Der Schweizer Beitrag für den ESC 2022: „Boys Do Cry“ von Marius Bear

Bild: Instagram @marius.bear

Jetzt ist bestätigt, was wir gestern bereits als Gerücht vermeldet haben: Marius Bear vertritt die Schweiz mit „Boys Do Cry“ beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin und tritt damit die Nachfolge des Vorjahres-Dritten Gjon’s Tears an. Das hat die verantwortliche Rundfunkanstalt SRF heute bekanntgegeben. Gleichzeitig wurde auch das offizielle Musikvideo zu „Boys Do Cry“ auf dem offiziellen Eurovision-YouTube-Kanal veröffentlicht.

Die Schweiz hat ob des Erfolges der vergangenen Jahre weiter an dem internen Auswahlverfahren festgehalten, das seit 2019 regelmäßig zum Einsatz kommt. Ein 100-köpfiges Zuschauer-Panel hat gemeinsam mit einer 23-köpfigen internationalen Jury intern den Act für den ESC 2022 ausgewählt. Zu den beteiligten Expertinnen und Experten zählten in dieser Saison unter anderem Ilinca, PAENDA, OVI, Tinkara Kovač, Helga Möller und Julian Le Play. Alle Namen haben wir bereits an anderer Stelle veröffentlicht.

Marius Bear heißt eigentlich Marius Hügli und kommt aus dem Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden. Der 28-Jährige ist nicht nur Singer-Songwriter, sondern auch gelernter Baumaschinenmechaniker. Für ein Jahr hat er außerdem am British and Irish Modern Music Institute Musikproduktion studiert.

Einem breiteren Publikum wurde Marius durch seinen Auftritt in der RTL-Show „I Can See Your Voice“ 2020 bekannt. Bereits zuvor hatte der Sänger die beiden Alben „Sanity“ sowie „Not Loud Enough“ veröffentlicht, die es in der Schweiz auch jeweils in die Top 40 der Albumcharts geschafft haben. Sein Cover von Whitney Houstons „I Wanna Dance With Somebody“, mit dem er auch bei „I Can See Your Voice“ zu sehen und hören war, konnte sich in den Schweizer Single-Charts platzieren. Zuletzt hat Marius Bear im vergangenen September das Lied „Evergreen“ veröffentlicht.

Der ESC-Beitrag „Boys Do Cry“ wurde von Marius gemeinsam mit Martin Gallop geschrieben, der vor allem auch durch seine Zusammenarbeit mit Annett Louisan bekannt ist. Die Ballade handelt davon, dass wir alle – und eben auch Männer – auch unsere schwierigen Gefühle zulassen und zeigen sollen.

ESC-Barometer

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Über (u.a.) den Schweizer Beitrag sprechen wir heute Abend auch ab 20 Uhr in einem ESC kompakt LIVE auf YouTube.



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135 Comments
Julian
Julian
4 Jahre zuvor

Sehr sehr langweilig. Wenn das nicht hinter Deutschland in den Wettquoten fällt, dann würde es mich sehr wundern.

Frank
Frank
4 Jahre zuvor

Oje, der tolle Run der Schweiz aus den letzten Jahren ist vorbei. Dürfte im Semifinale hängen bleiben.

Bankster
Bankster
4 Jahre zuvor

Oh je das wird mit dem finale nichts😂

Rakoda
Rakoda
4 Jahre zuvor

flop

RichardEsc13
RichardEsc13
4 Jahre zuvor

Ist wie Polen und Malta, gute Stimme, aber der Song lässt mich kalt… Naja um die Ausrichtung des ESC 2023 muss sich die Schweiz keine Platte machen.

Cali
Mitglied
Cali
4 Jahre zuvor

Hm, naja, den Text finde ich irgendwie peinlich, sorry. Es ist nicht schlecht, aber das war es dann auch. Gibt mit der Niederlande auch schon einen deutlich stärkeren Beitrag im Halbfinale, der auch in die Richtung geht, weswegen der Finaleinzug wohl keine Selbstverständlichkeit sein wird.

janph03
4 Jahre zuvor

Stimme hui
Lied pfui

Nilsilaus
Nilsilaus
4 Jahre zuvor

Na sowas… Da mache ich gerade Pause und jetzt lese ich hier den Schweizer Beitrag für Turin. Glückwunsch, Marius.
Deine Stimme ist deutlich besser als die der xxx-Heulboje.

cars10
cars10
4 Jahre zuvor

Grandios.
Gänsehaut.
Retro.
Winner vibes.

