
Zwei Tage nach dem Ende der Einreichungsfrist der Beiträge für den Eurovision Song Contest 2024 hat nun auch das armenische Fernsehen seinen Song für Malmö veröffentlicht. Bereits seit vier Tagen ist offiziell bekannt, dass das Duo Ladaniva das Kaukasusland vertreten wird. Der Titel des Liedes war bisher nur halboffiziell durch das Internet gegeistert: „Jako“.
Ladaniva besteht aus der armenischen Sängerin Jaklin Baghdasaryan und dem französischen Multiinstrumentalisten Louis Thomas. Mit ihrer Musik verkörpern die beiden eine lebendige Mischung aus armenischer Folklore und globalen musikalischen Einflüssen.
Von traditionellen Balkan-Melodien bis hin zu Maloya-, Jazz- und Reggae-Rhythmen – die Lieder des Duos sind grenzüberschreitend und verbinden traditionelle armenische Melodien mit Inspirationen, die sie auf ihren ausgedehnten Reisen durch Lateinamerika, Afrika und die Insel Reunion gesammelt haben. Die Musik von Ladaniva spiegelt ihre vielfältigen Hintergründe und ihre unstillbare Neugier auf die Kulturen der Welt wider.
Ladaniva wurde 2019 gegründet und erlangte zunächst mit ihrem Hit „Vay Aman“ virale Aufmerksamkeit, der ihren frischen Stil und ihren innovativen Ansatz in der Weltmusik präsentierte. Im Jahr 2023 veröffentlichte die Gruppe ihr gleichnamiges Debütalbum beim französischen Label PIAS.
Der Titel „Jako“ geht genau in die musikalische Richtung, für die das Duo bekannt ist. Schnell nimmt der Titel fahrt auf und zieht von Beginn an alle Register der Folkmusik mit kaukasischen, nahöstlichen und Balkan-Einflüssen. Das versprüht Energie und macht richtig Spaß. Das Lied wurde von Jaklin Baghdasaryan, Louis Thomas und Audrey Leclercq komponiert; der Text stammt von Jaklin Baghdasaryan und Louis Thomas selbst.
Jako ist der Spitzname von Ladanivas Sängerin Jaklin. Mit diesem Lied macht die Künstlerin ihr Recht geltend, frei zu denken und zu sein, wer immer sie sein möchte. Sie kritisiert die Auferlegung künstlicher Regeln und Einschränkungen durch die Gesellschaft, die ihrer Meinung nach dazu führen, dass Mädchen ihr wahres Selbst vergessen, da ihnen ständig vorgeschrieben wird, wie sie sich zu verhalten und wer sie zu sein haben. Sie erklärt:
„Als ich klein war, nannten sie mich immer ‚Jako‘. Als ich aufwuchs, wurde mir immer gesagt, dass Mädchen sich benehmen, bescheiden sein, sich normal kleiden, nicht zu viel reden und keine verrückten Dinge tun sollten.“
Der Song ist eine Botschaft an sie selbst und an all die kleinen Jakos auf der Welt, ihrem wahren, wilden, unverblümten Selbst treu zu bleiben und ihre wahre Berufung zu finden – so wie sie es durch ihre Kunst getan hat. Es ist eine Aufforderung, aufzustehen und zu tanzen, egal was die Leute sagen.
ESC-Barometer
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Auf armenisch und sehr folkloristisch, nicht schlecht. Erinnert etwas an Hora Din Moldova. Mich nervt nur, dass der Refrain nur aus Lei lei lei lei lei besteht, ansonsten ein authentischer Titel, der bei den ganzen glatt polierten Songs rausstechen wird.
Hora Din Moldova war damals mein Favorit, noch vor Alexander Rybak.
Armenien scheint das diesjährige Moldau zu sein. Gefällt mir.
Gefällt mir gut, sehr cooler Ethno-Sound. Der Refrain ist auf die Dauer ein klein bisschen nervig, bleibt aber auch sofort im Kopf. Das sollte fürs Finale reichen.
