
Der große Tag ist da. Heute entscheidet sich in Stockholm, von welchem Act und mit welchem Lied Schweden beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam vertreten wird. Dabei sind zwölf Acts, von denen mindestens drei sehr realistische Chancen auf den Sieg haben. Das wird ein spannender Abend bei der letzten nationalen Vorentscheidung dieser ESC-Saison.
So sieht das Teilnehmerfeld und die Startreihenfolge für heute Abend aus:
1. Danny Saucedo – Dandi dansa
Text und Melodie: Danny Saucedo, Karl-Johan Råsmark
2. Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts
Text und Melodie: David Kreuger, Fredrik Kempe, Niklas Carson Mattson, Andreas Wijk
3. Anton Ewald – New Religion
Text und Melodie: Jonas Wallin, Joe Killington, Anton Ewald, Maja Strömstedt
4. The Mamas – In The Middle
Text und Melodie: Emily Falvey, Robin Stjernberg, Jimmy Jansson
5. Paul Rey – The Missing Piece
Text und Melodie: Fredrik Sonefors, Laurell Barker, Paul Rey
6. Charlotte Perrelli – Still Young
Text und Melodie: Thomas G:son, Bobby Ljunggren, Erik Bernholm, Charlie Gustavsson
7. Tusse – Voices
Text und Melodie: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov
8. Alvaro Estrella – Baila Baila
Text und Melodie: Anderz Wrethov, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt
9. Clara Klingenström – Behöver inte dig idag
Text und Melodie: Clara Klingenström, Bobby Ljunggren, David Lindgren Zacharias
10. Eric Saade – Every Minute
Text und Melodie: Eric Saade, Linnea Deb, Joy Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt
11. Dotter – Little Tot
Text und Melodie: Johanna „Dotter“ Jansson, Dino Medanhodzic
12. Arvingarna – Tänker inte alls gå hem
Text und Melodie: Stefan Brunzell, Nanne Grönvall, Thomas G:son, Bobby Ljunggren
Für das Finale gibt es in diesem Jahr auch eine englische Kommentierung. Natürlich kommt auch diese Show aus dem Annexet in Stockholm. Die Moderation übernehmen der ESC-Sieger Måns Zelmerlöw und die Schauspielerin Shima Niavarani – und natürlich Christer Björkman (Foto: Stina Stjernkvist / SVT).

Besonders spannend dürfte der Abend werden, weil nicht klar ist, wie eng die Favorit*innen der Zuschauer*innen beieinander liegen. Daher wird es umso entscheidender, wie die internationalen Jurys abstimmen. Es ist durchaus möglich, dass ihr Favorit bzw. ihre Favoritin am Ende die Nase vorn hat. Der Sieger bzw. die Siegerin soll um 21:52 Uhr feststehen.
Alle weiteren Infos zur Show gibt’s gebündelt hier. Alle bereits verfügbaren Beiträge des diesjährigen Melodifestivalen findet Ihr in unserer Spotify-Playlist.
Wir hatten Euch gestern gefragt, wer Euer/e Favorit*in für das Finale ist. Bis zum Start der Sendung heute könnt Ihr aber weiterhin abstimmen.
Wer ist Dein/e Favorit*in beim Finale des Melodifestivalen 2021?
- Dotter – Little Tot (27%, 218 Votes)
- Eric Saade – Every Minute (25%, 201 Votes)
- The Mamas – In The Middle (10%, 84 Votes)
- Tusse – Voices (10%, 80 Votes)
- Clara Klingenström – Behöver inte dig idag (9%, 77 Votes)
- Charlotte Perrelli – Still Young (7%, 59 Votes)
- Danny Saucedo – Dandi dansa (3%, 24 Votes)
- Anton Ewald – New Religion (2%, 20 Votes)
- Arvingarna – Tänker inte alls gå hem (2%, 20 Votes)
- Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts (2%, 18 Votes)
- Paul Rey – The Missing Piece (2%, 13 Votes)
- Alvaro Estrella – Baila Baila (0%, 4 Votes)
Total Voters: 818
Mal schauen, wie das Endergebnis aussehen wird.
Das Finale des Melodifestivalen 2021 beginnt heute Abend um 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird hier im Livestream zu sehen sein. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.
