Nach Drohungen gegen ESC-Acts: EBU mahnt zu respektvollem Umgang der Fans

Foto: EBU/SVT

Nachdem ESC-Acts wie etwa Olly Alexander in den vergangenen Tagen Ziel von Hass und Drohungen wurden, hat sich nun die European Broadcasting Union (EBU) eingeschaltet. Hintergrund ist der gewaltsame Konflikt im Nahen Osten und die damit einhergehenden, zunehmend lauter werdenden Boykott-Aufrufe gegen Israel. Diese werden von einigen Fans, gerade in den sozialen Medien, auch sehr vehement in Richtung der teilnehmenden Rundfunkanstalten, Delegationen auch eben auch einzelner ESC-Acts geäußert.

Die Situation scheint nun zunehmend aus den Fugen geraten zu sein. In einem offiziellen Statement äußert sich die EBU nun sehr deutlich zum Verhalten einiger Fans, die einzelne Künstler*innen gezielt angreifen.

In dem Statement von Jean Philip De Tender, dem stellvertretenden Generaldorektor der EBU, heißt es (Übersetzung von uns):

„Die European Broadcasting Union erkennt die tiefen Gefühle und die starken Meinungen an, die der diesjährige Eurovision Song Contest – vor dem Hintergrund eines schrecklichen Krieges im Nahen Osten – hervorgerufen hat. Wir verstehen, dass die Menschen sich an der Debatte beteiligen und ihre tief verwurzelten Ansichten zu diesem Thema äußern möchten. Wir alle sind von den Bildern, Geschichten und dem unbestreitbaren Leid der Menschen in Israel und Gaza betroffen.

Wir möchten jedoch auf die Bedenken und Diskussionen im Zusammenhang mit dieser Situation eingehen, insbesondere auf die gezielten Social-Media-Kampagnen gegen einige unserer teilnehmenden Künstler*innen.

Die Entscheidung, jeden Sender, einschließlich des israelischen Senders KAN, in den ESC einzubeziehen, liegt in der alleinigen Verantwortung der Leitungsgremien der EBU und nicht in der der einzelnen Künstler*innen. Diese Künstler*innen kommen zum Eurovision Song Contest, um ihre Musik, Kultur und die universelle Botschaft der Einheit durch die Sprache der Musik zu teilen.

Die EBU hat zuvor die Gründe für die Aufnahme von KAN und die Unterschiede zwischen ihnen als unabhängigem Sender und früheren Teilnehmern, die ausgeschlossen wurden, erläutert. Eine konstruktive Debatte ist eine positive Folge solcher Entscheidungen.

Obwohl wir die Meinungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung in einer demokratischen Gesellschaft nachdrücklich unterstützen, lehnen wir jede Form von Online-Missbrauch, Hassrede oder Belästigung gegenüber unseren Künstler*innen oder mit dem Wettbewerb verbundenen Personen entschieden ab. Dies ist inakzeptabel und völlig unfair, da die Künstler*innen bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen.

Die EBU ist bestrebt, allen Teilnehmer*innen, Mitarbeiter*innen und Fans des Eurovision Song Contest ein sicheres und unterstützendes Umfeld zu bieten. Wir werden weiterhin eng mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, um die Werte Respekt, Inklusivität und Verständnis sowohl online als auch offline zu fördern.

Wir fordern alle auf, einen respektvollen und konstruktiven Dialog zu führen und die Künstler*innen zu unterstützen, die unermüdlich daran arbeiten, ihre Musik mit der Welt zu teilen – in einer Musik- und Unterhaltungsshow.“

Darüber hinaus hat die EBU ein FAQ zur Teilnahme Israels am ESC 2024 veröffentlicht.

Zum Hintergrund: Organisationen wie „Queers for Palestine“ hatten in den vergangenen Wochen bereits versucht, etwa den britischen Act Olly Alexander oder Bambie Thug aus Irland davon zu überzeugen, den ESC zu boykottieren und haben dabei auch zunehmend Druck aufgebaut. In Schweden etwa schlossen sich zahlreiche Künstler*innen zusammen und unterschrieben ein gemeinsames Statement. Zuvor hatten gerade auch die diesjährigen ESC-Acts aus den nordischen Länder gedroht, bei einer Teilnahme Israels ihre eigene Teilnahme zu überdenken – letztendlich blieb allerdings jeder Rückzug diesbezüglich aus. Zuletzt hatten einige Acts ein gemeinsames Statement abgegeben.

Wir möchten Euch bitten, in den Kommentaren auf polarisierende Äußerungen zum Konflikt im Nahen Osten zu verzichten und auch sonst die Netiquette zu wahren. 



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164 Comments
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TG5
TG5
2 Jahre zuvor

Das Verhalten einiger sogenannter „Fans“ ist einfach nur traurig, beschämend und an Armseligkeit nicht zu übertreffen. Was genau würde sich denn bitte an der Situation in Israel/Gaza ändern, wenn Künstler XY zurückziehen würde? Genau, gar nichts…

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  TG5

Lieber sollten die Künstler vor Ort sein ( Malmö! ) und wenn sie wollen dann dort vor der Weltpresse dieses Thema ansprechen. Das hat mehr Wirkung als ein Rückzug vom Wettbewerb.

TG5
TG5
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Absolut. Ich hoffe, dass diese Welle an Hass, die es anscheinend gab (habe selber davon zum Glück nur kaum etwas von mitbekommen) keine echte Konsequenzen hat. Ich kann mir nur schwer vorstellen in einer Position als Künstler zu sein, wo einem so viel (in meinen Augen total irrsinniger und sinnloser) Hass entgegenschwappt.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Wo bleibt der respektvolle Umgang dem jüdischen Volk gegenüber?!!!!

Robyyn
Robyyn
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Es geht nicht um jüdische Volk sondern um die extremistische Regierung in Israel die den ESC als Möglichkeit zum pinkwashing um von ihren Straftaten in Palästina abzulenken

Last edited 2 Jahre zuvor by Robyyn
Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Robyyn

Klar geht’s ums jüdische Volk. Wo wart ihr denn jahrelang, als Vladimir Putin, seines Zeichens großer Unterstützer der iranisch-finanzierten Hamas den ESC tatsächlich benutzt hat? Nirgends zu sehen. Aber sobdald es Juden sind, die sich gegen Terroristen wehren – da kommen sie aus allen Löchern. Wie hat es denn die Hamas geschafft euch von ihren Straftaten abzulenken, hm? Am 7. Oktober wart ihr jedenfalls nirgends am plärren.

Hinzu kommt, dass man in der Tiktok-Generation mal begreifen muss, dass KAN mit der Regierung Netanyahu absolut nichts am Hut hat. Fakten bleiben Fakten und wer nicht mal auf die Kette bekoomt, was die ganzen Buzzwords (siehe der BDS-Müll vom pink washing) bedeuten, die man nachplappert, der sollte vielleicht gar nichts sagen.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Robyyn

Ja ich glaube die meisten wissen das auch… (wobei bei dieser typisch deutschen Verblendetheit kann man sich inzwischen ja nicht mehr sicher sein) 🤷🥴

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

Was alles so „typisch deutsch“ ist?
Wusste ich gar nicht.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Das glaube ich dir sogar

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

Danke

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Uiii hier haben echt manche einen an der Waffel 🤭

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Na dann hoffe ich mal das diese sogenannten „Fans“ den ESC boykottieren und nicht nach Malmö fahren bzw nicht vorm TV anschauen.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Diese „Fans“ nerven einfach nur noch. Finde es auch lächerlich das der Israelische Beitrag in Youtube oder TikTok Ranglisten nicht gespielt wird.
Was kann die 21Jährige Eden für die Politik ihres Landes? Genau, GARNICHTS!
Dann diese Drohungen gegen andere Künstler, die einfach nur die Zeit ihres Lebens wollen.
Wo endet das? Hab irgendwie auch schon Angst das beim ESC irgendwas passiert.

