Acts aus Finnland, Dänemark und Norwegen bestätigen ihre Teilnahme am ESC 2024 – trotz Teilnahme Israels

Bild: Instagram @thenextstarisrael @uudenmusiikinkilpailu

Sie alle haben kürzlich ihre jeweilige Vorentscheidung gewonnen. Dass sie damit automatisch zum Eurovision Song Contest 2024 fahren, war im Fall der siegreichen Acts aus Finnland, Norwegen und Dänemark aber zunächst nicht klar. Die nordeuropäischen Musiker:innen haben nach ihrem Sieg nämlich „Bedenkzeit“ genommen, um zu entscheiden, ob sie tatsächlich am ESC teilnehmen wollen oder nicht. Der wenig überraschende Grund: Israel.

Dass vor allem in Skandinavien viele nicht mit der israelischen ESC-Teilnahme 2024 einverstanden sind, ist nichts Neues. Bereits bevor überhaupt entschieden wurde, wer die Auswahlshows in Finnland und Norwegen gewinnt, haben mehrere dort teilnehmende Acts ihre Bedenken bezüglich einer Teilnahme Israels geäußert.

In Norwegen beispielsweise gab es vor jeder einzelnen Show der ESC-Vorentscheidung Norsk Melodi Grand Prix 2024 Demos gegen die israelische Teilnahme in Malmö. Auch die spätere Siegerband Gåte ließ schon vor dem Finale der Vorauswahl verkünden, man müsse sich zuerst Gedanken machen, ob man in Schweden dabei wäre, sollte man gewinnen. Mittlerweile hat die Band sich aber für die Teilnahme entschieden und äußerte sich zum komplexen Israel-Thema so:

„(…) Wir haben viel Zeit damit verbracht und ausführlich diskutiert, wie wir unsere Stimme, in der Krise, die die Welt aktuell durchlebt, nutzen können – mit dem ESC als Bühne. […]
Wir haben bereits in der Vergangenheit darüber gesprochen und sind nach wie vor der Meinung, dass wir es für Israel problematisch finden, daran teilzunehmen und dass wir die EBU bitten, Vorkehrungen zu treffen, damit es eine sichere, gesunde und würdige Veranstaltung für alle wird, die teilnehmen werden.“

Auch in Finnland wurde viel hin- und herdiskutiert: Als die Vorbereitungen für den ESC-Vorentscheid Uuden Musiikin Kilpailu auf Hochtouren liefen, verkündeten zwei der Acts ihren Standpunkt zu Israel. Während Sänger Jesse Markin von Anfang an sagte, er werde nicht am ESC teilnehmen, sollte die EBU weiterhin erlauben, dass Israel dabei sein darf, gab es auch von Sini Sabotage Bedenken. Beide gewannen die Show zwar nicht, doch auch der Sieger-Act Windows95man sorgte zunächst für Ungewissheit.

Er äußerte nämlich ebenfalls seine Bedenken darüber, dass Israel am ESC teilnehmen wird. Nachdem auch er Bedenkzeit wollte, hat der Sender YLE diese Woche allerdings klar gestellt, dass sich am finnischen Vertreter 2024 nichts ändern wird und Windows95man & Henri Piispanen definitiv in Malmö dabei sein werden. Das Duo hat mit einem abschließenden Statement eine Art „Plan“ verschiedener Teilnehmenden des Jahrgangs angeteast:

„Wir glauben, dass die einzig richtige Entscheidung für die EBU darin bestehen würde, Israel vom Wettbewerb auszuschließen. Allerdings glauben wir nicht, dass ein Rückzug eine Auswirkung hätte. Stattdessen haben wir Gespräche mit anderen Vertretern darüber begonnen, um unseren kollektiven Einfluss und unsere Position zu nutzen, um Druck auf die Entscheidungsträger der EBU auszuüben. Die Entscheidung war schwer, aber jetzt ist sie gefallen. Wir danken allen für die Unterstützung, die wir erhalten haben. Von nun an werden wir uns auf die Musik und die Entwicklung der Show konzentrieren.“

Wie genau da nun noch weiter Druck auf die EBU ausgeübt werden soll, ist bisher nicht klar. Fest steht: am finnischen Act für Malmö ändert sich nichts. Zuvor gab es bereits Gerüchte, YLE sei schon mit der Zweitplatzieren Sara Siipola im Gespräch, nachzurücken und Finnland somit im Endeffekt in Malmö zu vertreten.

Eine der frischgebackensten Vorentscheid-Gewinnerinnen ist Saba aus Dänemark. Sie hatte sich zwar nicht explizit zur Israel-Thematik geäußert, wurde allerdings darauf angesprochen, da das Thema auch in den dänischen Medien präsent ist. Doch auch hier: Viel Lärm um Nichts. Saba wird nach Malmö reisen und ihre Heimat mit „Sand“ vertreten! Sie erklärte jetzt, die Situation sei zwar schwierig, jedoch möchte sie ihre Aufgabe als Repräsentantin mehrerer „Randgruppen“ beim ESC wahrnehmen. Saba wurde als Kind von einem dänischen Ehepaar adoptiert und gehört durch ihre Herkunft und Hautfarbe sowie als Mitglied der queeren Community zu gleich zwei Personengruppen, die regelmäßig Ausgrenzung erfahren.

Am schwierigsten wird die ESC-Reise aber vermutlich für Eden Golan. Sie hat die israelische Act-Auswahl für Malmö gewonnen und wird das Land angeblich mit der Nummer „October Rain“ vertreten, falls die EBU diese zulässt. Wie berichtet gibt es hier aktuell Diskussionen um einen, möglicherweise, zu politischen Songtext. Eden soll während ihrer ESC-Zeit an keinen PrePartys und Zusatzevents teilnehmen, heißt es. Das Risiko für Angriffe oder Anfeindungen sei zu hoch.



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rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Solidarität probagieren und dann den schw… einziehen wenn’s draufan kommt. Sehr schwach.

AllMighty26
AllMighty26
2 Jahre zuvor

Mir tut einfach Eden unendlich leid, dass sie keine PrePartys besuchen kann aus Angst vor Anfeindungen. Hieran kann man sehen dass unsere Menschheit aus der Vergangenheit nicht gelernt hat und Antisemitismus weiterhin ein großes gefährliches Thema ist.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  AllMighty26

Die Ärmste.😢

Marc Stoeringer
Marc Stoeringer
2 Jahre zuvor
Reply to  AllMighty26

Na so ne Arme.
Mir persönlich sind Religionen sowas von egal. Ich glaub an das nicht. Aber ich bin Pazifist und daher brauche ich keine Kriegsländer beim ESC. Ukraine und Armenen-Aserbaidschan sind da wohl noch durchgegangen😑

Luomubanaani
Luomubanaani
2 Jahre zuvor

Man sollte als Deutscher (?) schon wissen, dass Antisemitismus nichts mit Religion zutun hat. Ich versuche mich auf dem Streit beim ESC raus zu halten, aber das ist sowas von unreflektiert (um nicht dumm zu sagen), dass ich dann doch was sagen muss.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor
Reply to  AllMighty26

Ja! Und danke!