Gerd Geomax
Gerd Geomax
4 Jahre zuvor

Die Schweiz sendet uns eine geschlechtsumgewandelte VICTORIA.
Vor allem der käsige Text allerdings verhindert, dass Marius Song auch nur in kleinster Weise berührt.
Echt Schade, denn seine Stimme ist außergewöhnlich gut. Aber mit dieser Nummer wird der Finaleinzug sicher nicht so einfach. Ohoh, dieser Jahrgang mag einfach nicht besser werden. Da muss ich wirklich weinen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
4 Jahre zuvor
Reply to  Gerd Geomax

Dem stimme ich mal zu. Gab es da wirklich keine anderen Kandidateen ? Da gefällt mir sogar der sehr mainstreamige Beitrag von Malik besser.

Carl Christian
Carl Christian
4 Jahre zuvor

Hat was von Bulgarien 21.
Die Inszenierung der Schweiz muss aber mindestens so einen guten Prop haben wir diese ominöse Sanduhr, sonst wird’s mit dem Finale schwierig.
Den schönen und wichtigen Inhalt hätte man auch etwas besser und weniger schnarchig verpacken können.

usain1
usain1
4 Jahre zuvor

Das gefällt mir ziemlich, eine schöne Stimme und eine warme Melodie. Allerdings hat das Lied auch ein bisschen was von einem Weihnachtssong. Könnte gut der Soundtrack zu einer süßlichen Christmas romantic comedy sein…

Lissi
Lissi
4 Jahre zuvor

Bravo Schweiz . Ein schöner Weihnachtstrack , nur kommt der im Sommer leider nicht gut .

Sehr uncoole Wahl

eurovision-berlin
4 Jahre zuvor

Hat mich im ersten Moment an unseren deutschen Beitrag erinnert, irgendwie haben die beiden Ähnlichkeiten, vor allem die etwas rauen Stimmen ähneln sich. Auch inhaltlich blicken beide in ihren Songs zurück.
Der Schweizer Beitrag entpuppt sich dann aber nicht als (gewollter) Rocksong, sondern als Ballade.
Auf mich wirkt der Schweizer gelassener, cooler, reifer. Und das Lied gefällt mir besser.
Ob es allerdings in einem Wettbewerb gute Chancen hat, muss man sehen.

Antonio
Antonio
4 Jahre zuvor

Gefällt mir gut. Ziemlich ruhig und gemütlich. Hoffe sie können es gut inszenieren und sich damit in die Top 15 singen 🙂

eurovision-berlin
4 Jahre zuvor

Ah, ihr habt Recht: Das Lied erinnert an den Bulgarischen Beitrag vom letzten Jahr. Der gefiel mir aber auch außerordentlich gut.

ESC1975
ESC1975
4 Jahre zuvor

Wenn schon dann Victoris 2020, der hatte ja auch den alten Hollywood-Spirit in sich. 2021 war da viel moderner.

Swi12erland
Swi12erland
4 Jahre zuvor

Na ja, Der Song hat jetzt nicht den Immediate-Impact, den es eigentlich bräuchte, aber er gefällt mir. Mit der richtigen Inszenierung kann er aber durchaus für einen schönen Moment auf der Bühne sorgen und ein gutes Resultat herausholen.

DoDo
DoDo
4 Jahre zuvor

In der Schweiz scheinen nur Frauen in der Jury zu sitzen. Nun haben sie schon zum dritten mal einen Mann für den ESC intern ausgewählt. Schon etwas eintönig liebes Switzerland. Da geht eindeutig mehr.
Ja zum Song kann ich gar nicht so viel sagen außer: Victorija 2.0 Gute Nacht Schlaflied.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Jahre zuvor
Reply to  DoDo

Da Frauen in Marius‘ Heimatkanton (Appenzell Innerrhoden) sowieso erst seit 1990 überhaupt wählen dürfen, ist das doch ein schönes Zeichen 😉

Festivalknüller
Festivalknüller
4 Jahre zuvor

Wird für einen angenehmen Ruhemoment im Starterfeld sorgen. Sehe ich im Finale.

