In den letzten Tagen gab es in ESC-Deutschland mindestens zwei Nachrichten, die aus Sicht der internationalen Wetter einen Einfluss auf die Siegchancen beim Eurovision Song Contest 2024 haben könnten: die Nachricht, dass Grossstadtgeflüster nicht bei der deutschen Vorentscheidung antreten werden, und die Veröffentlichung der acht bereits für „Das deutsche Finale 2024“ (DDF) gesetzten Beiträge (Aufmacherbild: DDF-Teilnehmerin Bodine Monet). Die freudige Botschaft: Am Ende der Woche werden die ESC-Siegchancen von Deutschland geringfügig besser gesehen. Dazu könnte vor allem ein Finalbeitrag beitragen.
Die Nachricht, dass Grossstadtgeflüster mit dem Banger „Ich kündige“ nicht bei der deutschen Vorentscheidung für den ESC in Malmö dabei sein würden, weil sie sich schlicht nicht beworben hatten, schlug zumindest in der deutschen ESC-Bubble ein wie eine Bombe. Die Enttäuschung war bei vielen deutlich zu spüren. Wir haben kurz vor der Veröffentlichung der Nachricht auf ESC kompakt, die nur geringfügig nach dem entsprechenden Instagram-Post kam, den nachfolgenden Screenshot der Wettquoten gemacht.
Wettquoten auf den Sieg beim ESC 2024 – Stand 17. Januar 2024

Deutschland stand zu diesem Zeitpunkt (also mit der Hoffnung auf die Teilnahme von Grossstadtgeflüster) mit einer Siegchance von 3% auf Platz 13 hinter Finnland und vor Estland. Finnland hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Vorentscheid-Beiträge veröffentlicht; der letzte kam am selben Tag um 23 Uhr. Während viele Fans aufgrund der Grossstadtgeflüster-Nachricht erwarteten, dass Deutschland in den Wettquoten verlieren würde, passierte – wenn auch auf geringem Niveau – das Gegenteil: Deutschland konnte sich am Folgetag (18. Januar) auf Platz 11 verbessern (die Siegchance blieb bei 3%). Das lag aber vermutlich eher daran, dass Finnland verlor, da hier nun alle UMK-Beiträge feststanden.
Wettquoten auf den Sieg beim ESC 2024 – Stand 18. Januar 2024

Die nächste Feuerprobe hatte Deutschland dann am Freitag zu bestehen, als die am frühen Morgen die acht für „Das deutsche Finale 2024“ gesetzten Beiträge von Bodine Monet, Galant, Isaak, Leona, Marie Reim, Max Mutzke, NinetyNine und Ryk veröffentlicht wurden. Danach passierte bei den Wettquoten … nichts. Die Lieder und Acts erfüllten also soweit die Erwartungen der Buchmacher. Damit liegt Deutschland, das ja erst noch eine Wildcard bestimmen und dann final abstimmen muss, auf Augenhöhe mit dem bereits feststehenden französischen Act von Slimane, der gerade das ESC-Barometer anführt (zugegebenermaßen bei nur drei Beiträgen).
Wettquoten auf den Sieg beim ESC 2024 – Stand 20. Januar 2024

Auf der Website EurovisionWorld, die die ESC-Wettquoten zusammenträgt, gibt es auch eine Abstimmung der Fans über die acht deutschen Beiträge, die bereits feststehen. Auf die Frage, wer „Das deutsche Finale 2024“ gewinnen sollte, antworten dort aktuell 41% Ryk mit „Oh Boy“. Dieser Wert deckt sich mit unserer Befragung auf ESC kompakt: Hier haben am Freitag 44% gesagt, dass dieser Beitrag beim ESC in Malmö das beste Ergebnis holen könne. Auf Platz 2 folgt auf der internationalen Website Bodine Monet, während die ESC-kompakt-Leser sie auf Platz 3 knapp hinter Marie Reim sehen.
An der Spitze der Wettquoten gab es in den letzten Tagen einen kleinen Wechsel: Der Brite Olly Alexander musste den ersten Platz zugunsten der Ukraine räumen, wo seit dem 11. Januar die Vorentscheid-Beiträge feststehen. Dahinter folgen Italien, Schweden, Israel und Norwegen.