Marc
Marc
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ist zwar jetzt nicht aufmuntern, aber irgendwie spüre ich das irgendwas passiert! Irgendwie so ähnlich wir bei SuRie ’s Auftritt 2018. 😬

John Hamilton
John Hamilton
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Was können russische und weissrussische Künstler für die Politik ihres Landes ? Ebenso, gar nichts. Wenn Israel teilnehmen darf, sollten auch Russland und Weißrussland dabei sein. Politik darf nicht über allem stehen. Leider nur ein Traum, aber man darf doch träumen.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  John Hamilton

Das ist leider nicht ganz so einfach. In erster Linie nehmen nämlich Sender Teil. Und wenn diese Sender sich nicht an Regeln halten so das sie von der EBU ausgeschlossen werden müssen ist es für die Künstler eben schade aber trotzdem richtig. KAN der israelische Sender hat sich nichts zuschulde kommen lassen und darf deshalb teilnehmen. Mit dem Liedtext haben sie ja nochmal die Kurve bekommen

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor

KAN hat sich so einiges zu Schulde kommen lassen was im Fall von anderen Ländern wahrscheinlich auch zu einer Disqualifikation geführt hätte… Mindestens laute Kritik. Da wurde so einiges online dokumentiert… Stattdessen das Geschacher um Textzeilen…

Und generell ist diese Hilfsargumentation von den „unabhängigen“ Sendern auch ein bißchen dünn bzw am Thema vorbei…

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  John Hamilton

Meine Güte… Hat man es immer noch nicht verstanden, dass sowohl der russische, als auch der weißrussische TV-Sender, der beim ESC teilgenommen hat, nichts weiter als ein der Regierung unterstelltes Propagandawerkzeug gewesen ist? In diesen Sendern wird aktiv Hasspropaganda gegen westliche, auch beim ESC teilnehmende Staaten verbreitet (so auch gegenüber Deutschland), es werden Lügen über homosexuelle Menschen und andere Minderheiten verbreitet usw. Warum versucht man diesen ganzen faschistoiden Dreck wieder und wieder zu relativieren? Was hat das russische Regime an sich, dass viele hier ihm immer wieder und immer wieder zuarbeiten? Abartig, sorry.

Das israelische Fernsehen KAN ist so regierungskritisch, dass Netanyahu es schon mehrfach einstampfen wollte. Warum beschäftigt man sich nicht mal mit dem Thema, bevor man sich äußert?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Danke, Christian !

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor
Reply to  John Hamilton

Da macht der ESC sogar schon ein FAQ, in dem genau die Frage beantwortet wird, aber John Hamilton will es offenbar nicht einmal lesen.
Und um deine andere Frage zu beantworten: Auch diesen Künstlern hätte man mit Respekt begegnen müssen und dass dem 2014 und 2015 nicht so passiert ist, wurde ja auch im Nachhinein zurecht kritisiert.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  John Hamilton

Du vergleichst auch Bananen mit Toilettenpapier oder?

John Hamilton
John Hamilton
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Nein, es geht mir darum in welcher Lage sich Künstler oder auch Sportler befinden, die nun nicht mehr teilnehmen dürfen, weil ausgerechnet ihre Länder von der EBU ausgeschlossen werden. Die Gründe dafür sind auch mir bekannt, aber es sollten doch bitte schön alle gleichbehandelt werden. Wir sollten unbedingt unsere westliche Brille abnehmen. Wenn diese Länder Schwule und Lesben anders beurteilen als wir im Westen, dann ist es bei uns möglich dies kritisieren. Wir sollten aber auch versuchen ein wenig Empathie zu zeigen, warum diese Länder so agieren wie sie agieren. Nur wenn wir die andere Seite ansatzweise verstehen können, ist es möglich wieder mit diesen Staaten bzw. Sendern zu kooperieren. Und dies sollte doch das Ziel sein und nicht der westliche Irrglaube, dass alles was wir machen, richtig ist und unsere Lebensweise immer auf andere Kulturen übertragen zu müssen. Wenn der Angriff auf Rafah im Gazastreifen erfolgt, wie von der israelischen Regierung angekündigt, sollte ein Land wie Israel tatsächlich nicht am ESC teilnehmen. Das wäre genauso richtig wie es bei Russland auch richtig ist.

Festivalknüller
Festivalknüller
2 Jahre zuvor

Traurig. Irgendwann sollte man die gegensätzlichen Positionen aktzeptieren und ein Miteinander anstreben. Steckt auch hinter dem ESC-Gedanken.
Aber auch hier im Forum werden immer wieder politische Äußerungen bezüglich des Konfliktes gemacht, ohne der Sache dienlich zu sein.
Solange sich diese sogenannten „Fans“ zu Trittbrettfahrern politischer Aktivisten machen, bleibt die ESC-Bubble toxisch und selbstzerstörerisch.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Die Menschheit ist komplett verrückt geworden, und so langsam habe ich die Nase voll. Hat vielleicht jemand eine unbewohnte, aber schöne und fruchtbare Insel zu verschenken? Einige, die hier kommentieren, dürften auch zu Besuch kommen.

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor

Griechenland hat einige unbewohnte Inselchen. Ich bin Halbgrieche, darf ich dann vorbeikommen?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ECD534

Aber klar doch. Pserimos ist sehr hübsch, aber da leben ja noch eine Handvoll Menschen … Tilos mag ich auch sehr. Ich plane schon lange, mir später mal einen kleinen Bauernhof dort zu kaufen, um Bohnen, Melonen und Oliven anzubauen.

Dina
Dina
2 Jahre zuvor

„Tilos mag ich auch sehr.“
Thilos doch auch. Und Dinas. Die dürfen dann hoffentlich zu Besuch kommen. 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Dina

Klar doch. 😍

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor

Ach das ist doch prima. Ich kenne mich aber tbh eher in Makedonien aus, da mein Vater aus Serres (Zentralmakedonien) stammt

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ECD534

Die Familie meines besten griechischen ESC-Freundes ist aus Serres. Die Familie lebt jebst allerdings im schönen Thessaloniki. Vor ein paar Jahren habe ich meinen Freund dort für 1 Woche besucht.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor

Oh, meine Schwägerin ist aus Thessaloniki! War vor zwei Jahren mit der Familie da, hat mir sehr gut gefallen. Wir waren auch in Litochoro am Fuße des Olymp, wo ihre Familie ein Ferienhaus hat.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

Krass hab noch nie was von Tilos gehört. Hätt ich im Leben nicht geglaubt das es sowas gibt

Rike
Rike
2 Jahre zuvor

Dort gibt es auch eine Burg mit vielen Zimmern und Verließen😉
Ich kannte Tilos bisher auch nicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ob es auch Bobbos gibt?

