Wer vertritt die Schweiz beim ESC 2022? Auflösung und Songpräsentation am 8. März

Bild: EBU / Andres Putting

Am 8. März wird bekanntgegeben, welcher Act die Schweiz beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin vertreten wird. Auch der zugehörige ESC-Beitrag wird an diesem Tag samt Musikvideo präsentiert. Das hat das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) heute über seine Social-Media-Kanäle mitgeteilt. Wem auch immer diese Ehre zuteil wird, tritt ein schweres Erbe an: Zuletzt landete Gjon’s Tears (Aufmacherfoto) 2021 mit „Tout l’univers“ auf dem 3. Platz, Luca Hänni 2019 mit „She Got Me“ auf dem 4. Platz.

Die Schweiz hält ob des Erfolges der vergangenen Jahre weiter an den internen Auswahlverfahren fest, das Deutschland gerade wieder über Bord geworfen hat. Ein 100-köpfiges Zuschauer-Panel hat gemeinsam mit einer 23-köpfigen internationalen Jury den Act für den ESC 2022 ausgewählt. Zu den beteiligten Expertinnen und Experten zählten in dieser Saison unter anderem Ilinca, PAENDA, OVI, Tinkara Kovač, Helga Möller und Julian Le Play. Alle Namen haben wir bereits an anderer Stelle veröffentlicht.

Bislang gibt es keine Hinweise darauf, wer in diesem Jahr für die Schweiz an den Start gehen könnte. Still ruht der See. Das war in den vergangenen Jahren anders, als die Namen von Luca Hänni und Gjon’s Tears bereits im Vorfeld gerüchteweise genannt wurde. Lassen wir uns überraschen, welche Hinweise und Vermutungen uns in den kommenden sieben Tagen noch erreichen.

Die Schweizer ESC-Delegation geht derweil mit einer neuen Mannschaft in die diesjährige Saison, denn mit Yves Schifferle gibt es einen neuen Head of Delegation. Darüber haben wir bereits in der vergangenen Saison berichtet. Das Ziel dürfte im Vergleich zu der Zeit, die in den Verantwortungsbereich von Reto Peritz gefallen ist, aber unverändert sein: Den ESC-Titel endlich mal wieder in die Schweiz zu holen. Lassen wir uns überraschen, ob man das dem Act auch anmerkt, der uns am Dienstag in einer Woche präsentiert wird. Wir halten Euch an dieser Stelle natürlich weiter auf dem Laufenden.

Welchen Künstler/welche Künstlerin/welche Band würdet Ihr Euch für die Schweiz beim ESC 2022 wünschen? Und habt Ihr eine Vermutung, wer es geworden ist? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.


33 Kommentare

  1. Schön, dass es keine unnötig aufkochen Gerüchte oder gar Fanforderungen um einen möglichen Kandidaten in der Öffentlichkeit gibt oder diese weitgehend unbeachtet blieben. So kann der auserwählte Act unbekümmert auf seine Mission ESC gehen.

    • Oh nee, Stefanie Heinzmann ist auch so überhaupt nicht mein Fall. Zum einen finde ich die Stimme „schwierig“ (nennen wir es mal so) zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass sie mit dem Musikstil, den sie bisher präsentiert hat, nennenswerten Erfolg hätte. Irgendwie ziemlich austauschbar (mMn).

  2. Am 8. März ist auch Weltfrauentag und da liegt es sehr nahe, daß unser südwestlicher Nachbar beim ESC in diesen Jahr von einer Frau vertreten wird.

  3. Ich tippe auf Tananai, er hat ja schließlich am letzten Abend von Sanremo gesagt, dass wir ins bei Eurovision sehen. 😂
    Ist natürlich nur ein Scherz, also nicht erst nehmen, was ich geschrieben habe. 😃

  4. Nach dem sie im letzten Jahr einen tollen Song in Französisch zum ESC geschickt haben, vielleicht schicken sie ja jetzt einen Song in italienisch oder in Schwizerdütsch. Da der ESC in Turin stattfindet, würde ein Song in italienisch am besten passen.

    • Danach gehend müsste auch irgendwann ein Song in Rätoromanisch drankommen – wahrscheinlich aber wohl nicht. 🙂

      Durch die Jurys glaube ich, dass auch die Schweizer schon noch am häufigsten Englisch singen wird – und nach den 2 Jahren mit Gjon’s Tears auf Französisch würde es mich überraschen, wenn da schon wieder vom Englischen abgewichen würde.

      Zugegeben, die Idee auf Italienisch zu wechseln hätte dieses Jahr natürlich Charme. Aber ich hoffe mal, die Jurys lassen solche taktische Überlegungen mal außen vor.

  5. Ich finde es sehr schade, dass die Schweiz niemals Chiara Dubey zum ESC geschickt hat. Chiara hatte zwei wunderbare Beiträge in den Vorentscheiden, die beide bis heute in meiner Playlist sind.

    Und weil weiter oben Schwizerdütsch erwähnt wurde … da fällt mir gleich dieses tolle Lied ein, das 2013 zum ESC wollte. Auch das habe ich noch in meiner Playlist:

  6. ich würde mir ja Eluveitie wünschen, aber vielleicht besser in 2-3 Jahren und nicht nachdem Måneskin mit härterem Sound abgeräumt hat.

  7. Sie könnten es ja noch mal mit DJ Bobo versuchen. Auch die Beatrice Egli könnte man ja mal hinschicken. Ich finde Stefanie Heinzmann toll. Sie hat ne tolle Stimme und sie macht gute Musik.

  8. wird schwierig in die fußstapfen von Gjon zu treten. wenn die schweiz dieses jahr auch am ende recht erfolgreich sein wird, kann NDR darüber nachdenken, statt einer vorentscheidung den 2023-act intern auszuwählen. wobei man dann leute haben muss, die ein gespür für erfolgreiche acts haben. könnte bei NDR ein problem sein…

  9. Ich habe mich auch schon gefragt: Was macht eigentlich Paula Dalla Corte? Wenn ihr Name zuletzt in den Nachrichten auftauchte, dann bloß, um zu erwähnen, dass sie vorletztes Jahr TVOG gewonnen hat. Möglich, dass sie schon am ESC feilt. Immerhin, Lena ist jetzt auch wieder raus aus der Deckung, heute Morgen war sie bei Sat.1 im Frühstücksfernsehen, heute Abend ging „The Voice Kids“ mit ihr wieder los.

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