„HaKokhav HaBa 2024 – The Next Star“: Wie die ESC-Auswahlshow in Israel bisher verlief

Foto: Chloe Hashemi/EBU

Bereits seit Wochen sorgt Israel auch in der ESC-Welt für Gesprächsstoff. Das Land rangiert aktuell nämlich auf dem ersten Platz der, noch nicht wirklich aussagekräftigen, Wettquoten für den Eurovision Song Contest im kommenden Mai in Malmö. Natürlich ist das insbesondere der medialen Aufmerksamkeit geschuldet, die Israel aufgrund des Krieges aktuell bekommt. Auch wenn politische Aspekte beim ESC immer eine Rolle spielen, soll es an dieser Stelle aber ausschließlich um den israelischen Auswahlprozess gehen.

Wir werfen heute einen Blick auf das, was bisher in Israel hinsichtlich der kommenden ESC-Teilnahme passiert ist. Noch vor Beginn des Krieges hat der Sender Keshet 12 bestätigt, das Castingformat HaKokhav HaBa – The Next Star als Vorentscheidung für den ESC 2024 zu nutzen. Zumindest der Act, der Israel in Malmö vertritt, soll über dieses Format gewählt werden. Nachdem der Start der neuen Staffel wegen des Krieges immer wieder verschoben wurde, ist vorgestern mittlerweile schon die dritte Episode ausgestrahlt worden.

Wie in anderen Sendungen des israelischen Fernsehprogramms auch, wird die politische Situation bei The Next Star immer wieder thematisiert. Trotzdem kommt der ESC nicht zu kurz; in der gestrigen Folge hat Jurorin Shiri Maimon zum Beispiel ihren ESC-2005-Beitrag „Hasheket Shenish’ar“ gesungen. Auch bei den Auditions selbst wird oft die Frage in den Raum geworfen, ob ein bestimmter Kandidat bzw. eine Kandidatin schon bereit sei für den ESC.

Apropos Kandidat:innen: die bisher wohl vielversprechendste Teilnehmerin der Show ist Eden Golan. Ihr gelang es – zum ersten Mal in der Geschichte der Show – 100% der Stimmen bei einer Audition zu erreichen. Eden sang den Klassiker „Rise Up“ von Andra Day (siehe oben) und überzeugte damit nicht nur alle Juror:innen, sondern auch das Publikum. Dieses Mal ist allerdings kein Live-Publikum bei The Next Star anwesend, da eine Produktion mit so vielen Menschen in einem TV-Studio aktuell zu gefährlich wäre. Stattdessen wählt eine „Zuschauerjury“ mit, die die Auftritte über Monitore zu Hause sieht.

In der ersten Folge haben es zudem die 16-jährige Lian Biran und Shay Tamino geschafft. Shay dient beim Militär und möchte während des Krieges auch vor Soldaten auftreten und ihnen so Kraft schenken. Übrigens moderiert erneut ESC-2019-Gastgeber Assi Azar gemeinsam mit Rotem Sela die israelische Castingshow. In der Jury sitzen neben Shiri Maimon auch der als strengster Juror geltende Produzent Asaf Amdursky und die beiden Musiker Itay Levy und Keren Peles. Das Panel wird kompletiert von Schauspieler Ran Danker und – ganz neu in der Runde – Aden Hason.

Weiter ging es mit der Show dann erst am vergangenen Wochenende mit der zweiten Episode. Hier hat es unter anderem Jonathan Bitton eine Runde weiter geschafft, der direkt mit einer ganzen Band aufgetreten ist, die an einem gedeckten Tisch saß. Sie sangen einen sehr folkloristischen Indie-Song auf Hebräisch. Dabei rappte Jonathan zwischendurch und hat einen völlig unverwechselbaren Style auf die Bühne gebracht.

Besonders aufgefallen ist auch Sänger Arik Sinai (siehe oben). Der 74-jährige findet, dass es für den ESC nie zu spät ist und sein Alter ihm dabei nicht im Weg stehen sollte. Er ist in Israel eine bekannte Persönlichkeit und hat in den 80ern vor allem mit nostalgischen, emotionalen Songs Erfolge gefeiert. Arik wurde vom Produktionsteam für die Castingphase ausgesucht.

