Schweden: Neue Regeln für das Melodifestivalen 2025 – hätten 2024 kaum zu einem anderen Ergebnis geführt

Foto: Janne Danielsson / SVT

Mit dem Start der Einreichungsfrist für mögliche Beiträge für das Melodifestivalen 2025, also für die schwedische Vorentscheidung für den ESC in der Schweiz, hat der dortige Fernsehsender SVT Regeländerungen für das Format bekanntgegeben. Sie betreffen vor allen die Veröffentlichung der Songs, die direkt ins Finale einziehen, und die Anzahl und Auswahl der Lieder für die Trostrunde „Finalkvalet“. Gerade hier hatte es im Frühjahr erhebliche Diskussionen gegeben. Fröken Snusk (Aufmacherbild), die zum Zeitpunkt von Finalkvalet an der Spitze der schwedischen Charts stand, hätten die neuen Regeln nicht geholfen – sie hätte möglicherweisen trotzdem keinen Startplatz im Finale des Melodifestivalen bekommen.

Am heutigen Freitag um 9 Uhr beginnt das Einreichungsfenster für Songs für das Melodifestivalen im kommenden Jahr. Bis zum 13. September können interessierte Künstler*innen und Songwriter*innen Material an das schwedische Fernsehen schicken. Dort erwarten uns dann ab Februar wieder insgesamt 30 Beiträge in fünf Vorrunden. Zwölf von ihnen kommen ins Finale, das voraussichtlich am 8. März 2025 in Stockholm stattfinden wird.

Das sind die Neuerungen:

Alle Beiträge einer Vorrunde werden bereits am Freitag vor der Show in voller Länge veröffentlicht

Das ist tatsächlich eine große Neuerung. Bisher wurden die Songs erst nach der jeweiligen Vorrunde veröffentlicht. Allerdings nicht die beiden, die sich direkt für das Finale qualifiziert haben. Diese konnten erst nach der fünften Vorrunde vollständig gestreamt bzw. gekauft werden. Der Gedanke dahinter: Beiträge, die erst in der vorletzten oder letzten Vorrunde an den Start gehen, sollen keinen Nachteil haben gegenüber Songs, die zu dem Zeitpunkt womöglich schon Hits geworden sind. Ob die später startenden Songs jetzt tatsächlich einen Nachteil haben, bleibt abzuwarten. Denn natürlich lässt sich auch argumentieren, dass Lieder, die später ins Rennen einsteigen, dem Publikum im Finale noch präsenter sind.

Nur der Drittplatzierte einer Vorrunde hat noch die Chance auf das Finale

In diesem Jahr war die Anzahl der Song pro Vorrunde von sieben auf sechs reduziert worden. Zwei von ihnen kamen direkt ins Finale, zwei hatten noch die Chance auf die Trostrunde „Finalkvalet“ (schwedische Kurzform für Finalqualifikation). Das heißt: Nur einer von drei Titeln schied tatsächlich nach einer Vorrunde aus dem Rennen aus. Hier wird jetzt nachgesteuert: Auch der bzw. die Viertplatzierte einer Vorrunde hat nicht mehr die Möglichkeit, das Finale zu erreichen. Das ist natürlich traurig für die teilnehmenden Künstler*innen, gleichzeitig wird der Wettbewerbscharakter aber wieder deutlicher und die Anzahl der später noch für das Finale zur Wahl stehenden Nachrückersongs wird deutlich geringer (statt zehn nur noch fünf bzw. sogar nur vier, denn…)

Der drittplatzierte Beitrag mit den meisten Punkten kommt automatisch ins Finale; über den letzten Finalisten entscheidet das Publikum

Am Ende der fünften Vorrunde stehen die fünf Beiträge fest, die jeweils den dritten Platz erreicht haben. Da am Ende einer jeden Vorrunde transparent gezeigt wird, wieviele Punkte jeder Titel erreicht hat, lässt sich klar sagen, welcher der fünf Songs die höchste Punktzahl hatte. Dieser Song ist dann automatisch im Finale dabei. Der Gedanke dahinter: Gerade wenn der Drittplatzierte nur wenige Punkte hinter dem Zweitplatzierten lag, ist es nur fair, ihm oder ihr im Finale eine weitere Chance zu geben.