Wie schätzt Du die Reaktion der Wettenden auf die Veröffentlichung der Beiträge für „Das deutsche Finale 2024“ ein? Hättest Du nach der Absage von Grossstadtgeflüster mit einem größeren Ausschlag nach unten gerechnet? Was sagst Du zur Spitzengruppe? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Über die acht bereits feststehenden Beiträge für „Das deutsche Finale 2024“ haben wir auch bei ESC kompakt LIVE gesprochen.
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Wundert mich dann doch, dass wir uns auf Platz 11 gehalten haben.
Naja, die Wettquoten sind überhaupt nicht aussagefähig. Der Hype kommt daher, daß mit Max und Ryk zwei Vorentscheidrückkehrer dabei sind und natürlich daher, weil Großstadtgeflüster als sicherer Teilnehmer gehandelt wurden, was ja obsolet ist.
+1 😇
Mal grundsätzlich, bevor man einen Hype startet, sollte man erstmal abwarten, ob der Act auch wirklich dabei ist, oder überhaupt interesse hat an einer Teilnahme. Es waren nur Gerüchte, bezüglich Großstadtgeflüster. Vielleicht hätte man erstmal die offizielle Bekanntgabe abwarten können.
So schön das gerade, gerade aus deutscher Sicht, auch aussieht, ganz ehrlich, das sagt noch gar nichts aus, vielleicht ist es Ryk oder ein anderer Act, in dem die wenigen bereits Wettenden Potential sehen, aber so früh sind die Wettquoten eigentlich noch kein Garant für irgendwas, das sieht man auch daran, dass die üblichen Verdächtigen die Wettquoten anführen, obwohl man von einigen noch nicht mal die Songs der jeweiligen Vorentscheidungen (Sanremo, Melfest) kennt.
Volle Zustimmung.
Dass wir nach Bekanntgabe der Vorentscheid-Beitrage jedoch nicht komplett ins Nirwana abstürzen, kann man aber vielleicht auch positiv sehen.
Nun ja, realistisch betrachtet: Es sind Wettquoten auf Sieg und Käärija hat den letzten ESC nicht gewonnen. Warum sollten wir also abstürzen, nur weil Großstadtgeflüster nicht mehr im Rennen sind.
Bei EC vor zwei Jahren war das noch ganz anders. Da war es ein Hype mit unbekanntem Ergebnis für solcherart Beiträge.
Käärija war in den wettquoten auch nicht auf Platz 1 das war Loreen
Das stimmt. Aber das habe ich auch gar nicht gesagt, bzw. gemeint. 😉
Also bei dem Poll gehe ich mit Platz 2 bis 4 mit, denn dies sind aktuell -man kennt die Bühnenperformance, sowie den „Ich will zum ESC!“-Wildcard-Song ja noch nicht- auch meine Favoriten. Nur bei Ryk gehe ich nicht so ganz mit und glaube auch, dass dies eher ein (Bubble-)Hype ist, da er eben vor ein paar Jahren schon beim Vorentscheid dabei war. Hat glaube ich so auch Peter gestern im Livestream gesehen. Bei Max Mutzke ist es was anderes, denn zwischen seiner ESC-Teilnahme 2004 und jetzt liegen halt eben dann doch 20 Jahre und dazwischen dann auch noch 2010 der deutsche ESC-Sieg. Da gerärt ein, zumidnest in der internationalen Bubble, ESC-Teilnehmer von vor 20 Jahren schon in Vergessenheit.
Für wen stimmt ihr eigentlich beim Vorentscheid ab:
den Act, der euch persönlich am besten gefällt, oder
den Act, der (so objektiv betrachtet, wie es geht) die besten Chancen hat?
Dasw würde ich persönlich von Jahrgang zu Jahrgang individuell entscheiden. Letztes Jahr war es sicherlich eine Taktikwahl.
2022 habe ich gar nicht gewählt, weil alles mistig war.
2019 habe ich für das persönlich Beste Lied (Suprise) entschieden.
Also ich würde sagen, wenn ein Lied Gewinnchancen hat, und man dieses überhaupt nicht ausstehen kann, dann ist wohlmöglich die Taktische variente die beste. Sonst immer der persönliche Favorit.
