Alle Informationen im Überblick: So kommt Ihr an Tickets für den ESC 2022 in Turin

Am kommenden Donnerstag, den 7. April 2022 startet der Kartenvorverkauf für den Eurovision Song Contest 2022 in Turin. Darüber hatten wir bereits berichtet. Jetzt wissen wir auch: Los geht es um 10 Uhr morgens. Außerdem haben die Veranstalter heute weitere Informationen zum Prozedere bekanntgegeben, die wir Euch wie angekündigt hier in einem ausführlichen Überblick zusammengestellt haben.

Tickets gibt es – wie schon berichtet – über den italienischen Eventim-Ableger TicketOne. Über diesen Link gelangt Ihr auf die Unterseite für den Eurovision Song Contest 2022. Es ist davon auszugehen, dass auch in diesem Jahr wieder mit einer digitalen Warteschlange gearbeitet wird, so dass Ihr unbedingt schon kurz vor 10 Uhr auf die Seite gehen solltet. Wer vorher ansteht, bekommt nämlich Punkt 10 einen zufälligen Platz in der Warteschlange zugeteilt, alle die nach 10 Uhr „ankommen“, müssen sich hinten anstellen – und das dürfte (zumindest beim Finale) gleichbedeutend sein damit, dass Ihr keine Tickets mehr bekommt, wenn Ihr dran seid.

Dann müsst Ihr Euch natürlich auch noch entscheiden, für welchen Show(s) Ihr Euch Eintrittskarten besorgen wollt. Zur Auswahl stehen insgesamt neun Shows:

  • Jury-Show des 1. Halbfinals am Abend des 9. Mai 2022 um 21 Uhr
  • Family Show des 1. Halbfinals am Nachmittag des 10. Mai 2022 um 15 Uhr
  • 1. Halbfinale am Abend des 10. Mai 2022 um 21 Uhr
  • Jury-Show des 2. Halbfinals am Abend des 11. Mai 2022 um 21 Uhr
  • Family Show des 2. Halbfinals am Nachmittag des 12. Mai 2022 um 15 Uhr
  • 2. Halbfinale am Abend des 12. Mai 2022 um 21 Uhr
  • Jury-Show des ESC 2022 am Abend des 13. Mai 2022 um 21 Uhr
  • Family Show des Finales am Nachmittag des 14. Mai 2022 um 13:30 Uhr
  • Finale des ESC 2022 am Abend des 14. Mai 2022um 21 Uhr

Was es mit den einzelnen Shows auf sich hat, haben wir bereits an anderer Stelle aufgeschrieben. Es kann taktisch klug sein, sich eher in die Warteschlange für eine weniger nachgefragte Show zu klicken, aber auch preislich macht es natürlich einen Unterschied, welche Karten man bestellt. Die Bandbreite reicht in diesem Jahr von €20 für die schlechteste Kategorie bei den Proben für die Halbfinale bis zu €350 für die beste Kategorie im Finale.

Hier findet Ihr alle Preise im Detail:

  • Jury-Shows und Family Shows der beiden Halbfinale: €20 (Ring 1, eingeschränkte Sicht), €30 (Ring 2, Kategorie 2), €50 (Ring 2, Kategorie 1), €70 (Ring 1, Kategorie 2) oder €100 (Ring 1, Kategorie 1)
  • Halbfinale: €80 (Ring 1, eingeschränkte Sicht), €100 (Ring 2, Kategorie 2), €150 (Ring 2, Kategorie 1), €200 (Ring 1, Kategorie 2) oder €250 (Ring 1, Kategorie 1)
  • Jury-Show und Family Show für das Finale: €40 (Ring 1, eingeschränkte Sicht), €50 (Ring 2, Kategorie 2), €70 (Ring 2, Kategorie 1), €100 (Ring 1, Kategorie 2) oder €150 (Ring 1, Kategorie 1)
  • Finale: €150 (Ring 1, eingeschränkte Sicht), €200 (Ring 2, Kategorie 2), €250 (Ring 2, Kategorie 1), €300 (Ring 1, Kategorie 2) oder €350 (Ring 1, Kategorie 1)

Pro Show dürft Ihr maximal vier Tickets kaufen. Für Menschen mit Behinderung bzw. Rollstuhlfahrer*innen gibt es spezielle Bestellmöglichkeiten.

