Dänemarks Beitrag für den ESC 2022: „The Show“ von REDDI

Einmal mehr überrascht uns Dänemark. Die großen Favoriten im Finale des Dansk Melodi Grand Prix scheitern, die Jungs von Fuld Effekt, schaffen es nicht einmal ins Superfinale.

Und im Superfinale kann sich die Rock-Girlband REDDI gegen die ebenfalls als Co-Favoriten gehandelten Conf3ssions mit ihrer Schlagerhymne „Hallelujah“ durchsetzen. Mit ihrem braven Wanna-Be-Rocksong „The Show“ gewinnen vier Mädels, die an Female-Ensembles wie Joan Jett and The Blackhearts oder auch die „4 Non Blondes“ oder „The Bangles“ erinnern, in der dänischen Provinz (Hering) in einem verkitschten Zuckerguss-Finale (mit der besten Lichtregie in Europa).

REDDI setzt sich zusammen aus der Sängerin Siggy Savery, der Gitarristin Agnes Roslund, Ida Bergkvist am Bass und Ihan Haydar am Schlagzeug. Siggy und Ida waren befreundet und haben die ebenfalls befreundeten Agnes und Ihan kennengelernt. Aus den beiden Paaren entstand dann REDDI.

Es war recht knapp im Superfinale. REDDI erreichten 37% der Stimmen vor den favorisierten Conf3ssions, die auf 32% kamen. 31% gingen an Josie Elinor und Jack Warren mit einem maximal langweiligen Duett. Ein überzeugendes Sieg sieht anders aus, aber REDDI konnten sich zumindest einige Prozentpunkte von den anderen beiden Wettbewerbstiteln, die etwa gleichauf lagen, absetzen.

 The GoGos meets 4-Non-Blondes Reloaded meets Joan Jett: REDDI aus DK

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der dänische Beitrag „The Show“ von REDDI?

  • ist so lala (37%, 229 Votes)
  • gefällt mir gut (24%, 151 Votes)
  • gefällt mir weniger (22%, 137 Votes)
  • ist ganz furchtbar (10%, 61 Votes)
  • ist ganz ausgezeichnet (7%, 46 Votes)

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54 Kommentare

  1. Hmm Deutschland hat eine Chance nicht letzter zu werden bei dem aktuellen Line Up.
    Dennoch muss der NDR das Konzept überdenken. Am Ende heißt es noch das Konzept hat zum Erfolg geführt

  2. Den Song würde ich nicht unterschätzen. Sowas kommt an, vor allem bei dem Teil der Zuhörerschaft, die nicht zu den ESC-Aficionados zählen.

    • Ha ha war auch mein erster Gedanke, dass der Hosenanzug identisch mit Felicias ist und Alina eine ähnlich gemusterte Bluse trug… der Song gefällt mir und ich gratuliere den Dänen zu einem fähigen Regisseur und lichtdesigner.

  3. Sympathische Combo, aber gesangstechnisch sehr schief und der Song ist einfach wirklich ziemlich altmodisch. Das kann ich mir nicht im Finale vorstellen. Das wird ja ein grausamer Jahrgang…

  4. Musikalisch ist das nur Hausmannskost.
    Aber sie kommen sehr symphatisch rüber.
    Würde mich im Finale weniger stören,da gibt es nervigeres.

  5. So übel ist das nun auch wieder nicht. Und wenn sie es ins Finale schaffen, dann werden sie auch nicht Letzte. Der Platz ist dann schon reserviert….

      • Im unteren Drittel geht es nicht wirklich um besser oder schlechter, denn Punkte für „Gefällt mir sehr gut“ bekommen die alle nicht. Da ist es eher die Frage, ob ein Titel nicht doch durch Sympathiepunkte in die Top-10 eines Nachbarlandes rutscht, und da hat es Dänemark leichter, auch wenn bei Rock eher nichts aus Schweden und Norwegen kommt, vielleicht aus Island und Finnland.Möglicherweise geben sich Deutschland und Dänemark gegenseitig Punkte, der Muikgeschmack ist ja sehr ähnlich.

