Statement von NDR-Unterhaltungschef Thomas Schreiber nach dem ESC-Finale

ARD Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber

Im Gegensatz zu den letzten Jahren gab es heute Morgen nach dem ESC-Finale kein Statement der deutschen Delegation vor den Pressevertretern, ebenso blieben entsprechende Nachfragen unbeantwortet. Allerdings hat ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber den Kollegen von eurovision.de ein Video-Kurzinterview gegeben, das wir hier dokumentieren.

Thomas Schreiber: Zuerst mal gratulieren wir Duncan und den Niederlanden sehr herzlich. Das ist ein großartiger Gewinner; ehrlich gesagt habe ich für ihn auch abgestimmt.

Wir können den Israelis nur zu einer großartigen Show gratulieren, denn das hat für eine große Unterhaltungssendung Maßstäbe im Live-Fernsehen gesetzt. Und sie waren fantastische Gastgeber für uns.

Und mein Dank geht an Carlotta und Laura, denn sie haben 1a gesungen. Sie haben eine sehr sympathische, sehr lebendige, sehr glaubwürdige Performance auf der Bühne abgeliefert. Aber wir müssen auch feststellen, dass wir mit 32 Punkten weder die Juroren noch die Zuschauerinnen und Zuschauer überzeugt haben – die Juroren mehr als die Zuschauer. Damit haben wir auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland enttäuscht.

Wir haben ja dasselbe gemacht wie im Jahr zuvor. Unser Auswahlverfahren, mit dem wir Michael Schulte und sein Lied gefunden haben und im vergangenen Jahr den vierten Platz in Lissabon erreicht haben, das haben wir 1:1 fortgesetzt und das hat dieses Jahr nicht funktioniert. Also müssen wir uns schlicht und einfach anschauen, ob das der richtige Weg ist. Unsere Hoffnung war, dass wir den Weg, den wir mit Michael Schulte gegangen sind, verstetigen können.

Frage: Das heißt es gibt Überlegungen, an dem Verfahren etwas zu ändern?

Wir sind jetzt eine Stunde nach dem Ende der Show. Zu sagen, wir machen jetzt weiter wie bislang, wäre sicherlich der falsche Weg. Aber ich kann jetzt auch noch nicht sagen, wie wir weitermachen. Es ist natürlich nicht so, als ob wir da nicht schon drüber nachgedacht hätten.

Frage: Wie wird es mit den beiden Mädels weitergehen, weil an denen hat es nicht gelegen.

Wie es mit den Mädchen weitergeht, müssen wir jetzt schlicht und einfach gucken. Sie haben ja vorher gesagt, dass sie gerne als S!sters zusammen bleiben wollen. Sie haben ein tolles Management. Ich würde sagen, wir schlafen mal eine Runde und wenn die Sonne wieder scheint, schauen wir, wie es weitergeht.



153 Kommentare

  1. Tja, was soll man auch sonst dazu sagen….
    Vielleicht kann sich der NDR endlich mal zu einer internen Auswahl durchringen.

    • Nein, denn wir haben ja gesehen, wohin das führt. Der Aufschrei wäre riesengroß und vor zehn Jahren hat uns eine interne Nominierung auch nur einen Platz im letzten Drittel gebracht. Auch dienen hier Belgien und Österreich als Warnung.

      • Wie wäre es den gewesen wenn Deutschland in ein Semi musste. Dann wäre es auch nicht ins Finale gekommen mit dem Lied.
        Vielleicht sollte sich der NDR doch mal für ein internes Verfahren entscheiden. Ein bisschen mehr Mut wäre auch mal ganz gut. Ich denke es gibt viele die zum ESC wollen, aber in keine VE gehen. Und vielleicht sollten mal alle 54 Radiostation an einem Strang ziehen und in die interne Vorauswahl einbezogen werden. Deutschland hat so tolle Künstler die schon Erfahrung in Auftritten haben und die gute Musik machen. Nur sie wollen halt in keine VE Show. Ich bin der Meinung hier liegt das Potenzial vergraben. Und ich wünsche mir mal etwas mehr Mut von Deutschland in Sachen ESC. Denn leider ist der eigene deutsche Geschmack leider nicht immer kompatibel mit dem internationalen Musikgeschmack. (nur als Beispiel: Helene Fischer räumt in DACH alles ab was möglich ist. Nur halt international versteht das keiner und funktioniert da nicht. Einem Moldavier ist das völlig wurscht ob sie Atemlos durch die Nacht rennt ….)
        Aber auch das Publikum in Deutschland müsste mal seinen Standpunkt ändern, nur weil es Gebühren Zahler ist, ein Recht darauf zu haben immer und alles durch Votings mitbestimmen zu wollen.
        Ein Versuch wäre es alle Mal wert.
        Das es gut gehen kann haben wir die letzten 5 Jahre bewiesen, das es mit einem“gewagten“ Song heuer auch nicht klappen kann, auch.
        Dies ist ein kleiner Gedanke aus der Sicht eines „Österreichers“ an Deutschland.

      • 50/50 – die Hälfte der Top 10 ist intern ausgewählt worden, die andere Hälfte mittels Publikumsbeteiligung.

    • Bitte … ‚Der muss weg‘-Reaktionen sind langweilig und überholt. Schreibe mal lieber wie du und alle andere Kritiker den deutschen Vorentscheid organisieren möchten. Was wäre wenn du … ? Das macht mehr Spaß und bringt mehr – die Blogger bekommen so konkrete Fragen für den NDR und/oder NDR-Mitarbeiter lesen hier mit und bekommen so alle Pro und Kontra Argumente serviert.

      • Ich möchte den ESC-Vorentscheid nicht organisieren. Ich möchte auch nicht die Mannschaftsaufstellung des 1.FC Köln bestimmen. Auch möchte ich mich nicht selber am Blinddarm operieren (den ich seit Juli 2018 gar nicht mehr habe)

        Ich hätte gerne eine gute Dienstleistung, bei der nicht von vornherein feststeht, dass man keine Chance hat und die Schreiber-Kamerilla völlig hilflos und amateurhaft agiert und von Angela Merkel über die Interpreten bis hin zur Stromspannung im Gastgeberland für den Misserfolg verantwortlich macht,

        Thomas Schreiber sollte sich nach allem, was er an Scherbenhaufen angerichtet hat, aus der Gestaltung des ESC völlig zurückziehen. Er kann sich ja auf andere Unterhaltungssendungen des NDR konzentrieren, meinetwegen braucht er nicht ins Archiv versetzt zu werden 😉

      • @Benjamin: In der Osterwoche habe ich meine Ansichten pro interne Auswahl hier eingetragen, kannst du aufgreifen. (Ich weiß selbst nicht mehr bei welchem Artikel das war.) Matty ist für eine öffentliche Auswahl, vielleicht möchte Matty mal seine Argumente zusammenfassen?

      • Wie wärs mal mit einer DACH-Ausscheidung? Je 10 teilnehmer mit vorrunde, halbfinal und final.

      • Mein Beitrag würde definitiv zu lang werden für einen Blog … es will sich ja keiner durch ne halbe Hausarbeit lesen. Aber das wäre notwendig, wenn man alle Aspekte (Vorauswahl, Auswahlshow, Vorbereitung auf den ESC inkl. Ergebnisanalyse, Reaktion der internationalen Bubble und Entwicklung des passenden Stagings) dezidiert beleuchten und die aktuellen Schwächen aufzeigen möchte.

