
Bereits das zweite Land des Baltikums startet mit den Live-Shows seiner ESC-Vorauswahl 2024. In Estland beginnt das diesjährige Eesti Laul heute um 18:15 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Zwar werden wir dabei noch nicht erfahren, wer das Land in Malmö vertreten darf; dafür aber, wie genau das Line-Up des estnischen Finales aussehen wird. Zu den fünf bereits sicheren Finalist:innen gesellen sich nämlich fünf weitere, die heute Abend ermittelt werden.
Zur Auswahl stehen dabei heute 15 Beiträge, wodurch ordentlich aussortiert werden muss. Estland ist in den letzten Jahren aber immer wieder durch kleine „Abweichungen“ von den eigenen Vorentscheid-Regeln aufgefallen. Dass es heute am Ende also doch mehr als nur fünf Halbfinal-Qualifikaten gibt, ist somit vorstellbar. Mittlerweile ist auch die Startreihenfolge bekannt gegeben worden. Abgestimmt wird heute zu jeweils 50% von Zuschauer:innen und einer Fachjury.
Eesti Laul 2024: Das Halbfinale – Offizielle Startreihenfolge
- 5MIINUST x Puuluup – “(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi”
- INGA – “No Dog On A Leash”
- OLLIE – “My Friend”
- Yonna – “I Don’t Know About You”
- Peter Põder – “Korra veel”
- Cartoon & Ewert Sundja – “Oblivion”
- Traffic – “Wunderbar”
- Ingmar – “Dreaming”
- Anet Vaikmaa – “Serotoniin”
- Laura – “Here’s Where I Draw The Line”
- Sofia Rubina – “Be Good”
- Antsud – “Vetevaim”
- Silver Jusilo – “Lately”
- Cecilia – “FOMO”
- Ewert & The Two Dragons – “Hold Me Now”
Das Halbfinale heute Abend findet in einer eher ungewöhnlichen Location statt: es wird in der Sporthalle der Universität von Tartu ausgetragen, in der bereits fleißig geprobt wird (siehe oben). Hier werden Grete Kuld und Tõnis Niinemets durch die Show führen. Als Pausenact tritt die Musikerin und ehemalige Eesti Laul-Kandidatin Anett Kulbin gemeinsam mit der Reggae/Ska-Band Angus auf. Sie covern Loreens Siegertitel „Tattoo“.
Das Finale in Estland wird am 17. Februar in Tallinn ausgetragen. Hier werden (voraussichtlich) zehn Beiträge um das ESC-Ticket kämpfen. Für das Eesti Laul-Finale dieses Jahr sind Brother Apollo, Daniel Levi, Nele-Liis Vaiksoo, Carlos Ukareda und Uudo Sepp & Sarah Murray bereits vorqualifiziert. Das hat eine 41-köpfigen Jury entschieden, von der alle Vorentscheid-Songs ausgewählt wurden.
Auch wenn mit OLLIE, der aktuell der Favorit der ESC-kompakt-Leser*innen ist, und Laura bekannte Namen heute Abend um die Finalplätze kämpfen, haben bisher 5MIINUST x Puuluup für den größten kommerziellen Erfolg gesorgt. Die Kollaboration führt seit mehreren Wochen die estnischen Spotify-Charts an, trendete auf Platz 1 der YouTube-Charts und wurde von Universal Music Estonia sogar für den Erfolg ihrer Nummer ausgezeichnet (Aufmacherbild). Ob sich der Song aber tatsächlich für den ESC qualifiziert, bleibt abzuwarten. Übersetzt heißt die Nummer “(nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi” übrigens „Wir wissen (noch) nichts über (diese) Drogen“.
ETV strahlt vor der eigentlichen Show heute Abend einen offiziellen Empfang ab 17:45 Uhr aus, bei dem die Teilnehmenden über den rosa Teppich laufen. Das eigentliche Eesti-Laul-2024-Halbfinale startet anschließend um 18:15 Uhr. Der Sender bietet hier einen Livestream an (oder hier auf Youtube). Zwischen 20:00 und 20:30 Uhr gibt es eine kleine Unterbrechung der Show, in der die Nachrichten gesendet werden. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Chat kommentieren.
