
„Bangaranga wird der Sommerhit des Jahres.“ Das war die Aussage von Friedrich Merz, dem deutschen Bundeskanzler. Und wenn der das sagt, dann muss es ja wohl auch so sein … oder? Jedenfalls war das eine Aussage, der ich großen Glauben geschenkt habe. Wenn ich ehrlich mit mir bin, habe ich wohl eher gehofft als geglaubt, dass die Aussage zutreffend ist. Inzwischen hat sie sich leider nicht so wirklich bewahrheitet. Und das erstaunt mich. Denn welcher ESC-Sieger-Song soll denn mal zu einem Hit in Deutschland werden, wenn es „Bangaranga“ nicht schafft?
Es scheint eine fast unlösbare Aufgabe für einen ESC-Song zu sein, ein großes Publikum außerhalb der ESC-Blase zu erreichen. Natürlich braucht nicht erwähnt zu werden, dass der ESC vor allem früher schon Weltkarrieren ins Rollen gebracht hat. Und auch in der heutigen Zeit ist Måneskin zu nennen, die nach ihrem ESC-Sieg 2021 zu Weltstars wurden. Und vereinzelt verirren sich ESC-Lieder durch TikTok in die Charts und in die Playlists der Massen. Dennoch bleibt das eine starke Ausnahme, und jedes Jahr frage ich mich besonders gespannt, ob sich insbesondere die schwer zu beeindruckende junge Generation von einem der Lieder abgeholt fühlt. Meine Hoffnung lag in diesem Jahr ganz auf „Bangaranga“.
Eigentlich hätte alles gepasst: ein völlig eindeutiger ESC-Sieg, ein absoluter Ohrwurm und ein moderner Song. All das schreit doch förmlich danach, ein erfolgreiches Leben nach dem ESC zu haben. Trotzdem ist aus DARA und ihrem Siegersong in Deutschland erstaunlich schnell wieder ein Chart-Phänomen mit kurzer Halbwertszeit geworden. „Bangaranga“ konnte in Bulgarien, Österreich und Deutschland den ersten Platz in den Charts erreichen. Doch das Lied hielt sich dort nur wenige Tage. Der große Hype rund um den Song blieb aus. Wer sich nicht für den ESC interessiert, wird kaum etwas von „Bangaranga“ mitbekommen haben.
Dieser Umstand verwundert mich nicht nur wegen des Liedes an sich und der herausragenden Inszenierung, sondern vor allem deshalb, weil „Bangaranga“ sehr gut in die aktuelle Zeit und zur Gen Z passt. Das liegt zum einen an DARA selbst. Der Look der Sängerin trifft genau den Zahn der Zeit. Auch modisch passt DARA erstaunlich gut in die Gen-Z-Welt. Ihr Style ist irgendwo zwischen Y2K, Glam-Pop und maximalistischem Internet-Camp angesiedelt. Sie kombiniert auffällige Outfits, starke Make-up-Looks und extravagante Details. Ihre Frisur trägt sie außerdem so wie die in Deutschland bei der Gen Z hochgradig beliebte Rap-Ikone Ikkimel.
All das spielt aber nur eine nebensächliche Rolle. Denn ich hätte insbesondere aufgrund DARAs Persönlichkeit mit einem deutlich größeren internationalen Erfolg gerechnet. DARA wirkt wie der perfekte fertige Popstar der Gen Z. Sie kommt maßlos authentisch und zugleich sympathisch rüber. Besonders interessant an ihr ist ihre verrückte, extrovertierte und vor allem völlig unernste Art, die mit einer guten Prise Chaos daherkommt. All das gibt DARA etwas, was im heutigen Instagram- und TikTok-Zeitalter Gold wert ist: DARA hat Meme-Potenzial. Immer wieder haut DARA Sprüche, Interviewantworten oder Gestiken und Mimiken raus, die von Fans aufgegriffen und in kurzen Clips weiterverarbeitet werden.
Hinzu kommt, dass sich „Bangaranga“ als Wort eigentlich nahtlos in die aktuelle Jugendsprache hätte einfügen können. Es könnte genau wie die aktuell kursierende Phrase „6 7“ funktionieren. „6 7“ hat keine klare Bedeutung und kann in beliebigen Situationen verwendet werden. Man muss eigentlich gar nicht wissen, was es bedeutet. Man muss es nur einmal hören, und schon bleibt es hängen. Das ist ein entscheidender Bestandteil der Jugendkultur: Wörter und Sounds müssen nicht zwingend eine tiefgehende Bedeutung besitzen. Sie müssen sofort wiedererkennbar sein. Und sie müssen sich problemlos aus dem ursprünglichen Zusammenhang herauslösen lassen.
