Der Beitrag der Ukraine für den ESC 2023: „Heart Of Steel“ von TVORCHI

Die denkwürdige ukrainische Vorentscheidung Vidbir 2023 für den Eurovision Song Contest haben TVORCHI mit dem Song „Heart of Steel“ gewonnen. Die Künstler setzten sich gegen neun Mitbewerber/innen durch und vertreten nun das Land in Liverpool. Das Ergebnis war sehr knapp. TVORCHI lagen bei den Juror/innen auf Platz 2, aber holten sich den Sieg beim TV-Publikum.

TVORCHI stammen aus Ternopil und wurden 2018 vom Sound-Produzenten Andrew Hutsuliak (Deutsch: Andrej Guzuljak) und dem Sänger Jeffery Augustus Kenny gegründet; Kenny ist nigerianischer Abstammung. Das Duo hat bereits vier Alben veröffentlicht, die letzten beiden stammen aus dem Jahr 2020. Ihre erste Single „Slow“ erschien 2017.

Spätestens im Jahr 2020 war TVORCHI in der Ukraine weitreichend bekannt. Das Album 13 Waves wurde über 2 Mio. Mal in der Woche nach der Veröffentlichung gestreamt. Außerdem gewannen die beiden im selbem Jahr zwei Nominierung des Online-Musik-Preises „Kultur Ukraine“. Darüber hinaus war ihr Album als Album des Jahres nominiert.

Der Midtempo-Titel „Heart of Steel“ hat einen modernen RnB-Sound und zeitweise Orgelanklänge, die Aufmerksamkeit erregen. Daneben gibt es diverse Verzerrungen der Töne, die einen zusätzlichen künstlerischen Touch erzeugen. Stimmlich überzeugt Jeffery Augustus Kenny in jeglicher Hinsicht.

TVORCHI – Heart of Steel

Inhaltlich fordert der Song die Menschen auf, sich treu zu bleiben. Sie sollen nicht auf das hören, was andere sagen oder von ihnen hören wollen. Sondern letztlich zählt die eigene Meinung und zu der soll man dann auch stehen.

Bei der Umsetzung des Beitrags auf der Bühne stand bei der Vorentscheidung ganz der Sänger Jeffery im Fokus. Dabei trug er einen auffälligen golden Ganzkörperanzug. Andrej stand an einem Mischgerät an der Seite. Während des Titels kommen dann noch zwei Tänzer mit auf die Bühne, die sich durchaus individuell zur Musik bewegen.

ESC-Barometer

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141 Kommentare

  1. Ach so, hier noch meine Wertung:

    8/10

    Die Chancen im Televoting sollte man wirklich nicht unterschätzen: Die zahlreichen ukrainischen Flüchtlinge in Europa könnten für ein ähnlich hohes Televoting-Ergebnis wie im letzten Jahr sorgen.

    Was mir auch noch sehr gut gefällt, ist die Umsetzung auf der Bühne. So einen Auftritt würden wir in unserer VE doch gar nicht hinbekommen. Leider.

    • Entschuldige, aber wie kommst du darauf, dass die ukrainischen Flüchtlinge im letzten Jahr für den Sieg im Televoting gesorgt haben? Das ist eine böse Unterstellung und kann man auch leicht widerlegen, da die Ukraine auch in Ländern, in denen kaum ukrainische Flüchtlinge sind, ganz vorne lagen.

      • Ich unterstelle gar nichts. Man sollte lediglich die Kraft des Televotings in Bezug auf die vielen Exil-Ukrainer nicht unterschätzen.
        Da der Song recht eingängig und gut präsentiert ist (vorausgesetzt, es bleibt bei einem ähnlich starken Staging im Mai) , wird dieser Beitrag sicher auch beim allgemeinen Televoter gut punkten.

        „Stefania“ war ja ebenfalls sehr stark, nur musikalisch halt auf eine andere Weise. Deshalb dann auch der Sieg. Der Song ging ja in eine ähnliche Richtung wie der Beitrag aus dem Jahr 2021. Und dieser punktete ebenfalls allgemein beim Publikum sehr gut. Hinzu kamen 2022 dann auch viele Sympathiepunkte. Das alles zusammen machte dann den Sieg aus.

