Österreich: Vincent Bueno präsentiert „Alive“ doch erst am 5. März

Vincent Bueno
Foto: ORF/Thomas Ramstorfer.

Vergangene Woche gab es Pressemeldungen, dass der österreichische Beitrag für den Eurovision Song Contest 2020, „Alive“ von Vincent Bueno, am 4. März präsentiert werden soll. Mittlerweile ist klar, dass die offizielle und öffentliche Präsentation des Liedes erst am 5. März stattfinden soll.

Wie schon so oft in der Vergangenheit soll der österreichische Beitrag erstmals in der Hitradio-Ö3-Sendung „Ö3-Wecker“ gespielt werden. „Alive“ wird am 5. März etwa gegen 7:40 Uhr erstmals zu hören sein. Das berichtet die österreichische und gut vernetzte Fanseite Austrovision.

 

Nun wird es also der 5. März. Dann werden wir endlich wissen, wie Vincent Buenos „Alive“ klingt. Der Song soll eine Uptempo-Nummer mit einem gehörigen Schuss Retro-Gefühl sein und fast noch spannender als die reine Audiopräsentation wird sicherlich das zugehörige Video oder der erste Liveauftritt. Als Musical-Darsteller wird Vincent – auch beim ESC – sicherlich nicht nur auf seine gute Stimme, sondern auch auf seine tänzerischen Fähigkeiten und seine Ausstrahlung setzen.

Vincent Bueno ist 34 Jahre alt und wurde als Sohn philippinischer Eltern in Wien geboren. Nach seiner Musicalausbildung am Konservatorium in Wien spielte er in verschiedenen Musicals mit (u.a. Aida, Mamma Mia und West Side Story). Einem größeren Publikum wurde Vincent durch seine Teilnahme an den ORF-Shows „Musical! Die Show“ und „Dancing Stars“. Er nahm außerdem mit „All We Need Is That Love“ an der österreichischen ESC-Vorentscheidung 2016 teil und unterstützte 2017 Nathan Trent als Backgroundsänger in Kiew. Mit “Wieder Leben“ und „INVINCEBLE“ hat der Sänger außerdem schon zwei Studioalben veröffentlicht. Vincent Bueno haben wir hier und hier schon ausführlicher vorgestellt.

Sobald „Alive“ veröffentlicht wurde, berichten wir natürlich hier auf ESC kompakt. Stay tuned!


77 Kommentare

  1. Freue mich auch schon auf seinen Song, wenigstens schon mal keine Ballade,da sticht man in der Saison ja schon mal raus..Ich wünsche auch den Dach-Ländern viel Erfolg

  2. Ein super Uptempo- Song mit Retro- Einschlag wird im März vorgestellt, das ist richtig.
    Aber nicht schon am 4. oder 5, sondern erst am 6. März in Finnland- Erika Vikman mit Cicciolina.
    Wenn Vincent Buenos Song auch nur halb so gut ist, wären meine Erwartungen schon übertroffen.

  3. Schaut man aktuell auf die Wettquoten, hat Österreich im Vergleich mit Deutschland und der Schweiz verloren. Austria liegt auf 36. Deutschland auf 11 und direkt dahinter die Schweiz.

  4. Egal, was kommt. Bei mir ist Kinder Bueno sowieso unten durch, denn er hat Regel Nr. 1 der Popmusik krass gebrochen: Beleidige niemals die schwule Fangemeinschaft. They can make you or break you. Zwei Wörter: Donna. Summer.

    • Ach komm
      Als ob die schwule Gemeinschaft noch nie jemanden beleidigt hätte.
      Sind ja oft schlimmer drauf beim austeilen als sonst wer.
      Austeilen können aber nicht einstecken.

    • Die schwule Gemeinde empört sich aber auch schnell. Nur weil er gesagt hat, daß er seine Kinder immer gleich viel liebt, egal ob schul oder hetero und einen schwulen Sohn sich nicht mehr wünscht als einen hetero, reicht das schon für einen Aufreger.