Rainer 1
Rainer 1
4 Jahre zuvor

Ne, dass ist gar nicht meins. Das hat so gar nix und plätschert so drei minuten vor sich hin. Keine steigerung, kein refrain, kein gar nichts.

Thomas2000
Thomas2000
4 Jahre zuvor

Sympathische Sänger mit Ausstrahlung. Gute Stimme. Nur sehr durchschnittliche Komposition. Ich hoffe, es reicht fürs Finale.

Porsteinn
Mitglied
Porsteinn
4 Jahre zuvor

Nichts besonderes. Immerhin zur Abwechslung mal ein bisschen Male Emo-Pop nach Roxen und VICTORIA.

Siminski
Siminski
4 Jahre zuvor

Ich habe mit so lala gestimmt, da es für mich hier sehr stark auf die Inszenierung ankommen wird. Irgendwie finde ich den Song allein gut, aber trotzdem etwas lahm. Ich sehe aber viel Stagingpotenzial, sodass es zu Black Mambas überraschendem Erfolg werden könnte. Oder aber es wird wie Carousel zu einer meiner Pinkelpausen, wobei ich zugegeben bei Carousel auch kein Potenzial für die Inszenierung gesehen habe.

Andreas
Andreas
4 Jahre zuvor
Reply to  Siminski

Ich würde das nicht mit Bulgarien ’21 in einen Topf werfen. Da fand ich Viktoria klar besser.
Ich würde das Thema eigentlich ganz gut finden, dass Jungs auch weinen und sich nach außen aber stark präsentieren müssen. Aber leider ist das total schlecht umgesetzt. Das Lied bleibt sehr oberflächlich und diese langen Pausen zwischen den Wörtern gehen mit der Zeit auf die Nerven. Es hört sich an wie ein 3 minütiges Intro und man wartet eigentlich darauf bis mal der richtige Song anfängt.

Inge Periotte
Inge Periotte
4 Jahre zuvor

Sooooo schlimm isses auch nicht. Die Bulgaria20/21-Vibes kann ich durchaus nachvollziehen, naja, und vielleicht tropfen ja dieses Jahr dann (Krokodils-)Tränen aus der Sanduhr.

tomudu
tomudu
4 Jahre zuvor

Das gefällt mir gut, ich sehe aber auch die Gefahr, dass der Song untergeht. Mit Hilfe der Jurys könnte es vielleicht für das Finale reichen.

HardcoreStgt
HardcoreStgt
4 Jahre zuvor

Die Personen, die der Meinung sind, dieser Song würde im Halbfinale hängen bleiben, kennen offensichtlich die Gesetzmäßigkeiten des ESC nicht, sondern machen offensichtlich ihre eigenen Geschmäcker zum Maßstab aller Dinge, getreu dem Motte: Was mir nicht gefällt, hat auch niemand sonst zu gefallen. Aber dem ist zum Glück nicht so. Tatsächlich wird der Schweizer Titel – sofern die Performance beim Halbfinale nicht völlig daneben geht – ohne Schwierigkeiten ins Finale einziehen und dort wird er zwar auf mehrere Balladen treffen, aber nicht chancellors sein. Von dem, was ich bisher von Marius Bear gesehen und gehört habe, ist er nicht nur in der Lage, sehr gut live zu performen, sondern auch ob seines Charismas das Gefühl und die Message transportieren. Zudem ist es sein eigener Song….

