„Am Ende hatte ich einfach gar nichts“ – Laura Nahr blickt in Podcast auf ihr Staging bei „Das deutsche Finale 2026“ zurück

Bild: instagram @lauranahr

In der aktuellen Folge des Podcasts ESC Nerds spricht Laura Nahr über ihre Teilnahme am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2026. In dem Interview kommen einige Hintergrundinformationen bezüglich der Planung rund um Lauras Inszenierung zu ihrem Song „Wonderland“ ans Licht. Die Sängerin erzählt, warum sie plötzlich ganz alleine auf der Bühne stand, wie die Kommunikation mit dem SWR verlief und wie sie sich ihr Stage-Design eigentlich vorgestellt hatte.

Laura Nahr war eine von neun Kandidat*innen bei Das Deutsche Finale 2026. In der Show wurden drei der neun Kandidat*innen von einer Jury in ein Superfinale gewählt. Das Publikum konnte dann aus den drei ausgewählten Beiträgen den deutschen Act für den kommenden ESC in Wien wählen. Mit ihrem Lied „Wonderland“ hatte es Laura nicht unter die drei Acts geschafft, die ins Superfinale gekommen sind.

Besonders auffällig an Lauras Auftritt war, dass sie ganz alleine auf der Bühne stand. Weder Tänzer*innen, noch Requisiten, noch eine ausgeklügelte Licht-Show wurden Laura für ihren Auftritt bereitgestellt. Darüber, dass das eigentlich ganz anders geplant war, spricht Laura in der kürzlich auf Spotify erschienenen Podcast-Folge „Backstage mit Laura Nahr“ des Podcast ESC Nerds. In dem Gespräch mit den Podcastern Chris und Papa Basti geht die 25-Jährige darauf ein, wie es für sie rückblickend war, am deutschen Vorentscheid teilzunehmen und welche Probleme es bei der Zusammenarbeit mit dem SWR gab.

Zunächst sprechen die beiden Podcaster mit Laura über ihre Biografie. Sie quatschen darüber, dass die Sängerin in Magdeburg aufgewachsen ist und künstlerisch durch mehrere Jahre in London geprägt wurde. Sie reden auch darüber, dass Laura in London nach dem Vorentscheid einen spontanen Urlaub gemacht hat. Schließlich kommen die drei zum Hauptthema der Podcast-Folge und Laura berichtet von ihrem Erlebnis als Teilnehmerin des deutschen ESC-Vorentscheids:

„Es war eine richtig tolle Erfahrung, das alles mitzunehmen, also auch hinter die Kulissen zu gucken. Und ich glaube, wäre ich jetzt mehr zufrieden mit meinem eigenen Auftritt oder wären jetzt alle Leute so gewesen ‚Oh mein Gott Laura, du warst so toll, und wir verstehen überhaupt gar nicht, wieso du nicht genommen wurdest‘, dann würde ich wahrscheinlich sagen ‚Let`s Go, wir machen das nächstes Jahr noch einmal.‘ Aber weil jetzt eher das Gegenteil der Fall war, würde ich mich in der nächsten Zeit nicht nochmal bewerben, vielleicht in zehn Jahren nochmal oder so.“

Kurz darauf geht es schon um die Show, die bei Das Deutsche Finale 2026 geboten wurde. Papa Basti und Chris erfragen, wie das mit dem Budget für das Staging der neun Kandidat*innen aussah. Dazu sagt Laura:

„Also, man hat zum Beispiel alles, was man so drumherum gemacht hat, also Outfit oder hätte ich eine Stylistin oder jemanden für Make Up oder für die Haare engagiert, das hätte ich, beziehungsweise mein Label übernehmen müssen. Das hat bei mir das Label dann auch übernommen. Und beim Staging gab es theoretisch einen Topf vorgegeben, aber es gab jetzt keine bestimmte Summe oder so. Aber ich bin mir da auch nicht so sicher. Also ich kann mir vorstellen, dass bei größeren Inszenierungen, wie bei Sarah mit dem Feuer, dass ihr Label das vielleicht selber übernehmen musste.“

Darauf folgend fängt Laura an, zu berichten, wie die Planung des Stagings in ihrem konkreten Fall ausgesehen hat:

„Wir hatten schon bei dem Medientag im Dezember ein erstes Gespräch, wo wir dann darüber geredet haben, was wir uns auf der Bühne vorstellen könnten und was nicht. Und ich habe eigentlich gesagt, dass ich immer mit meiner Gitarre oder meinem Klavier auf der Bühne stehe, und ich würde es gerne dieses Mal nicht machen. Aber ich weiß auch, ich bin nicht so confident mit nur einem Mikrofon auf der Bühne, weil ich mich normalerweise sonst nicht auf der Bühne bewege und ich hätte gerne Leute auf der Bühne und hätte gerne super viele Props auf der Bühne und will eigentlich, dass was passiert, damit ich nicht so ganz lost einfach alleine nur da stehe. Und dann hat auch das ganze Staging Team auch agreed und gesagt, dass sich für den Song so eine Storyline mega anbietet.“

Sie fährt sie fort:

„Und dann, eineinhalb Monate später, hatten wir dann nochmal einen Call. Und leider ist diese Props- und Tänzersache nicht so richtig angekommen, glaube ich. Dann haben wir noch mehrmals versucht, das ein bisschen weiterzuentwickeln. Im Enteffekt wollte ich eigentlich so einen Vintage-Zirkus-Vibe auf der Bühne haben. Im Endeffekt haben wir, glaube ich, alle ein bisschen aneinander vorbei geredet. Und ich habe, glaube ich, auch den Fehler gemacht, dass ich gesagt habe, die anderen sind die Profis, idealerweise können die mir sagen was mit Licht, Nebel und Kamera-Angle alles geht.

Weil mein Label ist ja auch ein kleines Indie-Label, von uns hat das noch nie jemand gemacht. Und das war der Fehler, dass wir gesagt haben: ‚Ihr seid die Profis.‘ Ich habe zwar diese Vintage-Zirkus Ideen von Pinterest rübergesendet, aber irgendwie haben wir, glaube ich, ein bisschen aneinander vorbeigeredet.“

Mit einem ironischen Lachen fügt sie hinzu: „Und dann hatte ich am Ende einfach gar nichts.“ Die beiden Podcaster äußern ihr Unverständnis über die Inszenierung von Laura und merken an, dass sie sich bei der Inszenierung sogar gefragt haben, ob Laura mit einer zuständigen Person vom SWR vielleicht Streit gehabt hätte.

„Also, ich habe mich eigentlich mit allen gut verstanden“, entgegnet darauf Laura lachend, „also, ich glaube, daran lag es auf jeden Fall nicht.“

Chris hakt nach und erkundigt sich, ob Laura erst nach der Show mit ihrer Inszenierung unzufrieden war oder schon während den Proben gemerkt hat, dass sie sich mit ihrem Staging nicht wohl fühlt. Daraufhin führt Laura aus:

„Ich glaube, bei allen war das so, dass das Bühnenbild in der Woche davor noch nicht ganz feststand. Und ich habe die ganze Zeit ein bisschen darauf gewartet und mich gefragt, wie es jetzt wird. Ich habe ja auch darauf gewartet, wie ich dann mein Outfit darauf abstimme. Bis wir dann in der Woche davor noch einmal einen Update-Call hatten, stand auch die ganze Zeit immer noch dieser Vintage-Zirkus-Vibe zur Debatte. Und dann wurde das in diesem Call leider über den Haufen geworfen und mir wurde gesagt, dass wir das nicht machen können, weil das alles zu viel durcheinander ist. Ich habe dann bestimmt noch vier oder fünf Mal versucht, meinen Vintage-Zirkus auf die Bühne zu bringen, deshalb hatte ich am Ende auch das Podest mit der Spirale.

Dann bin ich zu der Probe gesteppt und hatte das Podest und den coolen LED-Hintergrund. Da dachte ich, dass es ein bisschen sad ist, dass ich jetzt alleine auf der Bühne stehe, aber dachte im Fernsehen wird das safe cool aussehen, weil dann noch der Plan war, dass noch Wind dazu kommen soll und ein bisschen Nebel und dass wir mit coolen Kamera-Perspektiven drehen. Aber bei der Kamera-Probe ist das dann irgendwie auch nicht passiert und dann war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich gehofft habe, dass das am Ende sick aussieht.“

Weiter fügt sie hinzu: „Aber abgesehen davon bin ich auch einfach mit meinem Gesang nicht zufrieden.“

Als die Show vorbei war und Laura die ersten Kommentare unter dem Video zu ihrer Performance bekommen hat, hat es sie vor allem traurig gestimmt, dass auch die Leute wahrgenommen haben, dass ihr Auftritt als einzige Performance keine großartige Inszenierung bekommen hat: „Dann war ich schon sehr sad darüber, weil ich dann gemerkt habe, dass es anscheinend die einzige Performance ist, die komplett rausgefallen ist“, erinnert sich die Sängerin.

Papa Basti hakt noch einmal nach und fragt, ob Laura sich wirklich nicht vorstellen kann, noch einmal am Vorentscheid teilzunehmen und merkt an, dass die Sängerin jetzt schließlich noch eine Rechnung mit dem ESC offen hätte. „Ja wir gucken mal“, antwortet die 25-Jährige. „Ich bin ja immer noch großer ESC-Fan und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ist halt blöd, dass die erste Learning-Erfahrung so groß war, aber jetzt weiß ich, wie ich mich besser drauf vorbereite.“

Was sagst Du zu dem, was Laura von den Abläufen hinter den Kulissen berichtet? Kannst Du Dir erklären, warum Laura am Ende so gut wie kein Staging bekommen hat? Schreib uns Deine Gedanken zu der Thematik gerne in die Kommentare.



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Tomietuuna
Tomietuuna
16 Tage zuvor

Professionalität des SWR/ Organisation des Staging hin oder her…
Stimme, Präsenz und Performance hat Laura Nahr ganz alleine vergeigt.

Und bei Sarah Engels gehe ich fest davon aus, dass das Label (oder sie?) das finanziell selbst gestemmt haben. Sie hatte ja auch eigene Tänzerinnen, Kostümbildnerin, Maske dabei.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
16 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Als verantwortlicher Sender würde ich auch eine Person bevorzugen, die weitestgehend selbstständig arbeitet, so dass ich keinen weiteren Aufwand damit habe. Das gilt wohl auch für die PR. Die ist allerdings nicht so gut. Habe heute in den Medien gelesen, dass sie bei den Wettquoten weit hinten liegt.

Don__Philipo
Don__Philipo
15 Tage zuvor

Da gebe ich dir leider recht, PR läuft nicht so optimal.
Ich find es auch sehr komisch, dass Sarah anstelle zu den Proben auf Instagram lieber ihr Poolbau und diverse Marken präsentiert, als dass sie für Wien probt.

