Presseschau Eurovision Song Contest 2024: „Der ESC hat seine Unschuld verloren“

Die Überschrift deutet es bereits an: Diese Presseschau ist anders als die Feuilleton-Übersichten, die ich in den Vorjahren kompiliert habe. Gefühlt gab es noch nie so viele Pressestimmen zum Eurovision Song Contest wie in diesem Jahr. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber es sind ganz überwiegend keine schönen. Die Krawalle in Malmö, die unerträglichen Streitigkeiten über die Teilnahme Israels, die Disqualifikation von Joost Klein aus den Niederlanden und eine für ESC-Verhältnisse nie dagewesene Überhitzung der Social-Media-Plattformen prägen die Schlagzeilen – egal, ob es sich um sogenannten etablierte Leitmedien oder Gen-Z-Kanäle handelt.

Fast unter gehen dabei der sympathische Erfolg von Nemo für die Schweiz und die Freude über Isaak, der für Deutschland mit souveräner Gelassenheit einen 12. Platz erreichen konnte. Dieser „information overload“ hat zu unserer Entscheidung geführt, Euch die Presseresonanzen auf den 68. Eurovision Song Contest in drei Folgen zu präsentieren. In weiteren Folgen wollen wir die Erfolge von Nemo und Isaak noch einmal Revue passieren lassen (herzliche Glückwünsche an Euch beide auch an dieser Stelle) und auch einen Blick nach vorne wagen.

Beginnen wollen wir in Folge 1 mit einigen „signature pieces“, die ein wenig die emotionale Achterbahnfahrt zum Ausdruck bringen, die viele langjährige Fans, wie auch den Autor dieser Zeilen, erschüttert hat.

Berliner Morgenpost

Rebecca Baden findet – und das ist eher selten in diesem Jahr – in der Berliner Morgenpost noch einigermaßen versöhnliche Worte, auch wenn ihre Rezension (wie fast alle) auch politische Aspekte aufgreift. Unter der Headline „Große Show, viel Politik und ein wenig Musik“ schreibt die Autorin:

„Der ESC 2024 stand unter schlechten Vorzeichen. Am Ende gelang es für vier Stunden zumindest teilweise, diesen zu entfliehen.

Am Ende sind es Fingernägel, die die europäische Rundfunkanstalt EBU übersehen hat. Die portugiesische Sängerin Iolanda hatte sie sich für ihren Auftritt im Stil eines Kufiya-Tuchs designen lassen: eine Unterstützungsgeste für Palästinenser und Palästinenserinnen. Und beim ESC verboten. (…)

Der ESC 2024 verlief trotz großer Bedenken größtenteils friedlich, obwohl bei der israelischen Punktevergabe immer wieder Buh-Rufe laut wurden.

Dennoch war die Stimmung am Anfang des Abends noch recht verhalten. Als Isaak (…) auftrat, wirkte er auf der vergleichsweise minimalistisch eingerichteten dunklen Bühne erst etwas unscheinbar.  (…) Erst als Isaak die gesamte Kraft seiner Stimme offenbarte und in einem Meer aus Flammen auf der Bühne stand, taute das Publikum langsam auf. (…) Die politische Dimension des ESC 2024 schienen zumindest kurzzeitig vergessen.“

Rebecca unterscheidet zwischen den großartigen spekakulären Inszenierungen (sie nennt beispielhaft Schweden, die Ukraine und die Schweiz) und dem politisch-aufgeheizten Drumherum wie es viele Rezensenten tun, die dem ESC wohlwollend gegenüberstehen.

DIE WELT

Deutlich stärker erschüttert hat die Show Lena Karger von DIE WELT. „Endlich ist es vorbei!“ schreibt sie über ihre Rezension:

„Pöbeleien, Skandale und Boykottaufrufe prägten auch den Finaltag des Eurovision Song Contests. Die Feindseligkeit in den Straßen und den sozialen Netzwerken strahlte bis hinter die Kulissen. Die sich weltoffen gebenden Glitzerwelt ist schwer beschädigt.

Der ESC ist vorbei und zum ersten Mal in seiner Geschichte dürften die Fans darüber genauso erleichtert sein, wie die, die ihn nicht ausstehen können. (…)

Die Feindseligkeit in den Straßen und den sozialen Netzwerken strahlte bis hinter die Kulissen. Besonders die Künstler aus Irland, Holland und Griechenland machten ihren Missmut über die Teilnahme Israels deutlich und richteten sie direkt gegen Golan. Der irische Act Bambi Thug – der als Hexe satanische Verse auf der Bühne schrie – erzählte einem Reporter, vor Verzweiflung geweint zu haben, als Israel es ins Finale schaffte.“

Auch findet DIE WELT anerkennende Worte für Isaak:

„Deutschland darf stolz auf Isaak sein, schließlich hat er uns vor der Nulllinie bewahrt – und war dabei noch sympathisch.“

BILD

Das Entsetzen über die israelfeinlichen Vorkommnisse in und außerhalb der Halle formuliert auch der stellvertretende BILD-Chef Timo Lokoschat in seinem Kommentar „NULL Punkte für diesen ESC!“:

„Als im ARD-Studio der Welthit ‚Waterloo‘ gesungen wurde, war der ESC längst in seinem ganz eigenen Waterloo versunken. Aggressivität, Selbstgerechtigkeit, Antisemitismus – allgegenwärtig. ZERO Points für Malmö.

Die gerade einmal 20 Jahre alte Sängerin aus Israel konnte nicht einmal ihr Hotelzimmer verlassen, musste von der Polizei vor dem antisemitischen Mob beschützt werden, der auf den Straßen der schwedischen Stadt seinem Hass freien Lauf ließ. United by Music (so das offizielle Motto)? Von wegen. Kein bisschen Frieden. (…)

Auf, hinter und neben der Bühne Scheinheiligkeit im Endstadium. Die ESC-Community gibt sich gerne bunt, divers und fortschrittlich, MOBBTE aber tagelang eine junge Frau. Stellte sich in großen Teilen gegen das einzige Land im Nahen Osten, in dem Vielfalt nicht lebensgefährlich ist, sondern Menschen so leben und lieben können, wie sie es für richtig halten. (…)

Die beste Antwort gab’s am späten Abend bei der Ergebnisverkündung. Während die JURY vergleichsweise wenig Punkte an Israel vergab, wählte das PUBLIKUM Eden Golan auf einen starken zweiten Platz (in Deutschland sogar auf den ersten).“

OGAE Deutschland

Dieser ESC ist der Erste, in dem ein friendlicher völkerverbindender Wettstreit von Künstlerinnen und Künstlern zur offenen Feindseligkeit eben dieser untereinander mutierte. Frank Albers vom OGAE hat das exemplarisch in der Pressekonferenz nach dem Semi 2 erlebt und (zu einem Zeitpunkt, als die Disqualifikation von Joost noch kein Thema war) in einem emotionalen Kommentar „Joost Klein führt das Motto United by Music ad absurdum“ zusammengefasst:

„Den Großteil der Pressekonferenz der zehn Finalisten am späten Samstagabend in Malmö verbrachte Joost Klein verborgen unter einer niederländischen Fahne. Die Frage ob Musik Menschen verbindet, will er nicht beantworten und verweist die Frage an die EBU. Natürlich war allen im Saal klar, dass sein Verhalten direkt gegen die neben ihm sitzende israelische Sängerin Eden Golan und Israel gerichtet war. (…)

Was am schwerwiegendsten bleibt ist, dass Joost Klein in seinem Verhalten und in seinen (auch indirekten) Äußerungen eine anti-israelische Haltung und eine Ausgrenzung einer jungen jüdischen Sängerin salonfähig zu machen versuchte, die in dieser erschreckenden Offenheit beim ESC bisher sicher einmalig war und damit die grandiose Idee des ESC mit Füßen tritt – und nicht nur die Idee des ESCs, sondern vor allem auch die Idee Europas. Sein eigenes Lied “Europapa” lässt er somit zu einer bitteren Absurdität und Lüge verkommen.“

Frankfurter Rundschau / dpa

Was Frank hier schreibt, das veröffentlichte in ähnlicher Tonalität mit Abstand vom drei Tagen unter der Retro-Headline „Grand Prix vor Scherbenhaufen“ auch die FR auf Basis von dpa-Material:

„Israels Künstlerin Eden Golan ist in diesem Finale lange tapfer geblieben – doch nach ihrem Auftritt bricht sie in Tränen aus. Sie sieht sich immer wieder unsäglichen Anfeindungen ausgesetzt. Das Schlimmste daran: Sie kommen nicht wie erwartet vor allem aus dem Netz oder beschränken sich gar auf Demos draußen vor der Tür. Die lautesten Hass-Schreie, Pfiffe und Buhrufe erklingen aus dem Publikum der Halle. Menschen drehen Golan bei deren Auftritt demonstrativ den Rücken zu. Sie fokussiert sich auf die Jubelrufe, die stets überwiegen. ‚Es gibt so viele Menschen, die mich unterstützen.‘ Doch was bitter auffällt: Auch ESC-Künstler fallen Eden Golan in den Rücken. Das ist neu, unerwartet.“

Was hier examplarisch dokumentiert ist, ist der prägende rote Faden in der ESC-Nachberichterstattung. Die Kravalle in Malmö, die die schwedische Polizei veranlassen, Verstärkung aus Norwegen und Dänemark zu holen, sowie die selbst für den TV-Zuschauer spürbare, unsägliche aggressive Überhitzung aufgrund der Teilnahme Israels dominiert die Nachberichterstattung. Mein Kollege Arne war sowohl beim zweiten Halbfinale als auch beim Finale in der Halle und diagnostiziert eine nie dagewesene Verrohung mit den Worten: „Der ESC hat seine Unschuld verloren,“ und das liest man auch oft genauso in verschiedenen Veröffentlichungen (wie z.B. hier bei FOCUS Online), weshalb ich diese Headline gewählt habe.

DER SPIEGEL / Kölner Stadtanzeiger / Rolling Stone

Aber selbstverständlich gibt es auch andere Schlagzeilen und Veröffentlichungen. Felix Bayer zeichnet in DER SPIEGEL ein sehr sympathisches Portrait von Nemo („Queer gewinnt“) und der Kölner Stadtanzeiger feiert seinen Lokalhelden Thorsten Schorn („Thorsten Schorn gelingt Premiere“), welcher andererseits wiederum ähnliche Erfahrungen wie Isaak mit seinem ZDF-Interview machen musste, weil ein (verunglücktes) Russland-Zitat ein so breites Echo fand, dass die eigentliche Kommentierung in der Wahrnehmung des Feuilletons dahinter zurücktrat.

Süddeutsche Zeitung

Ins Lead ging bei der Kritik zum besagten deplatzierten Israel-Russland-Vergleich Aurelie von Blazekovic von der SZ, die in ihrem Beitrag „Muskelkater in Malmö“ darüber sogar unterließ, den guten 12. Platz von Isaak zu erwähnen. Aurelie wünscht sich „milde“ zu bleiben, formuliert aber offensiv:

„Weil einen so angespannten, so irritierenden Eurovision Song Contest selbst absolute Experten noch nicht erlebt haben, möchte man in der Detailkritik, wie immer bei außergewöhnlichen Umständen, unbedingt milde bleiben. Zumal ausgerechnet dieser ESC auch der allererste ARD-Live-Kommentar von Thorsten Schorn war. Milde bleiben kann aber nicht die Aufgabe von Josef Schuster sein, Präsident des Zentralrats der Juden. Er hat recht, wenn er nun von den Öffentlich-Rechtlichen, von der ARD „mehr Klarheit“ fordert. (…) Konkret gemeint ist ein Satz Thorsten Schorns nach dem Auftritt von Eden Golan, in dem er die Proteste gegen die Teilnahme des Landes so zusammenfasste: „Es wird kritisiert, dass Russland nach dem Angriff auf die Ukraine vom ESC aus­geschlossen wurde, Israel aber un­geachtet seines Vorgehens im Gaza­streifen nicht.“ Mehr nicht, danach ging es mit Litauen weiter.

Was vor den fast acht Millionen Zuschauern des ESC-Finales der ARD an dieser Stelle also nicht gesagt wurde: Dass das kritik- wie protestwürdige Vorgehen Israels in Gaza dem Terrorangriff am 7. Oktober mit 1200 Toten und bis heute mehr als hundert festgehaltenen Geiseln folgte. Der NDR erklärt auf Anfrage zu dem Satz: „Es handelt sich um eine journalistische Information und Erklärung, nicht darum, sich eine Meinung zu eigen zu machen.“ Man habe außerdem „in breitem Umfang“ auf allen Kanälen über die Vorgänge in Malmö vor und während des ESC und die politischen Proteste berichtet und sie eingeordnet.

Doch im wichtigsten Moment, live nach dem Auftritt Israels, geschah gerade das eben nicht.“

epd Medien

Noch nie waren bei einem ESC Frustration und Aggression, Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit auf der einen Seite und die Freude an der glamourösen Show und dem musikalischen Miteinander auf der anderen Seite so widersprüchlich. Diese Zerrissenheit wird bleiben.

Das vorausgeschickt, wollen wollen wir die erste Presseschau mit drei Highlights aus der „Friends of ESC kompakt“-Entourage beschließen. Comedian und ESC-kompakt-Songchecker Johannes Floehr hat seine Eindrücke von seinem ersten ESC vor Ort hier bereits aufgeschrieben. Lukas Respondek wirft einen sehr ganzheitlichen und ausgewogenen Blick auf den ESC, es lohnt sich, sein Stück „The show must go on“ vollständig zu lesen, weil wir hier nur einen zentralen Aspekt herausstellen können, nämlich, wofür der ESC eigentlich steht (stehen sollte):

„Wünschenswert wäre, dass sich allen voran die Teilnehmer und ihre Delegationen bemühen, Gemeinsamkeiten wie die Freude an der Musik zumindest für die Zeit des Wettbewerbs über politische Differenzen zu stellen. (…) Das ist dieses Jahr leider nicht gelungen, sodass der ESC seinem eigenenen Anspruch, als unpolitischer Musikwettbewerb Nationen durch Musik zu vereinen, in diesem Jahr nicht gerecht werden konnte. Das beschämende Verhalten einiger Fans und Kandidaten hat gezeigt, dass das faire Miteinander ohne ein Mindestmaß an Anstand und Respekt nicht möglich ist. Zu viele Beteiligte haben ihre politischen Positionen und ihre zwischenmenschlichen Antipathien öffentlich ausgetragen und damit der Vorfreude der ESC-Fans erheblich geschadet. Der vereinende Charakter des Wettbewerbs, der dieses Jahr erneut unter dem Motto „United by Music“ stattfand, ist eine Illusion, wenn politische Uneinigkeit das Geschehen dominiert.“

Plietschnack

Abschließen möchten wir mit einem versöhnlichen Stück von einen weiteren ESC-kompakt-Songchecker.

Plietschnack hatte „Always on the run“ in einer Besprechung nach dem deutschen Finale 2024 den letzten Platz prophezeit und es ist bekanntlich ganz anders gekommen. Es spricht für Größe, dass er sich in einem Folgestück „Es tut mir leid lieber NDR“ genauso öffentlich entschuldigt. Gleichzeitig sieht er „room 4 improvement“ (meine Wortwahl). Und damit ist er nicht allein, ähnliches sagt Peter-Philipp Schmitt in seinem FAZ-Beitrag „Nicht auf dem 12. Platz ausruhen!“ auch. Aber das ist wieder ein neues Thema, auf das wir im zweiten Teil unserer Presseschau zurückkommen.

Was meint Ihr? Wird der ESC zu seinen Wurzeln des Grenzen überwindenden, friedlichen und freundschaftlichen musikalischen Wettstreits unbeschadetet zurückkehren können? Und haben wir wichtige Pressestimmen übersehen? Schreibt uns dazu gerne in den Kommentaren.



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486 Comments
Joelle
Joelle
2 Jahre zuvor

Trotz des ganzen Dramas dieses Jahr hat Nemo verdient gewonnen

cars10
cars10
2 Jahre zuvor
Reply to  Joelle

Verdient?
Hmmh, nein.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Aber natürlich!

Thomas2000
Thomas2000
2 Jahre zuvor
Reply to  Joelle

Wenn Nemo nur 5. beim Publikum wird, hat er nicht verdient gewonnen.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Punkte lügen nicht.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Dadurch, dass die Jury aber dieses Jahr ordentlich geschoben hat bekommen deren Punkte einen eher faden Beigeschmack.

Bevor mir wieder hier blinde Israelliebe vorgeworfen wird: siehe Jury-Mitglied Norwegens, welcher der norwegische Sender selbst bei der EBU gemeldet hat wegen unlautere Einflussnahme auf den Wettbewerb.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das mit der Schießerei sind haltlose Vermutungen!

RogerCGN
RogerCGN
2 Jahre zuvor
Reply to  Thomas2000

Natürlich hat er das. Der ESC ist ein Wettbewerb mit Jury und Publikumsvoting. Das weis und akzetiert jeder Teilnehmer vorher. Und wer am Ende die meisten Punkte in der Adition erhält hat gewonnen. So einfach ist das.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Dieser ESC ist noch lange nicht vorbei.
Die Rundfundstationen und die EBU haben noch viel vor sich.
BTW mein Herz ist immer noch bisschen gebrochen, da Kroatien nicht gewonnen hat.

Lissi666
Lissi666
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Mir geht es ebenso

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Dabei ist die Schweiz mein Platz 2 dieses Jahr und die Ukraine mein Platz 3. 2014, 2015, 2021 und 2022 haben meine persönliche Favoriten auch nicht gewonnen, aber da konnte ich das irgendwie besser ab, als dieses Jahr. Alles komisch dieses Jahr.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Same here.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Geht mir nicht anders. Kann ich mit dem Verstand auch nicht erklären. War halt die Aschenputtel-Geschichte eines bodenständigen und bescheidenen Jungen, der mit seinen Freunden/seiner Familie alles selbst auf die Beine gestellt hat. Nicht zu vergessen, wie er sich seit der Dora gesteigert hat und im Finale eine Performance hingelegt hat, die fast schon beispiellos war. Dazu noch sein respektvolles und faires Verhalten allen gegenüber. Wie hat eine Bekannte gesagt: Der perfekte Schwiegersohn, den man einfach nur in den Arm nehmen möchte. 🙂

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Das hast du schön geschrieben.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Plus die Geschichte, dass er auch noch Nachrücker im Vorentscheid war. Was für eine Story wäre das gewesen!

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja, das meinte ich mit „Aschenputtel-Geschichte“. 🙂 Der Gesamtsieg wäre halt DAS Happy End gewesen. Aber naja. Wer weiß, wofür es gut ist.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Dito….

natürlichesmineralwasser
natürlichesmineralwasser
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

aber wir alle wissen ja, das man nicht den ersten Platz belegen muss um zu gewinnen, grade beim ESC. Wen die Fangemeinde einmal ins Herz geschlossen hat, den gibt sie idR nicht so schnell wieder her.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Naja, der letzte Satz galt vielleicht mal.
Wie wurde der grüne Finne Käärijä denn letztes Jahr geliebt und vergöttert? Ein 8 Sekunden Cha Cha Cha Tanz mit Eden Golan hat gereicht, damit er jetzt einer der meistgehassten Künstler von 2023 ist.

Daniel13
Daniel13
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Dieser Israel Hass macht mich traurig. Es sollte um Musik gehen

Biobanänli
Biobanänli
2 Jahre zuvor
Reply to  Daniel13

Ich bin da etwas zurückhaltender, weil mir einach Informationen fehlen. Haben wir wirklich Hass gesehen? Und so wie es die BILD schreibt, ist es eben in Schweden nicht, die Demos waren ruhig und soweit ich da Berichte gesehen habe, musste sich da niemand fürchten.
Dass einige Künstler den Ausschluss von Israel forderten war zuerst mal ein politisches Zeichen, ob dahinter wirklich Hass steckt, ist für mich schwer zu sagen, wir kennen die Bilder von der Krieg, da mag es eben auch Menschen geben, die eben nur das Leid in Palästina sehen, und Israel dafür verantwortlich machen.
Auch ein Urteil über die Persönlichkeit einiger Künstler mag ich mir nicht erlauben, mir geht das hier viel zu schnell mit dem Verurteilen.
Aber natürlich gilt meine Solidarität dem israelischen Volk und meine Verachtung der dortigen Regierung und der Faschisten der Hamas.

André Wieland
André Wieland
2 Jahre zuvor
Reply to  Biobanänli

Wenn Menschen eine Sängerin, die nichts für das Vorgehen ihrer Regierung kann, ausbuhen und sich offenkundig wünschen, dass sie innerhalb des Teilnehmerfeldes komplett isoliert wird, kann ich mir das nicht anders als mit Hass erklären.

Und das sage ich als jemand, der die Kriegsführung der Regierung Netanyahu extrem kritisch sieht. Aber die Art und Weise, wie Menschen da mit einer Künstlerin umgegangen sind, geht gar nicht. Und dazu zählt meines Erachtens auch die hohe Anzahl an Juroren, die Israel einfach blind auf den letzten Platz gesetzt haben. Solche „music industry professionals“ haben einfach nur bewiesen, dass sie alles sind, außer professionals.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  André Wieland

Die Jury bestand aus peinlichen Kreaturen die zu ihrem Job nicht fähig waren. Letzte Plätze in der Jury Wertung sind das allerletzte. Aber gut, weiß Israel ja jetzt, ich gehe von einer ziemlich langen Pause aus. Das ist das Traurigste daran. Ein Land das seit ’73 dabei ist, danke EBU ihr seid einfach großartig

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Ich denke, du täuscht dich. Israelis sind zäh, die werden nicht aufgeben und sich jetzt schmollend zurückziehen. Da sehe ich eher die Niederlande oder Ä. in Gefahr.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Hätte er mal dazu gestanden. Wäre sogar sympathisch gewesen. Aber nein, einfach peinlich, wie der Knall grüne Bolero.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Die Bubble hat ihm das trotz seines Posts und seines Absagens nicht verziehen, da getanzt zu haben und die, die es stark gefunden hätten, wenn er dazu gestanden hätte im Sinne United By Music, die sind einfach enttäuscht dass er so ein Fähnchen im Wind ist

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Tja, man kann schnell seinen guten Ruf ruinieren, wenn man einem blinden Social-Media-Mob folgt…. Tut mir keinster Weise leid.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Meins ist auch noch angeschlagen, dass Marko nicht gewonnen hat. Ich schreib explizit Marko, nachdem ich in den letzten Tagen die Kommentare vieler Kroaten gelesen habe. Diesen Hate aus Kroatien (queerfeindlich, homophob, nationalistisch) möchte ich nicht unterstützen. Auch wenn ich damit vielen Unrecht tue. Für Marko tut es mir unglaublich leid. War der erste Künstler, für den ich sogar ein paar Tränchen vergossen hab.