      • Wie wäre es mit folgendem Vergleich: wäre Thomas Schreiber Bundestrainer, müsste er abtreten!
        4 x letzte Plätze in Jahren 2015, 2016, 2017 und jetzt 2019 mit Mega Desaster 0 Punkte vom Publikum! Dass Sisters untergehen wird wissen wir seit Wochen – im Prinzip hatte dieser zusammen gecastete Act nie eine Chance. Dafür fällt Schreibers Antwort heute sehr dünn aus. Dass er sich nicht der Presse stellt zeigt viel über sein Verständnis von Öffentlichkeit.
        Er hat kein Rezept weil er einfach keine Ahnung hat. Deswegen sollte er abtreten und den Job Profis überlassen. Es liegt nicht am schlechten Verfahren sondern an der Manipulation und Kungelei die Schreiber betreibt, dass wir immer wieder zu den Verlierern gehören. Und das Ganze noch Gebühren-finanziert

      • @saphira: Wenn du Zeit unnd Lust hast, mache es doch mal. Dann entstehen eben mehrere Artikel dazu – eins für jedes Aspekt 😉

      • Aus meiner Sicht ist das Hauptproblem die Vorauswahl der Talente für den Vorentscheid. Hier müssen mehr Leute mit unterschiedlichen Musik-Präferenzen ins Boot geholt werden. Der Vorentscheid 2019 mit sieben seichten englischsprachigen Pop-Nummern war einfach nur erbärmlich.
        Die ARD hat mehrere Sendeanstalten, die über das ganze Land verteilt sind. Das könnte man doch nutzen, um z.B. in einer Art „Bundesvision Song Contest“ einen deutschen Vertreter auszuwählen. Oder jede Sendeanstalt ermittelt Teilnehmer für eine dann finale Vorentscheid-Sendung. Es sollte auf jeden Fall irgendeine Lösung gefunden werden, die sicherstellt, dass am Ende auch unterschiedliche Genres zur Wahl stehen.

      • @Benni
        Ich habe meine Gedanken bereits zusammengefasst.
        Ist das bei dir angekommen oder war ich mal wieder zu blöd die Email ordnungsgemäß abzuschicken?

  2. Ich habe bisher noch kein schlechtes wort über herrn schreiber geschrieben. Aber wenn er bei den sisters über sehr symphatisch, sehr glaubwürdig und sehr lebendig fantasiert, dann ist das nicht der richtige mann für diesen job. Statt ehrlich zu reflektieren

    • Sympathisch waren sie in der Tat. Was erwartet Ihr eigentlich von Herrn Schreiber? Dass er noch nachtritt, wenn jemand am Boden liegt? Ist ja wohl auch nicht die feine englische Art, und ich bin sehr froh, dass er sich vor die S!sters stellt. Änderungen müssen her, das ist klar. Die Frage ist doch, ob ein anderer Verantwortlicher mehr Erfolg gehabt hätte. Es wäre natürlich eine Option, dass ausschliesslich ein ESC-Panel den deutschen Vertreter samt Song auswählt. Aber auch dann werden sehr viele Fans unzufrieden mit der Entscheidung sein. Man könnte natürlich eine Internetabstimmung in den einzelnen Fanforen veranstalten, wo jeder ESC-Fan abstimmen kann. Dann kann man wenigstens die Verantwortung komplett den Fans übertragen. Aber ob dann das Ergebnis besser wird, sei mal dahingestellt.
      Was ich dem verantwortlichen Sender NDR (und der besteht ja aus mehr Menschen als Herr Schreiber) vorwerfe, ist, dass man wieder einmal in Sachen Promo total geschlafen hat. Das viel zu spät erschienene Video ist nur ein Beispiel dafür. Vielleicht hätte man in der Tat das Eine oder Andere ins Staging noch einbauen können. Daraus wäre dann immer noch kein Winnersong geworden, aber es hätte (vielleicht) ein Paar Punkte vom Televoter gegeben. Hätte (vielleicht) ein Paar Plätze gutgemacht.

  3. Es muss einen Neubeginn geben. Ohne gekaufte B-Ware aus der Schweiz und ohne rste Startnummern den Leuten geben, die man für gut hält. Neues Team, neuer Ansatz. Das würde ich raten.

  4. Ich bin immer noch heilfroh, daß wir nicht auf dem letzten Platz gelandet sind und damit diejenigen Lügen straften, die das vorhersagten und da ist jetzt mal eine Entschuldigung fällig!

      • Ich habe die Platzierung kurz nach dem Auftritt genauso vorhergesagt, allerdings sah ich Israel dahinter und beim Schlußlicht lag ich wieder richtig

    • Wäre das in Belarus regulär gelaufen, wären wir jetzt Vorletzter, und ich hätte meinen bis zu 1 VW Golf gewonnen. In der Tat, UK war allerdings noch mal krass schlechter, das war vorhersehbar. Darauf kann man sich allerdings nicht ausruhen.

  5. „das haben wir 1:1 fortgesetzt und das hat dieses Jahr nicht funktioniert“ 1:1 fortgesetzt? Mit einem gekauften Titel, der nachnominiert wurde? Das Verfahren kann nicht bestätigt werden, wenn es um einen gekauften Titel geändert wird. Leid tun mir die Mädels, sie können am wenigsten dafür und haben ihr Bestes gegeben.

  6. Vielleicht lernt der NDR so langsam mal, dass absichtlich Ecken-und-Kanten-freie Stangenware, deren einzige Anforderung es ist, niemandem weh zu tun und nichts zu riskieren, nur selten zum Erfolg führt? Ich fürchte nicht …kein Vorwurf an die beiden Sängerinnen, die haben rausgeholt, was mit dem Material möglich war.

      • Und ich wurde deswegen auch schon böse angemacht. Jetzt ist die Pleite da und leider haben sich meine Prognosen bewahrheitet.

        Man möge sich mal vorstellen, Deutschland müßte durch die Semis. Dann wäre das Gejammere groß…..

  7. ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber möchte nach Platz 24 für Deutschland das Auswahlverfahren erneut unter die Lupe nehmen. Die S!sters haben aber gut gesungen

    Das hat sich doch seit dem deutschen Vorentscheid angebanhnt, dass das nix wird. Michael war letztes Jahr auch im Mittelfeld der Buchmacher – bis zu den Proben, dann ging es steil bergauf. Ein gutes Staging hat man dieses Jahr eindeutig verpasst (und das deuten die Sisters auch im Interview auf eurovision.de an). Die gesangliche Leistung der beiden stand nie zur Debatte. Die war gestern Abend top! Aber auch Ann-Sophie, Jamie Lee, Levina haben gut gesungen. Und KEINER von denen hat im Televoting 0 Punkte kassiert. Das sollte zu denken geben 😉

    Und wie Peter die paar Punkte der Jurys gefeiert hat, als ob Deutschland direkt an die vordere Tabellenhälfte schnellt, war auch peinlich.

  8. @Benjamin
    Dein Angebot nehme ich gerne an. Die Vielschichtigkeit des Themas „deutscher Beitrag“ kann sehr pragmatisch betrachtet werden, und die verwendenden Stellschrauben sind offensichtlich. Wie kommen wir da zusammen?

  9. Für die Mädels tut es mir natürlich leid, aber andererseits bin ich froh, dass das korrupte Vorentscheidsverfahren bestraft wurde.

    • Das ist das einzig positive dass wir von diesem Abend in Tel Aviv mitnehmen können: das korrupte Auswahlverfahren wurde abgestraft

  10. Ich dachte, er würde seinen Rücktritt einreichen. Dasselbe Blabla wie jedes Mal nach einem schlechten Ergebnis. Seine Aussage zum 1:1 gleichen Auswahlverfahren ist wissentlich gelogen und das weiß auch jeder! Ich muss mich echt beherrschen, aber dieser Mann ist einfach unmöglich. (das ist meine Meinung)

    Die Frage ist doch, ob die Sisters nächstes Jahr nochmal ihren Song singen dürfen, so wie Michael? In Deutschland wäre das unwahrscheinlich, in Island oder so dagegen stünde man auch weiterhin hinter seinen Interpreten, egal wie schlecht sie abgeschnitten haben.