Gerd Geomax
Gerd Geomax
4 Jahre zuvor
Reply to  HardcoreStgt

@HardcoreSgt: ich muss Dir klar widersprechen.
Wenn es Einzelmeinungen wären, dann hätte Marius sicher nichts zu befürchten. Aber die von Dir beschriebenen ESC-Mechanismen gehen durchaus über den allgemeinen Geschmack und hier sieht es für Marius (siehe Abstimmung oben) nicht gut aus. Die Schweiz hatte es in den Jahren vor 2019 trotz guter Beiträge immer schwerer ihre Titel im Finale zu platzieren. Warum? Es gibt kaum Länder, die der Schweiz per se Punkte geben (ähnliches Problem wie Deutschland). Während die skandinavischen, osteuropäischen und Balkan-länder immer direkte Verbündete haben, fehlen diese der Schweiz. Also müssen die Beiträge der Schweiz entweder eine gute Show abliefern wie bei Luca Hänni, oder eine Mixtur aus guter Komposition, authentischem Text und einzigartiger Gesangskunst (Gjon’s Tears). Ja, der Song ist teilweise von Marius selbst geschrieben, dennoch wimmelt es im Text von tausendmal gehörten Phrasen. Teilweise finde ich die Assoziationen nicht passend (manchmal stürzen Flugzeuge vom Himmel, manchmal weinen Jungs), teilweise sogar zynisch und ich nehme ihm die Nummer einfach nicht ab. Ganz abschreiben würde ich das Finale aber auch noch nicht, denn der Jahrgang ist insgesamt schwach, im ersten Semi gibt es bislang nur eine weitere wenn auch weitaus authentischere Ballade (Niederlande) und seine Stimme ist sehr gut.

Carina
Carina
4 Jahre zuvor

Seine Stimme ist wahnsinnig gut, aber was für ein wahnsinnig langweiliger Song… während dem hören schon wieder vergessen -.-
das schaut schlecht aus mit dem Finale und in den Wettquoten gehts auch schon steil bergab
Schade – aus ihm hätte man ein gutes Paket machen können

Patrick
Patrick
4 Jahre zuvor

Wunderschöne Stimme, tolle Message, super authentisch und sehr gefühlvoll. Sehr grosses Potenzial ein tolles Staging zu haben. Schweiz kann wieder stolz sein..!

Michi
Michi
4 Jahre zuvor

Im Gegensatz zu den meisten Kommentatoren (m/w/d) gefällt mir der Song. Irgendwie hat er mich berührt. Erinnert mich an James Arthur und – ja, das ist offensichtlich – VICTORIA. Mich stört eig nur sein Ohrring, haha… Die Schweiz hat 2021, 2019 und auch 2018 großes Inszenierungstalent bewiesen. Das kommt bestimmt durch ins Finale, da bin ich mir sicher. Keine Sorge, liebe Eidgenossen!

Funicula
Mitglied
Funicula
4 Jahre zuvor

Ok, nicht ganz so nervig, heulbojenhaft wie der letztjährige Schweizer Beitrag, trotzdem wird es Marius Bear in meinem persönlichem Ranking nicht in die Top 30 schaffen. Ich muss mal in mich gehen, ob ich in der ESC-Geschichte einen Beitrag finde, der noch langweiliger ist.

Leander
4 Jahre zuvor

Ich scheine hier grade eine ziemliche Ausnahme zu sein, denn mir gefällt das Lied ziemlich gut.
Marius hat eine schöne Stimme, die mich sofort gepackt hat und die drei Minuten sind nach meinem Gefühl wirklich schnell vergangen. Dazu finde ich, dass das ein Thema ist, dass ziemlich selten angepackt wird, aber eigentlich ziemlich wichtig ist.
Ein Augenmerk darauf zu legen, wie das Patriachat und damit auch Geschlechterrollen, auch Männer in ihrer Entfaltung beeinflussen zu können, finde ich sehr schön.
Einzige Schwäche sind manchen Ecken des Textes deren Metaphern, doch sehr weit weg vom eigentlich Inhalt sind
Für mich bisher aber trotzdem die schönste Ballade und ein Kandidat für meine persönliche Top 5!