Klingt sinnvoll. Meinen aktuellen Favoriten sehe ich nämlich beim ESC nicht gut abschneiden. Die Songs, die gut werden könnten, sind bei meinem Geschmack, nur auf Platz 6 und 8.
Allerdings ändert sich meine Meinung oft noch, wenn ich die Songs nochmal höre, oder der Vorentscheid läuft.
Letztes Jahr fand ich „Blood and Glitter“ gut, weil es anders war und ich dachte, es könnte gut ankommen. Beim nochmaligen hören, fand ich „Concrete Heart“ super und nach den Liveauftritten am VE Abend, haben mich am meisten „Blood and Glitter“ und „Hold On“ überzeugt. 😀
Eine Mischung aus beidem würd ich sagen
Da bei mir Ryk ganz vorne ist kann ich diese Frage getrost & ohne zu lange zu überlegen mit „für beides“ beantworten 😄
Ich würd auch sagen immer anders, bei mir!
Letztes Jahr eindeutig für Schweden, damit nicht Finnland oder Israel gewinnen!
Und 2022 wollte ich es ebenso machen…aber UK wurde leider nur 2.😪.
2021 hab ich für meine Lieblinge abgestimmt, dies war z.b. Malta!
Davor hatte ich nie abgestimmt😁
Ich kann das nicht wirklich voneinander trennen.
Beim Vorentscheid habe ich bisher immer das gewählt, was mir am besten gefällt, aber auch mit der Überzeugung, dass es die besten Chancen hat.
Meist setze ich dabei auf eine Karte, es sei denn es gibt mehrere Titel, die diese Kriterien erfüllen.
Beim ESC wähle ich nach meinem Geschmack egal wie gut die Siegchancen sind. Mein Favorit bekommt die meisten Anrufe, aber für andere, die ich auch mag rufe ich auch an.
Ich denke das ist eine gute Taktik, dass ich nicht nur einen unterstütze.
Beim ESC selber rufe ich auch für meinen persönlichen Geschmack an. Das mache ich auch bei der ESC250 Abstimmung, auch wenn drei oder vier „meiner“ Songs es schon im letzten Jahr nicht in die Top 250 geschafft haben. 🙂
Ich entscheide mich immer für den Beitrag der mir persönlich am besten gefällt. Bzw, für den besten auftritt. Und ja Lotl hat mir auch im letzten Jahr, auch am besten gefallen. Das damit die ESC-Teilnahme von Ikke Hüftgold verhindert worden ist, war nur die Kirsche auf der Sahnetorte. Von allen Beiträgen hat mir auch Lotl am besten gefallen. Und ich bin immer noch der Meinung, das der letzte Platz von ihnen eine absolute Frechheit war. Wenn man sich Songs und Auftritte von Kroatien oder Polen im letzten Jahr zur Gemüte führt.
Das ist echt eine schöne Frage und ich finde die Antworten auch interessant. Bei mir ist’s immer der persönliche Geschmack, beim VE und auch beim ESC selbst. Letztes Jahr hab ich für niemanden mehr abgestimmt, nachdem Frida Gold raus war. Es wäre für mich alles okay gewesen, mich hatte, auch bei den Live-Auftritten nichts so richtig gecatched. Dieses Jahr steht’s für mich auch noch nicht fest. Ich mache das von den Live-Auftritten abhängig.
Danke, für die lieben Worte! 🙂
Die Live-Auftritte sind echt wichtig, das stimmt. Da kann das Lied noch so schön sein, wenn es krumm und schief gesungen wird, stimme ich nicht dafür ab.
Obwohl ich es auch interessant finde, wie sich der Gesang gewandelt hat. Habe mir neulich Recaps von allen ESC-Jahren angeschaut und das Gefühl gehabt, dass die Töne damals alle saßen; je jünger die Recaps, desto mehr Fehltöne, selbst bei Gewinnern.
In der Regel für meinen persönlichen Favoriten und vllt. noch 1-2 Stimmen an den, der beim ESC am besten ankommen würde.
