Österreichs Beitrag für den ESC 2020: „Alive“ von Vincent Bueno

Seit Dezember steht bereits fest, dass Vincent Bueno Österreich beim ESC 2020 in Rotterdam vertreten wird. Heute ist dann auch der Song „Alive“ erschienen, mit dem er sein Heimatland vertreten wird. Mit der Veröffentlichung ist ebenfalls das Musikvideo erschienen.

Wie bereits in vergangenen Jahren wurde „Alive“ während des Ö3-Weckers gegen 7:40 Uhr erstmals präsentiert. Vorab wurde der Song als Uptempo-Nummer mit einem gehörigen Schuss Retro-Gefühl dargestellt. Als Musical-Darsteller wird Vincent – auch beim ESC – sicherlich nicht nur auf seine gute Stimme, sondern auch auf seine tänzerischen Fähigkeiten und seine Ausstrahlung setzen.

Die Melodie von „Alive“ beginnt zunächst mit Pianobegleitung und baut dann langsam einen Beat auf. Im Refrain ändert sich das Tempo dann und der Song nimmt Fahrt auf. Zum Ende des Refrains hin geht Vincent stimmlich in die Höhe. Vor dem zweiten Refrain wird eine bewusste Pause gesetzt, bevor der Refrain wieder einsetzt. Insgesamt ist „Alive“ eine Uptempo-Nummer, die sich an Retro-Funk und Danceelementen bedient.

Vom Stil her lässt es sich vergleichen mit Songs wie „Uptown Funk“ von Bruno Mars, die ebenfalls über eine ähnliche Art der Instrumentation verfügen. Vincent sagt, er wolle Leichtigkeit und Spritzigkeit verspüren. Zum Song: Liebesego, dass uns fesselt und nicht freilässt. Den Vergleich mit Bruno Mars nimmt Vincent als Kompliment. Es soll insgesamt 15 bis 20 Versionen des Songs gegeben haben. Zur Zeit findet noch eine engere Auswahl der BackgroundsängerInnen sowie der Tänzer statt.

Geboren wurde Vincent in Wien, seine Eltern stammen beide von den Philippinen. Nach seiner Musicalausbildung am Konservatorium in Wien spielte er in verschiedenen Musicals mit (u.a. Aida, Mamma Mia und West Side Story). Einem größeren Publikum wurde Vincent durch seine Teilnahme an den ORF-Shows „Musical! Die Show“ und „Dancing Stars“.

Er nahm außerdem mit „All We Need Is That Love“ an der österreichischen ESC-Vorentscheidung 2016 teil und unterstützte 2017 Nathan Trent als Backgroundsänger in Kiew. Mit“Wieder Leben“ und „INVINCEBLE“ hat der Sänger außerdem schon zwei Studioalben veröffentlicht.

Mit „Alive“ wird Vincent Bueno am 14. Mai in der ersten Hälfte des zweiten Halbfinals starten.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der österreichische Beitrag "Alive" von Vincent Bueno?

  • gefällt mir gut (37%, 236 Votes)
  • ist so lala (30%, 195 Votes)
  • ist ganz ausgezeichnet (16%, 102 Votes)
  • gefällt mir weniger (13%, 83 Votes)
  • ist ganz furchtbar (4%, 26 Votes)

Total Voters: 642

Loading ... Loading ...

120 Kommentare

  1. Puh… das muss ich mir vielleicht erst schönhören. Klingt für mich persönlich als würde ein Musicaldarsteller Guy Sebastian imitieren… Und leider klingt die Produktion dabei sehr schwach auf der Brust, Bässe sehr flat. Aber vielleicht kommt es dann auf der Bühne „alive“, ich drücke die Daumen…

    • Schließe mich an, so in etwa waren auch meine Gedanken beim ersten Hören.
      Treffender hätt ich es nicht ausdrücken können.