Damit haben wir in diesem Jahr übrigens endgültig den größten Anteil an substantiell nicht-englischsprachigen Songs seit 2013.
Was mich sehr freut und ich hoffe, es zahlt sich für viele aus…
Ich zähle zudem mal nach, wie viele Ethnotitel es gibt: Einen „reinen“ (also Armenien) und vier „halbe“ (Griechenland, Italien, Norwegen und Ukraine)
da isse wieder,die „killerflöte“. 😃
https://youtu.be/_6xfmW0Fc40?t=90
mir gefällt das gut,ob sehr gut werde ich morgen oder übermorgen noch entscheiden. 🙃
ihr könnt mir ja erzählen was ihr wollt aber das 2024er feld ist wirklich bockstark!
die jetzt noch ersten 4 acts (laut bookies) werden dann am ende mit dem titel gar nix (skandal!🤡) zu tun haben…🤓
Bockstark?
Ernstgemeinte Frage: welche Titel zählen da für dich dazu?
Ich find’s in der Masse recht mainstreamig-belanglos oder nur fürchterlich (ja, Suomi du bist gemeint!).
Klar gibt es auch Songs, die ich mag, aber von bockstark bin ich Meilen entfernt…
ich bin aber nicht du und das können wir auch nicht ändern. 😛
BTW das wäre doch noch mal einen faden wert für unsere blogger hier – so’n laberfaden für die wahren freunde des ESC und ich mache da gerne mit – bei mir ist übrigens 2010 in letzter zeit sehr stark gewachsen.
Okay, schade.
Keine Antwort ist auch eine Antwort.
ich habe heute (gestern und morgen auch nicht😃) kaum zeit – renoviere gerade in teilen meine bude.
12-7 punkte (inkl. aktueller rangfolge) gibt es für estland,polen,irland,israel,holland,norwegen,slowenien,san marino,griechenland,armenien und tschechien.
mittelfeld:italien,portugal,litauen,belgien,spanien,moldau und die schweiz.
kellerkinder:der rest inkl. 7 nullern und ja auch die unlustigen finnen hat’s hier getroffen.
fazit:habe in meiner oberklasse top10 derzeit 11 songs. 🤡
das hatte ich noch nicht so oft – da bin ich echt zufrieden,zumal zumindest italien und portugal auch noch an meiner oberklasse schnuppern – so bin fertig und ich muß jetzt auch noch die verpönte mondgöttin wieder irgendwo retten. 😎
Hey Lasse! Erstmal: DANKESCHÖN für deine ganz eigene, ganz persönliche Meinung! 🙂
Ich schätze ebendiese nämlich sehr, gerade weil du oft so abseits des Mainstreams fischst und eine Lanze für die Kunst brichst.
Und gerade diese Kunst, dieses Besondere, Abseitige, Unverbrauchte hatte ich bisher vermisst. Natürlich nicht in Gänze, es gibt schon Titel, die mir gefallen (u.a. Tschechien, was mir ganz dolle gefällt, aber in der Breite mal wieder komplett abgelehnt wird), aber „insgesamt“ war ich bisher enttäuscht und daher umso überraschter, von jemandem, der auch nicht gerade Stangenware oder Spaßbeiträge goutiert, diese Meinung zu lesen.
