Schweden: Große Enttäuschung und Kritik der etablierten Stars am Melodifestivalen-Ergebnis

Måns Zelmerlöw – Foto: Stina Stjernkvist / SVT

Während die ESC-Bubbel den Sieg der finnland-schwedischen Spaßgruppe KAJ beim Melodifestivalen 2025 feiert, ist die Enttäuschung bei den anderen Teilnehmer*innen groß. Gerade die etablierten Künstler*innen wie der frühere ESC-Sieger Måns Zelmerlöw (Aufmacherbild), John Lundvik und Klara Hammarström äußern ihre Kritik an ihrem Abschneiden deutlich und öffentlich. Im Fokus stehen dabei zum einen die internationalen Jurys und zum anderen die TikTok-isierung, die es für ernsthafte Pop-Acts immer schwieriger macht, bei nationalen Vorentscheiden, aber auch beim Eurovision Song Contest selbst erfolgreich abzuschneiden.

Måns Zelmerlöw ahnte wohl schon Schlimmes, als nach dem Jury-Voting Medina „Genom eld och vatten“ als Pausenact präsentierten und alle mitsangen. Das tat er auch – aber sichtlich gequält. Sein Vorsprung von nur zwei Punkten war überraschend gering und die hohe Popularität von „Bara bada bastu“ bei den Schweden (und Finnen), die der Titel in den letzten zwei Wochen erreicht hat, ließen ein sehr gutes Televoting-Ergebnis für KAJ erwarten. So kam es dann auch – und Måns musste sich am Ende mit Platz 2 zufriedengeben.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich der 38-Jährige, der sich selbst als Wettbewerbsmenschen mit ausgeprägtem Siegeswillen bezeichnet, anschließend im Gespräch mit dem schwedischen Aftonbladet:

„Ich werde nichts anderes sagen, als dass ich sehr enttäuscht bin. Ich versuche das jetzt zu verdauen… Ich kann nicht mit KAJ konkurrieren. Was ich mache, ist nicht annähernd das, was sie machen … Ich bin überhaupt nicht glücklich. Ich weiß nicht, ob ich das (Melodifestivalen) noch einmal machen werde.“

Auf der Afterparty, zu der er trotz der Enttäuschung ging, war er deutlich gesammelter und richtete seine Kritik vor allem an die internationalen Jurys, die KAJ fast genauso viele Punkte gegeben hatten wie seinem Beitrag „Revolution“:

„Es gab nichts, was wir hätten tun können. Dies war das Jahr, in dem Schweden einen humorvollen Act zum ESC schicken wollten. Jetzt hoffen wir, dass die internationale Jury Recht hat, dass dieser Song so international tauglich ist, wie sie sagt.“

Auch der ehemalige Melodifestivalen-Sieger John Lundvik war enttäuscht über seinen sechsten Platz. Seine Kritik richtet sich gegen den generellen Trend der TikTok-isierung des Wettbewerbs. Kurze, lustige Videos, die man leicht aus Humorbeiträgen wie „Bara bada bastu“ machen kann, würden die Konkurrenz ungerechter machen. Er wisse deshalb nicht, ob er beim Melodifestivalen noch richtig aufgehoben sei:

„Wir haben dafür ein perfektes Beispiel mit Måns, der mit einer unglaublichen Nummer Gesprächsthema in Europa war. Ein guter Song, aber er hat bei diesem Trend (der TikTok-isierung) im Moment keine Chance. Ich gönne ihnen (KAJ) diesen Sieg, aber es ist keine Liga, in der ich spiele… Zuletzt sind mehr Mello-Beiträge gemacht worden, die sehr Tiktok-freundlich sind, und Songs, die Kinder leicht mitsingen können.“

Lundvik meint, dass man wohl damit leben und sich entsprechend anpassen müsse. Für ihn sei das aber nichts. Daher würde er im Moment wohl eher für ein anderes Land versuchen, wieder zum ESC zu kommen. Denn das will er unbedingt. Er hatte sich auch sehr gute Chancen mit seinem Beitrag „Voice of the Silent“ ausgerechnet, gerade mit der Unterstützung der Jurys:

„Ich dachte, ich würde da oben stehen und am Sieg schnuppern. Vor allem mit der internationalen Jury, aber das war nicht der Fall. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich die Dinge jetzt ändern.“

Richtig enttäuscht sei er aber nicht.

„Nein, ich habe meine beste Leistung überhaupt erbracht und ich bin verdammt glücklich darüber. Aber ich habe in einem Wettbewerb wie diesem nichts zu suchen, wenn es solche Richtlinien gibt. Mit diesem Trend habe ich dort nichts zu tun.“

Enttäuscht, aber doch auch stolz zeigte sich Klara Hammarström nach dem Finale. In der Show war noch darauf hingewiesen worden, dass – passend zum Internationalen Frauentag – mehr weibliche als männlich Acts im Melodifestivalen-Finale sein würden. Dennoch belegten die Plätze 1 bis 3 am Ende nur Männer. Auf Platz 4 kam dann die Sängerin mit ihrem Beitrag „On and On and On“. Dies kommentierte sie bei der Pressekonferenz nach dem Finale so:

„We live in a man’s world. That’s the case. Ich bin heute die beste Frau hier, und ich war noch nie die beste Frau. Und es ist der Internationale Frauentag. Ich habe gewonnen!“

Kannst Du die Kritik der etablierten Mello-Stars am Ergebnis nachvollziehen? Wo siehst Du das größere Problem: dass die internationalen Jurys womöglich nicht ihrem Auftrag entsprechend abstimmen oder dass TikTok-Acts mit lustigen Choreographien eine bessere Chance haben? Und was könnte man dagegen machen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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Gwendolyn
Gwendolyn
1 Jahr zuvor

Wie erbärmlich… Oooch hat Prinz Månsi nicht gewonnen …böse Spaß tiktoker , die einfach diesen KI Pop Mist gar nicht würdigen und was witziges statt Songs aus dem Reagenzglas wollen … Måns und John , Neuigkeiten: ihr seid nicht allein auf dem Planeten

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor

Meine Güte, was für schlechte Verlierer.
Wenn ihnen das dermaßen zusetzt, künnen sie gerne in Zukunft dem Mello fernbleiben.
Gerade bei Frau Hammarström frage ich mich sowieso schon länger, warum die in Fan-Kreisen so gehypt wird. Sieht ganz nett aus, aber stimmlich doch eher mäßig.