      Blöderweise hat Vincent mit der Retrofunk- Nummer auch Dadi mit einer Retrofunk- Nummer als Konkurrenz im Halbfinale.
      Ich hoffe, dass „Alive“ Startnr. 1 bekommt und mitreißend choreografiert ist, das ist die beste Chance um den direkten Vergleich mit „Think about things“ zu gewinnen.

    • Der flat bass ist halt eine von vielen flachen Kennzeichen der Spotifyisierung. Schon mal gehört, was ein richtiger Bass mit einem Handylautsprecher macht 😀
      Und danke für die Daumen, können wir brauchen!

  2. Coole Nummer! Fischt (leider) im gleichen See wie Ben Dolic. Aber da dieses Jahr uptempo echt brauchen kann, gibt es hoffentlich genug Anrufe und Punke für beide!

  3. Gefällt mir ganz gut. Juries und junges Publikum sollten das belohnen. Ich denke man kann den Song recht abwechslungsreich inszenieren. Für mich sicher im Finale, hoffentlich gemeinsam mit der Schweiz. Platz im Mittelfeld sollte drin sein.

  4. Ja, was soll man(n) da sagen…..
    Es ist auf jeden Fall kein schlechter Song, aber bei ’nem guten Bop will ich einfach mitwippen müssen und dass hier ist einfach nur nen schlechtes „Uptown Funk“. Trotzdem solider Song. Gefällt mir aber nur solala.

  5. Der Song gefällt mir besser als der österreichische Beitrag des letzten Jahres und wird auf jeden Fall ins Finale kommen. Im direkten Vergleich gefällt mir aber der von Ben besser. Mal sehen, wie die Inszenierung bei Vincent und Ben aussehen wird.

  6. Die eine oder andere Stimme für Ben könnte auch hier landen. Vincent muss nur aufpassen, dass nicht zu viel Musical durchscheint.

  7. Gar nicht übel. Aber da fehlt irgendwas, kanns noch nicht genau sagen. Sicher besser als paenda letztes jahr tönt aber leider gar nicht so modern wie ich gehofft hatte. Trotzdem bekommt austria meine unterstützung im halbfinal(klar)

    • Danke für den kulturellen Zusammenhalt, ich supporte im Semi die Schweiz. Sehr couragiertes Lied, gefällt mir richtig gut.

  8. Was für eine Stimme hat der, gefällt mir sehr gut.
    Wenn er live auch so gut singen kann, ist der Finaleinzug kein Problem.

  9. Hoffe mal es reicht fürs Finale.
    Baut sich gut auf, Refrain bleibt im Ohr, aber danach fehlt mir irgendwas.
    Statt dem folgenden oh-oh-oh-oh hätte er vielleicht lieber rappen sollen oder so…
    Drücke ihm auf jeden Fall die Daumen

  10. Der Song hat Groove würde Peter Urban wohl sagen. Ich finde es durchaus gut, natürlich steht und fällt das Ganze mit dem Auftritt. Vincent hat bei Ö3 gesagt, dass er die Leichtigkeit des Songs rüberbringen möchte, ich hoffe, das klappt – ansonsten wirkt das nämlich genau so, wie es nicht sein sollte! Mit der Nummer kann er Österreich auf jeden Fall aus dem zweiten Semi wieder ins Finale bringen.

  11. Das ist ein cooler Song. Er ist sehr kurzweilig und gar nicht cheesy, wie manche davor vermutet haben. Wahrscheinlich nichts für 50+ aber bei den Jungen kommt das sicher gut an. Radiofreundlich und Potential für eine abwechslungsreiche Live-performance. Sicher im Finale. Ich schätze Platz 8-15.

    • Warum sollte der Song bei den 50-Plussis nicht ankommen? Das ist doch genau die Musik, die in den 70ern und 80ern hoch und runter lief und darum u.U. sweet memories aufkommen lässt 🙂

  12. Ich finds ganz okay, irgendwie lässig. Es ist halt so Bruno Mars mäßig, kann ich mir anhören, wenn’s im Radio läuft, aber in meine Playlist würde ich sowas nicht reinnehmen, weil mir irgendwie doch was fehlt. Ich denke aber trotzdem, dass wir Österreich im Finale sehen werden und ich finde, das wäre rein vom Song her auch verdient (sofern der Auftritt nicht vergeigt wird natürlich).

