Der Schweizer Beitrag für den ESC 2022: „Boys Do Cry“ von Marius Bear

Bild: Instagram @marius.bear

Jetzt ist bestätigt, was wir gestern bereits als Gerücht vermeldet haben: Marius Bear vertritt die Schweiz mit „Boys Do Cry“ beim Eurovision Song Contest 2022 in Turin und tritt damit die Nachfolge des Vorjahres-Dritten Gjon’s Tears an. Das hat die verantwortliche Rundfunkanstalt SRF heute bekanntgegeben. Gleichzeitig wurde auch das offizielle Musikvideo zu „Boys Do Cry“ auf dem offiziellen Eurovision-YouTube-Kanal veröffentlicht.

Die Schweiz hat ob des Erfolges der vergangenen Jahre weiter an dem internen Auswahlverfahren festgehalten, das seit 2019 regelmäßig zum Einsatz kommt. Ein 100-köpfiges Zuschauer-Panel hat gemeinsam mit einer 23-köpfigen internationalen Jury intern den Act für den ESC 2022 ausgewählt. Zu den beteiligten Expertinnen und Experten zählten in dieser Saison unter anderem Ilinca, PAENDA, OVI, Tinkara Kovač, Helga Möller und Julian Le Play. Alle Namen haben wir bereits an anderer Stelle veröffentlicht.

Marius Bear heißt eigentlich Marius Hügli und kommt aus dem Schweizer Kanton Appenzell Innerrhoden. Der 28-Jährige ist nicht nur Singer-Songwriter, sondern auch gelernter Baumaschinenmechaniker. Für ein Jahr hat er außerdem am British and Irish Modern Music Institute Musikproduktion studiert.

Einem breiteren Publikum wurde Marius durch seinen Auftritt in der RTL-Show „I Can See Your Voice“ 2020 bekannt. Bereits zuvor hatte der Sänger die beiden Alben „Sanity“ sowie „Not Loud Enough“ veröffentlicht, die es in der Schweiz auch jeweils in die Top 40 der Albumcharts geschafft haben. Sein Cover von Whitney Houstons „I Wanna Dance With Somebody“, mit dem er auch bei „I Can See Your Voice“ zu sehen und hören war, konnte sich in den Schweizer Single-Charts platzieren. Zuletzt hat Marius Bear im vergangenen September das Lied „Evergreen“ veröffentlicht.

Der ESC-Beitrag „Boys Do Cry“ wurde von Marius gemeinsam mit Martin Gallop geschrieben, der vor allem auch durch seine Zusammenarbeit mit Annett Louisan bekannt ist. Die Ballade handelt davon, dass wir alle – und eben auch Männer – auch unsere schwierigen Gefühle zulassen und zeigen sollen.

ESC-Barometer

Für unser ESC-Barometer brauchen wir Deine spontane Meinung zu diesem Beitrag. Bitte stimme nur einmal ab, damit wir ein einigermaßen objektives Bild erhalten. Die Befragung ist für drei Tage offen. Danach kann nur noch das Ergebnis angesehen werden.

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Über (u.a.) den Schweizer Beitrag sprechen wir heute Abend auch ab 20 Uhr in einem ESC kompakt LIVE auf YouTube.


135 Kommentare

  1. Schön! – für mich darfs es ja gerne etwas mehr aus dem Schmalztopf sein. Leider fehlt ein Höhepunkt oder überhaupt das Besondere. Aber ansonsten wirklisch schön.

  2. Ok, bevor in den nächsten Tagen die neuen Beiträge nur so auf uns einpoltern, versuche ich mich an einem neuen Ranking:

    1. Italien 10/10
    2. Ukraine 9/10
    3. Polen 8,5/10
    4. Niederlande 8/10
    5. Frankreich 7,5/10 (schwacher Auftritt, der Song hat Potential zu mehr)
    6. Litauen 7,5/10
    7. Spanien 7,5/10
    8. Australien 7/10
    9. Tschechien 7/10
    10. Montenegro 7/10
    11. Nordmazedonien 6,5/10
    12. Finnland 6,5/10
    13. Deutschland 6/10
    14. Serbien 6/10 (bin etwas gespalten)
    15. Irland 5,5/10
    16. Moldau 5,5/10
    17. Albanien 5,5/10 (die sollen doch einfach die Finger von den Revamps lassen)
    18. Schweiz 5/10
    19. Norwegen 5/10
    20. Dänemark 5/10
    21. San Marino 4,5/10
    22. Rumänien 4,5/10 (Auftritt war auch nicht gut)
    23. Slowenien 4,5/10
    24. Bulgarien 4/10
    25. Kroatien 4/10
    26. Israel 3,5/10
    27. Estland 3/10
    28. Malta 2,5/10
    29. Lettland 2/10

    • Gerd Geomax – wo kann ich Deine Top 29 unterzeichnen? Würde die nahezu genauso werten – aber Frankreich ein wenig besser und Litauen finde ich auch nur 4/10.