Außerdem treffen wir uns bereits um 19:30 Uhr für ein ESC kompakt Live auf YouTube. Wir freuen uns auf Eure Kommentare und Bewertungen der Beiträge.
God kväll, nu kör vi! Gleich geht es in Stockholm los. Ich bin gerade noch im ESC kompakt Live Chat und begleite Euch dann während der Show durch den Abend. Noch besprechen wir den möglichen Einfluss der Jurys auf das schwedische Endergebnis.
Also, bei mir ist es bereits eine Minute nach 20 Uhr und ich sehe noch nichts. Aber jetzt läuft es! Nu kör vi! Zuerst kommen Bilder der heutigen Teilnehmer, wie sie Richtung Bühne laufen. Ein Countdown wird gezählt und dann kommt die Eurovisionsfanfare.
Wir haben die englische Kommentierung. Måns sitzt am Piano und singt mit seiner Moderationskollegin Shima. Sie singen und reden auf Schwedisch. Singen sie wirklich live oder ist das bei mir nur verzögert, dass es wie Playback wirkt? Sie vermitteln große Freude und Spaß. Und am Ende werden die Teilnehmer*innen auf die Bühne geholt. Natürlich ohne Maske. Das ist schon ein großer Auftakt, der richtig einstimmt auf den Abend.
Måns und Shima begrüßen uns auf diversen Sprachen, auch auf Deutsch. Die englische Kommentatorin nervt etwas. Wir müssen sie jetzt auch ausschalten, weil ich nicht in der Lage bin, beides zu hören, also Schwedisch und Englisch – und dann auf Deutsch zu schreiben. Christer wird begrüßt und gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass es seine Abschiedsshow für das Mello ist. Christer erklärt die Nummern zur Abstimmung. Und dann geht’s auch schon los mit dem ersten Beitrag.
Die moderierten Ankündigungen sind sehr lustig und individuell. I like. Dann kommen auch immer noch Filme, in denen sich die Künstler*innen selbst vorstellen können. Dabei sitzen sie im Eventbereich bzw. in der Garderobe. Danny erklärt gerade auch die Idee hinter seiner Box, in der er auftritt.
Ich schaue heute mit dem Blog-Freund Christoph. Zusammen werden wir die Beiträge bewerten; dazu kommen die Punkte von den Bloggern Peter und Florian. Zusammen können maximal 40 Punkte vergeben werden, also jeder 10.
1. Danny Saucedo – Dandi dansa
Text und Melodie: Danny Saucedo, Karl-Johan Råsmark
Danny trägt seinen Milka-Anzug. Er singt direkt in die Kamera, alles wie beim ersten Halbfinale. Aber, waren das beim ersten Mal auch schon zwei weibliche Tänzerinnen? Irgendwie wirkt das jetzt aber nicht mehr so aufregend wie im ersten Halbfinale. Lustig: auf einer der Boxen steht in einem Herz „Saade“. Die beiden haben sich ja auch offiziell versöhnt. Zum Finale gibt’s einen lauten Knall. War das so laut geplant?
23 Punkte (10 davon von Peter)
2. Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts
Text und Melodie: David Kreuger, Fredrik Kempe, Niklas Carson Mattson, Andreas Wijk
Klara hat den undankbaren Startplatz 2. Schön, dass das mal keine Ballade ist. Zu dem Outfit hatte Shima schon gesagt, dass Klara das auch selbst geschweißt hat. Visuell macht sie etwas Angst, aber zusammen mit dem Hintergrund sieht das toll aus. Die Stimme ist sicher. Und der Beat ist auch kräftig. Gefällt mir besser, als ich es in Erinnerung hatte. „Beat of Broken Hearts“ ist modern und würde in vielen anderen Ländern sicher den Vorentscheid gewinnen. Großes Finale mit Goldregen.
Christoph geizt etwas mit den Punkten. Aber das ist ok.
22 Punkte (die meisten davon wieder von Peter, nämlich 7)
Die Einspielfilme sind nicht so lustig wie einige bei den Halbfinals. Aber das ist jetzt ja auch die ganz große Show. Da passt das schon.