Last edited 2 Jahre zuvor by Franny
natürlichesmineralwasser
natürlichesmineralwasser
2 Jahre zuvor

Viel spannender als die absehbaren Reaktionen der deutschen Medien finde ich die Statements der Teilnehmer/innen jetzt nachdem der ESC vorbei ist.
Vllt wollt ihr die ja auch mal in einem Beitrag sammeln.

Für mich hat der Esc dieses Jahr einen echt bitteren Nachgeschmack hinterlassen, explizit das Thema Meinungsfreiheit und künstlerische Freiheit betreffend. 🤷🏽

Fast schon zynisch fand ich, dass der deutsche Kommentator den Krieg in Gaza als „Israels Problem“ bezeichnet hat. Joa, so kann man das natürlich auch nennen.

Last edited 2 Jahre zuvor by natürlichesmineralwasser
Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Fand ich auch interessant. Wenn es wahr ist, wie von einigen geschildert, hat die israelische Delegation sich einige sehr negative Dinge erlaubt, vor allem den Künstler*innen gegenüber, die sich zuvor eher anti Israel geäußert haben (Provokationen, unerlaubtes Filmen etc). Die Stimmung Backstage war wohl furchtbar. Das wirft mMn auf solche Vorfälle wie zum Beispiel das Verhalten von Marina oder Joost während der PK ein ganz anderes Licht. Natürlich wissen wir nicht, wie viel davon wahr ist, aber wenn mehrere Delegationen (und es sind einige) Beschwerde einlegen, dann ist vielleicht doch etwas dran.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  Lillie

Diese ganzen scheinbaren Vorfälle werden sicherlich von der EBU näher untersucht. Vorausgesetzt, dass die Vorwürfe tatsächlich stimmen: Die Lösung kann es aber nie sein, ein Land auszuschließen vom ESC (wie von Bambie Thug und weiteren Akteuren gefordert). Stattdessen müssen die Sanktionen dann die einzelnen Delegationsmitglieder treffen.

Vor allem bei Bambie Thug und ihrer Beschwerde gegen den israelischen Kommentator kann ich nur lachen. Selbst Toleranz und Akzeptanz einfordern, dann aber andere in ihrer Meinungsfreiheit einschränken wollen…

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Ja, zu 100% Zustimmung!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  Andreas

Freut mich, dass ich scheinbar nicht der einzige Mensch bin, der diese Position vertritt. ❤️

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Du meinst anscheinend, nicht scheinbar.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Absolut !

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Genau meine Rede, danke !

Dieses Wesen kann sich das ganze „non-binäre“ Getue an den Hut stecken. Echt schade drum, denn die Performance war richtig stark.

Didi
Didi
2 Jahre zuvor

Aber weil du dich hier ja so auf Bambie eingeschossen hast. Was hat Bambie denn direkt schlimmes gegen Eden als Person gesagt? Gibt es da konkrete Aussagen?
Der Kommentator von KAN hat ja nachweislich Bambie direkt persönlich angegriffen…ich finde schon dass man hier einen Unterschied machen sollte. Aber natürlich steht jedem das Recht zu dies „lachhaft“ zu finden.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Wo hat der KAN Kommentar sie persönlich angegriffen? Nachweislich, dann zeig diese Nachweise.

Zu sagen, dass es eine Performance ist, die furchterregend sein kann v.a. für Kinder, das ist Fakt. Dass es satanistisch anmutet, sorry, aber darauf hat sie ja abgeteilt mit ihrem Feuer-Pentagramm.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor

Sorry aber wer glaubt dass diese EBU zu ner brauchbaren Untersuchung in der Lage ist, nachdem was sie dort mit den Jurys und in der Halle zugelassen haben, der ist mehr als nur schief gewickelt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Könntes es denn nicht sein, dass noch Jurys nachträglich disqualifiziert werden für die Zukunft? Wünschenswert wäre es.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ne, Teppich hoch, drunter kehren, fertig!

Mitch
Mitch
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Wäre sicher ein interessanter (eigener) Diskussionsstrang, aber ich würde dir zustimmen: die Jurys hätte ich auch gerne wieder weg. Wer alt genug ist, sich an den alten „Grand-Prix“ mit reinem Juryvoting zu erinnern (also vor 1997, wenn mein altes Gedächtnis noch funktioniert), sollte das auch noch parat haben. Kleine Gruppen von Juroren sind weitaus anfälliger für Politik, und nebenbei auch für schlichte Korruption (auffällige Punkteschiebereien, wie wir sie 2022 ja wohl noch hatten). Der ESC braucht weder das eine noch das andere.

Wachtmeister Traffy
Wachtmeister Traffy
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Wenn sich die Vorfälle und die furchtbare Stimmung bewahrheiten, würde das für mich auch erklären warum gefühlt weniger gemeinsames Material in Form von Bildern/Videos der Kandidaten untereinander in der Timeline war.
In den Vorjahren war das wirklich immer einiges, aber dieses Jahr kam mir das die ganze Zeit schon sehr wenig vor.

Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Rechtfertigt kein Mobbing

Mawi
Mawi
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Typisches Bullyverhalten: Erst die Leute reizen bis aufs Blut und wenn dann etwas zurück kommt, stilisiert man sich zum Opfer hoch. Es schaukelt sich halt auf, wenn man nicht frühzeitig eingreift. Das hat die EBU verschlafen.

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

#IStandWithIsrael, #IsraeliWomenToo, #BringThemHomeNow!!!

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

#IalsostandwithordinaryPalestinians. Hamas und Netanyahu in die Tonne.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied

Die Hashtags, die Andreas benutzt hat, kannst du ebenfalls nutzen. Denn ich kann dir versichern, dass die breite Mehrheit Netanjahu ablehnt.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Darum hatte ich ja also geschrieben Meine Tagline im Profil, Hersh Goldberg-Polin. Zwei Freunde und ich haben je eine Geisel virtuell „adoptiert“.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied

Tolle Geste! 🎗️

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Dass nicht alle Künstler gemeinsam ein Zeichen setzten und ihre Mitkünstlerin in ihre Mitte nahmen, sondern einige bewusst gegen diese Stimmung machten, was nach und nach immer offensichtlicher wurde, macht mich unglaublich traurig.

Sie hätten es ja mit einem Statement machen können, dass Künstler für die Politik ihres Landes nicht verantwortlich gemacht werden können und dass sobald die EBU ein Land zum Contest zugelassen hat, kein Künstler von anderen Künstlern dafür bestraft und gemobbt werden sollte.

Es gibt heutzutage tausende Möglichkeiten, seine Meinung zu sagen, Mobbing ist dafür nicht erforderlich. Dass sich gerade die queere Community in weiten Teilen zum Mobbing und zu Buh-Rufen entschieden hat, ist für mich am wenigsten verständlich, denn man wünscht sich ja, dass gemachte Ausgrenzungserfahrungen dafür sorgen, sensibel genug zu sein, um nicht selbst zum Ausgrenzer zu werden.

Wie gesagt, politisch können sich ja alle trotzdem auf tausend Kanälen äußern. Die gewählten Mittel sind eindeutig die falschen, weil sie dem ESC, diesem safe space der queeren Community, schadet.

Last edited 2 Jahre zuvor by christliches
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  christliches

Meiner Meinung nach war dieses Mobbing gegen Israel, in Person vor allem gegen Eden Golan, echt widerlich. Die Menschen, die sich daran beteiligt haben, sind für mich unten durch. Bambie Thug möchte ich, vorausgesetzt ihre Haltung dreht sich nicht um 180°, nie wieder beim ESC sehen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

die werden wir insgesamt nie wieder sehen 🙂

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  Trevoristos

Zum Glück. 😀

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ist halt nur schade, daß ausgerechnet dieses Wesen für die beste Platzierung Irlands seit 2000 gesorgt hat.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor

Den Holländer und die Griechin kann sie gleich mitnehmen.

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Ich glaube, das Problem liegt auch darin, dass sie bei der berechtigten Kritik an der Politik der rechtsgerichteten israelischen Regierung und den humanitären Folgen des Krieges ganz einfach in die Schusslinie geraten ist. Die Kritiker konnten ihre Wut an ihr auslassen, und das ist weder fair, noch hat es etwas mit den Prinzipien des ESC zu tun. Es ist legitim zu kritisieren, wenn es etwas zu kritisieren gibt, aber Hass und Mobbing gehen zu weit, ein Zeichen des Schweigens wäre hier fast interessanter gewesen, in der Halle und auf den Fernsehbildschirmen und nach der Kriegspropaganda im israelischen Vorentscheidsformat haben sich bekanntlich auch viele Fanmedien genau dafür entschieden.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ja Ich denke man hat irgendwie komplett verschlafen diese gefahr zu sehen. Ja man hat Sicherheitskräfte eingestellt. Aber man hat komplett übersehen das die Ablehnung gegen israel sehr wahrscheinlich auf Eden als „Vertreterin“ des landes umschlagen könnte.
Die EBU wirkte mir komplett überascht und überfordert das sowas überhaupt möglich war. Obwohl Greta z.b. ja schon wochen vorher zum Boykott aufgerufen hat.
Es ist ja jetzt nicht so, als wäre das alles super plötzlich passiert.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Greta kann sich mit dem ganzen rechten und braunen Mob zusammentun, macht für mich keinen Unterschied. Ich wünsche ihr viel Spaß dabei. Für mich ist diese Frau gestorben.

Als aufrechter Linker kann man solche Demonstrationen nur auf das Schärfste verurteilen. Es möge sich bitte niemand mehr so bezeichnen, der/die dafür noch irgendwelche Sympathien pflegt.

Da kann ich nur die FR erneut zitieren: Schämt Euch !

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  Schlippschlapp

Sehe ich ähnlich: Die politische Linke hat scheinbar Gefallen an Israel-Hass gefunden. Ich finds schrecklich.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Gut, hierzulande ist es zwar eine Minderheit (beispielsweise ist die überaus bekannte und nicht unumstrittene Frankfurter Stadtverordnete Jutta Ditfurth explizit pro Israel). Das macht es aber leider nicht besser, Antisemitismus kann man nicht relativieren.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Vielleicht hat Greta diesen Hass gegen den ESC entwickelt, weil sie sich als Kind das Geknödel von ihrer Mutter daheim anhören musste?

(Scherz)

Für mich wird das Greta-Bild auch immer runder – schade, dass sie damit einer eigentlich guten Sache (Klimaschutz) mehr schadet als nutzt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ach ja, Greta: Ich als Prolo mit Hauptschulabschluß war schon fast mein ganzes Leben grüner und nachhaltiger unterwegs als Du und Deine elitäre Akademikerclique es jemals sein werden.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Micha
Micha
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Absolute Zustimmung!

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Auf den Demos skandierten die, dass sie sie eine neue Intifada wollen (inkl. Terroranschläge mit 1000 zivilen Toten, Frau Thunberg?) aber unser Bananenbrotli sieht darin friedliches Zusammenkommen

Timmy
Timmy
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Da würde ich gerne einmal eine Quelle zu sehen

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Timmy

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/greta-thunberg-demonstriert-gegen-israel-teilnahme-am-esc/ar-BB1m6XXg?ocid=BingNewsSerp

https://x.com/DrTallinger/status/1788590668199117129 („There’s only one solution, Intifada Revolution“)

https://x.com/nexta_tv/status/1788939985841701088 (letztes Bild: Intifada und der in Dt. verbotene Slogan der Bewegung „From the river…“)

Didi
Didi
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Ein großes Problem ist sicherlich aber auch, dass Israel natürlich ganz bewusst ein Lied eingereicht hat, dass sich auf den Angriff im Oktober bezog und damit Eden zum politischen Spielball gemacht hat. Das wollen viele hier wohl nicht wahrhaben, aber Israel hat den Wettbewerb gewollt politischer gemacht als es nötig gewesen wäre. Wäre die Reaktion ähnlich gewesen wenn man einen Song wie Unicorn eingereicht hätte? Ich denke dann hätte man noch eher sagen können Eden steht im Vordergrund und nicht die Politik.
Was mir bei der deutschen Berichterstattung fehlt ist halt, dass es genug Berichte und Beweise gibt, dass sich der israelische Sender und die israelische Delegation auch teilweise genauso niveaulos verhalten haben, wie es anderen Sendern und Delegationen vorgeworfen wird. Und es ihnen komplett egal war, dass alles auf dem Rücken von Eden ausgetragen wird. Denen ist ihre eigene Künstlerin nämlich komplett egal gewesen. Und das finde ich fast noch trauriger als alles andere was drumherum passiert ist.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Ich fürchte, daß Du die Situation relativierst…. Einige Verblendete sahen halt schon rot, als der Name Israel zu lesen und der Davidsstern zu sehen war.

Didi
Didi
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ich relativere hier gar nichts. Ich denke halt nur nicht schwarz und weiss wie viele andere leider.
Mir tut bei allem hier Eden unglaublich leid, die es von allen Seiten abbekommen hat. Sie hatte keine Möglichkeit sich als Künstlerin zu zeigen sondern war ein bewusst politisch inszeniertes „Objekt“. Und das finde ich ganz schlimm.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Wir alle denken ab und zu in schwarz und weiß, ich glaube kaum, dass du die einzige Ausnahme bist (I broke the Code?)

Zum Beispiel denkst du, dass Unicorn ein unpolitischeres Lied ist, weil du es als harmlose lustige Tanznummer anscheinend wahrgenommen hast. Dass dieser Song dieses Jahr aber NOCH mehr Antisemitismus erzeugt hätte entgeht dir. Schwarz und weiß.

Didi
Didi
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Und das hat dir deine Glaskugel verraten, dass es noch schlimmer gewesen wäre?
Hat auch nichts mit schwarz und weiß zutun, sondern einfach damit, dass Israel ganz klar war, wenn sie in dieser Situation einen Song als Beitrag einreichen, der genau auf den aktuellen Konflikt eingeht, in dem sie als Land massiv kritisiert werden, dann wird Eden mit voller Breitseite dem Hass ausgesetzt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Nein, der gesunde Menschenverstand.
Vergleiche doch mal die Liedtexte.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Unicorn ist doch politischer als Hurricane.

Hurricane ist ein Klagelied. Die Menschen in Israel trauern immernoch um ihre getöteten Menschen.
Will man ihnen das tatsächlich verbieten? Kann man es den Leuten verübeln, dass sie das zu verarbeiten versuchen?
„I’m still broken from this Hurricane“ – ja wo ist die Lüge? Wo ist das Politikum? Sie singen nicht über IDF oder Hamas. Sie singen über „people leave and never say goodbye“. Über Verlust.

Dass am 7.10. etwas passiert ist, was ein kollektives Trauma ausgelöst hat, das sollte man nicht immer leugnen müssen (weil sonst zu politisch).

Unicorn ist ein kämpferischer Song. Ob das wirklich die bessere Wahl gewesen wäre?

Last edited 2 Jahre zuvor by Spaceman04
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ich hatte keine Probleme mit den israelischen Texten. Es ging um die legitime Verarbeitung des Pogroms, einer nationalen Tragödie. Es was kein Loblied auf Netanyahu oder die „Siedler“.

Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Hatte ähnliches gedacht: In der aktuellen Situation hätte Israel auch den Text eines Kochrezeptes singen können und es wäre politisch gedeutet worden. Bei den ersten 2 Songs war das zugegebenermaßen noch recht gut sichtbar.
Hurricane aber war textlich wirklich weit weg vom Kriegsgeschehen und hätte auch in einem anderen Jahr von einem anderen Land gesungen werden können. Das die Songschreiber dabei doch den Oktober 2023 im Kopf hatten, mag ja sein. Zu lesen ist das nicht mehr, nur zu interpretieren.

B&W
B&W
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Das stimmt. Im Prinzip konnte/könnte man Edens Beitrag als völligen Propagandasong lesen. Der Schmerz vom 7. Oktober als Rechtfertigung für die Gräueltaten in Gaza. Ich würde auch einen Besen fressen, wenn das Ziel seitens KAN oder der Regierung eben nicht wäre, mit diesem Song das Mitleid aller und damit eine Rechtfertigung für das Vorgehen in Gaza zu generieren. Sowas auszublenden ist ziemlich blauäugig und ich bin ehrlich gesagt etwas schockiert hier, wie naiv manche leben und sowas nicht sehen („der Song hat doch gar nichts mit 7. Okt zu tun“, „ganz normales Liebeslied“ etc… oh man).

Unicorn hat wohl aber genauso politische Botschaften, das hat man nur eben nicht gesehen, weil Israel da noch nicht im Fokus stand. Generell scheint Israel/die Regierung/KAN wohl immer sehr politisch im ESC vertreten zu sein.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  B&W

Die Rechtfertigung die du darin siehst ist eine reine Ableitung und wird nirgends inhaltlich im Song zu interpretieren sein.

Mitgefühl mit dem Trauma ist das eine – daraus eine Rechtfertigung abzulesen, das wäre etwas, was nur der einzelne Adressat hinzu- aber nicht herauslesen könnte.

B&W
B&W
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Deswegen wäre es die Aufgabe der EBU gewesen, eben solche Spielräume nicht zuzulassen. Und da Israel eben gerade nunmal unüberhörbar mit dem Konflikt im Bewusstsein ist, hat Edens Performance nunmal keinen Spielraum zugelassen.

Und was macht es mit Palästinensern (und deren Anhängern/Verbundenen), wenn Israel sein Wehmut auf großer Bühne beklagen kann und Palästina ungehört bleibt? Das verbittert sicher auch einige Leute. Vllt führt das eben auch vermehrt zu dem kindischen und gehässigem Verhalten, da man sich sonst nicht gehört fühlt. Sowas mag man selbst albern und unlogisch finden, aber der Mensch funktioniert nunmal nicht „klug“.

Aber, dass es zu Hass kommt, verwundert mich eigtl absolut null, das war eine logische Konsequenz der Teilnahme Israels. Das Konfliktpotenzial steckt halt einfach überall drin.

Und auch Interpretationen fallen nicht plötzlich vom Himmel. Mit denen kann man rechnen, und die sind hier auch locker zu erwarten gewesen

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  B&W

Wenn du Hass als logische Konsequenz siehst, dann ist es ja sowieso schon klar, dass du so manches „Axiom“ über Israel als Basis nimmst.

Und nein, die Anwesenheit eines oder mehrere Israelis ist nicht logischwerweise mit Hass und Konflikt zu verbinden. Auch nicht momentan. Wer das so sieht, der differenziert nicht und trennt auch nicht.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  Spaceman04

Ich stimme dir zu, Spaceman04.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  B&W

Das ist alles einfach nur deine Interpretation. Wenn du konsequent bist, dann findest du auch in den 36 anderen Songs Politik.

B&W
B&W
2 Jahre zuvor

Klar, meine Interpretation. Gab ja nicht vorher auch nur das ganz klar Lied „October Rain“ und das passende Musikvideo mitsamt Bühneninterpretation. Es ist schon sehr albern wie man auch einfach absichtlich vollkommen die Augen verschließen kann.

Und ich möchte nichtmal Israel die Schuld geben, weil sie vllt wirklich „ehrliche“ Motive hatten, ABER die EBU hätte es einfach knallhart untersagen müssen. So wie die Regeln halt sind. Dieses Chaos war doch auf Ansage. Der Streit Israel/Gaza kam ja nicht aus heiterem Himmel.Ich hoffe die EBU lernt daraus.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  B&W

Albern?

Deine Argumentation hat mehr Löcher als Nemo’s Lieblingskäse. Was sieht man im Video und in der Bühneninterpretation denn verwerfliches? Fliegen da IDF Flugzeuge auf der Bühne rum? Singt die Sängerin während sie eine RPG in der Hand hält?

Again, inwiefern ist es verwerflich oder „logischerweise Hass erzeugend“, wenn man ein kollektives Trauma betrauert?

B&W
B&W
2 Jahre zuvor

Und ja, sehr viele Lieder haben politische Botschaften, so ja auch „The Code“ oder “ Rim Tim…“, aber irgendwo muss man nunmal eine Grenze ziehen und die braucht man im Gazakonflikt sicher nicht mit der Lupe zu suchen.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Gibt es dazu eigentlich mittlerweile brauchbare Quellen, bis zum Finaltag waren alle auf X unterwegs und haben versucht den größtmöglichen Schmutz zusammen zu tragen

Nils
Nils
2 Jahre zuvor
Reply to  Didi

Stimmt schon, Israel hat aktiv seinen Teil zur Eskalation beigetragen. Andererseits habe ich aber auch schon letztes Jahr Kommentare gelesen, die „Unicorn“ nachsagten, politisch zu sein – was jenseits dieser Behauptung von Feminismus natürlich auch schon damals totaler Humbug war.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  J. Freizeit

Einzig eine 20 Jährige Sängerin ist in die Schusslinie geraten, peinliches Getue im Nachhinein. Einfach widerwärtig und es war vor allem die Hardcore Fans, die in meinen Augen sich disqualifizieren als solche bezeichnet zu werden, und die Zuschauer in der Halle die sich unmöglich benommen haben.