  6. Warum schafft es das arme Dänemark so oft, zielsicher den Song auszuwählen, gegen den ich am meisten allergisch bin? Fürchterlich. 🙁

  7. Mich erinnert die Sängerin irgendwie an Kelly Osbourne – also vom Gesicht her. Der Song ist ganz ok zumindest am Anfang, aber mal sehen vielleicht hör ich ihn mir ja noch schön

  8. Dänemark hat nach 2019 keinen guten Vorentscheid mit erfolgversprechendem Siegertitel hinbekommen. Dieses Jahr bildet leider keine Ausnahme. Tut mir Leid.

  9. dem deutschen beitrag gefühlt haushoch überlegen,trotzdem scheiße!
    da waren doch noch andere nummern z.b. die schräge ding und klarer votingsieger hier?
    da muß ich wohl wieder forschen auf youtube…

  10. Definitiv die beste Wahl bei diesem unterirdischen Angebot. Mir gefällt der Song gut, der Refrain geht ins Ohr. Finale wird aber wohl eher schwierig.

  11. Ich bin nach dem, was ich hier gelesen habe, eher positiv überrascht. Aber mal sehen, wie ich das Lied nach ein paar Mal Hören noch finde. Es erinnert mich ein wenig an die GoGos (die Band von Belinda Carlisle und Jane Wiedlin in den frühen 80ern).

  12. Ich finde, hier ist der Wechsel von Ballade zu Rocksong gelungen. Am Ende hat man den langsamen Anfang vergessen und ist von den Damen schön durchgerockt worden. Mir gefällt’s gut.

  13. Dass die Rave-Jungs nicht gewinnen werden, war eigentlich im Vorhinein bereits klar, wenn man sich mal vor Augen führt, was die Dänen in der Regel so wählen…
    Da passt „The Show“ auch gut hinein. Es ist nett, der erste Part mir aber zu lang und hintenraus fehlt noch der Kick, irgendwie ist das alles im ersten Gang. Zu handzahm, da war mir die schwedische Mädelstruppe aus dem zweiten Halbfinale deutlich lieber.

  14. Peter, unterschätze Herning nicht ☝️. Anders als andere dänische Stadte sehr modern, schick und stylisch uuuuund seit kurzem auch mit Autobahnanschluss!

  15. Normalerweise ja etwas, was zurecht im Halbfinale aussortiert würde, aber dieses Jahr gehören die dann doch allein als Farbtupfer ins Finale. Melodie und Song sind mau, aber immerhin mal was anderes, außerdem sind sie irgendwie ganz sympathisch.

  16. Klingt wie zwei Songs aneinander getackert, passt finde ich nicht wirklich zusammen, zumal der Rockpart auch eher langweilig geraten ist.

    Habe vorschnell „so la la“ angeklickt, aber eigentlich gefällt es mir doch eher weniger.

  17. Wird zwar als Maneskin-Wannabe bezeichnet, haut aber bestenfalls von der Optik hin. Erinnert eher an Irland 2009.

  18. Ist noch hinter Irland als und das mag ich auch nicht sonderlich. Schlechter finde ich eigentlich nur noch die Drama Queen aus Australien.

  19. Der Anfang ist eigentlich ganz gut bis der Rockteil kommt , denn wird es etwas schlimm . Hab mit “ so lala“ gestimmt . Schade Dänemark

  20. …3 Minuten voll netten Zitaten von Musik, die ich irgendwann gerne gehoert habe… 😉
    …und das ist fuer mich ein Pluspunkt. Ich werde bestimmt das Lied wieder gerne hoeren (im Auto, vor allem).

    Die Frontfrau hat leider kaum ein Hauch von Charisma… (ich weiss nicht… die Frisur, keine Ahnung).

    Ich mag das.

    • Letztes Jahr fand ich Dänemark eigentlich ganz gut. Hat für mich irgendwie einen Trashfaktor der angenehmen Art, wie bei ESCs in den 1980er Jahren. War halt schlecht auf die Bühne gebracht (mMn).
      Aber stimme Dir zu: DK 2022 ist ziemlich langweilig.