Die dritte und damit aktuellste Folge wurde dann bereits einen Tag später, am Sonntag, im israelischen TV ausgestrahlt. Sie startete mit dem Soldaten Shaoli Grinlik, der aktuell im Gazastreifen gegen die Hamas kämpft. Juror Asaf hat seine Performance zwar nicht überzeugt, die restlichen Jury-Mitglieder fanden sie aber toll und brachten Shaoli eine Runde weiter. Unter anderem war auch Ido Bartal Teil der dritten Folge. Er ist vor allem als Schauspieler in Israel bekannt und überzeugte die Jury und das Zuschauer-Panel:

In der Zwischenzeit hat die letztjährige ESC-Vertreterin Israels, Noa Kirel, ihren Beitrag „Unicorn“ in einer neuen Version veröffentlicht. Er trägt nun den Zusatz „Hope Version“ im Titel und kann hier gehört werden.

Wie lange genau die aktuelle Staffel des israelischen The Next Star dauern wird, ist unklar. Die Sendetermine der einzelnen Folgen werden spontan bekanntgegeben. Vermutlich wird der ESC-Beitrag des siegreichen Acts für Malmö intern bestimmt; auch hier ist aber noch nichts offiziell.

Wie findest Du die bisher bekannten Teilnehmer:innen der israelischen Auswahlshow für den ESC 2024? Lass es uns wie immer gerne in den Kommentaren wissen.



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34 Comments
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Rainer 1
2 Jahre zuvor

Woww. Eden gola hat jetzt echt eine fabelhafte stimme. Am besten mit einer hebräisch gesungenen ballade. Der absolute burner wäre natürlich wenn sie mit etwas arabisch gesungenen in malmö überraschen würde.
Aber grossartige stimme

DoDo
DoDo
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Stimmt, grandioser Live-Gesang. Kann ich mir gut mit einer Ballade beim ESC vorstellen. Allerdings passt zu dieser Stimme, meiner Meinung nach, eher ein Song auf Englisch.
Hauptsache es wird nicht wieder eine Dance-Break-Nummer á la SloMo & Unicorn. Davon gab und gibt es in der letzter Zeit mehr als genug. Malta lässt grüßen.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Vor allem würde zu ihr eher was ruhiges, intimes passen. Für die typischen Castingshow-Belting-Balladen, die bei ESC ja sowieso nicht mehr wirklich funktionieren, klingt sie ein bisschen zu quietschig.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Zum ersten Mal ist Schweden nicht Erster bei den Wettquoten und ich denke, Israel wird den ersten Platz wohl bald räumen müssen.

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Schweden war 2023 zum ersten Mal seit 2015 wieder lange auf Platz 1 der Wetten. 2016 war Russland Hauptfavorit, 2017 war das Italien, 2018 Israel, 2019 Niederlande, 2020 Island und Bulgarien, 2021 Malta/Schweiz/Italien/Frankreich und 2022 die Ukraine.

pasq
pasq
2 Jahre zuvor
Reply to  ECD534

Matty meint wohl die Odds, bevor überhaupt Songs bekannt sind. Denn da war Schweden immer auf Platz 1!

Im Verlauf der Saison haben es dann andere Länder, wie von dir erwähnt, auf den 1. Platz geschafft..

Denke aber, dass sich Schweden im Februar Platz 1 zurückerobert.. 😉

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  ECD534

Ja vor dem ESC wetten alle auf Schweden weil man Schweden halt „vertrauen“ kann. Dass die weit oben landen ist wahrscheinlich, deswegen Wetten alle auf Schweden bis die erste Songs reinflattern

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
2 Jahre zuvor

Bei Eurovoix wird über Hakokhav Haba überhaupt nicht berichtet – und das hat Gründe: https://eurovoix.com/2023/11/20/statement-eurovoix-coverage-israel-eurovision-song-contest/

Rainer 1
2 Jahre zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Stimmt. Es ist eine, meiner meinung nach, ungute tendenz in der esc-bubble zu spüren. Vor allem im norden und uk/irl

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Dieser latente Antisemitismus auf Wiwibloggs ist so erschreckend wie ekelerregend. Fand das vorhin sehr gut von dir, dass du dem mal was entgegen gesetzt hast!