Die verbleibenden vier Drittplatzierten stehen dann noch einmal zur Wahl. Im Frühjahr dieses Jahres mussten die Zuschauer*innen noch zwei von zehn Titel wählen – jetzt also einer von vieren. Auch wenn das also einfacher werden sollte und sich die Stimmen damit nicht so breit verteilen können, kann unterstellt werden, dass ein Beitrag aus der letzten oder vorletzten Vorrunde einen Vorteil gegenüber denen aus der ersten oder zweiten Vorrunde hat. Das wird aber die Zukunft zeigen.

In diesem Frühjahr hätte diese Regelung nichts an der Qualifikation von Annika Wickihalder mit „Light“ für das Finale geändert. Sie hatte mit 79 Punkten in der fünften Vorrunde den dritten Platz geholt – und damit mehr Punkte als Elisa Lindström mit „Forever Yours“ (69 Punkte) oder gar Gunilla Persson mit „I Won’t Shake (La La Gunilla)“ (56 Punkte). Interessant: In der fünften Vorrunde hatte Jay Smith mit „Back to My Roots“ mit 73 Punkten mehr als Elisa Lindström – er hätte aber keine Chance auf das Finale gehabt (in das er allerdings im Frühjahr eingezogen war), da er nur Vierter in der Vorrunde war.

Annika Wickihalder – Light (5. Vorrunde Melodifestivalen 2024)

Ein kurzes Fazit

Dass das schwedische Fernsehen „Finalkvalet“ verändert, war unbedingt notwendig. Die Fokussierung nur auf die Drittplatzierten erhöht den Wettbewerbscharakter und damit auch die Spannung in den Vorrunden. Ob dann am Ende die beiden Nachrücker die besten für das Finale sind, sei einmal dahingestellt.

Tobbe Ek vom Aftonbladet schießt sich in seiner Einschätzung übrigens auf einen anderen Aspekt der Auswahl ein: Das jetzige Verfahren bevorzuge „stabile Dutzendware“. Richtige Evergreens, von denen alle um zwei Uhr nachts den Text auf der Tanzfläche mitsingen können, gab es hingegen in der letzten Jahren kaum welche. Seiner Meinung liegt das daran, dass über die Melodifestivalen-App fast schon unbegrenzt Herz-Votings abgegeben können. Das mag zwar spaßig sein für Kinder, die gern auf einem Telefon herumdrücken. Aber das Ergebnis ist dann einfach mainstreamiger Durchschnitt ohne Überraschungen. Er plädiert deshalb für das norwegische Modell: Eine Stimme pro Person.

Was sagst Du zu den Änderungen beim Melodifestivalen? Findest Du die Fokussierung nur noch auf die Drittplatzierten der Vorrunden richtig? Welche Auswirkungen kann es haben, dass die Songs schon vor der Vorrunde vollständig veröffentlicht werden? Und sollte Schweden das Herz-Voting abschaffen und nur eine Stimme pro Zuschauer/in zulassen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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21 Comments
Horst T
Horst T
1 Jahr zuvor

Joy & Linnea Deb in Kombination mit Jimmy Joker haben aktuell einen richtig guten Lauf. Hoffe, das bleibt auch so, Unforgettable hat Farid Mammadov – Hold me von meiner All-time Nr. 1 verdrängt