Viel Spaß beim Wohnung renovieren! Frühjahr ist doch perfekt dafür und dann ist im Mai alles pünktlich fertig… 🙂
PS: Der Jahrgang gewinnt auch bei mir, waren doch gerade bei den späten Zugängen noch feine Sachen dabei (Portugal und Aserbaidschan). Aber jeder neue Jahrgang muss sich an meinem Lieblingsjahrgang (2017) messen. Fies? Ja, fies! 😈
die renovierung dauert noch an,weil der alte knacker lasse jetzt rücken hat – zuviel schwere möbel ect. alleine bewegt – rücken beruhigt sich gerade aber wieder…
von der musikkunst alleine kann ich beim ESC ja auch nicht leben,daher nehme ich von allen etwas aber gut gewürzt mit ethno und härteren beats sofern im angebot und gefällig.
von den „spätis“ hat mich israel am meisten überrascht,weil ich eher mit einem flotten popsong gerechnet habe auch armenien ist eine schöne ethnoüberraschung.
die beiden semis werden tough – vielleicht das angeblich leichtere semi 2 sogar noch mehr?
anbei noch etwas duettkunst aus dem jahr 1967.
Finnland ist gräßlich, in der Tat.
Ich habe aber so ein Dutzend Titel in meiner Liste, über die ich mich sehr freue.
wenn finnland in’s finale kommt aber nicht die viel kreativeren esten dann lasse ganz schlechte laune.🥶
Von mir leider nur ein „solala“, obwohl es ganz nett anzusehen ist. Wirs sein Publikum finden.
Nur hängt mir immer mehr dieses Ethnogedudel zum Hals raus. Was mal originell war, dient doch nur noch dazu, national(istisch)e Gefühle zu transportieren. Wenn ich tradiotionelle Klänge einer Region hören will, dann will ich das bewusst, aber bitte nicht beim ESC. Oder denkt jemand ernsthaft daran, eine Chiemgauer Zithercombo zum Wettbewerb zu schicken, nur weil es so „landestypisch“ ist….
Ach Du meine Güte…..
Zwanzigmal Schwedenpop kann es ja auch nicht sein.
Landestypisch = nationalistisch ?
Steile These….
Schon mal was von Vielfalt gehört ?
Manchmal kann man echt nur noch mit dem Kopf schütteln …
Doch,kann es !
Doch,kann es !
Doch,kann es !
Dann bitte künftig die Landesflaggen weglassen und die Show umbenennen
…. zudem alternativ „the real ESC“ gründen.
…….was?
Nationalistische Gefühle, wenn Ethnogedudel beim ESC. Wusste mal wieder niemand.
ich fühle mich manchmal von beinharten aktivisten umzingelt. 😃
Die Verunglimpfungen bei Nichtgefallen sind dieses Jahr leider wieder sehr stark vertreten… Da wurde schon teilweise hart über das Ziel hinausgeschossen.
Ich persönlich habe versucht, mich hierin zurückzuhalten. Nur bei Finnland wurde ich ein wenig drastisch…. Es sei denn,“Hupfdohle“ ist wirklich so schlimm….
-1 🤠
Esser hätte mans nicht sagen können! 👍🏻
im -1 club ist noch platz. 😃
Wer ist Esser? 😉
Dann schaut halt nicht, ihr amerikanisierten Helden 😂😂😂
Das mit der Zithercombo wäre ja auch mal ein Versuch wert, wenn’s gut gemacht ist. 😀
Schlimmer als die letzten Jahr könnte das auch nicht werden …
Nein! Genau wegen sowas will ich einmal im Jahr ESC gucken und hören! Fließbandmucke mit doofen englischen Texten kann ich auch überall im Radio hören.
Lol glükeunsch, germany 0 points mit solch Typen wie dich. Sehr fragiles ethnonationales Ego.
Endlich mal wieder ein Ethno-Titel. DIe letzen Jahre gab es allenfalls kurze Ethno-Versatzstücke die gnadenlos mit anderen Stilen vermischt wurden ohne darauf zu achten, ob sie miteinander harmonieren – nur damit es irgendwie „modern“ erschien.
Ladaniva besteht aus dem armenischen Sänger Jaklin Baghdasaryan.. Das hat mich eben irritiert, da ich zuvor eine weibliche Stimme im Video vernommen habe 🙂
Fühlt sich wie Urlaub an und wird gut ankommen 🙂
Gefällt mir gut😀
Jetzt also noch warten auf Aserbaidschan….