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

Ich würde dich besuchen!!!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Da hätten wir mit der Playlist gar keine Probleme. 🥳

Rike
Rike
2 Jahre zuvor

Ich denke (oder hoffe vielmehr), dass es nur die extrem laute Minderheit der Menschen ist, die momentan komplett am Rad dreht. Aber da wird einem Angst und Bange. Wie hart Olly Alexander angegangen wurde zum Beispiel. Die Leute sollten sich schämen. Ich hoffe wirklich, dass nichts passieren wird, aber das Polizeiaufgebot in Malmö außerhalb und innerhalb der Halle wird wohl massivst sein.

Gern komme ich spätestens zur Olivenernte vorbei und grabe auch noch gern den Garten um. Oder bewohne für ein paar Wochen den Leuchtturm, dann werde ich auch noch fit.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ich glaube, ich hätte gern lieber direkt einen eigenen Planeten. Aber wenn ich darf, würde ich Dich auch in Griechenland besuchen und Dir Deinen Retsina wegschlotzen.

Rike
Rike
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Schöne Vorstellung. Wir sitzen alle um einen schönen Tisch herum, trinken uns einen und hören Toggy zu, wie er seine Lieblingsgedichte vorträgt. Natürlich nur, wenn ich auch eingeladen bin😬

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Rike

Das klingt doch nach nem Plan!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Die fruchtbare Insel der Glückseligen. 🙂
Schickst Du uns ein Karte, Herr Ceterum?

Ich bin aber auch sooo müde – was machen die Menschen mit uns Menschen?

Rike
Rike
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ich habe mir gerade selbst eine Nachrichtensperre verhängt. War so in den Strudel der schrecklichen Bilder gezogen worden, dass es mir gar nicht mehr gut tat. Daher kann ich gut verstehen, wie du dich fühlst.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Du hast wenigstens eine Burg, bei der du bei Bedarf einfach die Zugbrücke hochziehen und Süden des Öl von den Zinnen kippen kannst. Was soll denn der Rest von uns erst sagen?

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

* siedendes

Danke für gar nichts, Autokorrektur!

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor

Und Tschüß! 👋

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

LOL, wer bist du denn überhaupt?

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor

Queere for Palestine….ich weiß nicht. Ich halte das für ungewöhnlich. Die Reputation von Queeren in Palästina war bis dato nicht so wirklich ausgeprägt. Wissen das Queere dass sie in der arabischen Welt eher mit kritischem Auge begutachtet werden? Ich bin ziemlich irritiert 🤔

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Klingt für mich etwas nach „Schafe für freie Wölfe“.

Ich weiß, das war jetzt unsachlich.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Oder Frauenbeauftragter der iranischen Regierung.

Ich wusste gar nicht, dass es eine Gruppe „Queere for Palestine“ überhaupt gibt, ob das wirklich ein eingetragener Verein ist?

Ich kann – manchmal – leider auch unsachlich.
Aber was bleibt uns bei all dem noch; die Ironie.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Oder, Saudi-Arabien hat künftig den Vorsitz in der UNO-Kommission zur Förderung von Frauen. M

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Hab‘ gehört, der Frauenbeauftragte der iranischen Regierung kann mit der Peitsche umgehen wie sonst nur Zorro oder Indiana Jones.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Veganer in der Metzgerei 😂

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Ich finde diese Witze gar nicht ausgelutscht und sie werden nach dem 1000 mal nur noch witziger und frischer 🙄…

Ich vermute mal wir würden uns wundern was es auch ich arabischen Ländern bzw Palästina so alles gibt…
Die meisten dachten ja wahrscheinlich da gibt’s nicht mal eine Uni…

Vor allem wäre es aber wohl ziemlich verlogen von seiner eigenen Identität seine politischen Positionen zu militärischen Konflikten in anderen Ländern abzuleiten.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

Echt? Da gibt es Frauenbeauftragte in der Regierung?
Auch das wusste ich wirklich nicht.

Ich kann übrigens zunächst nur von meiner eigenen Identität auch meine eigenen politischen Positionen ableiten, sind ja meine.
Vermutlich machen das andere Menschen in anderen Ländern (z.B. der arabischen Welt) genauso.
Ich bin allerdings bereit, mich über Erfahrungen auszutauschen, um meine Positionen zu überdenken. Das macht ja auch meine Identität aus. 🙂

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Nein „queere“ Menschen war gemeint

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Für mich spielt mein Schwulsein erstmal keine Rolle bei Fragen wie Völkermord…

Aber jeder hat ja andere Prioritäten. Identität und politische Überzeugung sind miteinander verbunden aber underschiedliche Kategorien. Ich muss nicht nur Dinge richtig finden von denen ich selber profitiere zum Beispiel

kon
kon
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

und „mit kritischen Auge“ ist das noch sehr wohlwollend formuliert….

norberto
norberto
2 Jahre zuvor

alles klar andreas

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Du kannst gerne auch die EK-Kommentare boykottieren, Du klingst etwas hysterisch.

ESCFrank
ESCFrank
2 Jahre zuvor

Ich glaube das Thema wurde gestern schon mal kurz angerissen, am Ende zum Songcheck SABA.
Ich kann es nur wiederholen, grade hier in Berlin treiben teilweise, insbesondere in der Kulturszene und Universitäten einige (sogenannte) Aktivisten ihr Unwesen.
Es wird gestört, gebrüllt und andere Meinungen werden extrem aggressiv angegangen.
Insbesondere und in der Regel nur🤷‍♂️ von linken Aktivisten.
Queers for Palestine
Queerfeministische Befreiung für Palästina

Was für ein krankes, unwissendes, antisemitisches Pack (sorry für die Ausdrucksweise)
In einem muslimisch geprägten Staat Palästina, wären die bestimmt hochwillkommen.
Das ist noch sowas von links 70/80er…anders kann ich mir das nicht erklären.

ESC-Fans sind das definitiv nicht 🙋‍♂️

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor

Die ESC-Fans vergleichen Leid mit Leid und sagen zudem teilweise noch, Hamas seien Freiheitskämpfer. Widerlich.

Ralf0711
Ralf0711
2 Jahre zuvor

Queers for Palästina ???? Ich fasse es nicht. Menschen flüchten seit Jahres aus Palästina, weil sie als Queers vom Tode bedroht sind. Nicht wenige flohen nach Israel, weil sie dort endlich so leben konnten, wie sie wollten. Liebe Queers for Palästina, ihr habt euch mit dem Wolf verbündet, der euch bei nächster Gelegenheit reißt.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Die Künstler bzw Sender versagen hier auf PR-Ebene. Eden sollte sich offensichtlich mit dem Geiseln solidarisieren und auf der Hostages Square Bring them home Rally singen. Das distanziert sie von Netanyahu ohne ihn direkt anzugreifen.
Ollie sollte ein Interview und Social machen, Focus Geiseln raus, Hilfsgüter rein Treffen mit respektablen Palästinenser-Organisationen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Ist es denn so schwer zu akzeptieren dass manche Künstler dazu einfach nix sagen wollen weil egal was sie tun eins übergebraten bekommen??

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
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2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Klassisches Issues Management.

