Ein Blick auf die Streamingzahlen (1): Måneskin und TIX sind das Maß der Dinge

In den nächsten Wochen werden wir immer wieder einen Blick auf die aktuellen Streamingzahlen der ESC-2021-Beiträge auf Spotify, YouTube sowie den Zahlen auf iTunes und Apple Music werfen. Diese fassen wir in unserem Streaming-Ranking (Stand Samstag 13. März: 10 Uhr) zusammen um Euch einen Überblick darüber zu geben, welche Beiträge aktuell am meisten abgerufen werden.

Zuerst kommen wir zu den Streamingzahlen auf Spotify. Dort sind bisher 31 Beiträge abrufbar, wobei die Beiträge aus Polen, Slowenien und Russland bislang noch nicht verfügbar sind.

  1. Norwegen: TIX – „Fallen Angel“: 7.357.724 Streams
  2. Italien: Måneskin – „Zitti e buoni“: 6.747.424 Streams
  3. Finnland: Blind Channel – „Dark Side“: 3.042.162 Streams
  4. Frankreich: Barbara Pravi – „Voilà“: 1.789.779 Streams
  5. Litauen: The Roop – „Discoteque“: 1.187.860 Streams
  6. Dänemark: Fyr og Flamme – „Øve os på hinanden“: 674.331 Streams
  7. Zypern: Elena Tsagrinou – „El Diablo“: 665.985 Streams
  8. Ukraine: Go_A – „SHUM“: 661.690 Streams
  9. Spanien: Blas Cantó – „Voy a quedarme“: 557.806 Streams
  10. Israel: Eden – „Set Me Free“: 449.919 Streams
  11. Deutschland: Jendrik – „I Don’t Feel Hate“: 398.889 Streams
  12. Kroatien: Albina – „Tick Tock“: 388.898 Streams
  13. Niederlande: Jeangu Macrooy – „Birth of a New Age“: 289.813 Streams
  14. Irland: Lesley Roy – „Maps“: 286.310 Streams
  15. Tschechien: Benny Cristo – „Omaga“: 279.756 Streams
  16. Belgien: Hooverphonic – „The Wrong Place“: 261.360 Streams
  17. Rumänien: Roxen – „Amnesia“: 255.614 Streams
  18. Australien: Montaigne – „Technicolour“: 202.767 Streams
  19. San Marino: Senhit – „Adrenalina“: 192.200 Streams
  20. Moldau: Natalia Gordienko – „Sugar“ :186.731 Streams
  21. Estland: Uku Suviste – „The Lucky One“: 171.546 Streams
  22. Serbien: Hurricane – „Loco Loco“: 77.115 Streams
  23. Portugal: The Black Mamba – „Love Is On My Side“: 66.546 Streams
  24. Griechenland: Stefania – „Last Dance“: 55.057 Streams
  25. Bulgarien: VICTORIA – „Growing Up Is Getting Old“: 55.053 Streams
  26. Schweiz: Gjon’s Tears – „Tout l’univers“: 49.051 Streams
  27. Vereinigtes Königreich: James Newman – „Embers“: 34.655 Streams
  28. Albanien: Anxhela Peristeri – „Karma“: 26.516 Streams
  29. Österreich: Vincent Bueno – „Amen“: 22.217 Streams
  30. Nordmazedonien: Vasil –  „Here I Stand“: <1.000 Streams
  31. Lettland: Samanta Tīna – „The Moon Is Rising“: <1.000 Streams

Mit beiden Versionen des Songs zusammengezählt liegt TIX aus Norwegen noch knapp vor Måneskin aus Italien an der Spitze, diese könnten aber schon bis zum nächsten Update vorbeigezogen sein. Dahinter folgen Blind Channel aus Finnland mit einem starken dritten Platz, Deutschland liegt mit Jendrik auf Platz 11. Besonders die Zahlen der Beiträge am Ende des Rankings sind mit Vorbehalt zu betrachten, da diese erst in den letzten Tagen veröffentlicht wurden und sich in der kommenden Woche erst noch abzeichnen wird, welche dieser Beiträge auf Spotify gut ankommen.

