Live-Blog Schweden: Finale Melodifestivalen 2021

Der große Tag ist da. Heute entscheidet sich in Stockholm, von welchem Act und mit welchem Lied Schweden beim Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam vertreten wird. Dabei sind zwölf Acts, von denen mindestens drei sehr realistische Chancen auf den Sieg haben. Das wird ein spannender Abend bei der letzten nationalen Vorentscheidung dieser ESC-Saison.

So sieht das Teilnehmerfeld und die Startreihenfolge für heute Abend aus:

1. Danny Saucedo – Dandi dansa
Text und Melodie: Danny Saucedo, Karl-Johan Råsmark

2. Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts
Text und Melodie: David Kreuger, Fredrik Kempe, Niklas Carson Mattson, Andreas Wijk

3. Anton Ewald – New Religion
Text und Melodie: Jonas Wallin, Joe Killington, Anton Ewald, Maja Strömstedt

4. The Mamas – In The Middle
Text und Melodie: Emily Falvey, Robin Stjernberg, Jimmy Jansson

5. Paul Rey – The Missing Piece
Text und Melodie: Fredrik Sonefors, Laurell Barker, Paul Rey

6. Charlotte Perrelli – Still Young
Text und Melodie: Thomas G:son, Bobby Ljunggren, Erik Bernholm, Charlie Gustavsson

7. Tusse – Voices
Text und Melodie: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov

8. Alvaro Estrella – Baila Baila
Text und Melodie: Anderz Wrethov, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt

9. Clara Klingenström – Behöver inte dig idag
Text und Melodie: Clara Klingenström, Bobby Ljunggren, David Lindgren Zacharias

10. Eric Saade – Every Minute
Text und Melodie: Eric Saade, Linnea Deb, Joy Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt

11. Dotter – Little Tot
Text und Melodie: Johanna „Dotter“ Jansson, Dino Medanhodzic

12. Arvingarna – Tänker inte alls gå hem
Text und Melodie: Stefan Brunzell, Nanne Grönvall, Thomas G:son, Bobby Ljunggren

Für das Finale gibt es in diesem Jahr auch eine englische Kommentierung. Natürlich kommt auch diese Show aus dem Annexet in Stockholm. Die Moderation übernehmen der ESC-Sieger Måns Zelmerlöw und die Schauspielerin Shima Niavarani – und natürlich Christer Björkman (Foto: Stina Stjernkvist / SVT).

Besonders spannend dürfte der Abend werden, weil nicht klar ist, wie eng die Favorit*innen der Zuschauer*innen beieinander liegen. Daher wird es umso entscheidender, wie die internationalen Jurys abstimmen. Es ist durchaus möglich, dass ihr Favorit bzw. ihre Favoritin am Ende die Nase vorn hat. Der Sieger bzw. die Siegerin soll um 21:52 Uhr feststehen.

Alle weiteren Infos zur Show gibt’s gebündelt hier. Alle bereits verfügbaren Beiträge des diesjährigen Melodifestivalen findet Ihr in unserer Spotify-Playlist.

Wir hatten Euch gestern gefragt, wer Euer/e Favorit*in für das Finale ist. Bis zum Start der Sendung heute könnt Ihr aber weiterhin abstimmen.

Wer ist Dein/e Favorit*in beim Finale des Melodifestivalen 2021?

  • Dotter – Little Tot (27%, 218 Votes)
  • Eric Saade – Every Minute (25%, 201 Votes)
  • The Mamas – In The Middle (10%, 84 Votes)
  • Tusse – Voices (10%, 80 Votes)
  • Clara Klingenström – Behöver inte dig idag (9%, 77 Votes)
  • Charlotte Perrelli – Still Young (7%, 59 Votes)
  • Danny Saucedo – Dandi dansa (3%, 24 Votes)
  • Anton Ewald – New Religion (2%, 20 Votes)
  • Arvingarna – Tänker inte alls gå hem (2%, 20 Votes)
  • Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts (2%, 18 Votes)
  • Paul Rey – The Missing Piece (2%, 13 Votes)
  • Alvaro Estrella – Baila Baila (0%, 4 Votes)

Total Voters: 818

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Mal schauen, wie das Endergebnis aussehen wird.