  11. Es gibt nur eine einzige Lösung. Der dauerhafte Wechsel zu einem anderen Sender. Von mir aus auf Pro7. Das verstaubt ARD-Publikum hat einen verstaubten Geschmack.

    • Pro7 ist aber nicht Mitglied der EBU, das sind in Deutschland nur ARD und ZDF – eben die öffentlich-rechtlichen Sender. Pro7 (oder einen anderen Sender) könnte man höchstens dazuholen, wie damals bei Lena/Roman Lob, aber ohne ARD oder ZDF geht es nicht.

    • Nicht das Publikum ist das Problem, sondern die Vorauswahl des NDR Teams! Beim Vorentscheid konnte das Publikum doch nur entscheiden mit welcher von sieben seichten Pop-Nümmerchen Deutschland einen der hinteren Plätze belegen soll.

      • Ich persönlich finde, dass es in den letzten Jahren genug Innovatives zur Auswahl gab. Z. b. Laing oder Ben Ivory oder von mir aus auch Lilly among clouds. Und es gewann immer ein altbackener Titel, gewählt von altbackenen Zuschauern. Stimmt doch. Und nur als Pro7 anbord kam, wurde konstant ein moderner Titel ausgewählt, die alle in den top 10 landeten. Also ist meine Schlussfolgerung, dass der ARD-Zuschauer keine Ahnung hat, was ein modernes Europa hören will. Sind wir doch mal ehrlich ARD ist überwiegend ein 60+ Sender, mit Zuschauern, die gerne zu einem Lied schunkeln.

      • Ben Ivory war live aber leider ne absolute Nullnummer. Die Studioversion war klasse, aber die hätte ja nix gebracht, wenn er live keinen Ton trifft.

    • Dieses Jahr war er in seinen Kommentar verhältnismäßig gemäßigt, der hat eigentlich die ganze Zeit gesagt, dass es nicht nach vorne gehen kann. Er hätte den Sisters zumindest ein paar Televotingpunkte gewünscht. Aber sonst wird der von Jahr zu Jahr schlimmer.

      • Mir ist außerdem aufgefallen, dass er sich dieses Jahr ungewöhnlich oft verhaspelt hat. Australien und Austria verwechselt war nur einer der Punkte.

      • In dem Interview hat er sich ja sehr negativ über Terry Wogan geäußert, dabei nähert er sich dem immer mehr an. Was der teilweise gesagt hat, war nicht mehr witzig.

  12. Das ist halt alles nix halbes und nix Ganzes. Wenn man unbedingt einen Song einkaufen will, dann soll man halt genug Asche in die Hand nehmen und direkt bei den schwedischen, aserbaidschanischen, bulgarischen Wunderkomponisten anfrage. Dieses kalkulierte Zeug trifft zwar selten meinen Geschmack, aber Top 10 scheint ja damit meistens zu klappen.

    Oder man zieht es halt durch, dass man nur eigen getextete Werke wie Duncan oder Michael Schulte reinnimmt, einen authentischen Künstler etc.

    Jetzt würde ich auch gerne noch mal auf das ESC-Panel zurückkommen, das hier ja so viele kritisiert haben, obwohl die genau ein schwaches Televoting-Ergebnis vorhergesagt haben. Ich habe keine Ahnung, wer da im Vorentscheid abstimmt, aber wenn ich mir ansehe, wie die deutschen Zuschauer gestern Abend wieder abgestimmt haben und damit wieder mal nah am Endergebnis lagen muss man einfach da mal ansetzen. Vielleicht doch intern auswählen, und nur das Panel + internationale Jury heranziehen.

  13. Warum wird der Vorentscheid infrage gestellt?
    Letztlich wurde doch das entscheidende Merkmal, die Polarität in der Auswahl (nicht viele finden es nett sondern wenige toll) zu untergraben. Das ist für mich der Knackpunkt.
    Die Sisters wurden halt zum Abnicken vorgelegt aber da konnten ja keine Polaritatskriterien gelten, sondern nur ob es ganz nett ist.
    Ganz nett, das übliche problem.

    • Das Verfahren ist nicht Wurscht, wenn es manipuliert wird und genau das ist geschehen. Damit wurden die echten Talente um ihren Sieg betrogen. Ob Aly, Makeda oder Lily – jede von ihnen hätte uns besser vertreten. Künftig wird wohl kaum noch ein ernstzunehmender Künstler sich in die Hände des korrupten NDR begeben um dich dann so abzocken zu lassen. Warum fragt Ihr bei esc-kompakt nicht mal bei den sechs Kandidaten nach, wie sie das Auswahlverfahren fanden? Das würde mich mal sehr interessieren

  14. Sorry, aber es war von Anfang an klar, als die Wildcard wieder eingeführt worden ist, dass man das gute System vom letzten Jahr wieder vernichten wird. So wird es auch kommen.

    Klar man hat das System 1 zu 1 übernommen…. von wegen, die Wildcard gab es letztes Jahr nicht und ich bin mir sicher, dass einer der anderen Teilnehmer, ob Makeda, Lily oder Aly DEUTLICH besser abgeschnitten hätten, wodurch das System vom letzten Jahr auch wieder funktioniert hätte, ABER NICHT mit der Wildcard…. wann verstehen die das vom NDR endlich mal?

    Eine Wildcard macht immer alles kaputt und kann am Ende nicht gut gehen. Und wenn man denkt „Sister“ sei der ESC Übersong, der eine Wildcard wert wäre, dann hat man den ESC absolut nicht verstanden.

    Ich finde es sehr schade, dass man nach einem schlechteren Abschneiden das System wieder in Frage stellt.

    Es gibt mögliche Schritte die man tun sollte, unter anderem definitiv KEINE Wildcard mehr! Des Weiteren sollte man richtige Backings beim VE nutzen, das klingt 100 mal besser, als wenn die Backings vom Band kommen, außer man macht es richtig, wie die Schweden. Ansonsten sollte man sich auch mal überlegen, ob die Performance der Sisters so wie man sie in Tel Aviv vollzogen hat, ausreichend war, ich sage definitiv nein. Das war ja nicht mal eine Performance, so was hätte man vor 20 Jahren beim ESC gemacht, aber nicht 2019!

    Zudem waren meiner Meinung nach die beiden vieles, aber weder authentisch noch glaubwürdig… zudem passte die Message zu dem Song zu den beiden überhaupt nicht.

    • „Das war ja nicht mal eine Performance, so was hätte man vor 20 Jahren beim ESC gemacht, aber nicht 2019!“

      Das spricht für den ESC von vor 20 Jahren (oder besser noch früher). Ich meine damit nicht die Qualität der Songs (die war 2019 wirklich gut), sondern so Dinge wie Pyrotechnik, Lasershows, Backdropspielereien etc.

  15. Ich habe schon ein paar mal Mails an den NDR geschrieben wie man den vorentscheid nutzen kann um ein anständige Lied eine gute Performance und Punkte zu erreichen.
    Aber Antworten kann der NDR nicht . Sollen sie in ihrer Seifenblase verrotten !

  16. Jetzt würde die vor ca. 1 Woche von jemanden hier geschriebene,nun wieder wirklich zutreffende „Analyse „ in 4 Punkten von Herrn Urban passen.
    (Vor dem Auftritt, während und danach ) .
    Ich habe damals so geschmunzelt und würde sie gerne noch mal lesen. Wer war der geniale Schreiber und in welcher Sister Artikel steht sie ?
    Danke .
    Gehts Euch auch so? Vor Tel Aviv sind 4 Freunde von mir nacheinander von der Reise zurück getreten. Seid 8 Stunden sind wir für nächstes Jahr schon 9 die fahren wollen …🤔 komisch

  17. Rein von dem angebotenen Songs dieses Jahr im VE Lily, Makeda oder Aly waren alle Top. Aber man hat beim VE alles auf die Sisters gezielt ausgelegt, das sollte man auch überlegen.