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Das war klar. Wenn es hier einen Boykott geben würde, würden D, F und UK sich zurückziehen und man kann den ESC kaum mit den Teilnahmegebühren von San Marino und Slowenien finanzieren.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

San Marino muss durch die Antrittsgebühren der Vorentscheid-Acts schwer reich sein!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Danke für den aufheiternden Kommentar. Können wir alle gut brauchen …

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Danke, freut mich.

Christian Welisch
Christian Welisch
2 Jahre zuvor

—Bitte löschen—

Last edited 2 Jahre zuvor by Christian Welisch
Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Ja!

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor

Schade, ich dachte das die Finnen uns erspart bleiben…

ESChris
ESChris
2 Jahre zuvor
Reply to  Stephan

Ich hatte das von Norwegen gehofft. Dann hätte Keiino nachrücken können 😋

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  ESChris

Schön, dass einer hier meinen (schlichten) Musikgeschmack teilt. 🙂

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Wie verhalten sich eigentlich Isaak und Max Mutzke eigentlich zu dieser Sache? Könnte nicht…

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Ich habe mit nichts anderem gerechnet. War klar, dass die finnischen und norwegischen Maulhelden eine 180°-Wende machen, sobald sie feststellen, dass sich ein Auftritt vor 200 Millionen Zuschauern positiv auf den Kontostand auswirken kann.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Wobei ich nicht glaube, dass der ESC so positiv für dein Konto ist. Frag da mal Levina, Jamie-Lee und Co.
Aber klar, wenn du Erfolg hast sollte dein Management das auch in Geld umsetzen können.

Das nur als Klarstellung bevor hier jemand mitliest und denkt, dass ein ESC-Auftritt auch ordentlich Geld für den Künstler bedeutet.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Er bringt aber zumindest mal eine Menge Reichweite, aus der sich, wenn man geschickt ist, was machen lässt. Frag mal Rosa Linn.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Das ist klar. Wollte Nils auch nichts Falsches in den Mund legen, sondern nur (quasi prophylaktisch) widersprechen.
Meine Klarstellung sollte nur sein, dass im Regelfall nicht die ESC-Teilnahme Geld bringt, sondern die Aufmarksamkeit, die man dort gewinnt. Genau wie bei Rosa Linn oder vielen Anderen halt.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Darum schrieb ich ja auch „kann sich positiv auswirken“. Ein Jendrik ist wieder in kleineren Musical-Produktionen unterwegs, Ann Sophie wird sicherlich auch nicht nur aus Jux und Dollerei bei „The Voice“ mitgemacht haben. Andererseits dürfte aber z. B. auch ein Frans dank des Airplays auch heute noch recht entspannt über die Runden kommen, denke ich.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Wär mal interessant, was verdienen die „Könstler“ eigentlich so für die zwei Wochen sonstigen Verdienstausfalls? Wissen wir das oder ist das ein wohlgehütetes Geheimnis?

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

 Allerdings glauben wir nicht, dass ein Rückzug eine Auswirkung hätte.

Ein Singstreik ohne vorhandenen Gesang funktioniert ja auch nicht!

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor

War doch von Anfang an klar, dass sie alle teilnehmen werden. Hätten sie wirklich nicht teilnehmen wollen, wären sie schon gar nicht mehr im Vorentscheid angetreten oder hätten direkt nach deren jeweiligen Siegen gesagt, dass sie nicht in Malmö dabei sind.
Island wird genauso teilnehmen.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Im Falle, dass der palästinensische Kandidat gewinnt, würde ich es eher nicht glauben.

Bei einem anderen VE-Sieger würde ich auch davon ausgehen, ja.

Marina.
Marina.
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Ich gehe davon aus, dass Island teilnimmt, auch, wenn Bashar Murad den Vorentscheid gewinnen sollte. Er selbst tritt dann evtl. nicht an, aber dafür dann der/die Zweit- oder Drittplatzierte.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Wenn der Sender es bewusst offen lässt, ob man fährt oder nicht ist das für mich die Absage daran, den Zweiten zu schicken.
Aber mehr als Vermuten kann man ja noch nicht. Wir werden in 2 Wochen alle schlauer sein. 😊

Last edited 2 Jahre zuvor by Frank B.
rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Marina.

Murad wird selbstverständlich teilnehmen und die story auch weiter ausschlachten. Er ist doch dann für die hamas-versteher die letzte möglichkeit, ihre scheinheilige solidarität weiter auszuleben.

Mo_
Mo_
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Hamas-Versteher. Dämlicher Kommentar.
Israel begeht Völkermord und sowas kann man in einem Wettbewerb wie dem ESC nicht tolerieren!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  Mo_

Dieser sogenannte Völkermord muss erstmal erwiesen sein dafür reicht es aber nicht 20000 Toten aufzuzählen. Es muss ein Vorsatz da sein und da wird es kompliziert. Ich will gar nicht sagen das Israel ohne Schuld ist aber die Hamas hat diese Situation provoziert und bewusst in Kauf genommen das viele Zivilisten sterben werden indem sie Tunnel, Lager und Posten unter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäusen gebaut haben.
Andersrum wird eher ein Schuh draus. Die Hamas hat am 7 Oktober im Ansatz Völkermord begangen, mit dem Vorsatz free Palestine from the River to the Sea.
Außerdem wie oft muss noch erklärt werden das hier Fernsehsender im Wettbewerb stehen die nur dann bei diesem schönen Wettbewerb fehl am Platz wären wenn sie sich von ihrer Regierung politisieren lassen einfach ausgedrückt

Mo_
Mo_
2 Jahre zuvor

Naja die Situation im Gazastreifen war auch vor Oktober schon vorhanden, d.h. vor dem Angriff der Hamas. In die Geschichte zwischen Palästina und Israel einzutauchen würde Sinn machen. Damit man nicht nur vom Oktober reden muss.. eine Auseinandersetzung mit der Geschichte Israels/Palästina wird dir zeigen, wie Israel überhaupt gegründet wurde. Und glaub mir, es ist eher eine zwanghafte Übernahme mit britischer Unterstützung gewesen.
…..
**Ja, hier soll es um den ESC gehen. Aber: ich finde es echt krass, dass man Israel zulässt. Solche Taten verdienen keine internationale Show, bei der Länder im Frieden zusammen feiern und Toleranz und Demokratie als Werte teilen. Das kann so nicht in meinem Kopf rein. Bei aller Liebe

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Murad bezeichnet sich übrigens als queeren Aktivisten. Damit hätte auch er Probleme bei der Hamas….

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

„Probleme“ ist aber sehr weich formuliert.