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@Nils

Ein weiterer Grund Wiwibloggs zu ignorieren, abgesehen davon dass ich die alle fürchterlich nervig und vor allem unnatürlich finde. Besonders Deban will ich jedes Mal wenn er dieses ultranvergive „Yes Honeeeeey“ von sich gibt zurufen: „Halt einfach deine ******!!“

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@ESC1994 – finde die WiWi-Typen auch unerträglich, völlig hysterisch.

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

War das jemals anders? Meine Erfahrungen mit dem Eurofandom waren seit Liverpool ausschließlich negativ. Wiwibloggs ist mittlerweile teilweise ein nicht moderierter Nazitreff. Aber Twitter bei ist genauso fürchterlich.

Rainer 1
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@ nils, dafür bin ich jetzt auf wiwiblogg zur unerwünschten person erklärt worden😀😉

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@ Rainer1
Angesichts des aktuellen Zustands der dortigen Kommentatorenschaft kannst du dir das eigentlich wie einen Orden ans Revers heften.

ECD534
ECD534
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

@Rainer 1 Gut, dass du WordPress verknüpft hast, so kann ich dich besser erkennen. Spaß beiseite, ich hab mich auch schon des öfteren unbeliebt gemacht, weil ich einige Personen dort (zurecht) als rechts bis fernrechts bezeichnet hab. Vor allem dieser Bejba-Typ ist mir, und vielen anderen dort, ein Dorn im Auge und wird regelmäßig bis zum geht nicht mehr gedownvoted, ferner hat der (oder sie?) höchstwahrscheinlich noch Zweitaccounts in der Kommentarsektion, was Wiwibloggs nur noch unsympathischer macht. Dann doch lieber das neutrale und angenehme esc-kompakt, das ist wenigstens nicht ultra toxic

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Das Statement von Eurovoix kann ich nachvollziehen, denn -wenn ich es richtig verstanden habe- war der Grund für ihre Entscheidung nicht über „Hakokhav Haba“ zu berichten nicht der Krieg an sich, sondern ein Clip in welchem einige Juroren und Teilnehmer in Millitäruniform gezeigt wurden.

Wie bereits geschrieben, ich kann dies nachvollziehen bezüglich des Clips, aber es ist nicht meine Ansichtssache! Ich persönlich würde trotzdem weiterhin über den israelischen Vorentscheid berichten, wenn ich eine ESC-Fanseite betreiben würde! Ganz nebenbei finde ich es furchtbar, wenn einige Medien/Menschen Israel mit Russland vergleichen!

Jared
Jared
2 Jahre zuvor
Reply to  SanomiKedvesem

Die Kritik an Israel ist durchaus berechtigt, man muss nicht gleich von Genozid sprechen, das wäre übertrieben, aber wenn man das was hier passiert nicht sieht, will man es nicht sehen. Ich glaube, wenn Deutschland nicht „diese Vergangenheit“ hätte, würde man auf diesen Krieg anders schauen. Dennoch rechtfertigt nichts diesen Hamas-Überfall auf Israel und die damit einhergegangenen Greueltaten.

Jared
Jared
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

Jeden der sich aktuell kritisch über Israel äußert direkt als Nazi abzustempeln, oder Antisemitismus vorzuwerfen, wie es hier in den Kommentaren auf dem Blog auch schon passiert ist, ist jedenfalls eine sehr einseitige Ansicht. An diesem Menschensterben tragen beide Seiten Mitschuld und das Israel jetzt massiv den Süden von Gaza bombardiert, wohin die Menschen fliehen sollten, geht mal gar nicht. Ich stehe weder auf der einen noch auf der anderen Seite, aber einen Punkt vertrete ich: Man kann nicht einer Seite allein alle Schuld geben, auch wenn das manche hier nicht verstehen können/möchten, weil es nicht in ihr Weltbild passt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

@Jared

Das sehe ich im Grunde genauso wie Du. Diese Antipathie und der Hass beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Deshalb weigere ich mich auch, irgendeine Partei zu ergreifen. Es ist überall schrecklich, wenn unschuldige Menschen leiden müssen und sterben, egal ob im Gazastreifen oder in Israel (oder sonstwo auf der Welt).
Finde es aber richtig, dass Israel am ESC weiterhin teilnimmt, denn im aktuellen Fall sind ja die Hamas diejenigen, die Israel zuerst angegriffen hat. Die Situation ist ja anders als in Russland, die sich einfach die Ukraine wieder aneignen wollen.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