Dieses Jahr ist es bei mir wahrscheinlich Leona und Ryk, letztes Jahr vor allem Anica (die gleich sofort beide Kategorien erfüllt hat)
Der die besten Chancen haben könnte… Man muss mit den Ohren und emotionalenn Erreichbarkeit der anderen Nationen versuchen zu fühlen. Nationales Trendempfinden eher ausschließen.
Wenn die Quote wirklich nur wegen Ryk so gut ist, dann wird das nach dem Vorentscheid ein Absturz für Deutschland. Ryk wird nicht gewinnen. A glaube ich Ryk ist ein FanFave wie Patty letztes Jahr und B werden die Deutschen niemals für ein außergewöhnliches Lied wie „Oh Boy“ anrufen. Die Deutschen Ohren stehen auf vertraute Töne wie das Lied von Max. Leider.
Bei Ryk wissen wir aber schon, das er live singen kann. Das hat er ja bewiesen. Immerhin war ja insgesamt bei der VE auf dem dritten Platz, nach allen drei Votings damals.
Es ist aber Anzumerken das Ryk beim Publikum auf dem letzten Platz lag.
Ich hoffe die Zuschauer sehen dieses Mal Ryks Potential. Und ich hoffe auch, dass die Jury nicht wieder so komisch wie in letzten Jahr abstimmt.
Generell sind die Quoten derzeit richtig kriminell. Es liegen wie immer die größten Länder vorne, und keine Außenseiter! Z.b. Österreich…bitte Platz 26?? (Gerade)
Ich hoffe es ändert sich noch bis im Mai was!
Österreich macht mir auch Sorgen. Hier gab es ja schon den kompletten Auftritt zu sehen und hören. Und daraufhin ist Österreich nicht gestiegen, sondern sogar etwas abgefallen in der Quote. Das bedeutet natürlich noch nicht viel. Aber komischerweise liegen die Buchmacher in den letzten Jahren bei Österreich immer sehr gut.
Andi so ein Schmarrn das Lied ist offiziell noch nicht veröffentlicht außer diese schlechte Rohfassung das ändert sich im März ganz sicher war doch letztes Jahr nicht anders
…und die Bühne in Malmö sagt dann auch noch viel aus!
Keine ahnung warum, aber am tag an dem der schweizer beitrag feststand ist die schweiz bei den odds von 22 auf 8 gestiegen. Manchmal denke ich das ein paar jurymitglieder auch gerne wetten😀
Italien auf Platz 3. Damit ist meine ESC-Welt für mich soweit in Ordnung. 😀
PS: Liegt bestimmt daran, weil alle davon ausgehen, dass einer meiner Favoriten (m/w/d), Annalisa oder Geolier, das Festival di Sanremo 2024 gewinnt. 😀
…….oder weil alle davon ausgehen, dass Diodato, Mahmood oder The Kolors Sanremo 2024 gewinnen werden 😃
Es gibt so viele, die es verdient hätten. Du hast auf jeden Fall auch die Richtigen (m/w/d) aufgezählt. 😀
Wir meckern unwahrscheinlich viel, so dass wir nicht erkennen, dass wir mit Tears like Rain und Oh Boy evtl. zwei der stärksten Songs am Start haben, die wir in den letzten Jahren zur Auswahl hatten, wenn man von den Studioversionen ausgeht.
Zumindest scheint man das bei den Wetten in dieser Momentaufnahme ähnlich zu sehen, was aber keine Garantie ist. Am Ende könnte die Schlagzeile nach dem ESC in Malmö auch lauten: Marie Reim hat nach einem fulminanten Auftritt Platz 23 belegt … oder so ähnlich …
Dem kann ich mich uneingeschränkt anschließen! Unser Vorentscheid mag in unseren Augen nicht den Anspruch erfüllen, den wir uns wünschen. Ich sehe auch weiterhin bei rund der Hälfte der Beiträge das Potenzial für einen letzten Platz. Und die Inszenierungen (unser größtes Problem) stehen noch an.
Doch die bisherigen ausländischen Reaktionen scheinen zumindest ein passables bis gutes Ergebnis widerzuspiegeln.
Die Quoten gingen an dem Tag von Bodine Monets Ankündigungsvideo nach oben (ob das in Zusammenhang steht, bleibt weiterhin unklar). Nach den ganzen Vorentscheidssendungen der anderen Länder wird sich zeigen müssen, ob wir uns dann mit den anderen Kandidaten quotentechnisch messen können.