Gibt es Statements von Tali und Kaleen zu dem Thema?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Tali meinte nur, Joosts DQ „might be for the best“.
Ansonsten sind ihre Statements wohl in ihren Taten zu suchen?
Duet mit Slimane, Interaction mit Iolanda. Viel Interaktion mit Eden, v.a. im Finale.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Ich denke , dass die EBU einem großen Teil der sogenannten Fan-Medien in den nächsten Jahren die Akkreditierung verweigern sollte. ESCK war in seiner sachlichen und ausgewogenen Berichterstattung ja eine Ausnahme. Viele andere haben Grimassen geschnitten, wenn es um Israel ging, oder Eden in ihrer Berichterstattung gleich vollkommen ignoriert. Solche Personen sollte man nie wieder auch nur in die Nähe eines ESC-Teilnehmers lassen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Oh, das ist aber wirklich gemein von dir. Was sollen denn die armen Leute von Wiwibloggs dann machen?? 🤣

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

🤣 indeed …

Wie die WiWis sich verhalten haben, weiß ich gar nicht, aber ich habe gesehen, dass einige, die v. a. über YT über den ESC berichten, sich absolut grässlich verhalten haben.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Mir ist aufgefallen bei dem Reaction Video zum Finale glaube, dass Israel einfach übersprungen wurde, also ignoriert. Das ist mir krass aufgestoßen.

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Haben Israel monatelang ignoriert und teilweise sogar Mordaufrufe in den Kommentaren stundenlang stehen lassen. Aber auch jenseits solcher Extremfälle ist deren Kommentarsektion seit dieser Saison der vielleicht widerlichste Ort des Internets. Nach fünf Minuten auf Wiwi möchtest du dich mit dem Kärcher desinfizieren – oder besser gleich mit dem Sandstrahler.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Die Videos kann man sich von denen eh nicht länger als ne Minute geben, besonders Deban möchte man irgendwann am liebsten was in den Mund stopfen damit er endlich Ruhe gibt!!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Dann ist es ja gut, dass ich WiWi schon seit Jahren meide wie der Teufel das Weihwasser.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Teilweise waren diese Mordaufrufe auch ziemlich detailliert, da hatte man schon richtiggehend Angst um Eden dieses Jahr, wenn man das gelesen hat (und auf X).

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

War das echt so krass und krank? Ich hab Wiwi nur auf YT wegen der Interviews verfolgt. Weil sie halt auch Baby Lasagna eine starke Plattform geboten haben. Dachte bislang, das seien recht nette Jungs und Mädels dort. Wow. Also irgendwie werden mir selbst nach dem ESC noch so einige Augen geöffnet. Und es scheint immer schlimmer zu werden.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor

Diese EBU, zu wünschen wäre es, allein es fehlt der Glaube!

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Ich staunte nicht schlecht, als sog. Fan-Medien „Reporter“ auf X dann Zeug wie „Israhell“ teilen

Micha
Micha
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

100%ige Zustimmung!

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied

(Ich schreibe als D. B)

Extrem schade finde ich, dass sich viele Künstler nicht unter dem Motto „United by Music“ versammeln konnten. Besonders negativ aufgefallen sind mir da Bambie Thug und Joost. Dagegen haben Künstler wie Tali, Kaleen und Silia Kapsis bei mir viele Sympathiepunkte sammeln können. Tali und Eden sind echte Freunde. Silia und Kaleen haben, so wirkte es auf mich, sich mit Eden gefreut und auch applaudiert. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dieses Jahr ist es aber leider (!) außergewöhnlich.
Mindestens ebenso schlimm einige Künstler fand ich viele mutmaßliche ESC-Fans. Eine Künstlerin wie Eden Golan auszubuhen, nur weil sie Jüdin ist und Israel beim ESC vertritt, finde ich echt ekelhaft. Solche Menschen sind das Gegenteil vom dem, was den ESC eigentlich für mich ausmacht. Völkerverständigung!

Die Lösung für den Eurovision Song Contest 2025 kann nicht sein, Israel einfach auszuschließen. Damit hätten nämlich alle Hater und Kritiker gewonnen. Stattdessen müssen sich die Rundfunkanstalten, Delegationen und Künstler auf den Kern des ESC besinnen – United by Music, Frieden und Völkerverständigung.
Ich wünsche mir, dass wir nächstes Jahr alle einen friedlichen ESC ohne so viel Hate wie dieses Jahr erleben können.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Wobei man fairerweiße bei Joost sagen muss. Dass es bei der Geste mit der Fahne wohl nicht wie oben erwähnt um Israel ging. Sondern das er generell angepisst war. Eden hat da wohl einfach dann seine Frustration abbekommen. Was nicht okay ist, aber zumindest ein anderes gewicht hat wie oben mehrmals erwähnt.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Da steckt schon mehr dahinter. Das ist doch Doppelmoral in Reinform. Wenn man selbst etwas gefragt wird, auf die EBU verweisen, aber Eden zwingen wollen eine ganz prekäre Frage zu beantworten. So ein Verhalten ist einfach nur widerlich.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Eden hatte offensichtlich kein Medientraining. Offensichtliche Antwort auf alle Fragen zur Situation ist, dass die Geiseln nach Hause und Hilfsgüter rein müssen.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Oder sie hatte ein mit der Anweisung, bei allen Fragen zum Krieg – Klappe halten. Man weiss ja nie, was denen blüht, wenn sie sich kritisch so oder so rum äussern und dann nach Hause zurück kommen.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Übertreib es nicht! Israel ist noch nicht soweit das normale Bürger ermordet werden. Soviel macht hat Natahaju noch nicht. Lediglich in kriegsgebiet gab es mal „Unfälle“ die sich später als „absicht“ herausgestellt haben.

Aber sein wir ehrlich Eden wurde da hingeschickt um Stimmung für Israel zu machen. (Ob sie damit selbst einverstand war, ist eher unwahrscheinlich)
Aber Ich kann mir schon vorstellen das KAN sie gecoacht hat auf keine Fragen zu antworten die auch nur den kleinsten zweifel an der legitimität des vorgehens des IDF lassen könnte.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Eden wurde hin geschickt um Israel beim ESC zu vertreten. Alles andere sind Mutmassungen. Hab nicht mitbekommen, dass sie sich abwerten anderen Teilnehmern gegenüber geäussert hat oder einen Kommentar zur Sachlage in ihrem Land.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Da ist sehr viel Interpretation deinerseits dabei, weil du unterschwellig eine deutliche Meinung hast.

Faktisch hat sich Eden Golan zu keiner Aussage hinreißen lassen. Weder Pro noch Kontra.
Dass sie also versucht hätte, alles für die IDF zu legitimieren, ist ein Schluss, der aus deiner Meinung herrührt aber nichts, was aus ihrem Verhalten zu schließen ist.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Sorry, für mich ist es vollkommen inkazeptabel, wenn sich ein ESC-Vertreter auf einer Pressekonferenz dermaßen schlecht benimmt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Es ging nicht um Golan aber nur bei ihr macht er das mit der Flagge und nur bei ihr ruft er rein, nachdem er selbst eine Frage ja nicht beantwortet hat sondern sie zurück an die EBU gespielt hat?

Ahja. Zufälle gibt’s, dass es dann zufällig genau in den Momenten war, als Eden Golan geredet hat bzw interviewt wurde…

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

best friend des Nemos war doch diese Bambie Thug. Die war doch die allererste, die Nemo gratulierte, wenn ich mich nicht verguckt hab. Danach kam dann Marina. Isaak habe ich als Gratulant nicht gesehen…

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Thug ein sehr passender Name.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

genau und der irischer Sender hatte ja so gar keine Ahnung auf was er sich da eingelassen hat … ich hab hier aber viele Lobeshymnen über BThug gelesen.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

im TV war Bambie, Marina und Slimane zu sehen, die direkt gratuliert haben. Dann musste Nemo ja auch schon wieder auf die Bühne. Denke alle anderen haben später noch gratuliert.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Slimane hat halt Klasse.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Ja. Hab mich in letzter Zeit viel mit ihm und seinen Liedern befasst. Scheint ein guter Typ zu sein und seine Musik gefällt mir grösstenteils.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Bin seit Jahren Fan. Er wirkt total real.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Ich kannte nur Avant Toi bisher von ihm. Dann hab ich ihn irgendwie aus den Augen verloren bis zur Bekanntgabe, dass er Frankreich beim ESC vertritt. Dann wars bei mir so: moooooment… den kennst du doch… 😆seit da geflasht von dieser Wahnsinnsstimme.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Kannte bisher nur Avant Toi von ihm. Als dann bekannt wurde, dass er Frankreich vertritt war er wieder präsent und hab mich echt gefreut. Sind jetzt einige Lieder von ihm in meiner Playlist. Er ist ein grossartiger Sänger

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Es hat sich zudem auch ausgezahlt, daß ein Künstler mit Nummer-Eins-Alben durchaus beim ESC bestehen kann-

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

nee also ich hab auch die Portugiesin gesehen meine ich. Auf die Bilder kommt es an. Is klar dass wahrscheinlich ‚alle‘ iwann gratuliert haben.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Ja kann sein. Hab das nicht mehr soo im Kopf. Ist ja auch eigentlich egal. Die zu sehenden gratulierenden Länder, waren ja im Greenroom auch in unmittelbarer Nähe zur Schweiz

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Was gerne vergessen wird: Golan hat nicht persönlich gratuliert (was auch zeigt, dass sie nichts hochkochen lassen wollte, denn sie hätte unter dem Vorwand hingehen können und hätte wohl einen riesiges Chaos ausgelöst) aber sie hat deutlich im Interview gesagt, dass er ein großartiger Sänger ist und da gratuliert.

Wenn die Vorwürfe alle stimmen würden, und die Israeli Delegation immer nur Stress gesucht hätte, dann hätten die eine Gratulation erzwungen – zB um überall auf der Welt im TV Bild zu sein als der Sieger gefilmt wird wie es Bambie Thug gemacht hat.
Haben sie aber nicht.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Bei Tali war es klar, da sie in Jerusalem geboren ist. Er freut mich sehr, daß man auch mal positive Nachrichten zu lesen bekommt.

Allerdings muß ich beim Bewerten der ESC-Beiträge solche Aspekte außer Acht lassen und ich kann Österreich nicht auf einmal in den höchsten Tönen loben….

Für die Statistikfreaks: Der „Punkteaustausch“ zwischen Deutschland und Israel war diesmal erstaunlich hoch. Das letzte Mal gab es das tatsächlich 1982.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Die hohen Jurypunkte, die wir von Israel und der Ukraine bekommen haben, hatten sicher nicht nur musikalische Gründe. Die 8von Frankreich waren erstaunlicher.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ist doch erfreulich, daß wenigstens die „Deutschland mag keiner“-Fraktion diesmal nicht neues Futter bekam.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Nur weil Merkel weg ist!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Das Ampel-Bashing ist sonst ja noch krasser als bei Merkel…

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Finde nicht, dass es „klar“ ist, bloß weil sie dort geboren ist und auch Jüdin ist.

Tali studiert in den USA, hat sich ambivalent geäußert und kritisierte auch u.a. das militärische Vorgehen der IDF. Andererseits dient ihr Bruder gerade.

Es wäre für sie deutlich einfacher gewesen, sich einfach rauszuhalten und Eden zu meiden – denn wie oft habe ich auf Social Media gesehen, dass sie als Ziel #2 gesehen wurde, um gehässige Kommentare abzubekommen?
Ich bin mir sicher aufgrund ihrer Herkunft hätte sie welche so oder so abbekommen. Aber ihr Verhalten hat dafür noch die etwas gemäßigtere Aktivisten Ecke erzürnt.
Das erfordert auch Mut heutzutage, sich da im Greenroom beim Tanzen mit Eden filmen zu lassen oder Ähnliches.
Dadurch hat sie sich ja auch bei anderen Acts unbeliebt gemacht und sich damit in eine soziale Außenseiterrolle katapultiert.

Also „war ja eh klar“ finde ich beachtet zu wenig, dass sich Tali aktiv dafür entschieden hat, auf Eden zuzugehen.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

OK, ich hätte anders formulieren können. Aber es ist doch erfreulich, daß es so gekommen ist.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Es gab auch 24 Punkte aus Israel für Luxemburg. Kann man aber vertreten.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Warum sollte es nicht auch „normale“ junge Menschen beim ESC geben, denen es wirklich um die Musik und um Kontakte zu den anderen Künstlern geht ? Nicht jede oder jeder läßt sich von außen instrumentalisieren.

Johny B Coon
Johny B Coon
2 Jahre zuvor

Ich fand ja die Kommentare aus der Presseschau im Deutschlandfunk recht spannend. Teils auch Treffend siehe Sonntag direkt zu beginn und Montag ab Minute 6 – überhaupt intressant dass das im DLF Thema ist.

Reka
Reka
2 Jahre zuvor
Reply to  Johny B Coon
Last edited 2 Jahre zuvor by Reka
Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Ich habe den Satz von Thorsten Schorn zu Israel-Russland tatsächlich nur als Hintergrundinfo wahrgenommen – bei dem die Einordnung sträflich fehlte. Trotzdem ist die SZ da etwas zu hart. Denn dass der Satz keine anklagende Wertung transportiert hat, zeigt zumindest auch das deutsche Televotingergebnis.

Mich würde interessieren, wie Kommentatoren anderer Länder den Israel-Auftritt kommuniziert haben.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Finde Bild und Welt hätte ihr herauslassen können. Von den Schmierfinken kommt eh nicht konstruktives und sie haben sich nur daran aufgegeilt das sie ihr eigenen einseitigen Hass da bestätigen konnten.

Nächstes Jahr finden sie dann wieder eine andere S au auf die sie sich stürzen können.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  katzen1fan

Allgemein finde ich es immer wieder amüsant (und teils erschreckend), wie sich einige Medien zum ESC äußern.

Josefine99
Josefine99
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Was ist denn so verkehrt an dem Kommentar der Bild? In diesem Fall finde ich es durchaus zutreffend – zudem es nunmal die Auflagenstärkste Tages“zeitung“ in DE ist…

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Josefine99

Nur hat leider der Kommentar verdeckt, daß Deutschland dieses Jahr nicht so unbeliebt war…

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Zur Presseschau gehört, dass man die Presse durchleuchtet – auch, wenn man das Medium und deren Ausrichtung nicht mag.
Warum sollte man ESC Kompakt Leser so entmündigen, dass man denen nur vorselektierte Quellen präsentiert?
Zumal mit beiden Quellen eine hohe Leserschaft erreicht wird und es nicht ganz unwichtig ist, meiner Meinung nach, was genau diese hohe Zahl an Menschen in Deutschland, eben zu lesen bekommen.

Augen zu und weggucken kann nicht die Lösung sein

Lurker
Lurker
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Nun ja, wir haben nun Welt und Bild, beides aus gleichem Hause. Eines von beidem hätte durchaus durch etwas hochwertigerem Journalismus ersetzt werden können.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Danke, ja. Das war auch mein erster Gedanke. Hab deren Statements auch nicht gelesen. Mögen manche nicht verstehen, aber ich gehör zur BILD-Boykottier-Fraktion. Und mittlerweile meide ich auch die Welt.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Off-Topic:
Deutschland ist auch dieses Jahr wieder beim Junior ESC dabei!
https://www.eurovision.de/jesc/Deutschland-nimmt-am-Junior-ESC-2024-teil,deutschland2148.html

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Reply to  byJannik

Das sind doch mal tolle Nachrichten! 🥳

Goynen 1967
Mitglied
Goynen 1967
2 Jahre zuvor

Tja klingt ja alles sehr dramatisch und schlimm. Über Musik ist eigentlich kaum etwas geschrieben. Die Show lief im technischen Sinn ja wie ein Uhrwerk ab. Mit dem von vielen gewünschte Gewinner. Ich bin eigentlich nur enttäuscht über das ESC Publikum der Veranstaltung. Sorry, geht überhaupt nicht. Zudem wohl auch teilweise das Verhalten der Künstler, von Joost wollen wir da garnicht sprechen, die respektlos gegenüber anderen Teilnehmern waren. Das ist so ein beschädigendes Verhalten gegenüber dem Credo des ESC. Sehr schade. Und Nemo. Ein sympathischer Mensch mit einer schönen Idee zum ESC gefahren und gewonnen. Was bleibt? Das einzige was zu lesen ist, non-binär, queer, Paradisvogel….Musik? Fehlanzeige. Schade für den Künstler….

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Goynen 1967

✔ 👍

cars10
cars10
2 Jahre zuvor
Reply to  Goynen 1967

Blöd nur, wenn genau diese drei Dinge immer im Mittelpunkt der Berichterstattung über Nemo gestanden haben – und das seit der ersten vagen Ankündigung des Schweizer Fernsehen. Da hieß doch in etwa „Bei dem diesjährigen Beitrag handelt es sich nicht um eine von einem Mann gesungene Ballade“.
Kein Bericht, der ohne Verweis auf seine Pronomen, Non-Binarität oder den Wohnort Berlin ausgekommen wollte.
Schade um den Künstler? Nein, eher nicht.
Schade um die Musik generell bei diesem Eurovision Show Contest.

P.S. Soweit ich mich erinnere, war auch die Schweiz/Nemo am Freitag zusammen mit drei anderen Ländern in Gesprächen mit der EBU. Da würde mich mal der genaue Hintergrund interessieren.

Last edited 2 Jahre zuvor by cars10
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Goynen 1967

ja gut, aber er hat es doch selbst herausgestellt und ist damit quasi hausieren gegangen. Nemo ist schliesslich auch mit der Non-binär Flagge in die Halle gegangen. Das war Nemo daher ein ganz erhebliches Anliegen. Das hat ihm sicherlich auch viele Punkte gebracht. Sein sonstiges Verhalten beim ESC hingegen blieb leider weitgehend unbeachtet.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Goynen 1967

Tja, leider war es keine positive Werbung für diesen „non-binären Zirkus“ (ich muß es in diesem Fall leider so nennen) , wenn man für sich selbst Respekt und Akzeptanz fordert und es gleichzeitig anderen nicht genauso erweist. Echt schlimm, wenn man einer Social-Media-Bubble fanatisch folgt ohne über die Folgen nachzudenken.

Ein würdiger Sieger wäre Baby Lasagna gewesen. Eine Diskussion über die Juries fange ich aber ganz bestimmt auch nicht wieder an, da hat sich meine Meinung nicht geändert.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Man sollte jetzt aber auch fair sein und Nemo nicht allein auf Grund der Freundschaft mit Bambie Thug vorverurteilen. Ist denn bekannt, dass er/sie sich negativ gegenüber Eden Golan verhalten hat? Wenn nein, dann sollte man ihn/sie jetzt nicht zum „unwürdigen“ Sieger erklären. Es ist ja erst mal nicht so völlig erstaunlich, dass die (einzigen) beiden non-binären ESC-Teilnehmer Freundschaft schließen, und man sollte jemanden nicht für die Äußerungen seiner Freunde in „Sippenhaft“ nehmen.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor

Schade, wenn die Skandale um den ESC mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als um das was es eigentlich geht.

Das diesjährige Motto war super gewählt „United by Music“ und wurde von einigen mit Füssen getreten. Es scheint nicht mehr möglich eigene Befindlichkeiten für wenige Tage dem grossen Ganzen unterzuordnen.
Mir ist es piepegal wer woher kommt, als was er sich fühlt, welche Sprache er spricht. Wichtig ist mir ein respektvoller Umgang miteinander. Man muss nicht gleicher Meinung sein. Man muss nicht mit allen Entscheidungen, die getroffen werden einverstanden sind. Aber gegenseitige Achtung und Respekt und Akzeptanz vermisse ich in letzter Zeit in vielen Gesellschaftsschichten.

Was ich mir für nächstes Jahr wünsche: Genau das. Achtung, Respekt und Akzeptanz.
Politisches sollte wirklich aussen vor bleiben. Die Teilnehmer treffen nicht die Entscheidungen in ihren jeweiligen Ländern. Insofern ist es unterirdisch sich gegenseitig anzufeinden.
Es ist ein Musikfest, bei dem sich viele Länder für einige Tage unter einem Dach vereinen. Kann doch nicht so schwer sein, dass friedlich durchzuziehen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Ich finde Nemo nicht sympathisch, war Teil der Hexenclique und hatte auch während der Generalprobe Theater gemacht wegen Israel.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ich versuche hier gerade den begriff Hexenzirkel einzuführen. Finde das passt doch besser. Wobei Nemo das muss man fairerweiße sagen zumindest nicht direkt gegen Eden gesprochen hat sondern immer nur gegen Israel an sich und wohl in der PK seine Griechische Kollegin auch angestupft hatte als sie „geschlafen“ hat.

Und denke bei der Szene mit der Krone wirkte er auch irritiert konnte aber schlecht irgendwie protestieren da es noch unangenehmer geworden wäre.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Marina hatte bei der Ankunft in Athen gesagt, dass sie einfach müde gewesen sei, aber das wäre dämlich gewesen. Bis auf Bambie und ev Silvester haben glaube ich alle jetzt gerafft, dass das nicht cool war. Hexenzirkel ist gut!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

OK. Hexenzirkel passt perfekt.

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied

Sympathiepunkte hat Nemo bei mir auf jeden Fall einige verloren. Ich weiß nur nicht, ob Nemo ganz bewusst in diese Ecke gerutscht ist oder ob Nemo einfach nur naiv war. Bambie Thug fand ich ganz schrecklich.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Nemo hat da einen Fehler begangen, den er sicherlich aber gar nicht sieht. Naiv ist Nemo auf gar keinen Fall, ganz im Gegenteil. Non-binär, das scheint automatisch zu verbinden. Bambie Thug als ‚Friend auf Zeit‘ hat Nemo sich da schon ganz gezielt ausgesucht. Isaak war ihm wahrscheinlich ‚zu dick’^ und zu ’normal‘ ^^

Problem bei Bambie Thug ist, dass sie überhaupt für den Irland VE nominiert worden ist. Die Personen, die entschieden haben, BThug in einen VE reinzunehmen, die sind die fast allein Verantwortlich für diesen ganzen Mist.

Wollen wir mal nicht verhehlen oder unter den Teppich kehren, dass BThug auch hier gut weggekommen ist, obwohl die am ESC also nicht mal das allergeringste positive Interesse hatte. Basierend hier natürlich auf dem non-binär Thema.Ab da an ist dann Kritik verboten, gell.