Das Finale des Melodifestivalen 2021 beginnt heute Abend um 20:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit und wird hier im Livestream zu sehen sein. Wir bloggen die Show an dieser Stelle live und Ihr habt die Möglichkeit, die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag zu kommentieren.

Außerdem treffen wir uns bereits um 19:30 Uhr für ein ESC kompakt Live auf YouTube. Wir freuen uns auf Eure Kommentare und Bewertungen der Beiträge.

God kväll, nu kör vi! Gleich geht es in Stockholm los. Ich bin gerade noch im ESC kompakt Live Chat und begleite Euch dann während der Show durch den Abend. Noch besprechen wir den möglichen Einfluss der Jurys auf das schwedische Endergebnis.

Also, bei mir ist es bereits eine Minute nach 20 Uhr und ich sehe noch nichts. Aber jetzt läuft es! Nu kör vi! Zuerst kommen Bilder der heutigen Teilnehmer, wie sie Richtung Bühne laufen. Ein Countdown wird gezählt und dann kommt die Eurovisionsfanfare.

Wir haben die englische Kommentierung. Måns sitzt am Piano und singt mit seiner Moderationskollegin Shima. Sie singen und reden auf Schwedisch. Singen sie wirklich live oder ist das bei mir nur verzögert, dass es wie Playback wirkt? Sie vermitteln große Freude und Spaß. Und am Ende werden die Teilnehmer*innen auf die Bühne geholt. Natürlich ohne Maske. Das ist schon ein großer Auftakt, der richtig einstimmt auf den Abend.

Måns und Shima begrüßen uns auf diversen Sprachen, auch auf Deutsch. Die englische Kommentatorin nervt etwas. Wir müssen sie jetzt auch ausschalten, weil ich nicht in der Lage bin, beides zu hören, also Schwedisch und Englisch – und dann auf Deutsch zu schreiben. Christer wird begrüßt und gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass es seine Abschiedsshow für das Mello ist. Christer erklärt die Nummern zur Abstimmung. Und dann geht’s auch schon los mit dem ersten Beitrag.

Die moderierten Ankündigungen sind sehr lustig und individuell. I like. Dann kommen auch immer noch Filme, in denen sich die Künstler*innen selbst vorstellen können. Dabei sitzen sie im Eventbereich bzw. in der Garderobe. Danny erklärt gerade auch die Idee hinter seiner Box, in der er auftritt.

Ich schaue heute mit dem Blog-Freund Christoph. Zusammen werden wir die Beiträge bewerten; dazu kommen die Punkte von den Bloggern Peter und Florian. Zusammen können maximal 40 Punkte vergeben werden, also jeder 10.

1. Danny Saucedo – Dandi dansa
Text und Melodie: Danny Saucedo, Karl-Johan Råsmark

Danny trägt seinen Milka-Anzug. Er singt direkt in die Kamera, alles wie beim ersten Halbfinale. Aber, waren das beim ersten Mal auch schon zwei weibliche Tänzerinnen? Irgendwie wirkt das jetzt aber nicht mehr so aufregend wie im ersten Halbfinale. Lustig: auf einer der Boxen steht in einem Herz „Saade“. Die beiden haben sich ja auch offiziell versöhnt. Zum Finale gibt’s einen lauten Knall. War das so laut geplant?

23 Punkte (10 davon von Peter)

2. Klara Hammarström – Beat of Broken Hearts
Text und Melodie: David Kreuger, Fredrik Kempe, Niklas Carson Mattson, Andreas Wijk

Klara hat den undankbaren Startplatz 2. Schön, dass das mal keine Ballade ist. Zu dem Outfit hatte Shima schon gesagt, dass Klara das auch selbst geschweißt hat. Visuell macht sie etwas Angst, aber zusammen mit dem Hintergrund sieht das toll aus. Die Stimme ist sicher. Und der Beat ist auch kräftig. Gefällt mir besser, als ich es in Erinnerung hatte. „Beat of Broken Hearts“ ist modern und würde in vielen anderen Ländern sicher den Vorentscheid gewinnen. Großes Finale mit Goldregen.

Christoph geizt etwas mit den Punkten. Aber das ist ok.

