Live-Blog Norwegen: 1. Halbfinale Norsk Melodi Grand Prix 2022

Foto: NRK/Julia Marie Naglestad

Heute beginnt der Norsk Melodi Grand Prix (MGP), die norwegische Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin. Im ersten Halbfinale kämpfen Eline Noelia, Mira Craig, Frode Vassel und TrollfesT um das Ticket für das MGP-Finale. Außerdem präsentiert Eure MGP-Favoritin Elsie Bay ihren bereits für das Finale gesetzten Song „Death of Us“. Zum Auftakt des MGP bieten wir für dieses Halbfinale ausnahmsweise einen Live-Blog an.

Der MGP-Moderator Kåre Magnus Bergh hat bereits die beiden Duelle des Halbfinales ausgelost:

Duell 1: Mira Craig vs. Eline Noelia
Duell 2: TrollfesT vs. Frode Vassel

Die Zuschauer bestimmen zunächst den/die Sieger/in in den beiden Duellen. Diese beiden treten dann im „Gold Duell“ noch einmal an. Wer dieses gewinnt, steht im Finale, das am 19. Februar stattfinden wird. Für die anderen Acts gibt’s eine zweite Chance (mehr Infos dazu hier).

Mira Craig – „We Still Here“
Text und Musik von Mira Craig und Bård Berg

Mira Craig (39) ist eine etablierte Künstlerin und Songwriterin aus Oslo und hat unter anderem den norwegischen Siegersong des Melodi Grand Prix 2008 „Hold On Be Strong“ geschrieben, der von Maria Haukaas Mittet gesungen wurde. Es war das allererste Lied, das Mira als 15-Jährige schrieb und es erreichte einen beeindruckenden 5. Platz beim Eurovision Song Contest. Mira selbst debütierte als Künstlerin mit der Single „Boogeyman“ im Jahr 2005 und belegte seitdem mehrere Spitzenpositionen auf den norwegischen Charts. Snoop Dogg interessierte sich beim Quart Festival 2005 für die norwegische Musikerin und hat ihr „Dinner in Bed“ auf dem Compilation-Album „Welcome to tha Chuuch: The Album“ verwendet. Sie wurde für mehrere Spellemann-Preise nominiert, den Alarm Prize und die MTV Europe Music Awards. Im Laufe ihrer Karriere hat Mira mit bedeutenden internationalen Künstlern und Produzenten zusammengearbeitet und vor über 100.000 Menschen im In- und Ausland gespielt. „We Still Here“ ist die erste Single ihres kommenden Albums Nummer sieben.

Eline Noelia – „Ecstasy“
Text und Musik von Eline Noelia Myreng, Audun Agnar Guldbrandsen und Tea Megaard

Eline Noelia Myreng ist eine 22-jährige Künstlerin und Songwriterin aus Tønsberg. Sie stammt aus einer sehr musikalischen Familie, die natürlich auch ihre eigenen Träume geprägt hat: Angefangen mit christlichem Pop und Kinderalben, wechselte sie schließlich in den regulären Pop. Als Künstlerin lässt sich Eline vom gewagten und eingängigen Pop der 2010er, aber auch Legenden aus den 90ern inspirieren. Sie arbeitet seit mehreren Jahren hauptberuflich mit Musik, unter anderem als Sängerin in der Eventbranche. Sie hat auch viel Zeit im Studio verbracht. Die Tønsbergerin am Limpi, dem Lillehammer Institute of Music Produktion, Popmusik studiert.

Frode Vassel – „Black Flowers“
Text und Musik von Frode Vassel, Benjamin Larsen, Niklas Rosström und Celine Alette Pedersen Breivoll

Frode Vassel (40) ist außerhalb von Bergen geboren und aufgewachsen, hat aber sein halbes Leben in Oslo gelebt. Er reiste durch Europa und stand auf der Eurovision-Bühne mit JOWST in Kiew (2017), Alexander Rybak in Lissabon (2018) und half KEIINO zum Sieg beim Publikumsvoting in Tel Aviv 2019. Jetzt ist Frode an der Reihe, im Rampenlicht zu stehen. Der Sänger ist auch ein sehr erfahrener Künstler, der mit einer Vielzahl bekannter norwegischer Künstler wie Ylvis, Maria Mena und Åge gesungen hat. Er verfügt aber auch über Solo-Erfahrung und einen umfangreichen musikalischen Hintergrund. Im Frühjahr 2021 war der dreifache Vater in The Voice zu sehen.