4porcelli - Bring Hersh home!
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2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Das NB-Thema lässt manche Nemo’s Verhalten übersehen. Wenn Slimane sich so benommen hätte, wäre er doch sofort als Hamas Supporter abgestempelt worden.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor

Deshalb versuche ich, beides irgendwie zu trennen. Ich verurteile Queerfeindlichkeit aufs Äußerste. Aber nur weil jemand non-binar ist, ist er automatisch kein Heiliger. Das dürfen viele noch lernen. Die queere Szene möchte doch toleriert werden wie alle anderen. Nun, dann darf ich sie auch wie alle anderen für ihr Verhalten kritisieren. Und dann wird es schwierig. Hatte neulich in einem Kommentar die queerfeindlichen Nemo-Hater verurteilt, aber gleichzeitig Nemos Verhalten bzgl. Eden kritisiert. Die Folge: Doppelter Shitstorm aus der rechten Ecke und der queeren Community zugleich. Joa. Was will man machen? 😉

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Da kommt mir gerade ein Zitat in den Sinn, ich weiß aber nicht mehr wo es her ist:

Ich weiß, dass ich alles richtig gemacht habe, wenn beide Seiten gleichermaßen auf mich sauer sind

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Ich frage mich ja, was Bambie Thug bei einem Sieg Israels getan hätte. Sich die Pulsadern aufgeschnitten? Wie kann man die Welt nur so Schwarz-Weiß sehen, wenn man selbst in einer geschlechtlichen „Grauzone“ lebt und die eigene Individualität feiert und einfordert? Aber nein, alle Fehlentscheidungen der israelischen Regierung werden auf Eden projiziert, als sei sie kein Individuum und jede Stimme für Israel eine Stimme für Netanyahus Hardliner-Kurs, anstatt die Möglichkeit einzubeziehen, dass es auch Solidarität mit den israelischen Todesopfern und Geiseln gibt. Sehr traurig.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Gilt auch für Nemo.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Mag so sein. Kann ich aber jetzt nicht in Gänze beurteilen. Ich habe mich erstmal nur auf das BT-Zitat mit dem verzweifeltem Weinen bei Israels Finaleinzug bezogen.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ja, zumindest war sie transparent, denn sie hat öffentlich gesagt, wie sie die Sache sieht.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

kannst du dich beim irischen Fernsehen bedanken. Den Leuten, die das entschieden haben, die in einen VE zu lassen, denen musst du einen einschenken.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Nun gut, RTE wollte eben unbedingt einen Act Marke „innovativ und mutig“ und der Eindruck hinterläßt…. Ist leider in beiderlei Hinsicht gelungen, die hervorragende Platzierung hat einen ganz üblen Beigeschmack…

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Dann hätte sie einfach wirklich Satan beschworen.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich kann’s mir bildlich vorstellen. 😀

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Wikipedia:

Am 5. März 2021 veröffentlichte Robinson, fortan unter dem Künstlernamen Bambie Thug, die Debütsingle Birthday.[10] Der Song thematisiert Drogenkonsum und ist von einem Musikvideo begleitet, das aufgrund pornografischer Inhalte mit einem X-Rating versehen wurde.[11] In einem Gespräch mit der Website von Gay Times äußerte sich Bambie Thug später kurz dazu.

“I don’t perform ‘Birthday’ anymore it’s a song about taking drugs, which I wrote when I was taking too many drugs and I thought I was so cool. I don’t want to parade that for people.”

„Ich spiele ‚Birthday‘ nicht mehr, es ist ein Lied über Drogenkonsum, das ich geschrieben habe, als ich zu viele Drogen genommen hatte und dachte, ich wäre so cool. Das möchte ich den Menschen nicht vorleben.“


Bambie Thug: Gay Times
[12]

Ein schönes Beispiel, dass exzessiver Drogenkonsum Langzeitschäden hervorruft.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Nach dem Interview über das Periodenblut Ritual wundert mich nichts mehr bei BT

Franny
Franny
2 Jahre zuvor

Ich nenne die immer (mobbende) „Schulhoftruppe“. 😉 Leider in meiner Jugend selbst erlebt. Doch genau so hab ich das Verhalten von Bambie, Joost und Co. wahrgenommen. So leid’s mir tut.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

„Europapa“ – Wenn man an das Verhalten von Joost Klein gegenüber Eden Golan denkt, ist der Titel an Heuchelei und Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. 🙁 (Das Verhalten gegenüber der Kamerafrau klammere ich hier aus, weil das zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind, und der Fall ja noch nicht abschließend geklärt ist. Hier gilt natürlich erst einmal die Unschuldsvermutung).

Muss jetzt aber mal meiner Erleichterung Ausdruck verleihen, dass die befürchteten Anschläge ausblieben und alle offenbar wohlbehalten wieder zu Hause sind. Habe mir schon echte Sorgen gemacht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Ich habe immer noch dieses Video von Eden Golans Ankunft auf dem heimischen Flughafen vor Augen – und das macht mich traurig und wütend zu gleich.

Aber Du hast natürlich Recht: keine Anschläge ist erfreulich.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Für Joost endet Europa anscheinend am Mittelmeer.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Dabei weiß doch jeder das Europa in Australien eine Kolonie hat. ^^:)

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Stimmt ja auch, das ist dann die Otterzone.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Kein Witz, ich habe in meinem Umfeld tatsächlich schon das Argument gehört, Europapa sei kein Widerspruch zu Israelfeindlichkeit und Antisemitismus. Isreal sei schließlich nicht Europa. Meine Güte, der Antisemitismus ist in Europa viel tiefer verwurzelt , als ich mir das jemals hätte vorstellen können. Das erschreckt mich wirklich. All die politischen Debatten, mit besserer Bildung könne man Rassismus und Antisemitismus verhindern… Wahrscheinlich hat man dann einfach nur besser ausgebildete Rassisten und Antisemiten.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Hui, das klingt zynisch, ist aber wohl leider so.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Wahrscheinlich hat man dann einfach nur besser ausgebildete Rassisten und Antisemiten.“ Das bringt es leider so sehr auf den Punkt, dass ich es mir merken muss.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Tja, wenn übertriebener Nationalstolz mit übertriebenen Europastolz ersetzt wird, ändert sich letztendlich nur die Grenzziehung, aber nicht der Mensch. 🙁

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Ja, die Abgründe werden immer tiefer…

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

„Europapa“ ist genauso heuchlerisch wie das gesamte ESC-Motto „United By Music“.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor

Meine Meinung:

Die Verantwortlichen von der EBU und der Rundfunkanstalten müssen einfach auf einen gemeinsamen Weg kommen.
Der einzige Verlierer, dieses Jahr ist die Musik. United by Music? Nein United by hate, wäre das bessere Motto, dieses Jahr gewesen. Das was Eden Golan passiert ist, ist scheiße. Sie ist nur eine 20Jährige Frau, die Singen wollte, aber teilweise verstehe ich auch die Kritik nicht an ihr, sondern an ihr Land.
Ich finde, kein Land, dass sich AKTUELL in ein Krieg befinden, sollte an den ESC teilnehmen.
Russland ist gesperrt. Die Ukraine und Israel sollten auch nicht mehr teilnehmen, solange sie sich in einen Krieg bzw. Militärischen Konflikt befinden. Gleiche gilt m.M.n auch für Armenien und Aserbaidschan.
2022 und 2024 und bedingt auch 2016 haben wir gesehen, das politisch gewählt wurden ist, zumindest nach mein Empfinden. Unbeliebt Meinung, ich glaube ohne den Krieg hätte die Ukraine 2022 nicht gewonnen und Israel hätte 2024 nicht so gut (vorallen im Televoting) abgeschnitten. Die größten Verlierer sind meine Meinung nach die Künstler die sich hart auf ihre Performanes vorbereiten und dann nicht gewinnen bzw. „NUR PLATZ 2 ODER 3 MACHEN“, wegen diesen Politischen Wahlen. Mitleid hat noch kein Krieg beenden. Chanel, Sam Ryder und auch Baby Lasagna sind für die größten Verlierer dabei.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Letzteres gilt allerdings auch irgendwie für Kalush Orchestra, Zdob si Zdub, Eden Golan und Jerry/Alyona. Die können sich im Zweifel doch auch nur auf ihrem Nationalstolz ausruhen und werden nie wissen, wie sehr sie selbst als Künstler die Menschen überzeugt haben.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

du kannst das nicht verallgemeinern. Es haben sich nur einige wenige daneben benommen. Leider aber seltsamerweise erstaunlich viele aus der LGBTQ Szene. Auch GB mischte da ja wie mit. Irland. Schweiz…ob die Griechin auch LGBT ist weiss man nicht. Diese Szene hat bezüglich des ESC ihre Unschuld auf jeden Fall verloren.
Bei Joost hätte Avrotos ihn nach der HF PK zurückziehen müssen. Traute sich natürlich keiner, den Heim zu schicken…

André Wieland
André Wieland
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ich finde diese politischen Abstimmungen auch unsäglich. Trotzdem glaube ich, dass man sich mit einem pauschalen Ausschluss von Staaten, die sich im Krieg befinden, ganz schnell auf eine schiefe Ebene begibt. Denn dann müsste man halt streng genommen halb Europa dauerhaft sperren, weil unsere Soldaten in Afghanistan, gegen den Islamischen Staat, im Roten Meer oder sonstwo kämpfen.

Außerdem sind Feindseligkeiten zwischen Staaten ja auch nicht vorbei, wenn Kriege beendet sind. In Arzach ist seit Ende letzten Jahres Frieden – trotzdem haben vier der fünf aserbaidschanischen Juroren und die aserbaidschanischen Televoter Armenien dieses Jahr wieder auf den letzten Platz gesetzt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  André Wieland

Meine Antwort ganz klar: Nein ! Ich halte von „Sperren“ aus diesem Grunde gar nichts. Bei Russland liegt der Fall anders, ich hatte es schon erwähnt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Russland ist auch deswegen gesperrt, weil sein Regime ganz klar gegen die Werte kämpft, für die der ESC steht. Israel tut das nicht.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Zudem war Ukraine 2022 für mich musikalisch ein absolut verdienter Sieger. Höre ich heute noch gerne,

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Eines gleich zu Beginn:

Die schwedische Polizei und die Sicherheitskräfte aus Schweden und möglicherweise aus anderen Länder, welche hilfreich zur Seite standen, haben einen Terroranschlag wie bei den Olympischen Sommerspiele 1972 in München gegen die ESC-Delegation aus Israel entweder abwenden oder gar nicht erst entstehen lassen.

Das kann nicht hoch genug gewürdigt werden und es wurde daher auch eine sehr gute Arbeit geleistet.

Ansonsten bleibe ich bei meiner schon so oft fast schon gebetsmühlenartig gesagten Meinung:

Die EBU-Statuten müssen dringend geändert werden. Es ist höchste Zeit, dass Fragen der Medien, der ESC-Fans (m/w/d) und der ESC-Teilnehmer (m/w/d) in den Pressekonferenzen, nach den Proben, auf dem Red Carpet, auf den Pre-Partys u.s.w. hinsichtlich zur Demokratie, freie Meinungsäußerung, Gleichberechtigung und völkerrechtlichem Krieg und Frieden zugelassen werden.

Diesbezügliche Statements aller ESC-Beteiligten (m/w/d) müssen im gewissem Rahmen endlich erlaubt werden, um Eskalationen zukünftig zu vermeiden.

Ich bin kein Psychologe. Aber aus einer juristischen Sichtweise ist es die normalste Sache der Welt, dass es zu einer Eskalation kommt, wenn einem Menschen nicht gestattet wird sich zu einer Sache zu äußern. Insbesondere wenn es sich um ein Herzensanliegen einer Person (m/w/d) handelt.

Und die Themen Demokratie, freie Meinungäußerung, Gleichberechtigung sowie völkerrechtlicher Krieg und Frieden sind Anliegen, welche allen ESC-Beteiligten (m/w/d) sehr am Herzen liegen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Freie Meinungsäußerung geht doch, Slimane hat das (natürlich) sehr gut gemacht. Das Mobbing ging gar nicht.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Es muss eben in den Statuten ganz klar festgehalten werden, wass unter einer freien Meinungsäußerung zu verstehen ist, so dass auch damit automatisch klar ist, was nicht mehr unter einer freien Meinungsäußerung fällt und damit zwangsläufig als Mobbing, Blossstellen, Unverschämtheit, u.s.w. betrachtet werden muss.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Ich weiß nicht, was in den Statuten der EBU zum Verhalten und Auftreten beim ESC steht. 6 Personen max. und keine Tiere.
Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass es keine schriftlichen Vereinbarungen mit den teilnehmenden Delegationen gibt.
Möglicherweise müssen diese aber mal überarbeitet werden.

Wenn ich mir dann noch was für die Statuten wünschen dürfte:
keine gruselig grauseligen Schrei-Lieder, nach denen ich nicht vernünftig einschlafen kann.

Last edited 2 Jahre zuvor by undeuxtrois
cars10
cars10
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

So blöd das auch klingt, nach dem Semi habe ich von Bambie Thug geträumt, es war ein Albtraum.

Die Inszenierung fand ich irre und faszinierend, btw.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Ich sage aus rein musikalischen Aspekten: Platz sechs war nicht unverdient. Persönlich würde ich Bambie liebend gerne den HIntern versohlen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Nachvollziehbar, ich würde dir aber dennoch nicht helfen, weil Gewaltgegner – außerdem könnte es ihr ja möglicherweise gefallen, dann wäre die Aktion verfehlt. *duckundwech*

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Hast recht. Und ich versohle ihrem Tänzer den Hintern. Der gehört auch bestraft.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Das geht mir auch so. Beim ersten Auftritt wusste ich noch nichts von ihren Sichtweisen, die Inszenierung war perfekt und ich fand diesen Act sehr interessant und war fasziniert.

Meine Theorie ist ja, so viel Energie wie sie in diesen perfekten Auftritt gelegt hat, so viel Wut hatte sie auch darüber, dass sie nicht gekrönt wurde dafür. eine Art narzisstische Wut, die Entladung brauchte und das andere Thema dafür gerade recht kam.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Ich fands gruselig und nicht passend für einen ESC der Generationen.
B.T. mochte ich von Anfang an gar nicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Klingt nicht blöd, ging mir ja genauso.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

So ist es !

Mawi
Mawi
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Sorry, aber nein. Wenn man politische Debatten frei zulässt, wird es noch schlimmer. Dann mutiert das irgendwann zu einem Wettbewerb, wer den besten politischen Leumund hat. Die Causa Maruv sollte da als Beispiel abschreckend genug sein. Künstler können ja gerne politische Aktivisten sein, aber dann sind sie beim ESC halt falsch. Und wenn man die unglaubliche Chance erhält, sich vor 200 Millionen Menschen zu präsentieren, kann man sich doch im Gegenzug mal für eine gewisse Zeit etwas zügeln und die Vorgaben der EBU einhalten. Gibt halt nichts für umsonst.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Mawi

ganz genauso ist es. Allerdings darf man natürlich die Sendeanstalten bezüglich der Beitragsauswahl nicht aus der Verantwortung entlassen. DIE spielen die Hauptrolle. DIE wollen ja quasi ‚den Skandal‘.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Mawi

Nachdem es hier schon mehrfach anklang: Was war denn mit Maruv, habe es vergessen/verdrängt und bin zu faul zum Suchen. Danke!

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Mawi

Was ist denn die Alternative ?

Neben der Eskalationsvermeidung bin ich es nämlich auch leid in den Pressekonferenzen, auf dem Red Carper oder wo auch immer stets irgendwelche Floskeln über das Outfit oder Pläne nach dem ESC an die ESC-Teilnemer (m/w/d) à la „You look so amazing“ oder „Can you tell me something about the next plans after Eurovision ?“ gestellt werden zu hören, welche wie aus der Pistole geschossen mit weiteren Floskeln beantwortet werden.

Ein sonderlicher Tiefgang in den Interviews kann so nicht entstehen.

Und wenn der DFB (Deutsche Fußballbund) es neuerdings schafft Stellung bezüglich den LGBTQ-Themen zu beziehen, dann erwarte ich das von der EBU beim ESC zu den Themen Demokratie, freie Meinungsäußerung, Gleichberechtigung sowie völkerrechtlicher Krieg und Frieden erst recht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Den „Türkisen Teppich“ habe ich mir eh gespart….

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Aber hat es irgendeine Relevanz, was ein Sänger (m/w/d) zu irgendeinem allgeinpolitischen Thema zu sagen hat? Da können sie auch Lina aus der 7b fragen. Warum sollte man die Teilnehmer in diese Rolle drängen?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Sie sollen singen und musizieren, dafür sind sie da. Es ist der ESC und nicht der internationale Frühschoppen.

Das jede Person zu allem eine Meinung kundtun zu tun meint und das auch von diesen verlangt wird, ist einfach ein bißchen die Wurzel des Übels für mich. Ich brauche auch beim Sport nicht dauernd Statements zur Weltlage. Bitte dann wenn sie privat unterwegs sind.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Danke Peter, guter Round-up.

Reka
Reka
2 Jahre zuvor

Danke Peter, schau auch mal in die Jungle World. Und noch ein bisschen ABBA für Dich vom großartigen Chilly Gonzales.

https://youtu.be/xa4_oHbh2nY?si=yLj4tP860cYgA67n

Geno
Geno
2 Jahre zuvor

Ja, auch der ESC muss der Realität ins Auge sehen: Die Welt ist leider nicht „Liebe, Freude, Eierkuchen“, obwohl es wichtig ist, daran zu glauben und solche Momente der Gemeinschaft zu fördern. Ich bin gegen eine Teilnahme von Israel gewesen, aber trotzdem darf man die israelische Künstlerin nicht für die Verbrechen der Regierung Netanjahus verantwortlich machen und sie deshalb mobben oder ausbuhen, Sie kann nichts dafür.

Last edited 2 Jahre zuvor by Geno
Lissi666
Lissi666
2 Jahre zuvor

Ich empfinde es als Augenwischerei, wenn behauptet wird, der ESC sein unpolitisch. Er ist schon lange sehr politisch, auf eine ganz subtile Art und Weise. In das Voting fließen immer schon nationale Freundschaften mit ein. Nationales Vergehen wird abgestraft. Je unpolitischer die EBU den ESC gestaltet, desto subtiler werden politische Botschaften vermittelt.

Dieses Jahr trat dies nun offen zu Tage. Egal, wie man zu Israel steht, sollte man die israelischen Künstlerin in den unterstützenden Kreis der Künstler aufnehmen und sie stärken. Verdammt nochmal, Hass erzeugt Gegenhass. Wie können wir für Verständnis und Zusammenhalt werben, wenn wir dies als Gesellschaft, als Fans oder teilnehmende Künstler eines für Völkerfreundschaft stehenden Wettbewerbs nicht vorleben.

Eden Golan ist in erster Linie eine junge Künstlerin. Sie hätte aus Malmö die Erfahrung mitnehmen können, das man über politische Differenzen sachlich und ohne Hass reden kann. Das Probleme zwischen Völkern lösbar sind. Das man zwischen dem Volk und einer Regierung unterscheiden kann.

Und genau das ist die Tragik des diesjährigen ESC, das statt ‚United by Music‘, Hass gesät wurde.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Das Motto wirkte geradezu ironisch.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Vielleicht hat man sich verschrieben: „United in Hate“ 🙂

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor

eher sarkastisch oder zynisch

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

genau. und wenn man solche Typen wie Bambie Thug gut findet, trötet man natürlich in deren Horn…

Lissi666
Lissi666
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Nun ja, ich mag sie, genau meine Musik und um die Musik geht es ja in erster Linie. Und um zu verstehen warum Irland Palästina freundlicher gegenübersteht, muss tiefer in die Geschichte beider Länder schauen

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Das ist auch völlig in Ordnung. Nicht in Ordnung ist es, seinen Hass an einer 20jährigen Künstlerin auszulassen, nur weil sie aus einem Land kommt, das einem nicht passt.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Genau, zumal ich mir kaum vorstellen kann, dass Eden Netanyahu-Fan ist.

Lissi666
Lissi666
2 Jahre zuvor

Genau und meine israelischen und palästinensischen Freunde sind entsetzt über das verhalten Eden Golan’s gegenüber

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Dito.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Bestimmt nicht nur deine…

Temi
Temi
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Naja sie hat in einem Interview erzählt das sie nach dem esc der israelischen Militär beitritt… da ist sie für mich gestorben…

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Temi

Dir ist bewusst, dass dort Männlein und Weiblein mind. 2 Jahre dienen müssen? Die haben Wehrpflicht für beide Geschlechter.

Sie wird aber wohl im Musik-Teil der Armee landen und nicht an der Front, wie damals auch Noa Kirel.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Wobei man für eine Freiheit Palästinas sein kann, ohne Eden Golan gleich zu hassen. Aber viele Menschen mögen es leider einfach und undifferenziert.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Freiheit Palästinas in Form einer Diktatur? Oder bricht da demnächst dann die Demokratie aus? Niemand ist gegen eine Friedensregelung. Demokratische Mehrheit dafür bedarf es aber sowohl in Israel, als auch in Palästina (ich meine damit die bestzten Gebiete, viel andere meinen damit ja was anderes, was den Staat Israel mit einschliesst…). Darüber macht sich BThug sicher null Gedanken. Keine Ahnung was in deren Hirn vor sich geht. Interessiert mich auch nicht. Friedensengel wird BThug sicherlich keiner werden können. Sie steht für Zwietracht und Einseitigkeit.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Friedensengel… nach dem ESC-Auftritt – das wäre ja…

…. merkwürdig.

Reka
Reka
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Was in Bambie Thug vorgehen mag? Sowas in etwa:
https://taz.de/Die-Wahrheit/!6007312/
Jeder Satz ein Knaller. Mein Favorit:

„Doch wie genau soll die dekolonialisierte Region genau aussehen? Eine Zweistaatenlösung könne es „echt nicht sein“, sind die Studis überzeugt. Der Kolonialstaat müsse weg. „Wir sehen Palästina schon in den historischen Grenzen vom Jordan bis zum Mittelmeer.“

Also Dekolonialisierung zurück auf die Grenzen unter den Briten 1922?, fragen wir nach.