22 Punkte (die meisten davon wieder von Peter, nämlich 7)

Die Einspielfilme sind nicht so lustig wie einige bei den Halbfinals. Aber das ist jetzt ja auch die ganz große Show. Da passt das schon.

3. Anton Ewald – New Religion
Text und Melodie: Jonas Wallin, Joe Killington, Anton Ewald, Maja Strömstedt

Nach dem Halbfinale zog Anton direkt ins Finale ein – und brach darüber zusammen. Da hat man gehört, wie viel Gesang vom Band kommt. Die ersten Töne fand ich jetzt nicht so sicher gesungen. Anton trägt wieder sein güldenes Torero-Jäckchen. Ab Strophe zwei kommen die Tänzer dazu. Den Pre-Chorus finde ich etwas schwierig. Viel Laser. Ich bin zum Ende hin etwas gelangweilt.

21 Punkte (10 davon von Peter)

Jetzt kommen „die Mutters, som det heter på tyska“, sagt Måns. Da hat er sich im Plural etwas vertan.

4. The Mamas – In The Middle
Text und Melodie: Emily Falvey, Robin Stjernberg, Jimmy Jansson

Ich habe mir den Track mittlerweile richtig schön gehört. Und Christoph macht es noch lauter (auch um die Bratgeräusche für die Köttbullar zu übertünchen). Jetzt habe ich ganz verpasst, ob The Mamas den Kleidertrick gemacht haben. Das sollten sie eigentlich nicht bei der Generalprobe machen, damit die Jurys nach ESC-Vorgaben werten können. Der Gesang ist wie gewohnt stark, die Show fällt nach Anton natürlich ab. Zum Ende hätte noch ein richtiger Bang kommen können.

36 Punkte (10 davon von Peter)

Måns berichtet, dass neun Monate nach Pauls letztem Auftritt sein kleines Mello-Baby geboren wurde. Und für diese Tochter ist das Lied.

5. Paul Rey – The Missing Piece
Text und Melodie: Fredrik Sonefors, Laurell Barker, Paul Rey

Natürlich ist auch der Auftritt von Paul identisch mit dem Halbfinale. Ich finde seine Klamotten immer noch etwas zu groß. Die Umsetzung ist einfach, passt aber toll zum Thema und seiner Botschaft. Hier ist auch der Effekt dabei, bei dem sich das Gesicht des Sängers auflöst. Sowas geht ja beim ESC, hatten wir doch auch bei „Storm“. Der Gesang passt. Und dass Paul den Auftritt allein stemmt, ist beeindruckend. Auch wenn vielleicht noch etwas mehr möglich gewesen wäre.

29 Punkte (9 davon von Douze Points)

Jetzt kommt die Göttin! Also, die Co-Göttin neben Carola: La Perrelli. Diese sagt, dass es für sie so wichtig war, dass sie ins Finale gekommen ist. Durch das Engagement der Zuschauer*innen hat sich für sie wieder gezeigt, wie viel ihr diese Arbeit bedeutet. Ich gebe für das Intro schon mal 10 Punkte.

6. Charlotte Perrelli – Still Young
Text und Melodie: Thomas G:son, Bobby Ljunggren, Erik Bernholm, Charlie Gustavsson

Allein der Auftakt! Es ist phantastisch. Dann setzt der Marsch-Beat ein, zu dem man übrigens auch super Joggen kann. Die Show ist natürlich so perfekt wie im Halbfinale. Charlotte sieht noch einmal jünger aus als vor ein paar Wochen. Natürlich ist sie das nicht… Der Auftritt erinnert zum Teil an eine Modenschau. Charlotte singt powerful wie immer. Oh, da war ein Haar am Mund, das sie beseitigen musste. Auch diese Herausforderung meistert sie ohne Problem. Das einzige Manko des Songs ist, dass nach der Pause keine Tonarterhöhung kommt.

