereiert sich zumindest und Fedez kriegt einen hochroten Kopf. Jetzt folgen einige Memes zum Festival.
Mr. Rain – Supereroi
Mr. Rain beginnt am Klavier sitzend. Während der ersten Strophe kommt der Kinderchor auf der Bühne. Und durch diesen gewinnt das Lied ganz viel. Ohne wäre das Lied wahrscheinlich sogar recht langweilig. Aber so geht es ans Herz. Ja, vielleicht ist das etwas kitschig, aber schön. Die Kinderstimmen harmonisieren sehr schön. 6 von 10 Punkten.
Salmo tritt auf der Costa Smeralda auf. Die geht hoffentlich nicht unter… (Das sollte kein Diss gegen Salmo sein, beim Namen Costa muss ich nur immer an die untergegangene Costa denken)
Paola & Chiara – Furore
Tänzer auf der Bühne. Beim ESC ja Normalität, bei Sanremo schon eine Besonderheit. Die Nummer ist schon unterhaltsam in dem Moment, wo sie an der Reihe ist. Am Ende bleibt aber nicht viel hängen. Dazu hat der Beat zu wenige Variationen und stampft zu monoton für sich. Und der Song kommt 20 Jahre zu spät. 3 von 10 Punkten.
Levante – Vivo
Auch ein Grower für mich. Im ersten Moment nicht allzu auffällig, dann hatte ich das „Vivo un sogno erotico“ doch recht oft im Kopf. Trotzdem fehlt dem Lied etwas. Klassische italienische Radiotauglichkeit, die zu wenig heraussticht. 5 von 10 Punkten.
Italienische Narichten.
Und jetzt die nächste (Uralt)-Künstlerin: Ornella Vanoni. Ich finde es immer schön, wie die Italiener ihre Altstars würdigen und ehren. Aber bei ihr hatte ich jetzt schon Bedanken, dass sie gleich umkippt, als sie auf die Bühne getapst ist. Als sie zu singen beginnt, dreht sie aber auf.
Jetzt wiederholt Amadeus noch einmal alle Endziffern. Und es wird noch einmal klar, dass noch 11 Acts kommen. Puh. Nächstes Jahr vielleicht doch wieder nur 25.
LDA – Se poi domani
Einer der unterbewerteten Songs in diesem Jahr. Ich finde, dass „Se poi domani“ eine sehr schöne, fließende Melodie hat und das Orchester hier sehr gut zur Geltung kommt. LDA singt auch nicht schlecht. 6 von 10 Punkten.
Die Schauspielerin Luisa Ranieri stellt nun die Serie „Le indagini di Lolita Lobosco“ vor. Am Anfang kamen doch auch drei oder vier Auftritte am Stück, das könnte doch jetzt auch so sein.
Coma_Cose – L’addio
Ich liebe Franziskas sanfte Stimme. Die wirkt auf mich wie eine warme Kuscheldecke. Ich finde auch die fast schon theatereske Performance der beiden spannend, mit ganz einfachen Mitteln schaffen sie es den Inhalt des Songs bildlich darzustellen. 7 von 10 Punkten.
Unser Fernseher wollte gerade Schlafen gehen…. Aber nichts ist, wir sind erst bei Nummer 20 angelangt. Die Gymnastikeinlage zum Erreichen der Fernbedienung zum Drücken einer beliebigen Taste zum Wachhalten war gerade noch rechtzeitig.
Olly – Polvere
Bei „Polvere“ bin ich etwas unentschlossen. Am stärksten sind die Coldplay-artigen Streicher, die jedoch schon so nah an Coldplay sind, dass es zu nah am Plagiat ist. Ansonsten ist es kein schlechter tanzbarer Song, aber auch kein herausstechender. 4 Punkte.
Articolo 31 – Un bel viaggio
„Un bel viaggio“ ist eine seltsame Mischung aus Rap und fast schon schlagerartigen Refrain. Am Ende wird der Song dann fast hymnisch. Ich weiß nicht, ob ich das wirr oder interessant finde. Unentschlossene 5 Punkte.