DARA hat auf jeden Fall für Aufsehen außerhalb der ESC-Welt gesorgt, und ihre Charterfolge sollen durch diesen Artikel in keinem Fall geschmälert oder kleingeredet werden. Im Gegenteil. Er soll meine Verwunderung und mein Bedauern darüber ausdrücken, dass der Erfolg nicht noch viel größer war, obwohl die Zeichen dafür gut standen.
Was glaubst Du, warum der große internationale Erfolg für DARA ausgeblieben ist? Hast Du mit einem größeren Erfolg gerechnet oder warst Du bereits davon überrascht, was Dara mit „Bangaranga“ erzielt hat? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
- (20) Die Bedeutung von Fanblogs für den ESC – die Diskussion, die niemand hören und sehen wollte
- (21) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Wettbewerbssongs aus diesem Jahr
- (22) Die Dancefloor-Hits vom ESC 2026 – Die Vorentscheidssongs aus diesem Jahr
- (23) Der ESC 2026 in Memes: Momente vom Teppich und Co.
- (24) Werden Public Viewings in der ESC-Gastgeberstadt immer wichtiger?
- (25) Songs in Landessprache gewinnen den Eurovision Song Contest nicht mehr
- (26) Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2026
- (27) So sähe das Ergebnis des ESC 2026 bei einer Wertung nach Platzierungen aus
- (28) Highlights der ESC-kompakt-LIVE-Youtube-Saison 2026
- (29) Musical Acts beim ESC – Wann stirbt der Trend denn wieder?
- (30) Das war die deutsche Jury beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien
- (31) Die Moderation von Victoria Swarovski und Michael Ostrowski beim ESC 2026
- (32) 2015 vs. 2026 – Der Eurovision Song Contest als Volunteer und als Blogger
- (33) Kino statt Fernsehen? Wie der ESC 2026 mit neuen Kameras inszeniert wurde
- (34) Was ist das Wort der ESC-Saison 2026?
- (35) Comebacks, Favoriten und Überraschungen: Was die Zuschauerzahlen des ESC 2026 verraten
- (36) Nach dem ESC-2026-Ergebnis: Ist eine weitere Anpassung der Voting-Regeln notwendig?
- (37) Michelle und Sarah Engels: Meine ESC-Berlin-Weekender mit Benny und „Tanzschein“
- (38) Ein ESC ohne Spanien – doch nur vorübergehend?
- (39) Was ESC-Fans wirklich in Stimmung bringt? Der ESC. That’s it.
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Schade, daß Bamgaranga kein Sommerhit wurde, ich hätte es DARA gegönnt. Auf der anderen Seite finde ich nicht, daß sie kein großes Memme-Potenzial hat!
Eines ist aber sicher: Viva Vienna ist mit 40 Artikeln die bisher längste Nachlese zum ESC seit Bestehen von ESC kompakt und dieser Artikel könnte der würdige Abschluß der Serie sein.
Der Satz muß heißen „Auf der anderen Seite finde ich nicht, daß sie ein großes Memne-Potenzial hat!
Schuld sind diese inkompetenten Radiosender! Allen voran ö3 die immer dieselbe playlist spielen.
Bangaranga ist ein super song.
Habs im Urlaub in Kroatien kein einziges x gehört. Komischerweise cosmo öfters.
Von diesem Jahrgang hab ich tatsächlich kein einziges Lied außerhalb des ESC Kosmos noch einmal gehört. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch kein großer Fan des Jahrgangs war. Lediglich Soren Torpegaard mochte ich wirklich rückblickend.
Alles richtig beschrieben. Ich bin mit meinem ESC-Latein nun auch am Ende. „Bangaranga“ war der perfekte Song mit allem drum und dran, um der Veranstaltung endlich mal wieder einen verdienten langlebigen Hit zu verschaffen. Dass selbst DIESER Song keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat, lässt mich auch ernüchtert zurück. Ich habe seinerzeit bei Duncan und „Arcade“ schon damit gerechnet, dass der Song europaweit die Nr. 1 knackt. Was so am Ende auch nicht passiert ist. Am Ende liegt es aber nicht am Hörer oder Käufer. ESC Titel werden…bewusst???…von Radiosendern und Redakteuren ignoriert und als peinlich abgewunken. So hat der normale Radiohörer kaum bis gar keine Chance, ein Bangaranga morgens im Auto auf der Fahrt zur Arbeit wahr zu nehmen, gute Laune zu bekommen und zu denken „Wow, was für ein cooler Song“…die Tragik nimmt ihren Lauf. Die Schuld liegt einfach in der nicht vorhandenen und nicht gewollten Werbung…
Auf Anfrage bei Ö3 meinten sie er passt nicht ins Tagesprogramm!