Tanja
Tanja
4 Jahre zuvor
Reply to  Leander

Von der Existenz eines „Patriarchats“ zu sprechen ist ja wirklich auf dem Niveau einer Verschwörungstheorie

ESC Fan 03
ESC Fan 03
4 Jahre zuvor
Reply to  Leander

Wenn man von der Existenz eines Patriarchats redet, begibt man sich nun wirklich auf das Niveau von anderweitigen Verschwörungstheorien

Michi
Michi
4 Jahre zuvor
Reply to  Leander

Ich glaube, er meinte damit, dass die Rollenbilder Männern z.B. vorschreiben, dass sie niemals weinen dürfen, der Song aber vermitteln will, dass es ok ist, Gefühle zuzulassen und zu zeigen. So verstehe ich es zumindest.

Leander
4 Jahre zuvor
Reply to  Leander

Da es da Redebedarf zu geben scheint. Ich würde den Patriachatbegriff nicht mit dem Patriachat vergangener Tage gleich setzen. Trotzdem wird der Begriff auch heute noch dazu verwendet, um gesellschaftliche Strukturen, die an vielen Stellen Männer privilegieren zu benennen. Ich glaube aber wenn wir das ausdiskutieren, kommen wir sehr weit vom Thema weg.
Das heute ALLE Macht noch von Männern ausgehen würde, wollte damit aber zumindest nicht sagen.

Kevin
Kevin
4 Jahre zuvor

find es echt gut. Viele werden es als langweilig abstempeln, aber für mich ist das eines der emotionalsten Balladen dieses Jahr mit einer unglaublich guten Message. Habe etwas angst, dass es untergeht, aber kann mir vorstellen, dass es bei guter Inzenierung, ähnlich wie VICTORIA abschneidet. Und ich bin ehrlich am Ende des Videos musste ich auch ein wenig weinen, weil mich der Song emotional sehr abholt

S. K. 500
S. K. 500
4 Jahre zuvor

Witzig, wurde oben schon geschrieben, musste auch sofort an Weihnachten denken. Wenn man die Lyriks weglässt gemütliche Komposition für den Winter, aber für den ESC? Song ist nett, aber mehr kann ich darin nicht entdecken. Schade.

AndreasBay
AndreasBay
4 Jahre zuvor

Erinnert mich musikalisch auch sofort am Victoria. Gefällt mir daher sehr gut.
Eine Frau darf wohl so ein Lied singen, bei einem Mann heißt es „langweilig“, „schnarchig“, „peinlich“, lustig…

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor

[kleines Offtopic zum Weltfrauentag:

ich habe dieses Jahr zwei Künstlerinnen entdeckt:

Rigoberta Bandini & Konstrukta

Sie haben was gemeinsames. Modernes Elektro-Beat mit anspruchsvollen Texten. Dabei ist bei Rigoberta die Melodie mehr traditionell. Beide zitieren Sorrentino (für mich als Italiener irgenwie komisch…, aber ok)

Beide wunderbare Frauen! 💪🌻🍷🍰

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

James Newman mit einem Lied von Victoria erzeugt Weihnachtsstimmung a la Kevin allein zu Haus ohne Verbrecher. Vorm Kamin kann ich mir den Song sehr gut vorstellen. Für den ESC ist die Stimme zu beliebig und der Song zu harmlos. So was ruhiges kann Portugal einfach besser. Von mir ein solala

usain1
usain1
4 Jahre zuvor

„Kevin allein zu Haus ohne Verbrecher“ 😂👍

Thomas O.
Thomas O.
4 Jahre zuvor

Haha, treffender kann man den Song nicht beschreiben 😀

Tobiz
Mitglied
4 Jahre zuvor

Nach den Reaktionen gestern habe ich mich auf das Schlimmste vorbereitet. Der Song ist sehr ruhig und langsam, ja. Erinnert auch stark an „What a wonderful world“, aber furchtbar kann man ihn nicht finden. Er spricht eine wichtige Botschaft an – auch wenn es merkwürdig ist, den dann Song am Weltfrauentag zu veröffentlichen. Ob die Jury den Beitrag retten wird, weiß ich nicht. Die Schweiz ist im schwächeren ersten Semi, daher könnte er durchaus ins Finale kommen. Er ist aber auch einer von 3 Kandidaten für den Todesslot, wobei ich mir weder Schweiz, Niederlande noch Litauen gut auf der 2 vorstellen kann. Am ehesten Bulgarien.