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Es gab ein spannendes feature mit Hatari und Murad, Er ist da durchaus tief zerrissen.

Die Hamas tut nicht nur den queeren Palästinensern Schlimmes an, ihr Fortbestehen ist nicht akzeptabel für Araber und Israelis gleichermaßen . Hoffen wir, dass die gruselige Terrortruppe durch die Militäraktion vernichtet wird, Netanjahu endlich seine Haftstrafe antreten kann und durch bessere Regierungen der Weg für eine Zweistaatenlösung mit friedlicher Koexistenz wieder in den Blick kommt.

Die Pallywood-Groupies hier auf dem Forum sollten sich mal überlegen, ob sie durch ihre von kaum verhohlenem Antisemitismus genährte Kumpanei mit Hamas nicht das Leid der Menschen dort weiter verlängern

Und der neuerliche Ruf nach einen Boykott von Juden ist in Deutschland nun wirklich absolut ekelhaft.

Last edited 2 Jahre zuvor by Alkibernd
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

👍

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Damit ist natürlich nicht murad gemeint, sondern diejenigen, die sich jetzt anti-israelisch positionieren.

Trust
Trust
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Dasselbe macht auch Eden aus Israel. Da bist du aber still, was?

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Hauptsache schön im Vorfeld die ganze Promo mitgenommen und Aufmerksamkeit auf sich gezogen 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor

Und warum ist im Artikel zum Liedtext jetzt die Kommentarfunktion deaktiviert worden?

Last edited 2 Jahre zuvor by xCCx
Benjamin Hertlein
Admin
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Weil es „manche“ nicht schaffen, respektvoll miteinander zu diskutieren.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Immer, wenn es um solche Themen geht, wird der Ton zunehmend aggressiv. Egal, aus welcher Richtung. Das macht echt keinen Spaß.🙁

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Es ist sehr traurig, dass das überhaupt eine Nachricht ist. 😢

Und oh Mann, 🤮 mich diese selbstgerechten Nordlichter an …

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Es ist alles schwierig. Wenn Kroatien oder Frankreich das machen würden, würden sich alle aufregen. Am Anfang war eine Panikreaktion, wo einfach alles kaputtbombardiert wurde. Das ist besser geworden, aber jetzt werden die Leute in kleinere und kleinere Bereiche gepfercht. Was sollen die machen, nach Zypern schwimmen? Es hilft natürlich auch nicht, dass die israelische Regierung so furchtbar ist.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Ganz ehrlich @4Porcelli. Auch da sind aus meiner Sicht diverse Vereinfachungen drin – aber weder will ich mich mit dir darüber streiten noch weitere Trollposts von dritter Seite provozieren.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Man hat immer Vereinfachungen, wir sind ja beide nicht Typen, die 20 Absätze schreiben. Hugs.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Alles gut, ich wollte auch nur kurz Dissenz ausdrücken ohne den Stichwortgeber für andere Typen zu geben. Nicht dass anhand der Kommentare meine statistische Lebenserwartung, Urlaubsziel, Schufa-Score oder Kfz-Kennzeichen diskutiert werden. ^^

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Hauptsache ist, dass unsere Gebühren nicht erhöht werden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

🤣

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Jorge und Porcelli: Ich drück Euch beide. (Und den Toggie auch, for good measure.)

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Danke, Tamara – Hugs zurück 😘😻😘

Werner
Werner
2 Jahre zuvor

Scheinheilige Ansagen
Und dass gerade queere Kandidaten wie Saba oder Bashar Murad die Doppelmoral nicht sehen, ist schon peinlich.
Weil er als Homosexueller in Palästina keine Woche überleben würde, lebt Bashar in Israel.
Fordert aber zur inoffiziellen Schwulenparty des Jahres den Ausschluss seiner Wahlheimat.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor

Wie schon (von mehreren) geschrieben: Die Diskussion und Konfrontationslinien liegen in Skandinavien halt anders als hier.

Wer aktuell dort sagen würde, dass er sehr gerne zusammen mit Israel auftreten möchte, macht sich ganz automatisch Feinde. Daher sind solch diplomatische Wege („ich habe lange überlegt, aber fahre nun doch“) doch niemandem vorzuwerfen und sind in meiner Sicht auch kein direktes Statement contra Israel.
Es geht vielen Teilnehmern eher darum Aussagen pro Israel zu vermeiden, weil das aktuell unnötige Debatten mit sich bringt, die vom eigentlichen Ziel (ESC-Teilnahme) ablenken.

Das es unter den Siegern auch überzeugte Israel-Gegner geben kann, ist natürlich auch klar. Aber anhand der genannten Statements sollte man vorsichtig sein, hier zu kategorisieren.

SonLux
SonLux
2 Jahre zuvor

Der letzte Absatz in Ricks Artikel beschreibt doch das eigentliche Dilemma des Themas sehr gut:

Während die nordischen Künstler*innen Angst vor Gewissensbissen haben, werden Eden Golan und Tali in Malmö Angst um Leib und Leben haben.

Last edited 2 Jahre zuvor by SonLux
SonLux
SonLux
2 Jahre zuvor
Reply to  SonLux

Kurzer Nachtrag zum Thema:
Ein Jurymitglied in Estland wurde aufgrund seiner israelischen Staatsbürgerschaft nach seiner Einladung wieder ausgeschlossen. Betroffener Alon Amir, ein erfahrener Juror aus vorherigen Vorentscheiden, sagte sogar: „I understand them. If they bring an Israeli judge, it will cause a mess. (…) The lovely production team wanted me, but the Estonian TV management vetoed it because it would bring unwanted attention in their direction.“

Da sind wir mittlerweile.

Quellen:

  1. https://eurovisionfun.com/en/2024/02/estonia-eurovision-judge-rejected-from-eesti-laul-2024-due-to-israeli-citizenship/
  2. https://www.jpost.com/israel-news/culture/article-787728
xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor

Ich gehe weiter aus, dass Israel sich den Spießrutenlauf wird ersparen wollen und eine Disqualifikation provoziert, indem es weiter jegliche Konzessionen hinsichtlich des Liedtexts ablehnt.

Marie
Marie
2 Jahre zuvor

Hat da jemand auch nur eine Sekunde dran gezweifelt?

JD...
JD...
2 Jahre zuvor

Wie üblich bei Protesten aus gewissen Zirkeln.
Erst groß den Mund aufreißen und dann ganz kleinlaut zurückrudern, wenn echte Konsequenzen folgen würden.