„Gefällt mir weniger“.
Zwar habe ich mich anfangs über die 2:38 gewundert, aber schon nach den ersten Tönen ein bischen freudig angetan. Endlich mal etwas Folkloristisches, eine Wohltat für die Ohren zwischen diesem ganzen Retro-Techno-RumsBums. Nur so schön es angefangen hat, so schön stark es dann auch nachgelassen. Gefühlt besteht das Lied aus 10 Worten, lässt bei mir Bollywood-Vibes statt Armenien-Feeling aufkommen und ist nach gerade mal 1:22 komplett auserzählt. So ist das echt von allem zu wenig!
Wenn mich was stört, dann dass das Lied in der Tat nach einer guten Minute auserzählt ist.
Das Semi ist nun komplett und das wilde Spekulieren und Tippen kann beginnen. Einen Tipp habe ich schon: Österreich eröffnet das Semi.
bei 1:30 geht’s erst richtig los! 🥳
Bei Ladaniva ist die indische Komponente durchaus gewollt.
Erinnert mich an den Beitrag aus dem moldawischen VE letztes Jahr. Ne, das ist nicht meins. Bin mir auch nicht sicher, ob das weiterkommt.
Etwas dürftig für einen Ethnosong.
Das kann Moldawien einfach zehnmal besser.
Bin da doch negativ überrascht.
Und es reicht geradeso für ein „so lala“.
Aber ich denke,man wird die passenden Knöpfe bei
den Televotern drücken.Und es passend inszenieren.
Dann reicht es natürlich fürs Semi.
Wow, fast zum Schluss noch mal ein zumindest für mich ganz großartiges Stück Musik. Besser geht nicht! „Vive l‘ Eurovision!“
Hinweis an Douze Points: Jako/Jaklin ist eine Sängerin, kein Sänger (zumindest lese ich sie so). Weiter unten im Artikel stimmt es dann…
Der Beitrag steht schon seit 9.7.2023 online… Das ist doch nicht regelkonform? Siehe https://www.youtube.com/watch?v=0UMosf6dJW0
ukraine 2016 war sogar schon mai 2015 im ukrainischen TV gelaufen aber niemanden bei der EBU hat das groß gejuckt.
armenien hat aber kein wirkliche lobby…
Soweit ich weiß, gilt die Regel nur für kommerzielle Veröffentlichungen, glaube, da fällt YouTube nicht mit rein. Das Album, auf der der Song veröffentlich wurde, kam Ende September (auf Spotify) raus
Dann kann dieser Beitrag nur disqualifiziert werden.
Ich bezweifle sehr, dass die EBU das dann durchgewunken hätte, wenn sie was dagegen gehabt hätte…vor allem weil ja die Einreichungsfrist schon längst vorbei ist
Richtig ist es nicht. Schließlich gibt es die Sperrfrist bis zum 31 8.
https://eurovision.tv/about/rules
Steht in den Regeln extra drin, dass in solchen Fällen Ausnahmen erlaubt sind.
Da ist es! Folklore at it’s best.
Das wird ein guter Jahrgang.Nach anfänglicher Skepsis, bin ich begeistert
von vielen Beiträgen.
Armenien steigt in meine Top 5!
Hmm. Damit muss ich erst noch warm werden. 5 von 10 Punkten nach dem ersten Hören.
Song ist mir irgendwie zu traditionell, gefällt mir weniger
.
jetzt hätte Azerbaidschan leichtes Spiel bei der Rettung des Jahrgangs, für mich nämlich ein leider sehr sehr schwacher
Geht mir genauso. Und etwas mehr Text als La La La könnte schon gerne sein.