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  floppy1992

Mäßig ist tatsächlich sehr wohlwollend ausgedrückt 🤭

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

Das war ungefähr aus dem Niveau des dänischen Beitrags

andrew_ddorf
andrew_ddorf
1 Jahr zuvor

Diese Diskussion finde ich schon so armselig. Dass man einfach nicht mal Geschmäcker und Gefühle bzw. Stimmungen zu Musik von Menschen akzeptieren kann sondern daraus eine wissenschaftliche Arbeit draus machen muss. Dass Måns sogar in diesem Zuge die Jury kritisiert (Juries gehören eh per se abgeschafft da Musik nunmal immer (!) subjektiv sein wird ;)) ist an Arroganz halt nicht zu überbieten 🙈😅 John Lundvik finde ich in der ganzen Diskussion noch lächerlicher. Dann soll er halt woanders weiter weinen. Er sollte mal erwachsen mit einer Niederlage umgehen. Die zitierte Stelle von Klara kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. „it is a Mens World“ seriously? Ich erinnere an 2020 wo Frauen die Top 4 gestellt haben… 🙄😅 sag mal können die alle nicht mehr verlieren? Oh man ey 🙈😅

Rheez
Rheez
1 Jahr zuvor

Ich kann die Kritik so nicht nachvollziehen. Wenn ich nur die Kritiken lesen würde und den Song, über den sie sprechen, nicht kennen würde, hätte ich wirklich einen GANZ anderen Eindruck, von welchem billigen Trash-Beitrag die Beteiligten da reden.

„Bara bada Bastu“ nehme ich noch nicht einmal hauptsächlich als Beitrag war, der gewonnen hat, weil er so humoristisch ist, auf kurze Lacher setzt oder Ähnliches. TikTok sehr ich da erst Recht gar nicht -außer, dass sich starke Songs auch auf TikTok machen, okay. Der Song ist einfach ein unglaublicher Ohrwurm, der einen schwer loslässt, sehr ikonisch, hochqualitativ und ich würde sogar sagen kulturell interessant, auch, wenn er Spaß macht. Ist ja jetzt nicht so, dass die Songtexte in Schweden sonst literaturnobelpreisverdächtig sind, diesen Eindrück könnte man gerade fast bekommen, wenn man es nicht besser wüsste. Also – bitte was? Für mich liest sich das tatsächlich eher nach schlechten Verlierern, auch, wenn ich ungerne jemandem was unterstelle. Aber irgendwie ist das alles zumindest für mich recht substanzlos.

Last edited 1 Jahr zuvor by Rheez
Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Kaj hatten einfach den besten Song und die beste Performance. Ich lese da ganz schön viel: „Die Welt dreht sich weiter und ich will aber, dass sie stehen bleibt. Das ist ungerecht. Mimimi.“

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Momo

Vor allem dreht sich die Welt ja nicht mal wirklich weiter. Es ist ja nicht so, als ob nächstes Jahr wieder ein „Bara bada bastu“ gewinnen würde. Das weiß niemand. Daraus jetzt die große Zeitenwende zu konstruieren ist ja auch Unsinn.

ESC_CriscoCris
ESC_CriscoCris
1 Jahr zuvor

Mans muss aufpassen, dass er sich mit diesen Statements nicht seine Chancen auf folgende Mellos verspielt. Schlechte Sieger machen sich unsympathisch (und ändern dennoch nichts am Ergebnis!).
Hätte er gesagt „Hey! Ich habe alles gegeben, aber dieses Jahr war ein unfassbar starker Publikumsliebling, dagegen kam ich nicht an, das schmerzt, aber es ist nun mal so!“ hätte das ausgereicht.
Aber dass Mans und John den Act von KAJ hier als Kinderkacke darstellen, die nur gewonnen hat, weil die Kids in TikTok gut mitsingen können ist albern, wenn man sich die Charts anschaut: KAJ dominieren ALLE Downloadcharts Schwedens und Finnlands!

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor

Klara Hammarslay 💅 Irgendwann kommt dein Tag

ALMA.gique
ALMA.gique
1 Jahr zuvor

Schade, dass die etablierten Stars in Schweden mit ihren Niederlagen nicht so gut umgehen können. Gerade in solchen Situationen zeigt sich oft der wahre Charakter. Ich kann verstehen, wenn man innerlich enttäuscht ist und auch wütend, dass kennt jeder von uns. Aber dann schluckt man das vor den Kameras herunter und zeigt sich professionell und wünscht dem Gewinner und Schweden alles Gute in Basel.

Måns und auch John machen sich hier leider auch ein bisschen kaputt, was sie sich an Reputation bei Eurovision einmal aufgebaut haben. Vielleicht war Måns nicht gut beraten, es noch mal zu versuchen. Manchmal muss man im Leben wissen, wann der Zug für gewisse Dinge abgefahren ist und sich Neuem zuwenden. Ich hätte es interessant gefunden, wenn Mans mit etwas Frischem und Innovativen zum Mello zurückgekommen wäre. Aber wenn man sich selbst so wenig weiterentwickelt, muss man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis die Leute nicht vom Stuhl reißt.

Ich würde mich freuen, wenn sich das Melodifestivalen in den nächsten Jahren ein wenig modernisiert und auch hier mal Innovatives geschieht und neue Acts und Genres dazukommen. Das wäre superspannend und ganz Europa würde sich darüber sehr freuen.

Didi
Didi
1 Jahr zuvor
Reply to  ALMA.gique

Ich glaube das wird nicht passieren, weil dann das Risko steigt, dass Schweden auch mal daneben greift und richtig abgestraft wird.
Sie sind ja bisher mit dem Mainstream sehr gut gefahren. Und wir wissen alle wie wichtig den Schweden ein gutes Abschneiden beim ESC ist.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  ALMA.gique

Was ist denn „innovativ“?! Und warum soll man sich die Marke kaputt machen? Das Melodifestivalen ist nicht das Kleinkunstfestival Bottrop, in der die spleenigsten Stile stattfinden. Das ist und wird immer Pop sein und in Schweden finden die Menschen das so auch richtig, wie man an Begeisterung und vollen Hallen sieht.