Sie spielen ihn nur ab ca. 2200 Uhr und im Nachtprogramm.
Bei mir wirkt der Track ohne den Auftritt aus dem ESC Finale nicht.
Nachdem ich den nationalen Vorentscheid gesehen habe, hab ich mich schwer gewundert, dass Bangaranga ausgewählt wurde. Mich hat der Song damals genervt.
Das offizielle Musikvideo ist auch nicht viel besser.
Am besten gefällt mir die improvisierte Sieger Reprise aus dem Kaffeehausgreenroom.
Ohne die wilden Tänzer ist der Song nicht vollständig.
Das alles kann im Radio oder im Streaming nicht transportiert werden.
Im Gegensatz zum offiziellen Sommerhit Deutschlands Dai Dai.
Der Song funktioniert auch ohne visuelle Eindrücke. Und Shakiras Auftritt bei der World Cup Halftime Show ist einfach großartig gewesen.
Hätte, hätte… ja, eigentlich sollte man davon ausgehen, dass jeder Siegersong auch europaweit ein Hit wird. Dem ist aber schon seit Jahren nicht mehr so, zumindest nicht in Deutschland.
Ja, Dara hat Starappeal und einen tollen Auftritt hingelegt. Bangaranga ist zwar ein guter Song, aber für das Radio ungeeignet, er wirkt eigentlich nur mit Inszenierung. Ohne diese wird der Song nach einer Minute nervig aufgrund der vielen Wiederholungen.
Ähnlich ist es mit den beiden Siegersongs der letzten beiden Jahre, nur die Inszenierungen waren wirklich beeindruckend, allerdings waren beide erst recht keine Radiosongs, obwohl sie gut gesungen wurden.
Da waren dann andere Interpreten erfolgreicher in den Charts und wurden öfter gespielt. Seitdem mehr Wert auf die Show gelegt wird, desto größer ist die Gefahr, mit dem Lied auch wirklich berühmt zu werden. Wenn ich mich recht erinnere, war das aber auch schon bei ABBA damals. Ein Hit, dann lange nichts und erst später wieder große Erfolge mit neuen Liedern.
Nein, die Songs heute werden in der Regel für den einen Abend produziert. Das kann der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere sein, aber die richtige Arbeit beginnt für den Künstler erst danach.
Ich gehe jetzt mal von meinen Radiosender PSR aus.
Da werden aller 2 Wochen manchmal auch 3 Wochen (je nachdem ob der Montag ein Feiertag ist oder nicht) 1 bis 2 neue Songs ins Programm aufgenommen, mit etwas Glück auch 3 oder 4, was aber eher selten ist. Wenn aber zu diesem Zeitpunkt Taylor Swift, Alex Warren oder Lady Gaga und Co (also Big Names) gerade was neues bringen werden, die natürlich sofort aufgenommen, da haben es Newcomer heute sehr schwer und werden erst evt. wenn sie in den Charts funktionieren Monate später aufgenommen.
Letzte Woche ist z.B. nur ein neuer Song aufgenommen wurden und zwar Rea Garvey mit Rivers.
Immerhin gibt es Samstag von 12 bis 14 Uhr eine Sendung, wo mehr oder weniger neue Songs vorgestellt werden.
Z.B. wird bei PSR erst jetzt Kato mit Turn The Lights Off gespielt, der war Anfang des Jahres ein Charthit.
Tinashe & Disco Lines mit No Broke Boys wird auch erst jetzt gespielt, obwohl er seit über einem Jahr in den Charts ist.
Also wird im Radio vermutlich eher nach Namen als nach Lied gespielt.
Immerhin war Bangaranga bei PSR für kurze Zeit ein Fußball-Sachsen-Song um die deutsche Mannschaft anzufeuern. Wenn da mal die Deutschen etwas besser gespielt hätten, wäre vielleicht etwas mehr draus geworden.
http://www.youtube.com/watch?v=0HT6Cqf_koo
Bei mir ist übrigens Bangaranga ein Sommerhit geworden und sie könnte sogar zum meistgestreamten ESC Sieger Song werden, sie ist zwar nocjh hinter Nemo und 2fach Loreen, ist aber nicht mehr so weit weg.
Ansonsten hat sich noch Choke Me zum Hit geworden, die anderen Songs sind bei mir fast nur noch Gelegenheitssongs die ich ab und zu mal höre.
P.S, Freitag abend läuft übrigens Bangaranga bei Deluxe Music (das neue MTV) bei Dance Deluxe (läuft von 23.00 bis 1.00).
deluxemusic.de/show/dance-deluxe/
OT
🇳🇱 Die Niederlande werden 2027 nicht am ESC teilnehmen.