Darum kann man die meisten Proteste auch getrost ignorieren.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Ich verstehe, dass hier einige die Aussagen der obengenannten Künstler*innen nicht in Ordnung finden. Man muss allerdings auch den Kontext sehen. In den skandinavischen Ländern ist die Mehrheit eher Pro-Palästina und die Künstler*innen, egal welche Meinung sie haben und wie extrem die sein mag, stehen unter großem Druck der Öffentlichkeit. Sie wollen gern am ESC teilnehmen (sonst hätten sie sich ja nicht beim Vorentscheid beworben), müssen eben aber auch abwägen, wie das im eigenen Land ankommt. Denn ja, auch sie wollen mit ihrer Kunst Geld verdienen, denn es ist ihr Beruf und sie müssen davon leben. Von daher kann ihnen ein zu großer Shitstorm auch als Einzelperson extrem schaden. Ich finde es daher in Ordnung, sich Bedenkzeit einzuräumen und würde nicht allen vorwerfen, heuchlerisch zu sein. Wir kennen diese Leute nicht und wissen nicht, was sie hinter den Kulissen besprochen haben.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Kunst ist aber nicht dazu da, sich einer – wie auch immer gut oder schlecht informierten – Mehrheitsmeinung anzubiedern. Ganz im Gegenteil. Kunst braucht Rückgrat. Siehe Künstler wie Elfriede Jellinek. Die hat sich kaum Freunde gemacht.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Ich weiß nicht. Es ist halt ein Beruf. Ich fange in meinem Job auch keine politischen Diskussionen mit Kund*innen an. Wenn man nicht in der Position ist, fällt es uns leicht zu urteilen, aber nicht alle Musiker*innen sind Aktivist*innen. Müssen sie auch nicht, finde ich.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Kunst hat aber eine andere gesellschaftliche Funktion als die meisten anderen Tätigkeiten. Wenn Kunst nicht kritisch ist und den Spiegel vorhält, brauchen wir sie gar nicht mehr. Dann brauchen wir nur noch Unterhaltungs- und Zerstreuungsangebote, ganz wie in totalitären Regimen. (OK … bei denen gibt es zusätzlich auch noch Propaganda …)

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor

Es gibt aber verschiedene Formen von Kunst. Beim Grand Prix steht Unterhaltung, und damit auch ein wenig Eskapismus, im Vordergrund. Daher ist es nur legitim, sich als Vertreter:in dieser Sparte zu bemühen nicht mit weltanschaulichen Ansichten assoziiert zu werden. Wem das zu oberflächlich ist, soll ihre Aufmerksamkeit tiefgründigerer Materie widmen. Es geht auch beides parallel, aber die Vermischung einzufordern halte ich nicht für richtig.
Und zur Klarstellung, ganz ausdrücklich möchte ich im Eurovisionskontext auch nicht mit pro-palästinensischer Instrumentalisierung behelligt werden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Mich interessiert auch beim ESC vor allem die Kunst, Konstrakta oder dieses Jahr Raiven z. B.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Und früher Jendrik und Lavinia?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Levina war schon eine beeindruckende und virtuose Darbietung über die Themen schlaff und grau …

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Das war für mich echt ein Tiefpunkt der deutschen ESC-Geschichte, generisch und grau.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Wie eine Portion Valium – das fing damals bereits bei der Vorentscheidung an, die so gar keine war.

Leider hat der NDR nur wenig dazugelernt – der diesjährige Beitrag ist auch nicht viel mehr als grau.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Seh ich genauso, ich hab null Interesse, den Somg zu Ende zu hören. Gottseidank haben wir ja beide mehr
Interesse an Beiträgen aus anderen Ländern.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor

Es stimmt ja, dass Kunst viel mehr Aufgaben hat als Zerstreuung. Und das ist auch gut und richtig so.

Beim ESC sind solche Themensetzungen aber komplett unüblich (außer dem Thema Diversity, welches aber in weiten Teilen Europas auch Mainstream ist) und von Seiten der EBU auch nicht gewünscht.

Finde Elfriede Jellinek da ein gutes Beispiel. Solche meinungsstarke Künstler/innen braucht es natürlich in allen Gewerken, auch in der Musik.

Beim ESC, der aber eher auf Unterhaltung und Show ausgelegt ist (und nebenbei auch noch ein paar politische Themen mittransportiert werden) wäre eine E.J. aber komplett fehl am Platze.
Und am Ende ist der ESC immer noch im Kern ein Wettbewerb und auch eine PR-Maschine, um Künstler/innen in einer großen Zuschauerschaft bekannt zu machen.

Was ich sagen will: Kunst kann viel mehr als der ESC es will. Das bedeutet aber nicht, dass Kunst nur dann eine Existenzberechtigung hat, wenn man gewillt ist Leute vor den Kopf zu stoßen.

Wenn die skandinavischen VE-Sieger (in der Öffentlichkeit) lieber halbwegs unpolitisch bleiben wollen und sich auf ihre Musik konzentrieren wollen, sollte man denen daher nicht ihre Eignung als Künstler absprechen.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Danke, besser hätte ich es nicht formulieren können. 😊

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Jelinek ist genial !

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Mein Freund hat Jelinek studiert…..

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Das klingt jetzt aber etwas anzüglich … 😉

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

😂

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Verstehe ich gerade nicht. Ach, egal

disneyfan5000
disneyfan5000
2 Jahre zuvor

Die EBU sollte Finnland trotzdem wegen Hetze gegen Israel ausschließen.

Christian W.
Christian W.
2 Jahre zuvor
Reply to  disneyfan5000

Es macht immer noch keinen Sinn, den Ausschluss ganzer Länder aufgrund von Aussagen Einzelner zu fordern. Lass es doch einfach.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W.

Würde jedes Land für welches hier schonmal ein Ausschluss gefordert wurde, für den ESC ausgeschlossen, blieben nicht mehr viele Länder übrig.
Ich behaupte spontan mal die Schweiz (Neutralität), Portugal (sehr weit weg vom Schuss) und Luxemburg (weil sich alle auf die Rückkehr freuen). Evtl. könnte man noch San Marino als 4. Land hinzunehmen, weil die alle anderen interessierten Künstler aus Rest-Europa noch locker in ihre Auswahlrunden mit hereinbekommen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Das ist eine sehr vernünftige Entscheidung der drei Länder.👍

Eden tut mir aber total leid. Sie nimmt zwar teil, aber irgendwie kann sie die Zeit dann auch nicht richtig genießen. Irgendwie ist sie nicht richtig willkommen, obwohl ich natürlich die Angst vor Anschlägen und Anfeindungen auch verstehen kann. Nur, traurig ist es trotzdem, dass dies überhaupt nötig ist….

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Wie ich neulich bereits geschrieben habe: Das macht alles nicht mehr so richtig Spaß. 😢

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Vielleicht kann Eden ja mal bei Ilanit nachfragen, wie diese sich 1973 gefühlt hat.