TrollfesT – „Dance Like a Pink Flamingo“
Text und Musik von Eirik Renton und Jostein Austvik

TrollfesT erblickte 2003 das Licht der Welt, als als die Musiker die damals verfügbare Partymusik satt hatten. Stattdessen nahm die neue Band die Sache selbst in die Hand – und der Rest ist Geschichte: Mit Liebe zu Metal und Musik vom Balkan verwenden die acht Musiker Instrumente wie Saxophon, Akkordeon und Synthesizer, die mit extremer Ausdruckskraft sowie einer großen Portion Wahnsinn und Humor gemischt werden. Das Ergebnis ist etwas, das sie „True Norwegian Balkan Metal“ nennen. Mit dieser Formel tourt TrollfesT seit 2007 durch weite Teile der Welt und hat acht Alben veröffentlicht. Die Band liefert grandiose Konzerte mit viel Publikumsinteraktion, bei denen alles erlaubt ist, solange es Spaß macht und fett klingt. Jetzt ist das Folk-Metal-Oktett mit einem neuen Konzept bereit für den Melodi Grand Prix, bei dem die Flamingos die Welt erobern sollen.

Elsie Bay – „Death of Us“
Text und Musik: Elsa Søllesvik, Jonas Holteberg Jensen und Andreas Stone Johansson

Elsa Søllesvik (25) hatte ihren Durchbruch bereits als 17-Jährige mit dem Pop-Erfolg Elsa & Emilie. Für die Songwriterin aus Haugesund war dies der Beginn einer Reise, die sie in Medien und Charts brachte. Als Künstlerin schreibt sie alle ihre Songs selbst – ist aber auch als Songwriterin für andere aktiv. Elsa hat den Intro-Song zur koreanischen TV-Serie „The Queens House“ geschrieben und gesungen, die diesen Herbst Premiere feierte. Daneben hat sie ihren Bachelor-Abschluss in Jura gemacht. Elsa wurde 2014 mit dem Album „Endless Optimism“ für den Spellemann-Preis nominiert, das als Soundtrack für die TV-Serie SKAM diente und zusammen mit dem Album „Kill Your Darlings“ über 30 Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurde.  Sie hat auch den Song „Witch Woods“ geschrieben, der 2021 ins MGP-Finale kam. Jetzt macht Elsa mit dem Start des Soloprojekts Elsie Bay den ersten Schritt zu neuen Zielen.

In unserer Melodi Grand Prix-Playlist könnt ihr bereits alle auf Spotify abrufbaren MGP-Titel streamen.

Die heutige Show wird vom norwegischen Sender NRK ab 19:50 Uhr übertragen. Einen Livestream findet Ihr hier. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.

Guten Abend aus Hamburg. Nun erreicht die Vorenetscheid-Saison auch Skandinavien. Ich habe Rotkäppchen-Sekte und Katjes im Anschlag (bei mir gibt’s Grün-Ohr-Hasen) und bin bereit für unterhaltsame und womöglich spannende 90 Minuten. Gleich geht es los.

So, zur Lottoziehung kann ich nun den Stream sehen. Das sind die Glückszahlen: 18, 31, 11, 20, 29, 13 und 6. Zusatzzahl 17. Ich gratuliere allen Gewinner/innen. Ach, du je, nächste Woche wird Kronprinzessin Ingrid Alexandra schon 18 Jahre alt. Da muss man ja auch einschalten. Das tolle ist ja, dass es beim norwegischen Fernsehen noch richtig-lebende Ansager/innen gibt. I like.

Und die Show läuft. Zu sehen ist ein Video-Zusammenschnitt aus ganz Norwegen. Die dunkle Jahreszeit wird heller durch den Melodi Grand Prix. Und auch TIX, der Vorjahressieger, ist zu sehen. Es sind auch Bilder aus Rotterdam zu dabei – mit Efendi!

