Norwegen: Final-Beitrag „Barndomsgater“ von Stavangerkameratene veröffentlicht

Der Norsk Melodi Grand Prix 2021 läuft, ab dieser Woche kennen wir die regelmäßigen Veröffentlichungstermeine. Nachdem letzten Freitag mit KEiiNO und TIX die ersten beiden für das Finale feststehenden Künstler ihre Lieder veröffentlicht haben, ziehen heute Stavangerkameratene nach. Morgen stehen sie mit ihrem Titel „Barndomsgater“ (Kindheitsstraßen), geschrieben von Tommy Fredvang, Lars Horn Lavik, Robin Sharma und Glenn Lyse, auf der Bühne in Oslo.

Die vier Kameraden aus Stavanger sind in Norwegen vielen aus dem Fernsehen bekannt. Kjartan Salvesen gewann 2004 Idol. Tommy Fredvang ist unter anderem aus X Factor 2009, Stjernekamp 2015 und dem Erfolg „Vi elsker ABBA“ (Wir lieben ABBA) bekannt. Glenn Lyse gewann 2007 Idol und Ole Alexander Mæland war vier Jahre lang Sänger der bekannten Band Elle Melle.

„Es ist eine starke Freundschaft geworden. Es begann mit vielen Auseinandersetzungen, und jetzt ist es nur noch Gesang und Musik“, lacht Salvesen im Gespräch mit NRK. Vier Jahre nach ihrem Debüt haben die Jungs zwei Alben, über 50 Millionen Streams auf Spotify, über 6 Millionen Aufrufe auf YouTube, mehrere Gold und Platin-Trophäen sowie eine Reihe von Tourneen durch Norwegen hinter sich. Sie gelten heute als eine der beliebtesten Live-Bands Norwegens.

„In unserem Song geht es ein wenig um das, was wir alle durchgemacht haben, um ein wenig über das gelebte Leben nachdenken zu können und stolz auf das zu sein, was man erreicht haben. Wir freuen uns auf die diesjährige Party“, sagt Fredvang.

Stavangerkameratene – Barndomsgater 

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Das morgige zweite Halbfinale begleiten wir mit einem Live-Chat.

Diese Beiträge stehen bereits für das MGP-Finale fest (die Videos sind in den entsprechenden Artikeln verlinkt):

1. Halbfinale: Blåsemafian feat. Hazel – Let Loose

Gesetzter Finalist 1: KEiiNO – Monument
Gesetzter Finalist 2: TIX – Ut Av Mørket
Gesetzter Finalist 3: Stavangerkameratene – Barndomsgater
Gesetzter Finalist 4: Kaja Rode – Feel Again
Gesetzter Finalist 5: Atle Pettersen – World On Fire
Gesetzter Finalist 6: Rein Alexander – Eyes Wide Open

Auch in diesem Jahr setzt das norwegische Fernsehen NKR auf einen umfangreichen Vorentscheid mit gleich sechs Sendungen plus Wildcard-Auswahl. Das gesamt Verfahren haben wir hier beschrieben.


15 Kommentare

  1. Ansprechender, charmanter und hörbarer Song.
    Die Jungs kommen damit bestimmt sympathisch auf der Bühne rüber.

  2. Ein wunderschöner gute Laune Song. Gefällt mir gut aber der Knaller ist er nicht. Wird es im Finale schwer haben wenn das Staging und die Performance nicht Bombe ist

  3. Das ist doch ganz OK, aber irgendwie auch etwas unoriginell.
    Die Landessprache reißt es ein wenig raus, da es dann doch etwas anders klingt wie ähnliche Songs wie „Yes“ oder „Storm“. Ist sicher nicht chancenlos.

  4. Schöne, eingängige Melodie, mag man gerne mitsingen. Doch…hör ich mir gerne an. Glaube aber nicht wirklich, dass sie große Chancen haben werden.
    Bin auf den Live-Auftritt gespannt. Stelle ich mir sehr charmant vor.🙂

  5. Das Lied ist ok , frag mich eher wieso gewisse gute Lieder in die Semis müssen und dieser Titel nicht .
    Wäre für mich jedenfalls kein Finalteilnehmer im Vorentscheid

  6. Nicht spannend, aber man drückt es auch nicht weg. Danach hat man es schon vergessen. Was sich anhört wie ein Beitrag, den ein ARD-Publikum abends unter der Woche zum deutschen ESC-Beitrag küren würde, wird in Norwegen keine Chancen auf einen vorderen Platz haben.

  7. Typischer Norweger-Song. Etwas Singer/Songwriter Feeling. Dazu traditionelle Elemente und etwas Pathos. Schöner Chorgesang und gefällige Melodie. Mir gefällt es auch gut. Auch wenn es in Norwegen sicher sehr gut ankommen wird, wird es nicht für ganz nach vorne reichen. Muss aber sagen das bisher das Angebot schon sehr ordentlich ist für die Vorentscheidung.

  8. Stavangerkameratene wäre auch ein passender Name für einen Sportverein, heißt aber wörtlich übersetzt „Genossen aus Stavanger“. Der Song ist folkloristisch gehalten und ich bin gespannt, wie die vier Jungs das auf der Bühne umsetzen werden.

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