Der Beitrag der Ukraine für den ESC 2020: „Solovey“ von Go_A

Go_A
Quelle: eurovision.ua

Die ukrainische Band Go_A hat mit dem Lied „Solovey“ das Vidbir 2020 gewonnen und wird damit die Ukraine in Rotterdam vertreten. Im Finale setzte sich Go_A gegen fünf Rivalen durch und konnte mit insgesamt 12 von 12 möglichen Punkten das Ticket 2020 für den ESC lösen. Die Band bekam sowohl vom Publikum als auch von der Jury jeweils die Höchstpunktzahl von 6 Punkten.

Mit „Solovey“ kehrt die Ukraine zum Wettbewerb zurück, nachdem man nach der Kontroverse um Maruv beim Contest in Tel Aviv aussetzte. Zudem schlägt das Land mit diesem Beitrag wieder traditionellere Töne an. Go_A konnte mit ihrem Folk-New Age-Lied das erste Halbfinale nicht gewinnen. Im Finale avancierten sie jedoch sowohl beim Publikum als auch bei der begeisterten Jury zum großen Favoriten.

Das ist der Auftritt von Go_A beim Vidbir-Finale:

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

ESC-Barometer: Wie gefällt Dir der ukrainische Beitrag "Solovey" von Go_A?

  • ist ganz ausgezeichnet (25%, 133 Votes)
  • gefällt mir gut (24%, 131 Votes)
  • ist so lala (20%, 105 Votes)
  • ist ganz furchtbar (19%, 103 Votes)
  • gefällt mir weniger (12%, 66 Votes)

Total Voters: 538

Loading ... Loading ...

104 Kommentare

  1. Das Lied an sich ist eigentlich gut, aber ich finde die Stimme der Sängerin einfach unfassbar nervig, weswegen ich mir das Lied leider nicht besonders oft anhören kann.

  2. wenn khayat der gewinner gewesen wäre,hätten sich einige von euch dann auch so massiv über die stimme beschwert?
    vom televotingsieg war er aber relativ weit von weg – da brachte der ganze hype nix.

    KRUTЬ — 19.90%
    Jerry Heil — 7%
    Gо-A — 25.43%
    David Axelrod — 11.30%
    KHAYAT — 20.93%
    TVORCHI — 15.44%

    für Go_A ist der sieg sicher ein quantensprung in der karriere – könnte aber durchaus eng werden im semi wenn die jurys wieder wie gehabt schöne männer anhimmeln und dem typischen langweiligen „castingmusikstil“ huldigen.
    der weiße engel hätte in so vielen ländern locker den sieg einfahren können aber eben nicht in der ukraine.

  3. Ich bin froh, daß es nicht Kyahat geworden ist. Wenn schon im ethnischen Stil, dann eben konsequent.
    Sein Englisch war auch ganz schlmm.

  4. Puh schwierig… der Anfang gefällt mir ganz gut aber dieses Gekreische eher weniger. Erinnert an Polen 2019. Da fand ich das Lied auch zwischen gut und furchtbar. Geht mir jetzt mit der Ukraine ähnlich. Aber für ein Mittelwert solala reicht es nicht. In diese Kategorie gehört zb eher universo. Nett aber langweilig und zum vergessen. Und genau dies ist der diesjährige ukrainische Beitrag nicht!
    Ich enthalte mich der Abstimmung 🙃

  5. Gefällt mir ganz gut. Fällt positiv aus dem üblichen ESC-Rahmen. Der Act ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Aber der Song steigert sich sehr schön.

  6. Als reines Instrumental würde mir das gut gefallen, aber leider stört mich ihre Art zu singen dermaßen, dass ich es mir einfach nicht anhören kann, es tut mir ja leid. Ich muss aber sagen, dass mir beim diesjährigen Vidbir eh irgendwie gar nichts gefallen hat außer vielleicht Tvorchi, der ja chancenlos war. Wie Go_A in Rotterdam abschneiden werden, wage ich nicht vorherzusagen, da kann ich mir von Top 10 bis Halbfinalaus alles vorstellen momentan.

    • Bin 100% deiner Meinung. Und ich habe dem nichts hinzuzufügen. 😉
      Außer vielleicht noch viele Grüße an die Kinder, die hoffentlich bei Mello wieder vorm TV sitzen und ihrem Favoriten die Daumen drücken werden.

      • Das freut mich sehr, dass wir mal wieder einer Meinung sind 😀. Die Jungs sind dieses Jahr leider eher mit pubertieren beschäftigt als mit dem ESC 🙈. Mal sehen, ob ich sie noch motiviert bekomme, ein bisschen Zeit ist ja noch bis zum Mello Finale.

  7. Wie manche tatsächlich glauben, dass es im Semi scheitert, nur weil Polen es letztes Jahr tat (auch, wenn ich es mir wirklich wünsche) Polen war nur zwei Punkte von der Qualifikation entfernt, warum sollte die Ukraine schlechter abschneiden? Okay, Polen war in einem weitaus schlechterem Semifinale als die Ukraine dieses Jahr, aber an ein Halbfinalaus kann ich bisher nicht glauben.

    • Das ist zumindest ungewöhnlich und ich habe den ESC bzw. Grand Prix (schreibe ich so, weil ich schon seit 1978 aktiv dabei bin) ursprünglich mal wegen Musik geliebt, die man ansonsten nicht zu hören bekommt und uns auch mal aus der jeweiligen Kultur präsentiert wird – in den letzten Jahren ist das für mich oftmals uninteressant geworden. Das perfekte Gegenbeispiel wurde mir allerdings auch gleich mit dem scheußlichen Schreisong (wieder mal von Frau Barker) aus Polen geliefert.

      Klar, daß so etwas polarisiert und das ist auch gut so. Da wird es wenigstens nicht langweilig.

  8. dieser Song der Ukraine ist gruseliger Quark und interessiert mich nicht. Nach 1 Minute abgeschaltet. Ich verurteile hiermit alle ‚Liker‘ dieses Sons zu 1 Monat Dauerschleifenhören dieses Songs ohne Bewährung. :-).

    • warum so auf krawall gebürstet?
      tut dir doch keiner was – ich glaube,ich gebe mir heute abend mal wieder den yeti,dieses meisterwerk des deutschen krautrocks – damals war innovation noch eine droge – da hat jeder von genascht. 🙂

  9. Ich werde zwar einige damit nerven, muß es aber dennoch wieder mal posten: Es heißt immer noch Eurovision und nicht Anglovision (schon gar nicht Americavision) und gerade deswegen sind solche Beiträge, die europäische Kultur präsentieren absolut unabdingbar. Gegen Vielfalt kann nun wirklich niemand etwas haben. Wenn ich da an Jahrgänge denke, in denen fast nur Einheitsbrei geboten wurde wie 2016. Brrr…..

    Vielen Dank nochmal für die Wahl !

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.