Die vier Deullant/innen kommen einzeln auf die Bühne. Was hat denn Mira an? Also, das dürfte von der Sexyness her schwer zu schlagen sein. Eline Noelia erinnert hingegen mehr an die polnische Freundin von Two Broke Girls. Und da sind die Flamingos von TrollfesT. Das wird spannend. Und schon stehen die drei Moderator/innen auf der Bühne und begrüßen die Gäste. Sie haben Bänder um den Kopf, die ihre Münder zu einem lächerlichen Lächeln auseinanderziehen. Hat ein bisschen Bondage-Feeling. Als Applaus werden Bilder vom ESC in Tel Aviv eingespielt. Denn natürlich findet die Show ohne reale Zuschauer/innen statt.

Im Vorjahr erfolgte die Auslosung der Zusammensetzung der Duelle ja erst in der Show. In diesem Jahr fand sie bereits vorher statt. Es folgt ein Einspieler, in dem die Acts jeweils die anderen Auftritte und Songs kommentieren. Dann ist die Auslosung durch Kåre Magnus als Aufzeichnung zu sehen. Die Abstimmungsmöglichkeiten für die Zuschauer/innen werden erklärt. Über die App können (wieder) Herzen für die Songs geschickt werden. Dann folgt das Vorstellungsvideo mit Eline.

Duell 1

Eline Noelia – „Ecstasy“

Sie trägt ein glitzerndes 80er-Jahre Riesensakko und zeigt Decolleté. Die Sängerin ist in der ersten Strophe allein auf der Bühne, im Hintergrund blauer Laser. Zum – teilweise sehr hoch gesungenen – Refrain kommen vier Tänzer/innen hinzu – die Männer mit nackten Brüsten. Der Pre-Chorus des Songs ist wirklich kraftvoll. Beim Refrain finde ich ihre Stimme mitunter etwas spitz; aber kräftig gesungen ist es immer. Die Laser im Hintergrund sind teilweise lila – das Farbschema kennen wir aus Rotterdam ja zur Genüge. Zum Finale geht’s wieder intensiv in die Höhen. Dann ist es vorbei und der Applaus wird eingespielt. Das gibt von mir gute

7 Punkte

Wie im letzten Jahr wird nach den Auftritten wieder zu feiernden Freund/innen und Fans des Acts geschaltet. Das ist immer eine schöne Idee. Dann kommt Eline zu Kåre, und er interviewt sie. Im Hintergrund sieht man schon Mira und ihre Tänzerinnen durch die Kulissen gehen.

Mira Craig – „We Still Here“

Die Sängerin trägt ein Outfit, das gleichermaßen von Dolly Style und (bitte kein HR-Case draus machen) Miss Piggy inspiriert ist. Ihr steht das aber und es ist ganz sicher ein Hingucker. Damit ist sie visuell Eline schon mal haushoch überlegen. Farblich starten wir in einem Orange in den Auftritt, was dann schnell zu blau und pink wird. Die Tänzerinnen kriechen von einem Podcest. Mira ist dabei vergleichsweise statisch. Oh, die Tänzerinnen sind barfuß – just sayin‘. Ich bin auch etwas abgelenkt, weil ich das Gefühl habe, dass der Gesang nicht wirklich zur Instrumentierung passt. „We are the survivors“ klingt leider völlig undynamisch. Die Melodie ist auch generell recht einfach gestrickt, wobei ich sie kaum nachsingen könnte. Sorry, das ist wirklich sehr 08/15 und langweilig. Dann doch lieber Eline.

5 Punkte 

Jetzt kann noch drei Minuten abgestimmt werden. Es kommt ein Mini-Schnelldurchlauf. Wie Bernd schreibt „schriller Gesang gegen billig“. Ja, da ist eigentlich keine wirkliche Anwärterin für das Finale dabei.

Didrik Solli-Tangen ist mit seinem Bruder Emil im Studio. Letzterer hat gestern auf Instagram vermeldet, dass er Vater wird. Es sei seiner Partnerin gegönnt. Die beiden sollen erklären, was einen erfolgreichen MGP-Beitrag ausmacht.