Wichtig: Da die Tickets personalisiert werden, müsst Ihr einige Informationen über die Personen bereithalten, für die Ihr ggf. Karten bestellt. Folgende Daten werden benötigt:

  • Vorname
  • Nachname
  • Geburtsdatum
  • Geburtsort
  • Nationalität
  • Ausweis- bzw. Reisepassnummer
  • Handynummer
  • Mailadresse

Am besten legt Ihr Euch schon Beginn des Bestellvorgangs einen Account bei TicketOne an, um damit keine Zeit mehr zu verlieren und eventuelle Verzögerungen zu vermeiden.

Wie in jedem Jahr gilt: Tickets solltet Ihr nur über die offizielle Ticketplattform kaufen. Nicht benötigte Karten können über FanSale.it weiterverkauft werden.

Weitere Informationen zum Kartenverkauf findet Ihr auch auf eurovision.tv.

Allen von Euch, die versuchen an Tickets zu kommen, wünschen wir viel Erfolg!


18 Kommentare

    • Die selbe Frage habe ich mir auch schon gestellt und mal nach anderen Konzerten in der Arena auf Ticketone.it geschaut. Dieses Konzert hat exakt die gleiche „Einteilung“ (zwei Ränge/Ringe á 2 Kategorien): https://www.ticketone.it/en/event/biagio-antonacci-palaalpitour-14517933/

      Das muss aber natürlich nichts heißen – Glaskugel und so. 🙂 Und auf Twitter machen Bilder die Runde von schon erfolgreich gebuchten OGAE-Tickets, hier ist Ring 1/Kat. 1 z.B. Sektor 106 und Ring 1/Kat. 2 Sektor 107, was beides recht seitlich von der Bühne wäre und zum oben genannten Saalplan abweichen würde…

      • Befindet sich denn die Bühne in der Mitte der Halle? Und wenn ja, in welchem Sektor schaut man direkt in die Blickrichtung der Bühne? Bei 106 oder gegenüber bei 117? Die anderen Seiten 111/112 bzw. 101/122 schließe ich mal aus.

  1. Also den ESC in Turin zu erleben wäre ja ganz schön , aber die Preise für das Finale sind schon echt heftig . Also denn doch lieber wieder vorm TV dieses Jahr .

    Noch was anderes
    Malik ist wieder in die Midweek Charts eingetiegen auf Platz 100 , wo er denn am Freitag steht sehen wir denn . Aber wohl leider wieder ausserhalb der Top 100

    • Das ist ganz einfach zu erklären. Anders als zb in England, Italien,Spanien und Frankreich, deren Charts zutreffenderweise ausschliesslich aus aktiven Konsum berechnet werden, fantasiert sich die deutsche Musikindustrie was ganz anderes zusammen. Die rechnet spasseshalber einfach mal so auch passiven Radiokonsum in ihre Top 100 Charts mit ein. Im Fall von Malik muss es so sein, dass das unbegründet hohe Radioairplay so viele ‚Chartpunkte‘ ausmacht , dass sein Song, obwohl ausserhalb der Top 200 beim aktiven Konsum durch die Musikredaktionen der ÖR Sender in die Charts gehievt werden kann. Schätze, dass bei ‚Rockstars‘ an die 40% des ‚Chartpunkte‘-Aufkommens aus passivem Konsum bestehen müssen. Er zieht immerhin an rund 75 bis 100 Songs vorbei.. Eine Beliebtheits-Chart sollte meiner Meinung nach nur den aktiven selbstbestimmten Konsum darstellen.

      Sieht auch danach aus, dass es auch in der Endabrechnung vllt knapp reichen könnte (ist aber wackelig), da ja anscheinend der Einsatz des Titels im Radio steigt und das Streaming relativ stabil ist. Allerdings ist das Streaming am Ende der Woche immer geringer als Anfang der Woche. Das Radioairplay von Di bis Mi müsste dementsprechend höher ausfallen. Könnte sein, dass das so sein wird. Kann am Ende aber auch 101 oder 102 oder so bedeuten. Wie ich Universal kenne werden sie versuchen, dass es mit dem Airplay klappt^. Universal hat ja beste Kontakte zu vielen Radioredakteuren … ^^

  2. Die Preise sind wie in den letzten Jahren völlig überzogen.

    2011, lang ist es her, kosteten die Tickets für Düsseldorf über ECG ca. €270 – wohlgemerkt für alle sechs Shows (Jury Semi 1, Semi 1, Jury Semi 2, Semi 2, Jury Finale und Finale). Alles Plätze im gefühlten Premium-Bereich direkt vor der Bühne.