Die Hamas mit dem Iran im Hintergrund haben das große Ziel Israel komplett zu vernichten. Und deshalb wird Israel gerade zum großen Kriegstreiber und Massenmörder konstruiert. Jeder sieht die schrecklichen Bilder aus dem Gazastreifen und es ist genauso von Hamas gewollt das Israel dafür verantwortlich gemacht wird. Klar ist Israel auch nicht unschuldig und die Regierung darf auch kritisch hinterfragt werden aber trotzdem verteidigt sich Israel nur und muss dies auch tun. Man kann Schuld auf beiden sehen man sollte aber nicht aus den Augen verlieren welche Schuld überwiegt und um was es eigentlich geht. Es ist ganz schrecklich, im Grunde ist es so das die Palästinenser von der Hamas geopfert werden um Israel zu vernichten. Es zum heulen. Was den ESC betrifft fände ich es völlig falsch Israel aus dem selben Grund auszuschließen wie Russland. Genauso unerträglich fände ich es wenn Russland deswegen beim ESC wieder mitmachen dürfte.

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Großen Respekt an die Israelis, dass sie das in dieser Situation so durchziehen. Ist sicherlich nicht einfach.

Ich bin und bleibe kein großer Fan von Castingformaten als ESC-Vorentscheid, aber für Israel hat es ja gut funktioniert in den letzten Jahren. Bin gespannt, wie man am Ende den Song findet, da gab es ja im Prinzip schon alles.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Mir ist ja echt ein Rätsel, warum diese Show nirgendwo außerhalb Israels funktioniert hat. Gerade mit der App-Beteiligung ist sie doch wie gemacht für die heutige Zeit. War es vielleicht vor 10 Jahren noch zu früh und gerade die mittelalten Generationen noch nicht ausreichend mit Smartphones ausgestattet? Keine Ahnung.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Ich denke, dass es vor rund 10 Jahren wirklich noch zu früh war und -vor allem in Deutschland- gab es damals auch schlechte Presse, woran RTL allerdings nicht ganz unschuldig war. Allerdings kam mit Leony eine heute immer noch sehr präsente Sängerin als Gewinnerin hervor.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Ich denke einfach der Markt für Castingshows war in Deutschland damals schon übersättigt und für eine weitere Show einfach kein Platz.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Den Jonathan Bitton finde ich super. Wow, tolle Stimme, zum Wohlfühlen. 😍bin sowieso der Ansicht, dass es endlich mal vorbei sein sollte mit dem Jugendwahn beim ESC.

Gerald
Gerald
2 Jahre zuvor

So oder so sollte Israel verzichten

Rainer 1
2 Jahre zuvor
Reply to  Gerald

@gerald. Warum? Sollte die ukraine auch verzichten weil sie angegriffen werden?

Richard
Richard
2 Jahre zuvor

Ich war sonst immer stummer Leser aber bei dem Thema muß ich auch mal meinen Mund aufmachen. Wen wundert denn der Antisemitismus und ganze unbegründete Israelhaß in dieser Fangemeinde, bei dem ganzen Linksruck schon seit Jahren? Es muß alles politisch korrekt sein von Bandnamen über Songtexte. Jeder VE-Teilnehmer wird auf Herz und Nieren geprüft ob er eine „problematische“ Verganenheit hat sehe Ikke Hüftgold. Und unter den woken ist es jetzt auch en vogue daß man die homophoben Palestinenser unterstützt und Juden verachtet. Schon 2019 hat man den Judenhassern von Hatari zugejubelt und die verdiente jahrelange Sperre gegen Island blieb aus weil die EBU Angst vor dem antisemitischen Mob hatte. Und auch heute sieht man bei Generation Z daß sie alle blind der Hamas hinterher rennen weil das halt Trend ist auf Ticktock und wo sonst. Und jetzt wo Israel gerade Opfer einer erneuten Schoa wird, jubeln sie alle. Wenn euch das alles noch überrascht dann verfolgt ihr offenbar keine Nachrichten.