    • Ein Wort: Quatsch
      Verlinke doch mal die ursprüngliche Quelle. Das wird dir nicht gelingen, weil das „Qualitätsblatt“ den Artikel zurückgezogen hat. Und wiwipurge sollte Artikel in Deutsch nicht mit Google Translate übersetzen und falsch interpretieren.

    • Das ist genau das was ich so schlimm finde , dieses beleidigte weinerliche und zickige Getue von Menschen die immer für dich in Anspruch nehmen man müsste Ihnen gegenüber zu 100% tolerant sein, die aber selber von ihrer verbohrten Meinung nicht angehen…Toleranz ist keine Einbahnstraße und der liebe Vincent hat nichts homophones gesagt oder getan schönen Gruß

    • Wie war nochmal die Äußerung: Er liebe seinen schwulen Cousin, möchte aber keine homosexuellen Kinder. Damit begibt er sich aus sehr, sehr dünnes Eis…. Man möge mich korrigieren, falls ich es falsch zitiert haben sollte.

      • Das mit dem Cousin kam erst in seiner notdürftigen Erklärung. Die Kindergeschichte wurde von heute.at aufgebauscht, nachdem er unglücklich Stellung zu einem noch unglücklicheren Kommentar eines Boxers bezogen hat. Voilà: Wir haben das erste Eurovisionsdrama der Saison. Ist wie Roddy richtig geschrieben hat, auch gelöscht worden. Ist da etwa Geld geflossen?

        Wie dem auch sei. Ich geb dir recht, das ist verdammt dünnes Eis, auf dem er sich da begibt.

      • @mariposa wir leben alle in dieser speziellen Welt, und ich lebe wahnsinnig gerne darin aber wir haben jede Minute Stunde Tag und Nacht mit dem Thema zu tun deswegen schätzen wir dieses Leben auch und es ist für uns das normalste der Welt aber für heterosexuelle ist es das nicht immer es ist fremd es ist für sie immer mit Schwierigkeiten und Problemen behaftet und sie merken speziell in ihrem Umkreis das es viele gibt die speziell von Heteros diskriminiert werden… und in diesem Zusammenhang hat Vincent gesagt er wünsche sich für sein Kind das es heterosexuell auf die Welt kommt..und das ist ein großer Unterschied

      • Das ist jetzt wahrscheinlich auch homophob, aber der Mann arbeitet seit über zwölf Jahren im Musicalbusiness. Ich denke es wäre wohl sehr schwierig ausgerechnet dort einen Job zu bekommen wenn man homophob ist, und will man das dann überhaupt. Und ausserdem war er auch noch ein Protege von Alfons Haider.

    • Donna Summer. Jetzt habe ich den ganzen Tag einen Ohrwurm von „She works hard for the money“ 😂 Und Recht hat sie ja 💁🏻‍♂️

  5. Habe ich das geträumt oder wurde beim ukrainischen Vorentscheid bei der „Wir schauen was die Konkurrenz macht“ Montage schon ein kurzer Ausschnitt vom österreichischen Beitrag gezeigt? Das Voice-over nannte es lyrical R’n’B und das Video war irgendwo am Meer.
    Von Griechenland war auch ein Clip den ich noch nicht kannte.
    Hat das sonst niemand auch gesehen?

  6. @Klaus, Thomas2000, Roddy & Jaws

    Sehr interessante Einsichten. Wirklich. Eine kleine Spaßbemerkung am Rande genügt und schon bekommt man vier bierernste Reaktionen. Das ist ok. Darum bin ich seinerzeit auf PB vom sporadischen, stillen Leser zum sporadischen Kommentierer umgeswitcht. Wir leben einfach in einem Zeitalter, in dem alles, was man von sich gibt, auf die Goldwaage gelegt wird. Was mich gleich zur Causa primaria bringt:
    Vielleicht tue ich Vincent Unrecht. Im Netz wird vieles verdreht. Vielleicht ist er aber nach seinem mehr als tollpatschigen Erklärungsversuch wenig glaubwürdig. Man könnte meinen, eine von Jacques Houdeks gespaltenen Persönlichkeiten hat ihm den Inhalt seiner Videobotschaft diktiert. Ich bin sicher, Vincent wird seine Entourage inkl. schwulen Schwippschwager/Cousin 3. Grades werbewirksam in Rotterdam Gassi führen. Die Wiwis lassen sich bestimmt mit einem Geschenkkörbchen auch beschwichtigen. So viel dazu.