Elina und Mira kommen auf die Bühne. Gleich kommt das Ergebnis. Im Gold-Duell ist: Eline Noelia. Sie ist sichtlich gerührt, Mira sichtlich bedient.

Es folgt ein Einspieler, in dem Moderator Mikkel auf der Straße Passant/innen interview und befragt, worum MGP-Songs handeln sollen. Er hat zwei Musiker bei sich, die dann spontan ein (bekanntes) Lied umdichten, das zum Gesagten passt. Letztes Jahr haben sie etwas ähnliches gemacht, da sich aber nur mögliche Liedtexte ausgedacht. Nun werden die also in reale Lieder umgesetzt. Unterhaltsam … wenn man Norweger/in ist.

Off-topic: Meine Katja Grün-the Hasen sind alle. Gut, dass das nur 160g waren.

Jetzt wird es SEHR laut und SEHR pink. Gott im Himmel, was für Kostüme!!!

Duell 2

TrollfesT – „Dance Like a Pink Flamingo“

Hier ist gleich von Anfang an Pyro im Einsatz. Das ist Show! Die Musiker laufen in der Strophe wild über die Bühne, nur der Schlagzeuger und Sänger sind fest auf ihren Positionen. Das Lied wirkt aber nicht sehr strukturiert, eher wie mehrere aneinander gestückelte Teile. Ist der vergleichsweise langweilige Teil jetzt der Refrain? Während der zweiten Strophe hat man den Eindruck, dass ihnen ein bisschen die Ideen ausgegangen sind. Da wär der Anfang herrlicher. Oh, in der Brücke kommen ein virtuelle Tänzerin und ein tanzender Flamingo dazu. Musikalisch ist das wirklich nicht meins und mir fehlt auch die Struktur. Aber es ist herrlich anzusehen.

7 Punkte

Das Interview führt beim zweiten Duell nun Mikkel.

Frode Vassel – „Black Flowers“

Gleich zwei Schlagzeuge sind auf der Bühne. Frode singt hinter einem Gitter aus blinkenden Lichtern. Er trägt schwarz. Eine Lederjacke? Der Song ist Pop-Rock. Zum Refrain öffnet sich das Gitter. Ich finde, die Stimme wirkt zum Teil etwas gepresst. Andererseits war sie das vorhin bei TrollfestT auch. Musikalisch ist das eher Stangenware, und der Refrain ist sehr redundant. Dafür bleibt zumindest der Titel hängen. Insgesamt wirkt der Auftritt aber am meisten durchdacht. Oh, in der Brücke nun ein langer Ton. Sehr gut gemacht. Jaha, ich habe den Titel des Songs wirklich verstanden. Bitte keine Wiederholungen mehr.

6 Punkte (weil der Song so langweilig ist)

Und wieder liegt es in der Hand der Zuschauer/innen, wer ins Gold-Duell einziehen darf. Und nun höre ich im Schnelldurchlauf auch klar den Refrain von TrollfesT. Das dürfte es wohl reißen. Und wieder dürfen die Solli-Tangen-Brüder ihre Meinungen geben. Die wären mit ihrem MGP-Beitrag von 2020 wohl direkt ins Finale eingezogen, waren aber seinerzeit ohnehin direkt gesetzt. Zur Erinnerung:

Die beiden Acts kommen zur Ergebnisbekanntgabe auf die Bühne. Im Gold-Duell ist: Frode!!! Das ist eine Überraschung. Dann lehne ich mich mal aus dem Fenster: Frode kommt nachher ins Finale.

Nun kommt der erste Beitrag, der schon vorab für das Finale qualifiziert ist. Auch Elsie Bay wird mit einem Einspieler vorgestellt. Auf der Bühne, das hat man eben schon gesehen, trägt sie ein hautenges, creme-färbendes Kleid mit weißen Applikationen.