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Aus meiner Perspektive liegt das Problem des MF eher am Casting und der Zusammenstellung der Produzenten. Aber gut, wenn es für Schweden so funktioniert, sollen sie einfach irgendein Voting modifizieren und darin ihr Glück suchen. Mein persönlicher Anspruch an den Vorentscheid wäre einfach ein(!) Song, bei dem ich mitgehen kann. Die letzten Jahre war meine MF-Ausbeute aber ziemlich mies, mit einem hohen Anteil an Antisongs.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

„Überraschungsgast“ bei Demokratischem Parteitag heute Nacht, es wird sicher Beyoncé. Taylor ist in London.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Sorry, nur mit der Ankündigung von Marcus & Martinus hättest du den Blog gerockt, aber so … ^^ Schön dass dort wie beim MF auch Walz-Herzchen verschenkt werden. GN8

J. Freizeit
J. Freizeit
1 Jahr zuvor

Ich bezweilfe dass sich Taylor überhaupt dazu äußern wird, sie hat sich zwar nach Trumps Amtszeit auch für Biden Harris ausgesprochen, aber wenn man sich ihr Statement anschaut, „[…]Um es ganz klar zu sagen: Ich werde nicht öffentlich über etwas sprechen, wenn ich denke, dass es Leute provozieren könnte […]“ könnte das gerade bei einem so gespaltenen Land wie Amerika für sie aktuell nicht der richtige Weg sein.

Matty
Matty
1 Jahr zuvor

Ich dachte schon, die ist aufm Tänzelfest!

sam
sam
1 Jahr zuvor

Die beste Neuigkeit finde ich, dass die Songs vorab komplett veröffentlicht werden. Aber auch sonst hört sich das alles vielversprechend an. Die Schweden toppen mit ihrem Vorentscheid alle anderen Länder. Die Schweden wissen einfach wie der Hase läuft. Und durch diese Änderungen wird der Vorentscheid noch etwas besser. Wenn das überhaupt geht.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  sam

glaube man will die Spotify-Playzahlen soweit möglich wie es geht steigern bzw wenigstens konstant halten. Könnte bei gleicher Zuseherzahl an die 10% mehr bringen, bei manchen Titeln sogar noch deutlich mehr. Tendenziell sinkt aber die TV Zuschauerzahl inkl begleitendem Streaming.
Nachfrageaufstauung war aber an sich lange ein beliebtes Mittel der Musikindustrie um hohe Entries und somit eine höhere Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Die Italiener toppen die Schweden aber längst nicht. Italien ist das absolute non-plus Ultra in Europa was Musikwettbewerb im Pop-Bereich betrifft (wobei Sanremo erklärtermaßen kein ESC Vorentscheid ist, faktisch aber einer ist). Der kommerzielle Erfolg der Sanremo Titel ist mehrfach höher, als der Titel vom MF. Zighundertemal höher vllt sogar fast tausendmal höher, als Titel eines deutschen Vorentscheids. Glaube 5fach im Vergleich zum MF, was den nationalen Marktanteil betrifft ist nicht übertrieben.

Last edited 1 Jahr zuvor by Trevoristos
Geri
Geri
1 Jahr zuvor

Hoffentlich bekommen sie bis dahin ihre technischen Probleme in den Griff

Geri
Geri
1 Jahr zuvor

OT
Sphen ist verstorben

Jared
Jared
1 Jahr zuvor
Reply to  Geri

Who?

børgsman
børgsman
1 Jahr zuvor
Reply to  Jared

Ich habe gerade die Suchmaschine gestartet und es scheint das Pendant zu 4porcellis Profilbild zu sein, ein schwuler Pinguin aus Sydney. Ruhe in Frieden

AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Ich finde die Änderung richtig und bin auch bei Tobbe Ek mit dabei, wenn er nur noch eine Stimme pro Person fordert. Andererseits, beim ESC selbst geschadet hat es bisher ja nicht. Und damit will ich SVT auch mal loben, denn die „trauen“ sich Änderungen an erfolgreichen Formaten vorzunehmen. Ich hoffe der NDR folgt diesem Beispiel und nimmt auch für den kommenden Vorentscheid Änderungen vor und macht nicht das selbe Konzept „nur“ weil es jetzt einmal seit 5 Jahren (2020 ausgenommen) für Deutschland wieder einen guten Platz beim ESC gab.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Immerhin ist es beim ESC auf 20 pro Anschluss begrenzt und nicht unbegrenzt wie die Mello-Herzen.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

geschadet oder nicht? man weiss ja gar nicht, auch du nicht. Man hat keinerlei Kenntnis welchen Umfang d.h. welche Auswirkung die kostenpflichtigen 20 Votes je Gerät Möglichkeit beim ESC bzw in Schweden beim MF die Möglichkeit allein durch die Abstimmzeit begrenzte kostenlose Voteabgabe denn hat. Es gibt dazu absolut keine veröffentlichten Daten.
Wichtiger ist warum es das denn überhaupt gibt…Mir leuchtet es nicht ein, warum es das denn geben sollte…
Da du behauptest es gäbe keine Auswirkung kann man es doch auch abschaffen…

Anmey
Anmey
1 Jahr zuvor

Diese neue Finalkvalet ist zwar minimal weniger verkopft als die aus diesem Jahr, löst aber das grundsätzliche Problem tatsächlich überhaupt nicht. Am Ende wäre es wohl am sinnvollsten, sich (ebenfalls wie die Norweger) von Second-Chance-Runden ganz zu verabschieden, auch wenn sie immer dazu gehört haben.

Dass die Songs am Tag vorher veröffentlich werden, finde ich sehr gut. Dieses In-Den-Gefrierschrank-Packen der Finalisten habe ich eh nie verstanden.

Was die Abstimmung angeht, spricht Tobbe Ek mir mit seinem Kommentar absolut aus dem Herzen. Ich rege mich seit Jahren über das völlig fehlgeleitete App-Voting (und das daraus resultierende Altersgruppensystem) auf.

Das grundsätzliche Problem des Mellos in den letzten Jahren ist aber, dass alle Songs nur noch von einer Handvoll Komponisten in wechselnden Konstellationen gemeinsam geschrieben werden. Dadurch geht komplett die kreative Energie verloren. Da bräuchte es aber eine ganz grundsätzliche Revolution bei SVT, und die sehe ich leider nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Anmey
Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Anmey

soweit ich weiss ist aus den second chance Runden noch nie ein Mellosieger erwachsen. Kann mir aber vorstellen dass solche Runden durchaus einen Sinn machen, da so nachgeordnete Ungerechtigkeiten nämlich bei der Erstellung der Vorrunden bissl ausgebügelt werden. Zb 2024 war das HF 5 extrem stark besetzt, denn aus diesem HF allein stammten der Sieger und der Zweite des Finales. Wickihalder als dort Dritte hätte vllt in einem anderen HF gute Aussichten auf Direktqualifizieung gehabt und hätte womöglich dadurch grösseren kommerziellen Erfolg und mutmaßlich ein besseres Final-Televote als nur 7% erzielt.
Kreative Energie hin oder her. Recht viele Songs des MF sind kommerziell eben sehr erfolgreich. Da sehe ich wenig Druck für diejenigen, die bestimmen welche Songs starten dürfen.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

Wichtig ist das von Aftonbladet Angesprochene
Frage ist, ob One Vote wirklich was bringt. Bin da schwankend in der Einschätzung. Logisch erscheint, da nur ein Act zum ESC kann,dass man sich für seinen Lieblingsact eben mit einer Stimme fest entscheiden muss. Unklar ist der Einfluss von heavy Votern auf die Telvote-Ergebnisse. Ohen Daten sind dazu keine Aussagen möglich, nur Vermutungen..

Es ist so, dass die MF Songs seit Beginn des Streamingzeitalters schon alle arg gut laufen und die Veranstaltung beträchtliches kommerzielles Gewicht hat.