Kai
Kai
1 Jahr zuvor
Reply to  ALMA.gique

Schweden ist so erfolgreich, weil sie immer guten Pop liefern, der perfekt auf der Bühne umgesetzt wird. Warum sollte man das ändern? Wenn Schweden auch anfängt, Trash zu liefern, wird der ESC immer uninteressanter

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
1 Jahr zuvor

Ich sehe diese Meinungen mit gemischten Gefühlen. Ja, ich kann jeden verstehen der darüber enttäuscht ist knapp am Sieg vorbeigeschrammt zu sein. Aber gerade bei Mans Zelmerlöw finde ich die Aussagen mehr als bedenklich. Erstens hat er schon mehrere male am Melofestivalen teilgenommen, zeitens hat er dieses bereits gewonnen, drittens hat er den ESC gewonnen und abschließend im Folgejahr mit moderiert. Was will er denn noch? Er hat doch geradezu alles erreicht was man in der ESC-Bubble erreichen kann! Und bei John Lundvik find es es ebenfalls unglaublich. Er hat doch ebenfalls das Mello gewonnen und einen respektablem Platz in Tel Aviv geholt. Shows ändern sich halt. Das Melodifestivalen hat die letzten 5-10 Jahre überwiegend glattgebügelte englische Pop-Songs hervorgebracht. Teilweise hatte man das Gefühl als sei das gesamte Showkonzept auf einen Wunschgewinner zugeschnitten. Und kaum gewinnt man jemand mit einem anderen Konzept drehen alle durch? Sorry. Dann soll Herr Zelmerlöw sich zukünftig vom ESC fernhalten. Einfach undankbar wie er sich verhält. Nächstes Jahr gewinnt wieder jemand anderes und dann diskutieren wir auch wieder anders.

Nils1996
Nils1996
1 Jahr zuvor

Ich hör nur Mimimi.
Der ESC verändert sich nunmal und auch Tiktok gehört dazu. Zieht gleichzeitig auch Junge Zuschauer an.
Scheinbar sind einige Künstler nicht dazu bereit sich oder ihre Musik zu ändern.
Dann noch das Schlecht Reden von anderen Sängern ist unterste Schublade und eigentlich sowas von Deutsch.

VisionaryDream
VisionaryDream
1 Jahr zuvor

Sehr unsympathische Reaktion. Anscheinend hat er auch noch nach dem Ergebnis wütend die Arena verlassen und backstage im Ronela-Hajati-Style wild um sich rum getreten.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  VisionaryDream

Genau das hat er auch!

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

Da warst DU natürlich dabei 🤣🤣🤣

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Hieronymus

https://www.expressen.se/noje/melodifestivalen/mans-zelmerlows-ilska-efter-forlusten/

Anschließend verriet der Künstler, was er während seiner Abwesenheit gemacht hatte.

– Ich habe mich umgezogen und ein paar Sachen getreten.

Aber niemand wurde verletzt?

– Nein, nicht mehr als mein eigenes Telefon.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  VisionaryDream

Hat sie das wirklich getan ?

ESC_CriscoCris
ESC_CriscoCris
1 Jahr zuvor

Zum ersten Mal hab ich (im wiwibloggs Interview nach dem Finale) sein echtes Gesicht gesehen! Sonst hatte er immer dieses zementierte Sunnyboy-Strahle-Grinsen aufgesetzt…aber da schaut er mal ernst, authentisch, real in die Kamera. Da wirkt er viel sympathischer, als mit seiner Sunnyboy-Grinse-Grimasse, die immer die gleiche ist.
Ich nenne keine Namen, vielleicht wisst ihr wen ich meine.

Floflorian
Floflorian
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC_CriscoCris

Fand sein Lächeln auch schon immer aufgesetzt und hatte nie das Gefühl den richtigen Mans zu sehen.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC_CriscoCris

Er wirkt sehr kalt und aufgesetzt.

Jan Wehner
Jan Wehner
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC_CriscoCris

Insbesondere in der ersten Zeit nach seinem ESC-Sieg empfand ich ihn irgendwie als schleimig. Aber als ESC-Gastgeber hat er mir sehr gut gefallen.

Aber wahrscheinlich ist ihm sein ESC-Legendenstatus, der teilweise auch künstlich belebt wurde, zu Kopf gestiegen.

ESC_CriscoCris
ESC_CriscoCris
1 Jahr zuvor
Reply to  Jan Wehner

Ja da hast du recht. Als Gastgeber war er fantastisch! Und hey, dont get me wrong, als Künstler schätze ich ihn! Aber ich fand halt sein immer gleiches „Strahlemann“-von Anfang an aufgesetzt. Und das wiwibloggs Interview hat es bestätigt, dass er EIGENTLICH so ja auch gar nicht guckt!
(Wenn er ernst guckt, ist er sogar ein bisschen sexy! *hihi*)

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich habe es bereits gestern in einem Kommentar geschrieben: Als Gerüchte aufkamen, dass Mans am Mello teilnehmen wird, habe ich ihn schon zum Sieger des ESC 2025 erkoren. Weil ich dachte, dass es so wie bei Loreen dann werden wird: ehemaliger ESC Sieger+ein guter Song = erneuter ESC-Sieg
Deswegen freue ich mich und bin erstaunt, dass dann ausgerechnet in diesem Jahr die „Revolution“ beim Mello mit KAJ Einzug gehalten hat und finde auch die Kritik daran übertrieben. Viele haben es bereits erwähnt: Wenn jetzt beim Mello jedes Jahr so ein Song gewinnen sollte, dann müsste man sich Gedanken machen, aber es ist jetzt eben mal nur EINMAL. Kein Grund zur Panik Mans!