    Heutzutage will man in Italien für die entsprechenden Tickets im Vorverkauf € 1200 haben.
    Keine Ahnung, was die FanPakete in diesem Jahr kosten. In Malmö und Kopenhagen lag man auch noch unter €300, Wien war leicht drüber, wenn ich mich recht erinnere. Lissabon war schon schwieriger, aber das Preisniveau war noch überschaubar. Seit Tel Aviv hat sich das sichtbar in Richtung Größenwahn verschoben.

    Am TV ist es auch ganz nett, und so viel Champagner kann ich gar nicht trinken, wie ich dafür kaufen könnte.

    5x live vor Ort gesehen muss reichen. Ist eh immer die gleiche Show😉.

    • Die Fanpakete kosten im Endeffekt dasselbe wie die regulären Tickets im Einzelkauf. Kein Preisvorteil.

      Stehplatz-Package Shows: EUR 950,00
      Sitzplatz-Package Shows:Kategorie I EUR 850, Kategorie II: EUR 700, Kategorie III: EUR 550
      Sitzplatz-Package Rehearsals: Kategorie I EUR 350, Kategorie II EUR 170

      Wenn man z.B. zu den Live-Sendungen möchte und zu den Jury Finals, kostet das in der teuersten Kategorie zusammen 1300! Euro (950 + 350). Im günstigsten Fall immer noch 720 Euro (550 + 170)

      • Ein Glück, dass ich damals beim ESC in Düsseldorf war, war kostengünstiger, nur 35 km Anfahrt und seitdem weiss ich, dass es für mich vorm TV wesentlich besser ist.

      • Krasse Preise, selbst über die Fan-Clubs.
        Ich glaube aber, Du hast Dich verrechnet.

        2x Jury Semi je €100
        2x Semi je €250
        1x Jury Finale €150
        1x Finale €350
        macht summa summarum €1200 für die beste Kategorie.

      • @cars. Nee, nicht verrechnet. 1200 Euro bei Sitzplätzen. 1300 Euro, wenn man den Stehplatz wählt. Die Stehplatzkategorie gibt es zusätzlich nur bei den Fanclubs, nicht im freien Verkauf.

  3. Allerdings ist die Stimmung vor Ort und das miteinander die Musik zu zelebrieren nicht zu toppen.Man sollte es einmal erlebt haben.Aber Vorsicht,es besteht absolute Suchtgefahr;-)

  4. War in Lissabon und habe vor Ort die beiden Semis geschaut. Für das Finale haben wir uns gar nicht um Tickets bemüht – am Ende ist die Stimmung in der Halle toll, aber im großen Freundeskreis vor dem TV ist halt auch toll (das hat es ja auch zu dem Event gemacht, das ich seit Jahren schaue).

    Kann die Kombi (Semis vor Ort, Finale zu Hause) durchaus empfehlen: Hotelzimmer und Tickets sind noch halbwegs leicht zu bekommen, mit den Kumpels lästert es sich am besten und wenn man das Finale im TV sieht hört man die Moderationen von Peter Urban auch zum ersten statt zum zweiten Mal. 🙂

  5. Meine Lieblingsmeldung des Tages:

    Controllo di sicurezza

    Come protezione contro i bot automatizzati stiamo facendo un controllo di sicurezza. Sarai rediretto tra pochi secondi.

    Darüber bin ich leider nicht hinausgekommen….

  6. Eine einzige Frechheit, wie das heute über ticketone.it abgewickelt wurde. Totales Chaos und keine Chancen, an Tickets für eine Liveshow zu gelangen. Aber gut, dann hat man sich immerhin einiges gespart. Habe dann zumindest eine Familyshow bekommen.

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