Marius Bear mit „Boys Do Cry“ für die Schweiz zum Eurovision Song Contest 2022?

Bild: Instagram @marius.bear

Eigentlich soll erst am morgigen Dienstag bekanntgegeben werden, wer für die Schweiz am Eurovision Song Contest 2022 in Turin teilnehmen wird. Um 13 Uhr soll es soweit sein, dann feiert auch das offizielle Musikvideo Premiere (siehe unten). Doch nachdem es die letzten Tage und Wochen erstaunlich ruhig war, läuft die Gerüchteküche nun so richtig heiß. Wahrscheinlichster Tipp: Marius Bear wird die Schweiz beim ESC 2022 vertreten. Das vermutet nicht nur die Twitter-Community, sondern auch diverse Fanseiten und unsere Freunde von douzepoints.ch.

Einem breiteren Publikum wurde Marius durch seinen Auftritt in der RTL-Show „I Can See Your Voice“ bekannt, über die wir aufgrund des ESC-Bezuges verschiedener Rateteammitglieder (u.a. auch „Germany 12 Points“-Experte Thomas Hermanns) 2020 auch berichtet hatten. Bereits zuvor hatte der Sänger die beiden Alben „Sanity“ sowie „Not Loud Enough“ veröffentlicht, die es in der Schweiz auch jeweils in die Top 40 der Albumcharts geschafft haben. Sein Cover von Whitney Houstons „I Wanna Dance With Somebody“, mit dem er auch bei „I Can See Your Voice“ zu sehen und hören war, konnte sich in den Schweizer Single-Charts platzieren.

Zuletzt hat Marius Bear im vergangenen September das Lied „Evergreen“ veröffentlicht. An diesem war unter anderem auch Nicolas Rebscher beteiligt, der auch schon als Komponist an einem deutschen Songwriting Camps teilgenommen hat. Marius hat außerdem für den 25. März sein neues Album „Boys Do Cry“ angekündigt.

Marius Bear heißt eigentlich Marius Hügli und kommt aus dem Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden. Der 28-Jährige ist nicht nur Singer-Songwriter, sondern auch gelernter Baumaschinenmechaniker. Für ein Jahr hat er außerdem am British and Irish Modern Music Institute Musikproduktion studiert. Lassen wir uns überraschen, ob der Eurovision Song Contest wirklich der nächste Schritt in Marius‘ Karriere ist. Morgen wissen wir mehr und wir halten Euch hier auf ESC kompakt natürlich auf dem Laufenden.

Was glaubt Ihr, ist Marius Bear wirklich der Schweizer Vertreter beim ESC 2022? Was für einen Song würdet Ihr von ihm gerne beim Wettbewerb hören?


30 Kommentare

  1. Man hat ja bei Twitter auch schon einen Schnipsel der vermeintlichen Songs gehört. Und wenn es der wird, dann ist die Schweiz sehr sicher nicht im Finale mit dabei.

  2. Es war auch zu erwarten, dass die Schweiz das hohe Niveau nicht jedes Jahr halten wird können. Aber warten wir mal ab….

  3. Hätte gerne mal wieder eine Frau für die Eidgenossen am Start gehabt. Vielleicht nächstes Jahr. Denke sehr gerne an Rom zurück, wo eine großartige Sandra Simo einen tollen Rang 5 ersang.

  4. Bin gespannt was die Schweiz morgen bringt. Vorallem bin ich auf dem Beitrag von Georgien gespannt, Circus Mircus scheint eine lustigeTruppe zu sein.

      • Auf Georgien bin ich auch total gespannt, seit ich diesen genialen Song von Circus Mircus über die Wettervorhersage gehört habe… 😆

  5. „Für ein Jahr hat er außerdem am British and Irish Modern Music Institute Musikproduktion studiert.“

    Wie kann man denn bitte da nur für ein Jahr studieren? Entweder ist er ein musikalischer Überflieger mit Riesentalent, der in Rekordzeit das Studium abschloss, fiel durch eine Prüfung oder er hat es selbst abgebrochen. Warum formuliert man das nicht konkreter?

  6. Ich habe ihn gestern schonmal abgecheckt und bin zwiegespalten: Seine Stimme gefällt mir eigentlich echt gut, von ihm selbst als Typ bekomme ich aber massive James-Newman-Vibes.
    Mal sehen, was da morgen kommt; Finale wird er bei der bisherigen Konkurrenz wohl packen.

  7. Puh, ich warte ja noch auf den kompletten Song für mein Urteil, aber sollte sich der Eindruck des Snippets bewahrheiten dann folgt für die Schweiz ein sehr harter Absturz ans Ende meines Rankings. 🙁

  8. Die Reaktionen sind ja ernüchternd hier.
    Hoffentlich kommt morgen eine schöne Ballade 🙂
    Nach den enttäuschenden VEs könnte ich echt gute interne Auswahlen gebrauchen.

  9. Danke Floppy, ich hab die ganze Zeit überlegt an wen er mich erinnert. James Newman.
    Ich hoffe echt das die Schweiz nicht so ein Flop erlebt wie Deutschland mit Jemdrik, weil sie das gleiche Auswahlkonzept hatten. Bin gespannt auf morgen.

  10. oh wie schrecklich . Ich hatte auf eine Band oder Sängerin zur Abwechslung gehofft . Eigentlioch war ich mir sicher es gäbe was Französisches

  11. Marius Baer klingt nach Porno-Name; Look und vor allem Stimme sind aber eher gewöhnungsbedürftig.

  12. Der 10 Sekunden Snippet ist in der Tat leider nicht so das Wahre. Kann aber auch nur eine Bridge oder ähnliches sein. Muss also noch nichts heissen. Ansonsten Einheitsbrei à la 12 Points Germany

  13. Was für ein Absturz. Das wird nix in diesem Jahr Schweiz. Da singt ja der Gjon Tears mit Halsentzündung besser als der. Langweilig und öde.

  14. Im zweiten Semi habe ich bislang nur wenige Favoriten…

    Nach nochmaligem Hören steigt der Schweizer Beitrag in meiner Gunst. Ich mag das jazzige Ambiente, an ein Weihnachtslied erinnert es mich weniger. Allerdings auch eine Spur zu unaufällig, aber besser als Polen und vor allem Australien. Könnte in der Tat der Jury gefallen. Ich werte mal mit 6 von 12 Punkten.

  15. Absoulutes NEIN gerade nach so einem großartigem Song wie „Tout l’univers“ sooooooo schwach nachzugelegen der Song schreit ja nach langeweile und es tut mir leid das zu sagen aber „I’m sorry 0 Points“

  16. @Peter: Ich schreibe das mal hier auch wenn es mit der Schweiz nichts zu tun hat, aber da ich vorhin euren Livestream von Gestern zu dem Schweizer Beitrag gesehen hab, in dem du dich so über die zwei Versionen von Rockstar aufgeregt hast, dachte ich, dass das hier am besten passen würde.

    Also bei hr3 spielen sie nur noch die Orginalversion von Rockstar (immer mit Verweis, dass das unser Song für den ESC ist.) Zumindest lief heute Abend diese Version und ich glaub mich zu erinnern, dass es die Tage seit Maliks Sieg auch immer die Version war. Also beim her sind sie scheinbar von der Radioversion weg. Gut so!

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