Mit zwei, drei Titeln könnten wir den letzten Plätzen entkommen, wenn das Komplettpaket stimmt. Den breitesten Publikumsmagneten sehe ich bei Bodine. Sie könnte von Ryk oder Leona übetrumpft werden, wenn sie es schaffen, mit dem Publikum zu connecten.
Genausogut könnte es sein, dass unser Mariechen am Ende als lachende Dritte vom Platz gehen wird. Bei ihr denke ich, dass der Live-Gesang die größte Herausforderung wird. Schlager wird meist nur Playback gesungen, da wird es dann spannend.
Kann ich mir gut vorstellen, dass nach dem Video von Bodine ein paar Leute auf uns gewettet haben. Wiedererkennbare Stimme, sympathische Leichtigkeit in der Ausstrahlung, Song lässt an den Sieger 2013 denken…
Wie fast immer ist kein wirklicher Knaller dabei…liegt wohl auch daran, wie man das hier angeht. Deutschland kann es halt einfach nicht…egal, welcher Beitrag an den Start geht, ich tippe auf die letzten drei Plätze.
Wenn wir wieder Bock haben letzter zu werden dann nur zu, nehmt wieder einen 0815 Englischsprachigen Song.
Nach den ganzen Jahren sollten wir eigentlich echt mal gecheckt haben dass wir damit nicht weiter kommen.
Und ich versteh auch nicht, warum deutsche so eine scheiß Angst haben Deutschen Schlager da hin zu schicken.
Vielleicht können wir deutsche das nicht mehr hören, aber es kann durchaus sein das es beim Rest Europas geil ankommt.
Also wenn Naiv nicht nach Malmö geschickt wird dann hab ich den Glauben an Deutschland echt verloren was ESC Beiträge angeht.
Das ist der einzige Song der in Erinnerung bleibt und auch Spaß macht. Den Rest der Songs hab ich jetzt schon wieder vergessen weil die so irrelevant sind. Aber wenn Deutschland unbedingt was anderes haben will, weil wir ja um jeden Preis deutsche Lieder canceln müssen, dann bitte Tears like Rain, bei Oh Boy penn ich fast ein und genau das gleiche wird auch mit dem Rest Europas passieren.
Also Leute, schicken wir endlich mal ein Deutsches Lied hin und auch endlich mal ein Song den man nicht nach 5 Minuten vergessen hat 🙂
Aber warten wir erstmal den Vorentscheid ab, wenn sich Naiv Live auch gut anhört dann gibt es für mich keine 2 Meinungen wer das Ding gewinnen muss.
Andererseits werden wir locker eh wieder Unten rechts im Scoreboard landen.
In einem Punkt kann ich dir voll zustimmen: „Nur Naiv“ kann ich noch aus der Erinnerung nachsingen. „Katze“ und „Always on the run“ stellenweise. „Oh Boy“ und Rest kein bisschen.
„Oh boy“ ist auch kein Mitsing- oder Nachsingsong. Der ist meines Erachtens rein für die Bühne bzw. für den Moment geschrieben und bekommt hoffentlich auch eine adäquate Umsetzung. Für Songs wie die von Max Mutzke und NinetyNine ist das allerdings schon eher ein Armutszeugnis, wenn man sie direkt wieder vergisst.
Das ist momentan alles noch ziemlich nichtssagend, da größtenteils die Live-Performances nicht bekannt sind.
Ryk hätte eventuell Potential in beide Richtungen, aber das hängt eben völlig am Liveauftritt.
Und bekanntermaßen ist Deutschland extrem gut darin, genau diesen völlig zu versemmeln.
Nachdem ich mich „mal wieder“ vom allgemeinen Unmut hier habe anstecken lassen bekomme ich so langsam ein ganz anderes Bild von unseren Beiträgen.
Persönlich halte ich Bodine Monet mit „Tears like rain“ für einen der besten Songs, den Deutschland seit langem hat. Das Lied hatte mich schon beim ersten Mal hören sofort. Es ist catchy und hat einen „hook“.
