
Sandra Kim (Aufmacherbild) war mit nur 13 Jahren die bisher jüngste Siegerin beim Eurovision Song Contest – und wird diesen Rekord wohl auch noch lange halten. Wie verschiedene Medien berichten, soll die European Broadcasting Union (EBU), die Ausrichterin des Wettbewerbs, das Mindestalter für Teilnehmende von 16 auf 18 Jahre anheben. Da der Auswahlprozess für den ESC 2026 in vielen Ländern bereits begonnen hat, soll die Regeländerung demnach erst ab dem Wettbewerb 2027 in Kraft treten.
Erstmals publik wurde die Information in der israelischen Unterhaltungssendung Good Evening with Guy Pines, die am Sonntagabend über die angebliche Entscheidung berichtete. Laut dem Journalisten Assaf Golan habe die EBU ursprünglich geplant, die neue Altersregel bereits ab 2026 anzuwenden. Als die beteiligten Rundfunkanstalten jedoch darauf hinwiesen, dass ihre nationalen Auswahlverfahren bereits laufen, sei eine einjährige Verschiebung beschlossen worden. Eine offizielle Bestätigung der EBU steht bislang jedoch aus.
Die Diskussion um das Mindestalter begleitet den Wettbewerb seit Jahrzehnten. Die Belgierin Sandra Kim war 1986 mit „J’aime la Vie“ erst 13, gab ihr Alter jedoch mit 15 an. Noch jünger war Nathalie Pâque, ebenfalls aus Belgien, die 1989 für Frankreich auf der Bühne stand: Sie war erst 11 Jahre alt und erreichte mit „J’ai volé la vie“ den achten Platz. Im selben Jahr trat der damals 12-jährige Gili Natanel für Israel im Duo Gili & Galit an.
Vor allem diese drei Fälle führten 1990 zur Einführung der bisherigen Altersuntergrenze von 16 Jahren. Seitdem dürfen jüngere Künstlerinnen und Künstler nur noch bei dem 2003 ins Leben gerufenen Junior Eurovision Song Contest teilnehmen, der gezielt für Nachwuchstalente zwischen 9 und 14 Jahren geschaffen wurde.
Auch nach der Einführung der 16-Jahre-Regel standen immer wieder sehr junge Acts auf der ESC-Bühne: Die Estin Maarja Liis-Ilus war bei ihrer ersten ESC-Teilnahme 1997 erst 15 Jahre alt. Kristian Kostov war 2017 gerade 17 und holte für Bulgarien den zweiten Platz. Die jüngste Siegerin seit Sandra Kim war Emmelie de Forest, die 2013 für Dänemark mit 20 Jahren gewann.
Sollte die EBU die Regel tatsächlich umsetzen, wäre das eine deutliche Veränderung für viele Nachwuchskünstler. Zahlreiche Länder führen derzeit Auswahlshows durch, in denen mehrere Kandidatinnen und Kandidaten unter 18 Jahren antreten. Im Hinblick auf die bestehenden Regeln heißt es oft, dass sie spätestens zum ESC im Mai 16 Jahre alt sein müssen. Für den ESC 2026 in Wien sind diese Acts noch startberechtigt, doch ab 2027 wäre Schluss für Minderjährige.
Ob die EBU mit der möglichen Altersänderung auf juristische, organisatorische oder medienethische Bedenken – etwa den Jugendschutz oder die professionelle Betreuung junger Talente – reagiert, ist derzeit Spekulation. Klar ist jedoch: Eine Altersanhebung würde die Zusammensetzung des Wettbewerbs verändern und ganz jungen Musikerinnen und Musikern den Weg auf die große ESC-Bühne (zunächst) erschweren.
Was hältst Du von der möglichen Heraufsetzung des Mindestalters beim ESC auf 18 Jahre? Und was glaubst Du, sind die Hintergründe, warum die EBU dies möchte? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Ich finde diese Entscheidung sehr gut!
Ich auch !
Gut so!
Finde ich eine gute Idee!