Elsie Bay – „Death of Us“

Ich korrigiere: es ist kein Kleid, sondern ein Hosenanzug. Sie steht ruhig auf der dunklen Bühne und spielt mit der Kamera. Im Hintergrund sind schwach beleuchtete Instrumente zu sehen. Der Gesang ist sehr sauber. In der zweiten Strophe geht der Fokus per Scheinwerfer wieder voll auf die Sängerin. Sie steht übrigens etwas in Nebel. Beim zweiten Refrain sind die klassischen Instrument hell beleuchtet; da befinden sich jedoch keine Musiker/innen. Die Brücke ist etwas unspektakulär. Aber das Lied ist stark. Das Finale ist kraftfvoll, was von den Scheinwerfern unterstrichen wird. Ich finde aber, dass das noch etwas konsequenter/klarer eingesetzt werden könnte. Tolle

9 Punkte

Auch Elsie wird nach dem Auftritt interviewt. Nun darf Annika die Fragen stellen. Elsie freut sich sehr und ist glücklich, dass 40% der Abstimmenden einer Website der Meinung sind, dass sie MGP gewinnen sollte.

Es kommt ein Einspieler, der zeigt, mit wie viel Ruhe damals der MGP durchgeführt wurde – und welche lustigen Probleme es dabei gab. Herrlich, so eine Reise in der Zeit.

Gold-Duell

Eline Noelia – „Ecstasy“

Natürlich werden jetzt die Auftritt wiederholt. Eline gibt jetzt vielleicht noch etwas mehr im Ausdruck. Der Effekt mit den plötzlich auftauchenden Tänzerinnen hat schon was. Aber der sehr hohe Gesang ist sicher nicht jedermans und jederfraus Sache. Kraftvoller Mid-Tempo-Popsong, unterhaltsam dargeboten. Für den ESC aber zu unauffällig. Und das Ende kommt etwas komisch überraschend.

Frode Vassel – „Black Flowers“

Der Auftakt ist auf jeden Fall ein Hingucker, aber mit dem Einsetzen des Gesangs verliert das Lied dann schon etwas. Die Gitter kann man aber sicher nochmal als Deko nutzen, wenn Frode jetzt ausscheiden sollte. Also, dieses ständige „We are, we are, we are … the black flowers“ geht mir etwas auf den Senkel.

Nun, das Outfit von Frode ist defintiv besser und sein hoher Ton lässt die Ohren nicht bluten, ansonsten hat aber vielleicht doch Eline mehr Argumente auf ihrer Seite?

Nachdem Kommentar der Solli-Tangens ist es nun Zeit für die Ergebnisbekanntgabe. Eline und Frode sind auf der Bühne. Und im Finale am 19. Februar ist: Frode. Er kann das Finale durchaus bereichern, wird da aber wohl nicht um den Sieg mitsingen. Oder, was meint Ihr?

Damit endet auch schon das erste Halbfinale des Melodi Grand Prix 2022. Ich bedanke mich bei allen, die mitkommentiert haben. Jetzt läuft ja bereits der Live-Chat der zweite Vorrunde des litauischen Pabandom iš naujo! 2022“. Viel Spaß dabei!

Ich sage Tschüss und god natt aus Hamburg! Bis bald.


126 Kommentare

  1. „We still here“ – ist das eine Hymne auf junge Norwegische Mütter, die ihre Säuglinge mit zum Shoppen nehmen wollen? Oder wurde das Lied eigentlich für die belarussische VE geschrieben?

  2. Jetzt verstehe ich auch warum mir „Death of Us“ gut gefällt.
    Elsie Bay hat für Emmy „Witch Woods“ geschrieben! 🧙‍♀️
    Falls sie es nicht nach Turin schafft, würde ich sie schonmal für den nächsten SCC voranmelden.

  3. Alles durchaus ordentlich heute Abend – durchaus auch der bereits qualifizierte Beitrag der Erfinderin des norwegischen Internet-Auktionshauses. Lass mich überraschen, wie das dann auf der Bühne anmutet.

  4. Ich selbst kann leider heute Abend nicht zuschauen und damit auch nicht bei der offenbar besseren zweiten litauischen Vorrunde. Ich bin aber trotzdem am meisten auf die Live-Performance von Elsie Bay gespannt. Für mich bislang mein Favorit der Vorentscheidungssaison.
    Beim Halbfinale tippe ich, dass Mira leider das erste Duell gewinnen wird und TrollFest das zweite. Dann wird sich TrollFest im Goldduell durchsetzen.
    Mein Wunsch wäre Eline und TrollFest im Goldduell und Eline kommt ins Finale.
    Wenn aber Elsie ihren Song auch live gut rüberbringt, bin ich mir sicher, dass am Ende der Weg ohnehin nicht an ihr vorbei führen wird und das NRK hat wahrscheinlich nicht umsonst Elsie für heute angesetzt, genauso wie im letzten Jahr TIX.

