
Vor einem Monat gewann LELÉKA (Aufmacherbild) den ukrainischen ESC-Vorentscheid Vidbir 2026 mit dem Titel „Ridnym“. Nun hat der Sender Suspilne die Eurovisions-Version des Liedes veröffentlicht. Im Rahmen des Revamps wurde das Lied laut Pressemeldung durch einen noch volleren Klang des traditionellen Musikinstruments Bandura bereichert.
Wie immer zum Ende einer ESC-Vorentscheidsaison werden überarbeitete Versionen von bereits ausgewählten Beiträgen veröffentlicht, die sogenannten Revamps. Erst gestern kam die aktualisierte Version des montenegrinischen Songs heraus. Nun hat auch die Ukraine nachgelegt und ihrem Lied einen Revamp verpasst.
Bei der Überarbeitung des ukrainischen Songs „Ridnym“, der sich am 7. Februar beim nationalen Vorentscheid durchgesetzt hatte, hat man sich vor allem auf den Einsatz der ukrainischen Harfe Bandura fokussiert. Diese ist nun noch deutlicher und voller am Anfang des Liedes zu hören. Gespielt wird sie vom Musiker Yaroslav Dzhus.
LELÉKA sagt zu dieser Überarbeitung:
„Diese Eurovision-Version des Songs ‚Ridnym‘ ist für mich etwas Besonderes. Ich wollte seine Wurzeln und seinen Klang noch stärker betonen, deshalb ist am Anfang der reine Klang der Bandura stärker zu hören. Die Bandura ist ein sehr symbolträchtiges Instrument für die ukrainische Kultur. Ihr Klang enthält unsere Geschichte, unsere Lieder und unsere Erinnerungen. Ich nenne sie die „ukrainische Harfe“, aber für uns hat sie eine noch tiefere Bedeutung – es ist der Klang, der uns sofort nach Hause bringt.“
Der Titel des Beitrags „Ridnym“ (ukrainisch „Рідним“) lässt sich mit „An die Liebsten“ übersetzen. Der hymnisch aufgebaute Song verbindet kraftvolle Vocals mit folkloristischen Elementen und mehrsprachigen Textpassagen. Inhaltlich geht es um innere Stärke, Veränderung und die Kraft der eigenen Wurzeln in Zeiten von Zerfall und Unsicherheit. „Ridnym“ ist den Menschen gewidmet, die Halt geben: ein Lied über das Überwinden von Ängsten, das Verwandeln von Leid in Hoffnung und das Weitergeben von Zuversicht an die Nächsten.
Hinter dem Künstlerprojekt LELÉKA steht die ukrainische Sängerin, Komponistin und Jazzmusikerin Viktoria Leléka. Geboren am 10. November 1990 als Viktoria Korniikova in Perschotrawensk in der Donbass-Region, lebt und arbeitet sie seit 2016 in Berlin. Nach einem Schauspielstudium an der Nationalen Theaterhochschule I. K. Karpenko-Kary in Kyjiw studierte sie Jazzgesang am Jazz-Institut Berlin sowie Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Leléka ist in der europäischen Jazzszene etabliert und regelmäßig auch auf renommierten deutschen Jazzfestivals zu sehen.
Wie gefällt Dir die neue Version des ukrainischen Beitrags „Ridnym“? Denkst Du, dass Leléka damit in Wien besser abschneiden kann? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Über alle aktuellen Entwicklung in Sachen ESC sprechen wir auch am Montag, den 9. März um 19 Uhr in einem ESC kompakt LIVE. Dabei geht es vorrangig um alle neuen Beiträge für den ESC in Wien. Aber wir sprechen natürlich auch über weitere Themen, die damit zusammenhängen.
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Wunderbar! Mir gefällt die überarbeitete Version ganz gut und die Ukraine kommt damit definitiv ins Finale.
Finde ich weiterhin ok. Das mit der verstärkung der Bandura am Anfang ist schön.
Klingt ein wenig poliert. Gefällt mir gut. Kommt auf jeden Fall ins Finale.