  21. Ich fand den Song in der Studiofassung eigentlich ganz gut und hatte mich auch zunächst gefreut, dass er gewonnen hat.
    Der Auftritt überzeugt mich allerdings gar nicht. Nicht das die Sängerin schief singt, aber es wirkt doch sehr angestrengt. Der schnelle Teil wirkt dann auf mich seltsam behäbig. Da können die Damen sicher noch mehr draus machen, dann könnte es mit dem Finaleinzug auch klappen. So gibt es von mir erst mal nur ein „so la la“.

  22. Durch und durch enttäuschend und auch nur ganz hauchdünn gewonnen. Dänemark wird oben nicht mitmischen. Empfinde REDDI als eine unechte, komplett unauthentische Gruppe, die anscheinend von Universal Dänemark extra für den dänischen Vorentscheid designed wurde. Die Kreativabteilung von Universal Danmark scheint aber nicht die besten Leute da rangelassen zu haben. Sieht mir eher aus und hört sich so an, als ob Praktikanten sich mal austoben sollten…Könnte mir vorstellen, dass Dänemark in der Vorrunde knapp scheitert. Einziger Plauspunkt ist, dass da in dem Song iwie Rockmusik ne Rolle spielt, was an sich fast immer gut Punkte bringt. Trotzdem glaub ich es wird im HF knapp.

  23. Ich kann weder einschätzen, ob ich den Song gut finde oder nicht, noch kann ich einschätzen in welchem Tabellenranking der dänische Song am Ende stehen wird.

    Ohnehin kann ich Dänemark nur sehr selten einordnen, obwohl mir das Land und die Leute an und für sich sehr sympathisch sind. Ich sag mal so: Ein dänischer Hot-Dog ist jetzt nicht gerade vergleichbar mit einer Speise aus der französischen Haute-Cuisine oder einem Gericht beim Edel-Italiener irgendwo auf der Terrasse in einem Restaurant in Rom.

    Aber andererseits bin ich für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass man mit einem banalem Song trotzdem noch ESC-Sieger (m/w/d) werden kann. Ich sage nur Emily de Forest mit „only teardrops“ im Jahr 2013. Dänemark ist immer für eine Überraschung gut und landet beim ESC auf einmal sehr weit vorne und nur eingefleischte Dänemark-Fans wissen dann wie das passieren konnte.

    Aber gegen Mahmood und Blanco hat dieses Jahr ohnehin niemand eine Chance. Ein Überraschungssieg aus Dänemark schließe ich daher aus. Vom letzten Platz bis Platz zwei ist aber alles drin.

  24. Not my cup of tea. Belangloser Song und eine Band, von der der Funke irgendwie nicht ûberspringt. Auch das Staging hat jetzt nichts, was in Erinnerung bleibt. Sehe ein Scheitern im Semi als sehr wahrscheinlich an.

  25. Der DMGP war dieses Jahr schwach wie nie. „The Show“ ist wahrscheinlich noch der ESC-kompatibelste. Mich überzeugt das aber leider nicht. Nicht nur, dass ich die Live-Performance überrraschend schwach finde, das ganze Paket wirkt auf mich einfach nur schreiend unauthetisch. Im Mello wären sie mit der Nummer ziemlich sicher Letzte in der Vorrunde geworden.
    Möglicherweise bin ich aber besonders negativ gebiased bin, weil ich Co-Autor Remee immer noch „Disappear“ übelnehme. Mit „Should’ve Known Better“ und „The Way You Are“ hat er ansonsten aber ohnehin nicht den besten ESC-Track-Record.
    Julia Fabrin, die an „Only Teardrops“ mitgeschrieben hat, hat sich mit diesem Song aber auch keinen Gefallen getan.

  26. Ich muss bei dem Song irgendwie immer an Irland denken. „The Show“ wirkt auf mich wie eine Mischung aus „Playing with numbers“ 2015 und „Et Cetera“ 2009. Beide sind nur relativ knapp am Finaleinzug gescheitert (Platz 12 und Platz 11), von daher könnte Dänemark in einem schwachen Semi durchaus noch durchschlüpfen. Ich brauche es allerdings nicht im Finale.

  27. Nach einer Minute wird man mal kurz aufgeweckt, nur um dann sofort wieder einzuschlafen…

    Aber die anderen waren ja auch nicht besser.

    Show perfekter als in D, das Lineup nicht. Von daher war D mit seinen Carcrashs am laufenden Band zumindest unterhaltsamer…

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