Werbung… Die Tale-Quale-Show mit dem Rückblick auf Sanremo klingt ganz interessant.
Will – Stupido
Will ist einer der besseren unter den teilnehmenden Nachwuchsacts für mich. Mit „Stupido“ hat er einen schönen Popsong im Gepäck, der sich nahtlos ins italienische Radioprogramm einfügt. Heute scheint er aber stimmliche Probleme zu haben. Oder Stimmverzerrer funktioniert nicht gut. Es klingt auf jeden Fall etwas schräg. Deshalb nur 5 Punkte.
Leo Gassmann – Terzo cuore
Schöner E-Gitarren-Riff zu Anfang. Leo Gassmann nutzt die Bühne voll aus. Der Song ist auch nach vorne gehend, da passt das gut. Trotzdem holt mich das Lied nicht so richtig ab und läuft eher an mir vorbei. Leo Gassmann hat aber Ausstrahlung. Nächstes Jahr gerne wieder mit einem anderen Titel. Für „Terzo cuore“ nur 4 von 10 Punkten.
Jetzt geht es doch mal wieder zügig voran.
gIANMARIA – Mostro
gIANMARIA ist quasi das Spiegelbild zu Leo Gassmann. Gute Song mit schönen Beat, aber nicht so gute Performance. Er scheint immer noch etwas verschreckt von der großen Bühne. 5 von 10 Punkten.
Anna Oxa – Sali
Was hat sie denn mit ihren Haaren gemacht? Frisur „Hexe am Morgen“? Davon abgesehen: tolle Reibeisenstimme und tolle zeitlose Rockröhren-Midtempo-Nummer. Zu Unrecht weit hinten im Klassement. 7 von 10 Punkten.
Shari – Egoista
Shari wird meiner Meinung ja auch zu tief gehandelt. Ich mag „Egoista“. Es hat etwas unharmonisches an sich, was aber den Reiz des Songs ausmacht. Dadurch wirken die vermittelten Emotionen echt auf mich. 6 von 10 Punkten.
Jetzt haben sie aber den Turbospeed gezündet. Die Kandidaten kommen ja wie am Fließband.
Gianluca Grignani – Quando ti manca il fiato
Nach der modernen Rapballade jetzt ganz klassische italienische Kost. Sowas gab es gefühlt in den 90ern ganz oft. Eigentlich nicht der Stil, den ich mag. Aber auch diesen Song habe ich mir mittlerweile schöngehört. Der Dirigent gibt alles zum Ende hin. 5 von 10 Punkte.
Und wir sind beim letzten Act angelangt!
Sethu – Cause perse
„Cause perse“ ist etwas wirr von der Struktur her. Hat aber ordentlich Power und hämmert sich gut in den Kopf. Da wird man noch mal munter. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit, vielleicht am Schönhören. Das fand ich jetzt ziemlich gut. 6 von 10 Punkten.
Das Televoting endet wenige Sekunden nach dem Sethu die Bühne verlassen hat. Das ist jetzt aber schon etwas unfair im gegenüber.
Noch einmal Werbung. Mal sehen, ob jetzt noch ein einstündiger Intervallact eines Komikers folgt… Nicht ganz. Es werden noch einmal Memes gezeigt.
Und jetzt wird „schon“ das Gesamtklassement bis Platz 6 verkündet!