💙
💛 Wichtiger Beitrag in Zeiten, in denen der Eurovision Song Contest mit Plastikpop und Comedy geradezu überschwemmt wird, weil die nachrückende Generation ihn nur noch als Party begreift …
(Logischerweise klar in meinen Top Ten für Wien 2026.)
🎗️ Slawa Ukrajini! 🇺🇦
Das stimmt zwar, aber dennoch reißt mich der ukrainische Beitrag musikalisch leider nicht vom Hocker.
Ich denke, bei den ukrainischen (und israelischen) Beiträgen ist vor allem wichtig, daß sich die Menschen im eigenen Land gut repräsentiert fühlen. Es hat schon seinen Grund, weshalb in beiden Ländern keine Gastjurys zum Einsatz kommen.
Was dann auf der internationalen Eurovisionsbühne gegebenenfalls erreicht wird, ist da eher die Zugabe. Wobei ich persönlich dieses Stückchen nationale Identität sogar für einen Erfolgsfaktor halte – ich selbst käme nie auf die Idee, nationale Vorentscheide durch Gastjurys so zu verwässern, wie dies heutzutage gang und gäbe ist.
Stand jetzt, werde ich wohl im ersten Semi für Israel und Polen voten, im zweiten für Australien und die Ukraine – im Grand Final ist dann schätzungsweise noch Frankreich mit im Spiel.
Wie sieht es bei Dir in Sachen tatsächliche Stimmabgabe aus? (Klar, ohnehin nur eine Art Zwischenstand, bevor man die Inszenierungen für Wien kennt.) 🎡
Ich möchte den Song mögen, aber irgendwie schaffe ich es nicht, leider.
Es ist in der Tat ein wenig schwierig
Bin weiterhin kein Fan. Das Lied ist zu zerstückelt, die Teile passen nicht wirklich zusammen. Und wenn sie wieder entweder demonstrativ nicht in die Kamera schaut oder die dann auch noch wackelt, dann wird das auch mit dem Auftritt nichts. Den hat die Ukraine bisher immer beherscht.
Das ist ja „nur“ der Vorentscheid. Ich erinnere mich, dass Tynna letztes Jahr auch im VE die Kamera selbst gehalten hat und das dann auch überdacht worden ist.
Das wird hoffentlich in Wien weniger wackelig.
Das ist mir zu angestrengt pathetisch. Holt mich nirgends ab und der hohe Ton am Ende geht mir ein wenig an die empfindlichen Zahnhälse. Trotzdem viel Glück – es wird sicher und soll auch seine Liebhaber finden
Also Veränderungen höre ich da jetzt überhaupt nicht. Ich bin aber überzeugt, dass Leleka in Wien eine bombastische Performes ablegt. Mich erinnert es ja immer etwas an „Gravity“ von Ukraine 2013.
Das mochte ich gar nicht.
Leider sehr belanglos , wie zusammengepuzzelt aus verschiedenen Liederteilen , und warum müssen immer alle schreien wie auf der Streckbank ? Nicht mein Ding , wird aber dank großer Diaspora ins Finale kommen
„Wenn wir uns unseren Ängsten stellen
Und all unser Leid in Freude verwandeln
Weiß ich, die Wurzeln führen noch Wasser
Wenn all die Samen, die wir gesät haben
Erblühen und uns nach Hause führen“
Was ist daran bitte belanglos?! Belanglos sind einige Kommentare hier!
Es ging nicht um den Textinhalt, den die meisten Zuschauer eh nicht verstehen , sondern um das Lied an sich , melodiemix, Performance , Geschrei
Was für ein Geschrei hörst Du denn?? Der Serbe schreit …
OT:
von Daniel Berrigan
Manche standen einmal auf und setzten sich wieder hin.
Manche gingen eine Meile und gingen dann weg.
Manche standen zweimal auf, dann setzten sie sich wieder hin.
„Es ist zu viel!“, riefen sie.