Den Junior ESC dann bitte auch anpassen. 14-17 wäre mein Vorschlag. Dann würden auch gewisse „Fans“ von diesem Wettbewerb fernbleiben
Dann wär die Sendung aber tot 😉
Hätte 12 bis 16 gesagt. Oder ganz abschaffen
Ich finde es sowieso schwierig sehr junge Kinder so auf die große Bühne zu ziehen und dann auch noch international zu bewerten. Entweder wirklich Mindestalter hoch oder komplett ohne Wertung, nur als Treffen unter jungen „Musikern“.
Ein Beispiel was mit jungen Musikern passiert wenn sie zu früh zuviel Druck erhalten zu performen wäre Michael Jackson.
Sehr gut. Wenn man dann noch das Twink-Styling bei Typen loswerden kann, das finde ich auch sehr fragwürdig.
Wer keinen Bart hat, soll nicht teilnehmen. Bei Damen könnte man die Regel etwas lockern.
Der war gut.
Schamhaare ab einer gewissen Länge wären noch aussagekräftiger.
Musste erst mal googlen. 😀
Das ist eine sehr sinnvolle Regel, wie ich finde.👍
Finde ich gut. Man kann im Gegenzug ja das Alter beim JESC auf 18 anheben. Könnte dieser Veranstaltung mMn nur guttun. Ein echter Nachwuchswettbewerb mit einer Altersspanne von 14 bis 18.
Täusche ich mich oder wurde Lena nicht mal eine Woche vor ihrem ESC-Sieg erst 19? Dann wäre sie ja die jüngste Siegerin seit Sandra Kim.
Da wirst du Recht haben.
Arg, guter Punkt. Checke ich
War auch mein spontaner Gedanke. Ich dachte Lena wäre erst 18 gewesen.
Lena war tatsächlich die einzige Kandidatin, die 2 mal am ESC mit dem gleichen Alter teilnahm. Sie hat am 23.05.1991 Geburtstag und war damit beim ESC 2010 mit Finale am 29.05.2010 19 Jahre alt. Und da der ESC 2011 etwas früher stattfand (Finale am 14.05.2011) war sie damals ebenfalls 19 Jahre alt.
Haha, wie witzig! 😅
Kann man glaube ich so oder so sehen.
Es sprechen durchaus gute Argumente für eine Anhebung der Mindest- Altersgrenze auf 18 Jahre.
Aber andererseits, wenn es diese Regel bereits beim ESC 1964 in Kopenhagen gegeben hätte, dann könnte ich jetzt nicht sagen, dass der beste ESC-Siegersong aller Zeiten von Gigliola Cinquetti mit „Non ho l’età“ ist.
Denn Gigliola Cinquetti war ebenfalls erst 16 Jahre, als sie den ESC 1964 in Kopenhagen gewann. 😀
Und infolge dieses Songs ist sie bis heute immer noch unberührt. Nein, nein, der Jugendschutz ist schon wichtig, wie man sieht
Falsch. 😀
Zwei erwachsene Söhne, aber ansonsten lebenslang unberührt. 😀
Das geht in sehr katholischen Ländern auch anders, Timo Immaculato !
Man muss das Mindestalter aber an die Lebenserwartung im jeweiligen Land koppeln, damit es auch für Moldawien gerecht bleibt
Jetzt macht das ‚I love the Girls (of 13 Years old)‘ auch endlich Sinn!
Wenn man schon auf dem Kinderschutztrip ist, sollte man die Art und Weise wie der JESC abläuft noch mal einer genaueren Überprüfung unterziehen. Und diesen Wettbewerb dann auch nach Jugend und Kinderschutzaspekten durchführen. Das fängt mit dem Outfit der Mädchen an und hört auf, ob es sinnvoll die Kinder einen solchen Druck auszusetzen. Ich würde eine Heraufssetzung des Mindestalter auf 18 Jahre begrüßen.
(sorry, falsch platziert)
Die höhere Altersgrenze wäre eine super Idee, die dem Wettbewerb gut tun wird. Im Grunde ein Wunder, warum das nicht schon viel früher umgesetzt wurde.
Was ich aber dabei sehr komisch fände ist, dass die EBU (bzw. die Reference Group) keine Ahnung davon hat, wann die Mitgliedssender ihre Vorentscheide vorbereiten. Sollten die jetzt erst im Sommer oder Herbst auf die Idee gekommen sein die neue Regel zu kommunizieren hätte den Leuten ja schließlich klar sein müssen, dass das für 2026 nicht mehr umsetzbar ist.