- Giorgia – Parole dette male
- Madame – Il bene nel male
- Rosa Chemical – Made in Italy
- Elodie – Due
- Colapesce & Dimartino – Splash
- Modà – Lasciami
- Gianluca Grignani – Quando ti manca il fiato
- Coma_Cose – L’addio
- Ariete – Mare di guai
- LDA – Se poi domani
- Articolo 31 – Un bel viaggio
- Paola & Chiara – Furore
- Leo Gassmann – Terzo cuore
- Mara Sattei – Duemilaminuti
- Colla Zio – Non mi va
- I Cugini di Campagna – Lettera 22
- gIANMARIA – Mostro
- Levante – Vivo
- Olly – Polvere
- Anna Oxa – Sali
- Will – Stupido
- Shari – Egoista
- Sethu – Cause perse
Damit sind im Superfinale (in der Reihenfolge ihres Auftritts):
- Ultimo – Alba
- Tananai – Tango
- Lazza – Cenere
- Marco Mengoni – Due vite
- Mr. Rain – Supereroi
Die Top 5 treten noch einmal auf. Darf Mr. Rain so spät die Kinder überhaupt mit auf die Bühne nehmen? Ah, eine Antwort in den Kommentaren von Gianni: „Hat er heute im Interview verraten das die Kinder nicht auftreten dürfen. Sofern er unter den ersten 5 landet soll das Publikum den Part der Kinder übernehmen.“
Technische Probleme, Ultimo hört sich nicht. Jetzt scheint es zu funktionieren und Ultimo darf als erster noch einmal ran.
Also wenn es nach mir geht, sollte Ultimo gewinnen. Welche Emotionen in seiner Stimme mitschwingen. Das wunderbare Klavier. Der phantastische Spannungsaufbau des Songs. Er steht diesmal gar nicht vom Piano auf. Funktioniert aber genauso. Vermittelt fast das Gefühl eines Konzerts.
Was für ein Sprung für Tananai: voriges Jahr letzter Platz, dieses Jahr im Superfinale. Auch Tananai singt mit ganz vielen Emotionen in der Stimme. Ganz anders als Ultimo, aber vollkommen authentisch. Das scheinen die drei Balladen im Superfinale in diesem Jahr gemeinsam zu haben: alle drei Künstler schaffen es authentisch Gefühle an die Zuschauer zu transferieren. Im Gegensatz zu Ultimo und Marco Mengoni, die am Ende doch ganz schön aufdrehen, bringt Tananai seine Ballade sehr schön ruhig herüber.
Lazza könnte jetzt den Vorteil haben, dass es mehrere Balladen im Superfinale gibt, auf die sich die Stimmen verteilen könnten, seine tanzbare Elektronummer hingegen die einzige dieser Art in den Top 5 ist. Auch er hätte den Sieg verdient. Die elektronischen Sounds in „Genere“ sind wirklich gut arrangiert.
Schafft es Marco Mengoni die Führung der ersten vier Abende zu verteidigen? Oder räumt doch noch einer der anderen Superfinalisten das Feld von hinten auf? Marco ist und bleibt live einfach eine Klasse für sich.
Als letzter Mr. Rain. Ohne Kinderchor. Mal sehen, ob der Song so noch funktioniert. Ah, der Kinderchor kommt diesmal vom Band. Aber ohne die echten Kinder fehlt schon etwas. Die Bühne wirkt seltsam leer. Die Interaktion mit den Kindern fehlt merkbar. Das Problem, dass er den Kinderchor nicht mit auf die Bühne nehmen darf, hätte er natürlich auch beim ESC. Für mich der schwächste Beitrag im Superfinale.
Meine persönliche Top 5:
- Ultimo
- Marco Mengoni
- Lazza
- Tananai
- Mr. Rain
Jetzt wird es noch einmal ernst: Amadeus liest eine Nachricht von Wolodymyr Selenskyj vor. Anschließend tritt die ukrainische Rockband Antytila auf. Die gefallen mir meilenweit besser als Tvorchi…
Stop al televoto! Das Televoting ist beendet. Es wird 34% des Endergebnisses ausmachen. Die demoskopische Jury und die Pressejury jeweils 33%.
Jetzt werden verschiedene Spezialpreise verliehen. Achtung, noch nicht der Sieger.
Der Mia-Martini-Kritikerpreis der Presse geht an Colapesce & Dimartino mit „Splash“.
Den Lucio-Dalla-Preis der Presse erhalten ebenfalls Colapesce & Dimartino.