Hieronymus
Hieronymus
1 Jahr zuvor

Hier wurde schon vieles kommentiert was ich auch so sehe.

Was einfach nur peinlich und schon sehr traurig ist: Sowohl Zelmerlöw als auch Hammarström haben definitiv schlecht ge“sungen“ / geschrien. Und beide hatten schon Auftritte bei denen 80% vom Band kam. Dann noch im Nachhinein so zu flennen… wer keine Ehre hat macht sowas, okay.
Alle drei Songs (Zelmerlöw, Hammarström, Lundvik) waren seelenlose Versatzstücke von altbekanntem Material der immer gleichen Komponisten / Texter – Gesell:Innen. Da muss man sich nicht wundern wenn die Zuschauer:Innen mal was anderes wählen. 🤷🏼‍♂️

Das Zelmerlöw ein schlechter Verkuerer ist, wundert mich nicht. So hätte ich ihn aufgrund seiner Attitüde eingeschätzt. Lundvik etwas gemäßigter, aber halt auch ein schlechter Verlierer. Und Frau Hammarström hat sich nach den zahlreichen Fehlversuchen eh erstmal erledigt. Dann hat sie ja jetzt Zeit für Gesangsstunden und Atemtechnik. 👏🏽👏🏽👏🏽

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor

In a world of Måns Zelmerlöw be a Feuerschwanz.

Die haben ihre, für viele, eher unfaire Eliminierung mit Anstand und Augenzwinkern angenommen.

Verstehe den Unmut zwar auf menschlicher Ebene, denn natürlich ist es eine größe Sache aber wenn man schon gehyped wird (ob berechtigt oder nicht) sollte man dankbar für die Möglichkeit und vor allen Dingen humble zu anderen Acts sein.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor

das mans im gefühl eines vorprogrammierten sicheren sieges nun sehr enttäuscht ist,kann ich gut nachvollziehen denn das war eine revolution mit der er sicher nicht gerechnet hat.
was der herr lundvik da aber zum besten gibt,ist schon mehr als schräg – die totale selbstüberschätzung! – sein song war strunzlangweilig und outdated dazu – der herr scheint unter einer glocke zu leben und wo will er denn in 2026 oder später dann aufschlagen?
da bleibt ja im prinzip nur dänemark oder san marino,außer er hat gute freunde in norwegen,island oder gar UK & irland . 😃
der john hat jetzt schon sehr tief blicken lassen und das wird ihm auf jahre nachhängen aber das ist dann eben auch sein problem.
die klara hat die gemengenlage wenigstens humorvoll wiedergegeben.

Alki Bernd
Alki Bernd
1 Jahr zuvor

Tja, die Revolution ist gescheitert. Und dabei hat er sich ne Bahnsteigkarte gelöst , um auf die Bühne zu kommen…. um ein gemeines Bonmot einmal abzuwandeln.

Das Volk hat halt was anderes gewollt als die selbsternannte Mello-Elite. Soll er sich doch ein anderes Volk wählen und nächstes Jahr für Dänemark antreten. Oder Kuchen essen….

Last edited 1 Jahr zuvor by Alki Bernd
Christoph
Christoph
1 Jahr zuvor

Ich muss echt sagen, dass ich das Juryvoting in diesem Mello echt erfrischend fand. Kein im Vorhinein klarer Favorit, der mit 90+ Punkten schon uneinholbar vorne liegt. Die Topwertungen der verschiedenen Länder kann ich (bis auf Wickihalder) verstehen. Die meisten Acts haben ordentlich Punkte bekommen und am Ende lagen die erwartbaren Beiträge dennoch vorne.
In den letzten Jahren kam mir es halt echt so vor, als ob die Juries sich von den Quoten bzw. durch den SVT ordentlich beeinflusst haben lassen bzw dass es auch vielleicht irgendwie Absprachen gab

kon
kon
1 Jahr zuvor

Wäre das nicht einfach genau unsere Reaktion, wenn hier Feuerschwanz gewonnen hätte?

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor
Reply to  kon

Feuerschwanz war nicht mein Sieger aber die waren trotz nachteiliger Regeländerung cool mit nem Augenzwinkern.
Was die Sache mit Måns ja nochmal verändert ist, dass er schon mal die Chance hatte.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor
Reply to  kon

Weiß nicht. Dass einige Fans am Rad drehen, wenn ihr Act nicht gewonnen hat, ist ja leider schon Usus. Aber die konkurrierenden KünstlerInnen solten sich mMn öffentlich zurückhalten. Das wirkt immer wie Publikumsbeschimpfung und ist einfach kein guter Stil.

kon
kon
1 Jahr zuvor

Ja stimmt, als Künstler ist es noch mal etwas anderes. Ich verstehe allerdings den Unmut ein wenig, auch wenn ich mich über das Ergebnis freue. Es ist halt nicht immer alles schwarz oder weiß.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  kon

Feuerschwanz wurden von Raab aktiv per Regel anpassung herausgeworfen. Doch abgesehen davon das sie sich über seinen Frauenfeindliche Spruch lustig gemacht haben, haben sie die Niederlage mit würde akzeptiert. Also da muss man echt mal Respeckt äußern.

Last edited 1 Jahr zuvor by katzen1fan
Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  kon

Also meine nicht.

Schorschiborsch
Schorschiborsch
1 Jahr zuvor

Schweden hat echt ein Luxusproblem.
Sicher ist die Kritik der oben genannten der ersten Enttäuschung geschuldet. Aber es gilt nunmal: Wenn Du nicht gewonnen hast, never complain öffentlich, denn das macht dich nur klein und zum schlechten Verlierer.