Naja, es ist ja nun nicht so, dass die momentane Regelung ein großes Problem darstellen würde und jedes Jahr das halbe Feld aus U18-Küstlern bestünde.
Deshalb finde ich es auch ein bisschen hochgegriffen von DP da von „großen Veränderungen“ zu sprechen: Jemand, der von der Änderung nichts weiß, wird in der Show auch nichts davon merken.
Beim Zeitpunkt stimme ich dir zu: Im Grunde müsste bereits vor dem aktuellen ESC feststehen, welche Regeländerungen im nächsten Jahr greifen sollen; so wäre es am fairsten.
Du hast natürlich recht, dass es immer nur ein paar U18-Künstler gibt, ja. Ich würde die Regeländerung auch nicht als Revolution verkaufen wollen.
Ich glaube aber, dass es grundsätzlich eine gute Sache ist, wenn man nur noch ab 18 teilnehmen kann. In der breiten Öffentlichkeit wurde das Thema Jugendschutz beim ESC noch nicht diskutiert und somit nimmt man sich da auch Angriffsfläche für mögliche spätere Shitstorms.
Zum Zeitpunkt von Regeländerungen:
Von mir aus soll es 3,4 Wochen nach dem ESC ein Treffen der Reference Group geben, in der die Regeln für das Folgejahr festgezurrt werden. Dann weiß auch jeder TV-Sender bis wann man ggf. noch seinen Suchprozess anpassen soll. Alles was später ist, ist dann halt auch zu spät.
Wirkt immer ein wenig so wie bei Diskussionen innerhalb der ARD zum Thema ESC, wo wegen jeder Mini-Änderung vorher zig Menschen und Gremien ihr okay geben müssen, wodurch Entscheidungsprozesse einfach generell viel zu lange dauern.
Sehe ich als absolut richtig an. Auch wenn dann Länder selbst bei verschiedenen Shows andere Regelungen haben, wäre das ein starkes Signal.
Ich bin nicht generell dagegen das Minderjährige auf einer Bühne stehen, aber der ESC ist doch etwas zu stressig, als das man Minderjährige einem solchen Druck aussetzen sollte.
Da fällt mir direkt mal wieder auf, wie schrecklich ich den französischen ’89er-Beitrag finde – aber 80er waren beim ESC von Frankreich ohnehin ein einziger Totalausfall.
1981 war exzellent, dann gefallen mir nur noch 1983 und 1984. 1985 als Song noch OK, den Sänger fand ich leider ziemlich schleimig. Gruselig 1986 und wie schon erwähnt 1989.
Dafür als Entschädigung die „Renaissance“ in den Neunzigern.
Freiwillige vor:
https://oe3.orf.at/m/stories/3050903/
Beginn der Bewerbungszeit ist 1. Dezember 2025.
Weitere aktuelle Infos zum ESC 2026 in Wien:
https://eurovision.tv/story/orf-announces-updates-vienna-2026
An sich eine gute Idee. Nur sagt das Alter ja allein nix über die geistige Reife aus, hat man ja am kindischen und ungebrachten Verhalten einiger „erwachsener“ Teilnehmer 2024 gesehen.
Bei einem gewissen Holländischen „Künstler“ namens Joost Klein, wäre eine vorherige psychologische Untersuchung bestimmt von Vorteil gewesen, auch wäre, eigentlich wie bei jedem Holländer, ein Drogenscreening bestimmt von Vorteil gewesen. Wenn man weiß wie liberal man in den Niederländern zu Drogen eingestellt ist. Das würde zumindest manches Verhalten von Herrn Klein 2024 erklären.
Immerhin gleiche Meinung zu diesem Typen….
Na ja! Ich seh diese altersbeschränkung heutzutage nicht als allergrösstes problem, zumal ja schon länger keine “ kinder“ mehr teilgenommen haben geschweige denn top plaziert waren.
