
Israel hat seinen Star für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö gefunden. Die Sängerin Eden Golan konnte das gerade zu Ende gegangene Finale der Castingshow „HaKokhav HaBa / The Next Star 2024“ gewinnen und darf ihr Heimatland damit beim internationalen Wettbewerb vertreten. Ihren Beitrag für Malmö kennen wir aber noch nicht. Dieser soll jetzt intern ausgewählt und voraussichtlich erst Anfang März veröffentlicht werden.
Mit dem heutigen Finale ging ein Marathon von sage und schreibe 23 Sendungen zu Ende. Nach der klassischen Audition- und einer weiteren Auswahlrunde, wurde der Kandidat*innenkreis nach und nach kleiner, bis zum Schluss nur noch vier Acts übrig waren. In einer ersten Runde musste sich heute mit Dor Shimon zuerst der einzig verbliebene Mann aus dem Wettbewerb verabschieden. Zur Wahl standen dann in der zweiten Runde noch Eden Golan, Mika Moshe und Or Cohen. In der letzten Abstimmung konnte sich Eden Golan mit ihrer Version von „I Don’t Want To Miss A Thing“ von Aerosmith sowohl bei der Jury als auch beim Publikum gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen.
Eden Golan hatten wir hier auf ESC kompakt schon von Anfang an auf dem Schirm. Das lag nicht zuletzt daran, dass sie mit ihrer Audition zum allerersten Mal in der Geschichte von „HaKokhav HaBa / The Next Star“ 100% der Stimmen erreichen konnte. Im weiteren Verlauf der Show überzeugte sie häufig mit Uptempo-Nummern, fühlt sich jedoch auch mit Balladen wohl, wie ihre Halbfinal-Performance mit „Beautiful“ von Christina Aguilera (Video oben) beweist. Auch schon vor ihrer Teilnahme an der Castingshow hat Eden eigene Musik veröffentlicht (Video unten).
Jetzt geht es also als nächstes daran, einen passenden ESC-Song für Eden Golan auszuwählen. Noch bis Ende der Woche haben 30 lokale Songwriter:innen Zeit, potenzielle Beiträge einzureichen. Dabei ist besonders wichtig, dass der Text – zumindest teilweise – auf Hebräisch sein muss. Ein sieben-köpfiges Komitee wird anschließend einen passenden Beitrag auswählen. Welche Songweiter:innen die Chance bekommen, eine Nummer einzusenden, wurde vom Sender Keshet 12 beschlossen.
Sollte unter allen Einreichungen kein Song gefunden werden, werden die Organisatoren unter den Einreichungen der letzten Jahre einen Song aussuchen oder sogar eine offene Ausschreibung starten. Daran dürften sich dann alle beteiligen, die wollen. Der Gewinner-Song soll Ende Februar oder Anfang März veröffentlicht werden. Wir halten Euch hier auf ESC kompakt natürlich auf dem Laufenden.
Bist Du zufrieden mit dem Ergebnis von „HaKokhav HaBa / The Next Star 2024“? Mit was für einem Beitrag sollte Eden für Israel beim Eurovision Song Contest in Malmö an den Start gehen? Schreib uns Deine Meinung gerne in die Kommentare.
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Glückwunsch
Singen kann sie. Hab die Show mit einem halben Ohr verfolgt.
Viel, viel glück eden golan. Eine perfekte stimme.
Ich wünsche israel nur das beste.
Bin bei dem Namen gerade etwas hellhörig geworden. Ist das nicht eine Russin? Hab auf jeden Fall eine Russische JESC Kandidatin von vor ca. 10 Jahren im Kopf, die Eden Golan hieß
Ok, das ist sie
Ja, sie wurde 5. im russischen JESC-Vorentscheid.
https://en.wikipedia.org/wiki/Russia_in_the_Junior_Eurovision_Song_Contest_2015
Bin gespannt ob der Song komplett auf Hebräisch ist oder halb Hebräisch und halb Englisch.
Hab gelesen dass sie auf eine Britische Schule ging, also klingt 50/50 wahrscheinlicher.
Das war ja wohl ein Start-Ziel-Sieg von Eden. Herzlichen Glückwunsch, bin sehr gespannt auf den Song.