Tobiz
Mitglied
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Oder Slowenien. Wäre aber auch hart, wieder auf der 2 zu sein, aber momentan kann ich mir das am ehesten vorstellen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Startnummer zwei könnte ich mir Bulgarien gut vorstellen.

Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
Schlippschlapp71 (Ex-Mariposa)
4 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Ich finde das erste Semifinale wesentlich stärker. Da habe ich bereits mit Niederlande, Litauen und Ukraine (muß man ja dennoch mit Fragezeichen versehen) sowie Norwegen vier Songs, die in meinen Top 10 sind.

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor

…und jetzt zu Marius:

Qualität ist da. Sowohl in dem Song als auch in der Stimme.
Weihnachtslied? Okay, ist was dran. Trotzdem: Ein gutes Weihnachtslied.

Für mich ist das gut genug für das Finale, aber… wer weiss. Ich finde es immer schade, dass so ein Lied nicht auf Deutsch (oder eine andere Landessprache) gesungen wird. Aber er muss das wissen.

Was der Text angeht…. für mich ist die Referenz ganz klar:

elkracho
Mitglied
elkracho
4 Jahre zuvor

Für mich eine der diesjährigen Balladen,die etwas erträglicher sind.
Kommt nicht so klebrig wie Polen oder Australien daher.
Positiv hervorheben kann man seine Stimme.
Aber der Song bleibt für mich ohne jegliche Höhepunkte.

Es wird sehr vieles vom Staging abhängen,wie weit die Schweiz kommen wird.
Abschreiben würde ich die Schweiz noch keinesfalls.
Aber das sie die Ergebnisse von 2019+2021 erreicht,das glaube ich momentan nicht.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
4 Jahre zuvor

Ich fühle mich direkt an Black Mamba erinnert. Der Song ist eigentlich wirklich schön, plätschert aber schon sehr und gerade der Refrain ist eine Spur zu seicht geraten. Die Juries werden das lieben, daher ist das Finale wohl kein Problem. Spätestens da wird man aber ein richtig gutes Staging brauchen, um ein gewisses Momentum kreiren zu können (ich denke, live wird der Song sowieso besser rüberkommen), dann ist durchaus irgendwas zwischen Platz 10 und 15 drin.
Aber hey, nachdem die Schweiz nun zwei der besten Ergebnisse der letzten 30 Jahre geholt hat, ist das kein Weltuntergang.

Alki Bernd
Alki Bernd
4 Jahre zuvor

Boys do cry,…und zwar so penetrant und einfallslos, dass es dem tranig-tränigen Schweizer Musik-Rinnsälchen alle Finalchancen hinwegspülen wird.

Douze Points
Editor
4 Jahre zuvor

Ich dachte beim ersten Hören, dass jeden Moment Louis Armstrong um die Ecke kommt und das Lied dann direkt in „What a wonderful World“ übergeht

Thomas O.
Thomas O.
4 Jahre zuvor

Ähnlich spannend wie Farbe beim trocknen zuzusehen

Philly
Philly
4 Jahre zuvor

Mir gefällt der Song gut.
Erinnert mich tatsächlich auch von der ganzen Art her an „What a wonderful world“.
Ist halt mal etwas ganz anderes beim ESC, aber ich mag es sehr. 😊😊

ESCFan32
ESCFan32
4 Jahre zuvor

Mir gefällt der Beitrag eigentlich auch recht gut. Ist auf jeden Fall mal eine erfrischende Abwechslung zu den sonstigen Balladen oder einem Trash-Pop-Beitrag.

Ich kann nachvollziehen, dass das Lied recht langweilig anmutet, aber je nach Inszenierung kann ich mir vorstellen, dass es der Jury sehr gut gefallen wird. Das ist so ein Beitrag, den keiner richtig auf dem Zettel haben wird, aber wenn der Funke überspringt, könnte es zu einem der Jurylieblinge werden und sogar Richtung Top 10 gehen.

Ob das Publikum darauf anspringt? Wird sich sicher zeigen müssen. Mir hätte dieser Beitrag in unserem Vorentscheid aber besser gefallen als ein normaler Radiosong, da er Persönlichkeit besitzt.