Georg
Georg
2 Jahre zuvor

Das israelische Volk und somit die israelischen Künstler und Künstlerinnen sind nicht die Israelische Regierung und können nichts für die momentane Situation. Im Gegenteil: Wir müssen zeigen, dass wir zu Israel stehen und dass Israel ein Teil der ESC-Familie ist und immer bleiben wird.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Georg

Die Mehrheit in Deutschland steht aber laut Umfrage nicht hinter dem was Israel macht, vielleicht solltest du dich damit auch mal auseinander setzen?

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

Das eine hat aber mit dem anderen nix zu tun. Ich kann Netanjahu und die Faschisten in seiner Regierung nicht ausstehen, gegen die Teilnahme Israels beim ESC ist nichts, aber auch gar nichts einzuwenden.

Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

So langsam bin ich dann doch froh, dass ich keine Karte für den ESC in Malmö ergattern konnte – das wird ein ganz heißer Ritt auf dem Vulkan im Mai. Traurig, dass solche Menschen anderen Leuten ihre verschissene (entschuldigt den Wortlaut) Meinung aufdrängen wollen. Nach dem Motto „willst Du im Kampf gegen Israel nicht mein Bruder sein, so schlage ich Dir den Schädel ein“. Solchen Leuten darf man keine Bühne geben – daher bin ich dafür, dass eine Demo-freie Bannmeile um die ESC Halle eingerichtet wird und jeder mit Demo-Plakaten, palestinensischen Flaggen oder Tüchern wird abgewiesen bzw. fliegt aus der Halle.
Vielleicht ist das aber auch eine Überreaktion von mir – dann sagt es schreibt es hier ruhig.
Sicherlich ist es sehr schwer Politik & den ESC zu trennen – aber es sollte doch für wenigsten die 2 Wochen im Jahr möglich sein.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Gegenüber solchen „Fans“ die allen Ernstes hoffen dass z.B. auf die israelische Delegation oder auf den ESC allgemein Anschläge verübt werden habe ich nur eines übrig: PURE VERACHTUNG!!!! 😡

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

„Queers for Palestine“  und “ chicken for kfc“ ist in etwa das gleiche.
Ich kann und will das nicht verstehen

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Dümmer geht es nicht mehr?

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor

Die Lage der Zivilbevölkerung in Gaza ist so katastrophal, dass sie bereits biblische Ausmaße annimmt. Selbst allerengste Freunde Israels verlieren die Geduld weil tausende unschuldige Zivilisten von Israel getötet werden und sogar Hilfskonvoys der Weg verwehrt wird um Nahrung und Medizin zu bringen.

Und da soll man das Friedensgesülze aus Israel auf der ESC Bühne nicht kritisieren dürfen?

Max00
Max00
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Findest du nicht dass es einen Unterschied zwischen kritisieren und Morddrohungen gibt. Falls nicht solltest du deinen moralischen Kompass nochmal neu einstellen

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor
Reply to  Max00

Faktum ist, dass Israel unschuldige Menschen, Frauen, Kinder, Alte, Kranke tötet und Fahrten mit Nahrung und Medikamente für diese Zivilisten behindert.

So ein Land hat bei einem internationalen, friedvollen Bewerb ehrlich gesagt nichts verloren.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Also ja, du findest Morddrohungen anscheinend gerechtfertigt. Da sage ich mal lieber nix dazu.

Last edited 2 Jahre zuvor by ESC1994
rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Faktum ist auch, dass zehntausende palästinenser gejubelt ( und anderes) haben, als die terroristen die israelischen geiseln und die getöteten und geschändeten israelis durch gaza geschleift haben. Und genau die gleichen jubeln genau so laut, wenn lgbtq- menschen wegen ihrer sexuellen orientierung öffentlich umgebracht werden.
Ich kann und werde solche leute nie im leben verteidigen

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

„Friedvoller Bewerb“, hm? Momentan sehe ich irgendwie nur eine Seite, die den ESC-Frieden stört – und das ist nicht die israelische.

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Schätzchen, nicht „Israel“ tötet Menschen in Gaza (Israel ist ein Staat, keine Waffe) sondern das israelische Militär unter dem Kommando der israelischen Regierung. Und wenn man sieht, wie viele Menschen in Israel gegen diese Regierung und ihren selbstgerechten Anführer demonstrieren, dann sollte man schon so viel Grips besitzen, klar zu unterscheiden. Schafft aber leider nicht jeder. Und daher sollten sich manche lieber in die Ecke stellen, sich schämen über ihren dämlichen Sprüche und künftig ihren Mund halten. Dass sich solche Leute auch noch „Fan“ nennen, ist ein Hohn.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
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2 Jahre zuvor
Reply to  Murzel2003

Wobei man sagen muss, dass es diese Proteste erst seit knapp einem Jahr gibt – erst gegen die Justizreform und dann um die Befreiung der Geiseln zu fordern. Davor wurde Netanyahu gefühlt 10 mal gewählt und Sharon war auch nicht besser. Das ist hier keine Verteidigung irgendwelcher irren „Fans“, wollte das nur noch mal in den Raum werfen.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Er wurde gefühlte zehnmal gewählt, war zwischendurch aber auch mehrfach weg vom Fenster. Ist jetzt also auch nicht so, als sei er bis vor einem Jahr everbody’s darling gewesen.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
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2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Seitdem Shimon Peres gestorben ist da viel politisches Porzellan zerschlagen worden. Ein großer Mann.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Rabin nicht zu vergessen !

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
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2 Jahre zuvor

Ein schwarzer Tag. Ich weiß noch genau, wo ich war.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Murzel2003

Diese militärischen Aktionen wurden nun wirklich schon oft genug kritisiert, unter anderem von Biden.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Diese Leute wollen ja gar nicht erst, dass „israelisches Friedensgesülze“ auf der ESC-Bühne stattfindet.
Das wollen sie übrigens schon seit Jahren nicht, dazu brauchen sie keinen – wie auch immer gearteten – Grund.

Mit „Kritisieren dürfen“ hat das überhaupt nichts zu tun.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Faktum ist vor allem, dass die Hamas auch diesen bewaffneten Konflikt begonnen hat, indem man 1.200 israelische Zivilisten tötete, vergewaltigte und verschleppte.

Kein 7. Oktober, kein Leid in Gaza. So einfach ist das.

Künstler mit dem Tod zu bedrohen, ist außerdem keine Kritik. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes Terrorismus, aber das wundert ja mittlerweile ohnehin niemanden mehr. Denn wer in diesem Konflikt nicht ein einziges Mal den iranisch-finanzierten, antisemitischen und auch homophoben Terrorismus der Hamas ausblendet, der meint wahrscheinlich irgendwann einfach, dass Gewalt ein probates Mittel ist.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
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2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

1400 – 1200 wurden während des Pogroms ermordet und ich meine 200-240 verschleppt.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Es ist schon etwas befremdlich wie so machen arroganter Deutscher es wieder besser weiss und unkritischer ist, als z. Bsp. die vielen Israelis die vor Ort protestieren oder Angehörige der Geiseln. Stattdessen lieber lässig vom Schreibtisch Kriegsverbrechen anfeuern.

Miriam Margolys hatte mit ihrem Videoaufruf vor kurzem sehr Recht, das ist vor allem für ein Land nicht gut…. Israel selbst.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Nicolas

so manch ein*

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Auf solche „Fans“, welche den ESC für ihre politischen Ansichten missbrauchen, kann ich gerne verzichten! Der Umgang dieser sogenannnten „Fans“ mit den Acts, wie Bambie Thug oder halt eben Olly Alexander, ist einfach nur widerlich.