Chemieunfall
Chemieunfall
14 Tage zuvor

Diese Quoten so quatsching und stand jetzt auch nicht viel Wert. 2017 war Italien die Nummer eins und am Ende war es Portugal. 2014 war Conchita und Comment linnets keine Favoriten oder Zypern 2018.
Vieles ändert sich während der Probe und selbst das ist kein Garant dass die Bookies Recht haben.

Geri
Geri
16 Tage zuvor

Hallo

Geri
Geri
16 Tage zuvor

Sämtliche Inszenierungen waren wie bei der Schullandwoche.

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor
Reply to  Geri

Das stimmt leider, auch bei Myle, der doch auch bestimmt live Erfahrung hat.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
15 Tage zuvor
Reply to  Geri

So isses.

dunefan5000
dunefan5000
6 Tage zuvor
Reply to  herrtobsucht

Nein so isses nicht. Man missbraucht das Gejammere einer Verliererin um hier gegen den SWR zu hetzen. Klar war nicht alles Gold was glänzt bei der Sendung, aber die Inszenierungen waren bis auf Wonderland wirklich gut oder deutlich besser als in den letzten Jahren. Sie hätte ja auch ein wenig mehr Eigeninitiative zeigen können was die Performance angeht, und trotz allem gilt, wenn man nicht singen kann, kann man halt nicht zum ESC fahren. Das war schon immer so. Sie war von allen Künstlern bei der VE gesanglich die schlechteste.

Grischy
Grischy
16 Tage zuvor

Genau das gleiche hatte Bela in seinem TIKTOK LIVE berichtet, dass er 1 Woche vorher noch gar nicht wusste, was auf der Bühne passieren wird.

So hat der Vorentscheid auch gewirkt: low Budget.
Bis auf Sarahs Auftritt, welche die Kosten sicherlich teilweise selbst tragen musste und aufgrund ihrer Bekanntheit sicherlich mehr Mitspracherechte hatte.
Zudem wusste ne Sarah Engels wie sie ihren Song rüberbringen wollte.

Ich finde solange ein Vorentscheid mit New-Comern gemacht wird, welche noch nicht viel Bühnenerfahrung haben wirden ein Gewinn beim ESC immer auf Glück rauslassen (Anmerkung: Sarah wird vielleicht Platz 12 bis 18).

Man hat gemerkt, dass der SWR keine gleichwertigen Shows wie z.
B. in Finnland aufziehen möchte, sondern eher auf gepflegtes Ü50 Programm setzt.

Jared
Jared
16 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Es gab zwar Ansätze für coole Staging-Ideen, aber das allein reicht nicht.

Eine Bushaltestelle bei Bela? Das ist gar nicht unbedingt eine schlechte Idee, aber macht was damit und vor allem fangt es richtig ein!
Das Requisit bei Wavvyboi, das ein bisschen an Sam Ryders „Spaceman”-Prop im Miniaturformat erinnerte? Sah cool aus, aber das war’s dann auch wieder.
Die Tänzerin bei Molly Sue? Ausdruckstanz für den Song ist sicherlich keine schlechte Idee, aber es ist sonst nichts passiert. Molly stand einfach nur steif auf der Bühne.

Das ist so schade.

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Ist das tatsaächlich eine Kostenfrage der öffentlich rechtlichen Sender? Aber wieso gehört dann D zu den „big five“?

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  Harry Leman

Es wird einfach nicht ernstgenommen und man geht gar nicht kompetitiv an die Sache heran, was bei der Songauswahl schon beginnt.

Zudem die technischen Verantwortlichen (Regie, Kamera, Schnitt) vermutlich schon seit Jahren (oder schlimmer, Jahrzehnten) nicht mehr zu den Besten ihres Fachs gehören.

Der SWR-Verantwortliche meinte ja auch in dem DWDL-Interview, dass das Ergebnis in Wien am Ende nicht so wichtig sei und man den Vorentscheid auch als etwas Eigenständiges erachten will.

Man macht also einen Vorentscheid, gibt sich dort weniger Mühe als bei der „Giovanni Zarella Show“, „Schlagerboom“ oder „Adventsfest der 100.000 Lichter“, obwohl von den Quoten vergleichbar und in der Zielgruppe weitaus besser. Aber was danach passiert, ist dann nicht mehr so wichtig, hauptsache man hatte eine Nostalgie-Show wo man zum x-ten Mal sich darüber lustig machen konnte, wie trashig der ESC eigentlich ist und dieselben Geschichten wiedergekaut wurden.

Der Vorentscheid wird als x-beliebige Samstagabend-Show behandelt, was zumindest schonmal besser ist als in den Zeiten, in denen es Freitagnachts in der Versenkung verschwunden war.

Aber es ist die Qualifikation für die größte Musikshow der Welt, und bis sich der ÖRR dieser Tragweite nicht bewusst wird, wird es auch nicht besser.

Dazu auch noch das große Desinteresse der deutschen Musikindustrie und der bekannten deutschen Musiker, welche den ESC nichtmal mit der Zange berühren wollen und von den Labels auch nur als Möglichkeit gesehen wird, Newcomer dort zu verheizen, die noch nicht ihren großen Breakthrough hatten.

Man kann sagen, was man will, aber man braucht einen Raab oder zumindest die Zusammenarbeit mit den Privaten.

Last edited 15 Tage zuvor by Prometheus
Grischy
Grischy
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Love it… genau meine Meinung.

Aber wenn man schon mit dem Ziel „Uns ist egal wo wir landen“ rangeht, kannst niemals die 1 werden.

Sonst hätte man das Jahr darauf ja wirklich Arbeit 😅

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Das könnte auch sein. Hauptsache dabei, aber bloß niemals in die Lage kommen, dass man den Bumms plötzlich selbst austragen muss.

cars10
cars10
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Meine Rede, seit Jahren.

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Wir haben halt 0 Identität mit den Contest, obwohl seit Beginn dabei und 2x gewonnen. Das ist so irre unerklärlich, dass ich die Hoffnung mittlerweile aufgegeben habe, das das besser wird. Unsere Fernsehshows sind sowieso alle zum schämen, wieso soll man das für einen Vorentscheid besser machen?

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  herrtobsucht

Ist als deutscher ESC-Fan, der es mit dem eigenen Land hält, schon eine deprimierende Sache, auch wenn es natürlich um den Spaß an der Show an sich gehen sollte und man auch gut andere Künstler/Länder unterstützen kann. Aber es ist auch verständlich, zu wollen, dass das eigene Land gut abschneidet und vielleicht mal wieder den ESC austragen kann.

Harry Leman
Harry Leman
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Was in den letzten Jahren schon immer sehr strange war, das Thema ESC wird von den Sendern eigentlich so gut wie ignoriert. Ich bin noch sehr old school, höre regelmässig SWR3, seit diesem Jahr mit Konsi ist es ein wenig besser geworden, aber es wäre doch easy, schon auf dem Kanal mehr über den ESC zu informieren, Werbung zu machen. Ist ja ihr eignes Baby.

Die einzelnen Teilnehmer vorzustellen, ihnen im Vorfeld schon ein Publikum zu geben, und dann mehr Unterstüzung in der Performance, bspw. der Schweizer Youtuber hat zurecht gesagt, das wirkt alles so low budget. Macht keinen guten Eindruck als „big five“ Land, so ohne Konzept, unloving.

Das ist irgendwie eine Kontradiction.

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  Harry Leman

Als „Big Five“ ist das wirklich fast schon unentschuldbar. Wenn es einem so unwichtig ist, dann muss man auch nicht dafür bezahlen, jedes Jahr direkt für das Finale qualifiziert zu sein. Aber ich glaube, hier geht es den Verantwortlichen einfach darum, jedes Jahr einmal am Samstag 8 Mio Zuschauer zu haben.

Es ist ja nicht so, als würden sie nichts versuchen. Letztes Jahr mit der Raab/RTL-Kooperation hatten Raab und Strobl ja wirklich das Ziel, zu gewinnen. Aber wenn so wenig Zeit ins Songwriting gesteckt wird und die Vorbereitungen erst im Dezember beginnen, während andere Länder ganz nach dem Motto „Nach dem ESC ist vor dem ESC“ schon sofort im Mai mit der Planung anfangen, dann kann das natürlich nichts werden. Ich fand dennoch, das rein von der Künstler- und Songauswahl „Chefsache“ ein Schritt in die richtige Richtung war, und DDF eher ein Rückschritt. Ich hoffe, dass nächstes Jahr eine neue Kooperation mit den Privaten beschlossen wird.

Bei den anderen Big-5-Ländern sieht es ja auch nicht unbedingt rosiger aus. Italien hat den Sanremo-Trumpf, aber ansonsten ruhen sie sich auf dem Umstand aus, direkt qualifiziert zu sein. Ist wirklich ironisch, dass ausgerechnet die, die am meisten dafür zahlen und damit das Überleben des ESC sichern, so wenig ESC-Kenntnis haben und kein Interesse am Wettbewerb zeigen.

Harry Leman
Harry Leman
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Es war heuer schon eine Verbesserung zum letzten Jahr, bei der Planung, beim Interesse auch beim SWR3. Aber ich denke, eine Woche oder weniger für so ein Staging des VE, das man ja auch mit Interesse im Ausland beachtet, ist doch ein bisschen sportlich und auch nicht durchdacht, oder?
Wahrscheinlich müsste man das ganze Projekt ganz anders managen, es scheint, dass die Zeit für die Vorbereitung einfach zu knapp war.

Und vielleicht sollte man sich doch überlegen, ob man nicht Coaches, ehemalige ESC Teilnehmer, oder sogar Leute con ESC Kompakt mit in die Planung einbezieht.
Die müssten doch alle ein paar Verbesserungsvorschläge haben.
Allein die Tatsache, dass mehr als 50% der Acts „nicht für den ESC geeignet“ waren, schon das allein ist keine gute Voraussetzung.

Ausserdem sollte man vielleicht vermeiden irgendwelche alten Acts zu imitieren. (Fuego, etc.), und dafür irgendwas bringen, was die Musikszene von D representiert, was die Mehrheit des Publikums anspricht.

Und auf jeden Fall das Bewertungssystem aus dem VE zurücknehmen, alle Acts müssen auch vom Televoting gewählt werden können.

Im letzten April hatte die ARD ein Top 75 Voting organisiert, Wäre doch cool im Vorfeld Acts von Bewerbern so auszuwählen zu lassen? Damit würde man doch auch die Zielgruppe vergrössern, oder, und die Leute würden es mehr feiern? Funktioniert glaube ich in S auch so?
Desweiteren könnte man sich das Geld für die ausländischen Jury sparen, hat das was gebracht? Dieses budget besser anders investieren? In den Odds sinkt D immer mehr ab!

Genug des Gemeckers, ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Frühlingswochenende!.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Der Vorentscheid ist im Vergleich zu „Schlagerboom“ etc. „in der Zielgruppe weitaus besser“?
Was meinst Du bitte damit? Etwa, dass ältere Zuschauer als Zielgruppe „schlechter“ sind?