Nun werfen wir einen Blick auf die Klicks auf YouTube, wo neben den Musikvideos auch zahlreiche Live-Performances hohe Zugriffszahlen verzeichnen konnten. Diese sind je nach Land zusammengefasst (wobei nur die auf dem Eurovision YouTube-Kanal hochgeladenen Videos sowie offizielle Uploads wie etwa Musikvideos oder Vorentscheidungsauftritte für die Statistik herangezogen wurden), sodass viele Länder hier auf höhere Werte kommen.

  1. Italien: Måneskin – „Zitti e buoni“: 11.941.300 Abrufe
  2. Litauen: The Roop – „Discoteque“: 5.733.475 Abrufe
  3. Kroatien: Albina – „Tick Tock“: 3.977.222 Abrufe
  4. Ukraine: Go_A – „SHUM“: 3.866.307 Abrufe
  5. Serbien: Hurricane – „Loco Loco“: 3.261.198 Abfrufe
  6. Finnland: Blind Channel – „Dark Side“: 2.897.582 Abrufe
  7. Frankreich: Barbara Pravi – „Voilà“: 2.654.957 Abrufe
  8. Russland: Manizha – „Russian Woman“: 2.398.109 Abrufe
  9. Zypern: Elena Tsagrinou – „El Diablo“. 2.160.736 Abrufe
  10. Rumänien: Roxen – „Amnesia“: 1.144.385 Abfrufe
  11. Norwegen: TIX – „Fallen Angel“: 1.053.694 Abrufe
  12. Spanien: Blas Cantó – „Voy a quedarme“: 1.034.774 Abrufe
  13. Deutschland: Jendrik – „I Don’t Feel Hate“: 957.287 Abrufe
  14. Israel: Eden – „Set Me Free“: 854.346 Abrufe
  15. Moldau: Natalia Gordienko – „Sugar“: 828.985 Aufrufe
  16. San Marino: Senhit – „Adrenalina“: 806.785 Abrufe
  17. Slowenien: Ana Soklic – „Amen“: 637.102 Abfrufe
  18. Albanien: Anxhela Peristeri – „Karma“: 625.616 Abrufe
  19. Dänemark: Fyr og Flamme – „Øve os på hinanden“: 596.083 Abrufe
  20. Schweiz: Gjon’s Tears – „Tout l’univers“: 567.888 Abrufe
  21. Irland: Lesley Roy – „Maps“: 519.117 Abfrufe
  22. Belgien: Hooverphonic – „The Wrong Place: 485.444 Abrufe
  23. Polen: Rafał – „The Ride“: 453.437 Abrufe
  24. Großbritannien: James Newman – „Embers“: 421.835 Abrufe
  25. Tschechien: Benny Cristo – „Omaga“: 390.202 Abrufe
  26. Estland: Uku Suviste – „The Lucky One“: 389.576 Abfrufe
  27. Australien: Montaigne – „Technicolour“: 368.133 Abfrufe
  28. Griechenland: Stefania – „Last Dance“: 348.095 Abrufe
  29. Niederlande: Jeangu Macrooy – „Birth of a New Age“: 333.373 Abfrufe
  30. Nordmazedonien: Vasil – „Here I Stand“: 278.865 Abrufe
  31. Österreich: Vincent Bueno – „Amen“: 240.331 Abrufe
  32. Bulgarien: VICTORIA – „Growing Up Is Getting Old“: 234.045 Abrufe
  33. Portugal: The Black Mamba – „Love Is On My Side“: 191.594 Abfrufe
  34. Lettland: Samanta Tīna – „The Moon Is Rising“: 146.696 Abrufe

Bei den Abrufzahlen auf YouTube eine klare Führung für Måneskin aus Italien vor The Roop aus Litauen und Albina aus Kroatien auf Rang drei. Norwegen landet hier nur auf Platz 11, Deutschland auf Rang 13. Ganz hinten liegt das erst am Freitagabend veröffentlichte „The Moon Is Rising“ von Samanta Tīna aus Lettland, welches beim nächsten Update entsprechende Zugewinne verzeichnen dürfte.