Ich finde den Jahrgang viel stärker als letztes Jahr. 🙂
Der Jahrgang liegt bei mir genau im Durchschnitt. Gibt ein paar wirklich sehr schöne Songs (LUX, ESP, FRA, SLO, POR, ISR, ITA, ARM), ein gutes breites Mittelfeld, aber auch Songs, die ich sehr schwach finde, insbesondere SWE, GER, ISL. Also, insgesamt finde ich den Jahrgang weder besonders stark, noch erschreckend schwach.🙂
Bei mir gibt es dieses Jahr kaum Mittelfeld … Nun ja, LUX, POL und eine handvoll andere vielleicht. Ich kann vielen Liedern etwas abgewinnen, und dann sind dann so 10 Beiträge, die ich ganz grässlich finde. Fühlt sich an wie 2008 oder 2009. LOL
Ups, wie konnte ich Litauen vergessen. Finde ich auch excellent.
Ein sehr schöner Beitrag mit traditionellen Elementen.
8/10
Es gefällt mir, dass der Song nicht ganz so gefällig daherkommt.
Gefällt mir gut. Den Lada Niva kenne ich aus dem Buch „Tschick“.
Wow. Bin auf die Bühnenumsetzung gespannt. Der Song geht richtig ab. 🙂
Kommt hoffentlich ins Finale.
Sticht auf jeden Fall hervor – ist jetzt nicht unbedingt „my cup of tea“, aber objektiv betrachtet gut gemacht und Finaleinzug sollte eigentlich kein Problem sein – warten wir mal noch die Liveperformance ab….
Ähm ja.
Das beste am Beitrag ist eigentlich die Optik des Multiinstrumentalisten.
Das Lied selbst ist enorm nervig und anstrengend. Möchte ich eigentlich kein zweites Mal hören.
Witziges Video zu enervierender Musik – hört sich an wie ein Hühnerstall in heller Aufregung, aber das scheint ja so eine Art Motto des Jahres zu sein. Insofern Frankreich mit riesigen Chancen, in Malmö zu gewinnen …
Immerhin ist nun also das zweite Semi komplett, für mich persönlich mit folgenden Vornoten:
16. Norwegen ⭐
15. Griechenland ⭐
14. Tschechien ⭐
13. Albanien ⭐
12. Malta ⭐
11. Estland ⭐
10. Armenien ⭐⭐
9. Niederlande ⭐⭐
8. Österreich ⭐⭐
7. Lettland ⭐⭐
6. Dänemark ⭐⭐
5. Georgien ⭐⭐
– Italien ⭐⭐⭐
4. Schweiz ⭐⭐⭐
– Frankreich ⭐⭐⭐⭐
3. San Marino ⭐⭐⭐⭐
– Spanien ⭐⭐⭐⭐
2. Wallonien ⭐⭐⭐⭐
1. Israel ⭐⭐⭐⭐⭐
Wallonien nimmt nicht am ESC teil
Es gab noch nie einen gemeinsamen belgischen Vorentscheid, noch nie eine gemeinsame interne Vorauswahl, und sogar die geplante gemeinsame Austragung des ESC 1987 ist geplatzt. Insofern für mich persönlich: Flandern oder Wallonien, aber nicht Belgien.
Pass auf, Du bringst hier mit Deiner Definition die ganzen Statistiken und Rankings der Leute durcheinander!
Was aus meiner Sicht eben sogar Sinn macht, weil im Vergleich von Flandern und Wallonien sehr unterschiedlich …
Und trotzdem steht beim ESC eben „Belgien“ da und nicht „Flanders“ oder „Wallonia“, damzufolge ist es Belgien welches antritt. 😉
Ich habe nichts dagegen, wie das auf internationaler Ebene gehandhabt wird, denn das Abwechseln funktioniert ja weitestgehend problemlos. In meinen persönlichen Unterlagen will ich aber sofort erkennen können, woher der „belgische“ Beitrag stammt. Früher war das noch anhand von Sprache bzw. gerader oder ungerader Jahreszahl klar, heutzutage jedoch nicht mehr.
Unterlagen? Du hast das nicht auswendig gelernt?