„Aber es ist die Qualifikation für die größte Musikshow der Welt“
Manchmal wünsche ich mir wirklich die 90er zurück, als der Grand Prix außerhalb der Fangemeinde kaum Beachtung fand; dieses Prestigedenken, das immer mehr an Fußball-WMs und Olympische Spiele mit ihren bescheuerten Medaillenspiegeln erinnert, mag ich überhaupt nicht.

„Aber man braucht einen Raab oder zumindest die Zusammenarbeit mit den Privaten“
Bitte, bitte nicht!!!

Last edited 15 Tage zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

„…Manchmal wünsche ich mir wirklich die 90er zurück…“

Mein Chef würde da sagen:“Wir sind hier nicht bei Wünsch Dir was sondern bei So isses!!“

Last edited 15 Tage zuvor by ESC1994
Franny
Franny
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Unser „Chef“ (eigentlich isser auch „nur“ ein angesteller Rechtsanwalt 😀 ) hat gestern ein Schild an seine Bürotür gehängt, weil wir ständig rein sind: „Bitte nicht stören!!!! Chef schläft!!!“ 😀 Ja, mit sehr vielen Ausrufezeichen. Ich mag das, wenn nicht immer alles so ernst im Job ist. 🙂

dirtsa
dirtsa
15 Tage zuvor
Reply to  Franny

😀

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Das Schöne an den Worten Deines Chefs ist, dass man sie sehr gut auch anwenden kann auf Wünsche, dass ein Raab oder die Zusammenarbeit mit den Privaten zurückkommen soll.

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor

Mit Zielgruppe meinte ich die sog. werberelevante Zielgruppe 14-49, die sich meines Wissens nach Helmut Thoma damals ausgedacht hat. Da in dieser Gruppe kaum noch jemand Fernsehen guckt, nimmt man mittlerweile 14-59 hinzu.

Warum ausgerechnet 14-49 jetzt werberelevant sein sollen, habe ich nie verstanden. Über 49 hinaus wird doch genauso sehr konsumiert.

Aber der ESC-Vorentscheid wird in dieser Gruppe besonders geguckt, wie man auch an den Quoten vom 28.02 gesehen hat, und da hat die ARD keine andere Sendung, die sowas schafft (abgesehen Sportübertragungen). Ich wollte damit aber nicht sagen, dass manche Zuschauer besser oder schlechter sind als andere. Sollte nicht so rüberkommen.

Die 90er habe ich nicht mitbekommen. In den 90ern hat Deutschland doch zum ersten und letzten Mal das ESC-Finale verpasst, oder? Und daran wäre der ESC fast zerbrochen und die Big-Five wurden eingeführt.

Aber 1998 beginnend mit Guildo Horn und Stefan Raabs Beteiligung am ESC seitdem hat man sich doch für den ESC interessiert, oder? Vor allem weil der spaßhafte Streit zwischen Raab und Ralph Siegel auch oft Thema bei TVTotal war.

Und ich weiß nicht, was es an Zusammenarbeit mit den Privaten auszusetzen gibt, wenn das bedeutet, dass es mehr VE-Sendungen gibt und es mehr Leute interessiert. An „Chefsache“ war vieles schlecht, aber auch nicht alles, und im 2. Anlauf hätte man bestimmt vieles verbessert. Die „Chefsache“-Zeit habe ich bei ESC Kompakt auch als sehr lebhaft wahrgenommen.

Und beim ESC geht es allerseits um Prestige. Es ist eine Riesenparty, aber auch ein Wettbewerb. Selbst „Spaßbeiträge“ haben irgendwo im Hinterkopf die Intention, das nächste „Espresso Machiato“ zu werden, also ordentlich Punkte abzusahnen. Die große Mehrheit will dort gut abschneiden. Die Franzosen versuchen kräftig, das Ding endlich zu gewinnen. SRF und ORF haben es mehrere Jahre versucht und die Anstrengung wurde schließlich belohnt, aber der große deutsche Nachbar dümpelt im Nichts.

Ein Tacken mehr Wettbewerbsfähigkeit wäre einfach nicht schlecht. Wenn „Dabei sein ist alles“ das Motto ist, dann muss man auch nicht zu den Big 4 gehören und kann wie die anderen im Halbfinale antreten.

Franny
Franny
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Richtig.

Die Spanne der werberelevanten Zielgruppe hab ich auch nie richtig verstanden. 14-49? Als ob ich mit 50 plötzlich anders ticke. Sicher kann man irgendwo Grenzen ziehen. Aber macht das Sinn?
Da könnte ich jetzt mit meinem Ex-Chef darüber diskutieren. Ich hatte ja damals in der Agentur schon ein paar Problemchen mit diversen Zielgruppen-Bestimmungen.

Marko +++
Marko +++
15 Tage zuvor
Reply to  Franny

Mit 50 tickst du nicht schlagartig anders, aber ab 50 braucht man weniger neue Sachen und ist man weniger offen für neue Produkte. Alles im Vergleich zu der Gruppen 14-29, 30-39 und 40-49 Jahre.

Franny
Franny
14 Tage zuvor
Reply to  Marko +++

Also ich brauch zumindest mit Ende 40 noch genauso viel Zeugs wie vor 20 Jahren. Stichwort Bandshirts. 😛 Ich bin allerdings auch Single, kinderlos und stehe gerade vor einem kompletten Neustart.

Ich weiß schon, was du meinst. Persönlich hab ich halt ein Problem mit Schubladen, in die mich sogar manche Freunde und Buddies stecken wollen. Schaffen sie halt nicht. Ich halte jeden Menschen für ein Individuum. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder was auch immer.

Mein Agenturchef kam damals immer an: „Frauen fängt man mit Schuhen, Handtaschen und Aperol Sprizz oder Blubberbrause.“ Ich hab die Augen verdreht und ihm seine Klischeehaftigkeit vor den Latz geknallt. Hab seine geplante Kampagne auch nicht mitgetragen. Mich findest du in keinem Schuhladen, ich hasse Handtaschen und trink dieses Zeug nicht. Aber Frauen stehen ja auch auf Balladen… nicht wahr? 😉 😛

Letztendlich mit ein Grund, warum ich nur ein halbes Jahr für die Agentur gearbeitet habe.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Danke für die Klarstellung bezüglich der Zielgruppe.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Es ist ein Teufelskreis: Der ESC hat in Deutschland einen grottigen Ruf … es bewerben sich nur B-Künstler und die ARD produziert eine zweitklassige Show … das verstärkt den Ruf des Billigen, Schlechten, Grotesken und Abseitigen … also bewerben sich nur noch B- und C-Künstler usw. ad infinitum. Es bräuchte einen Alexander, um diesen Gordischen Knoten zu zerschlagen.

Franny
Franny
14 Tage zuvor

Teufelskreis trifft es prima.

Es bräuchte einen Alexander, um diesen Gordischen Knoten zu zerschlagen.

Einen Feger… lol

kon
kon
15 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Aber immerhin ist ja irgendwas bei Bela passiert, Laura hat man komplett hängen gelassen.

Grischy
Grischy
15 Tage zuvor
Reply to  kon

Korrekt, aber allein das Vorgehen, dass der Künstler erst 1 Woche vor vollendeter Tatsachen steht, sagt schon aus, dass sich hier mit den Künstlern nicht viel beschäftigt wurde.

Bei „Herz“ hätte ich mir zumindest irgendwie irgendwo ein „Herz“ zu sehen gewünscht.
Zumal international das Wort „Herz“ nicht so bekannt ist.

dunefan5000
dunefan5000
15 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Das stimmt doch gar nicht. Bis auf Laura Nahr waren die Performances und die Bühnenbilder viel besser als in den Jahren davor. Die Frau Nahr sollte sich auch mal an die eigene Nase fassen. Ihr Gesang war auch nicht fehlerfrei.

Grischy
Grischy
15 Tage zuvor
Reply to  dunefan5000

Ah etz komm.. ne Bushalte-Stelle für nen „Herz“-Song, really?

Damit soll man Europa begeistern? Mit ner Bushalte-Stelle?
Ner Tankstelle?
Oder dem Sam Rider Abklatsch?

Ernsthaft? Na wenns dein Geschmack ist, wieso nicht.
Das war lieblos hingeklatscht. Sorry.

dunefan5000
dunefan5000
6 Tage zuvor
Reply to  Grischy

Wer sich an so etwas aufgeilen kann, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Belas Auftritt war gut. Punkt. An der Haltestelle hats nicht gelegen, das er nicht in die Top 3 gekommen ist. Die 3, die es geschafft haben, waren halt besser.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor
Reply to  dunefan5000

Hast Du den Beitrag oben überhaupt gelesen? Da sagt sie doch selbst, dass sie mit ihrem Gesang nicht zufrieden war.

Mich hat es übrigens nicht im geringsten gestört, dass da keine Requisiten oder Tänzer auf der Bühne waren und mir hat ihr Auftritt trotz leichter gesanglicher Schwächen durchaus gefallen. Allerdings fand ich auch die anderen Auftritte recht passabel, in dieser Hinsicht gebe ich Dir recht.

Last edited 15 Tage zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Matze
Matze
15 Tage zuvor
Reply to  Grischy

ich war mal bei 15, mittlerweile glaub ich ehr zwischen 20 und 25.Bei Sarah sah ich auch keinen super Auftritt, ein ganz normaler Danceauftritt.

Last edited 15 Tage zuvor by Matze
benegigs
benegigs
16 Tage zuvor

Das ist schon wirklich sehr schade gewesen. Wenn man sich Live-Videos von Laura ansieht, erkennt man eindeutig ihr Talent. Ich überzeuge mich im nächsten Monat auf ihrer Tour davon. 😀

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
16 Tage zuvor

Das klingt alles etwas unprofessionell – wie ja schon von vielen nach der Show befürchtet. Keine Ahnung, ob es nur daran liegt oder auch daran, dass der Song an sich absolut nicht erinnernswert war.

LoicLover
LoicLover
15 Tage zuvor

Wahrscheinlich beides

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
16 Tage zuvor

Einfach nur traurig. Aber dass das deutsche Fernsehen Inszenierung weder kann noch will, hat es in den letzten Jahren leider schon zuhauf bewiesen. Erinnert mich ein bisschen an Linus Bruhn, der am Ende auch ohne alles auf die Bühne musste. Nachdem er in der Probe noch Tänzer und Props hatte!