Manche gingen zwei Meilen und gingen dann weg.
„Ich habe genug!“, riefen sie.
Manche blieben stehen und blieben stehen und blieben stehen.
Man hielt sie für Narren,
man hielt sie für leichtgläubig.
Manche gingen und gingen und gingen –
sie gingen über die Erde,
sie gingen über die Wasser,
sie gingen durch die Luft.
„Warum steht ihr?“, wurden sie gefragt, und
„Warum geht ihr?“
„Wegen der Kinder“, sagten sie, und
„Wegen des Herzens“, und
„Wegen des Brotes“.
„Denn die Ursache ist
der Herzschlag,
die geborenen Kinder und
das aufgegangene Brot.“
https://www.raiplay.it/video/2026/02/Sanremo-2026-serata-finale-Ermal-Meta-canta-Stella-stellina-2a6ab490-d04c-46c5-916f-b7313b36577c.html
auf der streckbank wird doch knallhart violine gespielt = musikfolter. 🐰
Das Revamp hat nihct dazu beigetragen, dass ich den Song mehr mag. Für mich leider der schlechteste beitrag aus der Ukraine seit Jahren.
Ich fand den vom Vorjahr wesentlich schlimmer. Geschmackssache.
Für mich der Beste Beitrag aus der Ukraine seit Ruslana🇺🇦😛👍
Bleibt ein „Gefällt mir weniger“.
Ich mag den Song nach wie vor nicht , aber sie kommt natürlich gesetzt ins Finale.
Ich kann mich mit dem Song nicht anfreunden..
Große Klasse. Einer der besten Beiträge in diesem Jahrgang.
Kenne viele Ukrainer,es gibt keinen,der den Song nicht mag,die Lyrics gehen direkt ins ❤️🇺🇦
Ich sage es in meinem Freundeskreis und Familie und werde auch dabei bleiben, die Ukraine kann das Ding im Mai gewinnen. Das Lied ist super für die Jurys und auch für das Publikum, weil es etwas hat, was anderen Ländern wie Griechenland, Zypern, Deutschland usw. fehlt – eine Seele und Authentizität
Huch. Eine weitere Momo. Hallo 🙂
Ganz genau 👍🇺🇦❤️ obwohl ich Antigonis Jalla Jalla als Party Song total mag.Auch Pete und Linda aus Finnland,beide Weltklasse,Pete singt sich die Seele ausm Leib,Linda ist schon seit den 90ern anerkannt,als eine der besten Violistinnen der Welt (und die schönste noch dazu) Das ist Qualität 🇫🇮 2.Platz 3 Zypern
Mir gefällt der Song weiterhin. Das mit der Bandura am Anfang gefällt mir sehr. Schade, dass man das nicht noch konsequenter durchgezogen hat. Warum als Rahmen nicht auch wieder mit der Bandura und sanfter Stimme enden?
Insgesamt bleibe ich aber dabei:
Revamps sorgen bei mir jetzt nicht dafür, dass ich einem Song, den ich vorher weniger mochte, plötzlich ein gefällt mir gut gebe, nur weil da mehr Beats, weniger Harfe oder whatever verändert wird.
Ich bleibe bei ein „gefällt mir gut“.
Eher weniger gefallen mir folgende Acts:
21. Israel 5/12
22. Albanien 4/12
23. Österreich 4/12
24. Litauen 3/12
25. Frankreich 3/12
26. Italien 3/12
27. Polen 2/12
28. Serbien 2/12
29. Bulgarien 2/12
30. Belgien 1/12
Ich finde der Song wirkt jetzt besser.
Sowohl hier als auch bei Montenegro merke ich keinen Unterschied, aber ich habe die Lieder seit dem Vorentscheid auch nicht mehr gehört.
Gefällt mir immer noch.
Ich finde den Titel wunderschön (vor und nach dem Revamp).
Gerade dieses etwas sperrige, nicht geradlinige mit Lelékas außergewöhlicher Feen-Stimme – was hier öfters bemängelt wird – macht den Beitrag für mich zu etwas besonderem.