    Das ESC Panel hat doch eindeutig gezeigt, was beim ESC funktionieren kann und was nicht. Die int. Jury sollte nur aus internationalen Leuten bestehen und keine deutschen Personen enthalten, oder wieso heißt die Jury international? Meiner Meinung nach, darf diese Jury aber auch gerne wegbleiben, denn die hat ja dieses Jahr eh relativ wenig gebracht.

    Das Voting sollte wie folgt aussehen:

    75% ESC Panel, gerne auch mehr als 100 Fans

    25% Zuschauer

    Weiterhin sollte man sich auf sehr gute und geeignete ESC Songs konzentrieren. Songs die kein Einheitsbrei sind, Songs die im Kopf bleiben und gut auf die Bühne gebracht werden. Songs die zum voten animieren. Es gibt in Deutschland einige gute und geeignete Künstler, aber das wichtigste sind sehr gute Songs.

    Ich möchte sehr gerne immer noch Laing beim ESC haben. Danke

    • Ich höre schon den Aufschrei, wenn man das Publikum derart entmachtet. 😀 Ich glaube zwar auch, dass das Eurovision-Panel ein besseres Händchen hat, aber der Zuschauer möchte schon bitte selbst bestimmen. Entweder mindestens 50 % oder tatsächlich 0 % – alles andere finde ich schwer vermittelbar.

      Und die Sache mit „man sollte sich auf sehr gute Songs konzentrieren“ ist natürlich völlig richtig, Konsenzware bringt uns nicht weiter. Allerdings werden ja beim aktuellen System erst einmal nur Künster ausgewählt – und dann muss man darauf hoffen, dass sie entweder im SWC spontan einen Hit schreiben, oder dass sie schon etwas wirklich Gutes vorliegen haben, das sie dann im VE präsentieren. Das ist nicht planbar, weswegen dieses System extrem glücksabhängig ist.

    • Wie die Belarus-Punkte kalkuliert wurden ist ja auch ein Mysterium; jeder weiss, dass das normalerweise 12 – RUs, 10 AZE gewesen wären, stattdessen gab’s 12 für ISR und 8 für uns wohl auch, um eine mögliche 0-Punkte-Blamage zu vermeiden.

      • Die 8 Punkte für Deutschland könnte ich mir aus einer Länder-Vergleichsgruppe 2018 evtl. herleiten, weil Polen im Jahr davor an Schulte 10 Punkte gab, Bulgarien 6, Russland 4, etc. Und da Israel im letzten Jahr gewonnen und fleissig Punkte gesammelt hat, könnte das vielleicht auch passen. Nur Logik, ohne valide Daten …

      • Es schien mir so, als ob man hier den Ländern Punkte zuschanzen wollte, wo man davon ausging, dass die kaum/keine Punkte erhalten würden. Insgesamt war das ganze typisch Belarus beim ESC.

  18. Es ist simpel: „Sister“ war kein „schlechter“ Song (Komposition und Vocals sind gut), nein, er war einfach zu langweilig, um dafür anzurufen. Michael hat die Menschen berührt, so wie Duncan. Und wenn man halt einen mittelmäßigen Song hat, muss man ein tolles Staging machen, es ist ja eine Fernsehshow. Das wurde auch verfehlt.
    Das Einzige, was Herr Schreiber all die Jahre nicht versteht, ist meiner Ansicht nach, dass alle Auftritte (mit Ausnahme von Michael) so langweilig sind wie ein Glas Leitungswasser…

  19. Pasi2805 glaubst du ernsthaft das Arly mekeda oder Lilly mehr gerockt hätten beim ESC ? Ich glaube nicht das ganze Problem liegt an der song Auswahl und da haben die deutschen bisher fast immer ins Klo gegriffen . Schulte letztes Jahr hatte nen Song der berührte weil er seine scherz verarbeite so wie auch Dieses Jahr Duncan.
    Was bringt ein ach so toller Vorentscheid wenn den Song nicht stimmt und das Staging miserabel ist.

  20. Nie mehr speziell zusammengestellte Acts für Deutschland !

    Auch keine „eingekauften“ Songs mehr. Bitte nur noch Künstler mit eigenem Material, es gäbe so viel Möglichkeiten und der NDR macht nichts daraus. Es ist zum Heulen !

  21. „sie haben 1a gesungen“
    „sehr sympathisch […] sehr glaubwürdig“
    „müssen wir uns schlicht und einfach anschauen“

    Mal wieder nur die üblichen Phrasen. Langsam wirds langweilig, Herr Schreiber.

  22. Blablabla jedes Jahr (2018 ausgenommen). Fehlt nur noch die Schuldzuweisung, war es diesmal auch Angela Merkel ? Der Typ ist eine Schande. Sorry, daß ich jetzt ausfallend werde….

  23. Herzlichen Glückwunsch an die Niederlande. Ich würde sagen, verdient gewonnen. Und auch unseren beiden Mädels gratuliere ich zu einem tolle Auftritt. Sie haben super gesungen und auch die Performance hat mir sehr gefallen, da gibt es auch nichts zu beanstande. Die beiden können am wenigsten dafür. Das will ich hier mal ganz klar festhalten!!!

    So, nun muss der NDR die Scherben zusammenfegen ohne sich daran zu schneiden. Es hinkt in Deutschland mit dem ESC, das ist eine unwiderrufliche Tatsache. Wie kann man dem entgegensteuern oder auch was ändern?

    Erstens: Der ESC ist in Deutschland wieder eine Lachnummer. Nur wenige nehmen diesen Wettbewerb noch ernst. Es muss erst einmal wieder dafür gesorgt werden, dass der ESC wieder interessant gemacht wird. Dieser Wettbewerb muss wieder mehr promotet werden in diesem Land. Bei jeder billigen Sportveranstaltung klappt das, nur beim ESC nicht.

    Zweitens: Wir haben soviel Potential im Land. Gute Komponisten, gute Sänger und Sängerinnen. Die müssen nicht bekannt sein, das ist keine Garantie für einen guten Patz. Das man für den ESC extra Songs schreiben muss, sollte auch jedem klar sein, den das was an Musik aller Max Giesinger z.B. unterwegs ist, ist international nicht kompatibel. Das wird im Ausland nicht funktionieren. Das heißt, grundsätzlich ist der im letzten Jahr eingebogene Weg gar nicht so verkehrt. Der NDR sollte aber mehr daraus machen. Ein nationales Musikfestival z.B. Warum nicht auch mehrere Shows mit wesentlich mehr Auswahl an Liedern Das würde auch dafür sorgen, den ESC wieder interessant für alle zu machen.

    Drittens: Ich finde, das die beiden Mädels kaum oder fast gar nicht promotet wurden im Inland. Wie bitte schön soll das denn im Ausland funktionieren, wenn es nicht mal national funktioniert. Wo lief der Beitrag denn mal im Radio? Warum hat man die Mädels kaum in andren TV Shows gesehen?

    Viertens: Ein wenig oder vielleicht sogar eine sehr große Schuld, gebe ich auch den ESC Fans und Nichtfans. Warum ist es in Deutschland nicht möglich, hinter dem eigenen Beitrag zu stehen. Egal ob man ihn nun gut findet oder nicht. Wir stehen doch auch hinter unserer Nationalmannschaft, wenn es zur WM geht, auch wenn sie gerade nicht so gut in Form ist. Das ist ein Phänomen, was es eigentlich nur in Deutschland gibt. Wenn der Song nicht so gut ist, wird er von vornherein niedergemacht. Glaubt ihr denn, dass das Ausland das nicht mitbekommt? Warum soll der (wie ich immer schön sage) der Bauer aus Südostandalusien für unseren Beitrag anrufen, wenn er schon im eigenen Land niedergemacht wird? Ich habe gestern ein schönes Bild gesehen. Auf Verkehrsschildern in Tel Aviv, die die Anzahl freier Parkplätze vor Parkplätzen anzeigen, standen keine Zahlen, sondern „Good Luck Kobi“. Warum geht das hier nicht?