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
16 Tage zuvor
Reply to  Porsteinn

Es ist halt nicht die mit Super- und Weltstars gefüllte Show von Galaxiestar Giovanni Zarella .
Ganz im Ernst, das ZDF hat seit einiger Zeit klar die bessere Showkompetenz, geht vermutlich auf Wetten dass.. zurück. Die ARD tendiert ja eher zu biederen Mitklatschsendungen und aufgemotzten Quizzen.

byJannik
byJannik
16 Tage zuvor

Ich hab gehört Galaxiestar Giovanni Zarella lädt Superstar Sarah Engels in seine nächste Show ein.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  byJannik

Ja, die PM dazu wurde bereits mehrfach gepostet meine ich 🤪 – inklusive „Superstar Olaf der Flipper“.

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

Ich dachte er ist Gigastar. 🤣

Geht es dir gut??

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Etwas genervt heute, einiges dreht sich im Kreis aber wird schon noch. Bei Dir? Streik vorbei?

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

Oh, was ist denn los?? 🙁

Ja, der Streik ist glücklicherweise vorbei. Jetzt noch fünf Tage arbeiten und dann habe ich eine Woche Urlaub. 🥳

Magst du eigentlich Rote Beete??

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Super, hoffe, dann bricht der Frühling wieder aus – geht’s irgendwo hin?
Rote Beete als Beilage ja

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

Ne, habe keine Pläne. Höchstens ein paar Klamotten für den Urlaub kaufen.

Wir haben das Rezept auf Seite 27 heute gegessen, daher die Frage zu der Roten Beete:

https://eu-assets.contentstack.com/v3/assets/blt085f7ef3068b29af/blt47032bb312e48194/65951c338ae070040aae8abb/REWE_Deine_K%C3%BCche_Magazin_1-24.pdf

War sehr lecker.

Schon jemanden in Berlin gefunden??

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Klamotten für GC sollten ja easy sein!
Wen oder was in Berlin gefunden?

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

Kumpel?? 😜

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Hatte ich ja vorhin schon, BF such ich aber nicht.

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

Kann ich mir bei dir auch nur schwer vorstellen. 😉

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Ich wusste tatsächlich immer schon sehr schnell, warum es letztendlich nicht funktionieren wird. Ich hab auch kein besonders häusliches Gen und oder das Bedürfnis, jemanden immer um mich zu haben, was gerade in D ja sehr verbreitet ist.

Jorge
Jorge
15 Tage zuvor
Reply to  Porsteinn

Der Vergleich passt ja nun überhaupt nicht, die Schlussfolgerung daraus auch nicht.

In diesem Fall wurde schlicht ein mit ausradiertem Bleistift geschriebener Wunschzettel, also ein blankes Blatt Papier, zum Abgabetermin abgeliefert.

Tim S.
Tim S.
16 Tage zuvor

Ja, der SWR. Der hat schon in dem Jahr einiges falsch gemacht…

Hoffentlich lernen die auch aus ihren Fehlern, was ich aber leider nicht denke.

Holgivision
Mitglied
Holgivision
16 Tage zuvor
Reply to  Tim S.

Wie sollen sie? Es war der reichweitenstärkste Vorentscheid seit Jahren. Warum sollten sie nun etwas ändern?

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor
Reply to  Tim S.

Wäre doch mega, wenn sie auch die Newcomer mehr fördern! Vielleicht einen Investor mit ins Boot nehmen, der Kosten übernimmt? Und dann von Anfang an mehr planen, wie Staging und Videos aussehen sollten, und das dann auch trainieren ?

Last edited 16 Tage zuvor by Harry Leman
dunefan5000
dunefan5000
6 Tage zuvor
Reply to  Tim S.

Ob der SWR was falsch gemacht hat, wissen wir erst nach dem ESC. Kommt auf das Ergebnis das Sarah Engels erziehlt.

Annie
Annie
16 Tage zuvor

Den Gesang hat sie selber vergeigt, da kann der SWR nichts für.

Matty
Matty
16 Tage zuvor
Reply to  Annie

Weiter fügt sie hinzu: „Aber abgesehen davon bin ich auch einfach mit meinem Gesang nicht zufrieden.“

Sie hat es selbst erwähnt.

Annie
Annie
15 Tage zuvor
Reply to  Matty

Ja Matty, ich kann auch lesen. Danke trotzdem

dunefan5000
dunefan5000
6 Tage zuvor
Reply to  Matty

Vorher hat sie rumgejammert, der SWR wäre an allem schuld.

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor
Reply to  Annie

Mei vielleicht war sie einfach traurig, ganz allein zu sein…?

ESCNicky
ESCNicky
16 Tage zuvor
Reply to  Harry Leman

Hat sie auch erwähnt.

Annie
Annie
15 Tage zuvor
Reply to  Harry Leman

Das stelle ich doch auch nicht in Frage. Mein Punkt war, das lieblose Staging war nicht das einzig schlechte…

Schorschiborsch
Schorschiborsch
15 Tage zuvor
Reply to  Annie

Das stimmt, aber man muss sich auf einer Bühne einfach auch wohlfühlen. Das ist nicht zu unterschätzen. Dazu gehört auch die Wertschätzung der ProduzentInnen und das ganze Drumherum. Ja, schon klar, wer Profi ist, muss auch unter widrigsten Umständen abliefern und so weiter und so fort….aber als Veranstalter hat man auch die Aufgabe, sich für alle gleichermaßen reinzuhängen und nicht nur für diejenigen, die ihr Equipment und ihr Butterbrot selbst mitbringen 🙂

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor

Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die ersten sechs Teilnehmer des VE eh nicht gewinnen sollten,… Komischer Zufall, genau diese Acts nicht ins Superfinale zu nehmen.

Tomietuuna
Tomietuuna
16 Tage zuvor

Mangelnde Professionalität auf beiden Seiten…
Natürlich stampft der SWR keine Show wie UMK aus dem Boden. Dazu ist Deutschland einfach nicht genug ESC Land.

Allerdings kann man (auch von einem Newcomer) doch so etwas wie eine künstlerische Vision/ Idee zum Staging erwarten. Laura Nahr und Bela haben sich da nun auch nicht besonders mit Ruhm bekleckert. Manchmal fragt man sich auch, ob die Teilnehmer am Vorentscheid überhaupt wissen was der ESC ist.

Sarah Engels war mir vorher nicht wirklich ein Begriff, aber sie hat tatsächlich mit Ihrer Professionalität überzeugt und damit, dass sie tatsächlich ne Idee/ Konzept hat.

Von ‚fire‘ kann man natürlich halten was man will, aber der Einsatz und die Motivation von Frau Engels sind schon überzeugend.

Harry Leman
Harry Leman
16 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Sarah hat unwesentlich mehr Erfahrung? Aber sollte man nicht auch jüngeren Talenten eine Chance geben und sie im Staging beratend unterstützen?

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
16 Tage zuvor
Reply to  Harry Leman

Wurde nicht sogar „opulentes“ Staging angekündigt?

ESC Jul
ESC Jul
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Offensichtlich hatte Laura Nahr ja schon im Dezember Vorschläge gemacht, aber wenn man dann auf Taube Ohren stößt, kann man nichts machen. Bei den anderen Teilnehmern wird es ähnlich gewesen sein, vermute ich.
Wenn man dann als Newcomer kaum Erfahrung und vor allem finanzielle Mittel hat, vertraut man am Ende auf die Produktionsfirma.

Grischy
Grischy
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Da gebe ich dir recht. Bela wurde in seinem TIKTOK LIVE gefragt, welche „Platzierung er sich wünscht“ oder „wann der ESC stattfindet“…

… Platzierung war ihm egal- er will es als Karrieresprung sehen

… Wann das Finale des ESC ist konnte er nicht sagen. Wusste er schlichtweg nicht.

Was will man jetzt mit so einem NEW-COMER erwarten?
Nix.

Annie
Annie
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Der Meinung bin ich auch. Ich kenne es aus anderen Feldern so: die Aufgabe vom Stage Director ist es nicht, für neun Songs Konzepte aus dem Boden zu stampfen, sondern beim Prozess beratend zur Seite zu stehen.
Pinterest-Bilder zu schicken schön und gut, aber das ist so ein kleiner Teil vom großen Ganzen 🫣

Tomietuuna
Tomietuuna
15 Tage zuvor
Reply to  Annie

Ganz genau! Bin auch in der Veranstaltungsbranche/ Theater tätig. Und das ist wirklich unglaubliche Naivität der Künstler gewesen im Vorentscheid.
Darin sieht man auch, dass sie wenig Tour-Erfahrung haben. Jeder Kleinstkünstler/ Kabarett hat im Grunde ein Konzept für Staging…

Ruby
Ruby
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Sind Bilder kein Konzept?
Ich weiß ja nicht wie viel so ein Staging, Outfit und Styling zusammen kostet, aber ein paar tausend Euro werden es schon sein und wenn man dann Sony (Sarah Engels) im Rücken hat oder ein Indie Label, dann dürfte die künstlerische Freiheit auch nochmal eine ganz andere sein.

Nils
Nils
16 Tage zuvor

Das Lied und – in meiner Erinnerung – auch der Gesang gingen in Ordnung, aber ohne weiteres Staging konnte sie die Bühne eben nicht wirklich füllen.

Am Ende des Tages braucht sie sich aber nicht grämen. Ich schätze, die Jury hätte sie so oder so ausgesiebt.

Kuestensocke
Kuestensocke
16 Tage zuvor

Leider ist es jedes Jahr das Gleiche. Junge, unerfahrene Künstler treffen auf ein Fernsehteam mit wenig Budget und wenig Vision. Die Künstler brauchen ein Label/Management im Rücken, dass ihnen hilft und klar kommuniziert. Wenn die jungen (aber Show-Bizz ahnungslosen) Talente allein gelassen werden, passiert das war wir bei Laura sehen haben. Wenn Laura wie berichtet geglaubt hat, dass beim Fernsehen die „Profis“ schon das richtige tun, hat sie sich mit dem deutschen Vorentscheid vermutlich nicht intensiv beschäftigt. Da können wir jedem Bewerber nur raten, vorher ausgiebig ESC kompakt zu lesen (und zu schauen).

rainer1
rainer1
16 Tage zuvor

Es war natürlich schon sehr eigenartig, um wieviel besser die letzten drei startnummern waren. Ich hatte das gefühl, dass nicht nur die performances sondern auch der ton um welten besser waren als bei den ersten sechs.

JoBi
JoBi
16 Tage zuvor

Danke für diesen interessanten Artikel. Ich habe die Podcast Folge angehört.