Der Sergio-Bardotti-Preis für den besten Text wird an „L’addio“ von Coma_Cose verliehen.
Der Giancarlo-Bigazzi-Preis für die besten Komposition, verliehen vom Orchester und den Chorsänger:innen geht an „Due Vite“ von Marco Mengoni.
Und jetzt wird es spannend! Die fünf Superfinalisten werden auf die Bühne gerufen.
5. Platz… Tananai – Tango
4. Platz… Ultimo – Alba
3. Platz… Mr. Rain – Supereroi
Es läuft auf Marco Mengoni oder Lazza hinaus!
Amadeus steigert die Spannung nicht unnötig: Marco Mengoni gewinnt das 73. Festival di Sanremo!
Lazza damit auf Platz 2.
Am Ende also doch keine Überraschung. Marco hat den Sieg aber auf jeden Fall absolut verdient.
Marco widmet seinen Sieg an alle Frauen, die am Festival teilgenommen haben. Auch ihm ist aufgefallen, dass nur Männer das Superfinale erreicht haben.
Noch einmal kurz Werbung, dann darf Marco noch einmal singen.
Es gewinnt also die klassische Sanremo-Ballade gesunden von einem phantastischen Live-Künstler. Und es muss ja auch nicht jedes Mal das Rad neu erfunden werden, man muss einfach gut sein mit dem, was man präsentiert. Und das ist Marco Mengoni zu 100%. Herzlichen Glückwunsch!
Marco Mengoni hat das Televoting im Superfinale eindeutig und das Gesamtvoting des Superfinals ganz eindeutig gewonnen, hier noch einmal die Zahlen:
Televoting:
- Marco Mengoni: 32,31%
- Lazza: 18,28%
- Mr. Rain: 17,87%
- Ultimo: 20,39%
- Tananai: 11,15%
Gesamtvoting aus Televoting / demoskopischer Jury / Presse-Jury:
- Marco Mengoni: 45,53%
- Lazza: 16,64%
- Mr. Rain: 14,43%
- Ultimo: 12,25%
- Tananai: 11,15%
Und jetzt: Buonanotte und Sogni d’oro an alle, die mit mir Sanremo verfolgt haben.
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Okay, nach diesem Auftritt definitiv mein Favorit – wäre nach 2012 das erste Mal, dass mir ein Beitrag aus Italien beim ESC echt sehr sehr gut gefällt – hat wirklich mega Potential für die ESC Bühne
Lazza hat einfach den coolsten Song am Start
Ich verstehe ja irgendwie immer noch nicht, was alle mit Lazza haben 😀 Für mich persönlich nur ein Lückenfüller-Song und es bliebe bis zum Ende interessant, wie der Song komplett ohne Autotune klingt
Die Frage ist: wie oft hat Lazza die Zunge rausgestreckt?
1) 5
2) 55
3) 234,25
Wow wow wow was für ein Auftritt von Lazza!!!
Der gewinnt
Marco Mengoni: Totale Emotionen, Emotionen für immer, überall ! ❤️
Marco Mengoni: L’emozione totale, l’emozione per sempre, ovunque ! ❤️
Viel Glück Marco / In bocca al lupo Marco ! ❤️
Lazza – Cenere 3,5/10
Ist mir zu repetitiv und zu viel Geschrei.
Auf ärmellos scheint der gute Marco sich festgelegt zu haben. Der Song ist natürlich von allerhöchster Qualität, aber warum er sich damit derart absetzt, erschließt sich mir nicht wirklich. Wäre mMn auch nicht die beste Wahl für den ESC.
Da hat sich Marco einen kurzen Moment aber sehr sicher gefühlt, dass er das Publikum singen lassen wollte 😀
Grande Marco Mengoni sei un Mostro. 10+++++++/10
nur Madame könnte ihn noch ein Bein stellen.