„Äh ja, also, im Grunde ja, genau. Aber das ist ja schon urlange her, das sind ja fast …“, Karl zählt an den Händen nach, „hundert Jahre oder so.“ Und Judäa?, bohren wir nach, das da auch mal war? „Also das ist ja noch viel länger her“, Karl schaut ratlos auf seine zehn Finger, „keine Ahnung, das hatten wir im Studium noch nicht.““

Last edited 2 Jahre zuvor by Reka
Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Eine Freiheit der Menschen dort unter Hamas ist ein Traum, den nur naive westliche Aktivisten haben, aber niemand, der dort leben muss.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Nee das ist ja nicht möglich. Sehe auf Social media oder generell in jeder disskusion. Alle die Israel in irgendeinerfomr kritisieren sind Antisemitieten oder finden die Hamas toll ausnahmslos. Und leider reihen sich den auch früher mal seriöse Medien wie die Jüdische Allgemeine ein.

Andersrum wer sich wagt zu erwähnen das die Hamas diesen Konflickt gestartet haben, ignoriert komplett was Israel vorher alles schlimmes gemacht hat. Auf der Seite war ich über „Shaun“ erbost. Der schon die Worte „Freiheitskampf“ bei der Hamas in Mund hatte.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

sorry das muss ich der jetzt aber mal sagen: du kannst BThug unmöglich mögen, wenn du ESC Fan bist. Das geht leider nicht und schliesst sich aus. Die Musik kannst du dir von mir aus 24/7 reinziehen (wette aber 100 pro, dass du genau das nicht machst..)^^

Lissi666
Lissi666
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Deine Aussage ist bescheuert und zeugt von wenig Toleranz.

Oh doch, ich kann sie mögen und ESC Fan sein. Ich höre eben Gothic und Metall in jeglicher Ausprägung. In meiner Konzert-Liste aber sind aber auch Troy Sivan, Mantra, Miracle of Sound, Harry Styles, Niall Horan, Jazz und vieles mehr. Ich bin musikalisch offen. Bambi ist schon länger in meiner Playlist und läuft viel.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Ich habe darüber gelesen, ich wußte es vorher auch nicht.

Das rechtfertigt aber in keinster Weise Bambies Verhalten.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

Für mich war der ESC niemals unpolitisch, darf es meiner Meinung auch nicht sein. Es wurden nun wirklich schon jede Menge Beiträge geboten, in denen es um wichtige relevante Themen ging, ohne damit in keinster Weise jemand zu beleidigen.

Der Nahostkonflikt war allerdings dazu komplett ungeeignet – leider hat ausgerechnet der Austragungsort noch zu der Eskalation beigetragen

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Lissi666

aber es war, wie schon erwähnt, nur eine Minderheit, mehrheitlich aus der LGBTQ Szene, die ‚daran‘ beteiligt war. Das wollen wir mal nicht unter den Teppich kehren.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Ist das so? Ich identifizier mich Null mit Nemo.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Ich auch nicht…

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

13 von 36 Delegationen haben Beschwerde bei EBU wegen Israels Teilnahme eingelegt. Scheint keine kleine Minderheit zu sein

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Du vermischt das ja gerne. Gegen die Teilnahme Israels an sich zu sein. Ist nicht das gleiche wie vor Ort gegen Eden zu hetzen. Aber diese unterscheidung gibt es bei dir ja nicht.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich bin für dich doch sowieso Angestellter Israels, der nur Deepfakes postet, stimmt’s?
Übrigens hat Norwegen selbst den Typen gemeldet. Siehst mal wie weit meine Deepfakes gereicht haben 😉

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Der ESC hat seine Unschuld verloren
Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen, und dass mit Nemo auch noch ein Mitglied der selbstverliebten und selbsgerechten Mobbingclique gewonnen hat, macht es noch viel, viel schlimmer. Nemo ist für mich der erste unwürdige Sieger des ESC.

Last edited 2 Jahre zuvor by togravus ceterum
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Wirkte zudem narzisstisch auf mich. Das war doch alles ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Dass Marina im Hexenzirkel war, hat mich erstaunt, sie ist ja Profi. Aber die Stimmung in Griechenland spielt sicher mit.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Das Adjektiv narzisstisch habe ich im Songtext-Artikel ja auch schon verwendet. Ich weiß natürlich nicht, wie Nemo als Mensch ist, aber Nemos gesamtes Auftreten in Malmö fand ich persönlich sehr unangenehm. Ich will Nemo ja noch immer mögen, aber dafür bräuchte es mMn eine öffentliche Entschuldigung und Stellungnahme. Vorher geht da bei mir leider gar nicht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Ich konnte mit dem Lied auch nichts anfangen, finde es anstrengend.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Das mit dem „narzisstisch“ kann ich nachvollziehen. „I broke the Code“, als ob er alleine etwas besonderes wäre. Stimmlich und als Performer mag das natürlich sein, da ist er top. Aber im Grunde bricht doch fast jeder Mensch den Code des schubladenhaften sozialen Geschlechts auf die ein oder andere Weise. Boys do cry! Dass man sich selbst dann auf so pompöse Weise feiern muss, schwierig.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich sehe das anders. Dieser Song hält seine innerliche Kampf fest. Schätze, dass er als ganz normale Junge aufgewachsen ist und irgendwann mal bemerkt hat, dass er etwas anders tickt. Sichselbst einzuordnen, sichselbst den Aufkleber ’non-binair‘ zu verpassen gehört zu diese 2. Pubertät und Ich-Phase. Mal sehen wie er sich in 10 Jahren sieht. Zur Zeit ist er in der ‚die ganze Welt muss wissen wer ich bin‘ Phase. Geht auch wieder vorbei, innerhalb von wenigen Jahren.

Mit Erlaubnis vom Sohn darf ich persönlich werden. Er war noch ein kleiner Bub als mein Vater meinte, dass dieser Enkel schwul ist. Da meine Eltern in solche Sachen immer Recht hatten, habe ich Sohn in diese Richtung erzogen. Mit der Folge, dass seine Sexualität ihm nicht interessiert. Er nimmt das alles ganz locker und nicht so ernst wie viele andere Männer in seinem Alter.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Dabei hatte ich Griechenland nicht im Verdacht, starke antisemitische Tendenzen zu haben.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Naja, die griechische Linke, siehe z.B. Yanis Varofakis, der sich da markant positioniert …

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Die sind größtenteils gegen Netanyahu’s Kriegsführung ist mein Eindruck (wie ich auch).

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

In der Erstreaktion auf den Sieg wirkte das auf mich durchaus authentisch, fast unschuldig. Nur beißt sich das eben mit seinen kampagnenhaften Statements. Das macht ihn als Sieger für mich jedenfalls schwer verdaulich.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Jorge

Genau. Marko oder Slimane wären würdigere Sieger gewesen. Ich konnte auch nichts mit dem Song anfangen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Nemo ist insgesamt aus der ganzen Sache noch extrem gut weggekommen. Die Juries fanden daran rein gar nichts auszusetzen und überhäuften ihn mit Punkten. Kritik eh verboten. Er ist ja non-binär.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Das ist der Punkt. Und ich erlebe an mir selbst, dass ich gerade gewaltig dazulerne. Was hab ich Nemo gegen den Mob aus der rechten Ecke verteidigt. Mach ich auch jetzt noch, sobald es queerfeindlich wird und unter die Gürtelline geht. Aber ich differenziere immer mehr. Denn nur weil eine Person non-binär ist, heißt das nicht, dass ich alles legitimiere. Das fällt mir übrigens gewaltig in meiner linksgrünversifften Bubble auf. So viele feiern den Schweizer Sieg, NUR weil Nemo non-binär ist. Kaum stand Nemo als Sieger fest, wurde schon der Heiligenschein herausgeholt. Ich dachte immer, die Leute aus der queeren Szene wollen wie alle anderen toleriert werden. Menschen sind Menschen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Franny
rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Hast du irgendwelche quellen über diese mobbingclique? Was man bis jetzt weiß, sind alles gerüchte, vermutungen und persönliche annahmen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Es gibt ausreichend Videomaterial. Wenn Du das nicht sehen willst, gut, Deine Entscheidung, aber ich habe bei Mobbing noch nie weggeschaut, auch damals bei Britta nicht. (Konnte ich mir als Streber allerdings auch locker leisten, weil die Mobbenden ja gerne bei mir abschreiben wollten und alle wussten, dass ich an den Partys der In Crowd eh kein Interesse hatte, weil ich lieber Brahms gehört oder Goethe gelesen habe … 🤓)

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Es gibt videomaterial? Dann bring das doch mal, bitte. Ich habe von nemo weder etwas über die israelin, noch über die teilnahme israels reden gehört. Und soviel ich weiß hat er sich auch niemandem gegenüber abschätzig verhalten.
Aber du weisst ja offenbar mehr und hast bestimmt auch glaubwürdige quellen dafür.
Ausser das statement nach amsterdam, dass ja sehr neutral gehalten war.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Im Israelischen TV lief eine Satire Show, da waren es vorallen Irland, Griechenland, die Niederlande und die Schweiz.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Inakzeptable Kommentare kamen auch aus GB, Portugal, Estland und Litauen. Anscheinend war der „Rädelsführer“ Joost Klein und demzufolge die Disqualifikation nicht zu vermeiden. Die Sache mit der Kamerafrau hat dann noch den Rest gegeben.

Ich würde mich schämen, wenn ein Repräsentant meines Landes dermaßen das Motto der Show dermaßen in den Dreck zieht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Naja wie ich gelesen habe, haben sich mittlerweile 16 Rundfunkangestalten bei der EBU beschwert. Gründe sind nicht bei allen bekannten, größtenteils geht es wohl um die Disqualifikation der Niederlande und das Benehmen der Israelischen Delegation.
Dies wären= Portugal, Griechenland, Schweiz, Niederlande, Großbritannien, Irland, Finnland, Norwegen, Estland, Litauen, Polen, Ukraine, Ukraine, Spanien, Slowenien und Serbien. Aus Frankreich, Kroatien, Lettland und Albanien gabe es wohl auch indirekten Beschwerden über, das was Backstages passiert ist, zumindest haben es die jeweiligen Künstler bzw. Delegationen angedeutet.

Wie waren nicht dabei und können es nicht beurteilen. Aber wenn sich soviel Beschweren wird schon was waren dran sein.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Ja also wenn sich wirklich nahezu alle beschweren außer Länder wie Deutschland die sich aus allen abgeschottet haben erfolgreich. Dann finde Ich es schon schwierig davon zu reden dass sie alle nur Eden Mobben wollen. Es ist dann durchaus wahrscheinlich das wirklich etwas Backstage schiefgelaufen ist.
Ob das wirklich mit Israel zusammen hing wissen wir nicht. Aber vielleicht war es ja ein Israelischer Kameramann/Reporter der stress gemacht hat. Oder Leute wie Bambie haben dass dan erfolgreich bei allen auf Israel geframet.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Wenn dem tatsächlich so sein sollte, möchte ich nicht entscheiden müssen, wer hier die Henne und wer das Ei ist.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

hmmmm, aber anhand deiner kommentare hast du dich doch schon entschieden, wen du für die guten und wen du für die schlechten hälst. Und das ohne wirkliche fakten notabene.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Kannst du für die 16 Beschwerden eine Quelle angeben? Von Norwegen z. B. weiß ich nur, dass NRK wegen dieses einen norwegischen Jury-MItglieds dass sich für die Jury Punkte aus N für Isreael entschuldigt hat, selbst Meldung an die EBU gemacht hat.

RichardESC1997
RichardESC1997
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Verschiedene Seiten. Eurovoix, Wiwibloggs, Verschiedene Beiträge von HoD oder Künstlern auf den Sozialen Netzwerken und auch andere Fan Seite auf den Sozialen Netzwerken. Instagram zbsp. „ESC News“ und in Facebook „Eurovision Fans“.

Last edited 2 Jahre zuvor by RichardESC1997
Marko, heute oSuF
Marko, heute oSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Falls du Zeit übrig hast, möchtest du diese Beschwerden in einer Liste zusammenfassen und den Bloggern mailen? So eine Liste hilft den Übersicht zu bekommen oder zu behalten. Vielen Dank.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Selbstanzeige quasi? Stark.
Das wäre der Juror Herr Daniel Johansen Elmrhari, dessen Video ich vor ein paar Tagen geteilt habe und von dem katzen1fan meinte, das sei ein von mir erstellter oder geteilter Deepfakes gewesen, weil ich ja „immer Israel verteidige“.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  wüster Volker

Es ist nur merkwürdig, daß dies unmittelbar vor dem Finale noch mal so dermaßen hochkocht. Die Teilnahme Israels war längere Zeit schon vorher bekannt….

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Irgendjemand hat geschrieben, dass es wohl mit der RAI-Panne zu tun hatte. Kann ich mir auch gut vorstellen. Vielleicht hat auch schon genügt, dass es Eden überhaupt ins Finale geschafft hat. Zumindest ging es danach auf der PK dann richtig los.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Vermutlich ist da niemand frei von Schuld, und jeder hat sein Scherflein zur Eskalation beigetragen. Es wäre nur mal dringend angezeigt, dass die EBU die Vorfälle alle aufarbeitet und möglicherweise auch mal nach draußen kommuniziert, was da eigentlich los war. Ich werde dennoch das Gefühl nicht los, dass das da von allen Seiten ein einziger großer Kindergarten war. Und das ist zutiefst enttäuschend.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich meine wer zu einen Song Contest fährt wissendlich dass da alle Länder hinfahren und es darum geht Konflickte hinter sich zu lassen. Der Muss wirklich etwas Kindergarten sein, wenn er denkt das dies der Ort ist um gegenseitig seine Konflickte stellvertretent auszutragen.

Als wenn der Nahostkonflickt sich dadurch lösen lässt das man sich da Gegenseitig ankeift. Sicherlich dschauen sich Hamas und IDF den ESC an und denken sich: „Verdammt. Jetzt ist zeit die Geiseln Freizulassen und Frieden.“

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ich war sehr froh, wie gut Isaak uns vertreten hat. Er hat im Gegensatz zu LotL auch bei der Flaggenparade eine gute Figur gemacht.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

In der Tat !

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Im nachinein scheint das ZDF-Interview von ISAAK die einzige Äußerung eines Teilnehmers zu sein, die den ESC-Spirit atmet. Ich habe den Jungen total unterschätzt und bin dankbar, dass er sich so positioniert hat. Der Druck auf ihn wird enorm gewesen sein. Die anderen scheinen tatsächlich zum Großteil Lack gesoffen zu haben.

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  RichardESC1997

Eretz Nehederet heißt die Show. Wenn man Hebräisch spricht, dann ist das eine echt tolle Show. Empfehlung von mir!
Ansonsten gibt es auf YouTube und Social Media einigen Content auch auf Englisch.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Allerdings ist es ja ein Song-Contest und Lied und Auftritt von Nemo waren absolut siegeswürdig.

Ich fand Nemo beim ESCK-Interview mit Peter und Benny sehr sympathisch.
Inwieweit die bisherigen Sieger/innen des ESC charakterlich einwandfrei waren, weiß ich nicht. Salvador Sobral empfand ich z.b. als etwas snobistisch (meine subjektive Meinung). Ich habe Isaak in der Zeit von Februar bis April auch falsch eingeschätzt und mag mir deshalb keine Charakterisierungen aus der Ferne (mehr) erlauben.

Allerdings ist es bislang auch noch zu einem solchen fiesen Umgang mit einer teilnehmenden Künstlerin gekommen, sichtbar für mich allerdings nur durch BT und JK. So ein Mobbing darf niemals passieren, das verabscheue ich.
Umso mehr achte ich das helfende Verhalten von Tali und Silia. Aber vielleicht gab es (hoffentlich) im Backstage-Bereich noch die ein oder andere gute Geste gegenüber Eden Golan.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Allerdings ist es ja ein Song-Contest und Lied und Auftritt von Nemo waren absolut siegeswürdig.

Allerdings sind wir da jetzt wieder beim persönlichen Geschmack, und darüber lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Ich hatte die Schweiz vor dem ESC so um Platz 15, und da dümpelt Nemo bei mir auch jetzt noch rum. Da fand ich z. B. Portugal musikalisch wie textlich wesentlich wertvoller.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Stimmt, also war der Beitrag der Schweiz für mich siegeswürdig. 🙂

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Portugal war grandios – warum mußte sich Iolanda aber nur so komisch benehmen ?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Allerdings ist es bislang auch noch nie zu einem solchen fiesen Umgang mit einer teilnehmenden Künstlerin gekommen

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

„Alle Menschen sind gleich, aber wir sind gleicher“ und das gerade aus der non-binären Ecke. Es ist zum Verzweifeln.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Exakt das hab ich eben auch geschrieben! Einfach passend.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Mittlerweile ist es mir bewußt, daß „Diversity“ auch ein Schimpfwort sein kann..

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Wo hat sich Nemo selbst negativ gegenüber Eden Golan verhalten? Mir ist bisher lediglich bekannt, dass er/sie Teil der Bambie-Thug-Clique war. Ich hab’s weiter oben schon geschrieben: Dass er/sie sich mit Bambie Thug angefreundet hat, ist aufgrund der Non-Binarität beider sicher nicht zwangsläufig, aber auch nicht allzu überraschend. Und sich von Freunden in aller Öffentlichkeit zu distanzieren, das ist etwas, das niemand gerne macht und man sollte Menschen nicht in „Sippenhaft“ für ihre Freunde nehmen.

Ich habe hier bisher nichts Konkretes über ein Fehlverhalten Nemos gelesen, gesehen oder gehört (und gebe gerne zu, dass ich mich außer dem Lesen von ESC-Kompakt nicht auch noch in anderen Medien mit dem ESC beschäftigt habe), nur 4porcelli hat weiter oben Negatives während der Generalprobe angedeutet („Theater“). Was genau denn?

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Was ich, bevor ich nicht mehr weiß, nicht über Nemo sagen möchte, sage ich aber über einen nicht geringen Teil der Zuschauer in Malmö: Dieser Teil des Publikums war eines ESCs nicht würdig.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Unser Mitkommentator BernddasBrot hat das im Artikel zu Best Lyrics beschrieben.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Danke! Ich hatte in den letzten Tagen viel um die Ohren und diesen Thread https://esc-kompakt.de/eurostory-best-lyrics-award-2024-preis-fuer-den-besten-songtext-geht-an-nemo-und-linda-dale-fuer-the-code/ noch nicht gelesen (der ist auch sonst sehr interessant, dass manche Nemo- und Baby Lasagna-Fans jetzt so übereinander herziehen, ist ziemlich deprimierend!). Das mit dem Boykottaufruf gegen Israel war mir nicht klar gewesen, das gefällt mir gar nicht, aber im Vorfeld des ESC scheint das ja auch hier nicht allzu viele gegen Nemo eingenommen zu haben. Der schwerwiegendste Vorwurf ist sicher der, dass er gedroht habe, nicht am Finale teilzunehmen, allerdings steht da ein einschränkendes „wohl“ dabei, also eher nicht sicher belegt. Zu der Flaggenparade gibt’s ja in diesem Thread einen verlinkten Artikel. Ich finde weiterhin, man sollte vorsichtig mit allzu vorschnellen Urteilen sein, am schlimmsten finde ich weiterhin das Ausbuhen Eden Golans aus der Masse sogenannter „ESC-Fans“ heraus (womit ich natürlich keinesfalls das gesamte Publikum meine).

Seit wann ist eigentlich „Alcohol is free“ ein Eurovision Winner (eine Art Umfrage am Ende des verlinkten Threads) 😉 ?

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

In einer gerechten Welt hätte Koza Mostra gewonnen 😜

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Zumindest schuldig durch Unterlassung, wie so häufig bei Mobbing. Und wenn man dann noch mit den schlimmsten Fingern auf beste Freunde macht und sich am Ende das Hexenkrönchen aufsetzen lässt, macht man unzweifelhaft klar, wo man steht.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Wobei ich schon meine, die Hexe hat Nemo überrumpelt beim Krone aufsetzen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Die Freundschaft mit Bambie Thug hatte bestimmt nicht an erster Stelle mit ihrer/seiner Schlimmfingrigkeit zu tun, sondern wohl eher damit, dass beide mit ihrer Non-Binarität ähnliche (oder auch ganz unterschiedliche) Erfahrungen gemacht haben, da gibt es viel, worüber man sich austauschen kann, und das verbindet. Natürlich hätte Nemo versuchen können und auch sollen, auf BT einzuwirken, sich anders zu verhalten, aber es ist nun mal schwer, gegen 100%ig Überzeugte anzukommen (so schätze ich BT ein, wobei ich da falsch liegen mag). Es kommt dazu, dass vielleicht auch sonst im Umfeld der beiden eine anti-israelische Haltung dominiert haben könnte (ich sag‘ nur „Queers for Palestine“) und von dort viel Druck kam. Das soll nicht die von Dir angesprochene Unterlassung rechtfertigen, aber trotzdem sollte man auch ESC-Künstlern im zweiwöchigen Dauerstress und emotionalen Ausnahmezustand zugestehen, dass sie nicht perfekt sind.

Und nein, man macht durch das Aufsetzenlassen eines Hexenkrönchens eben nicht unmissverständlich klar, wo man steht. Nicht alle wissen über die Bedeutung Bescheid, nicht alle haben in einem solchen emotionalen Moment den Nerv, das von einem Freund gegebene „Präsent“ zurückzuweisen. Im Übrigen hatten wir inzwischen einige Tage Zeit, über diese Situation nachzudenken, Nemo hatte das in diesem Moment nicht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Es erinnerte daran, wie der Emir von Katar Lionel Messi nach dem WM-Finale ein traditionelles Gewand überstülpte.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Das mag ja alles stimmen, aber dann wäre jetzt eben ein Statement von Nemo angebracht. Dann wäre auch von meiner Seite wieder alles gut. Ich habe mich mein Leben lang gegen Mobbing engagiert, seit ich es bei meiner Klassenkameradin Britta, die sich überhaupt nicht wehren konnte, miterleben musste. Deshalb bin ich in diesen Dingen vielleicht etwas strenger als andere. Mit mir kann man aber trotzdem jederzeit sprechen, und jeder hat eine zweite Chance verdient. Davor stehen allerdings Einsicht und Eingeständnis.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Du, wenn ich andere Homosexuelle treffe und diese dann viel mit mir gemeinsam haben, weil wir dann ähnliche Erfahrungen haben, dann aber einer von denen anfangen würde, gegen wen anderes zu mobben? Dann sag‘ ich was oder ich distanziere mich.
Aber nicht mirgrinsen und dann auf unschuldig tun.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Mal ganz unabhängig davon, dass die Aussichten, andere Homosexuelle zu treffen, zigmal größer sind als ein Aufeinandertreffen mit anderen Non-Binären: Vielleicht hat aus seiner Perspektive die Gesamtsituation zu diesem Zeitpunkt anders ausgesehen und er/sie hat vor allem BT als den/die Gemobbte(n) empfunden (gerade weil er/sie selbst als Non-Binäre(r) wahrscheinlich auch schon einige Mobbing-Erfahrungen hat machen müssen)? Oder war es womöglich das „freedeom fighters“-Phänomen: „Ich stehe auf der richtigen Seite, ich bin bei den Guten, also werde ich meinen Mitstreitern nicht in den Rücken fallen, wenn sie bei unserem Kampf für das Gute mit der ‚falschen Seite‘ etwas ruppig umgehen, das ist schließlich nicht so wichtig wie unser gemeinsames Ziel“?

Ich hoffe, mit etwas Abstand reflektiert er/sie die Situation und erkennt, dass Eden Golan in Malmö sehr viel Unrecht geschehen ist und manche Mitstreiter(innen), vielleicht sogar ein wenig er/sie selbst, auch mit dazu beigetragen haben.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Rike
Rike
2 Jahre zuvor

Da muss ich dir mal widersprechen, was nicht oft vorkommt. 😉 Das unten geschriebene ist auch eher ein Kommentar zu vielen Kommentaren der letzten Stunden und nicht nur auf deinen obigen.

Bei der Pressekonferenz bin ich ganz bei dir, das war Mobbing.

ich bekomme aber echt gerade ein wenig Bauchschmerzen, was Bambie Thug angeht. Ich finde das gleitet ein wenig aus den Bahnen. Wissen wir, was wirklich hinter den Kulissen passiert ist? Ging Bambies Verhalten wirklich nur gegen Eden persönlich? Gab es vielleicht nicht auch Provokationen gegen Bambie selbst? Auch Bambie musste vorher sehr mit Vorurteilen kämpfen und ist hart angegangen worden. Bambie sagte, dass sie/er sich mehrfach bei der EBU beschwert hat, weil sie/ er hinter den Kulissen gefilmt wurde. Bambie fühlte sich unsicher.

Jetzt kann man natürlich fragen, wer hat angefangen. Und ja, vielleicht ist sie einfach Mobberin, vielleicht aber auch nicht.

Ich merke einfach, dass ich zu wenig Wissen über die ganze Sache habe. Aber bei Worten, wie der Hexenclub, die Rädelsführerin, der schlimmste Finger, wird mir doch sehr mulmig. Das ist jetzt nicht gegen dich alleine, aber gegen eine momentane Entwicklung hier im Blog.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Rike

Ich habe vorhin ja auch geschrieben: Wer ist Henne, und wer ist Ei? Aber wie dem auch sei, ist BT mMn weit über das Ziel hinausgeschossen.

Rusty
Mitglied
Rusty
2 Jahre zuvor
Reply to  Rike

Danke Rike,volle Zustimmung 👍

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Rike

Andererseits ist da noch immer das Sky News-Interview, das Bambie Thug nach dem Finale gegeben hat: We, the Top 6, are all freedom fighters, bar one. Mehr Mobbing geht kaum, und alle die davor den Kopf in den Sand stecken, machen sich in meiner Welt ein wenig mitschuldig.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Auch im Interview versuchen auf Teufel komm raus (hehe) eine Träne zu verdrücken um zu sagen, dass ihr Team gemeinsam mit BT bitterlich geweint hätten als Israel/Eden sich fürs Finale qualifizert haben.

Was soll man daraus lesen, außer Mobbing?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Absurd, ebenso wie Silvester der behauptete, es sei traumatisch gewesen, nach „that country“ aufzutreten.

Artemis
Artemis
2 Jahre zuvor

Naja Eden hat in einem Interview for dem esc ganz stolz erzählt das sie nach dem esc ins Militär will. Ist in meinen Augen also wirklich kein “Freedom fighter”

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Artemis

Ach ja? Und wenn jemand Dein Land überfallen und unschuldige Menschen massakrieren würde, dann würdest Du natürlich sagen: Herzlich Willkommen. Machen Sie es sich gemütlich, und nehmen Sie sich, was Sie wollen. Darf ich Kaffee anbieten?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Draußen aber nur Kännchen!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Der ist sehr gut, weil einem dabei das Lachen im Halse steckenbleibt.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Vor allem weil die Jungs und Mädels dort eigentlich sowieso alle dienen müssen.

Kann auch diese jungen Frauen irgendwie verstehen, die einen gewissen Wunsch haben, zu lernen, wie man sich verteidigen kann.
Dass der 7.10. viel auch geprägt war von Gewalt gegen Frauen und diesbezüglich eben vor allem sexualisierte Gewalt, da kann ich. mir gut vorstellen, dass man mit 18, 19 oder 20 einfach auch ein anderes Bewusstsein dafür bekommt, was „einem alles passieren kann“.
Wie geht man mit diesem Gefühl der Ohnmacht um?

Jede Frau kennt diese Ängste, das muss in so einer Konfliktregion (im Wissen, dass bei bewaffneten Konflikten sexuelle Gewalt überhand nimmt, siehe auch Ukraine) und v.a. nach so einem Überfall schon in denen arbeiten.
Hab auch Interviews mit Soldatinnen aus der Ukraine gesehen, die genau das herausstellen. Sie wollen sich in Fall der Fälle erwehren können anstatt es nur über sich ergehen lassen zu müssen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Spaceman04
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Artemis

Nun hat ja das israelische Militär aus seiner kurzen, aber bedrohlichen Geschichte heraus eine ganz andere Relevanz für die Bürger Israels.
Dort gehört es zum Lebenslauf dazu, gedient zu haben.

Auch tue ich mich schwer damit, sicher zu sein, dass Soldaten/Soldatinnen nicht auch „Freiheitskämpfer“ sein können.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

Meine persönliche Meinung dazu aus dem was mir vorher schon aufgefallen ist bei ihr. Sie machte in den vorherigen Interviews einen ziemlich flatterhaften und labilen Eindruck, so als würde sie in ihrer eigenen idealisierten Welt leben. Ich verbinde das mit einigen abgedrifteten Esoteriker auf Astro-TV und so. (No Offence gegen Esoterik. Da laufen allerdings einige echt abgespacete Leute rum) Ich persönlich sehe ihre Antwort besonders mit den Infos die teilweise jetzt durchsickern als wütendes „wir Freedomfighter vs. evil Israelis und der EBU!“
Das sie pro Palästina eingestellt ist und wahrscheinlich eine „schöne Welt ohne Israel“ oder einen ähnlichen Schwachsinn erträumt dürfte zweifelsfrei sein.
Allerdings glaube ich nicht, dass es da um Eden persönlich geht.

Da scheint hinter den Kulissen insgesamt mächtig viel Porzelan zerschmissen worden zu sein. Ich hoffe die EBU bekommt das insgesamt wieder eingefangen und zieht die richtigen Schlüsse. Vor allem sollte sie extrem transparenter werden und ihre PR-Abteilung am besten als Ganzes austauschen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Vondenburg

Ach ja. Tschuldigung für die falschen Pronomen. Bitte alle weibliche Pronomen durch die neutralen Äquivalente ersetzen. Bin da noch in der Lernphase.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor

Für mich die einzig logische und umsetzbare konsequenz: in kriegerische auseinandersetzungen verwickelte staaten sollten nicht am esc dabeisein. Konsequent und ohne wertung der schuldfrage.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Egal ob man Täter oder Opfer ist? Das kannst Du nicht ernst meinen …

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Nun in Krieg gibt es nur sehr selten klare Täter und Opfer. Bei Russland mag das ja noch einfach sein. Aber bei Israel haben wir ja ziehmlich eindeutig zwei Täter Hamas + Natahaju. Und zwei Opfer: Geiseln/opfer des 7ten Oktober und die unschuldigen in Gaza die jetzt für manche hier nur als „kolleteral“ schaden gelten.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Ich kann Rainers Kommentar schon nachvollziehen. Wenn man einen „unpolitischen Wettbewerb“ haben möchte, dann könnte man natürlich auch konsequent neutral sein. Um dennoch Zeichen zu setzen, wäre dann zum Beispiel in Gedenken an die Opfer der jeweils laufenden Kriege ein Einspieler mit früheren ESC-Auftritten der betroffenen Länder in der Show denkbar. Deeply missed with all our love and hope for peace and freedom … o.ä.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Nein ! Du machst es Dir ein wenig zu einfach.

Überschrift des Kommentars in der FR zum ESC-Skandal: Schämt Euch !

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Dann könnte der nächste ESC 2025 aufgrund der geringen Teilnehmerzahl doch in Lugano stattfinden.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Always look on the bright side … ♫♪♫

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

waffenliefernde Nationen dann auch raus, genau, wenn schon denn schon

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Dann nehmen irgendwann nur noch Andorra und San Marino teil …

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Dann kommt San Marino wenigstens endlich wieder ins Finale!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Say nanana

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Comeback von Monaco?

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

🤘😂

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Den Gedanken hatte ich auch schon. Die Ukraine in allen Ehren bei ihrem Kampfe, aber letztendlich „manipuliert“ es das Zuschauervoting und lässt es zu einem Stimmungsbarometer für die europäische politische Gesellschaft verkommen. Ich brauche nicht unbedingt jedes Jahr Topplatzierungen für sie nur aus diesem Grund, und danach sieht es seit 3 ESC-Jahren aus. Und bei Israel war der Kampf um Stimmen bzw. Stimmungsmache ja nochmal extremer.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Habe es ja schon in anderen Threat geschrieben. Aber Bosetti hat es auf den Punkte gebracht. Es ist nicht möglich Politik aus einen Event zu bekommen in welchen sich Länder bewerten. Es ist naive zu glauben das Israel und Ukraine es nur annähernd in die Top 5 geschafft hätten ohne das ganze drum herum.
Deswegen bin Ich diesmal auch dagegen Kroatien als den wahren Sieger zu erklären… Da wir es schlichtweg nicht wissen wer wo Punkte verloren hat. Es kann sehr gut sein das Kroatien ohne den ganzen Drama bei + 400 Punkten gestanden hätte. Es kann Sein das die Niederlande Kroatiens Punkte halbiert hätte. Es kann aber auch genau so sein das Nemo überall Punkte verloren hat, da sich Israel und Ukraine hinein gemogelt haben.
Denn sein wir ehrlich. Nemo ist ein Typisches ESC song. Wie man schon bei Loreen letztes Jahr gesehen hat, räumt sowas eigentlich immer gut ab.
Das er nicht zumindest dritter in Televote war ist für mich die größte Punkte überaschung des Abends gewesen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Israel und die Ukraine hatten mit die besten Songs und Auftritte des Abends und mit besseren Startnummern und ohne Jury-Downvoting vielleicht sogar gewonnen.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

NEIN

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Es gibt Momente, in denen ich mir wünschte, die EBU hätte Israel dieses Jahr ausgeschlossen bzw. man hätte sich am Ende doch nicht auf einen regelkonformen Beitrag einigen können. Dann wäre Eden ein Spießrutenlauf erspart geblieben und wir hätten weiterhin die Illusion vom friedlichen ESC…

Andererseits ist die „verlorene Unschuld“ wahrscheinlich sogar überfällig gewesen. Legt es doch den Finger in eine tiefgreifende Wunde unserer Zeit. 🙁

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich sehe das anders. Nur weil einige Leute meinen, dass es okay ist, eine junge Sängerin auszubuhen, nur aus dem Grund, dass sie aus Israel kommt, ist das noch lange nicht okay. Das ist widerlich.

Manche Fans und einige Künstler (Bambie Thug zum Beispiel) brauchen allerdings Nachhilfe in „United by Music“.

Die Konsequenz darf nicht sein, Israel einfach auszuschließen. Das wäre ungerecht und unfair. Damit würde man nur den Israel-Hassern eine Medaille schenken.
Zumal der teilnehmende israelische Sender nicht auf Propaganda-Maschinerie a la Netanjahu läuft. Im Gegenteil sogar: Es wird regierungskritisch berichtet. Ein Ausschluss Israels wäre ein Bankrotterklärung Europas. Ich dachte, dass wir diese Zeiten schon überwunden hätten …

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  D. B.

Zur Erklärung: Ich habe ohne jegliche Wertung hier einfach nur meiner eigenen Enttäuschung und Erschöpfung über diesen diesjährigen ESC Ausdruck verschafft. Speziell zum Thema Israel und Mobbing siehe andere Beiträge von mir innerhalb dieser Kommentarspalte. Und den wichtigen zweiten Absatz meines Beitrags bitte nicht übersehen!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  D. B.

Das dachte ich auch…

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Ich sehe es anders. Wenn es stimmt, dass die EBU vor dem Event mit einigen Delegationen ausgehandelt hat, dass es keine Aufnahmen von israelischer Seite ohne Zustimmung der jeweiligen Delegation bzw. Künstler geben wird und dass es überhaupt keine Aufnahmen von den entsprechenden Delgationen und Israel, dann wäre da der richtige Punkt anzusetzen.
Wer mit Boykott droht, wenn diese Regelungen nicht durchgesetzt werden, der darf durchaus mal ein Jahr pausieren.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Die Kommentare sind ja mal wieder wundervoll. Ich verurteile das Ausbuhen von Eden auch, aber wie selbstgerecht hier schon wieder einige (nicht alle) urteilen und die Teilnehmer*innen in eindeutig gut und eindeutig böse unterteilen, ist bescheuert. „Weil Nemo zu der Clique gehört, ist Nemo doof!“ Sind wir denn hier in der Grundschule?

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Ja, das Ausbuhen durch die „Fans“ ist auch überhaupt nicht zu tolerieren und das war ja tatsächlich hörbar. Das war bei den Tolmatschevy-Twins damals schon furchtbar und ich hätte nicht erwartet, dass das wieder (gerade beim unstoppable ESC-Publikum) passiert – eventuell aufgeheizt durch die Meute um Greta vor der Halle aber nicht zu entschuldigen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Für sich selber Toleranz einzufordern aber dann zu mobben finde ich inakzeptabel.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ohne den Non-Binären Menschen jetzt zu nah zu treten. Aber leider beobachte Ich es gerade in diesen kreise doch öfters. Das es manche viel weniger um akzeptanz als viel mehr um Konventierung geht. Es gibt da schon einige die Menschen verunsichern mit sehr unsinnigen Aussagen.

Wo dann bei einen Jungen der ein Kleidchen tragen will gesagt wird: „Der muss eindeutig ein Non-Binärer sein.“ Anstatt das man diese Geschlechter Rollen aufbricht. Werden sie dann verstärkt indem alle die aus diesen heraus fallen eindeutig jemand von ihnen sein muss.

Finde es schwachsinn sich groß darüber aufzuregen. Da in meinen Augen Non-Binäre Menschen nicht schuld an der allgemeinen verunsicherung bei Jugendlichen sind. Aber solche Beobachtung muss man fairerweiße auch zugeben und es bringt nichts es zu verleugnet wenn vereinzelnte Schafe sich daneben verhalten.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich finde Ihre Polemik ziemlich problematisch, Sie tun so als würden Menschen in die non-binärität gezwungen werden… Als ob das Gegenteil nicht der Fall wäre und Heteronormativität von den meisten (vor allem von den Rechten) gefordert wird.

Last edited 2 Jahre zuvor by phiolon
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

Leider waren die Vorfälle vom Samstag Wasser auf die Mühlen für die rechten Schreihälse….

phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ich frage auch Sie nocheinmal, was hat Nemo explizit getan? „war halt da irgendwo mit dabei“, ist bisher das Konkreteste was ich vernommen habe.

Last edited 2 Jahre zuvor by phiolon
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

Ich bezog mich eher auf Bambie Thug. Zudem hat Nemo auch schon schwadroniert, daß Israels Teilnahme falsch ist.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

So war das aber nicht gemeint. Bei sowas muss man ja immer vorsichtig sein damit man den Rechten Spinnern kein Recht gibt oder den irgendwelche Argumente liefert.

Wollte nur auf den Punkt kommen das Bambi z.b. vielleicht jemand ist der zu dieser kleinen Gruppe gehört der um jeden Preis in Rahmbenlicht stehen will (glaub er war korrek). Und deswegen Leute wie Nemo um jeden preis auf seine Seite ziehen will.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Wie hat Nemo denn gemobbt? Was hat Nemo gemacht?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Einfach die Kommentare weiter oben lesen.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor

Welche genau? Ich habe oben nichts über Nemo gelesen. Ging immer um die anderen Teilnehmer*innen. Und nein, das ist kein blindes Verteidigen, „The Code“ war nicht ansatzweise mein Lieblingslied dieses Jahr.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor

Mir kommt gerade das Essen hoch….

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Ich finde dieses blinde Verteidigen bizarr. Wenn Marco Mengoni sich so verhalten würde – was er nicht tun würde – wäre ich auch abgestoßen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Auf welche Kommentare bezieht Ihr Euch? Ich habe gerade den ganzen Thread nochmal rückwärts hochgelesen und außer 4porcellis Bemerkung, dass er/sie während der Generalprobe „Theater“ gemacht hätte, habe ich nichts gefunden.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Weiter oben hat mir 4porcelli geantwortet, er bezieht sich auf die Kommentare von Mituser Bernd das Brot in diesem Artikel:

https://esc-kompakt.de/eurostory-best-lyrics-award-2024-preis-fuer-den-besten-songtext-geht-an-nemo-und-linda-dale-fuer-the-code/

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Du nimmst mir die Worte aus der Tastatur. Genauso ist es.

phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor

Ernsthafte Frage, wo genau hat sich Nemo negativ gegen Eden geäussert? Die einzigen Infos zu dem ganzen Thema sind ein einziges Statement auf Instagram (das sich gegen Krieg im allgemeinen wendet) und die Gerüchte, dass man sich über die Delegation/KAN beschwert hat, weil man im Backstage belästigt wurde.

Kann mir jemand handfeste Beweise/Links dafür geben? und „ist doch offensichtlich“ ist kein Argument…

Last edited 2 Jahre zuvor by phiolon
Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

es muss dafür kein Statement geben. So dumm wäre er doch gar nicht, so etwas zu machen. Er ist intelligent und nicht naiv. Der zieht doch nicht nach Berlin um seiner Karriere gleich den Stecker zu ziehen. Irgendwie ‚mit dabei‘ war er aber. Kann man losgelöst von seinem Song betrachten, oder halt nicht.

phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos
  1. Nemo und nicht „er“
  2. Wäre das guilt by association, wäre also genau so falsch wie Eden etwas vorzuwerfen

„Ja, Nemo war halt dabei“ ist schon sehr fade für solche schweren und ernstzunehmenden Vorwürfe.

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

Korrekt. Das ist genauso als würde man schreiben: „Eden ist Netanjahu-Fan! Sie hat sich zwar nicht geäußert, da wäre sie ja auch schön doof, aber das ist doch klar!“ Wäre genauso bescheuert.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Nemo hat ja zusammen mit BT und Marina den Fahneneinlauf boykottiert als Irland noch 5 vor 12 versucht hat, einen Ausschluss Israels aufgrund der Kommentare des KAN Moderators zu erreichen (BTs Beitrag wurde Satanstisch anmuten, prepare your curses). Da gab es Krisenmeetings, auch noch mit Ollys Delegation auch, damit diese nicht 5 Stunden vor dem Finale noch abspringen

Last edited 2 Jahre zuvor by Spaceman04
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Was wohl Terry Wogan zum irischen Beitrag heuer zu sagen gehabt hätte?

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Gibt es dafür Beweise? Nemo und Marina haben beide in der Generalprobe performt (Bambie nicht), haben nur in der Flag Parade am Anfang gefehlt und da wurde von der EBU gesagt, dass sie aus verschiedenen Gründen fehlen.

Harpgirl
Harpgirl
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/darum-fehlte-nemo-wirklich-bei-flaggenparade-srf-nimmt-stellung-66761892

Nemo soll es laut nau zu viel geworden sein. Allerdings ist der Artikel sehr oberflächlich gehalten.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Harpgirl

Und deshalb Krisenmeetings mit den anderen zusammen mit der EBU?

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Woher weißt du, dass Nemo im Krisenmeeting war? Bestätigt wissen wir nur, dass die irische Delegation dort war.

Muts
Muts
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie

Nach Aussagen von SRF hatte Nemo wohl Probleme mit dem Druck und fühlte sich emotional nicht in der Lage. Und es wurde bestätigt, dass er während dem Fahneneinlauf nicht an einem Krisenmeeting teilnahm.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ist natürlich Zufall, daß ausgerechnet Irland einen dermaßen polarisierenden Beitrag schickt…

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Olly war doch sicher mit Gangbang mit den Jungs beschäftigt.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Alles nur vermutungen. Bring mal nur eine vermässliche quelle, die auch nur schon diesen “ boykott“ bestätigt

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Die Quelle für den Boykott ist Recht leicht auszumachen, die Augen der Anwesenden, die weder BT, noch Marina noch Nemo haben einlaufen sehen 😉

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ja, nemo war nicht dabei, aus gründen die du im obigen link nachlesen kannst.
Ein boykott ist dann aber schon noch ne andere marke. Es scheint leider immer üblicher, dass man alleseinfach noch etwas reisserischer formulieren muss

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  rainer1

Außerdem kannst du auf BTs Instapost lesen, dass es eben um Gespräche mit der EBU ging, weswegen sie es sausen haben lassen

Lillie
Lillie
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das betrifft Bambie, ja. Von Nemo oder Marina habe ich in Bambies Instapost aber nichts gelesen.

rainer1
rainer1
2 Jahre zuvor
Reply to  Lillie
Muts
Muts
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Er soll den Fahneneinlauf nicht boykottiert haben, sondern hatte wohl Probleme mit dem Druck und fühlte sich emotional nicht in der Lage. Und es wurde bestätigt, dass er während dem Fahneneinlauf nicht an einem Krisenmeeting teilnahm.
Es basiert hier im Forum etwas zu viel auf Vermutungen.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Und um was ging es bei den Krisenmeeting? Bitte nur belegbare Erklärungen!

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Nein, Nemo hat die Flaggenparade nicht absolviert, weil ihm verboten wurde mit der non-binary-Flagge aufzutreten. Marina Satti und Bambie Thug haben es Nemo dann gleich getan und da Bambie sich anscheinend extrem darüber geärgert hat, ist they dann in der Genralprobe gar nicht aufgetreten. Man muss nicht immer Israel überall mit reinziehen und Israels Teilnahme als Ursache für jede Unruhe ansehen…

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

Ich bin auch gegen eine Vorverurteilung Nemos, definitiv, wie ich es in anderen Kommentaren schon geschrieben habe.

Ich find’s gut, dass Du Deinen Hinweis unter 1. neutral und nicht anklägerisch formuliert hast, das kam hier nämlich auch schon vor, so als ob man Nemo bewusst damit verletzen wollte. Die Strenge dieser Sprachpolizisten (und -polizistinnen) finde ich bisweilen schon ein wenig anmaßend. Schließlich gibt es nicht umsonst Pronomina in Sprachen, ein Text, in dem x-mal das Wort „Nemo“ oder der Genitiv „Nemos“ steht, ist alles andere als schön zu lesen. Leider gibt es bisher kein vernünftiges Pronomen für non-binäre Personen im Deutschen, mir scheint „er/sie“ ganz vernünftig zu sein, das finde ich jedenfalls besser als „they“.

Huch, dieser Text ist ja einen halben Kilometer unter dem Kommentar rausgekommen, auf den er sich bezieht!

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor

ich weiss halt nicht wieso man das so zum Thema machen muss, anstatt es einfach umzusetzen. Bei geschriebenem ist es ja nicht so, dass einem was ausversehen rausrutscht. Sollen alle machen wie sie wollen, müssen halt selbst sehen wie sie dastehen wollen.

Last edited 2 Jahre zuvor by phiolon
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  phiolon

Zum Thema hast es hier allerdings Du gemacht. Und natürlcih rutscht einem das auch beim Geschriebenen mal raus, die meisten lesen ja nicht alles hundertmal durch, bevor sie etwas abschicken. Und „einfach“ umzusetzen ist es eben nicht, man will sich in einem Kommentartext auf den Inhalt konzentrieren und nicht die ganze Energie für die Suche nach Pronomina oder deren Umschreibungen aufwenden (und außerdem einen Text abschicken, der halbwegs schön lesbar ist und in dem nicht ein einziger Name mehrere Dutzend Male vorkommt). Sollten die Sprachpolizisten das erwarten, dann stehen sie mit dieser Art von Anmaßung für mich schlechter da als jemand, dem einmal ein falsches Pronomen rausrutscht.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor

ok

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

In officiellen Schrift verkehr habe Ich gelernt das man inzwischen anstatt über Gendern nachzudenken einfach Namen auschreibt. Dann kann nichts schief gehen. Denn es gibt halt keine perfekten Füllworte in der deutschen Sprache die alle einschließt. Uns fehlt das „they“.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

„Dann kann nichts schief gehen“. Doch, es kommen keine schönen Spracherzeugnisse dabei heraus. Beim Blogtext zur Pressekonferenz nach dem ESC Finale, der den Verzicht auf jegliches Pronomen konsequent eingehalten halt, ist mir dies besonders aufgefallen. Hier ein kleiner Auszug

„…Nemo erzählt, dass Nemo die Trophäe kaputt gemacht hat und dabei den Daumen verletzt hat. Aber Nemo hat eine neue Trophäe bekommen. […] Nemo weiß, dass es ein Privileg ist, man selbst sein zu können. Nemo profitiert von der Gemeinschaft um sich herum, die sehr unterstützend ist. Das liebt Nemo am ESC. Es ist ein Ort, an dem man man selbst sein kann. Nemo wird nach Joost Klein gefragt. Nemo hat sich aber den Tag über nicht damit beschäftigt und möchte deshalb nichts dazu sagen. …“

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Das ist mir auch als störrisch lesbar aufgefallen –
und meine Deutschlehrerin hätte mir früher dafür an den Rand geschrieben:
Benutze Pronomen! Ausdruck mangelhaft!

P.S.: They hätte ich im Deutschaufsatz auch nicht nutzen können.
Vermutlich geht das auch heute noch nicht.

Last edited 2 Jahre zuvor by undeuxtrois
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Als Autorin kriege ich bei so einer Sprache einen Hals von hier bis Timbuktu. Aber es geht hier nicht um mein Ego, von daher ist das so zu akzeptieren. Vielleicht braucht die deutsche Sprache hier einfach mal eine Nachbesserung und Anpassung. Es wird ja ständig nachgebessert und gern auch verschlimmbessert – warum nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich will niemanden kritisieren, der so schreibt. Ich kritisiere nur die, die von anderen verlangen, so zu schreiben und ihnen böse Absichten unterstellen, wenn sie es nicht tun. Und ja, ein schönes neues Pronomen wäre vielleicht wirklich nicht schlecht – oder die Einsicht, dass jedeR „er“- und „sie“-Anteile in sich hat, und dass deshalb ein falsches Pronomen nicht der Weltuntergang ist.

Last edited 2 Jahre zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wir sagen zu allen Menschen jetzt einfach nur noch „es“. So!

Andreas
Andreas
2 Jahre zuvor

Ich schließe mich der Kritik von Josef Schuster und dem Kommentar von Jan Böhmermann innerhalb seiner ORF-Moderation an.
Wie wäre es eigentlich als Gegenreaktion zu diesem teuflischen BDS-Boykott all jenen „Künstler*innen“ mit Israelhass Auftrittsverbote in Deutschland zu erteilen?
Innerhalb des ESCs und im lokalen Umfeld wurden Werte wie Diversity und FFF (besonders dies liegt mir am Herzen) mit Füßen getreten!!!!

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Gerade solche Ereignisse verbieten es mir künftig, „Gendersprache“ zu verwenden.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Andreas

Dann hast du bald leere Konzerthallen

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Ist halt dann so ….

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Mir reicht es ! Ich will dieses Pack nicht mehr in der Öffentlichkeit wahrnehmen… Sollen sie ihren Mist über Social Media verbreiten und das ist schon schlimm genug.

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Attentat auf Fico, im Krankenhaus.

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

Jetzt im OP und in Lebensgefahr. Nicht dass ich ihn vermissen würde.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Nun da es kein Fenster oder Flugzeug war können wir wohl Russland als täter auschließen. Ob da ein Attentat die einzige möglichkeit war ihn los zu werden. Ich weiß nicht wie kritisch die Lage in der Slowakei ist.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Was ich mich die ganze Zeit frage:

Wie wäre es eigentlich gewesen, wäre Dana International für Israel angetreten? Hätte sie von Künstlern und Publikum wohl auch so viel Hate abbekommen? Schließlich hätte sie ja Israel vertreten …

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Verwegene Frage!

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

https://twitter.com/miylitakk/status/1789460953559437757

Das beantwortet Deine Frage glaube ich ganz gut…

Last edited 2 Jahre zuvor by Anmey
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Mir kommt gerade das Mittagessen wieder hoch.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Wäre genauso gewesen aufgrund der furchtbaren Situation und weil alle Netanyahu hassen. Der ja wieder und wiedergewählt wurde.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ja, ich hab es in diesem oben verlinkten Twitter-Beitrag gesehen. Was ist der nächste Schritt? Dass Duncan seinen ESC-Sieg aberkannt bekommt, da ja bekanntlich auf israelischem Boden geschehen?

Ich hasse Menschen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich versuche, meinen Hass einzuschränken, also Putin, Trump, Hamas und Netanyahu.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Ich hab gerade wieder eine zutiefst misanthropische Phase. Wenn ich sowas wie diesen Twitterbeitrag und die Reaktionen darauf und noch vieles Andere in den sozialen Medien lese, schäme ich mich für meine Mitkreaturen. Wenn der Mensch tatsächlich die Krone der Schöpfung sein soll, dann hat Gott ganz schön Mist gebaut.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich glaube wenn es einen Gott gibt wird er sich manchmal auch nur denken: „Warum hatte Ich Samstag soviel getrunken. Ich hätte bei Katzen bleiben sollen.“

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Amen to that.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Baby Lasagna hat das erkannt. 😀 Wobei Katzen auch ziemlich narzisstisch sein können. 😉

Last edited 2 Jahre zuvor by Franny
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Die Krone der Schöpfung sind doch klar Katzen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Oder Esel. Die sind sehr friedfertig und längst nicht so dumm, wie mancher denkt. 😍

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Ich mag Esel gerne. 😀

Vielleicht sollte die EBU die Verbotsregel für Tiere auf der ESC-Bühne noch einmal überdenken?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Das stimmt. Auch wenn meine mir heute mal wieder das Vogelhäuschen runtergeschmissen haben.

Esel mag ich aber auch sehr gerne. Wie Katzen haben sie ihren eigenen Kopf.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Bei mit schmeißen die Krähen regelmäßig das Vogelhäuschen um, weil sie die Nahrungssuche sehr dynamisch und eher rustikal angehen …

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Das mit der einen und der anderen Krähe und dem Auge kommt wohl auch nicht von ungefähr. Die sind schon arg biestig gegenüber den anderen Vögeln.

Rike
Rike
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Immer wenn ich an diesem Punkt bin, dann versuche ich mich von Social Media fern zu halten. Ich merke dann, wie ich echt in diesen Strudel der Negativität und Fassungslosigkeit gerate.

Die Mehrheit der Menschen denkt anders als die Extremen, die auch so etwas schreiben. Zu,Inzest glaube ich ganz fest daran.😩

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Oh, wie ich das fühle und unterschreibe!

Rike
Rike
2 Jahre zuvor

Da gehen wir d‘accord. Am Samstag gehörte bei mir auch noch die Mannschaftsaufstellung des BVBs dazu.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  Rike

Erinnert mich daran das Ich das Spiel ja noch auf mein Kalendar packen muss. Auch wenn ich mir bei den glück das Real diese Spielzeit hat echt sorgen mache. Das sie in Finale auch nochmal irgendwie etwas geschenkt bekommen durch einen Fehler.

Wobei man zugeben muss das auch wenn Bayern eigentlich noch sehr wahrscheinlich eine verlängerung bekommen hätte. Bei den verletzung bedingten Wechseln in der Offensive wäre es schwer geworden das Spiel zu gewinnen.

Rike
Rike
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Du fragst da gerade die Falsche. Ich bin Köln Fan, saß fast 93 Minuten bibbernd und am Schluss fast heulend im Stadion. Dann pure Freude, Euphorie. Ich hatte noch eine Stunde wegen des riesigen Geschreis ein Pfeifen im Ohr. Und dann der harte Aufschlag in die Realität… Also, der BVB ist gerade nicht auf meiner Hitliste ganz oben…. Falls wir absteigen, dann haben wir das verbockt, ganz klar. Aber muss man die komplette Mannschaft auswechseln und wichtige Spieler noch nicht einmal auf die Bank setzen. Hhm. Geht alles, kam und kommt hier, in Berlin und auch in Bochum nicht so gut an. Aber egal. Wir haben ja Samstag noch eine Mini-Chance…
Wünsche dir noch einen schönen Abend❤️

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht meinen Konsum der sozialen Medien zu beschränken. Und ganz wichtig! Soziale Medien funktionieren über die Aufmerksamkeit. Dementsprechend werden viele ich nenns mal „Empörungsstöckchen“ gelegt. Manchmal hilft es diese zu erkennen und weiträumig zu umfahren.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

100%-ig. Dana wäre dann in den sozialen Medien als „Token“ oder so bezeichnet worden.

Wachtmeister Traffy
Wachtmeister Traffy
2 Jahre zuvor

Man kann von der ganzen Situation halten was man will, aber die Teilnehmer (und auch Delegationen) wussten lange genug das Israel mit dabei ist. Man hätte sich darauf vorbereiten können, indem man sich den Sinn des ESC und das Motto „United by Music“ nochmal bewusst wird. Wem das nicht passt, hatte ebenso genug Zeit gehabt sich zurück zuziehen (oder erst gar nicht für den Wettbewerb beworben).

Man wird es ja wohl schaffen sich über die ganze ESC Zeit zusammenzureißen (gab es da nicht sogar ein gemeinsames Statement das im Vorfeld geäußert wurde?) und diese einzigartige Chancen, so viele Künstler aus verschiedenen Ländern auf einen Haufen zu treffen für sich positiv zu nutzen.

Aserbaidschan und Armenien (gerade nach der Eskalation in Bergkarabach im vergangenen Jahr) schaffen es doch auch, sich beim ESC zu benehmen.
Es verlangt keiner das man mit jedem einen auf Beste Freunde macht, aber andere mobben weil der Staatschef Blödsinn macht (milde ausgedrückt), hat nirgends zu suchen.

Es gab/gibt genug Zweifelhafte Staatchefs in Europa und keiner kam bisher auf die Idee, die jeweiligen Vertreter dafür so im großen Stile zu mobben.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

👍 ✔

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Kleinteiligkeit aber die schwierigen sind meist Regierungschefs, nicht Staatsoberhäupter. Orban und Netanyahu sind zB Premierminister. Präsident ist jemand anderes.

Wachtmeister Traffy
Wachtmeister Traffy
2 Jahre zuvor

„Staatschef“ war zugegebenermaßen auch eher Verallgemeinert für die bösen Buben gewählt. Wollte den eh schon langen Text durch eine Aufzählung nicht noch länger machen 😅

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Es war alles etwas schwierig. Bei mir ging‘s weil ich natürlich Vorfreude hatte auf meine Favoriten Marko und Slimane gegen Ende. Ich hatte auch mit meinem Buddy geguckt, für den das der erste ESC war, er war ganz aufgekratzt, was cool war.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Ich persönlich möchte mich nicht von dieser Negativität runterziehen lassen und konzentriere mich lieber auf die positiven Reaktionen. Die Livesendung an sich ist ohne größere Probleme über die Bühne gegangen und die Zuschauerzahlen waren fast überall stabil bis gut. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass der ESC beim Durchschnittszuschauer massiv in Verruf geraten ist.

Das mediale Echo ist sicherlich verheerend, aber das war wohl auch nicht zu verhindern. Benny hatte ja in seinem Kommentar zum Isaak schon darauf verwiesen, wie die Deutschen Medien schon im Vorfeld eingestellt waren.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Ich kann mich nur wiederholen, man braucht endlich wie beim Sport ganz klare Regeln -vor allem was politische Statements betrifft- und wenn diese ein Act/Land nicht einhält, dann muss hier, ohne wenn und aber, eine Disqualifikation erfolgen! In diesem Fall hätte man Portugal z.B. dann aus der Wertung ausschließen sollen. Nur ein Beispiel.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Der ESC spielt hier leider immer den Drückeberger. Die sagen zwar groß „Keine Politik“ und greifen in zufälligen intervalen mal bei bestimmten Acts und Ländern durch.
Aber gleichzeitg dulten sie auch gefühlt Random dann wieder Statements und politische Song einreichungen.
Die Ukraine hatte dieses Jahr ja auch wieder ihr T-shirt getragen. Natürlich kann dann ein Portugal darauf zeigen und sagen: „Schaut das erlaubt ihr. Aber meine Palästiner Flagge erlaubt ihr nicht!“

Dadurch das sie hier relativ willkürlich aggieren, können die Seiten dann gegenseitig mit den Finger auf sich zeigen. Ist hier ja dann nun in großten Style eskaliert.
„Warum darf Israel über den 7ten Oktober singen. Das ist total gegen die Regeln.“
Israel wiederum kann dann zeigen: „Ja aber die Ukraine durfte es 2022 doch auch.“
Ukraine kann dann zeigen: „Ja aber in Jahr X hat Land Y doch auch.“

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Wobei Stefania ja nicht über den Krieg war, sondern über seine Mutter.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Aber 1944 hätte niemals zugelassen werden dürfen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Orkland hätte ja Beschwerde einlegen können, haben sie aber nicht gemacht.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor

So weit ich mich erinnere hat Russland damals ne Beschwerde eingelegt. Die EBU hat sie aber abgelehnt.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Solange „Fans“ in der Halle und in sozialen Netzwerken sich nicht wie United by Music benehmen und aufgrund von politischen Themen einzelne Künstler ignorieren oder ausbuhen, kann der ESC nicht mehr Völker verbinden.

Das heißt, zuerst müssen die Fans das ESC Motto wieder leben, dann strahlt der ESC wieder seine positive Kraft aus.

Teufelchen
Teufelchen
2 Jahre zuvor

Ich empfehle jedem auch noch die differenzierte Meinung eines der ältesten Popblogs Europas:
https://gieselmann.typepad.com/popticker/2024/05/ein-lied-kann-einen-code-brechen.html

Man kann jedenfalls nur hoffen, dass eben diese musikalischen Erkenntnisse schlussendlich die Gräben, die sich aus politischen Debatten und der albernen Weigerung sie als solche zu Kenntnis zu nehmen, aufgetan haben, überwinden können – im meta-Sinn des deutschen Beitrags 1975, „ein Lied kann eine Brücke sein“ – eben dann, wenn das Lied bestimmte Codes bricht. Denn das Ereignis „Eurovision Songcontest“ ist in vielerlei Sinne wertvoll und identitätsstiftend.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor

Der Welt- und Bild-Artikel ärgern mich mal wieder enorm! Welt vor allem, weil sie es in ihrer Kritik nicht Mal schaffen korrekt zu schreiben. Das ist die „Niederlande“ und nicht „Holland“. Und es ist „Bambie Thug“ und nicht „Bambi Thug“. Absolut peinlich als Journalistin. Und die Bild… ja schön populistisch verallgemeinern dass ALLE ESC-Fans, die GESAMT ESC-Community Heuchler:innen und Antisemit:innen sind. Dass die Jubelrufe immer noch lauter waren und ggf. auch Nicht-ESC-Fans, sondern einfach A….geigen sich Tickets extra für so blöde Rufe geholt haben, kann ja nicht sein… Gerade auf Social Media tummeln sich so viele Nicht-Fans, die ihre Meinung lauthals rumbrüllen müssen. Sorry, mich machen diese Schundblätter einfach wütend.

Zu der Süddeutschen muss ich allerdings sagen: stimmt! Ich hatte das schon wieder vergessen, aber in dem Moment wo Thorsten Schorn den Russland/Israel Vergleich gebracht hat, wunderte ich mich auch sehr, wieso er nicht die Info mit der Unabhängigkeit der Presse gebracht hat, das wäre DIE Chance gewesen es einem großen Publikum transparent zu erklären und hat als reine Information auch gefehlt. Das hatte echt einen komischen Beigeschmack.

Und PlietSchnack und Johannes: Einfach nur ganz viel Liebe an euch 🤗💘🤗💘🤗💘

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ich hab den Kommentar geschrieben, BEVOR ich all die anderen Kommentare gelesen habe und muss jetzt ergänzen: puuuhhh. Ich bin wirklich sehr sehr erschöpft von dem diesjährigen ESC. Und irgendwie kann ich mir gerade nicht so wirklich vorstellen, wie die EBU das bis nächstes Jahr wieder in die Spur bringen will & kann. Ich lese so oft „das muss aufgearbeitet werden“, „es muss Konsequenzen daraus gezogen werden“, aber gefühlt klappt das ja schon nie außerhalb des ESC-Umfelds. Das sind i.d.R. immer nur irgendwelche leeren Worthülsen… Also ich bin gerade wirklich einfach traurig. Das ist eines meiner liebsten Hobbys und es macht einfach überhaupt keinen Spaß mehr. Und irgendwie kann man auch nicht wirklich das Gefühl der Erschöpfung teilen. Nicht-Fans in meinem Umfeld verstehen die Leidenschaft eh nicht und für die sind alle Schlagzeilen ein gefundenes Fressen um die Veranstaltung madig zu reden und ESC-Fans gehen sich gerade auch gefühlt gegenseitig an die Gurgel. Ich hoffe dieser Kommentar löst keine neue Diskussion aus, ich konnte meine Gefühle gerade nur nicht mehr unterdrücken…

Rike
Rike
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ich glaube, vielen hier geht es doch genauso und daher bekommst du einen dicken Umarmer❤️

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Ich kann Dich sehr gut verstehen, ich hoffe einfach, dass die Freude wieder kommt.
Hier im ESCK fühle ich mich aber gut aufgehoben. 👍
So ein schönes Hobby haben die Idioten gar nicht verdient. 😀

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Du machst es dir wahrlich zu leicht. „nontrue Scotsman“. Echte ESC Fans würden das nicht machen. Sind nicht-Fans die sich Tickets geholt haben…

Nur doof, dass die gesamte Fanbubble auf YouTube, Reddit, X, TikTok etc genau die gleiche Einstellung hat. Und da war ausbuhen noch eine friedliche Methode im Gegensatz zu dem was da gefordert wurde.

phiolon
phiolon
2 Jahre zuvor

Ich finde es erschreckend wie viele sich hier ihre Meinung auf pure Gerüchte, Spekulation und Falschmeldungen basieren. Ich hoffe nächstes Jahr wird der Zugang für die Presse und für die Delegationen besser geregelt, damit solche Gerüchte gar nicht erst entstehen. Es reicht ja anscheinend, wenn Böhmermann (oder sonst jemand Zufälliges auf Twitter) einfach mal irgendetwas behauptet und dass dann Kreise schlägt…

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Die Berliner Morgenpost berichtete das hier:

„ESC-News vom 13. Mai: Warum sich jetzt die EU einschaltet
16.35 Uhr: Beim ESC 2024 wollten die Veranstalter politische Botschaften um jeden Preis verhindern. Wirklich erfolgreich waren sie damit nicht – doch die Fans sind wegen der vielen Vorschriften sauer. Und nicht nur die: Jetzt hat sich auch die EU-Kommission zu Wort gemeldet.