Mir persönlich, hat Lauras Auftritt gefallen. Aber ja, jetzt im Nach hinein wirkte es… leer. Mir hat er vor allem durch den Backdrop gefallen und diese Kameraeinstellung am Anfang.

mauve
mauve
16 Tage zuvor

Aber was ich nicht verstehe: Wie kann man SO aneinander vorbeireden? Dann liegt es leider auch an Laura, dass sie ihre Bühnenvision nicht klar dargelegt hat.

eurovision-berlin
eurovision-berlin
16 Tage zuvor

Die Inszenierung finde ich ok und dem langweiligen Song angepasst. Und wie sie selber feststellt: „Aber abgesehen davon bin ich auch einfach mit meinem Gesang nicht zufrieden.“
Lied und Gesang waren nicht gut.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
16 Tage zuvor

Ich glaube, da trifft einfach die „Wir wollen die Künstler nicht verbiegen“-Haltung von NDR/SWR auf die „Ich will auf der Bühne meine Musik für sich sprechen lassen“-Rührmichnichtan-Haltung vieler deutscher Künstler, die sich eher marginal mit dem ESC auseinandergesetzt haben.
Ist zwar nett gemeint, da gemeinsam etwas entwickeln zu wollen, aber es funktioniert ja schon seit Jahren nicht.
Die Lösung: Entweder die Künstler und/oder ihr Label kümmern sich selbstständig um ein Staging-Konzept, oder sie bekommen es einfach vorgesetzt.

ESC Jul
ESC Jul
15 Tage zuvor
Reply to  floppy1992

Mein Vorschlag ist, die Künstler reichen bis z.B. Mitte Dezember eigene Vorschläge ein. Die Produktion kümmert sich dann bis Mitte Januar darum wie man diese professionell umsetzt. Ab dann beginnen die Proben.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  floppy1992

Es ist das übliche Problem, dass wir alle aus dem Job kennen. Jeder macht sein eigenes Ding und hat seine eigenen Vorstellungen, von denen angenommen wird, dass die anderen sie teilen. Hier wäre mal ein Projektmanagement-Seminar sinnvoll.

Last edited 15 Tage zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
Nils
Nils
15 Tage zuvor

Naja, wer weiß, was sie sich für Brimborium überlegt hat. „Retro-Zirkus“ klingt nicht unbedingt so, als ob der SWR das noch im Keller stehen hätte oder für den kümmerlichen Betrag, den der Sender aufgrund der Sparzwänge auszugeben bereit war, hätte bekommen können.

Kann mir durchaus vorstellen, dass man ihr mehrfach Signale gab, dass das nix wird, dabei aber vielleicht einfach lange Zeit nicht deutlich genug wurde.

ESC Jul
ESC Jul
16 Tage zuvor

Es wurde alles schon sehr amateurhaft von der Produktion gehandhabt und von opulent fand ich keinen einzigen der Auftritte. Auch nicht den von Sarah Engels. Außer Feuer gab es da sonst auch nicht viel. Das Staging von Laura Nahr war am Ende dann die Krönung im negativen Sinne.
Man sollte ja meinen, dass die deutschen Produktionsfirmen mittlerweile eigentlich genügend Erfahrung haben sollten. Trotzdem bekommen sie es nicht hin, egal ob Kimmig, Bildergarten oder sonst wer.
Mein Vorschlag ist, der SWR engagiert im nächsten Jahr eine Firma aus dem Ausland, z.B. aus Schweden oder Litauen.

Last edited 16 Tage zuvor by ESC Jul
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
15 Tage zuvor

Ein Erfahrungsbericht in denglischer Sprache …

Mareike Kaa
Mareike Kaa
15 Tage zuvor

Voll sad …

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor

Das hat mich beim reading auch ein wenig disturbed, dennoch ist mir die Sängerin sehr sympathisch.

Franny
Franny
15 Tage zuvor

disturbed

Oh, wah-ah-ah-ah! 😀

Franny
Franny
15 Tage zuvor
Reply to  Franny

… oh, oh! 😛

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor
Reply to  Franny

Das Listening to the awful Verhunzung von „The sound of silence“ durch die Gruppe Disturbed disturbed mich in der Tat too.

Franny
Franny
15 Tage zuvor

😀

Gwendolyn
Gwendolyn
15 Tage zuvor

Irgendwie könnte man denken, dass das Ganze eine geplante Aktion war, der „Superstar“ sollte unbedingt siegen, eine direkte Nominierung hätte keine Quote und viel Kritik bedeutet, und die 8 Mitstreiter sollen unfertig und laienhaft wirken,,damit der Star um so mehr glänzt und aufgrund der professionellen Performance, die die Engels aufgrund ihrer langjährigen Bühnenerfahrung als einzige hatte, auch sicher keine Konkurrenz hatte. Verschwörungstheorien, ich weiß, aber der Gedanke drängte sich halt auf.

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  Gwendolyn

Sarah hatte zwar den professionellsten Auftritt und für den Abend das stimmigste Gesamtkonzept, aber in Sachen Bildregie wurde sie auch, wie alle anderen, im Regen stehen gelassen. Im ersten Auftritt war es eine andere Kameraführung als beim zweiten Auftritt (Superfinale), was zeigt, dass es gar keine vorgeplanten Kameraeinstellungen gab, wie das beim ESC der Fall ist, dass der Künstler genau weiß, in welcher Stelle des Songs er in welche Kamera gucken muss, etc. Sie hat es dann aber, wegen der von dir angesprochenen Bühnenerfahrung, trotzdem gut gemacht und mit der Kamera gespielt.

Sie hatte dann wohl das Geld für Outfit, Make-up, Haare, Tänzer, Feuerfontänen selbst bereitgestellt, weshalb es einfach größer wirkte.

Denke allerdings auch, dass von Anfang an klar war, dass Sarah, Wavvyboi und Molly Sue ins Superfinale sollen.

Last edited 15 Tage zuvor by Prometheus
Gwendolyn
Gwendolyn
15 Tage zuvor
Reply to  Prometheus

Die 3 hatten ja auch die besten und aussichtsreichsten Songs , egal ob man die mochte oder nicht , aber gerade Molly Sue hätte mit ihrem wunderschönen berührenden Lied mit einer passenden professionellen Performance viel besser abgeschnitten, statt mit diesem Riemchennachthemd und einer ballettänzerin , die völlig deplatziert wirkte und öfter im Bild war als Molly

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
15 Tage zuvor
Reply to  Gwendolyn

Molly war mMn unsere einzige Chance, im Mai den letzten 5 Plätzen zu entkommen. (Und das sage ich nicht, weil ich ihr Lied mag. Das habe ich bislang genau 1 x gehört, und das reicht mir dann auch für dieses Leben.) Mein persönlicher Geschmack und was beim ESC funktioniert, sind ja 2 Paar vollkommen unterschiedliche Stiefel.

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor

So hab ich es in den internationalen Reaktonen auch wahrgenommen. Wavvyboi noch eher als Molly, aber wegen der hohen Dichte an Rock-Beiträgen wäre Wavvy wohl untergegangen. Nicht optisch, da ist er wirklich eine Erscheinung, aber dafür musikalisch-gesanglich. Zwar gibt es mehrere klassische Balladen (Lettland, Albanien), aber Molly Sue hätte mit starkem Gesang, guter Inszenierung und berührendem Thema sicherlich den Mittelfeld-Trend der letzten 2 Jahre bestätigen können. Es hätte halt an dem Vorentscheid-Abend, als es wirklich drauf ankam, besser sein müssen, und jetzt hat man den Salat.

Last edited 15 Tage zuvor by Prometheus
Gwendolyn
Gwendolyn
15 Tage zuvor

Ich bin sonst auch kein Balladen Fan , und seine Schicksalsschläge im Vorfeld zu verbreiten mag ich sonst auch nicht , aber inzwischen hab ich gelernt , dass Dinge wie Krankheiten, familiäre Ereignisse , Beziehungsgeschichten etc den Künstler ausmachen , ihn und sein Werk , und eine Ballade rührt mich , wenn die Stimme überragend ist, der Kandidat sympathisch und authentisch und die Melodie fesselt …Ich glaube auch dass Molly in Wien gut abgeschnitten hätte, aber das sagen ja auch viele von der Engels

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  Gwendolyn

Klamotten/Haar/Make-up sind immer wieder ein riesiges Problem,weil man sich offensichtlich darauf verlässt, dass die Künstler was aus ihrem Kleiderschrank nehmen, Malik war dadas Paradebeispiel aber zB Jamie-Lee und Lavinia lagen auch völlig daneben. Bei Isaak hatte der NDR dann ja Gottseidank in letzter Minute die Reiseine gezogen, dementsprechend sah er in Malmö viel besser aus.

Quintus
Mitglied
Quintus
15 Tage zuvor

Das klingt wirklich sehr traurig. Unter diesen Umständen kann ich es auch verstehen, dass Laura so wenig Selbstvertrauen bei ihrem Auftritt hatte. Das Lied hätte wirklich Potenzial gehabt.

Der SWR muss für nächstes Jahr zwingend Maßnahmen ergreifen. Entweder dehnt man die Proben vor dem Vorentscheid um eine Woche aus, oder man stellt mehr Leute für die Teilnehmer ab, damit im Vorfeld eine intensivere Kommunikation bezüglich Staging etc. stattfinden kann. In dieser Hinsicht muss man einfach deutlich professioneller arbeiten. In anderen Ländern funktioniert das schließlich auch, selbst bei einer höheren Anzahl an Teilnehmern.

Ich finde es auch sehr fragwürdig, dass es bei der Vorauswahl der Teilnehmer scheinbar keine Live-Auditions gab. Zumindest wurde das so von den Ragazzkis berichtet. Die haben irgendwann die Zusage für den Vorentscheid erhalten und wurden dann das nächste Mal bei diesem Media Day gesehen. Von einem Vorsingen war da nicht die Rede.

bellamarcella
bellamarcella
15 Tage zuvor
Reply to  Quintus

Es gab nie Live-Auditions…

Annie
Annie
15 Tage zuvor
Reply to  bellamarcella

Doch, in den letzten Jahren gab es immer in der finalen Auswahlphase Live Auditions. Halt nicht offiziell kommuniziert, weil eben intern, aber viele Teilnehmer haben davon berichtet

bellamarcella
bellamarcella
15 Tage zuvor
Reply to  Annie

Dieses Jahr nicht

cars10
cars10
15 Tage zuvor

Zwei Punkte.

1. Dieser Bericht bestätigt das, was seit Jahren bekannt ist. Die ARD spart bewußt an den Inszenierungen und hofft auf die Ideen der Künstler und Labels. Man gönnt sich lieber überflüssige, unnötige und teure Couchgäste, deren Budget sicher besser bei den Inszenierungen aufgehoben wäre. Wenn man als Teilnehmer keine Profis im Hintergrund hat und wahrscheinlich alles selbst bezahlt, sitzt man bei der ARD garantiert nicht in der ersten Reihe. Beschämend und kleinkariert.

2. Laura Nahrs wahrgenommene Naivität scheint während des gesamten Interviews durch und wahrscheinlich hat sie dabei etwas gelernt. Was ich ihr auf jeden Fall empfehlen darf, sie sollte sich in geschäftlichen Belangen einen geschäftlichen Ton angewöhnen. Zu viele Anglizismen für selbstverständliche Wörter können schon einmal in der Kommunikation zu Mißverständnissen führen. Kurz gesagt: wer eine Inszenierung will, muß sich selber kümmern.

