Belgiens Beitrag für den ESC 2021: „The Wrong Place“ von Hooverphonic

„The Wrong Place“ von Hooverphonic ist Belgiens Beitrag für den Eurovision Song Contest 2021 in Rotterdam. Die belgische Band sollte das Land bereits beim ESC 2020 mit „Release Me“ vertreten. Im November vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, dass die Band mit der neuen (und alten) Frontsängerin Geike Arnaert zum diesjährigen Song Contest nach Rotterdam fahren wird.

„The Wrong Place“ ist ein Mid-Tempo-Song, der mit eingängiger Instrumentation in der Strophe beginnt. Geike singt über eine romantische Beziehung, die in die Brüche gegangen ist. Daher fühlt sie sich dort nun am falschen Platz und würde am liebsten von fliehen. Der Refrain ist musikalisch weniger getragen und geht mehr nach vorne als das letztjährige „Release Me“. Die Instrumentation erinnert stärker an ehemalige Hits wie „Mad About You“, was auch mit der Rückkehr von Geike Arnaert in die Gruppe zu tun haben dürfte.

Bei Hooverphonic handelt es sich um eine äußerst wandelbare und musikalisch vielschichtige Band. Ihre Ursprünge liegen im Trip-Hop, mittlerweile gehören aber auch Elemente aus Elektro, Pop, Ambient und sogar Country zu ihrem Repertoire. Belgien schickt mit Hooverphonic zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder eine Band zum ESC.

Zuletzt schaffte es Eliot 2019 mit seinem Lied „Wake Up“ und einer mäßigen Bühnenshow nur auf einen enttäuschenden 13. Platz im ersten Halbfinale von Tel Aviv und verfehlte damit den Einzug ins Finale. Nach drei Top-10-Platzierungen mit Loïc Nottet, Laura Tesoro und Blanche zwischen 2015 und 2017 ist Belgien damit nun zweimal in Folge nicht über das Halbfinale hinausgekommen. Dies sollen Hooverphonic nun am 18. Mai im ersten Halbfinale mit ihrem Song „The Wrong Place“ ändern und das Land wieder zurück in das Finale in Rotterdam führen.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der belgische Beitrag „The Wrong Place“ von Hooverphonic?

  • ist so lala (36%, 228 Votes)
  • gefällt mir gut (33%, 211 Votes)
  • gefällt mir weniger (18%, 115 Votes)
  • ist ganz ausgezeichnet (8%, 53 Votes)
  • ist ganz furchtbar (4%, 26 Votes)

Total Voters: 633

Loading ... Loading ...

82 Kommentare

  1. Mag ja sein, dass der Song musikalisch ganz gut ist, gute Stimme hat sie auch. Für den ESC aber denke ich weniger geeignet.

  2. Video ist gut gemacht, vielleicht wird die Inszenierung in Rotterdam ähnlich düster, auch wenn wir wohl auf Mario Antoinette verzichten müssen 🙂

  3. Damit haben wir einen starken Gegner für Eden Alene.
    Wird ein harter Kampf um den letzten Platz in der Polarimeter-Wertung.
    Und damit ein starkes Signal für ein Halbfinalaus

  4. Erster Gedanke: Braucht ne verdammt gute Inszenierung um was zu reißen. Dümpelt zu sehr dahin und die neue alte Sängerin bringt auch eher eine Verschlechterung

  5. Also ich mag den Song sehr gerne und finde ihn um Welten besser als „Release Me“. Kann sehr gerne ins Finale.

  6. So interessant der Song auch klingt, stellt man sich hinterher doch die Frage:
    Wie soll man diese Nummer auf einer Bühne so spannend inszenieren, sodass die Leute zu Hause vor den Bildschirmen nicht einschlafen???

      • Mein Hirn funzt wohl noch nicht richtig😂😂🙈 … Ich meinte 2014, The Common Linnets. Ähnliche Songstruktur und damals haben auch viele gesagt, dass sowas für den ESC ungeeignet ist.

        Ich glaub am Ende kommt es einfach auf den Song an und das man den vernünftig auf die Bühne bringt. Welche Musikrichtung oder welche Songstruktur ist dabei Banane.

