
Der EuroClub in Wien war einmal mehr die Anlaufstelle für alle partyhungrigen ESC-Fans. Der ORF hatte nicht weniger als den größten Club Österreichs dafür gebucht: den Prater Dome mit drei Dancefloors. Auf diesen legten jede Menge internationaler DJs die besten ESC-Hits und -Partyperlen auf. Auch sonst gab zum in Wien etliche ESC-Partys, bei denen vorrangig zu den aktuellen Songs getanzt wurde. In unserer Reihe Viva Vienna wollen wir von Euch wissen, zu welchen ESC-Beiträgen dieses Jahres Ihr weiterhin am liebsten tanzt und feiert.
Der diesjährige ESC-Jahrgang war aus DJ-Perspektive erstaunlich fruchtbar und vielfältig. Die Hits der aktuellen Saison – sowohl die Beiträge für Wien, aber auch einige Vorentscheidsongs – sind die Titel, die alle kennen und zu denen sie feiern wollen. Das flüsterte mir auch noch am Freitag vor dem Eröffnungswochenende in Wien ein deutscher Fanclub-Verantwortlicher zu – verbunden mit der Bitte, viele Songs aus diesem Jahr zu spielen. Denn nächstes Jahr wären sie schon wieder veraltet.
Da ist tatsächlich etwas dran: „Bara bada bastu“ fühlte sich in Wien ganz schon outdated an. Ja, natürlich funktioniert Baby Lasagna und alle machen die Armchoreographie mit. Aber je weiter man sich vom Jahr der ESC-Teilnahme eines Songs entfernt, desto stärker verbleicht auch der Dancefloor-Ruhm. Nur zwei, drei Lieder eines ESC-Jahres schaffen es tatsächlich in so etwas wie die immerwährende Hall of Fame der EuroClub-Hits.
Umso wichtiger ist es, die gerade noch aktuellen Songs der Class of 2026 zu zelebrieren. Das werden wir auch beim Eurovision Weekend nächstes Wochenende in München machen. Und hierfür hätte ich gern Euren Support und bitte um Eure Abstimmung: Welche ESC-Songs, die in Wien am Start waren, sorgen bei Euch weiterhin für Ekstase auf dem Dancefloor? In ein paar Tagen machen wir dasselbe noch für die EuroClub-tauglichsten Vorentscheidsongs dieser Saison.
Hier ist die Vorauswahl der ESC-Dancefloor-Kracher 2026, aus denen Ihr auswählen könnt:
Alexandra Căpitănescu – Choke Me (Rumänien)
Akylas – Ferto (Griechenland)
Antigoni – JALLA (Zypern)
Bzikebi – On Replay (Georgien)
Cosmó – Tanzschein (Österreich)
DARA – Bangaranga (Bulgarien)
Delta Goodrem – Eclipse (Australien)
Essyla – Dancing on the Ice (Belgien)
FELICIA – My System (Schweden)
Jonas Lovv – Ya Ya Ya (Norwegen)
Linda Lampenius + Pete Parkkonen – Liekinheitin (Finnland)
Lion Ceccah – Sólo quiero más (Litauen)
LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei (Vereinigtes Königreich)
Monroe – REGARDE ! (Frankreich)
Sal Da Vinci – Per sempre sì (Italien)
Sarah Engels – Fire (Deutschland)
Satoshi – Viva, Moldova! (Moldau)
SENHIT feat. Boy George – Superstar (San Marino)
Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem (Dänemark)
Tamara Živković – Nova Zora (Montenegro)
Vanilla Ninjas – Too Epic To Be True (Estland)
Und jetzt seid Ihr dran.
Zu welchen der diesjährigen ESC-Beiträge feierst und tanzt Du heute noch – und was gefällt Dir so besonders an ihnen? Gibt es Lieder, die Du bis zum ESC als Dancefloor-Hits gesehen hast, denen Du jetzt aber gar nichts mehr abgewinnen kannst? Und hat ein Song sich erst später zum Party-Hit entwickelt? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
In unserer Reihe Viva Vienna bereits erschienen:
- (1) Die schönsten Wien-Bilder der Blogger*innen
- (2) Mein erster Eurovision Song Contest vor Ort
- (3) Wie war Wien als Gastgeberstadt 2026?
- (4) Das „Eurovision at 70“-All-Star-Medley beim ESC 2026 in Wien – ein neuer Klassiker
- (5) ESC 2026 in Wien: All My Life for a Night Like
- (6) Tagebuch ESC 2026: Mini-Storys aus meiner Zeit in Wien
- (7) Bevor wir heimgehen … Sechs Nächte im Euroclub
- (8) Zero points – Wie nah dran Sarah Engels, Essyla und UK an Televotingpunkten waren
- (9) Machen die neuen Jury-Regeln das ESC-Endergebnis unvorhersehbar?
- (10) Zu viel Drama, zu wenig Bangaranga? Warum die Favoriten 2026 scheiterten
- (11) So haben sich Juryvoting und Televoting beim ESC 2026 unterschieden
- (12) Eigentlich nur ESC – Ein Reisebericht zu meinem ersten ESC vor Ort
- (13) Deutschlands erstes ESC-Jahr unter Federführung des SWR – Die ultimative Bilanz
- (14) Absturz beim ESC 2026: Was ist mit Schweden passiert? Und wie geht es weiter?
- (15) Nicht im Finale, aber längst in unseren Herzen
- (16) Wie eine Inszenierung einen Song verändern kann – Die Magie hinter dem Staging von „Bangaranga“
- (17) Sarah Engels im Wonderland: In die ESC-Bubble gekommen, um zu bleiben?
- (18) Producers Curse? Diese Sache mit den Startplätzen beim ESC
- (19) All aboard – Die Eurofan Cruises auf der Donau
Diese Rückblickserien auf die letzten fünf Ausgaben des Eurovision Song Contest sind bereits erschienen:
- Bye Bye Basel: Unser Rückblick auf den ESC 2025
- Malmö Memories: Unser Rückblick auf den ESC 2024
- Leaving Liverpool: Unser Rückblick auf den ESC 2023
- Torniamo a Torino: Unser Rückblick auf den ESC 2022
- Replay Rotterdam: Unser Rückblick auf den ESC 2021
- Talking Tel Aviv: Unser Rückblick auf den ESC 2019
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Wow, das wird keine leichte Wahl werden! Schade, daß man maximal fünf Stimmen dafür hat. Ich könte bis zu zehn vergeben! Weshalb „Regarde“ von Monroe in dieser Liste zur Wahl steht, kann ich leider nicht nachvollziehen, es ist eine Pompballade und kein Song, zu dem man auf der Tanzfläche abhotten kann!
Die Songs die meine ESC Playlist erweitert haben, stehen alle nicht auf der Liste, da das Genre wohl nicht passt oder sie gar nicht soweit gekommen sind. Lelek, Jonas Lovv, Lavina, Wavyboi.
Jonas Lovv ist ja oben auf der Liste drauf. Und die Songs aus den VE kommen noch separat.
Bei der Auswahl der Titel habe ich mich schon daran orientiert, welche Songs ich oft auf den Dancefloors in Wien gehört habe
Hier fehlt ja nun ganz klar Paloma Rumba!
Mein Lieblingssong zum Tanzen in diesem Jahr ist eindeutig
Überzeugend Gefühlvoll Harmonisch Ausdrucksstark
Mit/Zu Michelle kann man doch bestimmt auch tanzen oder? 🤔