Im Endeffekt nichts Neues, alles bekannt.

Rusty
Mitglied
Rusty
15 Tage zuvor

Irgendetwas ist da auf beiden Seiten schief gelaufen. Aber eine junge und nicht genug erfahrene Künstlerin dann ganz ohne großartiges Bühnenstaging und Unterstützung auftreten zu lassen, finde ich schon nicht fair.Vielleicht war Laura’s Gesang auch deshalb sehr unsicher,das weiß man ja dann als Zuschauer nicht.
Andersherum hätte ich von Laura selbst jetzt auch ein flippigeres Outfit erwartet und viel mehr Bewegung,halt so ähnlich wie im Video.Aber meine Erklärung für mich war dann,dass sie halt mit zuviel Action auf der Bühne die Töne nicht singen kann,Aufregung kommt dann auch noch dazu.

Last edited 15 Tage zuvor by Rusty
Thomas K
Thomas K
15 Tage zuvor

Mir tut es für Laura richtig leid. Da hat sich die Verunsicherung von vorne bis hinten durchgezogen.
Ich hab mal nachgeschaut was man in Schweden so ausgibt. Es sollen letztes Jahr wohl ca. 12.000 Euro pro Act gewesen sein, die der SVT für die Inszenierungen jedes Acts zur Verfügung gestellt hat. Alles was darüber hinaus geht tragen die Acts selbst bzw die Labels. Das klingt auch nicht gerad nach sehr viel. Ich weiß nicht wie weit man mit solchen Beträgen den Acts hier helfen würde. Aber vermutlich wäre es neben mehr Zeit ein Ansatz etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Wahrscheinlich würde das trotzdem nicht reichen weil es einfach an Wettbewerbsfähigkeit, Know how/Erfahrung und den unbedingten Willen, dass es richtig geil werden muss fehlt.

Tomietuuna
Tomietuuna
15 Tage zuvor
Reply to  Thomas K

Was den ESC anbelangt kannst du Schweden nicht mit Deutschland vergleichen.
Man vergleicht ja auch nicht die schwedische Fußballliga mit der dt. Bundesliga.

Es hat jedes Land so seine Kompetenz…und Deutschland ist in der Breite halt kein ESC Land.

Der ESC ist in Deutschland ein Ding der Bubble und ansonsten als musikalische Lachnummer verschrien. Auch wenn es der ARD einmal im Jahr ne gute Quote bringt.

Alex John
Alex John
15 Tage zuvor

Der SWR muss tatsächlich noch mehr sparen:
„Immer wieder sonntags“ wird nach 31 Jahren aus finanziellen Gründen ab 2027 eingestellt.
https://m.dwdl.de/a/105902

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  Alex John

Zum Thema Kahlschlag bei Entertainment-Shows hat dwdl auch einiges, interessant:
https://m.dwdl.de/a/105880

Mathias Möser
Mathias Möser
15 Tage zuvor

Unprofessionell, der SWR – das es wirklich noch schlimmer als beim NDR war – schier unvorstellbar! Armes Pop-Deutschland! Schaut euch mal Vorentscheide in Ländern wie Dänemark an – ein musikalisch-künstlerisches Volksevent, das die Massen aktiviert. Für Deutschland kann man sich wieder nur schämen. MUSIK UND Show – Blamabel!

Didi
Didi
15 Tage zuvor
Reply to  Mathias Möser

Naja Dänemark hat dieses Jahr einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht, aber schau dir mal die Vorentscheide der letzten Jahre an. Sissal 2025, die stand auch nur alleine auf der Bühne und hatte ne Windemaschine die sie von hinten angepustet hat.

Matty
Matty
15 Tage zuvor
Reply to  Mathias Möser

Halt doch einfach mal den Mund, du Troll!

ESC Jul
ESC Jul
15 Tage zuvor

OFF TOPIC

Ziferblat haben auf Youtube einen kleinen Rückblick auf ihre Tour veröffentlicht:
https://m.youtube.com/watch?v=GvM6mD1cziQ

Rusty
Mitglied
Rusty
15 Tage zuvor
Reply to  ESC Jul

Toll🙂

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
15 Tage zuvor
Reply to  ESC Jul

😍 Da werden Erinnerungen wach! 💫

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
15 Tage zuvor

Mein Lieblingsbeitrag aus dem deutschen Finale, den ich nach Wien entsandt hätte, wobei ich da in erster Linie vom Potenzial für die internationale Bühne ausgehe (bzw. den entsprechenden Bildern in meiner Vorstellung), nicht nur von dem, was sich mir in einem Vorentscheid tatsächlich darbietet. Und mit den Circus-Vibes lag Laura im Prinzip schon mal völlig richtig – Alice im Wunderland, Roncalli oder der Cirque du Soleil lassen grüßen … 🎪

(Hat speziell hierzulande nur leider den Haken, daß Staging ohnehin keine deutsche ESC-Stärke ist, um das mal vorsichtig auszudrücken.)

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor

Es war auch mein Lieblingsbeitrag, zusammen mit dem von Molly Sue.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
15 Tage zuvor

Das finde ich ausgesprochen schön, denn Laura wird ja nur sehr selten so weit vorne angesiedelt.

Den Beitrag von Molly mag ich ebenfalls, incl. Kostüm und Styling. Nur mit der Tänzerin konnte ich gar nichts anfangen, die hätte ich für Wien komplett gestrichen und verstärkt auf die Hintergrundbilder gesetzt. Allerdings erst im Laufe des Songs und nicht schon quasi überfallmäßig gleich am Anfang. Aber für mich definitiv auch ein Titel mit Potenzial für die internationale Bühne …

Wobei ich generell immer eher ein Balladenmensch bin (Ausnahmen bestätigen die Regel). 🕯️ 🎶🎵

Bei dieser Gelegenheit:
Hast Du schon Deine wahrscheinlichen SCC-Kandidaten im Blick?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
15 Tage zuvor

Zur Zeit stehen bei mir eher die für den ESC qualifizierten Titel im Vordergrund, aber wenn ich mir da (fast) alle Titel schöngehört habe, will ich wieder an meine Spotify-Länder-Playlists ran, immerhin habe ich bei einigen schon eine gewisse Reihenfolge, und die Titel, die mir gar nicht gefallen, sind bei den allermeisten schon aussortiert. Die besten der Länderlisten (die zu finden eine Weile dauern wird) kommen dann in meine SCC-Playlist (im letzten Jahr waren das so ungefähr 50 Beiträge); hoffentlich kann ich mich bis zum Beginn des SCCs für eine Top 10 entscheiden. Aber verraten will ich vorher noch nichts 🙂

P.S. Die Tänzerin bei Molly Sue hat mich auch gestört. Grundsätzlich finde ich Balletttanz bei ESC-Beiträgen mal was anderes und eine nette Idee, aber in diesem Fall war mir die Tänzerin zu sehr im Fokus und hat von Molly Sue abgelenkt, etwas weiter im Hintergrund wäre das sicher gar nicht so schlecht gewesen.

Last edited 15 Tage zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
15 Tage zuvor

Also dann brauchst Du wie Momo einen SCC-„Top Secret“-Fächer und ihr könnt euch verschwörerische Blicke zuwedeln … 😉 Wobei sie das Staatsgeheimnis nennt.
Und die rheinische Frohnatur ist ja momentan noch damit beschäftigt, die neuen Praktikanten der SCC-Wahlkampfagentur einzuarbeiten …

Meine Länderfavoriten dieser Saison waren bzw. sind:

🇦🇱 Gerta Mahmutaj
🇦🇹 Nikotin
🇧🇬 Dara / „Curse“
🇭🇷 Lima Len
🇩🇰 Ericka Jane
🇪🇪 Uliana
🇩🇪 Laura Nahr
🇬🇷 Revery
🇮🇹 Arisa
🇱🇻 Nolark
🇱🇹 Vilnius Voices
🇱🇺 Luzac
🇲🇹 Matthew Cilia feat. The AfterParty
🇲🇩 Valleria
🇲🇪 Neno Murić
🇳🇴 Thomas Jenssen
🇵🇱 Basia Giewont
🇷🇴 ?
🇸🇲 Pellegrina Pibigas
🇸🇪 Smash Into Pieces
🇺🇦 Jerry Heil

Plus elf weitere Nachrücker aus San Marino, falls es mich auf die Resterampe verschlägt … 😱🙀

Wobei ich mir 🇫🇮, 🇵🇹 und 🇪🇸 nur teilweise bis gar nicht zu Gemüte geführt habe, und Rumänien muss ich noch nachholen. Will heißen: aus 21 mach 10 … (Oder waren es letzte Saison sogar 15?)

🎡 Für Wien 2026 stehen neun meiner Top Ten fest (zumindest bis Probenbeginn), nur der zehnte und letzte freie Platz ist noch umkämpft:

10 🇦🇱 🇦🇹 🇨🇿 🇪🇪 🇩🇪
6 bis 9 🇬🇪 Georgien
6 bis 9 🇭🇷 Kroatien
6 bis 9 🇱🇻 Lettland
6 bis 9 🇸🇲 San Marino
1 bis 5 🇦🇺 Australien
1 bis 5 🇫🇷 Frankreich
1 bis 5 🇮🇱 Israel
1 bis 5 🇵🇱 Polen
1 bis 5 🇺🇦 Ukraine

Insgesamt gefällt mir der Jahrgang gut. Der deutsche Beitrag ist zwar nicht wirklich meins, aber Sarah Engels hängt sich definitiv rein, insofern verfolge ich auch dies mit einer gewissen Sympathie …

Momo
Momo
15 Tage zuvor

🪭🤫😉

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
15 Tage zuvor

Die rheinische Frohnatur bastelt jeden Tag an der eigenen SCC Liste 😎😍💫🤓🎶🇪🇺 I love this game 💞
P.S. Aidan wirft sich auch mit voller Leidenschaft in den ESC Kosmos, die Tage sogar in Australien meines Wissens. Klar, da steckt auch viel PR dahinter, aber ich find saucool, wieviel Lust er auf die Welt der Eurovision hat. Also bitte ebenfalls mit Sympathie bedenken! 😊

Momo
Momo
15 Tage zuvor

DENNIS! Gut, dass ich dich erwische! Es gibt wichtige News! Das goldene blinde Huhn wurde gestern erfolgreich an den rechtmäßigen Gewinner überreicht. 🐔🏆

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
15 Tage zuvor
Reply to  Momo

? Wie habe ich das zu verstehen?! Hast du es wirklich gebastelt und Malge überreicht oder wie??? 😍

Momo
Momo
15 Tage zuvor

Gebastelt? Pah… 😂
Das ist ein richtiger Pokal in Form eines Huhns mit passendem Schildchen. Ich wünschte, ich könnte ein Foto davon einfügen. 😅
Und ja, ich habe es ihm überreicht und ihm gratuliert. 🥳

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
15 Tage zuvor
Reply to  Momo

😂😂😂
Mega!!!! Saugut, Momo!!!! 😍

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
14 Tage zuvor

Malta gehört zwar nicht zu meinen persönlichen Lieblingstiteln für Wien, aber immerhin klar zu meinen Qualifikanten des zweiten Semis – und vor allem ist es jener Beitrag, den ich als Eurovisionsgewinner 2026 getippt habe (vor Australien und Israel)!