      • Der Song der Common Linnets war aber VIEL besser. Klar ist jedoch, wenn man den richtig auf die Bühne bringt kann was rausspringen. Genau das war aber zuletzt Belgiens Schwäche bei vielversprechenderen Songs

      • In der Nachbetrachtubg wirkt es so. Kann mich aber noch gut erinnern, wie „Calm after the Storm“ anfangs von den Fans in der Luft zerfetzt wurde…

        Aber ja, da haben die Belgier tatsächlich eine große Schwäche bewiesen in den letzten Jahren. Bin mal gespannt wie es dieses Jahr wird.

      • Ja weil Hardcorefans auch oft seltsam urteilen. Der Song hatte was magisches, direkt beim ersten Hören. „The Wrong Place“ bleibt nicht hängen.

        Ich setze auf eine miese Inszenierung und das Halbfinalaus

      • Die Hook bleibt schwerer hängen, stimmt. Ich mochte aber sofort die relaxt-treibend und fast mystische Stimmung im Lied.

        Ok… Ich hoffe auf eine angemessene Inszenierung und dann wahrscheinlich das Finale. 😂

  7. Außerdem wird ja heute um 19:00 Uhr der moldawische Beitrag veröffentlicht. Und man kann live auf Youtube mit dabei sein.

  8. Die Strophen gefallen mir ganz gut, aber der Refrain wirkt dann irgendwie flach und unspektakulär. Insgesamt ein „Gefällt mir weniger“.

  9. Ich hasse es ja, wenn Leute schreiben, dass der letztjährige Beitrag besser war, weil das immer ein bisschen nach „früher war alles besser“ riecht, aber Hooverphonic hatten letztes Jahr wirklich einen meiner Lieblingsbeiträge produziert – da kommt eine gewisse Ernüchterung jetzt nicht so überraschend. Dann noch diese ständigen Widerholungen … hmm. Es fällt mir unendlich schwer, aber mehr als „So la la“ kann ich nach meinen bisherigen Wertungen nicht geben.

    • Stimmt, man sollte vielleicht nicht die letztjährigen Beiträge mit den heutigen vergleichen. Passiert halt automatisch, wenn dieselben Künstler wieder antreten.😉
      Das geht mir vor allem bei The Roop so. „On Fire“ finde ich nach wie vor ganz großartig, während für mich „Discoteque“ ein bißchen abfällt. Find‘ ich irgendwie „normal“.🙂

  10. Ist die Band nur ein Markenname mit ständig wechselnder Besetzung? Es klingt, als würde man für diese Marke 2 Stunden Dauerberieselung herstellen und davon hat man sich für den ESC dann 3 Minuten raus geschnitten….

  11. release me war ganz ausgezeichnet, the wrong place gefällt mir gut
    Drücke Ihnen die Daumen im Semi, ich hätte sie momentan ganz gern im Finale

  12. ich finde den Song sehr gut ,aber verglichen mit “ Sometimes“ oder „Mad about you“ hatte ich mehr erwartet , trotzdem fällt er aus dem Rahmen und wird bei den Juries gut ankommen …Ein Finaleinzug ist möglich

    mir persönlich gefällt nur das aprubte Ende gar nicht. Hätte man beide Sängerinnen für Rotterdam kombiniert wäre es spannender gewesen , da sich Lukas und Geikes Stimme hervorragend ergänzen würden .

  13. Endlich mal wieder ein guter Song aus unserem Nachbarĺand! Gefällt mir viel besser als die Nummer aus dem letzten Jahr und wird mit Sicherheit ins Finale kommen!

  14. Gefällt mir sehr gut! Schöne düstere Atmosphäre, tolle Stimme von Geike und der Song ist schön getragen, aber trotzdem irgendwie dynamisch.
    „Release Me“ habe ich geliebt und finde trotzdem, „The Wrong Place“ hat stärkere Finalchancen.

    Nur beim Titel bin ich mir unsicher. Ich verstehe das Konzept dahinter, aber dieses „Last Night“ ist so einprägsam, zumindest bei mir nach 1x hören, dass ich den Song vllt lieber so benannt hätte. Kleinigkeiten.

    Vorläufige 9/10.