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Ollies Rock-Standardkost hat mich jetzt nicht sonderlich gefesselt.
Die Bildregie beim estnischen TV war und ist eigentlich immer schon super.
und der ton ist auch gut – hat richtig druck.
Dafür, dass es in einer Sporthalle ist, auf jeden Fall.
Ist akustisch immer herausfordernd.
Ollie gibt mir sehr starke 2000er-Vibes…trotzdem sehr überbewertet. Ziemlich langweilig
Immerhin liegt YONNA nicht sondern kniet nur.
Joa, ist ein guter Song, den man sich im Hintergrund geben kann, wenn man ein schönes Buch liest oder mit Freunden Brettspiele spielt, aber für den ESC? Ich weiß nicht.
Aber generell schon ein solides Ding.
Soll das bei Yonna im Hintergrund einen Heiligenschein darstellen? Sah eben zumindest so aus…
Yonna heißt bürgerlich Johanna Eendra und der Song tut nicht weh.
Ollie schon mein Ding, aber ich mein mal mit wenig Chancen
Yonna schon ganz schön langweilig
4.Yonna – “I Don’t Know About You”
ein wenig plätschert es dahin 2,5/10
Yonna war jetzt die Erste, bei der der Gesang nicht an jeder Stelle akkurat saß. Bei Startnummer 4 ist auch das ein Prädikat für ERT und den Eesti Laul.
Yonna hatte eine schleche Abmischung des Gesangs.
Wusste auch nicht so recht, was sie von einem will.
Die Synthline klingt super, aber ist natürlich geklaut und leider das einzig coole am Song vom Urschrei-Peder.
Peter Põder kommt ganz sympathisch rüber, Song ist ok, aber stimmlich würde ich da noch dran arbeiten…kommt aber wahrscheinlich eher nicht ins Finale?
Und ist der Drummer nicht der von minimal Wind von vor zwei Jahren?
Peter Pöder war schon vor zwei Jahren dabei, kam aber nicht ins Finale. Der Song ist gefälliger Radiopop und dürfte wohl nicht ins Finale kommen.
5.Peter Põder – “Korra veel”
nicht so mein fall 1,5/10
Peter Põder (Pöter Pöter, hihi) werden wir wohl eher nicht im Finale wiedersehen. Der etwas verzagte, relativ hohe Gesang passte für mich auch nicht ganz zu den Synthies.
Haben Cartoon eben irgendwas von „Düsseldorf“ gesagt?
Oblivion ist endlich mal ein Song, wo die DJs nicht im Hintergrund an irgendwelchen Pulten stehen und so tun, als ob sie auflegen würden…
Was zum Teufel sehe ich mir gerade die 3 Minuten an.
Kennt jemand noch The Ring?
Ansich ist es gut und smart und zugleich sehr weird gelöst mit der Problematik dass der gute Sänger zweimal vertreten ist.
6.Cartoon & Ewert Sundja – “Oblivion”
so macht man bühnenshow! – perfect umgesetzt dazu ein hervorragender song – gehört definitiv in’s finale nach meiner bescheidenen meinung – 8/10
Kann ich mich genauso anschließen
Oh Gott, Uku Suviste wurde erwähnt…
Victor Crone auch und wo war da die Empörung?
Cartoon & Ewert Sundja – “Oblivion”
Sehr cool – live besser als erhofft. Effektvoll, obwohl nur wenig Aufwand betrieben wird. Bezug zum Inhalt ist auch da.
Dass man Ewert in der ersten Strophe gar nicht gesehen hat, fand ich ziemlich doof. Der Auftritt sollte sowieso komplett überarbeitet werden. Aber der Song ist schon spannend.