  13. Der Song ist so lala… Joa… Reitet gerade auf dieser Retro/Nostalgiewelle mit habe ich das Gefühl. Aber es fehlt mir einfach etwas.

  14. Ich kann genauso wenig damit anfangen wie mit dem deutschen Beitrag, allerdings klingt „Alive“ nicht so extrem nach einem „Bieber-Wannabe“. Insofern noch knapp davor platziert. Ich werte mal mit 3/10 (Zum Vergleich 10/10 Schweiz, 2/10 Deutschland).

    • Der Anfang ist sehr schön. Aber dann passiert nicht mehr wirklich viel und etwas langweilig ist die Nummer schon. Ein Nathan Trend- Ergebnis könnte drin sein. Mehr aber wohl kaum.

      • Meine Rede. Handwerklich gut bebastelte Flachversion aus Michael-Jackson-Musical, Bruno Mars, Eric-Papilaya-Nathan-Trent-Verschnitt, Guy Sebastian. In einem Jahr mit vielen Belanglosigkeiten sicher Qualifikation im Semi. Aber im Finale wird es maximal einen auf Nathan Trent machen, eher einen 2-er bei einer zweistelligen Zahl. Bei mir momentan Nr 20 von 30. Im Genre wird Ben Doli´c die Stimmen sammeln. D in meinen Top 3. Ösi hier.

      • Ein Nathan-Trent-Ergebnis reicht mir, aber bitte ohne null Punkte vom Televote.

  15. Das wird schwer mit der Qualifizierung fürs große Finale. Nichtssagend und langweilig.
    Tümpelt so vor sich hin… Mit einer mitreißenden Show wären allerdings die Chancen unter Umständen etwas größer.
    Mal sehen. Deutlich hinter D und CH zurück.

  16. Die erste Strophe baut noch eine ganz interessante Spannung auf, aber der Rest ist dann eher flach. Da ist der Schweizer Beitrag für mich deutlich ansprechender. Ich kann mit dem Bruno Mars Sound aber auch nichts anfangen. Sehe für Alive ehrlich gesagt nicht so viel Potential in meiner Altersgruppe (Anfang 20), dafür sind die Funkelemente zu retro und nicht gut genug für 2020 adaptiert. Finale kann ich mir dennoch vorstellen

  17. Mir ist der Song etwas zuuu „leicht“
    Da genießt man gerade noch das interessante Schweizer Filet Steak schon knallt dir der
    Kellner den österreichischen Kaiserschmarrn vor .
    Das möchte ich nicht !

  18. „Alive“ gefällt mir gut. Hat gewisse Ähnlichkeiten mit Guy Sebastian’s Song damals. Verstecken muss sich Österreich mit Vincent Bueno nicht., ganz im Gegenteil. Finale dürfte diesmal wieder drin sein.
    .
    Ich bin schwer begeistert, dass DACH in diesem Jahr beim ESC mit 3 Jungs, die alle aussichtsreich mit sehr unterschiedlichen Songs im Rennen liegen werden. Hat es das schon mal gegeben?
    Meine persönliche DACH-Reihenfolge:
    1. CH 🇨🇭
    2. D 🇩🇪
    3. A 🇦🇹

    • Breaking News!

      Irland tritt in diesem Jahr mit Lesley Roy mit dem Titel „Story of my life“ (Geschichte meines Lebens) an.

  19. Ich weiß,ich als Österreicher bin vorbelastet aber ich finde den Song richtig gut,gleiches Niveau wie Cesar 2018…

  20. Ich finde der Song, hat Ohrwurm Charakter.
    Gefällt mir, mit einer guten Show wirds klappen denke ich.
    Ich hoffe das es auch geschätzt wird das er viel selber gemacht hat bei dem Lied.