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Das läuft da in Schweden aber nicht so. Danny Saucedo erzählt ja heute noch, er hätte den ESC 2012 auch gewonnen… 🤷🏼‍♂️

Didi
Didi
1 Jahr zuvor

Enttäuschung gehört dazu, bei Mans kann ich das sogar noch verstehen. Der wurde zwar viel kritisiert aber auch stark gehyped. Und wenn man sich selber schon das zweite Mal den ESC gewinnen sieht und dann noch nicht mal antreten darf, dann ist man sicherlich auch sehr traurig. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass bei Mans und John auch noch das Thema „Alter“ dazu kommt. Zwei Schönlinge, die immer angehimmelt wurden, merken langsam, dass sie und ihr kreativer Output nicht mehr so frisch sind, wie sie es gedacht haben. Jugend bekommt man halt nicht mehr zurück, egal wie sehr man es auch will.
Die Kritik der beiden bezieht sich wohl aber nicht nur auf den Sieg der Sauna Jungs, sondern auch das überraschend gute Abschneiden von Dolly Style bei den Jurys.
Das war aber eben ein catchy Song, mit nem guten Staging und vier sehr guten Stimmen. Warum sollte eine Jury so etwas nicht auch honorieren? Klara im direkten Vergleich hatte z.B. die Stimme einfach nicht, die ihr Song gebraucht hätte.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Mans hätte auch mit seinen 38 Jahren locker das Mello gewinnen können. Sein Song klang halt einfach wie von einer KI zusammengezimmert ohne Liebe, ohne Seele. Einfach kalt und kalkuliert, von einem Künstler der teilweise sehr fake und gekünzelt daherkommt. Daher auch die große Fanfreude über KAJ. Hätte Mans mal irgendwas mit mehr Feingefühl präsentiert, hätte es klappen können.

ESCFAN12
ESCFAN12
1 Jahr zuvor
Reply to  Didi

Loreen ist etwa genauso alt gewesen bei ihrem letzten Sieg, wie Måns jetzt.

Das hat meines Erachtens eher mit Zenit zu tun. Måns hatte seine hoch vor 10 Jahren und hat als „Kultfigur“ lange davon profitiert (wie gesagt, meines Erachtens nicht immer zurecht) und wurde halt zur ESC – Persona hochgepetert.

Loreen beispielsweise hat eine musikalische Richtung beim ESC geprägt, welcher mit Abstand halt zweimal super funktioniert hat. Für mich deswegen eine ESC – Legende.

Måns hat vor 10 Jahren mit einer soliden Popnummer gewonnen, welche ein außergewöhnlich gutes Staging hatte. Er war für mich aber nie outstanding.
Sich deswegen zu vergleichen birgt seine Tücken.

Das er sich jetzt nochmal beworben hat, hat ihm meines Erachtens eher geschadet da so das Sunnyboy – Gewinner – Image hinkt.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor
Reply to  ESCFAN12

Es hat wohl auch damit zu tun das selbst die Schwedischen Teilnehmer sich langweilen immer perfektionierte Musik zu schicken. Zumindest so knapp nachdem man bereits Loreen erneut geschickt hatte.

HardcoreStgt
HardcoreStgt
1 Jahr zuvor

Bei KAJ stimmt einfach das Gesamtpaket und hebt sich wohltuend von den typischen Melo-Beiträgen ab. Die Jungs von KAJ sind gute Performer, nehmen sich selbst aber nicht allzu ernst. Bara Bada Bastu ist ein Ohrwurm, der im Ohr sowie in Erinnerung bleibt und somit sehr gute Chancen beim Publikum hat…außerdem auf (Finnland)Schwedisch gesungen, was dem Song noch mehr Originalität verleiht.

Rouven
Rouven
1 Jahr zuvor

Ich kann weder Måns noch Klara rational nachvollziehen (emotional natürlich total):

Måns sagt es selbst: In diesem Jahr wollten die Schweden einen Spaßbeitrag. Ich würde noch präzisieren zu: diesen Spaßbeitrag. Denn jeder beliebige hätte sicher nicht gewonnen. Das muss doch nichts für alle Zeiten bedeuten! Ich kann mich an keinen weiteren Spaßbeitrag aus der schwedischen Geschichte erinnern, soweit ich mich erinnere. Im Gegenteil hat doch gerade Schweden meistens, wenn nicht immer, einen super-seriösen Beitrag zum ESC geschickt! Da jetzt gleich einen Trend oder gar einen Epochenwechsel zu sehen, finde ich übertrieben. Vielleicht macht aber gerade die Neuheit für Schweden es auch so schwierig. Man vergleiche eine ähnliche Diskussion 1998 in Deutschland wegen Guildo Horn, als sich Schlagerkünstler in diese Richtung äußerten!

Zu Klara: Wenn man sich die letzten 20-25 Jahre anschaut, ergibt sich ein ausgewogenes Bild an männlichen und weiblichen Vertretern für den ESC aus Schweden. Die weiteren Platzierungen müsste man sich genauer ansehen. Aber so klar von einer Männerwelt kann man hier nicht sprechen.

MiWi
MiWi
1 Jahr zuvor

Nicht Kritik fähig und anderen den Sieg gönnen und sich freuen für die anderen , man kann nicht immer gewinnen. Ich finde den Song sensationell gut und er hat verdient gewonnen

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
1 Jahr zuvor

Ich meine das Mello und der ESC hat in Schweden einen besonders hohen und emotionalen Stellenwert. Da ist es doch nicht verwunderlich das eine Niederlage dann auch viel mehr schmerzt. Manchmal muss man seinen Frust auch rauslassen dürfen als dran zu ersticken, solange man niemand beleidigt oder was kaputt macht. Måns war hier kein Vorbild, ich wollte er hätte gar nicht dran Teilgenommen so hat er seinen Ruf noch mehr geschädigt.

Maypril
Maypril
1 Jahr zuvor

Ach Gott, die armen Babys 🥺
Macht mal jemand ein Fläschchen warm?
John Lundviks und Måns‘ Songs waren mal wieder perfekte Beispiele für den seelenlosen, polierten Plastik-Pop den Schweden so gerne schickt.

elysian03cassandra
elysian03cassandra
1 Jahr zuvor

Ich finde das eine ziemliche Frechheit. Immerhin haben Måns & Lundvik keine innovativen Lieder gehabt. Ihre Lieder waren 0815 und darum sollten sie von ihrem hohen Ross runterkommen. Sie haben darum recht, dass sie nichts mehr im Mello zu suchen haben, wenn sie nur jammern und denken, ihre langweiligen Lieder hätten mehr Anerkennung verdient.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Ich hatte jetzt mit einem Verriss gerechnet, aber die Aussagen sind doch sehr zivil und nachvollziehbar. Wo ist denn das Problem?