    So, dass sind nur einige Gedankengänge, die ich ein paar Stunden nach dem Finale habe. Da kommt bestimmt noch mehr, aber da muss ich auch erst mal drüber schlafen.

      • Auch der hat Facebook & Co. Schon kotzt es mich wieder an wie Sie diese Frage stellen. Genau das meine ich nämlich!!!

    • Na ja, es gibt nicht nur die typischen ESC-Kompositionen und Max Giesinger und Co. sondern genügend Acts, die musikalisch auffallen würden. Man muß sich nur mal trauen, das Thema ist ja nicht neu…..

    • @Thorsten Deutschland selbst hat doch nie an die sisters geglaubt. Mit Manipulation hat Thomas Schreiber & sein Team das Duo zum Sieg gebracht. Darüber ist hinreichend berichtet worden, ich will hier niemanden Das Verfahren in Frage stellen wenn man es durch Korruption selbst ausgehebelt hat macht keinen Sinn. Aly, Lily und auch Makeda hätten Deutschland weitaus besser vertreten. Jede für sich hatte ein authentisches Lied, das sie selbst geschrieben hatten, das passte, es war stimmig. Also: Schreiber sollte endlich abtreten und mit ihm auch der Rest der Clique alter weißer Männer (Peter Urban)

      • Mag sein, aber es war doch im vergangenen Jahr auch so. Michael Schulte wurde zerrissen ohne Ende. Es ist nicht möglich, das man in Deutschland ohne wenn und aber hinter dem eigenen Beitrag steht. Das ist nur in Deutschland so und da ist es völlig egal, wie er entstanden ist und ob man ihn nun mag oder nicht. Fassen wir uns mal alle an die eigene Nase und denken darüber nach. Es macht in Deutschland fast keinen Spaß mehr ESC Fan zu sein und das liegt nicht am NDR sondern an den Miesmachern und Meckerern, die jedes Jahr aufs Neue die selben Leute sind. Schade, sehr schade!! Wahrscheinlich krieg ich es gleich von allen Seiten, aber Kritik kann von vielen Möchtegernexperten nicht verkraftet werden.

    • Grundsätzlich stimme ich Deinen Ausführungen zu. Allerdings ist dies ja ein Musikwettbewerb und da sollte es erst einmal um den Song gehen, und erst hinterher um das Land, finde ich. Man kann die Leute schliesslich nicht dazu zwingen, einen Song zu mögen. Aber es wurde schon arg schmutzige Wäsche gewaschen, im Vorfeld. Da stimme ich zu. Finde einfach, manche Ausführungen hatten nichts mehr mit konstruktiver Kritik zu tun. Und ich glaube auch, das wird schon im Ausland wahrgenommen.

      • Genau das meine ich. Natürlich muss man einen Song nicht mögen, ich mag den FC Bayern München auch nicht, aber ich respektiere ihre Meisterschaft und freue mich für sie. Ich fand Sisters auch nicht prickelnd, sage aber auch, dass der Song nicht schlecht war bzw. ist. Aber man kann doch dann trotzdem hinter dem Song und vor allem hinter den Mädels stehen, anstatt alles niederzumachen. Das ist Kinderkacke ( Entschuldigung für meine Ausdrucksweise), aber genau das trifft es.

  24. @Cedric in dem Artikel steht
    die Radiostationen verschwiegen den Song vor allem Ö3 der ihn eigentlich promoten soll
    sehr geringes Budget der orf wollte nicht zahlen
    billige Bühnenshow und outfit
    Ö3 spielte den Song lächerliche16 mal und das in der Nacht usw.

  25. Ich finde der Schreiber kann ja gerne Unterhaltungschef vom NDR bleiben, aber weil das gerade ja eine große Aufgabe mit viel Arbeit ist, sollte man jemanden einstellen, der nur für den ESC und den Vorentscheid verantwortlich ist. Um Herrn Schreiber von dieser Aufgabe zu befreien, so dass er sich den anderen Aufgaben, die sein Amt mit sich bringt konzentrieren kann. Dieser Person muss die totale Entscheidungsfreiheit über die Ausrichtung und den Weg übertragen werden. Es sollte eine Person sein, die die volle Leidenschaft für den ESC mitbringt und sich mit aktueller Musik gut auskennt.

    Ich finde das Konzept das die ARD seit 2018 grundsätzlich nicht schlecht, aber leider mangelt es an der Umsetzung. Zunächst sollte es abgeschafft werden, das die VE zur Resterampe der Castingsshows verkommt. Natürlich ist es nicht verboten das ehemalige Castingshowteilnehmer an einer VE teilnehmen, aber sie sollte halt nicht nur aus diesen bestehen. Deutschland hat eine so derart vielfältige Musiklandschaft. Ich finde ein Vorentscheid sollte diese Vielfalt so gut wie möglich darstellen. Daher sollte es keine Grenzen an Musikrichtungen geben, vollkommen unabhängig davon ob das dann international erfolgreich wäre. Auch Songs in Landessprache sollten endlich wieder mehr im Focus stehen. Italien schickt seit 2011 nur Songs in italienisch, nur einmal war man zweisprachig, und ist damit sehr, sehr erfolgreich. Ich finde man sollte genau definieren, welche Musikgenres man in der VE haben will. Am besten man nimmt die erfolgreichsten Genres in Deutschland. Das sind Schlager, Pop, Rock und Hip Hop. Aus diesen 4 Genres werden jeweils gerne wieder von einem Panel jeweils 5 Songs herausgepickt. Die gehen dann in das Songcamp, eine Jury kann dann jeweils 2 Acts aus jedem Bereich wählen. Man hat dann eine Auswahl von 10 Acts. Die VE wird entschieden durch Jury und Televoting, das elende Fanpanel kann weg.

      • @Meckie: Das Fanpanel hat so manchen sogenannten ESC-Fan in Deutschland größenwahnsinnig werden lassen und anscheinend hat man geglaubt das die Meinung der Fanbubble ein Naturgesetz sei, denen alle gefälligst zu folgen haben. Das haben die Fernsehzuschauer aber nicht getan. Die Folge war eine unbeschreibliche Hetz und Schmutzkampagne gegen die Sisters seit der VE im Internet. Das ist in der heutigen Zeit, wo praktisch jeder im Netz nachschauen kann, natürlich tödlich. An dem 0-Punkte-Ergebnis im Televoting sind weder der NDR noch die Sisters schuldig, sondern diese elende Hetzkampagne der Fantucken seit Monaten. Jetzt habt ihr euren willen und könnt jetzt weiter Klugscheißer spielen. Super. Nur das ihr damit dem ESC in Deutschland geschadet habt.

    • Eine VE kann noch so vielfältig sein, (hatten wir ja auch schon in vergangenen Jahren), wenn der deutsche ARD-Zuschauer sich zielsicher für die langweiligste Nummer entscheidet, bringt die sogenannte Vielfalt auch nichts mehr. Es sei denn, jeder gebotene Song ist ein regelrechter Überflieger, so dass jeder Song der internationalen Konkurrenz gewachsen ist. Kommt aber praktisch nie vor.