    • @indigo: Man könnte Steffens Text auch so lesen: „Der Song ist vielleicht beim ersten Hören nicht so eingängig wie ‚Stefania‘ und lädt deswegen weniger derjenigen Zuschauer zum Anrufen ein, die den Song vorher nicht kannten, aber die zahlreichen ukrainischen Flüchtlinge könnten dann doch dafür sorgen, dass es ein ähnlich gutes Televoting-Ergebnis wie im letzten Jahr wird“.

  2. TVORCHI war nicht mein Favorit. Dass die Ukraine für Liverpool mal etwas anderes schickt als ihren fast schon zur Gewohnheit gewordenen „modern folk style“, bedeutet nicht automatisch eine schlechte Wahl. Trotzdem glaube ich, dass die Siegchancen in Liverpool, im Vergleich zu den ESC-Beiträge der letzten Jahre, etwas niedriger geworden sind.

  3. Die Ukraine hatte in der Vergangenheit nicht immer die Topsongs am Start. Sie haben es aber immer geschafft, ihre nicht ganz so starken Songs durch das Staging so zu heben, dass es fürs Finale und eine ordentliche Platzierung gereicht hat. Und das wird auch in Liverpool wieder der Fall sein.

    Und sind wir doch mal ehrlich, bei aller Symphatie für das Land in der aktuellen Situation, einen weiteren Sieg der Ukraine und ein weiterer ESC, der nicht im Siegerland stattfinden kann, wollen wir doch im Moment auch nicht.

  4. Sogar die Tagesschau hat über den Ukrainische VE berichtet.

    Das Oberthema war ,,Weiter Stromausfälle in Kiew“. Und in dem Bezug wurde auch über den ESC geredet.

    Ab 4:33 min.:

  5. So, hier hätten wir also den ersten Beitrag für den ESC 2023. Was halte ich davon??

    Der Song fängt gar nicht mal so schlecht an dafür dass ich R&B sonst nicht wirklich mag und er singt auch gut, doch dann kommt der Refrain der sich als ziemliche Luftnummer entpuppt. Es plätschert einfach so vor sich hin ohne irgendein Highlight. Danach hat man das Gefühl als ob der ganze Song wieder von vorne los geht und ehe man sich versieht ist es auch schon wieder vorbei. 🙁

    Ingesamt muss ich leider sagen dass mich der Beitrag ziemlich gelangweilt hat. Ich habe mal mit „so la la“ abgestimmt da er zumindest nicht unhörbar für mich ist. Wenn die Ukraine damit ein gutes Ergebnis erzielen will muss wirklich noch SEHR VIEL getan werden im Bezug auf Präsentation usw. Ich jedoch werde mir den Song wohl erstmal nicht mehr anhören.

  6. ESC Burg 🏰 2023 von Toggie Graf Ceterum 📚 und Graf Thilo mit Bobby 🐾

    Es ist kurz vor Weihnachten, alles ist auf der Burg festlich geschmückt. Ein großer Weihnachtsbaum 🎄 steht auf dem Hof. Es sind aber einige immer noch beschäftigt. Tante Gertrud die auf ihrer letzten Reise einen Staubsauger erstanden hat ist im Turm damit zugange während Graf Toggie die Bibliothek auf Hochglanz bringt und dabei das ein oder andere Buch entdeckt. Daussen am ehemaligen Schafottplatz wird die Hüpfburg der Kinder abgebaut, der kleine Franzose hat am besten gehüpft😉, und im Garten wird ein (Liverpool) angelegt. Da klingelt es am Tor. Draußen stehen schon 5 Leute die reinwollen. Noa Kirel aus Israel 🇮🇱, Mia Nicolai&Dion Cooper aus den Niederlanden 🇳🇱, Andrew Lambrou aus Zypern 🇨🇾, Joker Out! aus Slowenien 🇸🇮 und TVORCHI aus der Ukraine 🇺🇦 bitten um Einlass. Aber nur TVORCHi darf herein kommen. Die anderen werden zum Wartezeit gebeten wo sie auf ihren Song warten müssen.
    Aber wohin mit TVORCHI? Tante Gertrud weist sie erstmal ins gelbe Gemach zum ausruhen.

    Wartezelt vor dem Tor: 🇮🇱🇳🇱🇨🇾 🇸🇮

    Auf der Zugbrücke:

    Im Innenhof:

    Auf den Mauern:

    Im Gauklerwinkel:

    Im Rosengarten:

    Im Irrgarten:

    Im Pool:

    In den Stallungen:

    Im Gedindetrakt

    In der Kapelle:

    Tante Gertruds Turm:

    In der Ahnengalerie:

    Im Kaminzimmer:

    Im Geheimgang:

    In den Gemächern: 🇺🇦

    Im Bankettsaal:

    Im Festsaal:

    Auf Thilo’s Thron:

    Auf Graf Toggie’s Thron:

    • Du hast noch den Kerker vergessen, in dem allerdings keine ESC-Teilnehmer (m/w/d) verbannt werden, sondern auschliesslich ESC-kompakt-User (m) in Form eines Leerschwätzers alias niedlichen kleinen Möchtegerns mit krimineller Tendenz zur juristisch strafbaren Beleidigung bzw. übler Nachrede !!!

      • Ich versuche mich ja bei allem Nicht-ESC hier rauszuhalten, obwohl ich sonst eine klare politische Meinung habe, die ich auch auch offensiv vertrete. Aber wenn du jeden Tag mit dem gleichen Vorwürfen kommst, dann nervt das irgendwann nur noch.
        Du hast erklärt, dass du die Sache zur Anzeige bringst, damit sollte es eigentlich hier beendet sein. Ich und vermutlich viele anderen haben die Auseinendersetzung von euch beiden nicht mitbekommen, aber nun wissen es wirklich alle.
        Und nein, ich will hier keine Antwort von dir haben, vielleicht schaut Bennie in dem Softwarehandbuch noch mal nach, und es gibt doch noch eine Ignore.Fuktion.

      • Nein Timo den habe ich nicht vergessen. Ich wolle bewusst den Keller so lange wie möglich geschlossen halten. Die Burg soll in erster Linie Spaß machen und lustig sein.

      • @Thilo – Spaß und lustig dürfen nicht sein; es geht in erster Linie um mich und ich bin immer total seriös. Im Ernst, schön, dass die Burg wieder da ist, bin gespannt, wie Ihr sie füllt! Den Sänger von Tvorchi gerne vom Wartesaal zu mir in den Pool schicken.

      • Organic banana:

        „vielleicht schaut Bennie in dem Softwarehandbuch noch mal nach, und es gibt doch noch eine Ignore.Fuktion.“

        Wenn das dein Ratschlag ist eine Ignore-Funktion zu aktivieren, nur weil du und alle anderen sich genervt fühlen, dann sehe ich dem gelassen entgegen. Ob der Ratschlag bei einer Äußerung, die einfach nur eine berchtigte Gegenreaktion von mir ist, die Sperrfunktion zu aktivieren sinnvoll ist, während die kriminelle Verleumdung von 4 Porcelli als korrekt und die normalste Sache der Welt betrachtet wird und deswegen keine Sperrfunktion aktiviert wird, bezweifle ich. Insbesondere für den Blogger Benny, der sich selbst ja hauptsächlich als Journalist betrachtet, könnte das unangenehm werden.

        Wenn dann fliegen beide, also ich und 4 Porcelli. Aber ich alleine ? Das könnte für den Journalist Benjamin Hertlein eventuell unangenehm werden !

      • @Thilo mit Bobby:

        „Die Burg soll in erster Linie Spaß machen und lustig sein.“

        Sieh es mal so. Du und alle anderen habt wenigstens mal eine Zeit gehabt, in welcher ihr euch spaßig und locker flockig unterhalten konntet.

        Ich hingegen habe diese spaßige Zeit hier auf ESC kompakt noch nie gehabt. Da die Lügen und die in Rede stehende kriminelle Äußerung von 4 Porcelli, die glasklar auf mich bezogen ist, in Dauerschleife hier auf ESC kompakt rausgehauen wurde, hatte ich hier auf ESC kompakt noch nie spaßige Unterhaltungen. Es fiel ja alles auf fruchtbaren Boden.

      • @Benjamin Hertlein:

        Gedroht habe ich NICHT ! Aber eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Köln oder der Staatsanwaltschaft Itzehoe in Schleswig-Holstein wäre eine auch für mich wirklich unangenehme Bgleiterscheinung dem ESC kompakt Team gegenüber, die mir sehr unangenehm wäre. Nicht mehr, aber LEIDER auch nicht weniger.