PS: Nur diese Frauentagsgeschichte von Klara finde ich ziemlich weit ausgeholt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jorge
Cali
Mitglied
Cali
1 Jahr zuvor

Was ein bizarrer Bericht über die Ansichten von den Mello-Künstlern auf ihr eigenes Festival. Ich habe schon seit Jahren den Eindruck, dass dieser Vorentscheid eine Blase für sich ist, in der eine bestimmte Anzahl von Songwritern und Künstlern ist, die sich gegenseitig Jahr für Jahr die Sachen zuschieben. Das ist alles in der Regel nach Schema F und geht auf Nummer sicher, mit den altbekannten Setzbausteinen, die dann wenigstens in schöne Plastikperformances gegossen werden. Selten kommt was Neues oder Überraschendes hoch. Da war KAJ jetzt wirklich mal eine Abwechslung, und dann wird das kritisiert?
Gerade bei John und Mans fehlt mir die Selbstkritik total. Wo haben sie sich bitte in den letzten 10 bzw. 6 Jahren weiterentwickelt? Das Lied hätten sie auch in ihrem Siegerjahr spielen können. Irgendwie tritt man künstlerisch auf einer Stelle und beklagt sich dann, dass das irgendwann auserzählt ist. Klara muss ich zugestehen, dass sie Jahr für Jahr immer unterschiedliche Sachen ausprobiert.
Wird es ein Umdenken beim Mello geben? Ich vermute nicht.

escSUPERFAN_
escSUPERFAN_
1 Jahr zuvor
Reply to  Cali

Perfekt zusammengefasst. So sehr ich das Mello auch mag hatte ich gerade in den letzten Jahren zunehmend das Gefühl, dass alles sehr fabriziert ist. Man hat praktisch schon das Line-up gesehen und wusste, dass Mans mit Startnummer 6 im vorletzten Semi als Gesamtgewinner gepusht wurde. Ähnlich was es auch mit M&M im letzten Jahr und Loreen 2023. Der Sieg von KAJ wirkt für einige Teilnehmer fast schon wie ein unlauter Verrat am Mello-Konzept. Als sei es gar nicht vorgesehen, dass andere Titel aus dem nichts gewinnen können. Ich hoffe Schweden schickt auch in Zukunft mal unvorhersehbare Mello-Gewinner zum ESC.

Heike
Heike
1 Jahr zuvor

Übersteigertes Selbstbewusstsein ist tückisch, schlechter Verlierer.

Zwelfbungt - Lucas
1 Jahr zuvor

Bin nur hier wegen den Kommentaren und bin entsetzt.

Entsetzt darüber, dass Cornelia Jakobs bisher keine Erwähnung fand. Die ist eine Frau, die zudem keinen seelenlosen Pop, sondern echte Emotionen vor drei Jahre auf die Bühne brachte! Und sie gewann das Mello und holte zwischen Måns 2015 und Loreen 2023 Schwedens beste Nicht-Siegesplatzierung und war darüberhinaus auf Tour in den Clubs Europas!

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Hallo? Ich habe Cornelia in meinem Kommentar namentlich erwähnt.

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Warum müssen denn die Reporter von Aftonbladet nur solche unangenehmen Fragen stellen, wie man sich nach einer Niederlage fühlt, die hatten doch mehr als 90 Minuten Zeit, sich vernünftige Fragen zu stellen. 😉😉😉🤓🤓🤓

(Ok bei den folgenden Video hat der Protagonist gewonnen)

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor

Da zeigen Künstler einmal Menschlichkeit, da ist das auch nicht erwünscht. Ab nächstes Jahr bitte nur noch seelenlose Künstler, die von einer K.I. gesteuert werden.

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Ach war das gestern gar nicht K.I. gesteuert???

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Eine K.I. würde bestimmt nicht herumjammern. 🫣🫣🫣

Andi
Andi
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Doch es gibt mittlerweile ganz moderne Dinger 😉

Malge1985
Malge1985
1 Jahr zuvor
Reply to  Andi

Solange die K.I. nicht zum T1000 oder höher wird. Müssen wir uns noch keine Sorgen machen. 🙃

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Malge1985

Hasta la vista, Baby!

Micha
Micha
1 Jahr zuvor

Die Reaktionen der oben genannten, schwedischen „Superstars“ zeigt sehr deutlich, dass der richtige Beitrag mit der besten Inszenierung nach Basel fährt. Sympathisch und erfrischend, die Finnen.
Beste Wahl, Schweden!!!!!

Andi
Andi
1 Jahr zuvor

Wo ist überhaupt das Problem? Beim Mello waren in der Vergangenheit immer wieder mal Schunkelschlager, Schwedenschlager und Ballermannschlager dabei. Oft auch sehr erfolgreich. Und jetzt hat es mal für einen Sieg endlich gereicht. Man wird sehen wie Europa darauf reagiert.

Dominic
Dominic
1 Jahr zuvor

Ich verstehe Måns und John sehr gut. Früher ging es mehr um qualitative Stücke, auch hier aber mehr um die Darbietung als um den Text selbst. Man darf nicht vergessen, dass der grand Prix ein Songschreiber Contest war. Auch das hat sich verändert. Ich war beim Mello-Finale live dabei, und die Qualität aller Final Songs war riesig. Måns hat alles gegeben, wie auch John. Außer acht lassen darf man aber auch nicht, so finde ich, dass bara bada bastu ein sehr gut gemachter und eingängiger Song ist. Spaßig aber eben auch qualitativ gut. Was ganz anderes als Revolution usw. deshalb aber nicht weniger gut. So gesehen wäre ja Revolution und Sound of the silence zu vorhersehbar und Einheitsbrei (finde ich nicht aber man könnte) es geht um Vielfalt, und um Wiedererkennbarkeit. Und das hat Kaj. Grattis.

inga
inga
1 Jahr zuvor

An Måns‘ Stelle wäre ich sicher auch enttäuscht.

