Nikkie de Jager gewinnt für die Moderation des ESC 2021 den Goldenen Televizier-Stern

Bild: Instagram @nikkietutorials

Nikkie de Jager, auch bekannt unter ihrem YouTube-Pseudonym NikkieTutorials, hat für ihre Moderation des Eurovision Song Contest 2021 den wichtigsten Fernsehpreis der Niederlande gewonnen. Jahr für Jahr verlieht die TV-Zeitschrift „Televizier“ diese Auszeichnungen auf ihrer Goldener Televizier-Ring Gala (Gouden Televizier-Ring Gala). Der besten Moderatorin und dem besten Moderator des Jahres wird in diesem Rahmen der Goldene Televizier-Stern (Gouden Televizier-Ster) verliehen.

Der Preis für die beste Moderatorin ging in diesem Jahr also an Nikkie, die sich damit bei der Publikumsabstimmung gegen zwei Konkurrentinnen durchsetzte. Chantal Janzen, die neben Nikkie sowie Jan Smit und Edsilia Rombley, ebenfalls den ESC 2021 moderiert hat, konnte in diesem Jahr nicht nominiert und gewählt werden, weil die den Preis in den vergangenen drei Jahren am Stück (!) gewonnen hatte. Übergeben wurde Nikkie die Trophäe vom niederländischen ESC-Kommentator Cornald Maas.

Zur Begründung der Entscheidung schreibt der Televizier auf seiner Webseite:

„Die extravagante Nikkie stahl die Show beim Eurovision Song Contest, den sie präsentierte, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Ein Naturtalent. Außerdem war sie Gastgeberin der Castingshow ‚Make-Up Cup‘.“

Nikkie selbst zeigte sich natürlich überglücklich:

„WAS IST DA NUR GERADE PASSIERT?! 🤯 vielen Dank, dass ihr mich zur besten Moderatorin des Jahres 2021 @televizier gemacht habt 🤩 Ich kann euch nicht genug für all die Stimmen, Liebe und Unterstützung danken! ✨ 2020 war vielleicht das dunkelste Jahr meines Lebens, aber verdammt, 2021… ICH LIEBE DICH!!! 😅 es war eine unglaubliche Ehre mit @mariekeelsinga & @helenehendriks1 nominiert zu sein 🔥 ihr seid meine Gewinner! Vielen Dank an die großartige Crew, mit der ich dieses Jahr zusammengearbeitet habe, ohne euch hätte ich es wirklich nicht geschafft!“

Nikkie sollte beim ESC 2020 ursprünglich „nur“ als eine Art Online-Gastgeberin fungieren. Nach der Absage war sie auch in die Ersatzshow „Eurovision: Europe Shine A Light“ eingebunden und wurde für den ESC 2021 dann zu einer gleichwertigen Moderatorin neben den bereits zuvor gesetzten Chantal Janzen, Edsilia Rombley und Jan Smit befördert. Beim ESC selbst stach sie aus diesem Quartett deutlich hervor, da waren sich Blogger Max und die ESC-kompakt-Leser im Nachgang einig. Und das will durchaus etwas heißen: Bei Nikkies erster Nominierung waren einige Kommentare hier auf ESC kompakt eher skeptisch bis herablassend – vielleicht ein guter Zeitpunkt, den ein oder anderen davon kritisch zu reflektieren.

Wir gratulieren Nikkie herzlich zu ihrem verdienten Preis!


15 Kommentare

  1. Glückwunsch!
    Unvergessen bleiben für mich vor allem die Interviews mit den Teilnehmern in ihren LookLab Videos, besonders der herrliche Lachanfall mit Jendrik

    • Uuuh…liebe Gaby, echt? Ich fand Edsilia von den vier Moderatoren am schwächsten. Aber bereits im Vorfeld äußerte ich mich kritisch gegenüber Edsilia.
      Bei Nikki…naja…das war schon leichtes Spiel bei den drei „Schluck Wässern um die Ecke“. Schließlich hatte sie am allerwenigsten zu verlieren.
      Jetzt ist sie in der Hall of Fame der ESC-ModeratorInnen neben u.a. Petra Mede, Anke Engelke und Lempilampi aufgenommen worden.

      • Eindeutig am unsympathischsten fand ich die Chantal. Sie fand ich jetzt zu distanziert und unterkühlt. Irgendwie überhaupt nicht herzlich.

  2. Gerade die Interviews mit den Teilnehmern machen sie zur verdienten Gewinnerin. So authentisch hätte das keiner der anderen Grinsebacken hinbekommen.

  3. Glückwunsch!
    Nikki hat Ihren Part wirklich gut gemacht, die ESC Moderation insgesamt ist aber seit Jahren die größte Schwachstelle, egal ob in Lissabon, Kiev, Israel oder den Niederlanden.
    Vielleicht können die Italiener dieses Korsett an immer gleichen Abläufen nächstes Jahr etwas aufbrechen.

    • Du hast recht. In den letzten ESC-Jahren waren die Moderatoren-Teams schlecht. Meiner Meinung nach liegt es an den zu vielen ModeratorInnen auf der Bühne. Jeder von ihnen will sich vor Europa profilieren. Dabei verlieren alle. – Petra Mede hat 2013 professionell bewiesen, dass man/frau den Moderatorenjob auch allein bewältigen kann.

      • Das wichtige ist, dass es ein drehbuch mit klarer Rollenverteilung für die ModeratorInnen gibt; Petra und Mans 2016 waren dafür das perfekte Beispiel. Meistens schreien alle nur „Let’s party, Europe“ und sind von der Rolle her nicht unterscheidbar, so dass man nur 1 brauchen würde.

  4. Bei mir ist weder von der Moderation an sich noch von Nikki speziell etwas Besonderes in Erinnerung geblieben.
    Es war ganz ok.

    Die oben erwähnten Kommentare zu lesen, fand ich aber schon etwas beschämend.

    Ich sehe es als Anlass, mal wieder in mich zu gehen und zu hinterfragen, wie ich mit meinen Mitmenschen, ganz egal, wie ich zu Ihnen stehe und ob ich sie kenne, umgehe.
    Klingt jetzt wahrscheinlich schmierig, aber aus manchen Anlässen mach ich das. Einer war u.a. mal der Film ‚Cloud Atlas‘ (jetzt wird’s auch noch peinlich, ist aber echt so), ein anderer mein zwischenzeitlicher Einsatz in einer Service Hotline.. (unglaublich, was man da erlebt)

    Also ich sag auch Glückwunsch!

  5. Naja, erstmal Glückwunsch. Trotzdem stellt sich mir die Frage, was sie so viel besser gemacht hat, als ihre Kollegen. Viele ihrer Auftritte waren aufgezeichnet. Bei den Liveshows war sie doch nur dazu da, damit nicht so viel Platz ist bei der Bühne. Ansonsten hat sie ja nicht allzuviel beigetragen bei den Liveshows, da haben die anderen die Hauptarbeit gemacht. Vielleicht hat sie den Preis auch nur deswegen gekriegt, damit sich an ihre Youtube-Follower anbiedern kann. Ansonsten kann man ihre Leistung doch nur als durchschnittlich bezeichnen.

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