Die Acts haben ja auch genug Zeit um alles nochmal zu überarbeiten und das Finale findet ja sowieso in einer „professionelleren“ Location als in einer Turnhalle statt
Acht Jahre ist es her, daß Cartoon am Eesti Laul teilnahmen und die Gruppe kam auf den dritten Platz. Mal sehen, ob es dieses Jahr mit der Dancepopnummmer für das Finale reicht
.. und was gab es damals für aufgeregte Diskussionen wegen der Technik.
Oblivion kommt ganz gut, show hat aber anfangs sehr vom song abgelenkt
Ich finde „Oblivion“ von Margaret Berger besser.
Beides sehr gut!
Ja beides schon fast sehr gut
Ich hoffe, Traffic verbrennen jetzt auf der Bühne nicht wieder einen Mann wie im Video! 😉
Traffic haben sich Robin Bengtssons Laufbänder ausgeliehen.
Der letzte deutschsprachige Titel beim Eesti Laul war der Song mit den Katzen von Kaia Tamm.
Welcher Schwede war das noch mal mit den Laufbändern? Robin Bengtsson?
Exakt und bei dem Song von Traffic hat Stig Rästa seine Finger an der Textfeder gehabt.
Ach …?! Okay, das war mir neu. Spannend!
Traffic gefällt mir auch gut, soll auf jeden Fall ins Finale
Robin aus Schweden möchte seine Laufbänder zurück haben.
Puh ich weiß nicht.
Ich mag den Song und das Video dazu. Hat eine gewisse Unbeschwerheit. Aber sowohl die Bühnenshow als auch der Gesang ist mau.
Wieso jetzt auf dt. Wunderbar ?
Wobei das schon nervt
Haha, tja da sind einige Bandmitglieder vom Laufband überfordert.
7.Traffic – “Wunderbar”
ein song für die kleinen mit cascadaeffekt. 2/10
Traffic mit „Wunderbar“: der würde auch gut zu Silbereisens Schlagershows passen.
Traffic: Zum Glück konnte ein Sturz abgewendet werden. Aber ich hab in der Performance kein „wunderbar“-Bezug gesehen. Nummer mag ich generell schon.
Das gefiel mir in der Studioversion aber sehr viel besser. Die gepitchte Frauenstimme stach vielleicht zu sehr hervor, nervte irgendwann. Kann meinetwegen aber ins Finale durchrutschen.
Wir sind bei der Halbzeit der Wettbewerbstitel und für Traffic war das die sechste Teilnahme am Eesti Laul (2009, 2012, 2014, 2020 und 2022 waren sie schon dabei gewesen).
Puh, Ingmar muss man aber mögen …
8.Ingmar – “Dreaming”
uff! 1/10 (kitschbackenhausen läßt grüßen!)
🤣
Ingmar mit einer gut gesungenen Ballade.
Ja, aber nein. Das ist nichts. Wirklich nichts. Zu viel Pathos, und für so viel Pathos stimmllich nichjt herausragend genug. sorry ingmer
Ingmar – “Dreaming“
Positiv für ihn: Unfallfrei dargeboten und ein Angebot von Disney Cruises als Musicalstar bekommt er auch bestimmt. Ich mag diese Art Musik nicht.
Ingmars Song gibt mir starke Musical-Vibes…ist auch sehr stark gesungen, nur die Bühnenshow mit dem Mini-Streichorchester im Hintergrund und seine Gestiken finde ich irgendwie drüber. Hat aber auf jeden Fall seine Berechtigung
Ingmar ist mal gar nix für mich
Stop dreaming? Da pennt man doch im Gegenteil sofort ein, bei der Nummer …
Anet Vaikmaa ist auch ok, bleibt aber trotzdem blass.
9.Anet Vaikmaa – “Serotoniin”
klingt nach melo und noch mehr nach dänemark aber solide 4,5/10
Anet besingt das Hormon Serotonin, allerdings könnte das mit dem Finale heute Abend nicht klappen.
Anet Vaikmaa – “Serotoniin”
Dopamanin, Melantonin, Serotonin. Anet will unsere Schlafqualität steigern? Schafft sie!
Derartiger Pop-Rock ist einfach nicht meins.