Norsk Melodi Grand Prix: Final-Beitrag „Attention“ von Ulrikke Brandstorp veröffentlicht

Der vierte vorab feststehende Finalbeitrag für die diesjährige norwegische Vorentscheidung zum ESC wurde veröffentlicht: „Attention“ von Ulrikke Brandstorp. Dieser Song steht damit als siebter für das Finale fest (die anderen Titel siehe unten), das am 15. Februar in Trondheim ausgetragen wird. Aufgeführt wird der Titel aber auch bereits am Samstag im vierten Halbfinale des MGP. Dort treten dann vier Beiträge aus West-Norwegen an, von denen sich nur einer für das Finale qualifiziert und dort dann also auch auf Ulrikke trifft.

Ulrikke Brandstorp – Attention

Ulrikke Brandstorp (24) aus Sarpsborg wurde dem norwegischen Volk spätestens mit ihrem zweiten Platz in der TV-Show Stjernekamp im Jahr 2018 sehr bekannt. Bereits im Jahr zuvor nahm sie am Norsk Melodi Grand Prix teil und erreichte mit dem Song „Places“ das Goldfinale. Im Sommer 2019 gastierte sie bei „Allsang på Grensen“, wo sie zusammen mit Ben Adams von der Gruppe A1 den Hit „Shallow“ sang. Das Duett wurde mehr als 2 Millionen Mal online gesehen und war eines der Gesprächsthemen in Norwegen.

Im Herbst 2019 und ab März 2020 ist Ulrikke im Folketeater in Oslo zu finden. Dort spielt sie Liesl, eine der Hauptrollen in „Sound of Music“ – MGP bringt Menschen aus dem In- und Ausland auf eine große Party! Es fesselt und verbreitet Freude! Es ist unglaublich, wieder ein Teil davon zu sein, also freue ich mich wirklich auf „das ganze Paket“!

Wir haben schon mehrfach berichtet, dass aufgrund des 60-jährigen Jubiläums des Melodi Grand Prix fünf Halbfinale und ein Finale organisiert werden. Alles dazu könnt Ihr hier nachlesen. Für das Finale stehen bereits die folgenden Beiträge fest (die Videos sind in den entsprechenden Artikeln verlinkt):

1. Halbfinale: Raylee – Wild
2. Halbfinale: Rein Alexander – One Last Time
3. Halbfinale: Kristin Husøy – Pray for Me

Gesetzter Finalist 1: Sondrey – Take My Time
Gesetzter Finalist 2: Didrik & Emil Solli-Tangen – Out of Air
Gesetzter Finalist 3: Akuvi – Som du er

Aufgrund des 60. Jubiläums des Norsk Melodi Grand Prix in diesem Jahr ist die Vorentscheidung umfangreicher als früher. Hier haben wir das Verfahren beschrieben.

Wie findet Ihr den Song? Welche Chancen seht Ihr für den Beitrag im Finale des Melodi Grand Prix? Und was könnte er in Rotterdam reißen? Kommentiert gern unter diesem Beitrag.

Für das Halbfinale am Samstag bieten wir Euch einen separaten Live-Chat an. Der Artikel dazu erscheint am Samstagvormittag. 


18 Kommentare

  1. Attention! A little care!

    Ach ne, doch nicht. Hier geht es genau gegenteilig, nämlich eher sanft zu. Bis auf ein paar dramatische Aufwallungen. Ja, alles in allem ein ganz netter Song. Für drei Minuten bekommt sie meine Attention. Danach wird es eher schwierig.

  2. Also das gehört schon zu den besseren Songs in Norwegen. Finde aber das der Song bei einem anderen Arrangement viel mehr Potential gehabt hätte. So bleibt es etwas farblos und flach….

  3. Also Ulrikkes Song finde ich von allen 5 schon feststehenden Finalisten am besten.
    Ich glaube dass wird weit kommen. Ob es allerdings auf den 1. Platz des Vorentscheids kommt bleibt abzuwarten.

  4. Der Song beginnt flach, die leisen, hohen Töne bekommt sie wohl nicht so gut hin. Ist wohl auch nicht so leicht. Aber der Refrain reisst’s raus, der gefällt mir richtig gut. Hat Power, wie ich finde.

  5. Mein neuer norwegischer Favorit (vorher war das „Wild“, und den abzulösen wäre eigentlich nicht so schwer gewesen 😉 )
    Erfindet das Rad nicht neu, aber macht mehr aus sich als das ähnlich gelagerte „Dark Water“ aus Tschechien und Ulrikke ist gesanglich ohnehin eine sichere Bank. Ich setzte aber auch noch große Erwatungen in Tone Damli nächste Woche.

  6. Nach der gelungenen Premiere des spanischen ESC-Beitrages ist hinterläßt auch der Song von Ulrikke einen positiven Eindruck bei mir! Eine Ballade mit einer gelungenen Mischung aus Kraft und leisen Tönen. Wenn sie es im Finale eindrucksvoll auf die Bühne bringt und die Inszenierung stimmt, dann kann sie den Wettbewerb auch gewinnen und Norwegen vertreten.

  7. Eventuell etwas fehl am Platz aber Marie Reim, die Tochter von Matthias Reim und Michelle, verwendet seit längerem den #germany, außerdem wurde von 2 Schlagerforen bereits gemunkelt ob sie zum Esc fährt und just heute hat sie bekannt gegeben dass am 28.02. Also einen Tag nach ULFR ihre erste Single erscheint

    • Ist zwar höchstwahrscheinlich musikalisch meine Wellenlänge, aber es wäre wieder mal Zeit für einen deutschsprachigen Beitrag beim ESC. Viel zu verlieren haben wir eh nicht und an Schumacher, Köster und Santos denke ich nicht gerade mit Begeisterung.

  8. Klingt sehr vernünftig und kann sicherlich viele Stimmen sammeln.
    Ich sehe bei der Performance schon das Feuerwerk und die Windmaschine auf Hochtouren laufen.

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