    • Offtopic:
      Seit gestern veröffentlicht auch Oddchecker einen Durchschnitt zu den ESC-Wetten.
      Klar…viel zu früh, da erst drei Songs fest stehen und bei vielen weder die Vorentscheidungssongs noch die intern ausgewählten Songs bekannt sind.
      Aber dennoch startet Deutschland hier vergleichsweise verheißungsvoll mit 20/1 auf Platz 7.
      Es führt (natürlich) Schweden (13/1) vor den weiteren üblichen Verdächtigen Russland (15/1) und Italien (16/1).
      Die bereits feststehenden Songs liegen auf Platz 30 (Tschechien mit 54/1), 35 (Albanien mit 69/1) und auf dem letzten Platt (Bulgarien mit 199/1).
      Von den Ländern mit bereits veröffentlichten Vorentscheidungssongs (ich zähle Deutschland hier mal mit), liegt Spanien mit Platz 5 (18/1) am besten, gefolgt von Polen (19/1) und Deutschland. Direkt dahinter Finnland, Frankreich und Norwegen (und damit hätte ich nun wenigstens einen kleinen Bogen zum Chat).
      Die Aussagekraft ist freilich maximal ein bisschen Trendgebunden, aber sicher noch nicht richtungsweisend, das zeigen ja auch Dir recht hohen Quoten an der Spitze.

  5. Im Hexenwald wird heute ein Wettrennen veranstaltet. Es treten an: das Nebelhorn gehen die Alarmanlage und der langweilige Prinz Charming gegen die brüllendem Trolle. Oberhexe (hat Witchwoods geschrieben, ist weder hässlich noch böse) Elsie gibt das Startsignal und darf den einzigen halbwegs guten Song singen. Viel Spaß allen Zuschauern ich bin drüben in Litauen zu finden

  6. Nach meinen bisherigen Youtube Auswertungen gewinnt Eline Noelia den heutigen Abend. Ich bin gespannt, ob es wirklich so kommt

  7. Ich bin bereits gespannt auf „Death of us“. Der für mich bis jetzt beste Song der Saison. Mal schauen, ob es auch auf der Bühne emotional wirkt

  8. Der Song von Elsie Bay gefällt mir richtig gut. Echt toll. Bei den Duellen bin ich sehr unschlüssig. Mal die Auftritte abwarten.

  9. Ich habe mir mal alle vier Duellanten angehört und hoffe, daß TrollfesT heute Abend ins Finale kommen und deshalb das Goldduell gegen Mira Craig gewinnen.

    Den Hype um Elsie Bay kann ich nichts abgewinnen, bei ihrem Song handelt es sich um eine der üblichen Dramaballaden, wie man sie schon oft gehört hat.

  10. Der Song gefällt mir bis auf den Drop im ersten Refrain wirklich gut, klassischer Scandipop. Ihre Stimme und der Gesang sind aber leider schlimm…

  11. Im ersten Duell ist es mir tatsächlich fast egal, wer weiterkommt. Beides in Ordnung, aber auch nicht der große Knaller.

  12. Vielleicht etwas viel nanana, aber den Refrain mag ich. Die Performance erschließt sich mir aber gar nicht. Im Duell bin ich aufgrund des besseren Songs für Eline.

  13. Das Outfit von Mira ist ganz ganz ganz schlimm…. ich dachte der BH platzt gleich. 😀 Hätte das Lied anders auf die Bühne gebracht, nicht in pink. Aber okay.

  14. Letztes Jahr war das erste mgp Halbfinale – neben Raylees Auftritt – das einzig interessante. Die Lieder hieraus haben ja auch Plstz 1-4 erreicht.
    Heute war das erste Duell doch sehr schwach und unrythmisch. Hoffentlich wird es besser

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