  21. Kennt ihr das auch? Wenn ich mich wieder „alive again“ fühlen möchte, gehe ich auch immer in abgedunkelte Industriebrachen mit engen Gängen, atme Altölausdünstungen oder unverflüchtigte Graffiti-Aerosole ein, setze mich auf verflohte Bürostühle und treffe maskierte Leute.

    • Für dich müsste er ein Pony reiten und mit glücklicher Miene durch die Wälder traben bis er schließlich einen Regenbogen kotzt? Das Video ist jetzt wirklich keine Innovation, aber selbst dunkelste Leuchte müsste begreifen, dass er sich zwischen all den Gesichtslosen lebendig fühlt.

      • Ponys, Pinguine, Fischkutter, Bergwerke – mir doch egal. Was so Unterbelichtete einfach dachten, dass sie viel Geld in coole Bilder und ein No-Brainer-Video gesteckt haben – kann man ja machen – wenn einem der Bezug nicht so wichtig ist. So what?!

    • Tanzen kann er un möchte ihm keineswegs Professionalität absprechen – aber musikalisch geht es mir ziemlich sonst wo vorbei….

    • Das frage ich mich. Kein Wunder,daß mir der ESC bzw. Grand Prix früher viel besser gefiel…

      Allerdings würde mich „Alive“ im Radio im Gegensatz zum nervigen Liedchen aus Irland gar nicht mal weiter stören.

  22. Ich habe schon so viele K-Pop Songs gehört, die genau so klingen. Ich weiß nicht, ob ich das gut oder schlecht finden soll. Ich stelle mir dabei irgendwie immer eine Koreansiche Boygroup vor xD

      • Stimmt…..und ich spüre bei gjons tears salvador-sobral-vibes….aber ich bin ja leicht verbelastet.

      • Ich sage mal so: Die Zielgruppen der Songs haben Schnittmengen. Wenn also der Beitrag im jeweils eigenen Land nicht floppt oder das ESC-Interesse einstampft, profitieren die anderen beiden beim ESC auch.

  23. Bin positiv überrascht. Unser Beitrag klingt gar nicht mal so übel. Und da sich ein relativ schwacher Jahrgang abzeichnet (weil die starken Songs in den Vorentscheidungen nicht gewählt werden), könnte der Finaleinzug durchaus klappen und dann ein Platz im Mittelfeld rausspringen.

    Dem deutschen Song gebe ich allerdings mehr Chancen, vorausgesetzt, der Auftritt stimmt.

  24. Naja, der Brüller ist das jetzt nicht. Seltsamer Beginn, dann kommt ziemlich abrupt der Beat rein, der auch die Bläser und Synthies arg unterdrückt, klingt nach ner schlechten Abmischung. Dafür, dass der Beat so dominiert ist da aber auch zu wenig Power drinnen. Auch die Pause (die ja auch „Violent Thing“ hat) funktioniert hier nicht so gut. Ich bin nicht überzeugt

  25. Nun gut, es ist jetzt kein Banger, finde es aber nicht schlimm. Bei den Funknummern gibt die Bass-Gitarre ja eigentlich das Thema vor – hier ist die ein bisschen verschenkt, jedenfalls dominiert seine Stimme das Instrumental, die Leadzeile könnte wirklich mehr reinknallen. Im Kopf habe ich auf die Bass-Gitarre „Another one Bites The Dust“ mitgesummt, passt irgendwie auch.

  26. Irgendwie klingt das für mich alt und schon tausendmal gehört . Mir gefällt das garnicht .
    1. D- Bisher einer meiner Favoriten auf den Sieg
    2. CH- Sowas hätte Frankreich machen sollen , aber wird sicher im Finale sein
    3.A- Leider schlecht hatte mehr erhofft . denke es wird scheitern .

    • Super, bester Song bisher. Und gibt böses Blut mit Deutschland. Vincent sieht besser aus, kann besser singen, besser tanzen und hat x mal mehr Ausstrahlung.