Laurine
Laurine
1 Jahr zuvor

Ich habe einige Kommentare gelesen, aber nicht alle, also gut möglich, dass ich hier nichts Neues schreibe, aber:
Måns kann ich sogar noch irgendwie verstehen.
Wahrscheinlich wirklich gut überlegt in welchem Jahr, mit welchem Song er teilnimmt, wahrscheinlich Angst zu versagen und natürlich von Minute 1 von Medien, Bubble und Produktion gepusht und die Wetten hat er bestimmt auch gesehen.
So knapp dann zu scheitern tut weh und dass man sehr enttäuscht ist, sollte jede(r) nachvollziehen können.
Das große ABER ist der Umgang mit Kaj.
Statt dem „ich versteh nicht warum die bei jeden Juries so gut waren, Schweden wollte Spaß…“ Vielleicht einfach mal gratulieren?

John: Musste lachen. Nie wirklich eine Rolle um den Sieg gespielt und am Ende 6. geworden.

Klara: Erzielt ihr bisher bestes Ergebnis mit Platz 4 (correct me if I’m wrong).

Well, they love the drama I guess

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  Laurine

Klara Hammarström erreichte 2021 zum ersten Mal das Finale und wurde Sechste. Ein Jahr später qualifizierte sie sich zum zweiten Mal für das Finale und belegte da den gleichen Platz.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
1 Jahr zuvor
Reply to  Matty

2021 beschte klara aber clara war die allerbeste.🥰🥴

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor

Teilnehmende des wohl perfektionistischsten Vorentscheid Europas mit den wohl besten Inszenierungen, beschweren sich darüber, dass es einen Trend gibt, den ihre Musik nicht primär erfasst, dass Juries nicht mehr einfach nur nach Mainstream entscheiden und das es mittlerweile auch andere Plattformen gibt auf denen sie nicht so sehr stattfinden.

Hört sich für mich jetzt alles erstmal relativ sche*ßegal an. Für jeden dieser Punkte gibt es Gegenbeispiele (Loreen? Cornelia Jakobs?) und selbst wenn man da zum Teil recht haben sollte, ändert das ja nichts. Oder hat sich jemand aus der „spaßigeren“ Musikindustrie je sonderlich groß beschwert, dass Juries sich früher gefühlt weniger für die interessiert haben?

Man sollte das alles aber auch nicht ernster nehmen als man es muss. Das Mello dürfte doch alleine vom Stellenwert keine Gefahr laufen ernsthaft durch ein paar enttäuschte Aussagen in seiner Zukunft beeinflusst zu werden 😀

Last edited 1 Jahr zuvor by Delta
Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor
Reply to  Delta

Es gibt doch gar keinen Trend. Es hat ein einziges Mal ein Comedy-Song gewonnen. That’s it.

Delta
Mitglied
Delta
1 Jahr zuvor
Reply to  Christian W

Naja, wenn man es europaweit betrachtet könnte man schon meinen einen solchen erkennen zu können. Rein was die Masse an spaßigeren Beiträgen betrifft.

rainer1
rainer1
1 Jahr zuvor

Traurige nachrichten aus moldawien😥
Sasha bognibov ist gestorben.
Ruhe in frieden, esc-kämpfer🙏👋

Momo
Momo
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

What? 😲

Matty
Matty
1 Jahr zuvor
Reply to  rainer1

Was bisher aber noch nicht bestätigt wurde.

katzen1fan
Mitglied
katzen1fan
1 Jahr zuvor

Und das nennt man schlechte Verlierer. Obwohl bei uns tatsächlich Grund zu kritik bestand haben bei uns alle das Ergebnis akzeptiert. Muss man mal positiv hervorheben.

JD..
JD..
1 Jahr zuvor

Die Juries wachen auf und erkennen langsam, dass die Zeit ihres geliebten 0815 Pops sich beim ESC dem Ende zuneigt.
Sie versuchen durch Anpassung an das Publikum scheinbar, ihrer „Entmachtung“ beim ESC zuvorzukommen, denn das Publikum lässt sich nur so oft verdiente Sieger von ein paar einzelnen wegschnappen.

Freut mich, das zu sehen.
Aber: Wofür brauchen wir dann die Juries noch?
Die Gründe, weshalb die Juries rangeholt wurden, haben sich eh erledigt. Es wurde nur der Publikumsbias durch einen anderen, viel langweiligeren ersetzt.
Und Nachbarschaftspunkte verteilt die Jury genauso wie es Zuschauer vorher getan haben.

Zur „Kritik“:
Zu diesem zwar verständlich enttäuschten aber überraschend schlechten Verlierer muss man nicht mehr viel mehr sagen.

Tamara
Mitglied
Tamara
1 Jahr zuvor

Wie heißt es so schön: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Entweder mach den Trend mit oder leb damit, dass es ihn gibt. Die Statements klingen nicht erklärend, sondern wertend (dh jammernd), und das ist halt nicht besonders cool. Schade. Natürlich ist man enttäuscht, wenn man so gehypt wird und dann nicht gewinnt. Aber es kann eben nur einer gewinnen, und wenn KAJ das Momentum hatten (wobei Monzens Punktzahl ja nun keineswegs schlecht ist), dann haben sie das fair and square gewonnen. Das gilt es anzuerkennen. Den Rest sehen wir dann im Mai.

Sheldon
Sheldon
1 Jahr zuvor

Was will Mans denn? Er kritisiert die internationalen Juries und hofft, dass sie Recht mit ihrer Wahl haben? Ja, habe ich was verpasst – ER hat doch die Jury-Wertung gewonnen?
Er hat zur Erinnerung auch den ESC 2015 nur dank der Juries gewonnen, da war er bei den Zuschauern nur Dritter.
Also hat er bislang doch sehr gut vom System, so wie es ist, profitiert. Dass es jetzt nicht mit dem Sieg geklappt hat, war ja auch bei sieben Punkten denkbar knapp.