    Schöne Grüße zurück.

    • Willst du so eine kleine „Spaßbemerkung“ über dich lesen?
      Wer entscheidet was „glaubwürdig“ ist und was nicht?
      Wie muss man den heutzutage für ein vielleicht unbedachtes Wort zu Kreuze kriechen damit es dir passt?

      Schöne Grüße ebenfalls

      • Gehen wir doch einfach davon aus, dass Bueno diese Aussage – wie @Jaws oben geschrieben hat – aus Sorge um die Zukunft seines Kindes gemacht hat. Und jetzt stellen wir uns vor, er hätte gesagt, dass er sich wünsche, sein Kind würde nicht asiatisch aussehen, weil er befürchte, es würde zukünftig rassistisch beleidigt werden. Würdest du ihn immer noch verteidigen wollen?

        Ich kann verstehen, wenn er das Beste für seinen Nachwuchs möchte. Aber bitte: Was für eine Welt wäre das, wenn alle gleich sind?

      • Ich bin zwar nicht Thomas, aber ich würde ihn verteidigen. Vincent ist mit solchen Aussagen nicht das Problem, er spricht es an. Und eine Gesellschaft, in der besorgte Väter überhaupt solche Aussagen tätigen, hat immer noch ein großes Problem.

      • Guter Einwand, den ich auch nachvollziehen kann.
        Buenos Aussage empfinde ich leider eher als beleidigend, denn er bezog sich doch – wenn ich mich richtig entsinne – auf den Boxer Fadi Merza, der wiederum keine schwulen Kinder haben wollte, weil er Großvater werden möchte – als ob wir Schwule und Lesben keine Kinder haben können. Und Bueno wolle nun mal auch Opa werden. Auch wenn man auf nett tut und eigentlich gar nichts gegen Homosexuelle hat, so finde ich, ist das das Schlimmste, was man sagen kann. Denn im Prinzip sagt man damit nur aus, dass Homosexualität im privaten Umfeld nichts zu suchen hat. Und das finde ich wahnsinnig schade.
        Schade ist auch, dass es das Interview nicht mehr gibt. Der Schaden ist angerichtet. Zumindest hätte er sich mehr Mühe geben können, als das formelhafte „Ich hab‘ nen schwulen Cousin“ als Statement abzugeben. So hat das Ganze leider ein ranziges Geschmäckle.

      • Ich bin ja inhaltlich bei dir, die Aussage ist diskriminierend, so wie der Satz, “ ich wünsch mir nen Sohn“ diskriminierend gegenüber Frauen ist. Aber solange es nicht 10 solcher Aussagen von ihm gibt wäre ich halt vorsichtig, Vincent deswegen in eine Schublade zu stecken. P.s. Die Zeitschrift „Heute“ ist ein ziemliches Revolverblatt, und wenn die einen Artikel zurückziehen weil nur Müll drin steht wäre das nicht das erste Mal.

  7. Ich finde es sehr gut, dass Vincent Bueno selbst sein Lied komponiert hat! Und nicht zb bei der wunderbaren Laurell Barker eingekauft wurde.

  8. Also dann werden wir erst am 05.März erfahren ob in Österreich alles Bueno ist. Uptemposong? Wow, da bin ich mal gespannt. Wien 2021?

      • Dann können wir wohl schon mal froh sein, dass sich Österreich nicht für Thea Devys Ballade entschieden hat, obwohl die sicherlich eine der besseren im bisherigen Teilnehmerfeld wäre.

      • @roxy Da stimme ich voll und ganz zu. Ich drücke Thea die Daumen, ein ziemlich guter Song. Wäre nett zwei Österreicher im Contest zu haben.

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