Ich hoffe, dass bei den ESC-Shows in Malmö alles fair abläuft und kein Act z.B. ausgebuht wird! Weder vor, noch während, noch nach seiner Performance oder in irgendeiner anderen Situation!

Matti Meikäläinen
Matti Meikäläinen
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Frommer Wunsch, wird aber so passieren.
Wenn ich daran denke, wie russische Beiträge oft in der Halle massiv ausgebuht wurden. Allen voran die Tolmatschowa-Schwestern oder Polina Gagarina…
Ganz schlimm.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Leider scheint es immer mehr so zu sein, dass Menschen, um zu beweisen, dass sie auf „der richtigen Seite“ stehen, jeglichen Anstand gegenüber Menschen auf der vermeintlich „falschen Seite“ verlieren. Das war schon beim Ausbuhen der Tolmachevy Sisters so, aber seitdem hat sich, auch durch Social Media, vieles verschlimmert, wie sich am widerwärtigen Verhalten gegenüber Olly Alexander zeigt.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor

Die Propaganda-Zwillinge von Channel1 traten für eine Diktatur an, die homosexuelle Menschen per Gesetz unterdrückt hat. Hetze gegen homosexuelle Menschen wurden durch den teilnehmenden Fernsehsender quasi täglich verbreitet und die Zwillinge wurden natürlich mit voller Absicht nominiert, um aus den Reaktionen der hauptsächlich homosexuellen Fans wieder Kapital zu schlagen: „Schaut an, die armen Kinderchen, wie sie sie hassen!“ Ab 2014 war der ESC mit 100% in die anti-westliche Propaganda des Kreml integriert. Warum soll ein Staat fair behandelt werden, der homosexuelle Menschen auch nicht fair behandelt?

Polina Gagarina jodelt mittlerweile für den Führer, aber irgendwie scheinen einige Leute ja immer noch nicht verstanden zu haben, was es mit dem russischen Terrorstaat so auf sich hat…

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W

Du entmenschlichst hier beim ESC antretende Künstlerinnen als „Staat, der homosexuelle Menschen nicht fair behandelt“, da kann man dann auch ruhig kräftig buhen, oder vielleicht sogar mit Gegenständen werfen (was sich anscheinend manche „Fans“ bzgl Eden Golan wünschen, wie in einem Kommentar weiter unten zu lesen ist)? Gehörst Du auch zu den Leuten, für die Empathie ein Fremdwort ist, wenn es um Menschen auf der „Feindseite“ geht?

Übrigens, wenn Polina Gagarina „mittlerweile“ für den „Führer jodelt“, dann hat sie das wohl 2015 noch nicht getan? Vielleicht hat die traumatische Erfahrung des Ausgebuhtwerdens ja mit dazu beigeträgen, dass sie gewisse ambivalente Gefühle gegenüber dem „Westen“ entwickelt und sich ihrem immer antiwestlicher werdenden diktatorischen Staatschef ideologisch angenähert hat?

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Ist echt schon der Hammer, wie Du Putin-Fans noch relativierst…..

Ganz klar: Immer sind die anderen schuld ! Mir hat schon gereicht, welches Vokabular bei sogenannten „Friedensdemos“ gebraucht wurde. Das übliche Geseiere, „wir wollen dort keine Rechten“ und pipapo. Sie waren trotzdem dort. Es gab dann hinterher in der FR ein Interview mit einem der Organisatoren, das mich regelrecht wütend gemacht hat. Wie kann man dermaßen verblendet sein ?

Die Satirikerin Sarah Bosetti wurde zudem noch bedroht.

„Friedensdemos“ – ich muß mich gleich übergeben, sorry….

Viel Spaß beim Verhandeln mit Herrn Putin…

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Wo steht denn hier in diesem Thread was von Friedensdemos?

Und zu dem anderen Thread, in dem es tatsächlich um Ostermärsche ging: Da habe ich geschrieben, dass dort durchaus Putin kritisiert wurde (bei den allermeisten jedenfalls).

Daher meine Meinung zu Deinem Kommentar: Ist schon der Hammer, wie Du alle Friedensdemos über einen Kamm scherst und langjährige Mitglieder der Friedensbewegung als „Putin-Fans“ diffamierst!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich habe leider genügend Aussagen von dort wahrgenommen, für die vor allem der Westen die Wurzel allen Bösen ist. „Putin wurde provoziert“ und dergleichen wurde mitunter behauptet.

Dann diese unsägliche Fahnenphobie bei vielen vermeintlich Linken. Es wurde zum Teil gefordert, daß am Frankfurter Rathaus die Flagge mit dem Davidsstern abgehängt wird. Dabei ist es vollkommen legitim, daß sie dort hängt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich habe mich auf Deine Aussage zu Frau Gagarina bezogen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ok, aber der Plural „Fans“ (die minderjährigen Zwillinge, die ja als Junior-ESC-Teilnehmer praktisch mit dem ESC aufgewachsen waren, kannst Du ja nicht gemeint haben) war verwirrend, ebenso wie dass Du dann gleich auf die Demos gekommen bist.

Das Wort „mittlerweile“ habe ich von Christian W. übernommen. Haben die Ausbuher 2015 etwa schon gewusst, dass Gagarina heute „für Putin jodeln“ würde?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Du hast diesen Thread gemeint: https://esc-kompakt.de/nemo-und-weitere-esc-teilnehmerinnen-fordern-gemeinsam-dauerhaften-frieden-in-palaestinenser-gebieten/

Nirgendwo habe ich da „Putin-Fans noch relativiert“.

Die Ostermärsche haben ja schon eine jahrzehntelange Tradition, oft geht es auch gegen Atomwaffen und schon immer gegen Aufrüstung. Musst Du Dich auch übergeben, wenn Du an diese früheren Ostermärsche denkst?

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Stell Dir vor, ich bin damit aufgewachsen – aber damals hatten wir eben keinen Krieg in Europa.

Allerdings war ich als Juso strikt gegen die Nato, mittlerweile habe ich meine Meinung dazu geändert.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Es herrscht Krieg in Europa und der Ukraine sollen laut der Mehrheit der Demonstranten keine Waffen geliefert werden. Sollen die Menschen dort besser abgeschlachtet werden ?

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Von einem richtig Friedensbewegten erwarte ich, den Sturz des russischen Regimes zu fordern. Dann wäre es konsequent. Ansonsten ist es nur heiße Luft.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Das würde Putin natürlich unheimlich beeindrucken. Diese Argumentation kommt mir bekannt vor von den Demos gegen den zweiten Irakkrieg 1991, da hieß es auch, die Friedensbewegten sollten nicht gegen die Kriegsbeteiligung der NATO, sondern gegen Saddam Hussein demonstrieren (der natürlich auch kritisiert wurde). Aber es ist ganz normal, dass Demonstrierende ihre Appelle und Kritik zuallererst an das eigene Land bzw. dessen Freunde und Verbündete richten, also dorthin, wo eine gewisse Einflussmöglichkeit besteht.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Besteht aber eben in diesem Fall nicht, sorry.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Als ob nicht ständig dort gerade Menschen sterben würden, trotz unserer Waffenlieferungen. Oder vielleicht auch ein wenig WEGEN dieser Lieferungen, die den Krieg immer weiter in die Länge ziehen (ich bitte das „auch“ zu beachten, natürlich gäbe es ohne Putin diesen Krieg nicht)? Entscheidend ist, dass man Putin irgendwie zum Verhandeln kriegt. Es bringt nichts zu sagen „Putin will eh nicht verhandeln, also machen wir einfach so weiter und lassen weiterhin Zehntausende von Menschen sterben“.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Du bist erschreckend naiv – die Polen und Balten haben schon immer vor Putin gewarnt. Alles Idioten, oder was ? Der Typ ist ein gefährlicher Psychopath.