Furchtbar, dass diese Zeiten nie vergehen wollen – ein Musikfest auf dem man um sein Leben bangen muss. Das macht traurig und wütend.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Naja, beide werden sich bewusst (gewesen) sein, unter welcher Flagge sie da antreten, wie das auf Andere wirkt und was für Konsequenzen es mit sich bringt. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Na ja, alles keine Rechtfertigung für Anfeindungen, sie sind ja wohl nicht für die Politik der Regierung verantwortlich zu machen.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Wenn du an bestimmten Großveranstaltungen teilnehmen willst – ob nun ESC, Olympische Spiele oder sonst etwas – kannst du in der Regel nur für dein Heimatland antreten (ja ist beim ESC keine Vorschrift, aber in anderen Ländern genommen zu werden ist halt fast unmöglich).
Dein Heimatland kannst du dir auch nicht so einfach aussuchen, weil du irgendwo hineingeboren wurdest bzw. etliche Jahre brauchst, um irgendwo neu anzukommen.

Ich finde es bei allen Menschen schade, wenn sie auf einer ESC-Bühne nicht respektvoll behandelt werden. Galt für mich bei den russischen Zwillingen 2014 ja genauso. Die konnten auch nichts dafür, was Herr Putin gemacht hat.
Kritik an Ländern: Ja, vollkommen okay.
Diese Kritik bei Künstlern auslassen: Unpassend.
Diese Künstler um ihr Leben bedrohen: Menschlich unterirdisch.

Ich verstehe nicht, wie man da keine Empathie für diese Menschen haben kann.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Das mag dann unglücklich sein, aber wenn ich mich für ein Völkermord begehendes Land vor den Karren spannen lasse, um ein bisschen Fame abzugreifen, zeige ich mich in meiner Empathie doch so zumindest flexibel, dass ich Gegenwind schon aushalten muss.
Im Übrigen kommen die mit Abstand meisten Künstler:innen aus Staaten, welche überhaupt nicht beim ESC teilnehmen.🤷‍♀️

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor

Ich finde das ganze thema so nerfig. Und sorry nur da Israel darauf besteht einen Song über den Oktober Terroranschlag zu machen der indirekt jeglichen Gegenschlag rechtfertigt in „Blumen“ verpackt.

Musste dass den wirklich sein? Hätte man da nicht die Provokation umgehen können wenn man weiß das es da sowieso schon Länder gibt die Israel als Agressor sehen?

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Israel hat eine bizarre Kommunikationspolutik. Sie zeigen entweder Netanyahu oder Typen mit Bart und Uniform. Hamas zeigst weinende Eltern, die tote oder verletzte Kinder tragen. Das wirkt sich natürlich darauf aus, wie die beiden Seiten wahrgenommen werden.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor

Naja Natanyahu ist halt auch wirklich eine der Verursacher des erstarken der Hamas. Nicht umsonst ist das eigene Israelische Volk gegen ihn und das ausbomben des Gaza streifens. Man vergisst das ja immer. Die meisten Israelisch befürworten nicht die Actionen die man zurecht neutral kritisieren kann.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

In Umfragen lag er letzte Woche bei 13%, Leute haben ihn endlich satt.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Ich hoffe aber nicht, daß ausgerechnet Ben Gvir von der Unzufriedenheit profitiert….

Zudem bitte keine schrillen Töne mehr aus Nordeuropa. Gerade Finnland müßte es doch auch wissen, wie man mit einer Bedrohung leben muss. Stichwort Nato-Mitgliedschaft nach jahrzehntelanger Neutralität.

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor

Gantz liegt vorne, 33%. Dazu so 7% für Lapid.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Der Kommentar ist an Realitätsverweigerung nicht zu überbieten. Die ganz große Majorität der israelischen Jüd:innen beklatscht die Vernichtung von Infrastruktur und menschlichem (palästinensischem) Leben in Gaza. Netanjahus Unpopularität stützt sich allein auf seine innenpolitische Korruptionsaffären, der Krieg rettet ihm den Hintern.
Aber einige wollen’s einfach nicht begreifen (oder eingestehen)…

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Stell dir vor das nach so einen Terroranschlag mit 1000ten Toten und enführten und misshandelten Kindern/Frauen das Israelische Volk erstmal nicht rational abwägt sondern pro Rache ist. Das ist ganz normal und insbesondere wenn man dann die Menschenmassen in Gaza gesehen haben die das gefeiert haben.

Doch nun wo diese erste Wut vorbei ist, gibt es schon sehr viele Juden, die auf eine friedliche bereinigung die konflickt drängen.

Ich kann niemanden ernst nehmen der in den Konflickt Israel als das absolut böse sieht, oder als Engel die garnicht falsch machen. Das ganze ist ultra komplex. Insbesondere da Israel tatsächlich von Ländern umgeben ist, welche sie an liebsten komplett auslöschen wollen.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  KatzenFan

Vorstellen lässt sich vieles, das macht es aber nicht legal oder legitim. Und wenn nach fast fünf Monaten und ca. 30 Mal so hohen Opferzahlen noch weiter Massentötungen und -zerstörungen propagiert und zelebriert werden (aus Rache, eine akute Gefahr für die eigene Sicherheit, die damit eingedämmt werden könnte, besteht vonseiten Gazas offenkundig nicht mehr), braucht man sich nicht wundern, wenn das Thema andernorts, unsre Blase hier selbstredend ausgenommen, nicht mehr als zwar bedauerliches, aber „ultra komplexes“ politisches Problem betrachtet wird, sondern selbst den weiteren Sympathisant:innenkreisen (à la „widme die Zeilen meinem für die IDF kämpfenden Bruder“) irgendwann menschliche Verachtung und Ausgrenzung entgegenschlägt.
Wo nimmst Du die Zahlen her, die Mehrheit der Israelis wäre gegen die Fortsetzung des Kriegs?

Christian W.
Christian W.
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Wer propagiert und zelebriert denn bitte „Massentötungen“? Wie gesagt: Diese Verbreitung von Unwahrheiten grenzt an Volksverhetzung.

Auch hier existiert ja wieder der massive Denkfehler, dieser Krieg läge nur an den bösen Juden. Das ist aber Quatsch. Die Hamas hat jederzeit die Möglichkeit, diesen Krieg zu beenden, indem sie die Geiseln freilässt und kapituliert. Und natürlich beschiesst die Hamas nach wie vor Israel aus dem Gazastreifen. Dass da keine akute Gefahr für die eigene Sicherheit besteht, stimmt eben einfach nicht. Die Hamas ist die Gefahr für die Sicherheit der Israelis und die der Menschen in Gaza. Solange man das nicht verstehen will, kommt man hier nicht weiter.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W.

Wie oben doch erklärt, die israelische Mehrheitsbevölkerung.
Verfolgst Du überhaupt Nachrichten zu dem Thema? Die israelische Regierung hat von Beginn an zwei offizielle Kriegsziele ausgegeben: die Befreiung der Geisel u n d die vollständige militärische Zerschlagung der Hamas samt Infrastruktur. Mit der Freilassung der Gefangenen wäre es also nicht getan (zumal, ganz ehrlich, welchen Anreiz dazu sollte die Hamas jetzt noch haben?). Gaza ist für den Moment in kaum einem Bereich noch überlebens- oder handlungsfähig. Dafür ist seine Bevölkerung in umso höherem Maße radikalisiert. Einen besseren Nährboden für künftige Attacken kann man sich nicht schaffen.

