Zweite Probe ASERBAIDSCHAN: Efendi – Mata Hari

Neben der Corona-Test-Meldung der ukrainischen Sängerin Kateryna und der Tatsache, dass Eden Alene nun von Anfang ihrer Performance an ihren Kopfschmuck trägt, ist das die dritte große Meldung des Nachmittags: Efendi soll heute ein neues Outfit anprobieren! Das wirft natürlich viele Fragen auf, von denen sich einige mit der zweiten Probe beantworten lassen sollten.

Wir fragen uns: War das alte Outfit zu züchtig? Hat es nicht mit dem Licht harmoniert? Wurden durch das Korsett die Gesangsfähigkeiten von Efendi eingeschränkt? Und was ist überhaupt mit den Tänzerinnen? Bekommen die jetzt endlich identische Socken? Gleich geht’s los.

Was mich jenseits der Klamottenfrage umtreibt, ist die Frage, ob sie auch bei der Inszenierung noch eine Schippe draufpacken können. Bei der ersten Probe waren wir schon beim zweiten Durchgang etwas gelangweilt.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Was ist das denn?! Das ist doch dasselbe Outfit! Benny bestätigt  Ich bin enttäuscht. Auch der Backdrop ist derselbe. Die Polonäse sieht immer noch etwas umsynchron aus, was vor allem an Efendi liegt.

Also, dass die nichtmal die Strapsen haben reparieren können. Ich komme nicht drüber weg.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Ich muss mich jetzt zwingen, auf den Gesang zu achten. Der wirkt etwas geschrieen. Benny hat es herausgefunden: Efendi trägt jetzt Doc Martens! Verrückt. Passt jetzt nur bedingt zum Outfit, aber sie sind schwarz.

Das Ende ist jetzt doch wieder cool mit dem zunehmenden Beat. Insgesamt aber ansonsten alles wie immer bzw. beim ersten Mal. Das könnten knapper für Aserbaidschan werden, als sie vielleicht selbst glauben. Wir schauen jetzt gleich mal auf die zweite Probe. Vielleicht kommt ja doch noch eine neue Idee oder eine Anpassung, die es anders wirken lässt.

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Zweiter Durchgang: Jetzt trägt Efendi wieder High Heels. Dieses Mal waren schnelle Gesichtsschnitte vor dem ersten Refrain. Das sah gut aus! Der Kali-Tanzeffekt funktioniert ganz gut. Benny findet den Tanz im Instrumental „komisch“.

Beim letzten Durchgang wünschen wir uns für das Finale noch richtig viel Pyro. Im Moment ist das recht dunkel da und es wird mit vielen Totalen gearbeitet, die die ganze Halle zeigen. Da würde sich das gut machen – erst recht vom Land of Fire!

Bild: EBU / ANDRES PUTTING

Und da ist es das Feier: Es gibt zum Finale diverse Feuerfontänen, die nach oben schießen. Das macht was her und ist ein würdiger Abschluss. Insgesamt ist das schon ein rundes Paket, auch wenn mich das andere Outfit interessiert hätte. Am Ende bin ich jetzt doch versöhnt.

Wir haben für Euch eine Übersicht über alle Berichten von den ersten Proben im ersten Halbfinale und im zweiten Halbfinale erstellt.


17 Kommentare

  1. So viel zum Thema, das sei das stärkere Semi. So langsam glaube ich auch, dass einige sicher geglaubte Qualifikanten es schwer haben werden und dafür Irland und Belgien oder gar Slowenien ins Finale rücken können

  2. Habe ich mir gleich nach Israel angeschaut und es ähnelt sich sehr. Aber aufgrund des Bühnenbildes und des Songs gefällt mir Aserbaidschan besser. Kommt aber an die Qualitäten früherer Songs nicht heran.

  3. Der Song ist ja ganz nice , aber der Ausschnitt hat mich irgendwie gelangweilt .
    Bühne sieht ja ganz gut aus , die Outfits naja Sex sells .

  4. Uff. Beim Clip scheint es, dass der gesangliche Anteil von Efendi bei ca. 0% liegt und der Rest als „Background“ vom Band kommt. Sehr schade, aber zu erwarten, dass da die Grenzen voll ausgeschöpft werden. Hoffentlich kommt diese Regel nie wieder.

    • Ich kann da nur zustimmen. Die Regelung ist wirklich quatsch, man sieht ja, dass es gefühlt 30 4-Tänzer-1-Sänger Performanzen führt

      • Wer singt eigentlich live Background? Russland, Dänemark? Slovenien hat laut sixonstage.con auch eine Backgroundsängerin, die schon ESC-Erfahrung hat. In den Videos konnte ich sie bisher nicht entdecken, aber der Sound klingt eher Play-back.

    • Ach eine Schlange ist das? Dachte zuerst an eine Riesenspinne. Löst aber in der Tat eine schaurige Faszination aus.😃

  5. Tagesgericht im 12-Sterne-Restaurant „Zum Ehrwürdigen Erasmus“:

    Haremsplatte, lauwarm serviert von der Freudenhauskantine „Zum Halben Nylonstrumpf“ nebenan. Weckt die (Würge-)Schlange in Ihnen. (Billiges, aber nicht günstiges Gericht unserer Themenwochenkarte „Solide Hausmannskost 1 + 4“) € 4,78

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