Auch auf iTunes und Apple Music lohnt es sich vorbeizuschauen, gleichwohl dort für Apple Music keine Abrufzahlen ausgegeben werden. Während zahlreiche Acts wie The Roop, TIX, Blind Channel oder Måneskin auf Platz 1 der nationalen iTunes-Charts landen konnten, lohnt sich der Blick auf Beiträge, die gleich in mehreren Ländern eine Chartplatzierung erreichen konnten. Dort liegen aktuell Senhit aus San Marino, James Newman aus Großbritannien, Måneskin aus Italien und Elena Tsagrinou aus Zypern an der Spitze. Auf Apple Music springen Platzierungen für The Roop (#14), Blind Channel (#7), TIX (#4), Elena Tsagrinou (#1 in Zypern und #4 in Griechenland), Fyr og Flamme (#2), Måneskin (#3 und #64), Jeangu Macrooy (#156), Hooverphonic (#299), Roxen (#32), Stefania (#28), und James Newman (#421) in den jeweiligen Heimatländern heraus.

Habt Ihr damit gerechnet, dass Norwegen und Italien bei den Streamingzahlen aktuell vorne liegen? Glaubt Ihr, dass die Beiträge aus Schweden und Island sich möglicherweise an die Spitze setzen könnten? Schreibt uns Eure Meinung in die Kommentare!


24 Kommentare

  1. Ich finde es erstaunlich, wie stark TIX ist. Ohne Frage, der Song ist klasse. Aber Norwegen hat keine 80 Millionen Einwohner. Umso erstaunlicher sind diese tollen Zahlen für den Norweger.

  2. Ich weiß, ich soll nicht hassen ….das hat mir auch Jendrik gesagt …..aber ich „hasse“ TIX. Ich werde aber gleich mal zur örtlichen Kirche eilen und um Vergebung dafür bitten.
    Måneskin ist meine Dauerhafte Nr. 2 – gleich hinter San Marino.

    1. San Marino
    2. Italien
    3. Frankreich
    4. Bulgarien
    5. Zypern
    6. Rumänien
    7. Litauen
    8. Slovenien
    9. Griechenland
    10. Finland


    38. Portugal
    39. Dänemark
    40. Belarus.

  3. Finde die Nummer aus Norwegen immer noch schrecklich!
    Ist mir viel zu Altbacken, aber nicht gut Altbacken.
    Und das Stirnband… Nein Danke.

    Aber bei meinen Glück schafft es die Nummer ins Finale, genau wie die ähnliche schlechte Nummer aus Estland 2019.

    Die Rest ist keine Überraschung.

  4. Italien vorne mit dabei ist erwartbar.

    Norwegen ist für mich das Epitom eurovisionärer Mittelmäßigkeit. Aber fürs Nebenbeihören in irgendeiner Spotify-Playlist womöglich ganz gut geeignet.

    Überraschen tun mich lediglich die sehr guten Youtube-Zahlen für Kroatien.

  5. Dass TIX so oft gestreamt wird, überrascht mich jetzt doch ein wenig. Vielleicht erleben wir ja doch eine faustdicke Überraschung.

    Na ja, „Falling Angel“ ist jetzt nicht unbedingt mein Favorit, aber durchaus okay und angenehm zu hören.🙂

    • Überwiegend zeigt es, dass die Norweger hinter ihrem Beitrag stehen. Wenn man beide Version wie es Florian gemacht hat zusammenfasst, wäre er auch immer noch auf Platz 1 der Top 50 Norwegen auf Spotify

  6. So, nochmal ein kleines Fazit von mir, in der Hoffnung, dass ich niemanden vergesse:😃

    Sehr, sehr gut: Finnland, Frankreich, Österreich😊😊😊😊😊

    Sehr gut: Portugal, Italien, Schweiz, Deutschland, Nordmazedonien😊😊😊😊

    Gut: Litauen, Belgien, Albanien, Irland, Spanien, UK, Griechenland, Ukraine, Russland😊😊😊

    Gut hörbar: Norwegen, Dänemark, San Marino, Niederlande, Moldawien, Polen😊😊

    Ganz okay: Estland, Israel, Slowenien,😊

    Nicht mein Geschmack: Lettland, Kroatien, Tschechien, Serbien, Zypern

    Heute abend hoffe ich auf Clara Klingenström, sie wäre bei mir in der Spitzengruppe.
    Leider glaube ich nicht wirklich daran, aber träumen darf man ja…