35 Punkte (10 von Peter und Douze Points)

7. Tusse – Voices
Text und Melodie: Joy Deb, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Anderz Wrethov

Tusse geht mit der Last des Wettfavoriten ins Rennen. Kann er die Erwartungen erfüllen? Er trägt seinen Telekom-margenta Anzug. In der ersten Strophe sitzt nicht jeder Ton. Zum Refrain ist er drin und scheint den Auftritt zu genießen. Auch hier hat sich nicht viel zum Halbfinale geändert. Die Tänzer*innen im Hintergrund sind effektiv eingesetzt. Die Botschaft ist natürlich super. Ich finde das Lied sehr aktuell, aber ich frage mich, ob es beim ESC auffällig genug wäre.

34 Punkte (10 davon von Christoph)

Das Essen ist auch fertig: Köttbullar mit Kartoffelstampf. Dank an den Koch!

8. Alvaro Estrella – Baila Baila
Text und Melodie: Anderz Wrethov, Linnea Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt

Seine Frisur scheint stabiler bzw. fixierter als bisher. Wir sind ganz angetan und singen mit. Natürlich ist der Text schon eine kleine Zumutung mit dem Spenglisch (Spanisch und Englisch zusammen). Aber der Song weckt Sommerstimmung. Etwas schlimm ist aber auch Alvaros Hose. Christoph bemängelt, dass er nicht live singen würde. Das überrascht uns natürlich nicht.

26 Punkte (9 davon von Peter)

Clara ist im Einspielfilm sehr gerührt von dem Fakt, dass sie es ins Finale geschafft hat. Das ist wirklich beeindruckend.

9. Clara Klingenström – Behöver inte dig idag
Text und Melodie: Clara Klingenström, Bobby Ljunggren, David Lindgren Zacharias

Also, die 40 Kronen, die Clara für das Kleid ausgegeben hat, haben sich schon um ein Vielfaches bezahlt gemacht. Sie steht wieder allein mit der Gitarre auf der Bühne. Die Stimme ist stark wie immer. Die Melodie ist wirklich schön, aber ich bin schon überrascht, dass die so verfängt. Toll. Und wirklich großartig, dass das Melodifestivalen solche Erfolge einer ansonsten unbekannten Musikerin hervorbringen kann.

24 Punkte (Christoph vergibt nur 2)

Übrigens: Die Champignonsause ist komplett selbst gemacht und smaker riktigt gott.

10. Eric Saade – Every Minute
Text und Melodie: Eric Saade, Linnea Deb, Joy Deb, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt

Natürlich ist auch dieser Auftritt bekannt. Und da ist in der vierten Zeile schon wieder diese nasale Tonfarbe. Schade. Ich würde so gern sehen, wie auf dem Euroclub-Dancefloor alle die Tanzbewegungen nachmachen. Ich frage mich ja immer beim Beginn der zweiten Strophe, warum da kurzzeitig das Licht rot ist. Eric flirtet heute extra-mycket mit der Kamera. Es gibt eine Song-Gesang-Performance-Schere. Ansonsten alles prima.

31 Punkte (Florian gibt 3 Punkte)

Bei der Ansage von Dotter musste Shima gerade improvisieren, in der Form, dass ihr Begriffe zugerufen wurden. Das war etwas verwirrend.

11. Dotter – Little Tot
Text und Melodie: Johanna „Dotter“ Jansson, Dino Medanhodzic

Dotter merkt man nicht an, dass sie bei einigen der Proben noch eine Halskrause trug. Ich finde den Auftritt ja etwas kalt und aggressiv. Mit dem Auftritt wirkt das Lied für mich aber deutlich lebendiger als in der reinen Musikform. Die Tänzer*innen sind effektiv, aber der ganze Auftritt verbleibt sehr dunkel. Es fehlt etwas der Discokugel-Effekt vom letzten Jahr.

34 Punkte (10 Punkte von Florian und Peter)

Damit sind wir auch schon beim letzten Beitrag. Und auch für uns gilt: Wir haben alle gar nicht vor, nach Hause zu gehen. Wobei die allermeisten natürlich Corona-bedingt gerade zu Hause sind. Christers letzter Mello-Beitrag wird mit einem „Out with a bang“ gefeiert, wobei der eher ein Rohrkrepierer war. Herrlich selbstironisch.