  15. „The Wrong Place“ gefällt mir eigentlich ganz gut, hat ein bißchen mehr Pepp als „Release me“ (wobei mir das
    gut gefällt😉)

    Hm, keine Ahnung, ob der Song Finalchancen hat, könnte auch leicht untergehen. Schau’n wir mal, ich fände es schon cool, wenn Hooverphonics ins Finale kommen könnten.🙂

    • Okay, noch mal ein Ranking von mir:

      1. Finnland 🇫🇮
      2. Frankreich 🇫🇷
      3. Ukraine 🇺🇦
      4. Deutschland 🇩🇪
      5. Litauen 🇱🇹
      6. Belgien 🇧🇪
      7. Irland 🇮🇪
      8. Spanien 🇪🇸
      9. Norwegen 🇳🇴
      10. Rumänien 🇷🇴
      11. Israel 🇮🇱
      12. Slowenien 🇸🇮
      13. Kroatien 🇭🇷
      14. Tschechien 🇨🇿
      15. Zypern 🇨🇾

      Hm, mir scheint, ich hätte was vergessen… grübel.😉

    • Solala…
      Naja, da hat mir Release me besser gefallen!

      Meine Top16:

      1. Zypern 🇨🇾
      2. Irland 🇮🇪
      3. Kroatien 🇭🇷
      4. Litauen 🇱🇹
      5. Deutschland 🇩🇪
      6. Albanien 🇦🇱
      7. Slowenien 🇸🇮
      8. Norwegen 🇸🇯
      9. Israel 🇮🇱
      10. Tschechien 🇨🇿
      11. Frankreich 🇨🇵
      12. Spanien 🇪🇦
      13. Belgien 🇧🇪
      14. Rumänien 🇷🇴
      15. Finnland 🇫🇮
      16. Ukraine 🇺🇦

  16. Zur Abwechslung tatsächlich Mal eine Steigerung zum letzten Jahr. Relase Me hat mich nie abgeholt.

    An Wrong place gefallen mir die düstere Atmosphäre und die sehr starken Strophen. Leider fällt der Refrain komplett ab. Für mich dadurch noch so gerade „gut“.

    Mit der richtigen Inszenierung kann das ein sehr spannender Auftritt werden.

    Falls auf der Bühne aber nichts passiert, fällt der fehlende Refrain extrem auf und der Song scheitert an der Hürde Halbfinale.

  17. Belgien war letztes Jahr mein Rang 4, Dies zu toppen wird bei dem neuen Track nicht passieren.

    Ist aber momentan immerhin Rang 3 bei mir nach Finnland und Litauen

  18. Hat was Eindringliches, aber das Düstere ist hier nicht so mein Fall. So bleibt bei mir ein so lala für die Wertung.

  19. So ein Song muss einfach auch dabei sein – mir gefällt er sehr gut und ich glaube Belgien weiß wie das Stück auf die Bühne muss – freu mich schon drauf 9/10 👍😊

  20. Das ist zwar auch sehr balladenmäßig, aber dann doch so ganz anders wie im vergangenen Jahr und das nicht nur wegen der Sängerin. Ich fand das „Release me“ mich ein Stückchen mehr berührt hat, aber vom Aufbau und musikalischen überzeugt mich „Wrong place“ deutlich mehr. Der Refrain ist aufs erste Hören tatsächlich etwas schwächer als die Strophen, aber hat durchaus auch Potential. Jetzt hoffe ich auf eine gute Inszenierung, denn da sind die Belgier ja recht unterschiedlich unterwegs (2015 und 2016 sehr gelungen – 2018 und 2019 total verbockt).

  21. Also, wie kann man das denn düster finden? Ich finde, das strahlt ganz hell und klar.
    Das hat ja nix mystisches oder so an sich. Es ist ein wenig entrückt, aber sehr angenehm.

    Mir gefällt das jedenfalls gut. Und sogar auch besser als der Vorjahresbeitrag, der für mich etwas zu gekünstelt war, aber auch immer noch gut.

    Ich glaube, das sticht beim ESC angenehm heraus und wir sehen es in jedem Fall im Finale. Allerdings sage ich das von Belgien jedes Jahr. Auf mich muss man da also nicht hören.

  22. Fantastisch! Ich liebe zwar „Release me“, aber Luka von der Klippe zu stoßen war die einzig richtige Entscheidung. Geikes Stimme hat das Reife und Verführerische, was ihr (noch) fehlt.