  7. Demnächst wird auf den Listen noch ein weiterer Song dazukommen, denn Samira Efendi wird beim ESC den Wettbewerbsbeitrag „Mata Hari“ präsentieren:

    https://escxtra.com/2021/03/13/efendi-to-sing-mata-hari-in-rotterdam/

    Zuletzt hatte ein anderer User bekanntgegeben, daß der Titel „Game of desire“ heißt, was aber definitiv falsch ist. Die anderen fünf Beiträge, welche zur Auswahl standen waren „Ratata“ (Einfallslosigkeit in ihrer reinsten Form), „When I’m Gone“, „Manifesto“, „Breathing You“ und „Owe You Pretty“.

  8. Ich mache immer eine Auswertung der Youtube Toplisten, wobei ich dann Punkte dann nach dem Schema 1.Platz 12 Punkte, 2. Platz 10 Punkte und so weiter. Diese Liste beinhaltet das Erbebnis von 32 Toplisten. Dabei komme ich auf folgendem Zwischenstand von Paltz 1 bis 10:

    1. San Marino 238
    2. Schwei 194
    3. Zypern 152
    4. Frankreich 118
    5. Griechenlan 96
    6. Kroatien 95
    7. Rumänien 92
    8. Serbien 90
    9. Litauen 86
    10.Finnland 68

  9. solange spotify in den ländern unterschiedlich stark genutzt wird,sind spotifyzahlen doch mit vorsicht zu geniessen.
    ich kann auch zurückfragen,warum begeben sich die norweger so in abhängigkeit eines einzigen mediums?
    ich dachte immer,die isländer machen sachen. 😀

  10. Mein Ranking vor den noch vier ausstehenden ESC-Songs aus Weißrußland, Malta, Aserbaidschan und Georgien:

    01. Schweiz
    02. Litauen
    03. San Marino
    04. Finnland
    05. Island
    06. Ukraine
    07. Großbritannien
    08. Italien
    09. Schweden
    10. Tschechien
    11. Albanien
    12. Bulgarien
    13. Polen
    14. Moldawien
    15. Zypern
    16. Irland
    17. Lettland
    18. Griechenland
    19. Serbien
    20. Rumänien
    21. Österreich
    22. Estland
    23. Nordmazedonien
    24. Spanien
    25. Belgien
    26. Israel
    27. Rußland
    28. Dänemark
    29. Australien
    30. Slowenien
    31. Niederlande
    32. Norwegen
    33. Frankreich
    34. Kroatien
    35. Portugal
    36. Deutschland

    Deutschland ist bei den Wettanbietern auf den 34. Platz zurückgefallen.

  11. Bei TIX ist mir unklar bzw genauer gesagt völlig nicht nachvollziehbar, woher die hohen Spotify Aufrufzahlen für diesen Song denn kommen sollen. Nur knapp 2 Mio Plays des Songs erfolgten offiziell in Norwegen (bzw durch User, deren Account in Norwegen lokalisiert sind). Keine nennenswerten Plays in DK und SE. 5,4 Mio, d.h. 73% aller Plays für einen Song eines Künstlers, den ausserhalb von Norwegen wirklich keine einzige Menschenseele kennt? Das ist sehr verdächtig und unglaubwürdig! Für mich purer Fake und eigentlich fast schon unverschämt. Irgendwer scheint da dran zu drehen (wahrscheinlich der getweakte Spotify Algorithmus). So wie man hört kann man sich ja auch Spotify Streams kaufen. Kann aber auch sein, dass Spotify ganz gezielt diesen Song ventiliert (aber iwie nicht in Europa..was ja total Sinn macht…)… Tatsache ist, dass TIX zumindest im europäischen Ausland keinesfalls über 1 Mio Streams liegen kann. Das ist sachlich gesehen vollkommen ausgeschlossen. Journalistisch zu untersuchende Frage ist daher: woher kommen die sagenhaften 5 Mio Plays im ‚Ausland‘? Wie wurden die generiert??

    • Hey, könntest du mir sagen, wo man sehen kann, in welchen Ländern ein bestimmtes Lied gestreamt wird? Würde mich mal interessieren. Danke dir! 🙂

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