Ryk ist nach Bodine meine Nr. 2 – zwar nicht so „gefällig und safe“ aber durch die ungewöhnliche Songstruktur bleibt es unberechenbar und wird auch nicht langweilig. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man aus dem Lied durch ein monumentales gewaltiges Staging (da fällt mir spontan Blitz und Donner auf der großen LED Wand ein) am meisten herausholen kann.
Ich weiß ja nicht, was uns noch von der „Wildcard“ geboten wird – aber mit diesen beiden Liedern halte ich einen Platz 12 – 18 für möglich.
International kommt Bodine Monet und Ryk am besten an. Überraschenderweise Max Mutzke nicht so. Schade. Mal sehen, was die Wildcard so bringt.
disneyfan5000 – Du hast Recht. Hätte Max Mutzke einen besseren Song und nicht so ein 0815 Pop Lied, dann würde er sicher besser ankommen – aber mit dem Lied kann man nichts reißen.
Mit Ryk und Bodine (sie hat in 2 Tagen schon 120.000 views) können wir eigentlich nichts falsch machen (wenn die live genauso abliefern können).
Ich lehne mich auch mal soweit aus dem Fenster, dass Bodine einen Song hat, der dem typischen ARD Publikum auch sehr gefallen könnte. Ich seh schon meine Oma denken: „Was für ein sympatisches, junges, hübsches Mädchen, das find ich ja klasse. Dafür Stimme ich ab“
Das ist max mutzke mit komplett angezogener Handbremse. Kaum Höhen und Tiefen . Kann weitaus mehr als das was er in dem Song zeigt .
Irgendwie erinnert mich Ryk, an Michael Schulte damals. Was wurde damals auf den Song nach dem Vorentscheid eingeprügelt. Auch wenn es viele nicht mehr wissen wollen, und so tun, als hätten sie direkt nach der VE 2018, an das erfolgreiche Abschneiden von Schulte geglaubt. Ich bin gespannt.
Es ist aber schon traurig, dass wir gar nicht mehr den Anspruch haben, die Top 5 zu erreichen. Seit 2013 landen wir immer weit hinten (außer 2018). Bzw immer Vorletzter oder Letzter.
Nach all den Flops der letzten Jahre ist es glaube ich angebracht erstmal kleinere Brötchen zu backen. Wenn es dann doch etwas weiter nach oben geht ist es schön. 🙂
Damit wir uns nicht falsch verstehen 😉, Deutschland muss überhaupt nicht ständig einen guten Platz machen. Solche Erwartungen habe ich überhaupt nicht. Aber Fakt ist, Deutschland landet immer hinten. Da muss jetzt schon mal ein guter Platz her. Also mindestens Top 10. Diese schlechten Plätze haben den Ruf des ESC hierzulande nicht besser gemacht. Praktisch kein Land beim ESC ist seit gut 10 Jahren so erfolglos wie Deutschland.
Der Anspruch sollte zumindest die Top 10 sein, weil es nur dafür Punkte gibt, Sympathiepunkte ausgeommen.
Conchita Wurst hat auf Instagram kommentiert: „ryk!!!! Diese Lied!!!! You are out of this world“
https://www.instagram.com/p/C2RWdhlCcGr/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
Dass die das darf … 😀 Immerhin weiß sie dann ja, wo die Messlatte für die Wildcard liegt.
Hoffentlich hilft Conchita am Ende auch bei den Inszenierungen bzw. zumindest bei der finalen Inszenierung des ESC-Acts.
Schön, dass Conchita das schreibt. Ebenso warme Worte von Ryk bezüglich des ESC. Ich hoffe vom tiesten Herzen, dass sein Wunsch wahr wird!
Oops. Ich msste meinen PC neu starten und jetzt habe ich meinen Namen falsch geschrieben … ich bin mauve, nicht mave. Werde es nächtes Mal besser machen.
Hoffentlich gibt sich Conchita für ihre Wildcard dann überhaupt noch Mühe…
Ja glaub auch das wir ein kleines hoch hatten wegen den bewerbern. Doch bei dem was durch gekommen ist geht es wieder mehr darum nicht letzter zu werden.