In einem Statement beschwerte sich die Behörde, dass die Europaflagge beim Finale des Eurovision Song Contest am Wochenende nicht gezeigt werden durfte. Es sei sehr bedauerlich, so ein Sprecher der Behörde am Montag, dass das Emblem der EU-Mitgliedsländer sowie anderer Staaten, die dem Europarat angehören, nicht gezeigt werden konnte.

„Aus unserer Sicht gibt es absolut keinen Grund dafür, dass diese Flagge, die ja auch die Flagge der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und des Europarates ist, vom Veranstaltungsort verbannt werden sollte“, so der Sprecher. Man sei mit dem ESC-Veranstalter EBU (Europäische Rundfunkunion) in Kontakt.

Die EBU teilte mit, wie in den vergangenen Jahren seien in Malmö die Flaggen der teilnehmenden Länder und Regenbogenflaggen zugelassen gewesen. Ein ausdrückliches Verbot der EU-Flagge habe es nicht gegeben. Aber: „Aufgrund der verschärften geopolitischen Spannungen wurde die Flaggenpolitik bei der diesjährigen Veranstaltung von den Sicherheitskräften strenger durchgesetzt.“ Der EU-Kommissionsvizepräsident Margaritis Schinas sagte dem Nachrichtenportal „Politico“ viele Freunde und Bekannte hätten ihm berichtet, dass sie mit ihren EU-Flaggen am Betreten des Veranstaltungsortes gehindert worden seien.“

christliches
christliches
2 Jahre zuvor

Es werden jetzt Party Gutscheine an Unis ausgegeben, damit das Schwarz-Weiß-Gut-Böse-Schema weggespült werden kann.

Wäre ein Tipp an die EBU für das nächste Mal

https://www.radioeins.de/programm/sendungen/modo1619/wissen_denken_meinen/jens-balzer-palaestina-demos-unis-offener-brief.html

christliches
christliches
2 Jahre zuvor
Reply to  christliches

😉

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor

Wahnsinn, ganz Europa im Rave-Fieber.

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

ESC-Bürogespräch mit Kollege X 2023: „Hast Du den Quatsch schon wieder geguckt? Also ich tue mir das schon seit Jahren nicht mehr an“

ESC-Bürogespräch mit Kollege X 2024: „Jeder erzählt mir heute was von Europapa und der mutigen Isrealin. Bin ich denn der einzige, der das nicht guckt?“

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor

Off-Topic:

Midweek-Charts Deutschland:
21: ISAAK
22: Nemo
30: Joost
63: Baby Lasagna

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Danke! Im UK sind’s neben dem eigenen Vertreter genau dieselben Drei:

34 Olly Alexander
49 Nemo
70 Baby Lasagna
81 Europapa

Da war letztes Jahr mehr deutlich mehr los, was aber bei einem Heim-ESC nicht erstaunlich ist.

Johannes Floehr
Johannes Floehr
2 Jahre zuvor

Ich finde heutzutage weitaus aussagekräftiger, wie es um die Spotify-Streamzahlen der diesjährigen ESC-Beiträge steht (sehr gut):
https://esctracker.com/spotify

Last edited 2 Jahre zuvor by Johannes Floehr
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor

Auch dafür danke, das ist hochinteressant (und eine Quelle, die ich mir unter „Favoriten“ speichern werde)! Allerdings ist’s halt nicht die „richtige“ bzw. offizielle Hitparade, in die ja Streaming auch sehr stark mit einfließt, und es gibt weiterhin viele Menschen, die Spotify nicht nutzen.

Zugegeben, ich bin da voreingenommen, da ich seit den frühen 80ern die britischen und deutschen Charts verfolge (mit fünfjähriger Pause ab 2017, als diese ganzen Raptitel die Hitparaden stürmten oder mehr als 10 Titel eines Künstlers in den Top 20 waren, weil gerade dessen neues Album herausgekommen war) 🙂

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Finde an den Tracker kann man auch sehr gut die Politik Stimmen heraus lesen. Ukraine hat in meinen Augen noch überaschend viele Streaming zahlen und hat vielleicht doch auch ein paar mehr verdiente Punkte beim Publikum bekommen wie erwartet.
Doch man schaue sich israel an. Das wird nahezu garnicht gestreamt. Und mir brauch jetzt niemand kommen mit „Ja aber den kann man sich ja auch nur einmal anhören. Das ist ja normal.“
Nemo und Slimane sind auch songs die man eher weniger sich mehrmals anhört. Trotzdem haben sie gute streaming zahlen. Und Frankreich war bekanntlich auch „nur“ virter.

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
Der Thoddy
Der Thoddy
2 Jahre zuvor

Zum ersten Mal seit ich den ESC als Fan begleite (und ich schaue ihn bereits mit meiner Familie bewusst seit 1979) bin ich froh, dass ein ESC zu Ende ist. Ich werde sicherlich auch keine AED (after Eurovision Depression) bekommen.
So viel offene Ablehnung auch zwischen den Künstlern habe ich mir niemals vorstellen können – von den sogenannten „ESC Fans“ in der Halle, die gegen alle Dinge wofür unser ESC eigentlich steht verstoßen haben durch ihr Gebuhe – die hätte man alle hochkantig rauswerfen sollen.
Hoffen wir für die Zukunft des ESC, dass sich so etwas in der Form nie wieder wiederholt.

Milch
Milch
2 Jahre zuvor

Ich hoffe, die Weltlage entspannt sich etwas. Schade, dass der ESC etwas von diesen turbulenten Zeiten abbekommen hat.
Mit Schweiz auf dem Ersten und Kroatien auf dem Zweiten sind die beiden Favoriten der letzten Wochen Vorne gelandet.

Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor

„Was meint Ihr? Wird der ESC zu seinen Wurzeln des Grenzen überwindenden, friedlichen und freundschaftlichen musikalischen Wettstreits unbeschadetet zurückkehren können? Und haben wir wichtige Pressestimmen übersehen?“

Mir fehlen Pressestimmen aus Österreich und der Schweiz.

Beim ESC muss sich einiges ändern, damit man zukunftsfähig bleibt.

1 Kosten. Dieses Jahr mussten einige Länder absagen wegen die hohe Kosten. Mehrheitlich sind dies Länder mit eine kleine Wirtschaft oder Bruttonationaleinkommen, vereinzelt wegen die politische Lage im Land.

2 Umgang mit den Teilnehmern. Seit TikTok mitmischt, gibt es viele Einschränkungen und werden die Teilnehmer gefühlt wie Käfigtiere vermarktet.

3 Bedingung um Teil zu nehmen: die Vorrunden und Finale werden auf der selbe Sender zu sehen sein.

4 In jeder Vorrunde und im Finale durfen alle teilnehmende Länder abstimmen, sowohl Jury wie Publikum. Die Jurys allerdings werden ausgewechselt, damit in der Finale ein ganz neue Jury Punkte verteilt. Sind Publikumsstimmen nicht möglich, sollte man ein Panel einsetzen mit einige hundert Zuschauer.

5 Weniger Proben und Jury-Sendungen. Jury und Publikum sollen den gleichen Auftritt sehen und die Teilnehmer selbst bekommen mehr Zeit sich zu erholen.

Andi
Andi
2 Jahre zuvor
Reply to  Marko mSuF

Ich glaube die meisten Interpreten genießen es, etwa 2 Wochen im Rampenlicht zu sein. Bis auf wenige Ausnahmen wird das nach dem ESC für die meisten Künstler schnell wieder vorbei sein. Dieses Jahr war einfach speziell, weil Interpreten in den sozialen Medien teilweise angemacht wurden. Olly Alexander kann ein Lied davon singen (okay singen soll er davon nicht). Ein lautstarker Mob hat einige Teilnehmer in die Knie gezwungen.

Punkt 1 unterstreiche ich. Eine Teilnahme darf nicht an finanziellen Mitteln scheitern.

Last edited 2 Jahre zuvor by Andi
Marko mSuF
Marko mSuF
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Aus 1 folgt 5.
Damit mehr Interpreten ihre ESC-Woche auch genießen können, gibt es 2 und 5.
3 und 4 sind da um Jury-Bestechung oder Aktionismus bei der Stimmabgabe schwerer zu machen.

Eine Ergänzung gibt es noch. In viele Länder ist der ESC eine Nachtsendung. Wenn man den ganze Show auf den Vorabend/Abend verlegt, gibt es Europaweit mehr Zuschauer.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor

Genau so unsäglich wie die Berichterstattung über den diesjährigen ESC in den deutschen Medien, finde ich sehr viele Kommentare heute hier.

André Wieland
André Wieland
2 Jahre zuvor

Das Gute ist ja, dass der ESC-Durchschnittszuschauer, der einfach um 21:00 Uhr eingeschaltet hat, so gut wie nichts von den Querelen im Hintergrund mitbekommen hat. Und diejenigen, die davon in den Medien gelesen haben, werden es wohl auch schon in einer Woche wieder vergessen haben.

Von daher wird der ESC mit Sicherheit auch nächstes Jahr wieder ganz normal über die Bühne gehen. Denn er wird nun mal von den Durchschnittszuschauern getragen. Da können sich die Fans die Köpfe einschlagen – solange die Einschaltquote beim Finale so gut bleibt, wie sie momentan ist, wird keine Rundfunkanstalt, die das Geld übrig hat, auf die Idee kommen, fernzubleiben. Schon dieses Jahr sind die großen Boykottaufrufe ja irgendwann versandet.

Cali
Mitglied
Cali
2 Jahre zuvor

Als Nachbesprechung zu diesem Wettbewerb könnte ich wohl einen ganzen Roman schreiben, deswegen beschränke ich mich hier mal nur auf einen Punkt:
Klar wurde der ESC gerne mal politisiert oder ist in einen politischen Sog geraten. Das prominenteste Beispiel, dass dem „immer so war“, ist die Aktion von 1964. Aber noch nie war es so schlimm wie in diesem Jahr. Man merkte deutlich, dass Social-Media-Grabenkämpfe die Künstler teilweise so stark beeinflusst hat, dass sie vor Ort und direkt miteinander ausgetragen wurden. Eigentlich wusste man schon vorher, in welche Katastrophe man geraten würde, und man ist dennoch hineingesteuert. Und die Sonderbehandlung Israels nutzten dann einige Länder wie Portugal oder Irland zum „Gegenangriff“ aus mit unterschwelligen Botschaften. Und die Ukraine sah auch die Gunst der Stunde gekommen, gleich nochmal den Ukrainekrieg hineinzumischen. Vom ganzen Joost-Eklat mal ganz zu schweigen. Die EBU als Verantwortliche hat wirklich einige schwerwiegende Fehler gemacht, und man hat schon das Gefühl, dass einige Sender jetzt den Aufstand wagen. Mal sehen, wie das ausgehen wird. Auf der anderen Seite kam auch vieles von den Künstlern und Sendern selbst, man will den Aktivismus auf die Bühne bringen. Ich frage mich ernsthaft, wie man das wieder halbwegs einrenken will, und ich hoffe, es wird gelingen. Mit dem Gewinner, der hauptsächlich von den Juroren auserkoren wurde, geht man aber die entgegengesetzte Richtung. Hoffen wir, dass es dennoch gelingen wird.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Ich hoffe mal, dass sich das politische einrenkt, wenn sich die Situation beruhigt hat. Dann können wir unseren Ärger wieder darauf lenken, wie die Juries Schweden überbewerten.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ganz ehrlich. Sollten wir nicht lieber endlich aufgeben zu versuchen mit allen Mitteln Politik und ESC zu trennen. Das klappt ja schon beim Fußball nicht, und da zählt nur die Leistung der spieler auf den Platz. Doch beim ESC voten nunmal Menschen aus den Ländern direkt.

Lieber sollte man gucken wie man die Politik die in so einen event nunmal immer mitspielen wird, so geregelt bekommt das jeder damit glücklich sein kann und trotzdem ein respecktvoller umgang miteinander herscht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Allgemein ist es ja kein Problem, aber die Situation ist so aufgeheizt. Dass Leute wie der Hexenzirkel eine andere Künstlerin mobben ist auch was neues, sehen wir hoffentlich nie wieder. Vor unserer Zeit aber ich nix gelesen, dass Fredfy Quinn beim ersten ESC gemobbt oder ignoriert wurde.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
2 Jahre zuvor

Ja aber ich würde halt den EBU dafür in die Schuld nehmen. Die haben zugelassen das sich das ganze hochschaukelt. Wer weiß hätte man Portugal und co ihre Fähnchen erlaubt wären sie vielleicht schon glücklich gewesen.

Und das ausblenden der Buhrufe ist halt auch an Hohn nicht mehr zu überbieten. Denn wen bringt das was? Die Künstler hören es ja trotzdem!

Der EBU versucht allen eine heile Welt vorzuspielen. Und bei diesen versuch machen sie das ganze nur noch schlimmer. Den diese Märchen Welt das alle die zu ESC fahren best friends sind gibt es nicht und gab es noch nie. Nur da es früher nicht so stressig wie heute war (was inakzeptable ist). Ist es früher den Künstlern viel besser gelungen sich gegenseitig aus den Weg zu gehen oder einfach drüber zu lächeln.

Ich meine mal ehrlich 2022 gab es zwar kein Stress. Aber glauben wir wirklich das ein Ryder sich nicht betrogen gefühlt hat?

Last edited 2 Jahre zuvor by katzen1fan
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ich fand damals Stefania tatsächlich am besten. In einem normalen Jahr hätte glaube ich Spanien gewonnen.
Die EBU erscheint mir zunehmend wie FIFA oder das IOC.

MinaD
MinaD
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Ja die EBU hätte gleich reagieren müssen, als es anfing auszuarten. Am besten wäre es gewesen gleich an Tag 1 alle Delegationen an den Tisch zu rufen und Tacheles zu reden. Wer sich nicht benimmt und sich nicht an die Regeln hält, fliegt.
Und die Regeln sind jetzt wahrlich nicht so schwer einzuhalten, wenn man sich einfach mal zusammenreissen würde.
Aber sobald wer anfängt den Moralapostel zu spielen, springen andere entweder auf den Zug mit auf oder protestieren dagegen weil anderer Meinung.

Krieg ist immer scheisse und sollte sofort beendet werden, egal wer das nun beginnen hat.
Die Teilnehmer aus diesen Ländern sind nicht die Kriegstreiber. Also hat das einfach nichts da zu suchen.
Wer meint sich zu dem Thema äussern zu müssen, hätte auch ausserhalb des ESC genug Zeit dazu. Aber uh- Rampenlicht-schnell mal ein scheinheiliges Statement raushauen um positiv da zu stehen.

Zum Flaggentheater: wie wärs wenn einfach nur noch die Landesfahnen gewedelt werden dürfen?
Dann wäre die – wieso nur Regenbogen? Ich will auch noch die Binäre/ Non-Binäre und was weiss ich wieviele tausend Untergruppen Flaggen es mittlerweile gibt – Diskussion vom Tisch. Jeder will sein eigenes Süppchen kochen und ist dann beleidigt wenn seine Gruppe keine noch speziellere Beachtung findet, was dazu führt das man es noch mehr zur Schau stellt als eigentlich notwendig wäre.

Es muss sicher vieles aufgearbeitet werden und ist nach dem Chaos dieses Jahr auch zwingend notwendig. Sowas darf sich nicht mehr wiederholen. Aber hier sind vor allem die Teilnahmeländer in der Pflicht.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  MinaD

Alles richtig!

Vor allem das Motto „United by music“ heuer, wurde noch nie so schlecht beachtet. Nach meiner Kenntnis ist ein Motto doch das gemeinsam Verbindende.

Das ist der ESC und nicht der internationale Frühschoppen!
(ich wiederhole mich, ich weiß, aber jetzt mit Ausrufezeichen)

Vielleicht kann ja auch die EBU eine eigene Flagge mit allen Farben entwerfen, da kann sich dann jeder zugehörig fühlen? 🙂

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Extra Nena aus Jugoslawien hatte es 1992 bei den anderen Teilnehmer*innen auch sehr schwer. Von einem solchen Verhalten wie dieses Jahr ist allerdings nichts bekannt.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
2 Jahre zuvor

Katja Ebstein hat mal erzählt, dass man bei ihrer ersten Teilnahme noch sehr reserviert gegenüber ihr als Deutsche gewesen sei. 10 Jahre später sei das dann kein Thema mehr gewesen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  Porsteinn

Meine Mutter erzählte, dass sie um die Zeit in den Niederlanden angefeindet wurde. Unvorstellbar, das sind die relaxtestenden Leute. Ich hatte nie irgendwo ein Problem, auch in Israel waren die Leute total cool.

Vondenburg
Vondenburg
2 Jahre zuvor
Reply to  katzen1fan

Naja. Ich finde die Hauptaufgabe in politischer Sicht ist meiner Meinung nach die vereinende Idee hinter dem Ganzen beim ESC. Von daher finde ich schon das politische Streitereien da insgesamt nichts zu suchen haben. Es gibt wesentlich bessere Platformen dafür als der ESC.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Oder warum Frauen in grünen Kleider keine Punkte bekommen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Das zieht sich ja durch die Jahre, es gab ja auch Vorurteile gegen Frauen in silbernen Lametta-Kleidern. Sugar hätte gewinnen müssen!

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Das sind meine Themen! 😉

Und da möchte ich auch wieder hin – ich bin doch ein ESC-Freak und will mich über solche wichtigen Dinge wie Kleider oder Steine auf der Bühne aufregen und austauschen können.

Die Dinge, die dieses Jahr gelaufen sind, regen mich zu sehr auf, aber leider so, dass ich meine Medikamente wieder nehmen muss.
Das will ich nicht!

Vielleicht male ich auch ein Pappplakat und setze mich vor eine Fernsehanstalt: „Wir sind die Fans! Gebt uns unseren ESC zurück!“

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Welche Sonderbehandlung hatte Israel denn? Verstehe diese Formulierung nicht.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Haraldur

Das hab eich mich auch gefragt.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Cali

Ich schätze dich und deine Kommentare ja sehr, aber diesem Kommentar kann ich leider in (fast) allen Punkten nicht zustimmen.

Jürgen
Jürgen
2 Jahre zuvor

Wohin geht der ESC ? Die EBU ist der Veranstalter dieses Wettbewerbs und legt die Richtlinien fest und lässt die Teilnehmerländer zu. Wenn dann 2025 die Teilnehmenden feststehen ,sollte man diesen nochmal 2 Wochen Zeit geben , um zu entscheiden,ob man teilnimmt,weil z.B. Israel zugelassen ist.Dann sollte auch Ruhe sein. Ab da sollte jeder Teilnehmer respektvoll behandelt werden.Der ESC ist und war immer mehr oder weniger politisch. Hätte dieses Jahr der Text von „Ein bisschen Frieden“ auch umgeschrieben werden müssen, aufgrund der politischen Aussagen ? In den 80er Jahren hat Finnland mit dem Titel „Nuko Pommin“ eindeutig politisch zur Neutronenbombe Stellung genommen. Conchitas Siegerlied ist heute noch gesellschaftspolitisch relevant. Lächerlich ist auch dass Deutschland ein Sch…-Wort ändern musste und Spanien nicht. Warum musste Israel Oktober Rain in Hurricane umändern ? Beim Titel „1944“ von Jarmala wusste auch jeder Bescheid,was gemeint war. Ist das Zensur von der EBU oder nicht ?

k.brandtner
k.brandtner
2 Jahre zuvor

ich hab noch einen Ohrwurm von La Neua

sunlight
sunlight
2 Jahre zuvor

Der erste Schritt währe den Presserummel am Ort zu reduzieren.Mehr Schutz vor Kameras und Interviews für Teilnehmer.Zuviel Proben schadet der Stimme.Ruhepausen für Künstler und Delegationen.Teilnehmer untereinander sollen wieder mehr Bezug miteinander haben.Beim ESC sollte es wieder um Musik und Stimme gehen.Bühnenshows überdenken viele Beiträge wirkte dieses Jahr sehr überladen.Wettquoten verbieten.

Franny
Franny
2 Jahre zuvor
Reply to  sunlight

Den letzten Punkt hab ich auch schon angesprochen und deutlich kritisiert. Dieses unnötige Druckmachen und Favorisieren von Künstlern finde ich falsch. Vor allem die Fixierung darauf. Jeder Teilnehmer sollte sich gleichberechtigt auf den ESC vorbereiten können. Ohne Schüren von Erwartungen und dem Medienrummel, den vor allem die Top-Favoriten aushalten müssen. Die Lieblinge entwickeln sich automatisch. Dafür braucht es keine Odds.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Franny

Heute mußte ich Leserbriefe in der linksliberalen FR lesen, bei denen ich regelrecht wütend wurde. Auf den absolut treffenden Kommentar eines Redakteurs mit dem passenden Titel „Schämt Euch“ haben sich drei Zeitgenossen über den angeblich falschen Ton echauffiert…

Der erste Schreiberling hat die Buhrufe für Eden Golan damit relativiert, daß dies Anna Netrebko ebenso widerfahren ist (die Dame ist Putin-Fan). Dann wurde allen Ernstes behauptet, der israelische Fernsehsender nutzt den ESC zur Propaganda (bekanntermaßen ist KAN alles andere als regierungsnah). Drittens hat sich jemand beschwert, daß hierzulande die Meinung über den Nahostkonflikt „aufoktroyiert“ wird…. Ich könnte echt k*****

Ich fasse also zusammen: Eine junge Israelin muß also wegen der „Meinungsfreiheit“ ertragen, daß sie wegen der falschen Politik ihres Landes bei einem Musikwettbewerb ausgebuht und niedergebrüllt wird.

Nein, bei solchen Zeitgenossen wiederhole ich gerne: Schämt Euch !

Selbst die Springer-Presse würde sich in diesem Fall hüten, solche kruden Meinungen zu veröffentlichen…

Last edited 2 Jahre zuvor by Schlippschlapp