ORF präsentiert aktuelle Updates zum 70. Eurovision Song Contest in Wien:
175 Tage vor dem ersten Semifinale des Eurovision Song Contest 2026 gab der ORF im Rahmen eines Pressetermins am 18. November 2025 aktuelle Updates zur größten TV-Musikshow der Welt – darunter waren erste Visualisierungen der Postcards, Informationen zu Volunteers und Ticketing sowie zum österreichischen Vorentscheid „Vienna Calling“.
„Die 70. Auflage des Eurovision Song Contest ist etwas ganz Besonderes. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, ganz Europa zu begeistern, einzigartige Shows und ein Fest für alle zu bieten. Wir setzen auf das Miteinander und wollen besondere gemeinsame Momente schaffen“, so Roland Weißmann, Generaldirektor des ORF.
Postcards verbinden Tradition mit Innovation:
Die so genannten „Postcards“ haben beim Eurovision Song Contest bereits lange Tradition. Ursprünglich als Pausenfüller zwischen den Musik-Acts gedacht, sind sie heute weit mehr als das: Sie sind wichtige künstlerische Elemente der Shows geworden und rücken das Gastgeberland und die Interpretinnen und Interpreten in den Fokus.
Für den Eurovision Song Contest 2026 wurde Gebhardt Productions mit der Umsetzung beauftragt. Ihr Konzept kombiniert reale Außenaufnahmen an österreichischen Schauplätzen mit Studioaufnahmen der Künstlerinnen und Künstler, die anschließend in mehreren Ebenen übereinandergelegt werden. Dabei entstehen ganz spezielle Erlebniswelten: vom Sessellift, der über verschneite Bergkämme „fliegt“, über eine Künstlerin in Mikrogröße, die durch Wälder und Wiesen wandert und dabei überdimensionale Pflanzen bestaunt, bis hin zu Protagonistinnen und Protagonisten, die über spektakuläre Skylines laufen. Außerdem wird zu jedem Postcard-Film eine reale Ansichtskarte gedruckt und für das Publikum erhältlich sein. Dazu gibt es auch einen historischen Österreich-Bezug, denn die erste Postkarte wurde 1868 vom Kärntner Emanuel Herrmann erfunden.
„In unseren Postcards zeigen wir Österreich von seinen schönsten und spannendsten Seiten – und zwar in moderner Bildsprache und mit einem Konzept, das abwechslungsreiche Möglichkeiten bietet, die Künstlerinnen und Künstler einzubinden. Als besonderes Detail können unsere ,Postcards’ dann auch als reale Postkarten in alle Welt verschickt werden“, sagt Stefanie Groiss-Horowitz, Programmdirektorin des ORF.
Die Dreharbeiten für die Postcards haben bereits im Oktober begonnen, damit Österreich in möglichst allen Jahreszeiten abgebildet werden kann. Die Aufnahmen der Interpretinnen und Interpreten werden später im Studio gedreht. Dabei achtet das Team darauf, dass die Motive zur Künstlerin oder dem Künstler passen. Durch die Auswahl der Requisiten und durch ihre Performance können sie die Postcards mitgestalten.
ORF sucht 800 Volunteers:
„Volunteers glänzen mit Begeisterung und sind jedes Jahr ein unverzichtbares Aushängeschild des größten TV-Musikwettbewerbs der Welt. Der Eurovision Song Contest bietet die einzigartige Chance, Teil einer internationalen Familie zu werden, Gleichgesinnte aus aller Welt zu treffen und gemeinsam bei etwas Großem dabei zu sein“, so Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest.
Am 1. Dezember startet das Anmeldeverfahren für Volunteers, bei dem bis zu 800 Freiwillige gesucht werden, die Teil des Events werden möchten. Bereits jetzt können sich Interessierte direkt auf der Website songcontest.ORF.at für Informationen voranmelden. Die ausgewählten Freiwilligen werden dann von 27. April bis zum 17. Mai 2026 im Pressezentrum, an Infodesks, in der Wiener Stadthalle, am Rathausplatz oder am Flughafen dabei sein.