      • @Gaby: Habe sowas exakt jedes Jahr hier bzw. im PB vertreten. Würde das unterschreiben, nur diesmal trifft es eben auf ALLE Betelligten gleichermaßen zu. Man kann es nicht nur auf’s Panel, int. Jury oder nur die Televoter reduzieren (die hatten ja immerhin den ausgereiftesten Song auf dem 2. Rang). Vor allem entschied das Publikum anhand der Performance/dem Ersteindruck am Abend, während das Panel ja eher nach eigenen Präferenzen votete, seiner Aufgabe kaum nachkam.

        2014 hätten wir ja bei einmaliger Abstimmung den Santiano-Fiddler bekommen (1. Voting gewonnen), hätte denen neutral gesehen mindestens im ESC-Televoting was zugetraut. Also stand dem der Modus entgegen. Dann hat man den modifiziert und Kümmerts Rückzug war nicht die Schuld des Publikum oder des Modus. Wäre der beim VE gar nicht angetreten und man hätte Laing vs. Ann Sophie im Superfinale gehabt – who knows? Dass man die Vita von Kümmert nicht vorher beim Sender beachtet hat, kreide ich denen (Schreiber) allerdings an. Erfolgversprechendere Alternative zu Jamie-Lee 2016 sehe ich bis heute keine. Will damit nur sagen: Auch wenn ich deinem Punkt ja zustimme, weil bei DIESER Art Vorentscheide immer ein bestimmtes geschmackskonservatives Publikum mitvotet … ist nach der Vielzahl der Stolpersteine leider nicht mehr so simpel, es auf diese Formel runterzubrechen.

      • @Benjamin Hertlein: Nein, ich werde mich nicht einkriegen. Seit der VE wurde im Internet eine wahre Hexenjagd auf die Sisters veranstaltet, sei es hier, auf Youtube oder auf sonstigen ESC-Plattformen. Der Holländer hatte auch keine Performance mit Bühnenaction und wurde abgefeiert. Der war nicht viel besser als Sisters. Garniert wurde die Hetze durch die sogenannten Fanbubble noch mit Lügen und albernen Verschwörungstheorien. Natürlich hat das in der heutigen Internetzeit einen Einfluss auf das Televoting. Denn viele potentielle Televoter über ganz Europa haben ja schließlich auch Internet. Also gibt die Schuld an dem 0 Punkte-Ergebnis nicht dem NDR, sondern den ganzen Hatern und Niedermachern die das seit Monaten veranstaltet haben. Jetzt sich hier als Klugscheißer aufzuspielen und dann noch so tun, als würde man wollen, das es vielleicht nächstes Jahr besser wird. Ist doch ziemlich dreist. In Wahrheit wollen doch die meisten nicht das Deutschland beim ESC gut abscheidet, weil es ihnen egal ist. Nicht umsonst versucht man jedes Jahr den deutschen ESC-Beitrag durch Hetze zu sabotieren, nur das es in diesem Jahr mal wieder geklappt hat.

      • Genau, so war es. „Sister“ wäre eigentlich auf der 2 gelandet, aber wegen dem bösen Internet war es dann eben der drittletzte Platz. So kann man es sich einfach machen. Wer verbreitet denn hier Verschwörungstheorien?

  26. Ich glaube, man kommt nicht drum herum, sich das Televoting genauer anzuschauen. Wie soll man sich das vorstellen, dass der deutsche Zuschauer einen Song toll findet, der international nicht einen einzigen Punkt holt?? Haben wir einen anderen Musikgeschmack als der Rest der Welt? Quatsch!

    Bei der internationalen Endauscheidung läuft es ganz einfach. 200 MIo Leute schauen und hören zu, einige finden einen Song spontan gelungen und rufen an. So muss es sein und so soll es sein. Und national?? In Zeiten von Facebook, instagram und co fährt jeder Kandidat seine Truppen – Follower – im Vorfeld auf, die mobilisiert werden müssen. Das ist ja fast wie Wahlkampf. Dann kommt noch Frau Lena dazu und schreibt in der Vorauswahl noch während des votings Filmchen (schaut mal im Netz nach) an ihre 3 Mio followers, in denen sich sich für ihre Schützlinge sisters massiv einsetzt, Revolverheld mach deutlich, wo seine Präferenzen liegen et voila: sisters konnten damit die meisten follower aktivieren. Bei solchen potenten Fürsprechern hat kein anderer Teilnehmer in diesem Televoting eine Chance. Die Möglichkeit, bis zu 20 Mal abzustimmen, potentiert das noch. Und dann international?? Pustekuchen mit Frau Lena und Herrn Strate, die kennt in Russland, Griechenland etc… keiner. Da geht es wirklich nur um Hören, Sehen und Anrufen. Der NDR hätte gewarnt sein sollen, als sisters bei der nach Zufallsprinzip ausgewählten ESC-Fangruppe gar nicht gut ankamen. Diese ist nämlich am ehesten dem internationalen televoting vergleichbar.

    • @Matthias genau und die haben ihre 12 Punkte an Aly Ryan gegeben, eine deutsche Sängerin die es immerhin sogar im heiß umkämpften Los Angeles zu einigen Ansehen gebracht hat. Ihre Fans – immerhin rund 400 000 Instagram Follower scheinen aber eher international zu sein, was es für Sie schwierig machte, zu mobilisieren. Aly Ryan hat, schaut männlich z.B. Wiwiblogs an, Grosse Sympathien beim ESC Publikum – vielleicht sollte man darauf vertrauen denn die wählen ja auch. Aly hat das, was das ESC Publikum liebt: Glamour, Show und einen sehr eingängigen Song mit Wear your Love.

  27. Tja, was sollten die Verantwortlichen für einen deutschen ESC-Beitrag nun tun?

    Sich jetzt schon mit fähigen Komponisten zusammensetzen, die mehr als nur ein oder zwei Hits geschrieben haben. Damit sind Radio-/Chartshits gemeint, nicht die Nische ESC. Ideen kommen oft nicht von heute auf Morgen, das braucht mitunter etwas Zeit.

    Schaden kann es auch nicht in diversen Pools nachzuschauen mit Liedern, die schon geschrieben sind, die noch keinen Adressaten haben. Da kann sich durchaus Tolles befinden, man muss halt Zeit und Mühe investieren, Gutes rauszufiltern.

    Es braucht gute Produzenten, die es verstehen, durch die Songs Emotionen beim Hörer zu wecken. Das kann Gefühlvolles sein, aber auch pure Lebensfreude, was auch immer. Nicht so verkopft denken, ein Lied muss nicht immer eine super Botschaft haben, Spaß und zum 1830482sten Mal Liebe sind auch Themen für einen ESC-Beitrag.

    Toll wären natürlich Künstler/Bands, die ihre Lieder selbst schreiben, die sie daher besser verkörpern können als „Auftragssänger“. Das müssen keine Etablierten sein (die man in Deutschland eh so gut wie nicht für den ESC gewinnen kann), im Bereich der Insidertipps gäbe es sicher Auswahl.

    Man muss halt schon recht schnell damit anfangen, da man sicher viele Klinken putzen muss, viele Körbe bekommt, was frustrieren kann. Aber dieser Arbeit muss man sich halt stellen, wenn man am Ende einen Erfolg einfahren möchte.

  28. Das Schlimmste an der neuerlichen (und absolut vorhersehbaren) Voting-Katatrophe für Deutschland ist, das dieser Typ sich dann doch tatsächlich hinstellt und kackendreist lügt.

    Das System vom letztem Jahr wurde eben nicht 1:1 umgesetzt.

    Ich kann den Typen echt nicht mehr sehen.

    • Sehr smarte Einschätzung von Thomas Mohr – man hört ein bisschen den Ärger über das unfähige Schreiber Team heraus

  29. Ihr werdet mich schimpfen!
    Herr Schreiber stand neben mir auf dem Flughafen, wir haben kurz geredet und ich habe natürlich nicht gesagt „du musst weg“ .Er wirkte geknickt oder eben sehr nachdenklich (?)und ich wollte heute auch kein Öl mehr ins Feuer gießen.
    Ich hatte schon den Eindruck das sich was ändern wird. Konkreten Antworten wich er aus .