3. Anton Ewald – New Religion
Text und Melodie: Jonas Wallin, Joe Killington, Anton Ewald, Maja Strömstedt
Nach dem Halbfinale zog Anton direkt ins Finale ein – und brach darüber zusammen. Da hat man gehört, wie viel Gesang vom Band kommt. Die ersten Töne fand ich jetzt nicht so sicher gesungen. Anton trägt wieder sein güldenes Torero-Jäckchen. Ab Strophe zwei kommen die Tänzer dazu. Den Pre-Chorus finde ich etwas schwierig. Viel Laser. Ich bin zum Ende hin etwas gelangweilt.
21 Punkte (10 davon von Peter)
Jetzt kommen „die Mutters, som det heter på tyska“, sagt Måns. Da hat er sich im Plural etwas vertan.
4. The Mamas – In The Middle
Text und Melodie: Emily Falvey, Robin Stjernberg, Jimmy Jansson
Ich habe mir den Track mittlerweile richtig schön gehört. Und Christoph macht es noch lauter (auch um die Bratgeräusche für die Köttbullar zu übertünchen). Jetzt habe ich ganz verpasst, ob The Mamas den Kleidertrick gemacht haben. Das sollten sie eigentlich nicht bei der Generalprobe machen, damit die Jurys nach ESC-Vorgaben werten können. Der Gesang ist wie gewohnt stark, die Show fällt nach Anton natürlich ab. Zum Ende hätte noch ein richtiger Bang kommen können.
36 Punkte (10 davon von Peter)
Måns berichtet, dass neun Monate nach Pauls letztem Auftritt sein kleines Mello-Baby geboren wurde. Und für diese Tochter ist das Lied.
5. Paul Rey – The Missing Piece
Text und Melodie: Fredrik Sonefors, Laurell Barker, Paul Rey
Natürlich ist auch der Auftritt von Paul identisch mit dem Halbfinale. Ich finde seine Klamotten immer noch etwas zu groß. Die Umsetzung ist einfach, passt aber toll zum Thema und seiner Botschaft. Hier ist auch der Effekt dabei, bei dem sich das Gesicht des Sängers auflöst. Sowas geht ja beim ESC, hatten wir doch auch bei „Storm“. Der Gesang passt. Und dass Paul den Auftritt allein stemmt, ist beeindruckend. Auch wenn vielleicht noch etwas mehr möglich gewesen wäre.
29 Punkte (9 davon von Douze Points)
Jetzt kommt die Göttin! Also, die Co-Göttin neben Carola: La Perrelli. Diese sagt, dass es für sie so wichtig war, dass sie ins Finale gekommen ist. Durch das Engagement der Zuschauer*innen hat sich für sie wieder gezeigt, wie viel ihr diese Arbeit bedeutet. Ich gebe für das Intro schon mal 10 Punkte.
6. Charlotte Perrelli – Still Young
Text und Melodie: Thomas G:son, Bobby Ljunggren, Erik Bernholm, Charlie Gustavsson
Allein der Auftakt! Es ist phantastisch. Dann setzt der Marsch-Beat ein, zu dem man übrigens auch super Joggen kann. Die Show ist natürlich so perfekt wie im Halbfinale. Charlotte sieht noch einmal jünger aus als vor ein paar Wochen. Natürlich ist sie das nicht… Der Auftritt erinnert zum Teil an eine Modenschau. Charlotte singt powerful wie immer. Oh, da war ein Haar am Mund, das sie beseitigen musste. Auch diese Herausforderung meistert sie ohne Problem. Das einzige Manko des Songs ist, dass nach der Pause keine Tonarterhöhung kommt.
35 Punkte (10 von Peter und Douze Points)
7. Tusse – Voices
Text und Melodie: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov
Tusse geht mit der Last des Wettfavoriten ins Rennen. Kann er die Erwartungen erfüllen? Er trägt seinen Telekom-margenta Anzug. In der ersten Strophe sitzt nicht jeder Ton. Zum Refrain ist er drin und scheint den Auftritt zu genießen. Auch hier hat sich nicht viel zum Halbfinale geändert. Die Tänzer*innen im Hintergrund sind effektiv eingesetzt. Die Botschaft ist natürlich super. Ich finde das Lied sehr aktuell, aber ich frage mich, ob es beim ESC auffällig genug wäre.
34 Punkte (10 davon von Christoph)

Das Essen ist auch fertig: Köttbullar mit Kartoffelstampf. Dank an den Koch!