1.600 Bewerber:innen für Stand-in-Auditions
1.600 Bewerber:innen aus der ganzen Welt gibt es bereits für die Stand-ins. Das sind professionelle Performer:innen, die stellvertretend für Künstler:innen oder Moderatorinnen und Moderatoren eingesetzt werden, um Abläufe zu testen, Positionen und Showelemente zu prüfen und zu verbessern. Aus dem breiten Pool werden schließlich 680 professionelle Tänzer:innen und 120 professionelle Sänger:innen zu den Auditions eingeladen. Schlussendlich werden 30 Künstler:innen ausgewählt, die beim 70. Eurovision Song Contest als Stand-in-Performer dabei sein und für einen perfekten Ablauf der Show mitverantwortlich sein werden.
Mehrstufiges Ticketingsystem:
Das Interesse an den Shows ist enorm. Dementsprechend wichtig ist deshalb ein geregelter, fairer und sicherer Ticketverkauf. Beim Eurovision Song Contest in Wien kommt wieder ein bewährtes mehrstufiges Ticketingsystem zum Einsatz, mit einer Registrierungs-, Freischaltungs- und Ticketverkaufsphase. Detaillierte Informationen folgen am 24. November 2025 auf den Websites und Social-Media-Accounts der EBU und des ORF.
Zweifache Umwelt-Zertifizierung:
Für das größte TV-Musikfest der Welt strebt der ORF eine doppelte Umweltzeichen-Zertifizierung an: „Green Event“ und „Green Producing in Film und Fernsehen“. Der Fokus liegt auf Energie, Mobilität, Abfall und nachhaltiger Beschaffung – von der effizienten Reise- und Logistikplanung bis hin zum stromsparenden Lichtkonzept oder Mehrzweckbechern bei den Events.
TV-Musikfest für alle:
Der Eurovision Song Contest wird ein Musikfest für alle und somit will der ORF auch ein starkes Zeichen für Menschen mit Behinderungen setzen. Alle Songs werden mit Musikgebärden produziert. Die Shows werden mit Untertiteln versehen, es gibt eine Audiodeskription und die TV-Momente werden in die Österreichische Gebärdensprache übersetzt. Auch bei den Events wird auf Barrierefreiheit geachtet und umfassende Serviceangebote werden an den Event-Locations bereitgestellt.
„Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“:
Wer wird Österreich beim 70. Eurovision Song Contest vertreten? Erstmals seit 2016 gibt es wieder einen nationalen Vorentscheid, bei dem das TV-Publikum mitentscheiden kann, wer für Österreich ins Rennen gehen wird. Alice Tumler und Cesár Samson begrüßen am Freitag, dem 20. Februar 2026, um 20.15 Uhr live in ORF 1 und auf ORF ON zur großen Hauptabendshow „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“, wo Jury und Publikum entscheiden, wer unser Land beim Song Contest repräsentiert. Es gab mehr als 500 Bewerbungen aus allen Bundesländern, von Schlager über Pop und Rock bis Country oder Oper, in verschiedenen Sprachen, von Einzelkünstlerinnen und -künstlern sowie Bands, quer durch alle Genres und so bunt wie der Song Contest selbst. Das ORF-Redaktionsteam sucht nun gemeinsam mit den Scouts beim internen Live-Casting jene zwölf Acts, die beim nationalen Vorentscheid mit dabei sind.
https://der.orf.at/unternehmen/aktuell/esc_update100.html
Wurde bereits von rimem anderen User in dirsem Thread postet!
Das Konzept der Postkarten gefällt mir gut!
Nice, dass es die auch endlich als echte Postkarte gibt.
Ob es die dann nur vor Ort in Wien gibt für das Publikum oder für alle Hardcore-Fans weltweit?
Lena war doch 19 bei ihrem Sieg.
Interessant, Nachwuchskünstler haben es also schwerer? Da kann man nur ungnädig mit dem Kopf schütteln über so viel Blödsinn.
Bei diesem jährlich stattfindenden Kinderwettbewerb kann man dann ja jetzt verstärkt auf Minderjährige setzen oder noch besser, einfach einen weiteren Wettbewerb ins Leben rufen: den Eurovision Teenager Song Contest. Fertig ist die Verwertungskette.
Mein Fazit:
Die EBU hat es bisher nicht wirklich geschafft, die Ausweispapiere aller Teilnehmer konsequent zu kontrollieren, aber vielleicht wird das ja ab 2027 etwas.