🤨 Mein Göttergatte: „Räusper“ 🚨

😮 Ich (leicht panisch):
Ach ja, und vor allem allem ❕❗ zählt Malta zu den Top Three meines Göttergatten, neben Israel und Serbien. Er findet, „Bella“ hat etwas von einer tätowierten Rose 🌹 und könnte Teil des Soundtracks einer Tennessee-Williams-Verfilmung sein.

Aidan’s internationale Promo-Aktivitäten sind in der Tat auffällig, das macht einen wirklich engagierten und hochprofessionellen Eindruck. Wir haben uns erst kürzlich das erste Semi vom San Marino Song Contest angesehen, bei dem er als Interval Act zu Gast war. Der weiss sehr genau, was er erreichen will … 🇲🇹 2027
(Hoffentlich kommt ihm da kein Schweden dazwischen, das in trüben Gewässern auf Stimmenfang geht.)

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
14 Tage zuvor

Von Deiner SCC-Liste sind Gerta Mahmutaj, Arisa, Vilnius Voices, Basia Giewont und evtl. Jerry Heil auch Kandidaten für meine, wobei Jerry Heil bei mir in der Ukraine nicht auf 1 war, aber in meiner Kandidatenliste sind ja auch mehrere Titel pro Land erlaubt 🙂

Ich habe an diesem Wochenende jetzt viel San Marino gehört (wobei auf Spotify bisher nur 33 Titel zu hören sind, ich kenne also nicht alle), und von Deiner Liste (https://esc-kompakt.de/senhit-bestaetigt-boy-george-tritt-mit-ihr-beim-eurovision-song-contest-fuer-san-marino-an/#comment-762836) sind auch N’Ice’Crdeam, Sheila und Maraaya in meiner Spitzengruppe.

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
13 Tage zuvor

Na, dann heute viel Freude mit Sanremo! 💐 Ebenfalls ein guter Jahrgang, wie ich finde. Meine persönlichen fünf Finalisten in Italien waren:

🔸 Arisa
🔹 Bambole di Pezza
🔹 Elettra Lamborghini
🔹 Nayt
🔹 Mara Sattei

Außerdem mag ich den Titel von Ermal Meta, zusammen mit dem Beitrag der Vilnius Voices der aus meiner Sicht gelungenste mit Palästina-Bezug in dieser Saison. Hat mich etwas gewundert, wie deutlich die in allen nationalen Vorentscheiden das Ticket nach Wien verpasst haben.

Und der Nuove-Proposte-Gewinner Nicolò Filippucci wäre auch eine klasse Wahl gewesen. 🇮🇹 Beim tatsächlichen Sieger muss ich immer erst die Neapel-Brille aufsetzen, damit mich der Song überzeugt – wobei ich durchaus bereit bin, das zu tun … 😎

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
15 Tage zuvor

Wie meinst du das, der ESC stehe bei dir gegenüber dem SCC gerade „im Vordergrund“? Das geht doch gar nicht, der SCC schwebt doch über allem, da kann sich doch gar nix davor schieben…
🤓💗🇪🇺😇😎

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
14 Tage zuvor

Du hast recht, das ist in der Tat schlicht unmöglich. ESC „im Vordergrund“ war übertrieben krass formuliert, zutreffender wäre gewesen: „Der ESC verhindert gerade, dass meine Aufmerksamkeit voll und ganz und ausschließlich dem SCC gewidmet werden kann.“ 🙂 An diesem Wochenende habe ich mich bisher den verfügbaren sanmarinesischen VE-Beiträgen gewidmet und noch keine ESC-Titel gehört (außer dem genialen „Superstar“). Für den Rest des Tages ist Sanremo dran.

Last edited 14 Tage zuvor by Thomas M. (mit Punkt)
Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
13 Tage zuvor

🤗 👍🏻 🥂

tante anni
tante anni
15 Tage zuvor

Ich war live im Studio und hatte teilweise schon den Eindruck, dass Bühne, Backdrop, Props, Lichtshow sehr professionell wirkten – viel besser als die Jahre zuvor. Das hatte (bis auf wenige Ausnahmen, dazu zähle ich Laura) durchaus etwas „Opulentes“… um so schockierter war ich, als ich die Show daheim nochmal im TV gesehen habe. Was hilft das beste Bühnenbild, wenn es praktisch keine Bildregie gibt? Was nützen Staging-Ideen, wenn die Kamera sie nur nach dem Zufallsprinzip einfängt? Ich bin mir sicher, dass Schweden und Finnland mit der deutschen Bühne eine Top-Produktion abgeliefert hätten – weil sie sich vorher sekundengenau überlegt hätten, wann welcher Schnitt erfolgt und wo der Künstler dann stehen muss. In Schweden und Finnland ist jeder Schritt, jede Bewegung, jeder Augenaufschlag geplant und inszeniert. In Deutschland wird dagegen alles einfach nur abgefilmt…

Prometheus
Prometheus
15 Tage zuvor
Reply to  tante anni

Das beschreibt den Kern des (technischen) Problems wirklich perfekt

Romy
Romy
15 Tage zuvor

also sorry, aber „Vintage-Zirkus“ klingt jetzt auch nicht so toll…ich glaube schon, dass der SWR mit den LED-Effekten die richtige Idee für ihren Auftritt hatte, aber Laura das einfach aufgrund ihrer Unerfahrenheit und Nervosität einfach nicht alleine auf der Bühne stemmen konnte. Es braucht schon ein gewisses „Etwas“ eines Künstlers, damit sowas gut im TV wirkt.

Ruby
Ruby
15 Tage zuvor
Reply to  Romy

Vintage Zirkus.. (Alice in) Wonderland.. ist jetzt keine so abwegige Idee

Franny
Franny
15 Tage zuvor
Reply to  Ruby

Welcome to the Circus Mircus… 😀

Rouven
Rouven
15 Tage zuvor

Ganz merkwürdige Geschichte Der SWR beantwortet ja jeden kritischen Kommentar unter dem Video von ihrem Vorentscheidsauftritt mit den Worten Die Inszenierung ist in Zusammenarbeit mit den Künstler/innen entstanden. Das habe ich für eine Andeutung gehalten, dass das minimalistische Staging auf Lauras Wunsch so war. Dazu passen ja aber Lauras Aussagen nicht.

Oltomm
Oltomm
15 Tage zuvor

Das kann doch nicht sein, dass ein Land wie Lithauen 40 komplett durchinszinierte Performances auf die Beine stellen kann, und bei uns steht dann eine komplett ohne irgendetwas auf dee Bühne und alle fragen sich, wie es denn dazu gekommen ist.

Das ist doch alles nur noch erbärmlich

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
15 Tage zuvor

Meines Erachtens musste man „opulente Inszenierungen“ insgesamt vergeblich suchen. In diesem Fall kann man beim Lesen wirklich nur den Kopf schütteln, sehr schade. Nichtsdestotrotz hat sie meiner Meinung nach noch das Beste aus der Situation gemacht (die gesangliche Leistung einmal ausgeklammert).

GEF
GEF
15 Tage zuvor

Fand auch, dass sie ziemlich lost wirkte. Mich wundert es, dass jemand so unvorbereitet in eine Show gegen kann, die von einem Millionenpublikum geschaut wird und die Chance ihres Lebens sein könnte. Dass man eine Woche vor der Show noch nichts in der Tasche hat und dann irgendwie improvisiert, ist doch peinlich. Was ist eigentlich so schwer daran, eine interessante Geschichte auf die Bühne zu bringen. Dänemark hat das dieses Jahr doch auch perfekt hinbekommen.

Jedes zweitklassische Musical hat Inszenierungen, die deutlich besser sind. Und in einer so großen Fernsehshow gibt man sich mit praktisch nichts zufrieden….

ESC1994
ESC1994
15 Tage zuvor

OT: Jetzt ist „Fire“ nicht mal mehr in den Airplaycharts vertreten.

https://radiocharts.com/html/charts_de_main.htm

dunefan5000
dunefan5000
15 Tage zuvor
Reply to  ESC1994

Na und?

Goynen1967
Goynen1967
15 Tage zuvor

Ich fand die Show absolut ok. Und es gibt eine deutliche Entwicklung. Und dieses hinterher Nachtreten…es gibt immer zwei Seiten. Und bei Laura hätte auch die grandioseste Show nichts aber auch garnichts gerettet. Da bin ich doch eher ruhig und vielleicht ein bißchen selbstkritisch bevor ich Fingerpointing mache….

Tomietuuna
Tomietuuna
15 Tage zuvor
Reply to  Goynen1967

Ja, das denke ich auch!
Bissl Demut tut gut… sonst wird sie die neue Will Church. 🙂

Goynen1967
Goynen1967
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Passender Vergleich 🤣👍

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
15 Tage zuvor
Reply to  Tomietuuna

Der wollte doch so gerne der deutsche ESC-Heiland werden …

Gaby
Gaby
15 Tage zuvor

Puh… bei allem Respekt, das war wirklich gar nichts, weder Song, noch Stimme, ein noch so ausgefeiltes Staging hätte wahrscheinlich auch nichts daran geändert. Sorry… nein, das war nicht ESC-würdig, wäre sang- und klanglos untergegangen…

Morph
Morph
15 Tage zuvor

Es beschreibt das Spiel, was seit etlichen Jahren womöglich ähnlich läuft. Z. B. Thema Bühnenbild wird quasi zu spät in letzter Minute entwickelt. Zusätzlich kommen dann Unsicherheiten dazu, wenn man noch nicht ganz so professionell ist und schon wird aus dem Auftritt mindestens mittleres Desaster. Das Glück, wie eine Lena selbst ohne große Erfahrung aus nichts alles machen zu können, haben die wenigsten Leute. Schon deshalb heißt die Predigt wie jedes Jahr: Mit allem früher anfangen!

Last edited 15 Tage zuvor by Morph
sam1
sam1
15 Tage zuvor

Ich glaube, dass Sarah Engels mit diesem Song richtig gute Chancen beim ESC 2026 hätte:

https://youtu.be/7HYsNdYOb8U?is=xhT29Mub6Db7KFYY

Leider ist der Song zu alt.

KarinM
KarinM
15 Tage zuvor

Sarah Engels heute abend im WDR Kölner Treff

Matty
Matty
15 Tage zuvor
Reply to  KarinM

Und sie ha in ihrer aktuellen Story den Menschen in Aserbaidschan und der Türkei die besten Glückwünsche zum Ende des Fastenmonats Ramadan übermittelt.