Die „etablierten“ Künstler sind beim Melodifestivalen doch über Jahre hinweg recht gut weggekommen. Neuere Acts wie Clara Klingenström, die über die Wochen hinweg Fahrt als NF-Lieblinge aufgenommen haben, haben es so gut wie nie bis ganz oben geschafft. In der Regel waren die Sieger doch häufig relativ ähnlich (Cornelia Jacobs empfand ich da als wohltuende Ausnahme).
Dass jetzt einmal der Act, der das Momentum auf seiner Seite hat, ganz durchmarschiert, kann man doch einfach mal hinnehmen und gratulieren. Man muss doch auch jönne könne.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  Sheldon

Er dachte halt nur, daß er nach der Jurywertung uneinholbar vorne liegen würde. Tja, Pech gehabt.

Stephan
Stephan
1 Jahr zuvor

Hoffentlich scheitert diese „Spaßnunmer“ im Halbfinale. Noch bekloppter als Windows95man…

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Stephan

Nee, finde ich nicht. Bara Bada Bastu ist besser als Windows95Man.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Überhaupt kein Vergleich. Finnland 2024 war zum Fremdschämen, optisch und musikalisch eine Zumutung – in keinster Weise witzig. Zwar anscheinend bewußt als „Antijurysong“ konzipiert und dennoch zurecht gescheitert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Schlippschlapp71
Gaby
Gaby
1 Jahr zuvor

Noch eine kurze Anmerkung zu Herrn Zelmerlöw: Sein Liedchen 2015 hätte ohne diese Strichmännchen-Animation nie gewonnen, meiner Meinung nach. Auch diese rief damals Kritik hervor, dass nicht der Sänger gewonnen hat sondern die Technik. Wollte ich nur noch mal kurz anmerken, vonwegen „Glashaus“ und so…
Enttäuscht kann man sein, aber ansonsten einfach mal „den Ball flach halten“, und sich als fairer „Verlierer“ zeigen. Wirkt viel sympathischer.🙂

P. S. Dieses Jahr sind wirklich sehr viele „Spaßbeiträge“ am Start. Denke mal, die Menschen brauchen einfach mal wieder gute Laune und Spaß in den schwierigen Zeiten. Ist okay, aber es könnte natürlich sein, dass sie sich gegenseitig die Punkte wegnehmen, so dass einige auf der Strecke bleiben…

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Schlechte Verlierer. Finde ich ehrlich gesagt mega unsympathisch von John und Mäns.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
1 Jahr zuvor
Reply to  RichardESC1997

Absolut ätzend…. Sollen sie doch auf eine einsame Insel gehen und schmollen.

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Jahr zuvor

Loreen hat 2017 wenigsten es akzeptiert und kam stärker zurück.

Sury
Sury
1 Jahr zuvor

Gott, was heulen die so rum. Vielleicht sind die Leute einfach nur gelangweilt von den ständigen Popsongs. Also die Kritik kann ich ganz und gar nicht verstehen. Und so toll wie er selbst behauptet, war sein Lied auch wieder nicht

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  Sury

Wenn man sich einer VE stellt, dann muß man damit auch rechnen, das man nicht auf dem ersten Platz endet. Als wäre es ein Naturgesetz das Queen Mans das Mello hätte gewinnen müssen. Hat der sein Haargel und seine Schminke getrunken?

Christian W
Christian W
1 Jahr zuvor

Was ich hier komisch finde: Hier hat jetzt einmal ein Comedy-Act gewonnen und jetzt ist das gleich die große Trendwende? Wer sagt denn das? Bei Kaj kam halt viel zusammen: Unfassbar eingängiges Lied, sympathische Band, Unterstützung einer recht großen Minderheit… Aber das heißt ja nicht, dass das jetzt jedes Jahr so sein wird… Und am Ende kommen sie doch sowieso, wenn SVT ruft. Jeder, der da in Schweden im Musikbusiness nicht alles stehen und liegen lässt, schadet sich ja (anders als in Deutschland) nur selbst.

Und dann war es ja auch noch denkbar knapp… Allerdings gehört das Klappern bei Aftonbladet und Expressen ja in Schweden noch ein wenig mehr zum Geschäft als anderswo, daher – irgendwas müssen die Herrschaften ja sagen. Der ganze Zirkus gehört nun mal dazu und ist in zwei Wochen wieder vergessen. (Danny Saucedo behauptet allerdings bis heute, dass auch er den ESC 2012 ebenfalls gewonnen hätte… Nun…)

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor

Ich frage mich, warum die Stars wie Mans oder John Lundvik nicht erstmal bei sich suchen. Bevor sie den Juries oder gar Tik Tok die Schuld geben. Die Songs von den beiden waren einfach nicht gut genug. Außerdem glaube ich nicht, das das Melodifestivalen die komplette schwedische Musikszene wiederspiegelt. Da gefühlt fast immer die selben Künstler dort zu finden sind. Wie oft ist denn schon die Hamaström beim Melodifestivalen dabei gewesen. Pop, manchmal vielleicht Rock, und dann schwedische Ballermannhits. Das wars. Kein Rap, Dance, oder echte Rockmusik. Wobei Bara Bada Bastu alles andere als ein Ballermanhit ist. Der Song macht Spass, ist aber weit über dem Trash von Estland.

jofan2602
jofan2602
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Nachtrag: Wenn man dann noch nicht mal soviel Niveau, Anstand und Stil hat, den Siegern zu gratulieren und für Basel alles gute zu wünschen, dann ist das wirklich erbärmlich. Ich weiß ja nicht wie SVT darüber denkt, aber den Mans und den John, sowie die Klara sollten sie nicht mehr zu Melodifestivalen einladen oder anfragen.

sam
sam
1 Jahr zuvor
Reply to  jofan2602

Also der Rap und der Rock sind in Schweden leider nicht so groß, wie z.B. bei uns in Deutschland. In Schweden ist Pop die mit Abstand beliebteste Musikrichtung. Schweden ist ja auch das Popland schlechthin. Und aus Schweden kommt tatsächlich Weltweit der beste Pop und das unabhängig vom ESC. Es gibt auch viele Weltstars aus anderen Ländern wie z.B. den USA die ihre Songs von Schweden schreiben und produzieren lassen, weil die einfach darin so gut sind und ein Gespür dafür haben.

Last edited 1 Jahr zuvor by sam