Christian W.
Christian W.
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Keine Ahnung haben, aber antisemitisch hetzen. Solche Aussagen grenzen an Volksverhetzung.

Es gibt keine Umfrage, die eine „große Majorität“ zeigen würde, die in Israel irgendeine Vernichtung beklatscht. Diese Majorität gibt es nicht und entspringt lediglich der Propaganda, die du dir offenbar zu Gemüte führst.

Und natürlich hat Netanyahus Beliebtheit nicht unter seinen Korruptionsaffären gelitten, die er ja immer als politische Verfolgung verkauft hat, sondern darunter, dass er den israelischen Rechtsstaat de facto abschaffen wollte, wogegen ein breites Bündnis an Israelis demonstriert hat. Viele Israelis glauben, dass eben jene Konzentration auf den Umbau der Demokratie erst dazu geführt hat, dass die Sicherheitskräfte am 7. Oktober das barbarische Treiben der Hamas nicht verhindern konnten.

Vielleicht sollte man sich einfach mal ein wenig abseits von Tiktok mit dem Konflikt und dem Land Israel und seiner Gesellschaft beschäftigen und Dinge lesen, die mehr als zwei Absätze und einfache Parolen enthalten.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W.

Danke Christian W.
Richtig und wichtig. Schon seidem sich Natanyahu mit den Recht Radikalen Flügel zusammen getan hat und seine unterdrückungpolitik begonnen hat, war er extrem unbeliebt in Israel. Es ist halt echt so das die meisten Israelisch die Situation in Gaza sehr kritisch sehen. Es ist allerdings nicht so einfach zu lösen. Da von den Ländern welchen Israel feindlich gesinnt sind, auch immer wieder destabilisierungs versuche unternommen werden.

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W.

Meine vermeintliche Propagandaquelle ist nicht Tiktok, sondern das israelische Meinungsforschungsinstitut Viterbi Family Center for Public Opinion and Policy Research. Laut einer Umfrage zum Jahreswechsel lehnten trotz dem Druck der wichtigsten Verbündeten, den USA, ¾ der Hebräer:innen ein „milderes“ Vorgehen ab, und fast 60% befürworteten einen Überfall auf Libanon.
https://en.idi.org.il/articles/52085 (engl.)

Die Justizreform vergaß ich nur zu erwähnen. Unstrittig. Dass ihm die eigenen strafrechtlichen Turbulenzen nicht auch schaden, halte ich indes für fernliegend. Der Krieg jedenfalls tut es definitiv nicht.
War es offiziell nicht die Siedler:innengewalt, deretwegen die Einsatzkräfte abgezogen werden mussten? Wobei es ja Stimmen ehemaliger Wehrdienstleistender gibt, denen zufolge keine Maus das High-Tech-Sicherheitssystem (unbemerkt) hätte passieren können…

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ich versuch mal einen kleinen Rundumschlag. 🙂

Zunächst mal zu den Statements: Ja, d’accord, Künstler müssen von irgendwas leben, und auf dem Markt, wo man seine Sachen verkauft, Leute gegen sich aufzubringen, ist sicherlich schwierig. Ich finde das Ganze trotzdem sehr fragwürdig. „Wenn Israel teilnimmt, nehme ich nicht teil!“ Ja, voll mutig, vor allem, wenn man ohnehin keine Chance hatte, die VE zu gewinnen. Wenn man das so ist, dann sollte man gar nicht erst antreten! Das ist Haltung. Wenn man sagt, „wir haben lange überlegt, aber wir nehmen jetzt doch teil“ ist das keine Haltung. Dann hätte man besser gar nichts gesagt. Und wie Toggie weiter oben schon schrieb: Kunst braucht Rückgrat. Diese Art von Kunst hier allerdings mit etwas Elfriede Jelinek in einem Atemzug zu nennen, ist schon ein wenig gewagt. 🙂

Dann zum Text und zur Textänderung: Nach den Meldungen von gestern und heute vermute ich immer mehr, dass die EBU versucht, sich durch diese Situation irgendwie durchzulavieren, ohne dass der Schaden für den ESC zu groß wird. Das ist auch okay, das ist schließlich ihre Aufgabe. Wir haben ja gesehen, dass es auch in der jüngeren Vergangenheit genügend Beispiele gab, die wir als viel klarer politisch positioniert empfinden, wobei das krasseste Beispiel gestern noch nicht mal genannt wurde (non mi avete fatto niente). Ich vermute mal, dass die „Machtprobe“ zwischen EBU und Israel sich am Ende ebenfalls als Sturm im Wasserglas erweisen wird.

Um die Sache weiterzuspinnen, mal ein kleines Gedankenspiel: Ich frage mich jetzt auch, was passiert wäre, hätte es tatsächlich ein Act durchgezogen und gesagt: Nö, mach ich nicht. Wenn die antreten, fahre ich nicht nach Malmö. Der ausrichtende Sender hätte vermutlich erstmal mit Zweit-, Dritt-, Viertplatzierten verhandelt. Dort keine Lösung zu finden: Neuen Beitrag aufstellen, wenn das auch nicht geht, zieht man sich zurück. Siehe Ukraine 2019. Die EBU hätte dem mit Sicherheit nicht nachgegeben. Wenn es mehrere Länder gewesen wären, wo das passiert wäre, hätte sie vielleicht nachgegeben – aber der ESC wäre auf jeden Fall irreparabel beschädigt gewesen, was er jetzt schon ist. Das wäre auch das Einzige gewesen. Wirkung auf die Situation in Israel: Vermutlich gleich NULL.

Worauf wir uns vermutlich alle einigen können: Der Angriff auf Israel am 7. Oktober 23 war furchtbar. Die derzeitige Situation der Palästinenser im Gaza-Streifen ist ebenfalls furchtbar. Alles, was darüber rausgeht, ist extrem komplex und in einfachen Diskussionen wie denen, die wir hier führen, überhaupt nicht in den Griff zu kriegen. Aber selbst wenn wir uns die Köpfe heiß diskutieren: Es ändert nichts. Unsere Meinung zum Thema, egal wie hehr sie ist, egal wie weit wir auseinandergehen, ist vollkommen belanglos und interessiert von den Beteiligten schlichtweg niemanden. Vielleicht sollten wir uns das mal vor Augen halten, wenn unsere Diskussionen hier mal wieder eskalieren. Schont vielleicht die Nerven aller Diskutanden.