Erinnert mich an meine besten Tori Amos und Heather Nova Fan Zeiten, auch wenn das Genre ein anderes ist.
Ich hoffe auf eine bessere Kameraführung (von dem Gewackel wird mir übel beim zusehen) und ein Upgrade an Inzenierung: Wir brauchen Blumen.
Mich erinnert Lelekas Lied sehr an Kate Bushs wunderschöne Songs aus den 80ern…Cloudbusting usw. Hoffe,der wunderschöne Storch (Leleka,auf Deutsch Storch) das Donbas Mädchen,die Berlinerin Victoria, all das ist Leleka❤️🇺🇦
….bringt ihrer Heimat ein Stück Hoffnung und sogar den Sieg in Wien❤️🏆🇺🇦
Ich finds etwas langweilig. Für mich persönlich käme es nicht ins Finale! Laut Wettquoten ja wieder schon, und nachdem es Ukraine ist, nehm ich auch an es kommt weiter..
Langweilig sind für mich Beiträge wie der aus Griechenland, das ist kein richtiges Lied, eher Comedy,was der Typ da veranstaltet,kann kein Griechisch,deshalb hoffentlich in HF out,genau wie Serbien,Polen u.a
Die Wettquoten stimmen auch nicht überein mit den Rankings vieler Blogger, aber es gibt Länder, die die Wettbüros gar nicht kennen, einfach nicht am Schirm haben oder nicht lieben….
Ist immer noch nicht meins und wird es auch nie werden. Ist mir zu sehr Disney-Kitsch und ihre Stimme harmoniert nicht wirklich mit meinen Ohren. Sorry.
hat dem song gut getan finde ich, die aufmerksamkeit geht bei mir nicht mehr verloren.
wird zwar definitiv nicht mein lieblingslied 2026, aber dass die ukraine da wieder mal qualität an den start bringt, ist unbestreitbar finde ich.
Sachma, gehts noch? Seid ihr Musikjournalisten oder „Wald und Wiese“?
Natürlich ist die ukrainische Bandura KEINE HARFE, sondern lässt sich eher mit einer Laute vergleichen.
Geht’s auch eine Nummer kleiner? Die Blogger machen das hier als Fans für uns Fans und erheben dabei keinerlei Anspruch auf einwandfreien Musikjournalismus…
Wunderschöne Version 😍
Ob diese besser oder schlechter abschneiden wird bleibt abzuwarten .
War schön, ist schön, bleibt schön. 🙂 Mit Finnland und Portugal in meinen Top 3.
Die Lyrics,Lelekas wunderschöne Stimme,dass dieser ruhige aber herzergreifende Song beim Party ESC Volk nicht wirklich ankommt,mir eigentlich egal.Ihr werdet schon im HF verzaubert werden.Leleka bringt das Ukrainische ❤️ mit ihrem Gesang und den Lyrics zum ESC.Für mich der Gewinner des Wettbewerbs,vor Finnland,Zypern,Schweden.
Weiterhin weit oben bei mir. Die Bridge mit dem langen Ton rasiert mit Gänsehaut alles weg. Ukraine never fails.
Der Song berührt mich immer wieder. Bei den wenigsten ESC Songs verliere ich Tränen. Hier schon. Und es ist eine gute Änderung.
Ich finde, die Ukraine hatte schon bessere Songs am Start. Und auch in vielen Rankings liegt die Ukraine überraschend weit hinten. Sogar hinter Deutschland. Vielleicht ist das ja das Jahr in der die Ukraine das Halbfinale nicht übersteht. Ich glaube es zwar kaum, aber irgendwann ist immer das Erste mal.
Hab ich letztens Jahr auch gehofft, Pustekuchen…
Zlata Ognevich vetrat die Ukraine vor 13 Jahren beim ESC und ihr neuer Song heißt „королева драми“:
The Hardkiss nahm vor zehn Jahren am Vorentscheid Vidbir teil und der neue Song heißt „Nice“: