Nordmazedoniens Beitrag für den ESC 2022: „Circles“ von Andrea

Andrea vertritt mit „Circles“ Nordmazedonien beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin. Das wurde heute Abend im Rahmen der Fernsehsendung „Stisni Play“ bekanntgegeben, die dann doch zu einer richtigen Vorentscheidungsshow wurde.

Zur Wahl standen im Rahmen der Vorentscheidung „Za Evrosong 2022“ insgesamt sechs Künstlerinnen und Künstler. Deren potenzielle ESC-Beiträge wurden vor einer Woche veröffentlicht. Seitdem konnten die nordmazedonischen Fans im Rahmen eines Online-Votings über die Beiträge abstimmen. Das Ergebnis dieses Votings floss zu 50% in das heutige Ergebnis ein, über die anderen 50% entschied eine Jury.

Während die Juroren Andrea mit „Circles“ ganz vorne gesehen haben, haben die Zuschauer 12 Punkte an Victor und „Superman“ vergeben. Das führte zu einem Gleichstand der beiden und deshalb entschied am Ende das Votum der Jury: Andrea darf mit „Circles“ nach Turin fahren.

Nordmazedonien hatte zuletzt regelmäßig auf eine interne Auswahl gesetzt. 2019 gelang mit Tamara Todevska und ihrem „Proud“ sogar das beste ESC-Ergebnis aller Zeiten inklusive des Sieges bei den Jurys. Im Dezember hat sich die Rundfunkanstalt MRT dennoch dazu entschieden, in diesem Jahr auf eine öffentliche Vorauswahl setzen. Vermutlich war auch einer der Gründe, dass es Vasil in Rotterdam nicht geschafft hat, sich mit „Here I Stand“ für das Finale zu qualifizieren.

„Circles“ wurde von Andrea selbst, die mit vollem Namen Andrea Koevska heißt, und Alexander Masevski geschrieben. Die Sängerin stammt aus Skopje und lebte als Kind zwischenzeitlich mit ihrer Familie in New York. Ihre Karriere begann sie mit Instagram-Videos, wurde so entdeckt und dann von ihrem Produzenten (und jetzigem Co-Autor ihres ESC-Beitrags) dazu motiviert, Musik zu studieren. Seit 2020 hat Andrea drei Singles veröffentlicht – mit der vierten darf sie nun zum ESC nach Turin.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der nordmazedonische Beitrag „Circles“ von Andrea?

  • ist so lala (39%, 206 Votes)
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  • ist ganz furchtbar (3%, 14 Votes)

Total Voters: 533

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30 Kommentare

  1. Na ja. Ganz in Ordnung, aber ich kann mir schon zum jetzigen Zeitpunkt kaum vorstellen, dass die Nummer das Halbfinale übersteht – dafür ist der Song einfach zu unauffällig.

  2. Uff, der Versuch fehlende Ideen (der Song ist melodisch nach dreißig Sekunden ausrrzählt) zu kaschieren, wird mit unpassenden Technikspielereien gewagt. Das ist leider gar nichts für den Wettbewerb.

  3. Im Refrain klingt es OK, die Strophen sind furchtbar. Englisch kann schon echt hässlich klingen, dabei ist ihre Aussprache gar nicht so schlecht, es ist mehr diese gepresste Betonung. Wie schon gesagt im Refrain klingt es aber dann ganz gut. Ich hoffe nur, dass sie den live auch singen kann.

  4. Ein Glück das uns dieser nervige Superman erspart geblieben ist. Ich hatte schon echt Angst.
    Ich freue mich sehr das Andrea gewonnen hat und würde sagen: Nord-Mazedonien ihr habt alles richtig gemacht!“ „Cicles“ war die einzige und beste Option. Der Song ist zwar kein Überflieger, gewinnt aber sehr viel durch Andreas Stimme und Auftreten. Ich bin schon sehr gespannt wie er in Turin abschneiden wird und wünsche ihm wenigstens einen Finalplatz. Was dann passiert werden wir sehen.

  5. Ich kann mit dem Song sehr, sehr gut leben aber Superman wäre noch besser gewesen. Das Online-Voting hatte Superman deutlich gewonnen. Nur bei den Jurys kam der Song nicht ganz so gut an. Am Ende gab es Punktgleichstand und Andrea gewann wegen der Jury.

  6. Ihre Darstellung des Songs finde ich auch ein wenig irritierend. Irgendwo zwischen pseudo-cool, gewollt erschüttert und wütend. Irgendwie ein fast schon tragischer Versuch dem Song mit Mimik und Gestik doch nur irgendwie Tiefe zu geben.

    Superman wäre zumindest unterhaltsam gewesen.

  7. Einzig richtige Wahl und mit dem richtigen Staging sehe ich die Chance ein Finale zu erreichen. Hausmannskost. Wobei wenn ich ehrlich bin, dann finde ich den Supermann schon sehr ansprechend, nicht songwise.

  8. Schade, an diesem Titel kann ich nun überhaupt nicht Interessantes finden. Dabei hätte es mit Kalys „Love and light“ eine tolle Alternative gegeben.

  9. Also ihr könnt sagen was ihr wollt, der Song is zumindest stand jetzt mein Gewinner. Ich liebe den Song 😅

    Übrigens schöne Grüße aus der Stadt, die den letzten JESC ausgerichtet hat 🙂

  10. Die Produktion bzw. das Arrangement des Songs gefällt mir richtig gut ( daher hat es gerade noch zu „so lala“ gereicht).
    Den Rest finde ich schlimm: Die Melodie ist uninspiriert, Andreas Stimme ist so gar nicht meins, dieses latente Dauervibrato („listenääääähn“) geht mir auf die Nerven und ihre aufgesetzte „Ich bin gleichzeitig verletzt und angepisst“-Attüde passt so gar nicht zum Floskel-Allerlei des Textes.
    Fazit: Würde eine andere Sängerin zu genau diesem Sound einen anderen Text zu einer anderen Melodie singen, würde ich es wohl mögen 😉

  11. Irgendwie läuft der Titel auch im Kreis….. Bemüht anspruchsvoll, berührt mich aber leider gar nicht. Von daher reicht es nur zu 3 von 12 Punkten.

  12. Ich finde den Song und die Sängerin echt in Ordnung. Wenn es aus Holland oder Norwegen wäre hätten hier die meisten möchte gern „MusikExperten“ in den Kommentaren positiv geurteilt..Das ist leider auch beim Voting das größte Problem für Nord Mazedonien..es wird nicht für den Songs gevotet sondern für das Land, egal was es für ein Schrott an Lied/Interpret schickt.

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