8. Alvaro Estrella – Baila Baila
Text und Melodie: Anderz Wrethov, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt
Seine Frisur scheint stabiler bzw. fixierter als bisher. Wir sind ganz angetan und singen mit. Natürlich ist der Text schon eine kleine Zumutung mit dem Spenglisch (Spanisch und Englisch zusammen). Aber der Song weckt Sommerstimmung. Etwas schlimm ist aber auch Alvaros Hose. Christoph bemängelt, dass er nicht live singen würde. Das überrascht uns natürlich nicht.
26 Punkte (9 davon von Peter)
Clara ist im Einspielfilm sehr gerührt von dem Fakt, dass sie es ins Finale geschafft hat. Das ist wirklich beeindruckend.
9. Clara Klingenström – Behöver inte dig idag
Text und Melodie: Clara Klingenström, Bobby Ljunggren, David Lindgren Zacharias
Also, die 40 Kronen, die Clara für das Kleid ausgegeben hat, haben sich schon um ein Vielfaches bezahlt gemacht. Sie steht wieder allein mit der Gitarre auf der Bühne. Die Stimme ist stark wie immer. Die Melodie ist wirklich schön, aber ich bin schon überrascht, dass die so verfängt. Toll. Und wirklich großartig, dass das Melodifestivalen solche Erfolge einer ansonsten unbekannten Musikerin hervorbringen kann.
24 Punkte (Christoph vergibt nur 2)
Übrigens: Die Champignonsause ist komplett selbst gemacht und smaker riktigt gott.
10. Eric Saade – Every Minute
Text und Melodie: Eric Saade, Linnea Deb, Joy Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt
Natürlich ist auch dieser Auftritt bekannt. Und da ist in der vierten Zeile schon wieder diese nasale Tonfarbe. Schade. Ich würde so gern sehen, wie auf dem Euroclub-Dancefloor alle die Tanzbewegungen nachmachen. Ich frage mich ja immer beim Beginn der zweiten Strophe, warum da kurzzeitig das Licht rot ist. Eric flirtet heute extra-mycket mit der Kamera. Es gibt eine Song-Gesang-Performance-Schere. Ansonsten alles prima.
31 Punkte (Florian gibt 3 Punkte)
Bei der Ansage von Dotter musste Shima gerade improvisieren, in der Form, dass ihr Begriffe zugerufen wurden. Das war etwas verwirrend.
11. Dotter – Little Tot
Text und Melodie: Johanna „Dotter“ Jansson, Dino Medanhodzic
Dotter merkt man nicht an, dass sie bei einigen der Proben noch eine Halskrause trug. Ich finde den Auftritt ja etwas kalt und aggressiv. Mit dem Auftritt wirkt das Lied für mich aber deutlich lebendiger als in der reinen Musikform. Die Tänzer*innen sind effektiv, aber der ganze Auftritt verbleibt sehr dunkel. Es fehlt etwas der Discokugel-Effekt vom letzten Jahr.
34 Punkte (10 Punkte von Florian und Peter)
Damit sind wir auch schon beim letzten Beitrag. Und auch für uns gilt: Wir haben alle gar nicht vor, nach Hause zu gehen. Wobei die allermeisten natürlich Corona-bedingt gerade zu Hause sind. Christers letzter Mello-Beitrag wird mit einem „Out with a bang“ gefeiert, wobei der eher ein Rohrkrepierer war. Herrlich selbstironisch.
12. Arvingarna – Tänker inte alls gå hem
Text und Melodie: Stefan Brunzell, Nanne Grönvall, Thomas G:son, Bobby Ljunggren
Wir unterhalten uns über das Alter der Bandmitglieder und freuen uns, dass man auch als Daddy noch eine Chance hat, beim Mello dabei zu sein. Wobei wir in den letzten Jahren ja auch schon Grand-Grand-Daddys dort erlebt haben. Die vier Erben wissen genau, dass sie heute keine Chance haben und feiern einfach den Auftritt. Sehr sympathisch. Ihnen wäre noch mehr zu wünschen, dass heute die Friends Arena mit ihnen feiern und tanzen würde.