Die anderen Regierungen wollten das nicht hören und waren noch darauf aus, mit ihm Geschäfte zu machen. Jetzt haben wir den Salat.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Achso, Friedensdemos sind also nur während Friedenszeiten opportun (wobei die Welt ja leider zu keiner Zeit völlig ohne Kriege war), in Kriegszeiten müssen wir Waffen in Kriegsgebiete liefern.

„…mittlerweile [hast Du D]eine Meinung dazu geändert“ … und bezeichnest frühere Mitstreiter als Putin-Fans.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Meine drei letzten Kommentare beziehen sich auf die drei Kommentare Schlippschlapps drüber, und zwar in umgekehrter Reihenfolge. Ich habe bei jedem auf „Antworten“ gedrückt, aber so kam’s raus (wohl, weil er bei sich selbst auch auf „Antworten“ gedrückt hatte, da gab es keine Chance, dazwischen zu kommen). Sehr unübersichtlich und verwirrend jetzt, da hätte ich doch besser alles in einen Kommentar reingepackt …

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich habe diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht, ist leider so.
Zu wenig Distanz zu Russland – nach wie vor heißt es „der Westen ist böse“.

Was ist denn Deine Empfehlung für die Ukraine ?????

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Konflikt erst einmal „einfrieren“, damit das Massensterben und die immer weitergehenden Zerstörungen endlich aufhören. Wenn dann ein leider viel zu großer, aber im Verhältnis zur Gesamtfläche eher kleiner Teil der Ukraine, der in den umkämpften Regionen für die nächsten Jahre durch Zerstörungen und Gefahren wie Minen oder irgendwo im Boden schlummernden, nicht losgegangenen Bomben so gut wie unbewohnbar ist (und immer unbewohnbarer gemacht wird) und in dem sich eben auch einige Menschen Russland nahe fühlen (diese Separatisten, die 2014 mit Russlands Unterstützung die ganze Katastrophe eingeleitet haben, waren meist ukrainische Staatsangehörige), eine Zeit lang russisch besetzt bleibt, ist das zwar schlimm, aber doch besser, als wenn dieser Krieg in seiner „heißen“ bzw. tödlichen Version über mehrere Jahre weitergeht. Aber ein Streifen Land bzw. Gesichtswahrung durch Nicht-Nachgeben (weil ja sonst angeblich ganz Europa von Putin überrollt werden würde) scheint für grüne, frei- und christdemokratische Kriegsstrateg(inn)en mehr Gewicht zu haben als die Menschenleben, die dort täglich drauf gehen.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Wir können den Ruschisten doch stattdessen einfach BaWü anbieten. Da werden die ja zT begeistert gefeiert.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Ich kenne niemanden, der die begeistert feiert, aber Du scheinst ja Kontakte zu haben.

Don__Philipo
Don__Philipo
2 Jahre zuvor

Inzwischen habe ich echt die Befürchtung dass Isreals Auftritt im Halbfinale gestört wird, durch irgendwelche Aktionen von Leuten im Publikum.
Oder ganz furchtbar dass Eden Golan extrem schlimm ausgebuht wird! 😣

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Don__Philipo

Ich gehe fest davon aus, dass Eden drei Minuten intensiv ausgebuht wird. Ich hoffe, sie ist darauf vorbereitet.

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Es ist etwas unglücklich, dass Eden eine schnulzige Friedensballade singt, könnte als zynisch rüberkommen wie damals bei Gagarina (wobei ich nicht glaube, dass Eden pro-Netanyahu ist wie Gagarina pro-Putin ist).

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Mit dieser Propagandatussi möchte ich niemanden in einen Top werfen….

Die Anti-Netanjahu-Demos machen mir zudem große Hoffnung, daß seine Tage bald gezählt sein könnten.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71
Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Da bin ich leider auch sicher. Die israelische Delegation wird sir sicher darauf vorbereiten. Hoffentlich hält sie dem Druck stand. Bei Noa Kirel hätte ich da keinen Zweifel.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur
Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor
Reply to  Don__Philipo

Das denke ich nicht.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Die Überschrift finde ich so ehrlich gesagt nicht passend. ESC-Fans sind das nämlich nicht, die sich so verhalten und das Statement der EBU unterstellt das auch nicht.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Ich gehe auch davon aus, dass die Clowns von „Queers for Palestine“ den ESC vorher noch nie mit dem Hintern angeschaut haben…

kon
kon
2 Jahre zuvor

Ernsthaft das Doppel-S benutzt? Und Du willst auf der Seite Israels stehen? Ich würde mich schämen!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  kon

?? Das Zeichen wurde hier doch ganz klar nicht zur Verherrlichung dieser Nazi-Organisation benutzt. Selbstverständlich kann man sehr wohl darüber streiten, wie sinnvoll solche Vergleiche von Abbas oder der Hamas damit sind,
aber nur wegen Verwendung dieser Buchstabenkombination jemandem zu unterstellen, gegen Israel zu sein, finde ich doch sehr erstaunlich. Wenn man diese Buchstabenkombination nicht mehr verwenden darf, was soll man dann machen, wenn man über diese schreckliche Nazibande von damals sprechen will?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Nachdem der Ausgangskommentar gelöscht wurde, machen mein Kommentar und der meines Vorgängers nur noch Sinn, wenn erklärt wird, dass im gelöschten Kommentar am Ende von „Abbas“ und „Hamas“ in kritischer Absicht ein „s“ hinzugefügt und dann noch die Klein-/Großschreibung verändert worden war.

kon
kon
2 Jahre zuvor

Abbas und Hamas wurden mit Doppel-S geschrieben. Und das ist ja eine bewusst auf etwas anderes hinweisende Schreibweise. Und im Kontext mit Israel ausgerechnet das zu verwenden finde ich doch mehr als schändlich. Ich schreibe etwas pro Israel und bringe das ausgerechnet mit der Organisation in Verbindung, die zuständig für die „Rassenpolitik“ und verantwortlich war für die Konzentrationslager. Bitte sag mir, was schäbiger sein kann?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  kon

Die Organisation wird doch nicht mit Israel in Verbindung gebracht, sondern mit Gegnern Israels. Bei allen Unterschieden dürften der Hamas und der Naziorganisation zumindest ihr mörderischer Antisemitismus gemeinsam sein (Abbas würde ich hier rausnehmen).

kon
kon
2 Jahre zuvor

Ich finde es einfach schändlich dies überhaupt damit zu verbinden. Verwendet man als Deutscher das Doppel-S im Zusammenhang mit Israel? Das ist doch total pervers!