Wie sich das für einen Verrückten gehört: von 1956 bis einschließlich 2003 alles problemlos im Kopf, ohne es überhaupt auswendig lernen zu müssen. Aber seit Einführung des Semis 2004 kann ich mir zugegebenermaßen nicht mehr sämtliche Daten, Namen, Titel, Zahlen usw. automatisch merken …
Aber fand der ESC 1987 nicht in der 3. belgischen Region „Brüssel“ statt? 😉
Aber ich kann Deine Definition schon verstehen, eine belgische Eigenart. 🙂
Nur das Ranking, naja
Organisatorisch war das (entgegen der ersten Absichtsbekundungen und Anfangsplanungen nach Sandra Kim’s Sieg in Bergen) letztlich eine reine Veranstaltung des wallonischen Fernsehsenders, was sich übrigens nicht zuletzt in der Publikumsreaktion auf den „belgischen“ Beitrag widerspiegelte, denn der stammte turnusgemäß aus Flandern.
Dann war es doch schon so etwas ähnliches, wie eine gemeinsame Veranstaltung der Belgier, die aber nicht zu 100% funktioniert hat.
Deine Erklärung für Deine „persönlichen Unterlagen“ finde ich aber völlig nachvollziehbar. 😀
Sonst hast du keine weiteren Probleme oder etwa doch 🤔
Es gibt Leute, die interessiert das, und es gibt Leute, denen ist es völlig egal. Wüßte nicht, weshalb die einen die anderen anmosern sollten – und umgekehrt. Ich selbst habe mich bspw. auch immer dafür interessiert, ob die jugoslawischen Beiträge aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Slowenien, Mazedonien oder dem Kosovo stammten …
Wie sieht die Statistik denn aus bei den jugoslawischen Beiträgen?
Jugoslawien nahm unter dieser Bezeichnung zwischen 1961 und 1992 insgesamt 27mal am Eurovision Song Contest teil, wobei sich am nationalen Vorentscheid üblicherweise die Fernsehsender sämtlicher Teilrepubliken beteiligten.
Auf internationaler Ebene wurde Jugoslawien sechsmal vom Fernsehsender Sloweniens vertreten (61, 62, 66, 67, 70 und 75, in den ersten beiden Jahren allerdings nicht in slowenischer Sprache), zehnmal vom Fernsehsender Kroatiens (63, 68, 69, 71, 72, 86, 87, 88, 89 und 90), fünfmal vom Fernsehsender Bosnien-Herzegowinas (64, 65, 73, 76 und 81, nicht immer in bosnischer Sprache), viermal vom Fernsehsender Serbiens (74, 82, 91 und 92, wobei im letzten Jahr bereits nicht mehr alle Teilrepubliken beim nationalen Vorentscheid vertreten waren) sowie zweimal vom Fernsehsender Montenegros, nämlich 1983 und 1984. Mazedonien und Kosovo gelang es nie, eine jugoslawische Vorentscheidung zu gewinnen.
Den einzigen internationalen Sieg für Jugoslawien konnte 1989 Kroatien verbuchen, weshalb der Contest 1990 auch nicht in der jugoslawischen Hauptstadt Belgrad stattfand, sondern im kroatischen Zagreb.
Weil es keinen offiziellen CD-Sampler mit allen jugoslawischen Eurovisionsbeiträgen gibt, findet man die jeweiligen Songs heute auf den entsprechenden CD-Veröffentlichungen der einzelnen Länder.