25 Punkte (10 Punkte von Peter, zwei von Christoph)
Christer erläutert die Nummern und dann startet der erste Schnelldurchlauf. Hat sich bei Euch etwas an den Favoriten geändert oder bleibt es dabei?
Wir bekommen von vielen Leuten WhatsApps, dass sie Tusse und Clara Klingenström vorne sehen. Gibt es womöglich doch noch eine Überraschung heute? Und würde Clara dann in Rotterdam eine Anna Bergendahl 2010 machen?
Außerdem diskutieren wir gerade, welche Notizen sich wohl die ZDF-Fernsehgarten-Redakteure gerade machen. Wen würden sie dorthin im Frühjahr einladen? Alvaro Estrella wäre für uns gesetzt.
Måns und Shima haben sich umgezogen. Sehr abendgarderobig. Nun gibt’s einen Rückblick auf Christer Björkmans Leben und … Måns und Shima dichten „Dolce Vita“ um. Und Christer kommt selbst im Glitzer-Schlagergeneral-Outfit auf die Bühne. Gay und großartig! Natürlich wird an seinen ESC-Auftritt 1992 erinnert. Christer scheint richtig viel Spaß zu haben. Er besingt seine Idee zur Änderung des Mello zum neuen Mello vor 20 Jahren. Und der nächste After-Dark-Schlager wird umgetextet (Kom ut som en stjärna). Måns macht „Something in your eyes“. Eine schöne Medley-Zeitreise durchs Mello. Und dann der Verweis auf die zwei ESC-Sieger: Loreen und Måns. „Public service, mon amour“, heißt es Richtung SVT! Absolut.
Bei der ESC-History erzählt uns der Host, wie es zum Te Deum kam. Es begann mit einer Fistel am Po von Ludwig XIV, der mehrfach operiert werden musste. Und als er überlebte, wurde ein Komponist beauftragt, das im Te Deum zu verewigen. Und entsprechend oft geht es bei Mello- und ESC-Titeln zum das Thema „Schmerz“ wie „Det gör ont“. Sage noch einer, das Mello würde nicht bilden!
Schalte nach Rotterfdam zur außenpolitischen Berichterstatterin, die natürlich völlig überfordert ist. Sie scheint noch am Flughafen zu stehen. Sie beklagt den Mundschutz und hat sehr viel Hunger. Das ist nicht sooo lustig. Aber ok.
Und schon kommen die internationalen Jury-Stimmen.
Frankreich: 8 Punkte für Klara, 10 für Clara und 12 für Tusse
Albanien: 8 Punkte für Eric, 10 für Tusse und 12 für Dotter
Dotter führt mit einem Punkt vor Tusse
Island: 8 Punkte für Klara, 10 für Clara und 12 für Tusse
Tusse geht in Führung vor Clara
Israel: 8 Punkte für Klara, 10 für Tusse und 12 für Eric
Tusse 44 Punkte
Mit der britischen Jury gibt es Tonprobleme. Aber sie haben von ihm die Punkte vorliegen. Sie sind:
Großbritannien: 8 Punkte für Eric, 10 für Dotter und 12 für The Mamas
Tusse 12 Punkte vor Dotter
Schweiz – auch hier gibt es Tonprobleme. Die Zibbz sind da. Wir sehen sie, können sie aber nicht hören. Also verkündet Christer sie hier auch selbst:
Schweiz: 8 Punkte für The Mamas, 10 für Eric und 12 für Tusse
Tusse hat 16 Punkte Vorsprung vor Eric
Zypern: 8 Punkte für Dotter, 10 für Charlotte (!!!!) und 12 für Eric
Eric liegt 8 Punkte hinter Tusse
Niederlande: 8 Punkte für Arvingarna, 10 für Eric und 12 für Tusse
Das ist der Zwischenstand von den Jurys:

Damit kommt noch ein Schnelldurchlauf.
Tusse liegt also auch bei den Jurys vorn. Zehn Punkte dahinter Eric und 22 Punkte hinter Tusse Dotter. Bekommt Eric elf Punkte mehr von den Zuschauern?
Als Pausenact kommt nun „Come Over Love“, ein neues Lied von Måns Zelmerlöw. Er trägt eine sandschlammig-goldgrüne Samtjacke. Der Titel ist gar nicht schlecht fürs Radio. Ein Hit wird er sonst vermutlich eher nicht.