    • Ich nehme ihm auch ab, dass ihm der Song Contest wirklich was bedeutet und er gerne gute Ergebnisse abliefern würde, sonst gäbe es dieses aufwändige Auswahlverfahren gar nicht und es würde wie im UK und in Spanien einfach Dienst nach Vorschrift gemacht. Nur leider scheint er einfach nicht den richtigen Riecher zu haben und tritt in Zukunft was den Auswahlprozess angeht jetzt vielleicht wirklich etwas kürzer.

      • Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben zu erledigen…. 😉

    • Hast du wenigstens ne direkte E-Mail-Adresse oder Nummer von ihm geholt, damit du in ein paar Tagen mal ein paar Vorschläge unterbreiten kannst, wie man erfolgreicher sein könnte? Wir wollen doch alle nur helfen und manchmal sind die unangenehmsten Schritte die besten (z.B. das er etwas kürzer treten sollte und nur beratend agiert)

      • … ich habe irgendwie das Gefühl gehabt , das ich das nicht (mehr) brauche …
        Ich würde mal sagen , vernünftige Vorschläge sammeln , Benni will ja hier auch eine Rubrik aufmachen , und sehen was vom NDR kommt.
        Eine E-Mail sollte das wenigste Problem sein.

  30. Was will man denn jetzt noch großartig ändern? Das Prozedere für 2020 ist doch bereits angelaufen, also geht’s weiter im Takt der Zauberalgorithmen, garniert mit Campfrickelei. Bisschen hier korrigieren, bisschen da verschlimmbessern, das Konzept bleibt. Die Frage ist eher, wie ein Angebot noch aussehen soll, damit die es mal nicht links liegenlassen…

  31. Gutes Ergebnis=Vorentscheid bleibt, schlechtes Ergebnis=neues Konzept, wer so einfach denkt, reflektiert zu oberflächlich. Inzwischen wurde doch jedes Konzept in diesem Land an die Wand gefahren. Bleibt doch bitte dabei und stellt ein paar Schrauben um.
    1. Panel behalten zur Vorauswahl, internationale Jury darf bleiben, muss aber nicht. Es hat sich bewährt, das Panel an der Vorauswahl zu beteiligen, ich fand 3 der 7 Titel dieses Jahr immerhin ESC-kompatibel, leider wurde es keiner der drei.
    2. Der Vorentscheid muss professioneller werden, das heißt den Künstler statt irgendwelchen PowerPoint-Präsentationen professionelle Inszenierungen ermöglichen mit Tänzern, Lichteffekten und was alles dazugehört. Das ganze auf zwei Halbfinale und ein Finale verteilen.
    Das bedeutet 3. mehr Teilnehmer der Öffentlichkeit vorstellen. Ich denke dabei an 10 Kandidaten pro Halbfinale, von denen 4-5 ins Finale kommen, von den 4-5 sind jeweils zwei Televoting- und zwei Panel-Erst- und Zweitplatzierte und-wenn die internationale Jury bleibt- deren Sieger auch noch dazu, das verhindert den größtmöglichen gemeinsamen Nenner zu wählen. Die Halbfinale an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eine Woche vor dem Finale veranstalten, das schafft Aufmerksamkeit in den Medien für das Finale ergo Quote und Anruferzahlen sind höher. Die billige ARD-Werbung ab einen Tag vor Finale ist die schlechteste Werbung überhaupt und 90% der Deutschen erfahren frühestens einen Tag später, dass ein Vertreter gewählt wurde.
    4. Keine Titel nachnominieren, was ab Vorlage bei dem Panel nicht fertig ist, bleibt draußen. Wenn man weiß das hat einen Sonderstatus bewertet man sicher anders, aber das müssen die Psychologen unter uns wissen.
    5. Alle 20 Kandidaten im SWC für eine Woche (oder zumindest mehrere Tage) an Songs schreiben lassen, oder sie ihre eigenen mitbringen lassen. Nur nicht diese gottverdammten Nachzügler reinlassen! Das zerstört alles.
    6. Das ist jetzt nicht so wichtig, aber wenn jemand bei einem der abstimmenden Fraktionen haushoher Favorit ist oder es ganz knapp zwischen zweien ist, dann sollte das honoriert werden in dem man nicht billig auf das 12-Punkte-System umrechnet, sondern z.B. das Gesamtvolumen der Panelpunkte als Grundlage nimmt (bei 100 Panelisten, die 10 Kandidaten bewerten also 5800 Punkte) und den Anteil der Publikumsstimmen auf diese umrechenen (ich denke wir kennen alle das Mellosystem). Das macht das ganze spannender und ist gerechter als wenn man mit einem Punkt Vorsprung gewinnt und draus zwei Punkte in einer viel kleineren Wertung wird (182:181=12:10-what???)
    Ich weiß nicht warum sich der NDR nicht mehr traut. das neue Konzept war schon ein Wagnis, was im ersten Jahr Erfolgsfrüchte getragen hat, jetzt nochmal einen Schritt weitergehen. Bitte lieber Herr Schreiber, denken Sie nicht direkt von Grund auf neu. Und wenn es bei Ihnen zeitlich nicht mehr reinpasst den ESC im Nebenbei zu organisieren geben Sie das vollständig an ihren HoD ab oder schaffen sie eine Halbtagsstelle nur für ESC- Angelegenheiten. Sie können ja gerne noch als Berater zur Seite stehen, aber sind die Hauptverantwortung los. Ich glaube hier gibt es viele Leute, die sich gerne darum bemühen, mit Ihnen das Konzept weiterzuentwickeln, nehmen Sie diese Hilfe an und machen nicht alles hinter verschlossenen Türen bis dann ein Konzept steht.
    So, das reicht jetzt als Roman zur Vorentscheidung, liest eh keiner, grrrr.

    • @Sven sehr kluger Roman, schließe mich 100 Prozent an und füge noch hinzu: keine Manipulation und weg mit dem Schreiber Team (zu viele alte ahnungslose Männer)

  32. Ich persönlich fände ja auch mal einen jährlichen Wechsel zwischen Vorendscheid nach bekanntem Konzept und internen Nominierungen ganz spannend. Die Demokratie würde nicht vollständig verloren gehen (Große Wahlen sind ja auch nicht jährlich) und man könnte die Ergebnisse beim ESC gut vergleichen

    • Danke fürs Einstellen des Videos. Es fasst das ganze Elend in ESC-Deutschland gut zusammen.
      I’m tired of always losing.

    • @Marius Ehrmanntraut: Kannst du mir mal erklären was diese Scheiße soll? Soll das witzig sein? Ich kann da keinen Witz erkennen. Typisch für die heutigen asozialen Medien, das man immer noch draufschlagen muss, als ob die ganze Häme nach der VE nicht schon genug gewesen wäre. An alle Dauermeckerer: Wenn ihr es könnt, machts besser.

      • Ach, 10 Sekunden im Netz bringen noch viel mehr von solche Reaktionen. Es ist eine Art und Weise um die Enttäusschung oder Frust oder Ärger los zu werden. Kreativität hat nun einmal keine Grenzen 😉

  33. Gottseidank, dass das Ergebnis so schlecht war, sonst würde die Zahl der Blog-Kommentare ja um 75% sinken.

  34. Die Performance war schlecht bzw. nicht gut. Wer hat sich das denn bitte ausgedacht? NDR? Schreiber? Pellander? S!stars selbst? Und auch ihr Verhalten am Ende der Performance war eher zum Fremdschämen, aber egal denn sie sind ja noch jung und stehen am Anfang ihrer hoffentlich noch etwas länger andauernden Karriere. Zumindest die Blonde wird ja jetzt Schauspielerin im Ableger der ARD-Serie In aller Freundschaft. Also, im Vergleich zur Vorentscheidung wie Tag und Nacht. Die Drehscheibe hat wenigstens etwas Dynamik was gut zum Song gepasst hätte, reingebracht. Gleiches Problem wie 2017. Potential verschenkt!