Ich wünsche mir für Malmö einfach, dass der ESC genau das wird, wozu er eigentlich ins Leben gerufen wurde: Ein friedlicher, fröhlicher Wettstreit aller (!) Beteiligten, ohne dass irgendjemand Angst um Leib und Leben haben muss und die heftigsten Diskussionen sich lediglich darum drehen, wer gewinnt und ob Beitrag XY wirklich so gut ist, wie alle sagen.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Zum ersten Absatz: Man muss aber schon beachten, dass bei den meisten Künstler*innen (z.B. Gåte) das Statement nicht war „Wenn Israel dabei ist, machen wir nicht mit.“, sondern „Wir wägen im Falle eines Sieges ab, was wir tun.“ Das ist schon eine ganz andere Aussage.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Das ist in der Tat eine andere Aussage, wenn sie unterblieben wäre, wäre es trotzdem besser gewesen. Nur, weil man alles sagen DARF, heißt das nicht, dass es klug ist, das auch immer zu tun.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich glaube es ist momentan einfach nicht möglich, das Thema nicht zu diskutieren. Auf diesem Wege zeigt man halt, dass man den Konflikt ernst nimmt und die vielzähligen Israel-Kritiker zumindest hört.

Ja, ich bin mir genauso sicher, dass die Entscheidung nie in Frage stand. Aber ich denke, dass Thema in der Öffentlichkeit totzuschweigen würde in Skandinavien momentan generell nicht funktionieren. Dann lieber den kleinen PR-Stunt, um sich danach halbwegs aufs Wesentliche konzentrieren zu können.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Ich kann grundsätzlich all dem, was Du hierzu geschrieben hast, irgendwie zustimmen und dann wieder doch nicht. Da sieht man dann wieder, wie komplex und wenig einfach das Ganze ist.

Marc Stoeringer
Marc Stoeringer
2 Jahre zuvor

Trotzdem ist es das ganze nicht wert. Viele Fans und nun ja auch Länder sind nicht Damit einverstanden das Israel teilnimmt. Und Israel selbst auch nicht mehr richtig. Dann macht den Sack zu, und disqualifiziert Israel. Ist für alle Beteiligten besser.
Ich finde den Text politisch. Denn (die meisten vergleichen zurzeit Jamala) Jamala’s Song geht um den Krieg 1944. Eden’s Song um 2023, das noch nicht zu einer Historie gehört sondern noch derzeit eine Krise ist. Und das meine Damen und Herren ist politisch. Und das ist das so, Punkt.

Mo_
Mo_
2 Jahre zuvor

Kann ich so unterstreichen!! Danke!

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Mo_

Kann man so sehen, muß man aber nicht….

Mich interessiert eigentlich nur. ob mir der israelische Beitrag zusagen wird. Falls nein, gibt es keine Sympathiepunkte von mir. Da mache ich keinen Unterschied. Daß die Teilnahme von Israel legitim ist, ändert daran nichts.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Musikalisch zusagen, meine ich natürlich.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Argumente die mit „Punkt“ enden kann ich echt so wirklich ernst nehmen, das ist meiner Meinung nach die Erwachsenenvariante von „Basta“

Christian W.
Christian W.
2 Jahre zuvor

Warum ist es für alle Beteiligten besser, dem dumpfen Tiktok-Antisemitismus und dem Terror der Hamas nachzugeben?

Mariza Koch sang 1976 über die gerade noch andauernde Invasion Zyperns durch die Türkei. Da wurde von von Napalm zerstörten Ruinen und Flüchtlingscamps gesungen. Um nur ein Beispiel von vielen zu nennen.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor

Kroatien 2023 hat über Putin und Lukashenko (aus 2023) gesungen. Halt nur ohne sie zu benennen.

War weniger kontrovers (weil die Stimmung klar gegen diese autokratischen Länder spricht), aber mindestens so politisch wie der Text von Eden.

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor

By the way: Dieses ständige „Punkt“, wenn man eigentlich sagen möchte: “ Ich hab jetzt meine Meinung rausgeblasen, und wer mir widerspricht oder überhaupt nur mit mir diskutieren will, ist ein gehirnamputierter Idiot“ geht mir langsam aber sicher dermaßen auf den Zeiger …

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Deswegen benutzt Du gleich drei?

Tamara
Mitglied
2 Jahre zuvor
Reply to  xCCx

Falls das eine Pointe gewesen sein soll: Ü-ben!

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Sehe es genauso.

Tim S.
Tim S.
2 Jahre zuvor

Na toll, jetzt kann ich nicht mehr ohne schlechtes Gewissen für die skandinavischen Länder im Mai abstimmen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim S.

Weil bei diesem Thema es sich fast alles ausschließlich auf die nordischen Länder konzentriert: Es soll übrigens auch antisemitische Äußerungen der albanischen Teilnehmerin geben und zwar auf ähnlich üblem Niveau wie von La Zarra und Montaigne. Sie war mir eh von Anfang an unsympathisch.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Moment, Montaigne hat sich antisemitisch geäußert? Das ist an mir vorbei gegangen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Es wurde hier mal erwähnt…..

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Immer wenn ich Besa lese, sehe ich jemanden mit Luftpumpe an Lippen und Brüsten rumhantieren …

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

LOL

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Was machtn eigentlich der Zahnarzt?!

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Warum sollte Dein – verdientermaßen – albanischer Lieblingszahnarzt denn irgendetwas anderes machen als meiner heute morgen? *stöhn 😉

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Alkibernd

Oh, Deiner singt beim Bohren?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim S.

Meine Stimmen gehen eh nur sehr selten nach Norden … Ich habe da einfach so gar keine kulturelle Affinität. 🙁

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Bei mir auch wenig – es ist mir dort irgendwie zu kalt.

Ich werde aber diesmal eventuell für Norwegen anrufen – das ist zur Abwechslung ein Beitrag mit landestypischen Bezug, das gefällt mir.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Obwohl: Finnland hat früher oftmals exzellente Beiträge geliefert. Ich denke da an 1977, 1979, 1983 und 1989. Mit Abstrichen auch 1998.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

OK, Toggie: Norwegen 1993 !

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Das ist aber über 30 Jahre her. Und natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, Norwegen 2013 bis 2015, Softengine, Dadi oder Cornelia Jacobs z. B. Bei Dänemark fällt mir jetzt nichts ein, für das ich in den letzten Jahren eine SMS übrig gehabt hätte. Ich glaube tatsächlich, dass ich noch nie eine SMS für Dänemark geschickt habe, und das obwohl ich 2005 wirklich gerne mag. Aber 2005 gab es so starke Konkurrenz, dass es dann doch nicht gereicht hat.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Irgendwann muss mir mal irgendwer irgendwie erklären, was an SWE 22 eigentlich so toll ist. Ich hab das bis heute nicht begriffen. Und was mein liebster dänischer Beitrag ist, sage ich hier lieber auch nicht.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Cornelia ist toll. 😍

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich mag sie auch sehr !

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

War es Fyr og Flamme? 🙂

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Nein. Schlimmer.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Sophie Carle??? *duckundweg*

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ihr seid frech.