Sorry keiner der 8 + 1 die jetzt drin sind hat eine Chance auf einen Top platz. Es geht nun darum ihnen aber einen auftritt zu geben, der positiv in Erinnerung für alle beteiligten bleibt.
Die Wildcard kennen wir nicht. Vor allem muss endlich die Inszenierung stimmen, also die Show. Bitte keine Staubfänger auf der Bühne. Keine Schaufensterpuppen, Felsen oder Bäume. Paletten sind (Stand letztes Jahr) erlaubt. Aber nicht als Show-Ersatz.
Bei den deutschen Acts beschäftigen mich aktuell zwei Fragen:
Was sieht irgendjemand in 99? Wer kam warum auf die Idee, das könnte beim ESC funktionieren? Ich will ja den Song nicht abwerten, der mag in bestimmten Situationen funktionieren. Aber beim ESC? Ausgeschlossen!
Bodine Monet: Wie kommt eine Niederländerin, die in Zandvoort wohnt und in Haarlem studiert ausgerechnet auf die Idee, sich in Deutschland zu bewerben? Ich finde sie ja sehr sympathisch und sie klingt für mich irgendwie nach Emmelie de Forest, was ja nicht schlecht sein muss. Aber was sollen das für starke Bindungen an Deutschland sein, die sie davon haben träumen lassen, für D anzutreten? Ihre kanadischen Eltern werden es wohl nicht gewesen sein. Haben wir hier eventuell wieder einen Song von der Resterampe irgend eines Songwriting-Camps? Und könnte das der Grund für die merkwürdige Fristverlängerung sein?
Ich würde mich freuen, wenn die gewöhnlich gut informierten Kreise hier zur Aufklärung beitragen könnten.
Es könnte vielleicht wieder die Resterampe der Schweiz sein. Beteiligt ist wieder Lukas Hällgren, der auch bei „She Got Me“ von Luca Hänni dabei war.
Bin mal gespannt, ob der Song im Deutschen Finale auf dem letzten Startplatz läuft.
Ist doch piepegal, was es war. Sie bewarb sich und wurde genommen. Manchmal kann man sich die Probleme auch artifiziell erschaffen.
Ich habe mich bei den S!sters vom NDR verschaukelt gefühlt und habe keine Lust auf eine Wiederholung. Und mich interessiert schon, warum jemand dabei ist. Zwingend sind die 8 alle nicht.
Bei der breiten und großen Musikszene in Deutschland brauchen wir keine schwedischen Retorten-Beiträge. Ob man mit eingekauften Autoren und Sängern erfolgreicher ist, interessiert mich nicht die Bohne. Lieber möchte ich sehen, was bei uns im Untergrund oder sogar in den Charts wächst. Schwedenpop und Vielfalt schließen sich beim ESC irgendwie aus. Dann lieber irgend ein international chancenloser Gangster-Rap aus Berlin.
Ich bin vor allem gespannt, ob es dann auch wieder eine niederländische Jury gibt und wohin deren 12 Punkte dann gehen … hust, hust …
Und natürlich noch eine schwedische…
Ehrlich gesagt mag ich den Song sogar und finde der passt gut auf eine Frühlingsplaylist aber für den ESC sehe ich ihn auch nicht.
Erinnert mich irgendwie an schwedischen Pop a la TIX und Co.
Ich habe mir noch einmal die Songs in Luxemburg angehört und muss sagen: Die haben den besseren Elsie-Bay-Song abbekommen…
Spätestens wenn raus kommt, dass Marvin D. für die Performance von Ryk zuständig ist, also spätestens dann stürzt Deutschland bei der Quote wieder ab 😉
Was ich jetzt gehört habe ist für den ESC (!) mal wieder unterirdisch. Das es die Performance rausreißt wage ich zu bezweifeln, dass hat letztlich nur Micheal Schulte geschafft. Der Rest machte es schlimmer. Ein Platz ganz hinten ist uns wieder sicher.
Warum ändert man den Vorentscheidmodus nicht endlich? Lasst das Publikum aus 50 oder besser 100 Liedern auswählen wer zum Vorentscheid kommt. Und vertraut dort ausschließlich dem Publikum! Wie oft müssen wir noch reinfallen?
Hat doch voriges Jahr auch ganz gut ausgesehen und was wurde es dann?