      • Auch wenn das alles stimmt. Was nützt es ihm wenn das Lied nur halb so gut ist wie das von Ben. Mir gefällt es aber trotzdem gut weil ich eben auch die Stimme von Vincent gut finde.

  27. „Alive“ gefällt mir im Großen und Ganzen gut, wobei ich den Anfang am spannendsten finde. Hinterher wird’s ein bißchen eintönig wie ich finde. Aber trotzdem: Gut gemacht, Österreich.

  28. Eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr. Österreich und Deutschland fast gleich auf. Allerdings ist der deutsche Beitrag ein Tick eingängiger und moderner. Aber mal abwarten wer dann besser abschneidet.

  29. das wird nix. Amerikanischer uptempo Pop-Soul — dafür gibt es keine Nachfrage…wie kann man auf so eine Idee kommen. Kann man nur müde lächeln und den Kopf schütteln…

      • „Bewegung in den Wettquoten“ ist wohl noch nie eine österreichische Tradition gewesen. „Viele Punkte“ leider auch nicht.

  30. Nicht meine Musik, aber im Gegensatz zu Ben, dessen Lied man schön als Hintergrundmusik hören kann, ist hier der Nervfaktor um einiges höher. Besonders dass das Lied dauernd das Tempo ändert also unmotiviert langsamer wird, nur damit der Refrain dann wieder knallen kann, nervt ungemein. Mir scheint es geht hier weniger um interessante Strophen und eine schöne Hook im Refrain, sondern vor allem darum,dass er auf der Bühne seine Tanzkust zeigen kann. Besonders so um 2:44 hat man ja ein Benjamin Ingrosso Deja Vu, wenn das genauso arrogant rüber kommt wie bei dem Schweden, dann wird das auch nichts mit dem Tanzbonus.
    Ok gibt noch einen DACH Punkt und rettet sich so ins LaLaLand

  31. Mir ist das insgesamt viel zu wenig. Das groovt eben nicht konsequent. Das ist zu brav und zu glatt und eben nicht kantig und dreckig genug. Mir fehlt da was.
    Ich kann mir das so anhören, es tut mir nicht weh. Ich habs aber auch gleich wieder vergessen.

    Sehe nicht, wie so eine Nummer irgendein Semi dieser Welt bestehen könnte. Ich hab da tatsächlich so „Letzter Platz“-Vibes.
    Immerhin sieht Vincent gut aus und wenn die Choreo stimmt, wirds schon ein paar Jury-Punkte geben. Aber anrufen wird dafür wirklich niemand. (Im Sinne von: nicht ansatzweise genug.)

    • Das wird aus meiner Sicht nicht fürs Finale reichen. Aber es ist zum Glück ja nur der ESC – und nächstes Jahr gibt‘s eine neue Chance. 🤠

  32. Jo mei, des is aba a scheenes Liederl die ihr nach Rotterdam gschickt hobt. Und der Vincent Bueno is scho a fescher bursch. Passt schon und füart euch. Jo mei, top 10 wär schon a pfundigs Soch.

    • Dein „österreichisch“ ist ein wenig wie Buenos Song: Beginnt kurz vielversprechend und stinkt dann extrem ab. 😉

      • Sorry, wenn es deinen hohen Ansprüchen nicht entspricht. Aber als Flachlandtiroler, finde ich das nicht so schlecht. Bin mal gespannt was mein kleines Mozartkügelchen in Rotterdam so erreicht. Ich finde schon, das der Bueno ein echtes Leckerchen ist.

      • Wenn dein Ziel gewesen wäre, den bayrischen Dialekt zu imitieren, hätte ich nix gesagt. Aber Bayern ist nunmal nicht Österreich. 🙂

    • Mit ein bisschen Abstand (und einem Ruhepäuschen dazwischen) stelle ich fest, dass ich vielleicht ein bisschen arg hart war. Hängt vielleicht auch damit zusammen, dass heute so gar nicht mein Tag ist und man meine Nerven ziemlich leicht töten kann …

      Ich werde mich bemühen, dem Titel eine Schönhörchance zu geben, wobei „Besserhörchance“ realistischer wäre, denn dieser Musikstil ist einfach nicht so meins, und mit Bruno Mars kann man mich auch an besseren Tagen jagen.

      • Das Besserhören klappt sogar einigermaßen. MIr nervt zwar immer noch, wie er im Refrain „Alive“ singt, aber seine Stimme finde ich doch angenehmer als die von Bruno Mars. Und der Hintergrundbeat ist gar nicht mal so schlecht.

  33. Na ja, ist leider nicht der Kracher. Der Song klingt wie etwas was auch von Bruno Mars gesungen werden könnte, und da ich den auch nicht besonders mag kann ich den Song nicht hoch berweten. Außerdem finde ich Vincent nicht so sympathisch.

  34. Es funkt! Das kann ich ab dem zweiten Anhören problemlos gut finden. Einen Extrapunkt vergebe ich für die sparsame Instrumentierung. Die Produktion bleibt bei der markanten Basslinie, ohne diese mit Marimba und Housesynth aufzubrezeln.
    Hat’s im direkten Audiovergleich mit „Violent Thing“ natürlich schwer, weil die erwähnten Brezel mächtig Kurzweil-Appeal haben. Auch die von Nile Rodgers ersteigerte Gitarre hatte Borislav Milanov leider schon „beim Billa“ an Deutschland verscherbelt 😉 Blieb für Österreich nur die Bassline von Bernie Edwards*.
    Ich bin genügsam: Das Heruntergestrippte an „Alive“ gefällt mir gut. Just dadurch stört es mich nicht, dass der Refrain mal wieder ausgestorben war.
    Hoffe auf eine Show, die nicht hyperventiliert, denn die Vocals müssen hier locker und lässig sitzen.
    Viel Glück, (mein) Österreich!

    *Für die jüngeren Zuschauer*innen: Nile Rodgers (Gitarre) und Bernie Edwards (Bass) haben als Produktionsteam in den Siebzigern mit ihrem typischen „Chic Organisation“-Groovedie Discos geflutet. „Another One Bites The Dust“, „Rapper’s Delight“ und Bruno Mars sind Generika davon. Der Chic-Sound hat sich allerdings auch schier endlos selber abgeklatscht, muss man ehrlicherweise dazusagen.

  35. @Andy: So groß ist der Unterschied zwischen Bayern und Österreich jetzt auch nicht. Beides schöne Ecken und man kann verdammt gut essen. Und sie haben beide einen geilen Akzent.

    • In Österreich gibt es wohl schon mehrere Dialekte gell. Wienerisch, Steierisch, Tirolerisch, etc. Bayerisch ist auch nicht überall in Bayern gleich. Wenn man das gleichsetzt kann man hüben wie drüben schnell jemanden beleidigen. Aber es stimmt schon für Nordlichter hören sich die Dialekte ähnlich an wie für die Bergvölker Ostfriesisch und Hollandisch

      • Wenn ich dich mit meinen gescheiterten österreichisch beleidigt haben sollte, tut es mir leid, das war nun wahrlich nicht meine Intention. Und dann natürlich sind Österreich und Bayern sich zwar ähnlich, aber eben nicht gleich. Liebe Österreicher und Bayern ich mag beide Länder. Wollte niemanden beleidigen.

      • Nö mich als Hesse hast du nicht beleidigt. Ich meinte auch nur das das beleidigend sein könnte wenn man bayerisch und „österreichisch“ gleichstellt Bei dir war es aber ein so lustiges Durcheinander das dir im Grunde keiner böse sein kann

  36. Ich könnte mir vorstellen, das der Vincent auf die Bühne, wie im Video, auf den Boden schwebt, und dann mit dem Tanzen beginnt. Wäre doch sicherlich ein toller Auftakt. Mir gefällt das Lied sehr gut, ist schon ein wenig Retro, aber echt gut.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.