Auf die fälschliche bzw. verfälschende Verwendung des Partizips in dem obigen Beitrag von DP gehe ich jetzt mal nicht ein.
Gibt es auch ausreichend Beispiele für das EBU-„Versagen“?
Ich fordere das seit Ewigkeiten. Ich hoffe wirklich, dass die EBU das durchzieht
Fände ich weder gut noch schlecht. Ich bin die ganze Zeit gut mit der jetzigen Regelung gefahren, kann aber verstehen, wenn manche sie ablehnen. Gerade auf Jugendliche kann der Druck ja sehr groß sein.
Der ORF will eine Rekordshow bieten. Damit gemeint ist die Teilnehmerzahl. Man ist überzeugt, dass das gelingen wird und mindestens 44 Länder dabei sind.
Das wäre echt cool. Hast du zufällig einen Link oder so dazu?
Ich finde die Altersgrenze ab 18 überzogen, 16 passt doch.
Ich kann ab 16 Spitzensport betreiben, einen Beruf ausüben, aber ein Lied trällern ist ein Problem?
Menschen entwickeln sich unterschiedlich. Und im Zweifel dann lieber die schützen, die noch nicht so weit sind, um großen Druck auszuhalten. Im Spitzensport gibt es bestimmt auch einige Leichen im Keller diesbezüglich. Wahrscheinlich sogar mehr als beim ESC.
Die meisten kommen dann nicht so hoch hinaus aber Sebastian Deisler fällt einem ein.
Hat ja wegen Depressionen seine Karriere früh beenden müssen. 🙁
Robert Enke nicht zu vergessen.
Der leider nicht nur die Karriere…
Man fragt sich, wie’s Tee Stegen geht, der ist ja bei Barcelona auch aussortiert worden.
Schreibst du wieder am Smartphone?? 😅
Finde an ihm ja bewundernswert dass er nie aufgegeben hat, selbst als man Neuer zum gefühlt millionsten Mal vorgezogen hat.
Wir können eines schon mal festhalten:
Der Sieger (m/w/d) vom ESC 2026 in Wien ist definitiv älter als 18 Jahre, da Blanco dann 23 Jahre oder Annalisa 40 Jahre alt sein wird. 😀
Ich weiß es nicht. Ich kann mir vorstellen, dass jede:r ESC-Teilnehmer:in eine gewisse mentale Robustheit braucht, um diesen zweiwöchigen Hexenkessel und den öffentlichen Druck durchzustehen. Die Anforderungen sind schon deutlich höher als noch 1989. Auf der anderen Seite können Sechzehnjährige heute schon eine Influencer-Karriere hinter sich haben. Dass man sie in dem Alter noch schützen muss (vor was?), erschließt sich mir nicht unbedingt. Aber letztlich kann ich da mit jeder Entscheidung leben.
Meine ehrliche Meinung ist,bei so einer großen Veranstaltung wie dem ESC,ist ein Einstiegsalter von 18 Jahren durchaus vertretbar.
Ob 16 oder 18, dazu habe ich nicht wirklich eine Meinung. Das hängt eher von der jeweiligen Person ab wie Reif man ist.
Ich bin eher dafür dass manche Auftritte etwas familien/kinderfreundlicher macht. Wobei dieses Jahr (2025) war er ja ziemlich kinderfreundlich: 😉
Ironie an:
Es gab Hüpfbälle, Klettergerüste und Laufbänder, damit hat man den Kindern und Familien mitgeteilt, dass sie mehr Sport machen sollen. Es gab Papierboote, Sand (lieber im Sandkasten spielen als mit dem Smartphone), zuckerfreien Milkshake und Kuchen, koffein- und zuckerfreien Espresso Macchiato. Man brachte auch den Familien/Kindern bei, das man pünktlich zur Schule bzw Arbeit kommen soll. Es wurde der Mama gehuldigt. Es gab eine Laika Party. Außerdem hat man den Familien/Kindern gesagt, dass man nicht den ganzen Tag zu Hause sein soll sondern auch mal zu einen PARG gehen soll. Es gab gesunden Kasefondue. Außerdem gab es was von Disney in Form von Nemo (Findet Nemo)
(Habe ich irgendwas vergessen?🤔🤔🤔)
Ironie aus:
Apropos Sport. Hab vorhin eine Mail des BJV erhalten: Einladung zum Eisstockschießen im Münchner Augustinerkeller. Lol
Spricht nicht gerade für mich, dass ich bei „Eisstock“ erst nicht an Sport dachte. Also nicht an diesen Sport. Herrje… Gibt es beim Eisstockschießen eigentlich auch Feger? Wie beim Curling?
