
Zwei Tage nach dem Ende der Einreichungsfrist der Beiträge für den Eurovision Song Contest 2024 hat nun auch das armenische Fernsehen seinen Song für Malmö veröffentlicht. Bereits seit vier Tagen ist offiziell bekannt, dass das Duo Ladaniva das Kaukasusland vertreten wird. Der Titel des Liedes war bisher nur halboffiziell durch das Internet gegeistert: „Jako“.
Ladaniva besteht aus der armenischen Sängerin Jaklin Baghdasaryan und dem französischen Multiinstrumentalisten Louis Thomas. Mit ihrer Musik verkörpern die beiden eine lebendige Mischung aus armenischer Folklore und globalen musikalischen Einflüssen.
Von traditionellen Balkan-Melodien bis hin zu Maloya-, Jazz- und Reggae-Rhythmen – die Lieder des Duos sind grenzüberschreitend und verbinden traditionelle armenische Melodien mit Inspirationen, die sie auf ihren ausgedehnten Reisen durch Lateinamerika, Afrika und die Insel Reunion gesammelt haben. Die Musik von Ladaniva spiegelt ihre vielfältigen Hintergründe und ihre unstillbare Neugier auf die Kulturen der Welt wider.
Ladaniva wurde 2019 gegründet und erlangte zunächst mit ihrem Hit „Vay Aman“ virale Aufmerksamkeit, der ihren frischen Stil und ihren innovativen Ansatz in der Weltmusik präsentierte. Im Jahr 2023 veröffentlichte die Gruppe ihr gleichnamiges Debütalbum beim französischen Label PIAS.
Der Titel „Jako“ geht genau in die musikalische Richtung, für die das Duo bekannt ist. Schnell nimmt der Titel fahrt auf und zieht von Beginn an alle Register der Folkmusik mit kaukasischen, nahöstlichen und Balkan-Einflüssen. Das versprüht Energie und macht richtig Spaß. Das Lied wurde von Jaklin Baghdasaryan, Louis Thomas und Audrey Leclercq komponiert; der Text stammt von Jaklin Baghdasaryan und Louis Thomas selbst.
Jako ist der Spitzname von Ladanivas Sängerin Jaklin. Mit diesem Lied macht die Künstlerin ihr Recht geltend, frei zu denken und zu sein, wer immer sie sein möchte. Sie kritisiert die Auferlegung künstlicher Regeln und Einschränkungen durch die Gesellschaft, die ihrer Meinung nach dazu führen, dass Mädchen ihr wahres Selbst vergessen, da ihnen ständig vorgeschrieben wird, wie sie sich zu verhalten und wer sie zu sein haben. Sie erklärt:
„Als ich klein war, nannten sie mich immer ‚Jako‘. Als ich aufwuchs, wurde mir immer gesagt, dass Mädchen sich benehmen, bescheiden sein, sich normal kleiden, nicht zu viel reden und keine verrückten Dinge tun sollten.“
Der Song ist eine Botschaft an sie selbst und an all die kleinen Jakos auf der Welt, ihrem wahren, wilden, unverblümten Selbst treu zu bleiben und ihre wahre Berufung zu finden – so wie sie es durch ihre Kunst getan hat. Es ist eine Aufforderung, aufzustehen und zu tanzen, egal was die Leute sagen.
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Interessante ethno-Elemente aber wieder mal hektisch, erinnert mich in der Hinsicht etwas an Griechenland.
trotzdem finde ich das Lied aus Armenien nicht ganz so nervig, wie das Lied aus Griechenland.
Seh ich auch so, ist mehr aus einem Guss. Griechenland wirkt mehr zusammengewürfelt, das hatten wir ja in letzter Zeit öfter.
Jedes Mal wenn ich an Griechenland denke, klettert es einen Platz auf meiner Liste. 🙂
Geht mir ähnlich….
Zumal GR den weitaus zeitgemäßesten Beitrag dieses Jahr liefert (ist aber nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal)
Ziemlich anstrengend leider
Da bin ich jetzt aber positiv überrascht, wenn sie die Ausstrahlung aus dem Video mit auf die Bühne bringen, spielen sie bei mir ganz vorne mit. Das macht Spaß und bringt auch endlich etwas Folklore in diesen Jahrgang. Klasse Armenien!
Da will man direkt mitfeiern, wenn man die beiden sieht
Ja, aber sowat von !!!
😍 😍
Wow was für eine schöne Überraschung aus Armenien
Nach dem ersten Hören ähnlich wie Griechenland bloß weniger anstrengend. Mal schauen wie es nach mehrfachem hören bei mir aussehen wird
Ach das ist Lebensfreude pur. Man möchte mittanzen. Ich muss dabei unweigerlich an Fiesta Mexicana denken das Lied versprüht ein ähnliches Gefühl.