Ich finde ja die Dramaturgie genial, erst Ultimo, dann Lazza und Marco
The good, the bad and the ugly 😀
Okay die Reihenfolge muss man selbst interpretieren…
herr mengoni sein lied ist einfach gepflegte langeweile – ok,sehr gut singen kann er aber das können andere auch.
dramaqueenmusik ohne wiedererkennungswert.
Gepflegte Langeweile trifft es sehr gut.
Marco mengoni ist halt schon mit abstand der beste sänger des wettbewerbs, en ( sorry) geile siech und hat vieles, um den esc zu gewinnen. Den song find ich jetzt nicht ganz so gut wie alba.
Trotzdem, ein würdiger, überzeugender sieger der in liverpool……hmmm….gewinnen könnte
gegen blanca wird er verdammt alt aussehen und dazu gesellt sich jetzt ja auch noch alika.
ein sandwich bitte. 😎
Dass der Mengoni immer ein bisschen aufgeregt ist macht ihn ja echt noch süßer…
Gino Paoli 😎
Für den ESC ungeeignet
Aber sowas von! 😆
Wie das Publikum mitsingt…
Marco Mengoni – Due vite 6/10
Gewinnt hoffentlich.
Nicht!
Marco war sehr, sehr aufgeregt, hat man ihm ein bisschen angemerkt, aber trotzdem wieder pure Emotionen👌😍😍👍
Was soll man da bemängeln? Marco singt wie ein Gott! Der könnte mir das Telefonbuch vorsingen und ich fände es toll! Bei mir volle Punktzahl
Marco Mengoni : ganz ganz großes Kino. Eine wunderschöne Ballade. Zündet nicht unbedingt beim ersten Mal aber dann … Der sichere Sieger für mich.
Für den letztlich geschmacklosen ESC hätte Lazza in der Tat bessere Chancen. Aber italienischer Canzone ist das nicht. Eher Zeitgeistgeschrei.
Banause von vorgestern 🙄
Lazza ist immer noch mein absoluter Favorit, der Auftritt war auch wieder stark! Lazza oder Mr. Rain wäre ein Traum als Gewinner. Wobei ich zugeben muss, dass Marco mich grade auch zum ersten Mal gekriegt und abgeholt hat, aber ich weiß nicht, ob das für mich nicht too little too late ist, wenn er tatsächlich gewinnt. Ach, ich wünschte ich könnte weiter gucken, aber das Bett ruft leider. Wobei, bei dem Tempo sind die vllt grad bei der Urteilsverkündung, wenn ich wieder aufstehen muss…
Perfektion pur!
Was war das jetzt eigentlich mit Ultimo, Lazza und Mengoni alle hintereinander. Der absolute Wahnsinn. Meine Reihenfolge:
1 – Marco Mengoni
2 – Lazza
3 – Ultimo
Egal, was die Italiener schicken (und nichts anderes hat gegen die Jungs nur eine winzige Chance) – es wird überragend.
Übrigens dachte ich, Rosa Chemical wäre eine Frau! In Kroatien ist man übrigens schon mit allen 18 Titeln durch und Italien dümpelt erst bei Startnummer Elf.
Kroatien ist eben nur eine VE Sanremo ein Festival aber das ist wohl zu schwer für dich zu verstehen
Trotzdem kann man aber von einem Festival einen zügigen Programmablauf verlangen.
Grandissimo e meraviglioso Marco ! ❤️
💖💖💖💖
Ich denke nicht, dass es ein so sicherer Sieg für Mengoni ist. Der Zeitgeist ist stark im Moment. Gute Stimmen und qualitativ hochwertige Lieder sind da nicht so wichtig bei den meisten.
🎶 questa luuuuungaaa 🎵 storia d’amore 🎶🎵
Was war das gerade so geil. Ultimo – Lazza – Marco
Ultimo grandios – Lazza stark aber nicht sein bester Auftritt – Marco oha er schwächelte etwas stimmlich
Also heute Abend war Ultimo der bessere
mit Madame und Mr Rain sind noch ganz interessante Kandidaten im Rennen.