4porcelli - give The 🦦 what he needs
4porcelli - give The 🦦 what he needs
15 Tage zuvor
Reply to  Matty

Gut gemeint aber leichter Fehltritt, wir haben schließlich auch ne Menge Moslems in Deutschland. Man hätte allen gratulieren sollen.

Last edited 15 Tage zuvor by 4porcelli - give The 🦦 what he needs
timo
timo
14 Tage zuvor
Reply to  KarinM

Falls es sich noch jemand anschauen möchte: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjliZDc1Y2QtYzVkYS00OTY1LWJmM2EtM2Y4Mjc5MTc2Yzc4
Das Interview mit Sarah gibt es gleich am Anfang und einen Auftritt mit der Akustikversion von Fire ganz am Ende der Folge.

Marko +++
Marko +++
15 Tage zuvor

Trotz Kritik und Selbstkritik kommt Laura Nahr auf mich positiv herüber.

Die Kritik zum VE darf gerne auf der Wunschliste 2027 – das meiste Geld soll an den Songs, Auftritte, Künstler ausgegeben werden. Prioritäten setzen.

Timo1986
Timo1986
15 Tage zuvor
Reply to  Marko +++

Sehe ich auch so. Dann lieber auf Star-Gäste auf der Couch verzichten.

dunefan5000
dunefan5000
15 Tage zuvor
Reply to  Timo1986

Mir kommt die Nahr so rüber, als wäre sie einfach nur ne schlechte Verliererin und schmeißt jetzt um sich. Es war einfach ein sehr schlechter Auftritt von ihr. Krönchen richten, sich noch mal bewerben und dann besser machen.

Marko +++
Marko +++
15 Tage zuvor
Reply to  Timo1986

Bereits bei der Auswahl der Songs sparen.

Avrotros stellt jedes Jahr einige Mitarbeiter für mehrere Wochen frei um die eingereichte Songs zu beurteilen. Letztes Mal waren es 7 Leute. Kostenpunkt 7/12 eines durchschnittliches Jahresgehalt beim Sender.

SWR macht Songwriting Camp, Marktforschung. Ich sehe diese Vorgehensweise bereits als fehlendes Vertrauen in der Qualität der deutsche Musikszene. Es erhöht nur die Kosten der Vorentscheidung.

Miki
Miki
15 Tage zuvor

Das war letztes Jahr genauso. Eine Woche vorher wusten sie nocht nicht was auf die Bühne passieren wird. Dann haben sie 2-3 Proben und los gehts. Da haben natürlich die erfahrene Künstler einen Vorteil. Sie können einfach besser und selbstsicherer komunizieren und vortragen was sie sich vorgestellt haben. Die meisten newcomer haben noch nie im Leben mit “in ear” gesungen, was auch extrem schwer ist am Anfang. Da haben die Leute echt keine Ahnung wie das alles lauft und wieso klingt plötzlich alles schief. Alle, die bis dahin gekommen sind können sauber singen, sie wurden ordentlich aussortiert. Es sind sooo viele Faktoren, die dann dazu führen, das etwas schief klingt. Ich würde jeden raten ausprobieren mit in ear zu singen, wo du ganz was anderes hörst als sonst. Daran kann man sich nicht in eine Woche gewöhnen. Da haben die profesionelleren Künstler wirklich einen riesen Vorsprung.
Ich würde viel früher mit dem Vorentscheidvorbereitungen beginnen und die Produktionen gut einüben. Dann hätten die Newcomer auch echte Chance ihre Kunst selbstsicher zu presentieren. Das ist das Unterschied zwischen Sarah und Laura zbspl. Das ist nicht Laura’s Schuld.

Meckie
Meckie
15 Tage zuvor
Reply to  Miki

Es stimmt viel, was geschrieben wurde. Doch ich frage mich auch, ob sich der Sender, egal ob SWR oder NDR dann überhaupt klar darüber ist, welche Verantwortung er hat. Warum werden so viele Newcomer in die Vorentscheidung gelassen? Manchmal denke ich, die suchen extra noch nach unerfahrenen Acts, besonders nach Lenas ESC-Erfolg. Weil man die halt noch nach eigenen Vorstellungen formen und evtl. bequatschen kann. Ganz früher in den Vorentscheidungen gab es zwar auch ab und an mehr oder weniger Newcomer, aber die hatten meistens doch noch irgendwelche Live-Erfahrungen oder Auftritte vorher gehabt. Warum sucht man dann nicht nach einer guten Mischung aus Erfahrenen und Unerfahrenen Acts anstatt fast nur Newcomer zu finden und ein, zwei richtige bekannte Bühnenprofis? Warum macht man nicht schon vorher ein ausgiebiges Live-Casting, um zu erkennen, wer mit In Ears gut singen oder wer vor einer Kamera gut rüberkommen kann? Klar, Faktor Zeit, aber wenn man dann mit der Suche nach den ESC-Songs nicht immer kurz vor knapp anfangen würde, andere Länder suchen bereits nach dem ESC für das nächste Jahr. Mit entsprechender Planung wäre die Chance größer, dass der Vorentscheid qualitativ besser werden würde, finde ich. Speziell dann, wenn man sich bewirbt, sollte dem ESC-Team deutlich werden, wie unfair es doch sein muss, wenn man Profis und anscheinend komplette Newcomer ohne entsprechendes Team von Plattenfirma, Creative Director, Staging-Team, Stylisten usw. gemeinsam beim Vorentscheid vergleichen lässt. Natürlich kann man auch mal Glück haben und aus einem kompletten Newcomer entwickelt sich plötzlich ein echter Diamant, aber dann muss halt auch das ESC-Lied stimmen. Beim diesjährigen Vorentscheid hat man sich vor dem Argument versteckt, man habe ja eine Internationale Jury aus echten ESC-Profis am Start, die vorher dann die drei besten geeignesten Acts selektiert. Aber mir tut es sehr um die Acts leid, die halt am Ende dabei auf der Strecke bleiben. Die mentale Belastung ist sicher hoch und manche, noch unerfahrene Acts könnten am Ende daran zerbrechen, was schade ist, denn Potenzial ist sicher vorhanden. Warum gibt es nicht vom SWR vorher für alle, die es vielleicht brauchen, ein entsprechendes Coaching, um speziell diese Acts vor dem großen Auftritt zu coachen und somit zu helfen, auch bei einer Niederlage gestärkt für die Zukunft rauszugehen? Auch die Sache mit dem Staging. Warum kann man das nicht schon mindestens einen Monat vorher mit dem entsprechenden Act (und seinem Team) komplett durchgegangen sein und Ideen des Acts auch umgesetzt werden? Gute Vorbereitung und dass sich der Act auch sicher und wohl auf so einer Bühne fühlt, ist doch das Wichtigste vor einem Live-Auftritt (neben einem entsprechend starken Song natürlich).

Last edited 15 Tage zuvor by Meckie
Miki
Miki
15 Tage zuvor
Reply to  Meckie

Ich stimme dir zu.
Die grosse Frage ist: Warum?
Ich denke, für Deutschland ist das ESC nicht wichtig genug Zeit und Geld da zu investieren. Ich habe letztes Jahr alles sehr nah mitverfolgt und das war sehr ernüchternd, es wurden oft ein paar Stunden vor dem Auftritt noch ganz wichtige Dinge nicht fixiert, ganz unprofessionell. Es ist echt ein Wunder das nicht grössere Flops passieren.
Ich habe beim schwedischen Vorentscheid die ganze Zeit nur daran denken müssen wie glatt alles abgelaufen ist…die haben sicher nicht nur ein paar Proben dafür gehabt.
Na ja. So gesehen war für mich klar das Sarah gewinnen musste…es war alles viel ausgereifter bei ihr als bei den anderen.

Franny
Franny
15 Tage zuvor
Reply to  Miki

Schweden mag mit dem Mello zwar professionell sein und richtig viel Kohle reinstecken. Trotzdem (oder deshalb) hat es sich ganz schön eingefahren. Ich finde das jedenfalls nur noch langweilig und einfallslos. Vor allem musikalisch. Dann doch lieber ein bisschen unprofessioneller, stattdessen aber interessanter, abwechslungsreicher und diverser an Genres mit einigen Überraschungsmomenten. Abzüglich dem vielen Gelaber zwischendurch. Da gibt es einige VEs, die dies erfüllen und die ich mir jährlich gerne anschaue. Ich ziehe z.B. Eesti Laul und Dora dem Mello vor. Um nur zwei zu nennen. Ich mag es eben nicht ZU glatt.
Bezüglich Deutschland geb ich dir aber vollkommen recht.

Last edited 15 Tage zuvor by Franny
Stefan Weber
Stefan Weber
15 Tage zuvor

Schuld an der ganze Misere sind die Verantwortlichen vom SWR. Es kann doch sein das aus über 300 Bewerbungen neun solche Nummer ausgewählt werden, die Null Chance auf gute Plätze beim ESC haben. Wer bitte sitzt da und hat kein Gespür für einen internationalen Wettbewerb 🙈🙈🙈
Sofort die Hälfte vom Gehalt streichen 👎👎
Deutschland kann nur Klamauk, deutschen Jammer Pop, oder billig Schlager. Hilfe was ist das für eine Generation von Luschen und Ego Spinnern. Findet den Fehler……

Matty
Matty
15 Tage zuvor
Reply to  Stefan Weber

Und du bist hier der Mecker- und Motzkönig!

💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
💪 Jakub 🇮🇱 dances אנה פרנק 🌪️ 🌅 👑
15 Tage zuvor
Reply to  Stefan Weber

Alles Taktik! Deutschland bereitet heimlich den allerersten Beitrag der ESC-Geschichte vor, der ausnahmslos alle 12-Punkte-Wertungen abräumen wird. Also wiegt man die internationale Konkurrenz logischerweise erst einmal ein paar Jahrzehnte lang in Sicherheit, um dann völlig überraschend triumphal zuzuschlagen …

🥇 🇩🇪 🏆

PeterX
PeterX
15 Tage zuvor

Klingt für mich, neben schlechter Kommunikation bezüglich dem SWR auch nach massiver Unterschätzung was die Vorbereitung anbelangt, von Laura selbst.

Matty
Matty
14 Tage zuvor

Heute hat die Sängerin Mandy Capristo Geburtstag. Sie nahm vor 19 Jahren als Mitglied der Gruppe Monrose am deutschen Vorentscheid teil. Danach war sie als Kandidatin bei „Let’s Dance“ und „The Masked Singer“ und als Jurymitglied bei DSDS dabei. Sie wird 36 Jahre jung.

Hier ist sie mit ihrem Song „Another Man“:

Rusty
Mitglied
Rusty
14 Tage zuvor
Reply to  Matty

Und sie hat einen Song mit Marco Mengoni gesungen
https://youtu.be/MDwspajy6y0?is=kQWel0qX9Dy4XSYa