Wenn auf der Gertrudenburg wieder mal eine große Festivität ansteht (Gerüchte sagen Mitte Mai), bieten sich die beiden als Zeremonienmeister an. Mit Ladaniva als OrganisatorInnen kann das Fest ja nur fulminant gelingen.
In welchen Räumen befindet sich denn in der Burg das Orgateam? Ganz oben auf Gertruds Turm, für die Übersicht?
Ja, das Orgateam ist in der Burg untergebracht, weil es ja Gaby Gräfin Zahl untersteht.
Gefällt mir wirklich gut, freut mich dass Armenien meine Erwartungen erfüllt hat.
Top!
Ich bin nicht enttäuscht worden, so etwas mag ich sehr.
Ein bisschen wie Griechenland in authentisch, irgendwie wirkt es fröhlicher und nicht so aufgesetzt, was wohl daran liegt das ihnen nicht einfach ein Song durch eine Bewerbungsphase „gegeben“ wurde, wie es in Griechenland der Fall war. Schöne Wahl Armenien. Gefällt mir gut.
Da kann man sofort mittanzen. Der Song macht Spaß und sorgt für Abwechslung im Finale. Ich finde, dieses Jahr haben wir wirklich keinen langweiligen Jahrgang. Armenien werden wir sicher im Finale sehen. Top 10 ist möglich, wenn es gut inszeniert wird.
Der Beitrag trägt definitiv zur musikalisch-kulturellen Vielfalt des ESC bei, das finde ich super! Aber leider finde ich die Melodie in diesem Song wenig eingängig und die Rhythmen eher anstrengend.
Ein hübsches Liedchen. Etwas mehr Abwechslung wäre schön gewesen. Die Melodie wiederholt sich ständig. Aber jedenfalls ein hübscher Farbtupfer im 24er Jahrgang.
Mir gefällt der Song, sehr ansteckend und aufgedreht, aber ich wünschte mir, dass sie die 20-30 übrigen Sekunden vllt für einen etwas ruhigeren Teil nutzen würden, um etwas mehr Variation in den Song zu bringen. Bisher aber trotzdem gute 8/10
Wow, da bin ich total überrascht. Gefällt mir sehr gut, macht mir gleich richtig gute Laune. Hat sich gleich in meine Top 5 geschossen.
Einfach nur Klasse der Song, wenn Sie das so umgesetzt bekommen auf der Bühne, wird das überall für gute Laune sorgen. Auch schön, dass sie auf Armenisch singt.
Das ist Ethno, das haben wir in der Ausprägung dieses Jahr so noch nicht, aber es ist eben nur Ethno. Da fehlen mir die modernen EInflüße, um vorne mitzuspielen. Jako klingt so, als hätten wir sowas seit Jahrzehnten immer mal wieder auf der ESC-Bühne. Schade, von Ladaniva hatte ich mir mehr erhofft.
Wenn „modern“ bedeutet, alle möglichen Stile wie Rap, Techno, Folk, Pop, usw. zusammenzuklatschen ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob sie miteinander harmonieren (also wie bei Griechenland dieses Jahr), dann lieber nicht und doch besser „traditionell“.
Es muss schon passen und das tut es bei Griechenland dieses Jahr so gar nicht. Da steht Jako drüber. Aber es gibt ja auch Beispiele, wo das wunderbar gelungen ist. Ich sage da nur Shum.
Btw, liebes esc-kompakt Team, ist sie nicht eine Sängerin 😉
Danke Armenien!! Ich dachte schon, ich müsste dieses Jahr auf den obligatorischen „Flötenschlumpf“ in einem Beitrag verzichten.
Lebensfreude pur! Bisschen wenig Gesang aber macht auf jeden Fall gute Laune und bringt Farbe in den diesjährigen Jahrgang. I like!
Gefällt mir gut. Genau mein Geschmack.👍
Nichts das ich mir anhören würde aber für den esc durchaus passend.
Geht mir genauso, aber 1x im Jahr solche Songs feiern geht immer.
Der Call-and-Response-Teil wird live ein richtig cooler Moment. Die Finalqualifikation halte ich für sicher. Sehr viel mehr dürfte aber nicht drin sein.
Was für ein Auto steht da im Video vor dem Haus? Ein Lada Niva – haha ! Großartig.
Authentische Folklore vom Kaukasus. Wunderbar, gefällt mir sehr gut!
Ich L I E B E es !!!
Ich möchte es besser finden, als ich es tue. Ich mag Folk und die ganzen Elemente und das Fröhliche, leider geht mir der Chorus (? dieses Laylaylayla) nach dem zweiten Mal sehr auf die Nerven und es passiert wenig neues. Das Lied ist sehr kurz, fühlt sich aber durch diesen Teil länger an.