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor
Reply to  kon

Der ganze Kommentar war wirr und hysterisch, ich fragte mich, was der Typ gerade genommen hatte.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Mich ärgern halt solche heftigen, reflexartigen Reaktionen auf die Verwendung bestimmter Wörter unter völligem Ausblenden der Frage, ob diese Wörter in affirmativer, rein zitierender oder kritischer Absicht verwendet werden. Genau das macht doch einen Unterschied um 100%.

Grundsätzlich finde ich die wachsende Sprachsensibilität, von einigen Übertreibungen abgesehen, durchaus gut, bedauere aber, dass sie zeitgleich stattfindet mit einer immer größeren Brutalisierung im gegenseitigen Umgang in vielen „sozialen“ Medien. Diese Brutalisierung zeigt sich auch im Verhalten gegenüber Olly Alexander und gegenüber dem, was wohl manche „Fans“ sich für den ESC-Auftritt von Eden Golan wünschen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
konstantin berlin
Mitglied
konstantin berlin
2 Jahre zuvor

Bitte nicht immer wieder den Begriff ‚hysterisch‘ verwenden – das geht heutzutage nicht mehr. Frauenfeindlich und diskriminierend.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Es wäre dann aber schon nett, wenn Du erklärst, was daran frauenfeindlich sein könnte (schließlich hat 4porcelli sich hier auf den Kommentar eines Mannes bezogen). Wie ich gerade nachgeschaut habe, ist „hystera“ altgriechisch und bedeutet Gebärmutter, insofern ist dieser nicht unbedingt positive Begriff tatsächlich mit Frauen verbunden, von daher sehe ich die Problematik beim Benutzen dieses Begriffs. Aber nur „das geht heutzutage nicht mehr“ reicht mir nicht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Früher dachte man, dass Frauen hyterisch werden, wenn sich die Gebärmutter löst und durch den Körper wandert. Sachen gibt’s …

Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor

Man sieht leider generell sehr viel hate speech auf SocialMedia. Vor allem unter Nemo’s Videos lese ich immer wieder homophobe oder anderweitig diskriminierende und beleidigende Kommentare. Ich finde es extrem wichtig, dass man solche Zeilen nie unkommentiert stehen lassen sollte und am besten auch immer meldet. Diesen Menschen muss immer wieder klar gemacht werden, dass Hass keine Meinung ist.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Sebastian M

Ich bin außer bei Youtube nicht auf SocialMedia. Was bleibt mir da echt erspart zu lesen ! Aber wer dort aktiv ist, sollte natürlich demzufolge auch reagieren, vollkommen richtig.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71
Marc
Marc
2 Jahre zuvor

Man kann es ja auch übertreiben! Man kann das Land ganz einfach boykottieren und basta. Dann sieht und hört man nichts davon, aber das Land ist halt trotzdem dabei. Aber die Randale und nun die Drohungen sind nicht mehr menschlich!

Tim S.
Tim S.
2 Jahre zuvor

„Queers for Palestine“? Auch so ’ne Art von Stockholm-Syndrom. Oder in dem Fall Malmö-Syndrom 😁.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Sehr gutes und wichtiges Statement. Wir müssen auch endlich mal anfangen, mehr zwischen der Politik Netanyahus und dem Willen der israelischen Bevölkerung zu differenzieren. Was kann Eden Golan für die aggressive Politik des rechtsextremen Netanyahus? Verachtung für die Hamas? Ja! Verachtung für Netanyahu? Ja. Verachtung für alle Israelis? Nein, absolut nicht.
Ich hätte vor ein paar Jahren wirklich nicht gedacht, dass wir uns 2024 nochmal so intensiv mit Antisemitismus auseinandersetzen müssen, was für eine traurige Entwicklung. Nur noch schwarz-weiß-Denken und sich gegenseitig aufhetzenden Online-Mobs 😖😫.

Last edited 2 Jahre zuvor by Jofan
Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Eden repräsentiert ihr Land und das scheint sie ja auch zu wollen… Das Lied war schon eine Entscheidung. Die Kritik richtet(e) sich eher an die EBU, die Isreal in der Aktuellen Situation die Bühne bietet. Nur weil das nicht ganz klar für dich zu sein scheint….

Eisbrecher
Eisbrecher
2 Jahre zuvor

Inzwischen habe ich die Befürchtung, dass wir dieses Jahr viel Unschönes noch im Zusammenhang mit dem ESC sehen werden, z.B. das Aktivisten versuchen werden den israelischen Auftritt oder andere Auftritte zu stören, dass Eden heftig ausgebuht wird, etc.

Und Queers for Palastine sollten sich wirklich in Chicken for KFC umbennen. Was meinen die, wie es um ihre Rechte in einem islamistisch dominierten Palästina bestellt wäre?

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Eisbrecher

Mich überkommt gerade das ganz schlimme Grauen..

Micha
Micha
2 Jahre zuvor

„Die ganze Kriegspropaganda, all das Geschrei, die Lüge und der Hass, kommt immer von Leuten, die nicht kämpfen“.
George Orwell

Widerlich, dass nichts Schönes und Befreites mehr möglich ist.
Vielleicht sollte man nicht nur gegen Kriege sondern auch gegen das Siegen sein.
Ich will mich weiterhin auf einen schönen ESC freuen dürfen!

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Micha

Komischer Kommentar

Murzel2003
Mitglied
Murzel2003
2 Jahre zuvor

Leute, die ihren Hass und ihre grenzenlose Dummheit auf die teilnehmenden Acts herabkübeln, sind nie und nimmer Fans, sondern allenfalls Kleinkriminelle.

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor
Reply to  Murzel2003

Wer Menschen bedroht und einschüchtert, den nennt man allgemeinhin schlicht und ergreifend einen Terroristen.

Daniel13
Daniel13
2 Jahre zuvor

Das Thema nervt einfach nur noch . Beim Eurovision Song sollte es um die Völkerverständigung durch die Musik gehen die uns alle verbindet und nicht um Kriege und Politik die nichts mit den Künstlern und Künstlerinnen, Delegationen zu tun haben

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Oh MANN! Ich weigere mich, diese Leute „Fans“ zu nennen, denn das, was den ESC ausmacht, haben sie offensichtlich nullkommanullnull verstanden.

Mir wird langsam Angst und Bange vor dem, was in Malmö vielleicht passieren könnte.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

ich will nur sehr stark hoffen, dass Eden kein Buh- und Pfeifkonzert in der Halle erleben muss. Hoffentlich reisst sich das Publikum zusammen.

P. S. Hass ist keine Meinung, egal aus welcher Richtung. Der ESC ist 1956 schließlich ins Leben gerufen worden, um die Völker zusammenzubringen und nicht um sie zu trennen. Da möchte eine junge Künstlerin einfach mit anderen Künstlern und Künstlerinnen die Musik zelebrieren, völlig unpolitisch. Ich finde, man kann doch nicht die Künstler eines Landes nicht für die ganze Politik verantwortlich machen.