    • Es wäre nett, wenn Du Deine Meinung nicht als Fakt hinstellen würdest. Ich fand die Performance beeindruckend und das Verhalten der beiden danach sehr sympathisch.

  35. Falls Herr Schreiber hier überhaupt noch mitlesen sollte: Ich glaube, im Prinz Blog wurde mal eine Grafik aus einer Präsentation eingeblendet, in der zu sehen war, wie die Juroren und das Panel die Lieder im Vorentscheid 2018 bewertet haben. Glaube es war irgendwas mit 7, X Punkte oder so. Da war zu sehen, dass Michael Schultes Lied im Vergleich insgesamt am besten abschnitt. Wird es so etwas auch für 2019 geben?

  36. Ich finde so schlecht ist die Bilanz nach 22 Jahren für den NDR doch gar nicht. Seit 1997 ist der NDR verantwortlich.

    Erfolgreich war man in den Jahren

    1998
    1999
    2000
    2001
    2004
    2010
    2011
    2012
    2018

    Erfolglos war man in den Jahren
    1997
    2002
    2003
    2005
    2006
    2007
    2008
    2009
    2013
    2014
    2015
    2016
    2017
    2019

    Insgesamt eine ungefähr ausgeglichene Bilanz an Erfolgen und Misserfolgen. Immerhin war ein Sieg dabei. Wenn man sich dagegen die Bilanz von UK, Spanien, und Frankreich ansieht, ist dagegen unsere Bilanz noch ganz in Ordnung. Allerdings vielleicht wäre es nach 22 Jahren an der Zeit das eine andere Sendeanstalt übernimmt, mit frischen Ideen. Nur wer soll das sein?

    • Und jetzt ziehen wir noch die Jahre ab, in denen federführend Herr Raab verantwortlich für den deutschen Beitrag gewesen ist, d.h. 1998, 2000, 2004, 2010, 2011 und 2012, und schon löst sich Deine vermeintlich positive Bilanz im Nichts auf. Nachzulesen auf jeder guten ESC-Seite im Internet :-).

      Die letzte Top Ten Platzierung, die der NDR zu verantworten hat, war Michelle im Jahr 2001 sowie natürlich Michael Schulte in 2018.

      Also, Erfolg sieht in meiner Wahrnehmung anders aus: 1999, 2001 und 2018 als einzige positive Beispiele zu nennen seit 1998, ist schon beeindruckend weltfremd. Du bist echt gut im Schönreden von nachweislichen Mißerfolgen. Wo kann ich Deine Scheuklappen kaufen?

      • Immer dieser Destruktivismus: Wir haben immerhin das zweitbeste Resultat der letzten 5 Jahre hinter Michael Schulte erreicht! 🙂

        Aber ernsthaft: Alles schön und gut mit dem Runterrechnen, doch auch die Entscheidung, einen Raab einzubinden oder den Vorentscheid für Max Mutzke per Wildcard zu öffnen, setzt ja eine gewisse Offenheit voraus (Ich weiss, du nennst es wahrscheinlich Verzweiflung, aber nehme es einfach mal hin). Und man darf auch nicht vergessen, dass viele VE-Modifikationen – ob sie nun funktioniert haben oder nicht – auf Fankritik hin vorgenommen wurden. Man war nicht halb so beratungsresitent, wie hier oft runtergebetet wird. Ich weiss, das ändert nichts am Score, aber so fair sollte man schon bei aller Kritik sein.

    • Wenn man von den erfolgreichen Jahren die Jahe abzieht bei dehnen Stefan Raab die Hände im Spiel hatte bleibt nicht mehr viel….

  37. Die Jahre mit Raab kann man nicht abziehen, weil die Idee dazu kam ja vom NDR. Ohne den Willen mit Raab und Pro Sieben zusammenzuarbeiten, wäre das auch nicht möglich gewesen. Ich finde vielleicht sollte sich der NDR mal wieder um eine Zusammenarbeit mit einem anderen Sender bemühen.

    • Ich ziehe die Jahre sehr wohl ab, denn da hat sich der NDR mit fremden Federn geschmückt. Es bleiben also lediglich 2001 und 2018. Welche Blamage….

      • Man kann es mit dem Abziehen auch übertreiben. 2010 bis 2012 verstehe ich ja noch als Kollaboration, aber in den anderen Jahren hat (ein) Raab(-Act) lediglich an einem Vorentscheid des NDR teilgenommen. Wobei es 2004 natürlich eine Zusammenarbeit mit VIVA gab.

        Außerdem hast du 1999 unterschlagen.

      • Was gerne vergessen wird, ist, dass 2012 auf dem Papier eigentlich Thomas D. federführend war und Raab mit dem ganzen Prozess offiziell nichts zu tun hatte. Außerdem sollte man den Anteil von Brainpool (die noch bis 2017 am VE beteiligt waren und dabei nichts mehr so richtig auf die Reihe bekommen haben) und Wolfgang Dalheimer im Speziellen in diesen Jahren nicht unterbewerten. Das ist alles keine 100%-Raab-Leistung gewesen, eine vom NDR aber genau so wenig.

  38. Jetzt auch schon Schönrederei der Hardcore-NDR-Fans…. Na wenigstens ist diesmal nicht Angela Merkel nicht an dem Debakel schuld. Herr Schreiber merkt anscheinend gar nicht, wie lächerlich er sich mit seinem Blabla macht. Wir sind ein Big-5-Land und dadurch hat man auch die Pflicht, sich richtig reinzuhängen.

    Die Mädels haben anscheinend gelassen reagiert, sehr schön. Die wußten wohl schon, daß es so ausgehen wird.

  39. Ich wäre dafür, ein Konzept wie 2013 bis 2016 wieder als VE zu etablieren. Allerdings ohne Wildcards und „eingekaufte“ Songs und zudem sollte der Schwerpunkt auf „Nicht-auf-Nummer-sicher-gehen“-Acts liegen.
    Nur zu !

    • Volle Zustimmung. Aber bitte keine zwei Songs pro Künstler wie 2014 und 2015. Mir persönlich wäre wichtig, dass Interpret und Song, anders als 2017 bis 2019, bereits als „feste Einheit“ in die VE gehen.

    • Ich nominiere Ilira (siehe Alle Farben/Fading), in der Schweiz geboren, aber in Deutschland aufwachsend. Eine junge talentierte Songwriterin mit kosovarischen Wurzeln mit Ecken und Kanten und sagenhafter Stimme ( 4 Oktaven). Hat auch Bezug zum ESC. Trat mit einer Band beim Schweizer Vorentscheid 2010 auf und landete auf Platz 3 (da war sie aber erst 15). Sowas wie Fading würde die Hütte abreißen….

      Und Aly Ryan würde ich auch nochmal gerne sehen….

  40. @Mariposa: Ich stimme dir zu, das man sich als Big 5-Land mächtig reinknien muss. Ich finde nicht, das sich der NDR nicht bemüht, jedenfalls wenn ich das mit Großbritanien vergleiche. Das Bemühen um einen guten Beitrag zu finden ist ja durchaus vorhanden, nur mit der Umsetzung des Konzeptes hakt es immer.

    Das der Platz 24 enttäuschend ist, ist glaube ich unstrittig. Nur die Schuldfrage stellt sich bei mir total anders, als bei allen anderen.

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