  23. Ich hoffe auf ein Halbfinal Aus für diese maximal unsympathische Band! Dieses arrogante Verhalten, nicht bei der Ersatzshow 2020 mitzumachen und dann noch diese unwürdige Aktion mit Luka… da ist mir deren Lied fast egal.

  24. Bisschen zäh wie Kaugummi.
    Hab ich letztes Jahr noch bei “Release me” meinen Halbschlafmodus eingeschaltet bin ich heuer irgendwie froh wenn der Song zu Ende ist.

  25. Die Strophen und die Bridge gefallen mir sehr gut, aber der Refrain ist dann doch eher Kategorie graue Maus. Reicht gerade noch so für ein „gefällt mir gut“.

  26. Toller Song , gefällt mir sogar besser als der Beitrag aus dem letzten Jahr .
    Wünsche Belgien viel Glück 🙂

  27. „Release Me“ mochte ich, fand es aber für den ESC nicht wirklich geeignet, da ist „The Wrong Place“ die bessere Wahl, vor allem durch den kräftigen Beat, der dem Song von anfang an eine gewisse Präsenz verschafft. Gesanglich wird das sicher tadellos und die Juries werden es auch mögen. Nur beim Refrain hat man Potential verschenkt.

  28. enttäuschend,langweilig und auch irgendwie nicht so recht ESC-kompaktibel – das ist easy pop zielgruppenmusik.
    der beitrag vom letzten jahr war klar besser.

  29. Auf der Suche nach dem Refrain trifft es ganz gut. Der Prechorus ist einer der besten dieses Jahr, allerdings kommt dann nicht das, was man eigentlich erwartet. Aber am Ende empfand ich den Song als Ganzes dann doch irgendwie sehr rund. Und spannender als die ganzen Lieder wo man wirklich ganz genau weiß, was einen erwartet, ist es allemal. Daher ein „Gefällt mir gut“.

  30. Ausgezeichnet! Heute ist bisher ein sehr guter Tag. Und das hier gefällt mir nochmal deutlich besser als Roxens „Amnesia“. Die Sängerin von Hooverphonic hat wirklich eine sehr schöne Stimme!. Ich setze „The Wrong Place“ mal spontan auf drei hinter „Discoteque“ und „Voilà“, mal sehen, ob sich diese erste Euphorie hält!

  31. „The wrong place“ mit „Calm after the storm“ in einem Atemzug zu nennen, grenzt schon fast an Blasphemie. 😉
    Die heute erschienenen Lieder sind beide so lala – middle of the road. Jetzt setze ich meine Hoffnung auf den Zucker und die Niederlande. Bei 4 Liedern muss doch wenigstens ein Knüller dabei sein.

  32. Ich finde den Song ganz ok. Aber ganz ok oder ganz nett wird wohl nicht reichen.
    Was ich nicht verstehe ist das von vielen erwähnte Fehlen eines Refrains.

    Woher kommt das Festhalten am gängigen Strophe-Bridge-Refrain-Schema? Das ist doch kein Qualitatätsmerkmal.
    Es gibt so viel Musik, die sich nicht daran orientiert, aber trotzdem gut ist. Muss ja jetzt kein Zwölfton sein..

  33. Ich fand ja schon Release Me einen der schönsten Songs letztes Jahr und der einzige von 2020, den ich noch heute gerne höre. Aber ich bin halt auch ein Fan von Hooverphonic, seit Jahren. Auch der neue Song gefällt mir. Er ist unaufdringlich und stilvoll. Es braucht nicht immer ein Refrain der so eingängig ist wie eine Song aus der Werbung. Hooverphonics machen keinen Kinderkram sondern Musik für Erwachsene. Auch das sollte Platz haben am ESC. Auch wenn The Wrong Place bestimmt keine Mehrheit finden wird, für mich ein Song mit Langzeitwirkungen.

  34. Mh, mh, mh … das fängt ja vielversprechend an, weil ich ja auch so düsteres Zeug ganz gerne mag … aber dann sucht da ja irgendwie jemand drei Minuten lang nach einer Melodie, mäandert da so zwischen zwei drei Noten herum, überall und nirgendwo hin … ja, also irgendwie schon interessant, ich glaub, da weiß ich frühestens nach dem fünften Mal hören, ob mir das nun gefällt oder nicht.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.