Wie in jedem Jahr wird der Vorjahressiegertitel nun geehrt. Shima singt ihre Version von „Move“ von The Mamas. Christoph beschreibt das als James Bond für Arme. Es ist aber auch ein bisschen Tango dabei. Und vom eigentlichen „Move“ ist nicht mehr viel vorhanden.
Ich stelle gerade fest, dass Christer und Måns denselben Anzug tragen. Süß! Und jetzt kommen die Punkte der Zuschauer. Sverige, vi har ett resultat!
„Baila Baila“ bekommt 19 Punkte
„New Religion“ 16 Punkte
„Missing Piece“ 7 Punkte (nur?!?!)
„Tänker inte alls gå hem“ 22 Punkte
„Still Young“ 28 Punkte
„Dandi Dansa“ 35 Punkte
„Behöver inte dig idag“ 52 Punkte (und geht in Führung)
„Beats of Broken Hearts“ 36 Punkte
„In The Middle“ 56 Punkte (und geht in Führung)
„Little Dot“ 48 Punkte
„Every Minute“ 49 Punkte (und geht in Führung)
Es steht zwischen Tusse und Eric
„Voice“ bekommt 96 Punkte
Tusse gewinnt mit „Voices“ das Melodifestivalen 2021
The Mamas überreichen den Sångvogel an Tusse.
Die Moderator*innen bedanken sich bei Christer für seinen Einsatz für das Mello. Und dann darf Tusse noch einmal singen. Und er singt kraftvoller als jemals zuvor.
Die Buchmacher hatten recht. Und trotzdem war der Abend spannend. Für Dotter hat es nicht gereicht. Sie wird vielleicht nach einer Pause in naher Zukunft wieder beim Mello dabei sein. Wir bedanken uns auch bei Christer für diese tolle Mello-Saison.
Wie findet Ihr den Sieger? Wir veröffentlichen gleich das ESC-Barometer und freuen uns auf Eurer Feedback.
Tack för ikväll sagen Christoph (der Koch) und Douze Points

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Die Mamas waren wohl noch einige Symphatie/Mitleispunkte aus dem letzten Jahr (und wieder 1 Punkt vor Dotter^^)
Am Ende ein souveräner Favoritensieg. In Rotterdam wird der Song wohl max. Top10 gehen.
96 Punkte für Tusse wow , das hat Schweden klar entschieden .
Kann ich sehr gut mit leben .
Glückwunsch an Tusse 🙂
Clara auch sehr gut geschlagen und Dotter wieder hinter den Mama’s .
Sieben Punkte für Paul Rey im Televoting sind eine Unverschämtheit!
das war eher ein realitätscheck – war im vorfeld doch zu erwarten.
Jaaaa. Endlich gewinnt mal wieder mein Favorit das Mello. Ganz ganz starker Beitrag, weit vorne in Rotterdam.
Wenn ich ehrlich bin, ist es für mich in diesem Jahr durchaus vorstellbar, das Schweden nach 2010 wieder im Semifinale kleben bleibt. So außergewöhnlich gut ist Voices nicht. Es war ein sehr schwaches Finale vom Melodifestivalen.
sprachlos
Was für ein bescheidener Jahrgang…
Jetzt auch noch Tusse. Öde ohne Ende.
Schade um Eric und Clara.
Clara ja wahnsinnig gut gepunktet im Televoting.
Und The Mamas wieder einen Punkt vor Dotter. Wie lustig!!!
Ich hoffe, jetzt hat das mit den Mamas endlich mal ein Ende.
Das die im Televoting schon wieder sooooooo gut abgeschnitten haben… Unglaublich!
Gratulation Tousin wie er richtig heißt
Endlich. Nach Undo wieder ein guter Song beim ESC.
das war grütze,außerdem der falsche song um conchita wirklich zu gefährden – es gab keinen echten popcontender – ace wilder ggf. ohne diese bekloppten knasttänzer wäre besser gewesen – aber dafür haben wir jetzt die zeitlose kultnummer aus holland.
Das war wirklich ein sehr schwaches Finale und die Siegerin wird in Rotterdam nicht weiter auffallen. Hätte aber für die meisten anderen auch gegolten.