Hoffentlich hat die Gute ein einigermaßen dickes Fell, was Buh-Rufe und Ha$$nachrichten angeht, denn die wird sie jetzt traurigerweise en Masse erhalten. Ich wünsche ihr viel Glück und Erfolg für Malmö!
Die Arme tut mir ja jetzt schon sehr leid
Super, the worst of Both worlds.
Ich wünsche ihr alles Gute in Malmö. Und das sie das Ganze gut übersteht. Ich hoffe das für ihre Sicherheit gut gesorgt ist. Bei den Schweden weiß man ja nie. Wenn man sieht welche Hasskampagne in Schweden gerade gegen Israel läuft. Und der schwedische Sender unterstützt das noch. Eine Schande, das so ein Sender den ESC ausrichten darf.
Es ist eine Schande das Israel überhaupt teilnehmen darf.
Ich würde ja gerne sagen, was eine Schande ist, aber da würde ich gegen die Netiquette verstoßen. Aber mal ein Tipp: Das Israel am ESC teilnehmen darf, ist keine Schande.
Null Ahnung wer dir ins Müsli gepullert hat, aber es tat dir nicht gut.
Ich esse gar kein Müsli.
Wer das austauschbare Subjekt in dem Satz aufgreift und es negiert, und damit meint der Konter säße, hat den Diss kognitiv einfach nicht verarbeitet.
Nochmal: Es läuft keine Hasskampagne gegen Israel in Schweden. Auch unterstützt SVT das nicht. Wer berechtigte Kritik am Umgang verschiedener Akteure mit dem Konflikt im Nahen Osten hat, der sollte nicht selbst anfangen unbelegte Behauptungen zu verbreiten. In Schweden herrscht genauso wie hierzulande Meinungsfreiheit und jeder Depp kann sich zum Obst machen, wie er oder sie das möchte. Für die Sicherheit ihrer Bürger sorgt das israelische Außenministerium außerdem seit jeher größtenteils selbst.
Irgendwann ist es dann auch mal gut.
Natürlich ist das, was 1000 Schwedische Künstler an Brief verfasst haben, nix anderes als das Verbreiten der Hamaspropaganda und natürlich eine Hasskampagne gegen Israel. Etwas anderes ist es nicht. Punkt.
Diggi ernsthaft, hörst du dir eigentlich selbst zu, oder sitzt bei dir nur der Affe im Kopf und klatscht munter vor sich her? Niemand, wirklich absolut niemand, verharmlost das was die Hamas macht. Es geht allein darum, dass das Leben von unschuldigen Menschen zerpflückt wird. Dabei gäbe es weitaus andere Möglichkeiten.
Generelle Kritik an der Taktik der israelischen Armee und Regierung als „Hass“ abzustempeln, kann auch nur, der besagte klatschende Affe, darauf kommen.
Herzlichen Glückwunsch und bin auf den Wettbewerbstitel gespannt
Vor allem anderen wünsche ich ihr ein dickes Fell.
Das würde dieses Jahr jeder Beitrag aus Israel eher brauchen als Gesangsqualitäten…
Ich hoffe auf eine schöne Ballade.
„Dopamine“ gefällt mir leider gar nicht. Ich hoffe, sie bekommt ein ganz anderes Lied.
Auch das ist irgendwie ESC: Die einzige in Israel geborene Teilnehmerin tritt für Luxemburg an, dagegen ist Israels Vertreterin gebürtig in Moskau (übrigens Aiko auch)
Anscheinend gibt es unterschiedliche Angaben über ihren Geburtsort: Bei der ARD heißt es Tel Aviv, in der englischsprachigen Ausgabe von Wikipedia Moscow.
Ein großes Pfui an Thunibergs
Wird hoffentlich noch disqualifiziert.
Lieber sollen die isländschen oder finnischen (oder wo sie sonst noch herkommen) Pappnasen zuhause bleiben.
Da Israel fast immer wen sendet, der leidlich gut singen kann, was Eden wohl kann, entscheidet letztendlich der Song und das visuelle Drumherum. Optisch macht sie auf jeden Fall was her. Könnte mir bei ihr ne Ballade vorstellen.
Hoffentlich hat die Sängerin ein Mitspracherecht, was den Song angeht.
Nur das Beste für ihre Zeit in Malmö.
Glückwunsch. Eine tolle Stimme. Jetzt braucht es nur noch einen geeigneten Song