Absoluten Kultstatus genießen die Abstimmungen in den jugoslawischen Vorentscheiden, bei denen die Teilrepubliken immer wieder versuchten, durch taktische Wertungen ihre eigenen Kandidaten durchzubringen. Wertungschaos pur mit der Konsequenz, daß Jugoslawien oft nicht vom aussichtsreichsten Song und Interpreten vertreten wurde, um das mal vorsichtig zu formulieren …
Antwort „awaiting for approval“ …
Schräg, hatte ich letztens auch bei einem Post, der total unschuldig war
Am Inhalt kann’s nicht liegen, vielleicht an der Länge: Jugoslawien-Teilrepubliken-Statistik umfaßt logischerweise ein paar Sätze mehr …
Länge scheint ja kein Problem zu sein, wenn man da an einige Kommentatoren denkt…
Manchmal landen ganz unschuldige Kommentare in der Warteschleife. Ich habe neulich ein Wort verwendet, das aufgepimpte Autos beschreibt. Das ging auch nicht durch, weil ein Teil des Wortes auch ein abwertender Begriff für feminine Männer ist.
Ich erinnere mich…
Oder der Filter zieht aus der Kombination mehrerer Begriffe die Schlussfolgerung, daß ich neue Unruhen auf dem Balkan entfachen will …
Die Meldung bekomme ich auch wenn ich den Kommentar mit der Gertrudenburg abschicke. Aber das erscheint dann doch recht schnell. Wahrscheinlich genieße ich künstlerische Freiheit oder der Text ist zu lang zum überprüfen😅
Mal seh’n, ob die Kurzfassung durch den Filter kommt:
27 x Jugoslawien, davon
10 x Kroatien
(incl. einziger Sieg 1989),
6 x Slowenien,
5 x Bosnien-Herzegowina,
4 x Serbien,
2 x Montenegro,
0 x Mazedonien,
0 x Kosovo
(und 0 x Vojvodina).
Jetzt Daumen drücken …
Danke Dir für die Info. Ab den 80ern wusste ich es bei einigen Beiträgen, der Rest war bei mir in der Kategorie „Das google ich irgendwann mal“, aber Prokrastination und so…
Meine Güte ist das ein generisches Werk, da wird einem ja richtg schwindelig beim Zuhörern!
Der Wettbewerbstitel von Ladaniva ist genial und er gefällt mit sehr gut! Ein Lied über einen Graupapagei, das es so beim ESC noch nicht gab. Ethnopop mit Uptempo gemischt und gehört für mich auf jeden Fall ins Finale. Ich hoffe nur, daß der Livegesang klappt und auch die Inszenierung einen bleibenden Eindruck hinterläßt!
Schade, schade. Da hätte ich mir etwas anderes erwartet. Solche Klänge sind weniger mein Geschmack.
Das gefällt mir gut. Kann ich mir wunderbar auf der Bühne beim ESC vorstellen.
Ich hab mir ja noch einen richtigen Ethno-Titel gewünscht, aber mir geht der Song leider ganz schnell auf die Nerven.
Bin mir aber sicher, dass der Track dieses Jahr ganz gut ankommen wird.
Hätte ich nicht gebraucht. Ich hab mir mehr ein armenisch/ französischen Elektro Song erwartet. Dachte nicht mit Folk
Das ist auf eine sympathische Art und Weise völlig überdreht, wird aber dann leider so nach der Hälfte des Liedes etwas redundant. Aber eine wunderbare weitere Farbe in diesem Jahrgang.
Danke Armenien. So ein fast rein folkloristischer Beitrag (sonst ja gerne aus Moldau) fehlte bislang.
Insgesamt finde ich den Song ein wenig zu redundant um mich wirklich zu begeistern.
Aber es gibt ein immenses Potenzial für eine tolle Bühnenshow. Daher gebe ich eine 7,5/10 und ein „gefällt mir gut“.
Damit steht die Anzahl der ganz oder weitgehend „nicht englischsprachigen“ Songs dieses Jahr, trotz des albanischen Revamps bei immerhin 15, mehr gab es zuletzt 2013. Eine erfreuliche Entwicklung, die auch mit dazu beiträgt, dass dieser Jahrgang sehr abwechslungsreich wirkt.
Für mich klingt das wie Bollywood meets Augsburger Puppenkiste.
Leider nicht mein Geschmack. 😔
Seelefant aus „Urmel“ mit einem seiner schwermütigen Songs beim ESC?!