Que Sera (2.) 22,6 Mio SpStr
Heroes Are Calling (3.) 16 Mio
Back To My Roots (7.) 9,8 Mio
die acht weiteren im Schnitt 5,9 Mio

Aktuell total 5 Monate nach dem Final 95,5 Mio. (+15 Mio Ung & Fria…+ 9 Mio 30km/h)
an die 1 Mio € Umsatz bedeutet das schon jetzt.
17 Monate nach dem 23er finale liegen die damaligen 11 non-winner Final-Titel bei aktuell 123 Mio Spoti Streams.

Zum Vergleich deutscher Vorentscheid 2024 non-winner Songs:
Forever Strong 0,17 Mio
Oh Boy 0,72 Mio
Tears Like Rain 1,15 Mio
Katze 0,27 Mio
Naiv 1,23 Mio
Love On a Budget 0,31 Mio
Scars 0,09 Mio
Undream You 0,16 Mio
Total: 4,1 Mio (= ca 40.000€ Umsatz)
Die Kommerzerfolg ist marktanteilsmäßig in Schweden fast 75mal höher als in Deutschland. Gemessen an der TV Zuseherzahl (2,8 Mio MF, DF 2,2 Mio) ist der Erfolg in Schweden 13mal höher (unter Einbezug der niedrigeren Songzahl in DE).

Die non-winner Songs von Unser Song für Liverpool kamen bis heute auf genau 9,02 Mio Sp-Plays. 2024 war ein ziemlicher Fehlschlag für die non-winners. Da muss 2025 wirklich mehr Zug rein. Wir brauchen da einfach viel weniger Songs, die keiner hören will. Kanndochnicht so schwer sein.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

In Schweden übrigens bei weitem erfolgreichstes MF Lied 2024 war der zweitplatzierte Song Que Sera der es bis heute in Schweden auf genau 19,799 Mio Spoti-Plays brachte.
Unforgettable liegt in Schweden nur minimalst (13,854 Mio) vor dem HF-Andra Chancen Exit Unga & Fria (13,762 Mio).
Der Zweitplatzierte holte somit 43% mehr Plays als der Sieger.

Auslandsplays erzielten Medina immerhin 2,8 Mio. Unga & Fria hat nur geringe 0,74 Mio Auslandsplays. Unforgettable hat logischerweise hohe 27,28 Mio Auslandsplays. 27 Mio sind dennoch eine Enttäuschung.

6 mal erreichten Songs des MF 2024 Platz 1 der schwedischen Spoti-Charts (=12% der 52 möglichen..). Aber nicht Unforgettable.

Im Vorjahr kam z.B. Mer Av Dig in Schweden auf 12,477 Mio Plays in der Chartzeit (28mal Top 100) und in den nachfolgenden 12 Monaten ausserhalb der Charts auf weitere 4,49 Mio Plays. (bei geschätzt 5% Auslandsplays).

Der Top 200 weekly Hitmarktanteil der MF Songs 2024 wird bei bei 4% gesamt, und was Einheimisches betrifft bei hohen 6% liegen.
Aber: gäbe es den Mello nich würden natürliche die freien Plätze durch andere Songs der schwedischen MI gefüllt werden. Für die schwedische MI interessanter ist das Auslandseinspielergebnis vor allem des Siegersongs. In diesem Jahr werden es insgesamt nur wenig mehr als 40 Mio an foreign plays sein. Tattoo allein hat in 12 Monaten nach EVÖ im Ausland etwa 470 Mio Plays in die Kasse gebracht. Das entspricht fast 1% des Jahresumsatzes der schwedischen Musikindustrie. Fällt 24 flach.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor
Reply to  Trevoristos

2024 gab es in SE einen Rückgang, da der Siegersong 2024 auch im Inland erheblich weniger einspielte, als der Siegersong 2023. Bei den 11 non-winners ist in Schweden ein leicht verbessertes, fast deckungsgleiches Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr zu erwarten.