Zweite Probe Polen: Tulia – Fire of Love (Pali Się)

Zweite Probe Polen Tulia fire of Love Pali Sie ESC 2019
Foto: Andres Putting

Den Bericht von Tulias erster Probe könnt ihr hier nachlesen.

Wir sind eben doch immer noch mitten in den Proben und da geht dann auch mal was schief. Wir sind grade mal beim ersten Refrain von Tulia angekommen und schon wird der Durchlauf wieder abgebrochen. Wir sehen erst, wie die Kamera den Bühnenboden filmt, dann wie die Kamera einfängt, wie Bühnenhelfer Mikrofonständer für Tulia bereitstellen – und all das soll vermutlich eigentlich nicht im Bild sein. Entsprechend wird abgebrochen und neu gestartet.

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Foto: Andres Putting

Tulia stehen bis nach dem ersten Refrain auf der runden Drehbühne und lüften vor dem ersten Refrain ihre Schleier. Erst dann sieht man die Gesichter der Frauen, die alle sehr ausladende Röcke tragen.

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Foto: Andres Putting

Was wir aufgrund des Materials der ersten Probe noch nicht erkennen konnten: Das Publikum wird sehr oft in die Performance eingebunden und dementsprechend auch von den Kameras eingefangen. Tulia animieren immer wieder zum Klatschen – hoffen wir, dass das Publikum das dann am Ende auch mitmacht und dass das gut aussieht. Ansonsten ist mir die Performance fast ein bisschen bunt und zu ausgereift, ich hätte es wirklich ein Statement gefunden, wenn sich die vier Damen drei Minuten ohne jegliche Bewegung auf die Bühne gestellt hätten.

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Foto: Andres Putting

Richtig gut ist aber auch heute wieder Tulias Gesang, wobei er – zumindest hier im Pressezentrum – im Vergleich zum Playback fast etwas leise rüberkommt und damit bei weitem nicht so penetrant und nervig wirkt wie auf der Aufnahme. Das soll vermutlich so sein, um gefälliger zu wirken, schade ist es aber trotzdem, weil dem Song so ein bisschen was von seiner Eigenständigkeit genommen wird.

Trotz der kleineren Kritikpunkte: Zusammen mit Tamta locker das bisherige Highlight.



11 Kommentare

  1. Sorry, aber das ist für mich nachwievor der nervigste Beitrag 2019. Nach einer Minute will ich nur noch, dass es endlich vorbei ist.
    Eindeutig meine Pinkelpause im Finale (da wird’s wohl leider landen)

  2. Wegen dieser Beiträge liebe ich den ESC so! Ungewohnte Klänge, traditionelle Kostüme, fremde Sprachen und das Ganze dann modern umgesetzt. Großartig!

  3. Gerade das Bunte hilft für mich, diesen „eintönig wirkenden“ Gesang zumindest optisch zu verkaufen. Nichts gegen diese Gesangesrichtung natürlich, aber es wird bestimmt nicht jeden abholen und da hilft dann ein gutes Staging. Drehende Bühnen finde ich cool (ohne Bezug auf unseren VE jetzt! Nicht schon wieder hier drunter von vorne bitte…) und das Outfit sieht schön aus…

  4. Bin da ganz auf BennyBennys Wellenlänge, was die Buntheit des Auftritts angeht. Wirkt irgendwie unentschlossen zwischen konsequent anders und Mainstreaminszenierung (besonders der Backdrop ist mir zu „modern“).

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