Sarah Engels zu ihrer ESC-Bühnenshow in Wien: „Nur singen, tanzen und ein bisschen Feuer wird nicht reichen“

Sarah Engels bei Brisant am 2. März 2026 – Screenshot: ARD / Das Erste

Am Montag nach dem ESC-Vorentscheid Das deutsche Finale 2026 war Siegerin Sarah Engels im ARD-Magazin Brisant zu Gast. Mit Moderatorin Kamilla Senjo sprach sie dabei auch über ihre Pläne für den Auftritt beim ESC in Wien. Dabei zeigte sich die Sängerin reflektiert und auch ambitioniert: Ihr sei bewusst, dass singen, tanzen und ein bisschen Feuer allein nicht reichen werden. Im Vergleich zum Auftritt in Berlin soll es in Wien noch größer und spektakulärer werden. Außerdem versprach Sarah Engels: „Ich werde alles geben.“

Seit dem späten Samstagabend steht fest, dass Sarah Engels Deutschland mit dem Titel „Fire“ beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird. Während ihr Sieg deutlich war, betrug der Abstand auf den Zweitplatzierten wavvyboi im Superfinale doch nur vier Prozentpunkte. Auch international ist die Begeisterung für „Fire“ noch nicht übergesprungen: In den Wettquoten steht Deutschland unverändert auf einem Platz im unteren Mittelfeld.

Wir haben dies auch in unserem ESC kompakt LIVE am Sonntagabend besprochen: Auch wenn sich Sarah Engels beim deutschen Vorentscheid durchsetzen konnte, heißt das noch lange nicht, dass sie mit dem Song und dem Auftritt vom letzten Samstag beim ESC in Wien reüssieren könne. Vielmehr empfahlen wir ihr die Zusammenarbeit mit versierten Choreographen, die verstehen wie man die Bewegungen auf der Bühne optimal mit dem Licht sowie Kamerawinkeln und -schnitten verzahnt, so dass eine spektakuläre Performance entsteht, die im Gedächtnis bleibt.

Sarah Engels scheint sich dieser Notwendigkeit bewusst zu sein. Darüber sprach sie auch in ihrem Interview bei Brisant am Montag nach dem Vorentscheid. Wörtlich sagte sie dort:

„Also wir hatten jetzt quasi gestern erst den Vorentscheid gehabt. Aber natürlich geht alles super schnell. Und wir haben schon die Köpfe zusammengepackt und überlegt, was kann man jetzt dann eben noch mal eine Stufe größer machen. Weil die Bühne wird größer sein. Es wird alles noch spektakulärer sein. Und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man sich irgendwie versucht abzuheben. Nur singen und tanzen und ein bisschen Feuer – ich glaube nicht, dass das unbedingt reichen wird beim ESC. Weil da sind halt echt auch geile Künstler. Und da muss man echt sich gut repräsentieren. Aber da sind wir dran. Und ich kann auf jeden Fall versprechen: Ich werde alles geben.“

Bereits zuvor hatte Sarah im Interview gesagt, dass sie sich intensiv mit der ESC-Bubble und ihrer Konkurrenz auseinandersetze – der in diesem Jahr, aber auch mit der aus früheren Jahren. Gleichzeitig dürfe sie sich davon dann aber auch nicht überwältigen lassen:

„Die ESC-Bubble ist noch mal eine ganz andere Welt. Und natürlich macht es umso mehr Spaß, wenn man dann mal da richtig eintauchen darf. Da interessiert es einen auch: Was machen die anderen? Wie sind die Songs? Was gab es vielleicht auch die Jahre zuvor? Das wichtigste ist aber dann, die Fassung nicht irgendwie zu verlieren. Und sich zu sagen: Ich bin jetzt hier mit meinem Song „Fire“. Was möchte ich zeigen? Was ist meine Message? Und wer ist Sarah? Und das auf diese Bühne zu bringen.“

Ganz sicher ist Sarah auch bewusst, dass ohne Social Media nichts geht. Kurz nach dem Finale stellte sie sich mit diesem kurzen Video als deutsche Vertreterin beim ESC 2026 in Wien der Bubble vor:

Zu Sarahs Beschäftigung mit der ESC-Bubble gehört natürlich auch, sich Songs aus früheren Jahrgängen anzuhören – und diese womöglich sogar zu covern. So wie diesen hier:

Wie bewertest Du die selbstkritische Einschätzung von Sarah Engels zu ihrem eigenen Auftritt in Wien? Welche Vorschläge würdest Du ihr machen, um die Präsentation von „Fire“ auf die nächste Stufe zu heben? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 



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