12. Arvingarna – Tänker inte alls gå hem
Text und Melodie: Stefan Brunzell, Nanne Grönvall, Thomas G:son, Bobby Ljunggren

Wir unterhalten uns über das Alter der Bandmitglieder und freuen uns, dass man auch als Daddy noch eine Chance hat, beim Mello dabei zu sein. Wobei wir in den letzten Jahren ja auch schon Grand-Grand-Daddys dort erlebt haben. Die vier Erben wissen genau, dass sie heute keine Chance haben und feiern einfach den Auftritt. Sehr sympathisch. Ihnen wäre noch mehr zu wünschen, dass heute die Friends Arena mit ihnen feiern und tanzen würde.

25 Punkte (10 Punkte von Peter, zwei von Christoph)

Christer erläutert die Nummern und dann startet der erste Schnelldurchlauf. Hat sich bei Euch etwas an den Favoriten geändert oder bleibt es dabei?

Wir bekommen von vielen Leuten WhatsApps, dass sie Tusse und Clara Klingenström vorne sehen. Gibt es womöglich doch noch eine Überraschung heute? Und würde Clara dann in Rotterdam eine Anna Bergendahl 2010 machen?

Außerdem diskutieren wir gerade, welche Notizen sich wohl die ZDF-Fernsehgarten-Redakteure gerade machen. Wen würden sie dorthin im Frühjahr einladen? Alvaro Estrella wäre für uns gesetzt.

Måns und Shima haben sich umgezogen. Sehr abendgarderobig. Nun gibt’s einen Rückblick auf Christer Björkmans Leben und … Måns und Shima dichten „Dolce Vita“ um. Und Christer kommt selbst im Glitzer-Schlagergeneral-Outfit auf die Bühne. Gay und großartig! Natürlich wird an seinen ESC-Auftritt 1992 erinnert. Christer scheint richtig viel Spaß zu haben. Er besingt seine Idee zur Änderung des Mello zum neuen Mello vor 20 Jahren. Und der nächste After-Dark-Schlager wird umgetextet (Kom ut som en stjärna). Måns macht „Something in your eyes“. Eine schöne Medley-Zeitreise durchs Mello. Und dann der Verweis auf die zwei ESC-Sieger: Loreen und Måns. „Public service, mon amour“, heißt es Richtung SVT! Absolut.

Bei der ESC-History erzählt uns der Host, wie es zum Te Deum kam. Es begann mit einer Fistel am Po von Ludwig XIV, der mehrfach operiert werden musste. Und als er überlebte, wurde ein Komponist beauftragt, das im Te Deum zu verewigen. Und entsprechend oft geht es bei Mello- und ESC-Titeln zum das Thema „Schmerz“ wie „Det gör ont“. Sage noch einer, das Mello würde nicht bilden!

Schalte nach Rotterfdam zur außenpolitischen Berichterstatterin, die natürlich völlig überfordert ist. Sie scheint noch am Flughafen zu stehen. Sie beklagt den Mundschutz und hat sehr viel Hunger. Das ist nicht sooo lustig. Aber ok.

Und schon kommen die internationalen Jury-Stimmen.

Frankreich: 8 Punkte für Klara, 10 für Clara und 12 für Tusse

Albanien: 8 Punkte für Eric, 10 für Tusse und 12 für Dotter

Dotter führt mit einem Punkt vor Tusse

Island: 8 Punkte für Klara, 10 für Clara und 12 für Tusse

Tusse geht in Führung vor Clara

Israel: 8 Punkte für Klara, 10 für Tusse und 12 für Eric

Tusse 44 Punkte

Mit der britischen Jury gibt es Tonprobleme. Aber sie haben von ihm die Punkte vorliegen. Sie sind:

Großbritannien: 8 Punkte für Eric, 10 für Dotter und 12 für The Mamas

Tusse 12 Punkte vor Dotter

Schweiz – auch hier gibt es Tonprobleme. Die Zibbz sind da. Wir sehen sie, können sie aber nicht hören. Also verkündet Christer sie hier auch selbst:

Schweiz: 8 Punkte für The Mamas, 10 für Eric und 12 für Tusse

Tusse hat 16 Punkte Vorsprung vor Eric

Zypern: 8 Punkte für Dotter, 10 für Charlotte (!!!!) und 12 für Eric

Eric liegt 8 Punkte hinter Tusse

Niederlande: 8 Punkte für Arvingarna, 10 für Eric und 12 für Tusse

Das ist der Zwischenstand von den Jurys:

Damit kommt noch ein Schnelldurchlauf.

