
Heute war es endlich soweit: Die Proben zum Eurovision Song Contest 2025 in Basel haben begonnen. Doch wie berichtet müssen die Medien in diesem Jahr damit klarkommen, dass von den ersten Proben kaum etwas nach außen dringen wird: Videomaterial wird es keines geben und selbst die (wenigen) Probenbilder werden immer erst am jeweils folgenden Tag veröffentlicht. Glücklicherweise haben in den letzten Tagen wieder viele ESC-Acts Hinweise zu ihren Stagings gegeben…
Wir blicken deshalb auf die kommenden Probetage und können schon jetzt verraten, was sich ungefähr auf der Bühne abspielen wird. In unseren heutigen Probenberichten haben wir bereits erste Inszenierungs-Änderungen vermeldet So haben sich die Acts aus Island und Portugal dazu entschieden, ihre Songs und deren Inhalt auf den LED-Wänden grafisch darzustellen, damit die jeweiligen Songtexte (beide zu 100% in Landessprache) auch einem internationalen Publikum verständlich werden können.
KAJ aus Schweden hingegen bleiben beim bekannten Melodifestivalen-Staging, jedoch mit kleinen Verbesserungen und einer neuen „Umbautechnik“ der Sauna. Wie der schwedische Rundfunk SVT verraten hat, sollen die Backgroundsängertänzer*innen nun für die Verwandlung vom Holzlager zur Sauna (zu sehen bei Minute 1:12) zuständig sein. Vermutlich wird dies für die Zuschauenden aber keinen Unterschied machen.
Eine besonders interessante Info gab es jedoch aus Polen: Jusytna Steczkowska wird fliegen. Während wir im letzten Staging-Update noch darüber berichteten, dass Justyna verlauten lies, sie hätte von den Schweizer Verantwortlichen und der EBU ein Flugverbot auf der Bühne bekommen, scheint das Problem nun gelöst zu sein. Doch hier wird es spannend: Auch ESC Head Of Contest Christer Björkman hat kürzlich verraten, dass einer der Acts über die Bühne schweben wird. Nachdem anfänglich vermutet wurde, es handle sich dabei um Theo Evan aus Zypern, ist mittlerweile klar, dass Christer wohl von Justyna gesprochen hat.
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Doch was plant das Team aus Zypern dann? Bevor wir das morgen endgültig erfahren, werfen wir einen Blick auf die Hinweise. Klar ist bereits, dass Theo während seiner ESC-Performance nie den Boden berühren soll, weshalb viele Fans zunächst von einer Performance in der Luft ausgingen. Andere Quellen, unter anderem erneut Christer Björkman, berichten zudem von einem „Turm aus Gerüsten“, der in Basel zum Einsatz kommt. Dass Theo an einem solchen klettern und performen wird, deutet auch ein Probenclip an (siehe oben), bei dem er seine Nummer „Shh“ in Bewegung probt.
In Kombination mit den bereits bekannten Infos, dass die Proben zum zyprischen Staging körperlich sehr anstrengend sind, würde die „Gerüste-Theorie“ ganz gut passen. Auch Sergio Jaen, Theos Creative Director, spricht von einer spektakulären Staging-Idee, die viele Acts nicht angenommen hätten und viele auch nicht so hätten umsetzen können wie Theo. Höchstwahrscheinlich wird es also wirklich das Zypern-Team sein, das an besagtem Gerüste-Turm performen wird.
Genauso spannend macht es aber auch Marko Bošnjak aus Kroatien. Auch er wird morgen erstmals in Basel auf der Bühne proben und hat jetzt angekündigt, dass seine Performance beim ESC ein völlig neues Konzept bekommen hat. Die Küchen-Thematik des Auftritts wurde überarbeitet, es gibt eine neue Requisite, neue LED-Grafiken und auch die Outfits werden völlig neue sein. Bei der London Eurovision Party 2025 haben wir Marko bereits getroffen und ihn zu seinem Staging befragt.
Interessante Hinweise gibt es zudem aus Norwegen. Kyle Alessandro wird ebenfalls morgen zum ersten Mal in der St. Jakobshalle proben und kurz zuvor hat der norwegische Rundfunk das Team für Basel präsentiert. Dazu zählen gleich zwei bekannte Gesichter: Sänger Sondrey, der 2020 und dieses Jahr im norwegischen Vorentscheid dabei war, wird Kyle als Backgroundsänger unterstützen. Zudem gehört Frode Vassel aus dem Melodi Grand Prix 2022 zum Bühnenteam in Basel.
Besonders interessant: Auch der mehrfach ausgezeichneter Breakdance-Star aus Norwegen, Daniel Grindeland, wird Teil der Performance zu „Lighter“ sein. Diese soll laut den norwegischen Verantwortlichen übrigens völlig anders sein als die aus dem Vorentscheid.
Genauso klingen auch die bisherigen Infos aus San Marino: Gabry Ponte hat verraten, dass seine ESC-Performance nichts mit denen zu tun haben wird, die wir in den letzten Wochen bei den PrePartys gesehen haben. San Marino probt ebenfalls morgen zum ersten Mal.
Was hältst Du von den Inszenierungs-Hinweisen für den ESC 2025? Welche Performance klingt bisher am spannendsten für Dich? Lass uns gerne Deine Meinung da.
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GAIA 🥰🥰🥰
San Marino wird interessant.
Zumal bei ihm das Staging die 90% Miete ist
Oh ja.
Vielleicht an Norwegen „the Wolf“ anlehnen, also vom Konzept her. DJ als Nebenrolle und der Sänger als Hauptrolle.
Das ist leider einfacher gesagt als getan, da die Sänger ersteinmal darauf bestanden haben, Masken zu tragen aber dazu auch indirekt abgelehnt haben, im Mittelpunkt zu stehen. Vielleicht ändern sie ihre Entscheidung ja noch, aber bis jetzt wird das wirklich schwer hinzubekommen mit dem Staging.
Marko 🥰🍰☠️
Poison Cake!
Bin gespannt aufs Staging, das könnte dem Song eventuell noch neuen Rückenwind verleihen.
Ich wünsch es mir sehr.
JAAAAA
Ja, Rückenwind für Marko. Ich drücke ihm sehr die Daumen.
Norwegen klingt interessant, dachte eigentlich, dass der Auftritt sehr ähnlich zum VE wird.
Zypern, Kroatien und San Marino werden morgen auch echt spannend, da könnte praktisch alles kommen.
Und Albanien sowieso, wahrscheinlich wird das sogar ein mögliches Highlight im Semi.
Morgen wird es also richtig interessant. Heute waren ja mit Ausnahme der Ukraine nur Acts dran, deren Auftritte im Vergleich zum Vorentscheid kaum Änderungen durchlebt haben 🙂
Außerdem folgen morgen dann auch die ersten Bilder.
Auf das Staging aus Österreich gabs auch einen neuen Hinweis.
Und ? Erzähl mal bitte 😊
Ein Breakdancer für den Dancebreak bei Norwegen. Kann mir im Moment noch nicht so richtig vorstellen, wie das werden soll.
Was die Änderung bei Schweden ist, verstehe ich auch nicht ganz. Das Umkippen der Requisite haben auch beim Mello schon die Tänzer gemacht (gibt da ein Video auf dem Mello-Insta-Kanal).
Im Idealfall sollte ein Staging auch vom Song her entwickelt werden und keine willkürliche Idee an den Meistbietenden verschachert.
Die heute veröffentlichten drei Fotos zu jedem Teilnehmer sind noch ganz wenig aussagekräftig, daher sollte man sich auf die Liveshows konzentrieren.