Ich bin mal gespannt, ob ein zusätzliches Element geplant ist, um das Lied auf drei Minuten zu kriegen.
Bekommt von mir ein so lala, ich habe nicht das Bedürfnis, es öfter zu hören.
Song ist ok aber die Flöte nervt mich so und es wiederholt sich leider zu oft.
Ist mal was anderes , aber da hätte man vielleicht mehr drauß machen können.
Super Video, tolle Stimmung, klasse Beitrag.
Aber: Die Melodie hat man gefuehlt hundert mal gehoert (bei asiatischen Filmen, z.B.), aber vielleicht ist das nur meiner Ignoranz von asiatischen Leitern geschuldet… 🤷♂️
Am Ende freue ich mich trotzdem sehr, dass das Lied dabei ist, und kommt auf jeden Fall auf meinen USB-Stick
Was für ein erfrischender Song für den Jahrgang, bin sehr gespannt auf das Staging.
Btw. auch schön, dass wir eine Umarmung Richtung Frankreich bekommen 😉
Finde ja sympathisch das Ladaniva im Video einen Lada Niva hat 😂
Lustig, dass Ladaniva einen Lada Niva als Fahrzeug im Video hat…
endlich der Ethno-Pop, den ich bis dato vermisst habe, daher gefällt er mir ganz gut.
Ist ein netter Beitrag, der niemandem wehtut, aber jetzt auch nicht auf meiner Siegerliste und vermutlich auch nicht Top10. Aber Qualifikation fürs Finale soll drin sein und beim ESC dann durch das Lied gute Laune bekommen bitte auch
Der Song hat gefühlt 3 Wörter als Text Le Li und La .Finde ich nicht besonders .
Ladaniva hat wirklich schöne Songs . Warum gehen die dann mit so was an den Start ?
Könnte übriegens auch aus Moldau kommen .
Armenien , Griechenand und Albanien hatten wirklich Glück bei der Semi Auslosung.
Ich kann auf alle 3 im Finale verzichten . Armenien wäre dann unter diesen 3 trotzdem mein Favorit .
Wtf, mir fehlen wirklich etwas die Worte. Welch ein musikalischer Schatz, der da scheinbar so ungefiltert und unpoliert zum ESC geschickt wird, ohne vorher auf langweilig, vermeintlich massen- und ESC-tauglich verhackstückelt zu werden.
Für mich persönlich ganz klar „ausgezeichnet“ – mehr Worte finde ich spontan nicht für die wuchtige Meldung. Der Song hätte so sogar noch im alt-ehrwürdigen „Funkhaus Europa“ und dort sogar in eher spezielleren Sendungen noch einen Platz gefunden.
Das ist sicher ein Beitrag, der potenziell beim ESC gut abschneiden kann, aber leider an meinem Geschmack total vorbei geht. Persönlich geht mir das schon nach 30 Sekunden sehr auf die Nerven, aber ich kann verstehen, dass der Song bei anderen gut ankommt.
Schade. Ladaniva haben Lieder, die mir viel besser gefallen, aber selbstverständlich ist das qualitativ noch immer überdurschnittlich, vor allem wenn wir uns die Mehrzahl der Hupfdohlen- und Haudraufnummern dieses Jahr anhören. Viel Glück!
Bei mir reicht es immerhin zu Platz 8 in meiner Liste, ich habe gerade nachgezählt.
Es ist aber in der Tat nicht ihr bester Song, für den ESC dennoch wohl eine gute Wahl.
Obwohl ich auch Folklore in Songs mag, ist mir der Song doch zu eintönig. Mir gibt er musikalisch nicht viel, auch wenn ich die Fröhlichkeit mag und es immerhin eine Struktur hat, die ich bei Griechenland komplett vermisse. Griechenland ist für mich aber auch eindeutig der letzte Platz.
Ich weiß jedoch, dass so eine Musik gerade in Osteuropa sehr geliebt wird. Finale ist für Armenien daher sicher und bei guter Performance durchaus ein Song für die linke Tabellenhälfte.
Ein jiddischer Beitrag aus Armenien? Ich würde den musikalisch eher in Ukraine/Rumänien/Moldawien verorten. Obwohl ich solche Musik sonst mag, hört sich dieses Lied etwas einfallslos an. Früher hätte man wohl B-Seite gesagt.
Braucht Aserbeid. eine Extraeinladung
11.3. Ist schon vorbei
Es muss keiner zwingend veröffentlichen
Aso ist mir neu
Sind aber die Letzten
Auf was warten die
Der azerische Song kommt angeblich am Freitag raus…
Hahaha, mega Armenien. Woher wusstet ihr, dass ich heute Geburtstag habe?