Tusse hat jede einzelne Altersgruppe gewonnen.
ich sach doch – schweden will es! – die sind anders drauf wie wir.
GRATIS TUSSE CHIZA!
Wir verabschieden uns: Daniel, Jos und ich.
Das schlechteste Ergebnis für Schweden seit 2013 wird kommen, hundertprozentig. Aber sie haben so klar abgestimmt, da können sie das sicher verschmerzen. Glückwunsch Tusse, der Song ist dennoch murks
Ich glaub das war die beste Wahl.
Eric😭
Tusse. Na ja, kann man, muss man aber nicht
Tusse mit Voices ist eine akzeptable Kompromiss-Lösung. Schade, dass die beiden C/Klaras nicht weiter vorne gelandet sind, Behöver inte dig idag auf Platz 2 und Beat of broken hearts auf Platz 3…
Oh nein Bitte Schweden soll im Semi hängenbleiben . was für eine Farce.
Der Song ist soo unschwedisch
Verdienter Sieg für das beste Lied. Und das kommt in Rotterdam ganz weit nach vorne.
Unverdienter Sieg von dem Ekeligen! The Mamas hätten den Sieg verdient gehabt. Hoffe nur, dass Schweden mit dem langweiligen Stück Plastik im Semifinale hängen bleibt!!!
Wow, ein Rassist und Zelmerlöw-Groupie!
Des ekelig bezieht sich sicher nicht auf die Hautfatrbe. Die Mamas die er gelobt hat sind auch dunkelhäutig. Deine Kommentare gegen Mans die sind wirklich daneben
Ich denke wir werden 2022 nach Schweden gehen, wenn wir denn nicht nach Reykjavik hehen…
Ich denke langsam, wir werden in die Schweiz gehen
Ich kann mit Tusse leben, Stimme is doch ganz gut und der Song – Naja
Ich hätte mir Dotter gewünscht, aber mit Tusse hat meine Nummer zwei gewonnen, damit kann ich leben. Hauptsache nicht Eric Saades Lied, ich mag ihn, aber das Lied fand ich ganz schrecklich.
Ein verdienter Sieger
das gibt wohl einen mittelschweren shitstorm zumindest in der blase – wie lange wird es dauern bis schweden auf platz 1 der wettquoten liegt,zumal dadi ja nix brauchbares auf der pfanne hat.
schweden hat einen narren an diversität gefressen – da kannst nix machen.
die medien in europa werden den ball aufnehmen und dann haben wir halt netta 2.
ein schelm,wer böses dabei denkt.
Das beste ist ja das Clara Klingenström in den Top 5 ist
Wenn ich richtig rechne, volle Punktzahl vom Public Voting (8*12=96)
Erstaunlich
Die Schweden hätten nen coolen Typen mit ner coolen Performance haben können.
Jetzt haben sie so nen öden Russia-Song-Verschnitt. Schade!
Eric bitte nächstes Jahr nochmal ran im Mello.
Bitte nicht. Der kann nicht singen.
Also, nach all den Vorentscheiden muss ich sagen, dass ohne dem Publikum wirklich jeder Vorentscheidung ein Teil Charme gefehlt hat…
Ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder alles normal sein wird…
Finde ich leider auch. Wobei Frankreich ja zumindest minimal Publikum hatte
Das wird niemals vorne landen ..niemals
doch wird es denn DIE JURY WILL ES! 😀
Kleiner Unterschied zu San Remo: der Italiener, der jetzt einschaltet, ärgert sich nur darüber, dass er das erste Lied verpasst hat 🤓🤣 in Schweden ist die Show schnörkellos vorbei ✌🏻
Schade für meinen Favoriten Eric Saade
Das Ergebnis für Clara freut mich total, unaufgeregter Auftritt und schönes Lied und die Schweden goutieren das. Toll. 🙃
was ist denn an dem ergebnis gut?
5.platz entspricht wirklich nicht den erwartungen.
Wievielte Kommentare müssen noch bis zum Rekord?
Haha, so knapp 30.
ich beteilige mich weiterhin. 😀
Schweden steigt bei den Wetten, wahrscheinlich sind sie morgen früh in schon in den Top3. Je nachdem, was Island jetzt noch macht
island schleicht sich leise weg. 😀
ach klara island 2022 ist auch eine option dann als icequeen?