Der Niels. Der ohne Jørgen. *versteck*

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Ich mag auch das Essen nicht: zu viel Fleisch und noch mehr Fisch. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Ich liebe z. B. Ibsen, Strindberg, Grieg und Sibelius. Ich habe jedes nordische Land 1 x besucht, und so faszinierend es dort z. B. landschaftlich ist (Norwegen, Island, Finnische Seenplatte), für mich ist das Gesamtpaket einfach nichts.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Die dänische Küche ist gar nicht so schlecht (mMn). Außerdem liebe viele skandinavische Schriftsteller: Jussi Adler-Ohlsen, Jo Nesbö, Henning Mankell, Stig Larsson… Okay, jetzt keine große Weltliteratur, lese ich aber gerne.
Um bei der Musik zu bleiben: Schwedische Künstler:innen und Bands mag ich schon gerne: Neben ABBA, Roxett oder auch viele Dancefloorkracher aus den 90ern. Nur was sie zum ESC schicken, sagt mir in der letzten Zeit (meist) nicht so zu.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Mankell würde ich jetzt schon zur Weltliteratur zählen. Wenn ich seine Romane jetzt lese und mit unserer schrecklichen Zeit vergleiche, schnürt es mir manchmal die Luft ab. Manches dort ist beängstigend prophetisch.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich bin eh fast vegan, da wäre das für mich auch nix.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Tim S.

Na selbstverständlich, da sollte man schon trennen, finde ich, wenn mir die Musik gefällt, rufe ich auch an. Im Moment sagt mir aber nur Dänemark wirklich zu. Norwegen finde ich zwar in Teilen ganz schön, der Song hat aber irgendwie auch was Nerviges, meiner Meinung nach. Finnland nervt mich auch zunehmend. Das Mello verfolge ich gar nicht so arg, einfach, weil’s mich nicht so sehr interessiert. Mal sehen, gewählt wird. Sie überzeugen mich in den letzten Jahren selten, auch mit „Tattoo“ werde ich nicht wirklich warm.

KatzenFan
Mitglied
KatzenFan
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Naja Israel wird schon genug politische Votes bekommen. Da brauch man jetzt nicht auch noch prinzipell gegen andere Länder stimmen. Sonst kann man das ganze auch gleich lassen!

Christian W.
Christian W.
2 Jahre zuvor

Das war doch absolut klar, dass hier nichts passieren würde.

Zu diesem Zeitpunkt sind doch alle Verträge längst geschlossen und alle Teilnahmebeiträge überwiesen. Auch Island wird es sich gründlich überlegen, ob es die bereits gezahlte Teilnahmegebühr einfach als Spende an die EBU verbucht ohne davon irgendwas zu haben.

Dass die ESC-Welt geschlossen nach Moskau gefahren ist, nachdem die russische Diktatur in Georgien eingefallen war, scheint komplett vergessen. Kein Mensch redete damals davon, den ESC zu boykottieren. Aber wenn der einzige jüdische Staat der Welt sich gegen das verheerendste Massaker an Juden seit dem 2. Weltkrieg wehrt, wird ein Fass aufgemacht. Hat sich irgendjemand der Acts für die Freilassung der Geiseln starkgemacht? Nein? Alles klar.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Christian W.

A pro pro ESC 2009: Habe ja sämtliche ESCs seit 2004 als DVD. Gerne schaue ich sie mir hin und wieder an. Nur den ESC 2009 überspringe ich seit die Russen die Ukraine überfallen haben, obwohl die Qualität der Beiträge sehr hoch war. Aber irgendwie habe ich ein flaues Gefühl dabei, das ist meine Art des Boykotts, bringt natürlich nicht viel, ich weiss, mir wird nur regelmässig schlecht, wenn ich diese protzige Propagandaveranstaltung sehe…🤮

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ach, ich finde, 2009 muss man sich einfach an der großartigen Semi-Moderation erfreuen. Aus der Reihe „Wie blamiert man sich bis auf die Knochen und merkt es nicht mal“.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

🤣

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

So viel zum Thema der ESC ist/soll nicht politisch (sein):
„Wir haben viel Zeit damit verbracht und ausführlich diskutiert, wie wir unsere Stimme, in der Krise, die die Welt aktuell durchlebt, nutzen können – mit dem ESC als Bühne.“

Qwert
Qwert
2 Jahre zuvor

Oh Gott… Erst das Maul aufreißen und dann das. Nur noch peinlich.

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor

Ausnahmsweise mal good news, alle 3 Nordics sind dabei.

Wegen mir sollen auch Eden und Bashar nach Malmö, die könnten dort zusammen auch ein Zeichen der Versöhnung setzen.

OK, das ist Stand heute ziemlich unwahrscheinlich, aber träumen darf man ja mal, das gehört auch zum ESC

Tim S.
Tim S.
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Also ich würde sowas gut finden.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas O.

Das ist ab jetzt mein liebstes „Best Case“-Szenario für Malmö.
Wird nicht so kommen, aber (frei nach John Lennon) bin ich vielleicht nicht der einzige, der von soetwas träumt.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Wegen dieses ganzen Antisemitismus‘ werde ich boykottieren und den ESC selbst nicht (einmal in der Mediathek, wie seit 2017) ansehen!

xCCx
xCCx
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Reisende soll man nicht aufhalten.😃

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Willst Du das Feld etwa denen überlassen? Halte ich für keine gute Idee.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

#IStandWithIsrael

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Ich bin nur zufällig wegen des Themas im Forum der WELT gelandet. Bei den Kommentaren wurde mir schlecht….

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Na ja, was hast du denn erwartet?? Die Welt ist meiner Meinung nach lediglich die Bild für Akademiker bzw. eher für Leute die sich dafür halten, was den Hass angeht nehmen sich beide Zeitungen nichts.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

BILD ist zwar wenigstens konsequent contra Putin, das rettet aber auch nicht mehr viel…..

Zum Nahostkonflikt sind mir mittlerweile zwei Fraktionen von Schwurblern aufgefallen, die sich normalerweise gegenseitig hassen müßten.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

A-Fraktion: Sind bewußt vor allem gegen Israel, weil das System hierzulande immer pro Israel ist und sie gerade dieses System zutiefst verachten. Da nehmen sie auch gerne die Palästinenser in Kauf, obwohl sie deren Interessen nicht interessieren.

B-Fraktion. Vor allem vertreten bei Evangelikalen (in Deutschland weniger, aber in den USA ganz stark). Die Schwulenbewegung und die Hamas-Terroristen werden in einen Top geworfen, weil sie beide (!!!) die Sicherheit Israels gefährden.

Es wird immer krasser…..

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor

Daß in der A-Fraktion nicht wenige Linke/Progressive sowie auch queere Aktivisten zu finden sind, macht mich echt fassungslos.

Ich kenne leider auch eine Transfrau, die AfD wählt…..