Respekt, für seine knapp 90 Jahre trifft Gino Paoli noch jeden Ton
Ich höre mir Marco gerne beim Italiener zum Essen an usw, aber Lazza begeistert mich bei jedem Auftritt mehr, und heute war es wirklich ein Siegerauftritt, so befreit….und er hat dabei die Zunge 34 mal rausgestreckt, italojeck 😉
Ich bin gespannt wie die Italiener abstimmen
1) ultimo
2) lazza
3) mr rain
4) marco
🤷
Die Italiener: für den ESC ungeeignet 🙃
Interessantes Outfit bei Rosa Chemical. 😄
Das Hemd von Rosa ist ja mega klasse
Marco il divino!
italien sollte mal was richtig keckes schicken – so wie maneskin vor 2 jahren.
mir gefällt „made in italy“ immer besser – partykracher und mehr!
note 1
Gab es aber schon, und zwar von Ricci e Poveri und war kommerziell erfolgreich.
Wow. Mega cool.
Wow, was ne Show von Rosa🤩
Rosa Chemical hatte Spass 😁
Rosa Chemical 6/10
Rosas Auftritt war noch besser als sein Outfit, Fedez war sichtlich verlegen. 🤣
Glaube ich gar nicht, sein Sitznachbar hat das alles mit Fedez‘ Handy aufgezeichnet. Und nach der Vorgeschichte sah das schon ziemlich abgesprochen aus. Nichtsdestoweniger war es ein cooler Auftritt und vielleicht noch etwas Hoffnung auf das Superfinale
haha ist Chiara Ferragni jetzt eifersüchtig?
Rosa Chemical – Made in Italy 3,5/10
Er weiß, wie er Aufmerksamkeit bekommt. Das hat der Song auch nötig.
na komm schon,ein bißchen spaß muß sein.😎
Vor allem Oscar Wilde hätte es gefallen
Vielleicht. Obwohl, in der heutigen Zeit wäre ihm das sicher schon zu unskandalös gewesen.
diese alle unterschiedlichen kostüme gehen sicher ganz schön in’s geld.🤡
Cugini di Campagna 6/10 Nostalgie pur 🙂
Wow, Madame macht keine Fehler und verpasst keine Note, schöne Stimme und erkennbar. immer wieder schön anzuhören. Für mich ist sie eine erstaunliche talentierte Künstlerin und am Start mit den besten Song. Ihr Song verursacht bei mir Gänsehaut. Musik und Text (der wirklich super ist und eine Liebesgeschichte von einer Prostituierten erzählt)erreichen mein Herz. Einfach Top ihre Interpretation. Für mich hat sie schon gewonnen da es auch ein guter ESC Song ist, aber mit Mengoni ist ein Schwergewicht im Rennen. Hoffe der gestrige Abend stellt ihr kein Bein.
Madame 10/10
👍
Madame auch sehr modern, gefällt mir. Ihre Stimme ist natürlich toll.
Die Kamera hätte ihr Objektiv auch etwas länger auf den Dirigent, der den Song von Madame dirigiert, ruhen lassen können. Ach ja, ansonsten ist der Song von Madame wirklich gut. 😀
Gewagtes Outfit und groovige Nummer von Madame, die durchaus Chancen beim ESC hätte.
frau madame hat’s einfach drauf aber wirtd das für die top5 reichen?
auf jeden fall die bessere wahl bezüglich liverpool.
Madame liefert. Klasse Auftritt.
war das alles ok bei Madame?Der Ton klang komisch, ansonsten finde ich sie immer besser mit ihrem Song, warum war sie so emotional zum Schluß?
Gegen Madame wurde gerichtlich ermittelt, da sie anscheinend ein falsches Covid-Impfzertifikat von einer Ärztin ausbestellt bekommen hat. Amadeus hat die Einladung zu San Remo aufrecht gehalten, da er von der Unschuldsvermutung ausgeht. Deswegen wurde Madame am Ende emotional.
Ups. Hm, was soll man da jetzt von halten.Danke für die Aufklärung.