Viel Erfolg für das Finale!

Alki Bernd
Alki Bernd
4 Jahre zuvor

Hoffentlich heiratet der Guteste keine Frau Problem (Oder keinen Herrn Problem, geht ja jetzt auch in der Schweiz), sonst würden die alpinen Jäger aufgrund des zu erwartenden Doppelnamens gleicc durchdrehen,,,

italojeck
italojeck
4 Jahre zuvor
Reply to  Alki Bernd

🤣🤣🤣🤣🤣🤣

…a propos… wo bleibt Stoiber?

murzel2003
Mitglied
murzel2003
4 Jahre zuvor

Ich schließe mich den vielen negativen Kommentaren hier NICHT an, denn mir gefällt dieses Lied von allen bisherigen Balladen diesen Jahrgangs eindeutig am besten. Vor allem, wenn ich dran denke, welcher Horror uns noch aus Portugal blüht.
Ich kann mir vorstellen, dass das bei allen, die es im Mai zum ersten Mal hören, verfängt.
Auch gefällt mir die unprätentiöse Darbietung viel besser als Schweiz 21 (mich schüttelts noch heute) und mit Victorias gekünsteltem Befindlichkeitsgehabe hat es nichts gemeinsam.
Ich wünsche Marius viel Glück in Turin.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Schöne Stimme, angenehme Standardballade mit festlichem Einschlag und ein etwas schief geratener Text. Gefällt mir alles in allem gut, aber ich denke nicht, dass der Baer im Mai Bäume ausreißen wird. Viel Glück!

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Sehr brav geschrieben. Ich würde gerne in unserer Burg ein Kaminzimmer für die Schweiz bereitstellen

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Das passt, aber wir müssen noch mal über Norwegen sprechen. Mit denen in der Gauklerecke fühle ich mich nicht wohl …

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Du meinst sicher Rumänien oder Norwegen sind die Wölfe mit Banane die ich als unsere Hofnarren sehe die überall hin dürfen. Rumänien hab ich in die Gauklerecke zu Spanien und Israel gepackt weil der Stil ähnlich ist aber von der Qualität eher doch nicht so oder?

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

Nein, ich meine schon Norwegen. Habe ich durcheinandergebracht. Können wir nicht Rumänien zum Hofnarren machen und die Norweger irgendwo hin schicken, wo sie mir keine Angst machen. Als Putzkolonne in den Gesindetrackt z. B.? Spanien könnte auch noch zum Problem werden. Nach Chanels Auftritt beim FdC scheint sich die junge Dame ja immer mehr zur Bordsteinschwalbe zu entwickeln. 🤔

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
4 Jahre zuvor

Okay. Norwegen finde ich ja tatsächlich toll. Ist was erfrischend anderes und belustigt mich. Aber ich denke man könnte sie in den Geheimgang (mein Geheimfavorit) platzieren. Da kann ich sie nach Bedarf rausholen. Rumänien als neuer Hofnarr gehe ich mit. Chanel hab ich mir gerade noch mal angesehen, war da gestern schon eingeschlafen und ja ist schwierig. Die Gaukler haben ihre Wägen und Stände ja meistens um die Burg rum stehen deshalb würde ich die Gauklerecke wo anders platzieren aber Israel und Spanien zusammen lassen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
4 Jahre zuvor

OK. das klingt nach einem guten Kompromiss. 🙂

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

Also, sorry, bei dem Song schlafen mir die Füsse ein. Aber eine wunderschöne Stimme hat er.🙂

Frédéric
4 Jahre zuvor

Für mich eine astreine Jazz-Ballade, schnörkellos und unaufdringlich. Klar würde man sowas eher in irgendeinem Café als beim ESC erwarten, aber wie hier schon ein paar mal gegengehalten wurde, könnte der Song genau deshalb in Turin durchaus Punkte abbekommen.
Dass schlicht und einfach gut gemachte Musik auch ohne großes Spektakel gut ankommen kann, scheinen hier einige ein Jahr nach Love Is On My Side nicht so ganz begreifen zu wollen…