Revamp des nordmazedonischen Beitrags für den ESC 2022: „Circles“ von Andrea

Andrea – Foto: Instagram @andreamusic20

Bereits Anfang Februar wurde Andrea mit dem Titel „Circles“ als nordmazedonische Vertreterin beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin ausgewählt. Die Zeit seitdem hat Andrea jetzt für einen Revamp des Songs genutzt, der heute als offizielles Musikvideo auf dem YouTube-Kanal von Eurovision.tv veröffentlicht wurde.

Im Gegensatz zum albanischen Revamp sind die Veränderungen zur Ausgangsversion eher dezent. Die Chorstimmen sind etwas stärker herausgearbeitet und der Beat wirkt etwas klarer, außerdem kommen ab der zweiten Strophe ein paar Spuren mit elektronischen Sounds hinzu. Der größte Unterschied ist in der Bridge zwischen den letzten beiden Refrains, die jetzt mehr Spannung aufbaut. Trotz der unaufdringlichen Änderungen wirkt „Circles“ jetzt etwas moderner und packender.

„Circles“ wurde von Andrea selbst, die mit vollem Namen Andrea Koevska heißt, und Alexander Masevski geschrieben. Die Sängerin stammt aus Skopje und lebte als Kind zwischenzeitlich mit ihrer Familie in New York. Ihre Karriere begann sie mit Instagram-Videos, wurde so entdeckt und dann von ihrem Produzenten (und jetzigem Co-Autor ihres ESC-Beitrags) dazu motiviert, Musik zu studieren. Seit 2020 hat Andrea drei Singles veröffentlicht – mit der vierten darf sie nun zum ESC nach Turin.

In der nordmazedonischen Vorentscheidung „Za Evrosong 2022“ standen insgesamt sechs Künstlerinnen und Künstler zur Wahl. Über diese konnten die nordmazedonischen Fans im Rahmen eines Online-Votings  abstimmen. Das Ergebnis dieser Abstimmung floss zu 50% in das  Ergebnis ein, über die anderen 50% entschied eine Jury. im Rahmen der Fernsehsendung „Stisni Play“ wurde dann das Ergebnis „Za Evrosong 2022“ bekannt gegeben: Während die Juroren Andrea mit „Circles“ ganz vorne gesehen haben, haben die Zuschauer 12 Punkte an Victor und „Superman“ vergeben. Das führte zu einem Gleichstand der beiden und deshalb entschied am Ende das Votum der Jury: Andrea wurde ausgewählt mit „Circles“ nach Turin fahren.

ESC-Barometer

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35 Kommentare

  1. Ich find’s nach wie vor einen der schlechtesten Beiträge dieses Jahrgangs – das liegt aber glaube ich hauptsächlich an diesem aus Floskeln zusammengeflickten Text und diesen für mich so überhaupt nicht funktionierenden Reimen. Dann ja doch lieber 50% von 3 Minuten „La la la“ singen.

  2. You dont wanna limit my testicles – das Lied geht mir derart auf den Hodensack, auch wenn man ihr den verlausten Bundeswehr-Parka und den Kiffer-Blick gestrichen hat.

    Ganz, ganz schlecht

  3. Also das ist bestimmt eine Verbesserung, vor allem hat sie den ungünstigen Gesichtsausdruck, den sie im ersten Video drauf hatte, abgelegt. In diesem Video wirkt sie selbstbewusst und bei sich. Könnte für das Finale reichen, bei mir hat es trotzdem nur für “ so lala“ gereicht.

  4. Ich weiss nicht genau warum, aber der Song spricht mich an und ist für mich einer der besten Songs des Jahrgangs.
    Ob er es ins Finale schafft? Keine Ahnung. Leider habe ich da eher Zweifel. Schade …

  5. Wenn Andrea „run around run around“ singt, klingt das für mich wie ein grummelnder alter Mann … 🤔

    • Vielleicht lernt er dort, wie man einen Song schreibt, der beim ESC noch erfolgreicher wäre als der, mit dem er dieses Jahr in Turin antritt!

  6. Einer der wenigen Songs in diesem Jahr, der mir gar nicht so gut gefällt. Die überarbeitete Fassung ist wie die ursprüngliche nicht gut gelungen, der Text viel zu repetitiv. Das wird für Nordmazedonien schwer, ins Finale zu kommen.

  7. So ein Revamp mag den Eindruck über den Song positiv beeinflussen, live bei der VE in Rumänien klang sie jedoch nicht überzeugend. Da muss sie noch etwas zulegen.

    • Da klangen aber alle Intervalacts (die live gesungen haben) nicht gut. Der Ton war da ähnlich wie beim deutschen VE.

  8. Noch einer der besten Songs des grauenhaften Jahrgangs. Unter den Blinden ist der Einäugige König oder so ähnlich…

  9. Ich hatte einen viel stärkeren Revamp erhofft. Der hier ändert aber leider nur die Instrumente ein wenig und das wars. Ich will das Lied wirklich mögen, aber so wird das schwer.

  10. Intensive Ausstrahlung der Künstlerin, der Song ist für mich eher die Kategorie radiotauglich, gefällt mir aber um Längen besser als Vasil im letzten Jahr.

  11. Der Revamp unterscheidet sich ja echt nur ein wenig in der Instrumentalisierung. Daher ändere ich meine Benotung nicht. Es bleibt bei 6,5 von 10 Punkten und damit im vorderen Mittelfeld. Was mich echt stört ist die extreme und weinerliche Betonung in den Strophen, wodurch das Englisch nicht schön klingt. Das wird aber durch den sehr starken Refrain (einer der besten des Jahrgangs) wett gemacht.

  12. Ich sehe da keinen großen Unterschied, zu der Version davor. Auch wieder so eine 08/15-Ballade. Nix besonderes. Wenn man sich den Text anhört, scheint sie ziemlich angepisst über ihren Ollen zu sein.

    • Schade, dabei fand ich den Song eigentlich so gut wie er ist. Der Herr David ist ein sehr charismatischer und guter Sänger. Er ist eine absolute Rampensau. Wundert mich, das der Song so schlecht bei den internationalen Votings wegkommt.

  13. Nach dem Milanov Song 2017, ist das hier das modernste, das aus dem Land so gekommen ist.

    Zu meinem eigenen Erstaunen finde ich die neue Version besser und könnte sich in diesem (nicht allzu starken) Jahrgang knapp in meine Top20 robben. Aktuell von 32 auf 23 hinter Georgien und vor der musikalisch direkten Konkurrenz aus Kroatien.

  14. Das Lied ist eigentlich nicht schlecht.. was mich etwas stört ist die übetrieben „zittrige“ Stimme (gibts dafür einen musikalischen Begriff 🤔)

  15. „Circles“ ist sicherlich mit einer der besten und angenehmsten Songs dieses leider so furchtbaren Jahrgangs.

    5 Länder stehen noch aus. Jetzt können es nur noch Cornelia, Katla, Aurea, Nadir und Rosa Linn rausreißen. Aber aus leidlicher Erfahrung befürchte ich, das dass mit denen auch nix mehr werden wird. Was für ein qualitativer Abstieg für den ESC. Es war zwar abzusehen, aber es ist trotzdem erschreckend. Schlimmer geht tatsächlich immer!

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