Zwischen „Fire“ und Familie: Sarah Engels im großen Radio-Interview am Sonntag – so bereitet sie sich auf den ESC vor

Sarah Engels – Foto: SWR/Claudius Pflug

Sarah Engels brennt für ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2026 in Wien und macht alles, damit „Fire“ dort richtig zündet. Im Moment befindet sie sich auf intensiver Promotion-Tour und hat jetzt auch Station in Hessen gemacht. Dem Sender FFH hat sie – nach Aussagen der Station – als aktuell einzigem privaten Radio-Anbieter in Deutschland ein Interview gegeben. Dieses kannst Du am Sonntag, den 15. März ab 10 Uhr weltweit im Internet hören. Dort erfährst Du, was Sarah beim ESC anziehen wird, dass sie sich Gedanken über ein „i-Tüpfelchen“ für ihren ESC-Auftritt macht und warum ihre Kinder und ihr Mann ihre ganz große Unterstützung sind.

In der Sendung Silvia am Sonntag gibt die deutsche ESC-Vertreterin Einblicke in ihre aktuelle Gefühlslage und die Vorbereitungen auf Wien. Dabei wird klar: Sarah Engels geht mit Haltung, Herz und einer klaren Botschaft ins Rennen. Mit ihrem Song „Fire“ will sie nicht nur Punkte sammeln, sondern auch ein Gefühl transportieren. Wie sie selbst sagt: „Ich kann nichts garantieren, keine Platzierung, aber ich werde mein Bestes geben.“ Angst vor dem Millionenpublikum hat sie nicht: „Ich glaube, man muss angstfrei sein.“

Ein Satz ihres Mannes gibt Sarah dabei besonders viel Kraft: „Was ist das Schlimmste, das passieren kann?“ Denn: „Wenn ich ehrlich bin, wenn man zum ESC fahren darf, dann gibt es da kaum etwas, was daran schlimm sein wird.“ Genau diese Mischung aus Dankbarkeit und Selbstbewusstsein scheint die Sängerin aktuell zu tragen. Gleichzeitig arbeitet sie intensiv an ihrer Performance: „Eine gewisse Kondition ist erforderlich, um gleichzeitig zu singen und zu tanzen.“

Auch optisch will Sarah ein Zeichen setzen. Ihr ESC-Look soll ein Statement für „Female Empowerment“ werden. „Es darf auch sexy sein, auch wenn der Körper sich nach zwei Kindern verändert.“ Dabei gäbe es kein Richtig oder Falsch, es gehe vor allem um Selbstakzeptanz. „Ich hab’ mich gern, so wie ich bin“, sagt die 33-Jährige. Gerade viele Frauen melden sich bei ihr mit berührenden Nachrichten. Dass „Fire“ Kraft spende und mit seiner Botschaft ankomme, freut sie sehr.

Rückhalt bekommt Sarah vor allem aus der Familie. Ihre Kinder hören „Fire“ im Auto rauf und runter. „Das ist das größte Kompliment, das man bekommen kann.“ Und auch ihr Mann hält ihr den Rücken frei, übernimmt zuhause, damit sie auf der Bühne glänzen kann. Für Sarah ist Familie kein Ort, sondern ein Gefühl – eines ohne Glitzerkleid, ohne Druck, ohne Anforderungen: „Einfach frei an einem sicheren Ort – und das ist bei mir die Familie.“

Natürlich spricht Sarah im FFH-Interview auch über Social Media, Kritik und den manchmal rauen Ton im Netz: „Kritik ist nie verkehrt, wenn sie sinnvoll ist.“ Sensibel wird es für sie nur, wenn es um ihre Rolle als Mutter geht. Als Künstlerin hat sie gelernt, Grenzen zu ziehen – und das Handy auch mal wegzulegen.

Sarahs Blick auf den ESC zeigt ihre Reflektiertheit: „Singen und gut tanzen reichen nicht mehr“, sagt sie auch im FFH-Internview. Der Auftritt brauche dieses gewisse Etwas, das „i-Tüpfelchen“. Als Beispiel nennt sie Loreen mit „Euphoria“ – Aura, Präsenz, Magie. Mal schauen, welches i-Tüpfelchen „Fire“ in Wien bekommen wird.

Das Interview in voller Länge gibt es am Sonntag, den 15. März ab 10 Uhr bei Silvia am Sonntag auf HIT RADIO FFH.



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