Keine Feger. Langweilig. 😛
Haha.
Ich würde sagen, ESC ab 18. Und beim JESC würde ich eine untere Grenze anstreben, so dass es ein Contest für Jugendliche wird, so zwischen 15 und 18. Die Präsentation kleiner aufgebrezelter Kinder finde ich blöd.
Ich habe keine konkrete Meinung zu diesem Thema. Mich hat es mit den 16-jährigen (z.B. Silia Kapsis, Zypern 2024) nicht gestört. Kann aber auch verstehen, wenn man es wegen dem Druck macht oder was auch immer der Grund ist. Wobei die meisten Teilnehmer*innen eh über 18 sind.
Würde meine volle Zustimmung finden, nicht nur beim ESC, sondern auch im Leistungssport – mein Bedarf an bspw. 15jährigen Eiskunstlauf-Olympiasiegerinnen hält sich stark in Grenzen. Mit den Auftritten von Sandra Kim und Nathalie Pâque kann man mich jagen, die von Jean-Jacques 1969 sowie von Gili und Galit 1989 bewegen sich immerhin knapp in meinen jeweiligen Top Ten. Wobei ich persönlich ohnehin 💙 Anat Atzmon 🤍 mit „Bachalom / In a dream“ für Israel 🇮🇱 nach Lausanne entsandt hätte – wunderbarer Song! ❕
Mit den Auftritten von Sandra Kim und Nathalie Pâque kann man mich jagen
Mich auch. Vor allem Nathalie Pâque … *grusel*
Ich grusel mit…..
Ach, Nathalie Pâque würde ich liebend gerne mal mit dem Auftritt von damals in einem heutigen Junior ESC sehen. Das wäre einfach ein so herlicher Fremdkörper, nicht nur weil sie dort neue alte Frisurentrends setzen würde. Auch was ihr Outfit angeht würde sie herausstechen: Ungewohnt wenig freizügig. Da können sich manche Länder noch ne Scheibe von abschneiden
Finde ich auch richtig, dass das Mindestalter auf 18 gesetzt werden könnte! Ob man dann gleichzeitig das Teilnahmealter beim JuniorESC „verschiebt“, dazu sollte man sich vielleicht am besten mal bei ehemaligen JESC-Teilnehmerinnnen und Teilnehmer umhören, vor allem bei denen, welche mit sehr jungen Jahren dort teilgenommen haben. Fakt ist, dass dann zwischen JESC und ESC eine „Lücke“ von 3 Jahren entstehen würde anstatt nur 1 Jahr, wenn man beim aktuelle JESC-Teilnahmeralter bleiben sollte.
Das würde sich ja auch auf die Höhe der späteren Rente auswirken.
De Forest, seit … als jüngste Siegerin mit 20 Jahren? Was ist mit Lena, die beim Wettbewerb ihren 19. Geburtstag feierte?
Oder ist dieser Abschnitt anders gemeint??
In Relation zum Recherche-Niveau eines Jan Feddersen ist das doch immerhin schon relativ nah dran an der Wahrheit … 😀
Wie viele Teilnehmer U18 gab es denn in den letzten Jahren? Für meine Begriffe wird diese Änderung keinen großen Unterschied machen. Eine Meinung habe ich dazu nicht.
Regeln, die ich persönlich nicht so befürworte, aber ich verstehe auch die Kritik daran.
Vorallem wenn ich an Israel 2015, Schweden 2016, Belgien 2017 und Bulgarien 2017 denke, stimmt mich die mögliche Entscheidung eher etwas negativ.