Genau so ein Song hat noch gefehlt. Gute Laune Ethno Pop ohne Atempause. Ganz wunderbar, ich freue mich jetzt schon auf den Liveauftritt.
Finale, ja klar!
Alles Gute zum Geburtstag. 🎂🥳
Was macht das Baby?
Dankeschön 🥳
Es schläft, kackt und schreit im Wechsel, aber es ist besser als die Große damals 🙂
Herzlichen Glückwunsch, der Herr. 🙂
Alles Gute – ein schönes Geschenk: Jako.
Alles gute zum Geburtstag.
Happy Birthday 🙂
Herzlichen Glückwunsch.💐
Also mir gefällt der Beitrag aus Armenien richtig gut. Aber er ist ganz schön kurz und das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Der Song ist nur ungefähr 2:25 lang, aber beim ESC dürfen die Songs höchstens 3 Minuten lang sein. Sie nutzen also nicht das komplette Volumen.
Der Trend bei Popmusik geht aber mittlerweile auf die 2:30.
Generation TikTok halt…
Den Gedanken hatte ich auch zunächst. Aber mich stört es letztendlich nicht. Wie heißt es so schön: In der Kürze liegt die Würze !
So ist es !
Besser so als irgendeinen Songteil so oft zu wiederholen, dass er nervig wird. Ich sage nur „All night long“…
Bei kurzen ESC Songs muss ich direkt an Finnland 2015 denken
Gefällt mir gut, frische traditionelle Sounds.
Folklore ist immer gut und anzuschauen ist es auch nett. Vielleicht könnten empfindlichen Zuhörern die Stimme und das „leileilei“ etwas auf den Nerven gehen.
Einige der Teppiche würde ich aber sofort nehmen.
Wenn Sie den Spaß, die sie im Video zeigt auf die Bühne bringt, könnte das Lied innerhalb der vielen Tanznummern gut ankommen. Hoffen wir,dass sie nicht einfach eine weitere Tanznummer daraus macht.
Danke, Armenien ! Das wirkt wie eine frische Frühlingsbrise zwischen all den „Sex sells“-Nummern im zweiten Semi (ich zähle davon ganze vier).
Könnte ähnlich auffallen wie Moldau 2022, die Finalteilnahme ist dank des Losglücks so gut wie sicher. Zum Ende ein wenig repetetiv, aber dennoch einer der besten Songs dieses Jahr.
Ich werte mit 9 von 12 Punkten für die Republik Hayastan.
Ich könnte auch sagen: Willkommen zum Weltmusikfestival !
Auch das sollte und darf der ESC verkörpern.
Gefällt mir gut und es macht einfach Spaß ihr zuhören. Erinnert mich übrigens sehr an Moldau 2009.
Falls jemand eine Live-Performance von dem Lied sehen will…ist von einem Konzert aus dem letzten Jahr: https://youtu.be/Apn9LiZvmj4?feature=shared
Da steht 6 Aout. Ist das August? Ist das erlaubt?
Wenn der Auftritt klein genug war, drückt die EBU da auch schon mal ein Auge zu.
Man sieht auch die Entwickung des Liedes. Live braucht es keinen Refrain, weil die einzelnen Musiker da ihr Solo spielen. Leider geht das Live spielen eben beim ESC nicht, deswegen eben das LeiLaLei.
OK, um die Ausstrahlung und die Gesangsqualität live müssen wir uns also schon mal keine Sorgen machen…
Ich hoffe dienehmen noch den Lada mit auf die Bühne 😉
… und kleiden sich in Jako-Klamotten ein
Wird den Lateinamerikanischen Songcontest sicher gewinnen und Titelsong beim nächsten Bollywood-Blockbuster!
in dem HF, in dem sich Armenien befindet, kann es gut sein, dass Zuseher in Georgien, Griechenland und Albanien für solch Ethno Musik überdurchschnittlich empfänglich sind. Die müssten aber dann schon hohe Punktzahlen vergeben (bei allen Dreien besteht die Gefahr, dass sie durch hohe Punktzahl an Armenien sich selbst dann rauskegeln könnten).
Es müssen ja ein paar Länder in den HFs hängenbleiben. Könnte mir vorstellen, dass es für Armenien knapp nicht reichen wird.
Kann gut sein, dass im HF wer Ethno mag eher Richtung Griechenland tendiert. Wieviele Votes bleiben dann für Armenien übrig?
Für mich ist das Lied natürlich nichts. Für simple Volksmusik habe ich sehr wenig übrig. Da ist nicht ein Funken Modernität dabei. Gesanglich ist das Lied noch dazu anspruchslos.
Das Video ist nice gemacht. Mehr ist nich.