        Aber eine klare Stellungnahme und Positionierung wo die Grenzen innerhalb eines Forum-Talks liegen, als

        erstens mir von 4 Porcelli eine rechtsradikale Gesinnung unterstellt wurde und er mich als Tino Chrupalla von ESC kompakt bezeichnet hat sowie

        zweitens

        jetzt vom User Organic banana eine klare Aufforderung in deine Richtung kam, mich dauerhaft von ESC kompakt zu sperren

        hätte ich mir nicht nur gewünscht, sondern wäre auch angebracht gewesen.

      • Okay, dann gern eine klare Ansage: Ich habe keine Lust, hier ständig Deine Kommentare zu löschen und letztens sogar einen kompletten Thread zu schließen, weil Du es – übrigens im Gegensatz zu allen anderen – nicht gut sein lassen konntest. Hör doch einfach auf, ständig wieder anzufangen (kann ja hier oben jeder sehen, dass Du völlig ohne Zusammenhang losgelegt hast) – oder mach endlich Deine Anzeige. Und wenn es hier so schlimm ist, zwingt Dich ja niemand, zu bleiben.

    • @Thilo

      Was ist denn der Unterschied zwischen einem Bankett- und einem Festsaal? Es fehlen die Küche, das Verlies, das Musikzimmer, der Salon und das Foyer.

      • Danke Matty werde ich alles ergänzen bis auf das Verlies…vorerst. Bankettsaal ist für mich der Raum wo fröhlich gegessen, getrunken und auf den Tischen getanzt wird und den Festsaal könnte man auch Ballsaal nennen

      • Ihr habt einen POOL auf der Burg?! Oh WOOOW!

        Thilo, ich kann auf Deinem Gravatar-Profil leider nur den Anfang lesen. Bei der Kinderbespaßung hört es nach dem Ki leider auf.

      • @Tamara 😅 hab mich von Liverpool inspirieren lassen und wenn D Planschemalöör schickt braucht es ja einen Pool in der Burg 😉. Warum auf dem Gravatarprofil nur die Hälfte zu sehen ist weiß ich nicht. Wenn du auf VCF klicken kannst müsstest du alles sehen können.

  7. TVORCHI hatte gestern, nachdem alle Songs durch waren, gleich den besten Eindruck auf mich gemacht, so dass ich nicht überrascht bin. Zumal das auch gute ESC-Tradition ist, dass Vorentscheid-Rückkehrer dann oft mit einem schwächeren Titel gewinnen. „Bonfire“ war 2020 natürlich besser.

    Lustig, dass die Ukraine damit ihrer Linie treu bleibt, nach einem Sieg eine Männer-Kombo zu schicken. Die dann beim ESC im letzten Drittel landet. Könnte hier auch passieren. Ich bin jedenfalls zufrieden. Hatte TVORCHI schon vorher in meiner Vidbir Top 3 (und hatte Belgien 2022 auch in meiner Top Ten). Von daher: Ausgezeichnet!

    Hat zudem noch ein Gutes: Selbst wenn mich jetzt die Entscheidungen in allen anderen Ländern enttäuschen würden, ist TVORCHI für mich solide genug, dass ich sie auch als meine Jahrgangs Nummer 1 akzeptieren würde. 👍

  8. OT
    bei den rumänen ist lele dabei aber anders mit albatros und sowas und leider kein 🦖.

  9. hey,ich lese gerade anderenorts,daß schon ab morgen „gefikt“ wird – geil,vielleicht tröstet mich das etwas über den traurigen verlust hinweg.

  10. Immerhin hat es diesmal nicht die Jury „versemmelt“…

    Ich habe mir die Performance nochmal angeschaut (wahrscheinlich dann erst wieder im Mai). Sehr professionell und anscheinend hat vielen Ukrainern auch die Botschaft zugesagt. Sie waren wohl der weitaus bekannteste Act bei Vidbir.

    Etwa die erste halbe Minute klingt noch halbwegs interessant, dann wird es blechern-generisch.

  11. Ich kann mit der ukrainischen Auwahl leben. Ich selber finde den Song so lala. Die Performence kann man so in Liverpool bringen.

  12. Für mich steht der Song zwischen „gut“ und „so lala“, hab mich schlussendlich für letzteres entschieden. Ich finde es gut, dass die Ukraine nach den letzten beiden Jahren mal wieder ein anderes Genre gewählt hat, das mir persönlich auch sehr zusagt.

    Leider fehlt aber mir insbesondere im Refrain ein bisschen der „Wumms“ und ein richtiger Ohrwurm ist der Song auch nicht. „Bonfire“ hat mir da viel besser gefallen.

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