Tusse liegt also auch bei den Jurys vorn. Zehn Punkte dahinter Eric und 22 Punkte hinter Tusse Dotter. Bekommt Eric elf Punkte mehr von den Zuschauern?

Als Pausenact kommt nun „Come Over Love“, ein neues Lied von Måns Zelmerlöw. Er trägt eine sandschlammig-goldgrüne Samtjacke. Der Titel ist gar nicht schlecht fürs Radio. Ein Hit wird er sonst vermutlich eher nicht.

Wie in jedem Jahr wird der Vorjahressiegertitel nun geehrt. Shima singt ihre Version von „Move“ von The Mamas. Christoph beschreibt das als James Bond für Arme. Es ist aber auch ein bisschen Tango dabei. Und vom eigentlichen „Move“ ist nicht mehr viel vorhanden.

Ich stelle gerade fest, dass Christer und Måns denselben Anzug tragen. Süß! Und jetzt kommen die Punkte der Zuschauer. Sverige, vi har ett resultat!

„Baila Baila“ bekommt 19 Punkte

„New Religion“ 16 Punkte

„Missing Piece“ 7 Punkte (nur?!?!)

„Tänker inte alls gå hem“ 22 Punkte

„Still Young“ 28 Punkte

„Dandi Dansa“ 35 Punkte

„Behöver inte dig idag“ 52 Punkte (und geht in Führung)

„Beats of Broken Hearts“ 36 Punkte

„In The Middle“ 56 Punkte (und geht in Führung)

„Little Dot“ 48 Punkte

„Every Minute“ 49 Punkte (und geht in Führung)

Es steht zwischen Tusse und Eric

„Voice“ bekommt 96 Punkte

Tusse gewinnt mit „Voices“ das Melodifestivalen 2021

The Mamas überreichen den Sångvogel an Tusse.

Die Moderator*innen bedanken sich bei Christer für seinen Einsatz für das Mello. Und dann darf Tusse noch einmal singen. Und er singt kraftvoller als jemals zuvor.

Die Buchmacher hatten recht. Und trotzdem war der Abend spannend. Für Dotter hat es nicht gereicht. Sie wird vielleicht nach einer Pause in naher Zukunft wieder beim Mello dabei sein. Wir bedanken uns auch bei Christer für diese tolle Mello-Saison.

Wie findet Ihr den Sieger? Wir veröffentlichen gleich das ESC-Barometer und freuen uns auf Eurer Feedback.

Tack för ikväll sagen Christoph (der Koch) und Douze Points


814 Kommentare

  1. Ich finde es war ein super jahrgang. Behöver inte dig idag, still young und every minute bleiben in meiner playlist. Danke für alles und arrivederci christer björkman, war ne schöne zeit. Bin gespannt wie’s beim mello weitergeht

  2. aktuell 763 kommentare!
    ist das viel für’n melofinale?
    los leute haut rein – die 800 schaffen wir auch noch. 😀

  3. Kann Rainer1 nur zustimmen. Auch diese drei Titel bleiben in meiner Playlist und
    verspüren ein wenig der guten alten Zeit mit Eric, Charlotte und dem Nostalgie-Song
    von Clara.

  4. Mein persönlicher Favorit vom diesjährigen Mello waren tatsächlich Sannex, das wird mein persönlicher Sommerhit, auch wenn ich bezweifle, dass es dieses Jahr einen All-Inclusive-Urlaub für mich geben wird (ist aber eh nicht meine Art von Urlaub)

  5. Mir tut Paul Rey leid, denn sieben magere Punkte im Televoting ist ein Debakel und eine Unverschämtheit zugleich! Stattdessen werfen die Zuschauer Alvaro mit seiner Billiglatinonummer und Clara mit ihrem sehr seichten Song die Punkte hinterher!

    • Also bei zwei Dritteln deiner Aussage gebe ich dir Recht. Bezüglich Clara bist du doch nur sauer, dass du daneben gelegen hast und diejenigen die Top Fünf vorhergesagt haben richtig lagen.
      Seicht trifft ganz gut Tusses Song. Claras ist einfach schön

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