„AVROTROS wird nicht teilnehmen […] weil die Veranstaltung nicht mehr als neutral angesehen werden kann, da ein teilnehmendes Land noch immer in einen großangelegten militärischen Konflikt verwickelt ist.“
https://www.instagram.com/p/Dcale9aABXf/?igsi=MW9mNzR3YXg0dW13Zg==
Pech gehabt!
Ach schade…
NPO übernehmen sie!
https://esc-kompakt.de/niederlande-esc-comeback-2027-ist-laut-geruechten-sicher-wurde-davina-michelle-bereits-ausgewaehlt/
Die Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Rianne Letschert, hat bestätigt, dass die Niederlande wieder Teil der ESC-Familie sein werden. Laut ihr werde man, selbst falls AVROTROS nun doch noch absagt (!), in Burgas dabei sein.
Sollte der eigentlich zuständige Sender AVROTROS nicht am ESC 2027 teilnehmen wollen, könnte NOP (die öffentlich-rechtliche Dachorganisation in den Niederlanden) einen anderen ihrer Sender für die Zuständigkeit bestimmen.
AVROTROS hat die NPO über seine Entscheidung informiert und gibt die Verantwortung für die niederländische Teilnahme am Eurovision Song Contest 2027 an die NPO zurück. Dies öffnet die Tür für einen anderen niederländischen Sender: BNNVARA, EO, HUMAN, KRO-NCRV, Omroep MAX, PowNed, VPRO oder WNL.
https://www.avrotros.nl/article/avrotros-neemt-niet-deel-aan-eurovisie-songfestival-2027~1590/
Bei mir persönlich läuft „Bangaranga“ relativ oft in Spotify. Feier es komplett ab. Radio höre ich einfach fast nie. Ebenfalls gerne höre ich noch Rumänien, Finnland, Dänemark, Australien, Kroatien und Albanien.
Hätte… das gilt für so vieles im Leben.
Ich höre ja bekanntlich keine 08/15-Chart-Sender. Aber:
Die beiden Sender, die ich täglich höre, ignorieren den ESC absolut nicht!
StarFM:
Rocksender! Aber innerhalb des Genres breitgefächert.
„Zitti E Buoni“ läuft nahezu täglich. Maneskin allgemein sowieso.
„Jezebel“ von The Rasmus wird auch regelmäßig gespielt.
LOTL, FFTS, Feuerschwanz, Blind Channel und Lonely Spring laufen zwar nicht oft, werden aber regelmäßig erwähnt.
max neo:
Der Radiosender der Mediaschool Bayern. Hier scheint es einige ESC-Fans zu geben. Auf dem Sender laufen eigentlich ständig ESC-Songs, SCC-Songs und Künstler*innen diverser Vorentscheide. Genre-übergreifend durch die Bank. Und jedesmal freue ich mich darüber.
TS-Stream:
Und dann gibt es noch die Playlist meines Kollegen.
Hier läuft eigentlich immer „Bangaranga“, wenn er oder ich Schicht haben. 😉 Wir halten die ESC-Flagge permanent hoch. 🙂
Neben Dara spielen wir noch Akylas, Jonas Lovv, LMNC, Maneskin, Baby Lasagna, Duncan Laurence, JJ, Ragazzki, Tommy Cash, Joker Out, Sudden Lights, Teya & Salena, Nemo, Sal Da Vinci… und noch ein paar weitere. 🙂
Auch wenn vermeintlich viele junge Leute den ESC schauen.
Ihren Musikgeschmack findet man dort selten.
Da hat es ein einzelner guter Song wie „Bangaranga“ schwer,
in der großen Öffentlichkeit zu wirken.
Mitgehangen=Mitgefangen.
Und viele Beiträge aus den Vorentscheidungen sind doch nicht wirklich
was für die Charts.
Man schaue sich nur den SSC an. Mindestens achtzig Prozent der Beiträge
hat doch im echten Leben keine Chance.
Die niederlande werden 2027 nicht teilnehmen:
https://www.facebook.com/share/p/194kCFQA5w/
Könnte aber auch nur heissen das avrotros nicht teilnimmt?
AVROTROS hat die Teilnahme am ESC abgesagt. Nun liegt es an der NPO, einen Sender zu finden, der außer Omroep Max die Zuständigkeit für den ESC übernimmt
Zersplitterung der Mediennutzung. In meinem Umfeld gilt für Gen Z+A: Spotify oder sonstige Musikstreamingdienste, kein Radio, nur TikTok, Insta, YouTube
Ja. Erlebe ich genauso.
Bei mir 80 Prozent Spotify und jeweils 10 Prozent Youtube und Radio