TG5
TG5
2 Jahre zuvor

Ich finde es auch absolut unverständlich, wie Leute auf Social Media der EBU jetzt die Schuld dafür geben, dass Künstler solcher Hass entgegenschlägt. Wenn jemand die Verantwortung dafür trägt, dass solch ein Statement veröffentlicht werden muss, dann ja wohl diejenigen, die meinen die Künstler bedrängen und beleidigen zu müssen, nur weil sie nicht das tun, was so manche „Fans“ gerne hätten. Die Situation muss ja so schlimm gewesen sein, dass die sich die EBU dazu gezwungen war, dieses Statement zu veröffentlichen. Und das sagt schon so einiges aus, da die EBU sich ja vergleichsweise selten „offiziell“ zu Wort meldet…

Christian W
Christian W
2 Jahre zuvor

„Queers for Palestine“… Über so viel unfassbare, wohlstandsverwahrloste Dummheit lachen sich Hamas und Islamischer Dschihad Tag und Nacht kringelig.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Leute, die sowas machen, sind wie Hooligans beim Fußball: keine Fans.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
2 Jahre zuvor

Manche ESC-Fans sind so gruselig geworden. Habe erst vorhin einen Beitrag gesehen, der verlangt, dass Eden mit Essen, Wasser und Gegenständen beworfen wird, während sie auf der Bühne ist, damit sie das größte Trauma ihres Lebens erfährt. Ekelhaft.

TG5
TG5
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Solche Leute scheinen das Grundprinzip des ESC in keinster Weise verstanden zu haben…

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Genügend „Fans“ vergleichen sie auch konstant mit Pferden, weil die ESC-Fans nichts besseres als Cybermobbing zu tun haben.

Irgendwo hat Aktivismus auch mal ne Grenze erreicht, aber nein, dann wird ja mit „Sie hat sich die Teilnahme ausgesucht, sie repräsentiert Israel, also hat sich das alles verdient und so“. Wenn man den Fans dann aber vorwirft, einfach nur Schwachsinn zu erzählen, kommen sie mit „DU BIST EIN ZIONIST“, stempeln ihre durch Antisemitismus motivierte Xenophobie als „legitime Israelkritik“ ab und blocken dann einfach.

Willkommen im Zeitalter TikTok-X-Facebook

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ich hoffe dir ist klar dass das meistens sehr junge Leute sind, deren Bubble-Gesülze man nicht so ernst nehmen sollte.

Sicher nicht sehr durchdacht etc, aber sich über jeden dummen Kommentar aufregen und ein riesiges Problem herbeizureden, was real gar nicht existiert ist auch Quatsch

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor

Was den Eurovision Song Contest in Malmö betrifft, sehe ich persönlich die derzeitige Lage eher gelassen und mache mir auch keine Sorgen um Eden Golan, die dort alles gut meistern wird. Israelis haben in diesen Dingen ein völlig anderes Mindset als der Rest der Welt, insbesondere wenn es darum geht, ihr Land auf internationaler Bühne zu vertreten.

Eine Art Pflicht, sich als teilnehmender Künstler in der Palästina-Frage zu positionieren, gibt es aus meiner Sicht nicht. Das darf wirklich jeder für sich entscheiden, und ich kann da auch jede Haltung von klarer Solidarisierung mit der einen oder anderen Seite bis unpolitisch weitestgehend respektieren. Als jemand, der Israels Vorgehen im Gazastreifen ausdrücklich unterstützt, vertrete ich ja selbst einen eher extremen Standpunkt.

Und generell vertraue ich auch darauf, daß die abstimmenden ESC-Zuseher in der Geschichte des Wettbewerbs erstaunlich oft bemerkenswert aussagekräftige Entscheidungen getroffen haben …

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstantin

Sie sollte sich öffentlich mit den Geiseln solidarisieren (die sie sicher unterstützt) dann kann sie Fragen über den Krieg darauf lenken und sich vom Konflikt und von Netanyahu distanzieren ohne zu politisch zu wirken.

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor

Ich würde ihr vor allem wünschen, daß sie sich bewußt verhält und Entscheidungen trifft, mit denen sie sich dann ein Leben lang weiterhin identifizieren kann – sich bewußt macht, gleichzeitig die Hoffnungen und Erwartungen eines ganzen Landes, die universellen Werte des Eurovision Song Contests und nicht zuletzt sich selbst zu vertreten.
Israel unter diesen Umständen zu repräsentieren, könnte ihr für den Rest ihrer Karriere eine wirklich einmalige Stellung unter den Künstlern des Landes einbringen, wenn es ihr gelingt, die richtige Balance in ihrem Auftreten und in ihren Äußerungen zu finden.
Siegen wird und muss sie in Malmö nicht, aber die Qualifikation fürs Grand Final und die damit verbundene Präsenz Israels auf internationaler Bühne wären bedeutsam und damit auch die eingegangenen Kompromisse in Sachen Lyrics wert (einmal ganz abgesehen davon, daß der Perspektivwechsel von einer pseudohistorischen auf die persönliche Ebene dem Text ohnehin gutgetan hat).
Im Idealfall wird sie nach Malmö als jemand gesehen, der (un)menschlichen Schicksalen eine Stimme gab, nicht politischen Ereignissen …

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor

Was du da schreibst klingt ziemlich weltfremd und so blöd sind die Leute auch nicht. Mit der gezielten Tötung von westlichen Helfern in Gaza hat mannja inzwischen sogar schon die Kritik von US-Establishment Leuten wie Pelosi auf sich gezogen… Das muss man erstmal schaffen

Thimo Q.
Thimo Q.
2 Jahre zuvor

Ich erhoffe mir von diesem ESC, dass wir nicht wie in 2022 einen „Solidaritätssieger“ mit Israel sehen. Nicht nur wäre dies in diesem Fall deutlich schwieriger als wie mit der Ukraine wo die rollen klar verteilt waren sondern auch dass ständige Solidaritätssieger den Wettbewerb komplett kaputt machen indem man sich nur auf ein Land konzertiert und alle anderen eigentlich keine Chance haben zu gewinnen.

Ob Israel nun teilnehmen sollte oder nicht ist eine Frage für sich. Jedoch sollte es dieses Jahr eine Ausnahmeregelung geben und (falls ein Künstler das machen möchte) Unterstützungsbekundungen für Palästina erlaubt sein.

Nicolas
Nicolas
2 Jahre zuvor

Also ich habe nur gesehen, dass wohl beim London Gig protestiert wurde und Flyer verteilt wurden? Es gibt halt leider immer ein paar Leute die es übertrieben, gewisse Begriffe für sich in Anspruch nehmen…

Ich persönlich finde es einfach nervig jetzt Stress zu machen und gerade von Künstlern die sich schon klar positioniert haben, noch zu fordern nicht teilzunehmen. Sehr unrealistisch zudem.

Ob dafür nun wieder Begriffe wie Hass und Drohungen aus der Schublade geholt werden müssen, frag ich mich allerdings auch. Vielleicht hab ich da was verpasst. 🤷

Den Auftritt in London so unterkühlt zu machen, war ja dann doch Olly’s eigene Entscheidung. War doch aber auch nichts verkehrt dran…

Das Statement der EBU selbst erschließt sich mir allerdings auch nicht so ganz ausser dass man sich halt vor seine Künstler stellen möchte.

Die Kritik an der Entscheidung um Israel bleibt bestehen, genauso wie an der nicht wirklich stringenten Herleitung dieser…

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Danke für dieses Statement !

Das sind dann solche skurrilen Gestalten, die noch Wert legen auf korrektes Gegendere, aber sonst keinerlei Empathie besitzen. Absolut ätzend !

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Entschuldigt bitte die etwas populistische Formulierung von mir (ist normalerweise nicht meine Art), aber in diesem Fall ist mir echt die Hutschnur gerissen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp71