Mit Deutschlands ESC-Vertreter Jendrik unterwegs im Hamburger Hafen

Kaum ein Name wird in diesen Wochen auf ESC kompakt so häufig verschlagwortet werden wie „Jendrik“. Um unsere Features und Reportagen mit und über Jendrik abwechselungsreich und gut zu bebildern, haben sich ESC kompakt Fotograf Volli und Blogger Peter (als Fotoassistent) mit Jendrik in Hamburg getroffen und erste ESC-kompakt-Originalbilder des Künstlers gemacht, der Deutschland im Mai beim ESC 2021 in Rotterdam vertreten wird. Eine „sneak preview“ möchten wir Euch schon heute vorstellen, nur einen Tag nachdem die Bilder entstanden.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir nur 48 Stunden nach unserer Anfrage einen Fotosessiontermin mit Jendrik gefunden haben und danken allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben. Fotografiert hat ESC-kompakt-Fotograf Volli, der schon Daniel Craig, Julienne Moore, Conchita, Måns Zelmerlöw und viele andere ESC Künstler vor der Kamera hatte. Einen Auschnitt (mit ESC-Bezug) von Vollis Bilderwelt findet Ihr hier. Ihr erinnert Euch vielleicht auch an Vollis Fotoreportage mit Linus Bruhn im Miniatur Wunderland in Hamburg.

Aufgrund der besonderen Zeiten fand der größte Teil des Shootings outdoor statt. Als Location haben wir die (relativ) neue (bzw. neu vollendete) Hamburger Hafenpromenade der vielfach preisgekrönten Stararchitektin Zaha Hadid ausgesucht. (Eines der „signature pieces“ von Zaha Hadid – das Kulturzentrum in Baku – konnten wir auch schon bei unserem Besuch 2012 mit Roman Lob in Aserbaidschan bewundern.)

Selbstverständlich wurden bei dem Shooting alle AHA-Regeln und Rahmenbedingungen für eine solche Fotoproduktion eingehalten. Hier seht Ihr unseren (maskierten) Volli bei der Arbeit.

Aufgrund der Kurzfristigkeit des Zustandekommens des Termins und aufgrund der geschilderten besonderen Rahmenbedingungen haben wir auf den „costume design“ Teil (Outfitwechsel) des Shootings verzichtet. Aber Jendrik hat Lieblingsstücke mitgebracht. Die gelbe Jacke hat er extra zwei Nummern zu groß gekauft, um in den Ärmeln bei Kälte seine Hände verschwinden zu lassen, worüber sich seine Mama gerne echauffiert. Und die orangefarbene Wollmütze hat ihm sein Vater aus San Francisco mitgebracht.

Apropos Roman Lob: Dessen „Standing still“ hat Jendrik live auf seinem Abiball gesungen. Eine Freundin konnte den Song auf den Klavier spielen und hat ihm vorgeschlagen, den deutschen ESC-Erfolg aus 2012 auf dem Abiball zu performen. Der Titel war auch in Jendriks Abijahr 2013 noch populär, hat er Deutschland doch den beachtlichen 8. Platz beschert – mit jeweils 10 Punkten aus Dänemark, Estland, Irland, Portugal und Ungarn.

Auf das Thema „Standing Still“ gekommen, waren wir, weil wir Jendrik nach seinen liebsten ESC-Klassikern gefragt haben. Spontan nannte er „Fairytale“, „Fly On The Wings Of Love“, „Think About Things“ und die beiden ESC-Hits von Lena. Ohrwürmer bei dem Shooting, die Jendrik mehrfach entspannt anstimmte, waren jedoch zwei andere Titel: „Bad Romance“ und Elaizas „Is It Right“.

Überhaupt präsentierte sich Jendrik positiv relaxed, superfreundlich (auch zu den Passanten, die hier und da dankenswerterweise gewartet haben, bis einzelne Fotos „im Kasten“ waren), sympathisch, schlagfertig und auf eine entspannt-unaufdringliche Art und Weise hochmotiviert. Die Chemie zwischen ihm und dem Fotografen Volli passte auch und wir finden, das sieht man dem Arbeitsergebnis – dieser ersten Bildauswahl – an.

„Das ist hier ja wie bei GNTM“, sagte Jendrik zu Volli an einer Stelle und als der Autor dieser Begleitzeilen damit nichts anzufangen wusste, entgegnete er: „Wie, Du weißt nicht, was das heißt? Aber heute ist doch Donnerstag.“

Heute haben wir Euch eine erste Bilderauswahl vorgestellt. Viele weitere Aufnahmen aus dem ersten Exklusiv-Shooting von Jendrik mit ESC kompakt werdet Ihr in den nächsten Tagen und Wochen in unseren Jendrik-Beiträgen bei ESC kompakt erleben. Stay tuned.

Das Copyright aller Bilder liegt bei Volker Renner. Wir danken außerdem dem Hotel The Madison in bester Hamburger Hafennähe herzlich für die freundliche Unterstützung als „working station“.

 


41 Kommentare

  1. Warum fällt mir bei „Standing still“ spontan ein, das das ja ganz gut passt zu unserem kleinen Duracell-Hasen auf ecstasy 😉 So Bilder sind auch wesentlich relaxter als diese anstrengenden Videos von ihm. Omaga – ich werde wohl alt…
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  2. Auf „unseren“ Jendrik lastet es sehr schwer. Er muss die „zahlreichen“ Pleiten seine Vorgänger:innen überwinden und Michesls Vierten Platz irgendwie „verteidigen“. Welche große Erwartung und Verantwortung. Aber um so mehr freut es mich auf den schönen Fotos, Jendrik so gelassen, locker und fröhlich zu sehen. Leiber Jendrik, bleib dabei 💐🥂

      • Kommt drauf an wie weit man zurückgeht. Oscar sings und Akex swings waren auch weiter hinten. Herrn Kümmert der nicht nach Wien wollte muss man auch irgendwie dazuzählen

      • Waren es nicht nur Frauen in der Geschichte des ESC, die uns Siege beschert haben? „Gender-Unsinn“ und so..

    • Ich denke, Jendrik sollte sich von den Misserfolgen seiner VorgängerInnen nicht beeinflussen lassen. Einfach Kopf frei machen, und nicht daran denken, welch „große Verantwortung“ er jetzt hat. Es gibt zwar kein Garant für Erfolg beim ESC, aber ich glaube, damit fährt er am besten.😉

    • @Nilsilaus: Ich will gar nicht in Frage stellen, dass auf allen Teilnehmer(inne)n des ESC ein großer Druck lastet; dafür, dass sie sich all das antun, gebührt ihnen größter Respekt. Aber warum „lastet es“ auf Jendrik schwerer als auf den Vorgängern und Vorgängerinnen bzw. warum liegt bei ihm eine größere Erwartung und Verantwortung vor? Man könnte es, um ihm den Druck ein bisschen zu nehmen, ja auch so sehen: Wenn er den 24.Platz schafft, dann hätte er die zweitbeste Platzierung eines deutschen Beitrags der letzten 7 Jahre erreicht (und falls er den 25. Platz schafft, dann würde er sich diese zweitbeste Platzierung mit den S!sters teilen).

      • hast du keinen Ehrgeiz bezüglich Deutscher Platzierung? Über Platz 24 und 25 wäre ich maximal enttäuscht, und es würde wieder zeigt, das der NDR es nicht kann.

      • Ich freu mich, wenn die Titel, die ich mag, vorne landen, und wenn das einem Song passiert, der vorher nicht besonders gehypt wurde, dann ist es nochmal schöner. Und natürlich freu ich mich über eine vordere Platzierung des deutschen Beitrags, wenn dieser mir gefällt.

        Allerdings passiert es sehr oft, dass Titel, die mir gefallen, hinten landen. Dann ist es halt so. Die Geschmäcker sind einfach verschieden, das hat m.E. nichts mit Können und Nicht-Können zu tun. Wir sind hier erfreulicherweise nicht beim Leistungssport (und auch da ist es oft ganz einfach Pech, wenn’s mal nicht so klappt).

        Auf jeden Fall mag ich einen Titel nicht weniger, nur weil er beim ESC Letzter wurde.

        Noch kurz was ganz Anderes: „Arcade“ hat heute mit Platz 33 eine neue Höchstposition in den UK Singles Charts erreicht. Direkt nach dem Grand-Prix-Sieg war der Titel eine Woche in den Top 100, und zwar auf 67, am 14.01.21 ist der Titel wieder auf Platz 90 in die Top 100 eingestiegen, in der nächsten Woche wieder raus und seit dem 28.01. gab’s folgenden Verlauf: 95-98-78-39-33 (Quelle: http://www.officialcharts.com)

      • Danke, Gaby!

        Nochmal kurz zu Duncan Laurence: „Arcade“ ist auch wieder in den deutschen Single-Top-100 drin, letzte Woche auf 67 rein, jetzt auf 58 (mal sehen, ob er womöglich noch die bisherige Höchstposition 26 erreicht).

  3. Ich sprenge jetzt mal die symphatisch-authentische stimmung hier und sage…trage nie bei einem shooting ein längsgestreiftes hemd, dass hat doch schon bei luca hänni nicht gut ausgesehen.

  4. Ich stehe zwar 100 %ig auf Frauen, aber ich hätte gerne einen „Starschnitt“ (falls jemand das noch aus BRAVO- und POPKORN-Zeiten kennt, dann biste auch alt! – hihi) von ihm …..so einen zum Sammeln und am Ende hat man dann einen JENDIK in Lebensgröße. Das wäre ja mal ein tolles Projekt.

  5. Vielen Dank für die tollen Bilder aus Hamburg – ich liebe diese maritime Atmosphäre. Habt Ihr auch Fotos an Bord der Cap San Diego aufgenommen?

    Das Daniel Craig und Julienne Moore ESC-Künstler sind, ist mir neu – wieder was dazu gelernt … 😉

  6. Kann mal jemand diese „Thompson Twins 1983 Gedächtnis-Frisur ändern“, bitte.
    Ansonsten bin ich noch immer gespannt 😊

  7. Die Fotos sind gut und man merkt die Professionalität des Machers. Atteaktiver wird das Objekt aber dadurch trotzdem nicht.

  8. Ich finde, die Haarfarbe passt nicht zu ihm. Aber ansonsten sieht er sehr sympathisch aus. Wenn er zu sprechen beginnt, ist es für mich aber vorbei 😉 Aber auf der Bühne wird er ja hoffentlich ganz gut singen.

  9. Okay, wir haben den Ausschnitt jetzt alle gehört! Es kommt gar kein Entsetzen, wie ich es erwartet hätte! Ich persönlich warte erst einmal ab und denke, dass der Song ganz catchy sein könnte.

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