In der Tat ein verdienter Sieg. Voices hat mir besser gefallen, als Every Minute …
Clara dritte im puplic-voting. Das ist doch immerhin🤣
viel zu wenig ist das!
Ein Schritt nach vorn
ja ja eher ein schritt nach vorn in den abgrund!
in schweden regiert die mutlose kunst. 😀
Tusse hat sich so schön gefreut, dass ich jetzt nicht mehr enttäuscht bin. Trotzdem hätten Schweden ihn sich lieber für nächstes Jahr mit einem besseren Song aufgehoben.
Wieder eine ganz ganz tolle Mello-Saison. Schade, dass es schon vorbei ist.
Damit wird Schweden abschneiden wie in den letzten Jahren. Bei den Jurys vorne mit dabei aber im Televoting chancenlos.
Island wird auch nicht gewinnen. Das Lied ist OK aber im Vergleich zu Think About Things eher lahm
Meiner Meinung nach die beste Wahl aus den 12 Songs, aber bezweifle eine Top5 Platzierung in Rotterdam. Er wird durch die Jurys denk ich gut bewertet aber bei den Zuschauern keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dazu ist der Song zu unauffällig und er naja – auch.
Mit Tusse kann ich ehrlich gesagt leben. Besser als Eric Saade oder die Mamas dieses Jahr. Clara wäre schön gewesen; Dotter wäre auch gut gewesen.
Auch wenn es nicht an die besten Mellos rankommt, ist es definitiv wieder ein Jahr mit vielen Ohrwürmern gewesen und einigen Beiträgen, an die man gern zurück denkt!
Tusse wird weit vorn landen. Im semi hängenbleiben…also was manche so komisches Denken.
Top Darbietung, Sänger mit Persönlichkeit und Kompostion erstklassig
Tante Christer paßt auf, daß Mr. Homophobia keine dumme homophobe Bemerkungen vom Stapel läßt.
hast du eigentlich schon mal in erwägung gezogen,eine couch deines vertrauens aufzusuchen? 😀
Nichts gegen psychologische Behandlungen, die können helfen, wenn man sich drauf einlässt
Es waren tatsächlich 96 Punkte, also wirklich überall abgeräumt! Aber irgendwie ist man das auch mit The Voice Siegern, die beim Vorentscheid in anderen Ländern antreten, gewöhnt.
@Thilo mit Bobby
Es bezieht sich auf die Hautfarbe.
Wenn du da so sicher bist dann bist du selber rassistisch
Bin ich nicht, denn ich habe hier im Blog noch nie solche Bemerkungen gemacht.
Gratulation, mein Favorit hat tatsächlich gewonnen (und ich bin eher nicht so der Schweden-Fan). „Voices“ dürfte auch recht gute Chancen in Rotterdam haben. Könnte aber ein Problem für den ähnlich gelagerten, aber melodisch schwächeren niederländischen Beitrag werden.
Von der Machart sogar eher untypisch für Schweden – aber Hymnen gehen irgendwie immer recht gut.
Ich werte mal mit 7 von 10 Punkten.
Die hohe Wertung hierfür von dir überrascht mich doch
Tolle Wahl in Schweden – nur leider wird uns dann wohl diese nervige Dotter im nächsten Jahr wieder begegnen. Keine Ahnung was so viele an der so toll finden.
die hat schöne lange beine und singen kann sie ganz gut. 🙂
Dotter wird nächstes Jahr nicht erneut teilnehmen, da sie es schon zweimal in Folge getan hat. Im Reglement des Melodifestivalen steht, daß ein Interpret nach zwei Teilnahmen in Folge für ein Jahr aussetzen muß.
Nö, da bleiben eher Kroatien oder Zypern hängen. „Voices“ ist ziemlich sicher im Finale.
Tusse – Naja, mainstream mäßig.
Schade dass die Mamas bicht nochmal drin sind.
Das Beste am Abend:
Dotters Gesicht nachdem die Zuschauer Pkt. verteilt wurden :-).
Gutes Erbnis für den schwedischen Gitarrenschlager :-). Die hat sich echt entwickelt im Laufe der Sendungen. von „Panik Lady in red“ bis zur Profi Kneipen Rockröhre im Finale.
Ich mag sie überhaupt nicht….