Bin dafür …
Haha.. mit dem des Seele-Fanten wurde zur Schulzeit mein Gesang von meinem damaligen Musiklehrer verglichen,
Ein Marionettentheater auf der ESC-Bühne? Gab es da nicht was ähnliches auf der Hand von Ralph Siegel? 😉
Indische An-Klänge sind sicherlich von Ladaniva beabsichtigt.
Stimmt, 1980 hat er Katja Ebstein bei „Theater“ am Klavier begleitet und hatte Handschuhe mit zwei kleinen Pierrot-Figuren an – das Intro mit den klavierspielenden Händen war auch die erste Bildeinstellung für die TV-Übertragung.
Einer der meiner Meinung nach schönsten Marionetten-Beiträge stammt übrigens aus der niederländischen Vorentscheidung von 1992. Tipp also für alle, denen so etwas gefallen könnte:
Rob Janszen mit „Net als een kind“!
(War ohnehin ein klasse Vorentscheid – sich am besten gleich noch Laura Vlasblom mit „Gouden bergen“ reinziehen …)
Dör traoröge Seelefant auf dem einsamen Felsen tritt dieses Jahr doch schon für Serbien an…
Was mir augenblicklich einen ganz neuen Zugang zu diesem Lied eröffnet – gefällt mir vielleicht doch besser, als ich zuerst dachte …
Schön, wieder von Dir zu lesen. 🙂
Supi! Genau das, worauf ich gewartet habe… landestypische Musik, witzig und modern transportiert. Und jetzt bitte Schweden daneben stellen und behaupten, das wäre die „bessere“ Musik. Nee Kinners, wer auf den schwedischen Trash steht, muss nur auf Tiktok jedem kurzlebigen Trend folgen, davon gibt’s da mehr als genug. Das hier ist für mich ESC. Das gibt’s nur einmal im Jahr und mit etwas Glück dann ein ganzes Leben lang und darüber hinaus… als Kult.
(Okay, etwas hochgegriffen, aber ist doch wahr). 😉
Danke für diesen Kommentar !
Das zweite Semi sieht bei mir folgendermaßen aus
Belgien 9,5/12
Norwegen 9,5/12
Armenien 9/12
Schweiz 8,5/12
Griechenland 8/12
Dänemark 7/12
San Marino 6,5/12
Estland 6/12
Israel 5/12
Tschechien 4,5/12
Lettland 4,5/12
Österreich 3,5/12
Niederlande 3/12
Albanien 3/12
Malta 2/12
Georgien 1,5/12
Gefällt mir persönlich gar nicht.
Dieses Jahr scheint echt das schlechte Jahr nach 2011 zu werden.
So schnell kann es gehen – mittlerweile auf meinem dritten Platz, gemeinsam mit Italien.
Ich habe nachgeschaut: Danke in Armenisch heißt Shnorhagalutyun……
OK, in diesem Fall paßt auch Französisch: Merci l`Armenie!
Einfach ein wunderbares Stück Musik !
Bei einem Folklore-Wettbewerb super. Beim ESC? Schrecklich. Für mich nur nerviges Gedudel.
Wieder mal jemand, der nix verstanden hat…..
Es ist ein interessanter Farbtupfer in diesem Jahrgang, aber wirklich begeistern tut es mich nicht. Die Melodie gefällt mir am Anfang durchaus, aber es wiederholt sich einfach ständig allgemein fühlt es sich an als ob der Song aus 10 Wörtern besteht die ständig wiederholt werden Finde die Stimme der Sängerin auch eher gewönungsbedürftig, schon interessant aber auch nichts was ich mir öfter anhören könnte.
Habe mit „ist so la la“ abgestimmt. Ist schon in Ordnung aber halt auch nix was ich mir außerhalb des ESC anhören würde weil es mir dann doch zu eintönig ist. Finale könnte schon klappen, dort wird es aber eher so hinteres Mittelfeld.