ESC 2020: Dies sind die ersten Opening- und Intervallacts für Rotterdam

Foto: EBU

Auch in diesem Jahr wird es wieder zahlreiche Opening- und Intervallacts während der beiden Halbfinale sowie dem Finale in Rotterdam geben. Und nun gibt es erste genauere Informationen zu einigen Acts, die beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam zu sehen sein werden.

Die größte und wichtigste Ankündigung zuerst: Insgesamt sieben ehemalige Gewinner werden im Finale am 16. Mai in Rotterdam auftreten. Darunter sind neben Vorjahressieger Duncan Laurence auch Gigliola Cinquetti (Italien 1964), Lenny Kuhr (Niederlande 1969), Teach-Ins Getty Kaspers (Niederlande 1975), Sandra Kim (Belgien 1986), Paul Harrington und Charlie McGettigan (Irland 1994) sowie Alexander Rybak (Norwegen 2009).

Foto: NPO/AVROTROS/NOS

Ebenfalls in allen drei Shows zu sehen sein wird Edsilia Rombley. Doch sie wird nicht nur als eine der drei Moderatoren bei fast 200 Millionen Menschen auf den Bildschirmen auftauchen, sondern ebenfalls in einem Eurovision-Taxi durch die Niederlande reisen und dabei mit den früheren Gewinnern Ruslana (Ukraine 2004), Anne-Marie David (Luxemburg 1973), Izhar Cohen (Israel 1978) sowie Niamh Kavanagh (Irland 1993) sprechen. Gemeinsam mit den vier Gewinnern wird Edsilia über deren Erlebnisse beim Eurovision Song Contest reden sowie darüber, was der Wettbewerb für ihre persönliche musikalische Karriere bedeutet hat.

Außerdem wird im zweiten Halbfinale  der sehr talentierte Breakdancer Redo auftreten. Er wird das zweite Halbfinale mit einer Performance eröffnen. Obwohl er zahlreiche körperliche Einschränkungen hat, hat Redo sich von seinem Ziel, professioneller Tänzer zu werden, nie abbringen lassen. Eine schöne Botschaft, dass viele Wege zum Ziel führen, die wir am 14. Mai live aus Rotterdam bestaunen können.

Ebenfalls am Start ist der 15-jährige DJ Pieter Gabriel. Er wird den Song komponieren, der als Einspieler der Flaggenparade im Finale in Rotterdam dienen wird. Diesen Track wird Pieter gemeinsam mit Eric van Tijn kreieren, der mit seinen 63 Jahren viel Erfahrung als Musikproduzent mitbringt.

Natürlich wird es noch weitere Opening- und Intervallacts beim diesjährigen ESC in Rotterdam geben. Weitere Informationen hierzu wird der niederländische Rundfunk in den kommenden Wochen bekanntgeben – dazu werden wir dann ebenfalls berichten.

Was haltet Ihr von den angekündigten Opening- und Pausenacts? Und auf welchen der Auftritte freut Ihr euch am meisten?


26 Kommentare

  1. Woww, den redo hab ich letzes jahr bei einem dance-festival in basel gesehen. Find ich schön, dass er dabei ist. Ansonsten ist weniger mehr. Lieber nur 3, dafür aber ausführlicher.

  2. Ich freue mich auf die 7 Sieger. Quasi aus jedem Jahrzehnt einer. Besonders auf Gigliola Cinquetti. Ihr non ho leta ist eines meiner Lieblingslieder des ESC. Ja statt Rybak hätte ich mir eher Sertab Erener oder Marija Serifovic gewünscht

  3. Schade, dass wir schon wieder Rybak und Ruslana sehen müssen. Irgendwann sind doch auch die ausgelutscht (bei Rybak explizit metaphorisch).

  4. Ich freue mich sehr auf Gigliola Cinquetti. Das ist ein Highlight.
    Ich hoffe, dass sie, obwohl der Text eigentlich nicht zu einer erwachsenen Frau passt,
    „Non ho l’età“ singen wird. Bei einem Evergreen zählt das ja eh nicht und es wäre eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit, als Gigliola Cinquetti 16 Jahre jung war. Über ihren zweiten ESC Beitrag „Si“ würde ich mich genauso freuen.

    Bin auch sehr gespannt auf DJ Pieter Gabriel.
    Der 15 jährige Pieter kreiert mit dem 63 jährigen Eric van Tijn einen Track. Wie cool ist das denn.

    Das der Fiddler wieder auftauchen würde, war leider zu befürchten. Der gehört ja wohl zur ESC Requisite.
    Russlana (und was der ESC für ihre Kariere bedeutet hat) interessiert mich weniger als „Null“.

  5. die Interval Acts sind an der Zeit vorbei. Lediglich die veralternde ‚früher war alles besser‘-Fraktion wird bedient. Wo ist das Angebot an das ‚junge Publikum‘?

    • Die Geschichte des Contests zu zelebrieren ist auch wichtig. Und ich bin 23, ergo das „junge Publikum“ 😉 Und Breakdance plus Teenie-DJ klingt auch jung xD

      • eben. Das ist ein Tänzer. Kein Sänger, oder Rapper. Wirklicher Quotenbringer wäre doch nur ein europäisches Rap & Rapperinnen / R&B Who-is-who Stelldichein. Juju und Bausa oder Apache für Deutschland, Aya Nakamura und Gradur für Frankreich, C Tangana für Spanien, Gilli & Kesi für Dänemark, Ghali und Marracash für Italien, Bedoes & Lanek und Quebonafide für Polen, meintewegen Loredana für die Schweiz, Raf Camora und Yung Hurn für Österreich usw usw haha.

    • Du hast ganz offensichtlich den Artikel nicht oder nicht ganz gelesen.
      Stattdessen kommentierst du mit zynischen Floskeln (die veralternde ‚früher war alles besser‘-Fraktion).
      Schade.

    • Das ist mit drin. 😉 abgesehen von allen ehem. Gewinner wirst du vor allem Leute unter 30 sehen. Mehr verrate ich heute, wird alles nach und nach bekanntgegeben.

  6. Nachdem die Jungen Sänger(innen) uns großtenteils im Hauptbewerb mit Balladengrütze foltern, gibts zur Strafe keinen Interval Act unter 70!

  7. Toll gemacht liebe Veranstalter. Die verstecken ihre ehemaligen Gewinner wenigstens nicht, so wie es 2010 mit Nicole in Düsseldorf passiert ist….

    Und(!!!!): Ich trauere dabei keineswegs den alten Zeiten nach.

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