Ich bin sehr zwigespalzen
Einerseits gut junge Künstler zu schützen – gerade aktuell wo alles so aufgeheizt ist, macht man sich als Künstler*in sehr angreifbar
Da sag ich immer, wie bei allem im Leben, muss man sich bevor man etwas tut, sich sen Konsequenzen bewusst machen und sich in dem Fall klarmachen wie viel Stress und Druck und evtl auch Hass einem entgegenkommt, wenn man bei so einem großen Wettbewerb mitmacht
Aber manche Menschen sind dazu nicht in der Lage und gerade nicht volljährige sollte man unterstützen, schützen und sollten meiner Meinung nach begleitet werden (alle, aber besonders, die U18)
Aber ich finde, man sollte Newcomern auch nicht den Weg auf die große Bühne versperren: Wenn in Land XY eine 16 jährige gerade DEN Durchbruch hat und einen Erfolg nach dem anderen feiert, ist das doch der perfekte Zeitpunkt – wir wissen alle wie schnell eine Karriere und ein Erfolg dann auch vorbeigehen kann – und da dann warten zu müssen bis 18 find ich Schwierig
Wer mit 16 Jahren schon super ist, wird es mit 18 auch noch sein.
Ich frage mich gerade, wie viele Teilnehmer es in der Vergangenheit gab, die unter 18 waren. Mir fallen spontan nur ein:
Zypern 2004 – Lisa Andreas (16)
Albanien 2009 – Kejsi Tola (17)
Slowenien 2012 – Eva Boto (16)
Belgien 2012 – Iris (17)
Russland 2014 – Tolmachevy Sisters (17)
San Marino 2015 – Michele und Anita (17)
Bulgarien 2017 – Kristian Kostov (17)
Albanien 2004 – Anjeza Shahini (17)
Österreich 2013 (?)
Israel 2015
Island 2015 (?)
Schweden 2016
Belgien 2017
Griechenland 2023
Zypern 2024
Ab 18 geht vollkommen in Ordnung – noch besser wäre es „ab 45“ – dann hat man auch die meisten Damen weg, die freiwillig zu viel Haut zeigen. Dann bitte noch die diversen Gestalten, die ihre sexuelle Neigung offen zur Schau stellen – und bitte, bitte keine Zuschauer mehr unter 18 Jahren. Der ESC verwirrt die Kleinen zu sehr.
Da hast du recht.
Nix darf man mehr!🥺
Was ist dein Problem mit der neuen Altersbeschränkung. Hast du etwas Angst, der JESC könnte auf eine ältere Zielgruppe angepasst werden und es gibt dann keine 10-12-jährigen Mädchen mehr, mit denen man auf Social Media schreiben kann?
Hey, bitte Schluss damit!
Als ich die Überschrift gelesen habe, musste ich an die Ausschreibung für den deutschen VE denken. War da nicht auch von einem Mindestalter von 18 Jahren die Rede?
Wenn es tatsächlich so umgesetzt werden sollte, dann könnte es für all jene, die Ende 2009/Anfang 2010 geboren wurden, zu einer kuriosen Situation kommen: Sie dürften 2026 teilnehmen, 2027 aber nicht, dafür wieder 2028.
Und dann frag ich mich auch, was mit dem Junior-ESC passiert. Dass seit 2016 keine 15-Jährigen mehr teilnehmen dürfen, das könnte ganz besonders an einer gewissen Anita Simoncini aus San Marino liegen: Sie nahm am 15. November 2014 am JESC auf Malta teil – und war damals 15. Und schon ein halbes Jahr später, sie war da seit einem Monat 16, stand sie auf der Bühne des Erwachsenen-ESC in Wien. Ihr Gesangspartner Michele Perniola, ebenfalls 16, nahm zuvor auch am JESC teil, dieser lag aber auch „nur“ eineinhalb Jahre zurück. Und die Bekanntgabe, dass beide zusammen in Wien auftreten würden, erfolgte nur zwei Woche nach Anitas JESC-Auftritt.
Ob man die Altersgrenze jetzt wieder anheben könnte? Oder ob man einen Wettbewerb zwischen ESC und JESC ins Leben ruft? Also so etwas wie „Hello Mello“ in Schweden, wo die Zielgruppe keine Kinder mehr sind, sondern schon Jugendliche?
Und ja, es würde einiges auf den Kopf stellen, wieder einmal…