Estland: Das sind die fünf bereits qualifizierten Final-Acts für Eesti Laul 2024

Bild: Instagram @danielleviviinalass

Kaum sind die ersten 15 Acts bekannt gegeben worden, folgen nun auch schon die restlichen fünf. In Estland sind soeben die Künstler:innen veröffentlicht worden, die bereits sicher am Finale der dortigen ESC-Vorentscheidung “Eesti Laul 2024” teilnehmen werden.Alle fünf Acts müssen sich keine Sorgen um einen Finalplatz machen, da die Fachjury sie bereits direkt fürs Finale nominiert hat.

Die fünf gesetzten “Eesti Laul 2024”-Finalisten:

  1. Brother Apollo – Bad Boy
  2. Daniel Levi – Over the Moon
  3. Nele-Liis Vaiksoo – Käte ümber jää
  4. Carlos Ukareda – Never Growing Up
  5. Uudo Sepp & Sarah Murray – Still Love

Daniel Levi (Aufmacherfoto) hat bereits “Eesti Laul”-Erfahrung und außerdem mit “On & On” einen internationalen Hit zusammen mit Cartoon. An seinem Lied hat auch Ex-ESC-Teilnehmer Victor Crone mitgeschrieben. Interessanterweise ist an Nele-Liis Beitrag Peter Põder beteiligt, der selbst im Halbfinale ran muss.

Wie genau die Songs klingen, die am estnischen ESC-Vorentscheid 2024 teilnehmen, ist noch nicht bekannt. ERR plant allerdings, alle 20 teilnehmenden Beiträge am 8. Dezember online zu veröffentlichen. Ein Jurypanel aus 41 Expert:innen aus dem Musikbereich hat über die Songs entschieden, die am “Eesti Laul” kommendes Jahr teilnehmen. Teil dieser Jury waren unter anderem auch zwei ehemalige ESC-Vertreter des Landes: Ott Lepland und die ausgebildete Opernsängerin Elina Nechayeva. Beide schafften es für ihr Heimatland in die Top Ten.

Von den gestern veröffentlichten 15 Halbfinal-Acts können sich nur fünf für das große Finale von “Eesti Laul” qualifizieren. Wie genau hierüber abgestimmt wird, ist noch nicht bekannt, man kann allerdings von einer gemeinsamen Entscheidung des Publikums und einer Jury ausgehen. Im Finale treten dann zehn Beiträge an, von denen drei für das “Superfinale” ausgewählt werden. Hier entscheidet das TV-Publikum per Televoting alleine über den siegreichen Act.

Beim ESC hat Estland in den letzten Jahren gemischte Ergebnisse eingefahren, die Tendenz des Landes geht allerdings nach oben. Sowohl Stefan (siehe oben) als auch Alika, die letzten beiden estnischen Acts im Wettbewerb, konnten sich auf der linken Tabellen-Hälfte platzieren. Estland konnte den ESC bislang einmal gewinnen: 2001 in Kopenhagen mit Tanel Padar, Dave Benton & 2XL.

Auf welchen Act im 2024er-Line Up von “Eesti Laul” freust Du Dich am meisten? Wen willst du in Malmö beim ESC sehen? Lass uns Deine Meinung gerne da.


23 Kommentare

  1. Was qualifiziert Carlos Ukareda, der beim letzten Mal im Halbfinale hängengeblieben ist, mehr als Ollie einer der 5 gesetzten Finalisten zu sein? Etwa sein 6. Platz bei der estnischen Version von DSDS? 🥴 xD

    • das gefällt mir nicht mal im ansatz!
      die singstimme ist jetzt auch nicht der bringer aber ich habe das auch nicht verzapft bei den esten – setze voll auf ein oder zwei der semisongs.
      irgendwas brauchbares ist bei den balten immer dabei aber der neue modus entbehrt nicht einer gewissen komik.

  2. Wer hat eigentlich noch das Problem, daß man sich jedesmal, wenn man die Seite aufruft und einen Kommentar schreiben will, anmelden muß? Auf die Dauer ist das nervig. Es muß möglich sein, die Anmeldedaten speichern zu können?

  3. Da waren also tatsächlich nicht die Namen der Künstler ausschlaggebend, sondern scheinbar die Songs. Ich freue mich über Daniel Levi, seinen Song von 2015 mag ich immer noch gerne (wobei die Beteiligung von Victor Crone mir sehr große Sorgen bereitet).

  4. Ich habe mir auch gerade die Nele angehört, allein weil sie die einzige ist, deren Titel in Landessprache ist. Sie hat die typische schöne Frauenstimme, die man nur aus Estland kennt.

  5. Also die Teilnehmer qualitativ in eine A- und B-Klasse einzuteilen find ich nicht gut, zumindest kommt bei mir dieser Eindruck auf wenn ich den Artikel lese.

  6. Ich halte nach wie vor von diesen Wildcards nichts.
    In Norwegen ging es bei diesem System ja eher nach der Größe des Namens, wobei beosnders 2022 die Songs auch zu den stärksten des Feldes gehörten.
    Aber wenn man jetzt in Estland tatsächlich die besten Songs direkt durchgewunken hat, käme ich mir als Semi-Teilnehmer, der netterweise als Füllmaterial dabei sein darf, irgendwie verarscht vor.
    Dann sollen sie halt nur eine Show mit fünf Teilnehmern machen. Wäre auch billger.

  7. Die aktuelle Single von Daniel Levi (ein USamerikaner & Este) heisst ‘Honey’. Ist sowas wie modern happy Pop. Glaube er wird sowas Ähnliches bringen. Könnte aber eventuell auch in den experimentelleren modern Pop Bereich gehen. Man höre dazu seine 2023er Single ‘Down For Anything’, die im Verhältnis ganz gut auf Plays kam.

    Brother Apollo sind so bekannt, dass es sie oder ihn bei Spotify nicht gibt. Unbeschriebenes Blatt daher.

    Nele-Liis Vaiksoo ist für estnische Verhältnisse sowas wie ne Newcomerin. Von der darf man eigentlich eine Ballade erwarten Aktuelle Single ist ‘Lubadus’.

    Carlos Ukareda wird unter Garantie ‘sehr amerikanisch’ klingenden Pop-Rock bringen.

    Uudo Sepp & Sarah Murray? Uudo Sepp ist im Selbstvertrieb (macht easy listening Pop, gerne mit ‘Gitarre’). Er war aber mal bei Universal. Hatte zu seiner Universal Zeit Hits in Estland (so um 2018 rum).
    Bei Sarah Murray könnte es sich um eine Sängerin aus Irland handeln (die in Irland aber keiner kennt). Kann aber auch wer anders sein, die zufällig den gleichen Namen hat.

    Also bin echt unbegeistert. Alles Acts, die in Estland ‘keiner hört’, vllt bis auf Daniel Levi. Mal wieder sowas wie ne Erziehungsmaßnahme der Nominierenden, oder zeigt deren Fehleinschätzungen. Fühlt sich an wie Bei-Material zu Daniel Levi.

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