Ich bin froh daß ESC Kompakt sich nicht dem wütenden Mob beugt und weiterhin über diesen tollen Vorentscheid berichtet. Solltet ihr euch den Antisemiten von Wiwibloggs und Eurovoix anschließen bin ich aber weg da könnt ihr euch sicher sein

4porcelli - keep the 🦦 warm United24
4porcelli - keep the 🦦 warm United24
2 Jahre zuvor
Reply to  Richard

Ach Gott, neues Profil? So nen Text hatten wir doch letztens schon.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Richard

Jap, die bösen Woken sind Schuld daran, dass die armen Leute jetzt nur noch rechts wählen können. Mir kommen die Tränen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Jetzt posten hier auch schon die Dauerempörten, ich fasse es nicht…..

Ich als linksliberaler Sozialdemokrat alter Schule mit stark humanistischer Prägung kann mit amerikanisierten Modewörtern wie „woke“ nichts anfangen. Zudem finde ich die Attitüde und die Musik von Herrn Hüftgold einfach nur zum K*****, dazu braucht es keinen politischen Aktivismus. Meine Güte….

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Danke, dass ihr weiterhin über Israel und den israelischen Vorentscheid berichtet und nicht unter antisemitischen Forderungen einknickt, wie es wiwibloggs und auch (mein sonst sehr geschätztes) eurovoix getan haben und immer noch tun. Israel muss beim ESC dabei sein und man kann die Situation zu 0% mit dem Ausschluss Russlands vergleichen, wie es zuletzt vor allem britische-, insgesamt aber immer mehr ESC-„Fans“ tun und deshalb die Rückkehr Russlands fordern. Wobei ich diese dann definitiv nicht als echte Fans bezeichnen würde.
Man darf nicht vergessen, dass Israel seine Bevölkerung gegen den Terror der Hamas verteidigt und der effektivste Schutz dieser die „Auslöschung“ der Terroristen ist. Dass dabei israelische Raketen/Bomben etc. zivile Einrichtungen treffen, liegt daran, da sich die Terroristen unter Krankenhäusern verstecken und die Zivilbevölkerung im Gazastreifen als Schutzschild benutzt. Natürlich finde ich es auch nicht gut, wenn Menschen durch israelische Waffen sterben und die Koordination der Räumung der Kampfgebiete ist auch noch verbesserungswürdig. Allerdings liegt die Ursache dieser prekären sozialen Situation allein bei den Hamas-Terroristen.

Insgesamt folgt Terrorismus doch immer demselben Schema(, das mit populistischen Kommunikationsstrategien zu vergleichen ist):
möglichst brutaler Terrorangriff mit möglichst vielen unschuldigen Toten -> eine noch heftigere Reaktion der Gegenseite, im Optimalfall für die Terroristen über einen längeren Zeitraum -> dadurch viel mediale Aufmerksamkeit für die harten Verteidigungsmaßnahmen gegen den Terror -> mehr und mehr Kritik an Gegenschlag und dadurch Entfernung von dieser Seite -> Terrorakt gerät in Vergessenheit, mehr Sympathien für die angeblichen Opfer, nämlich die Terroristen -> weniger Unterstützung für Gegenschlag, dadurch dieser nicht mehr wirksam -> Terror überlebt und demonstriert seine Kraft, Ziele des Terrors werden zumindest annähernd erfüllt
Diese „Kommunikationsstrategie“ (klingt perfide, ist aber wissenschaftlich als solche anerkannt) gegenüber der Außenwelt wird von der Hamas genau so durchgeführt und dadurch wird der Antisemitismus wieder zurück auf die Weltbühne geholt.
Sorry für diesen politischen Exkurs, aber da ich mich bisher zu diesem Thema hier noch nicht geäußert hatte und aktuell sehr viele wirre Ansichten herumschwirren, sah ich mich gezwungen, diesen längeren Kommentar zu verfassen

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor

Eden Golan weiß genau was die Juries hören wollen und liefert das auch perfekt
Das erinnert mich an eine „The Taste“ Kochshow Kandidatin die meinte:
„Die Juroren wollen immer was mit crunch, ich weiß auch nicht wieso“