  3. Meine erste Assoziation: Werbespot vor Weihnachten – vielleicht so etwas Gefühliges, was in den letzten Jahren von EDEKA und ähnlichen kam. Aber mit der richtigen Inszenierung glaube ich schon, dass das was werden kann mit dem Finale. „Love Is On My Side“ fand ich vor der Inszenierung auch recht blass und danach unglaublich gut.

    • Meine erste Assoziation ist auch, dass die Auswahl zu Weihnachten getroffen wurde. Vielleicht habe ich einfach mehr erwartet von der Schweiz, finde den Song maximalst öde. Hat aber kein ‚furchtbar‘ bekommen, weil es doch harmonisch klingt.

  4. Für mich eine Mischung auf Louis Armstrong, Black Mamba und Victoria. Ich denke auch. Die Juries werden das lieben.
    Ob die Zuschauer auch, wird vermutlich sehr stark vom Staging abhängen. Auf jeden Fall erfolgversprechender als Malik.
    Aber er sollte was anderes anziehen. Er sieht aus wie ein HipHopper und das passt nicht zum Song.

  5. Sorry Schweiz…da ist selbst unser Malik aus DE um einiges einprägsamer als diese (für mich) unspektakuläre, einschläfernde, altbackene Ballade!
    Ist nett und gefühlvoll gemeint, aber mich berührt es leider gar nicht…

  6. Wenn er das live gut rüberbekommt müsste das an sich klappen mit dem Finaleinzug. Finde tatsächlich auch, dass der Song ziemlich was von der Hintergrundmusik die bei Weihnachts-TV-Werbespots läuft. Die Lyrics finde ich schwer verständlich. ‚Flugzeuge fallen vom Himmel, Berge zerkrümeln und oh oh ohh Jungen tun weinen, und wie sie weinen’…was soll mir das denn sagen? Ich blicks nicht. Das Video finde ich unangenehm. Bin gespannt wie der Live ist. Darauf wird es ankommen. Dem Song spreche ich Hitfähigkeit ab. Dürfte schwierig werden für diesen Song grössere Kundschaft aquirieren zu können.

    Offensichtlich scheint es so zu sein, dass der schweizer Beitrag so ziemlich ähnlich, wie der Deutsche, iwas zu tun hat mit ‚Kindheitserinnerungen‘. Gesanglich scheint der Schweizer mindestens ne Klasse besser, als der Deutsche zu sein. Der Schweizer Song ist jedoch echt schwer melancholisch (wie Blei), der Deutsche hingegen ist meiner Meinung nach deutlich positivistischer.

  7. Mir gefällt der Song nicht. OK, er hat ne nette Stimme, aber das hilft diesen Lied auch nicht weiter. Wer dabei wach bleibt und nicht einschäft hat meinen vollen respekt.
    Wie er beim ESC abschneidet? Keine Ahnung, aber mir fehlt der glaube das dieser Beitrag weit kommt. Es ist kein Lied das danach schreit gewählt zu werden und die Schweiz profitiert nicht von Nachbar- bzw. Diasporavoting. Ich schätze ein Semifinalaus.

  8. Also die Qualifikation für’s Finale ist locker drin.

    Ein bisschen Jazz, ein bisschen Blues, ein bisschen Nachdenklichkeit, aber trotzdem noch weit genug weg von irgendwelchen depressiven, traurigen oder gar verzweifelten Botschaften. Ein cleverer Schachzug der Schweiz. Denn viele Zuschauer (m/w/d) – sowohl in der ESC-Halle, als auch vor dem Fernseher – werden die Gelegenheit dankbar nutzen, um den omnipräsenten Thema Ukraine-Krieg mal auszuweichen, ohne sich gleich den Vorwurf eines unsensiblen Verhaltens gefallen lassen zu müssen. Der Song aus der Schweiz ist hierfür ideal. Ich finde den Song wirklich gut.

    Und ich glaube, dass er beim Publikums-Voting insbesondere aus den osteuropäischen Länder überdurchschnittlich viel Anrufe bekommen wird. Auch die Länderjurys werden ihn jetzt nicht mit Pauken und Trompeten durchfliegen lassen, sondern auch die ein oder anderen Punkte zuschieben.

    Zwar hier bei ESC-kompakt ein unterschätzter Sänger und ein noch weitaus mehr unterschätzter Song.
    Das Finale wird er aber definitiv erreichen und auf die Endplatzierung darf man gespannt sein.

  9. Die Stimme ist der Wahnsinn! Der Song ist leider sogar mir zu ruhig. Eigentlich stehe ich ja auf sowas. Aber mal schauen, wie er es auf die Bühne bringt. Mit Victorias Beitrag im letzten Jahr konnte ich auch erst nichts anfangen. Mit den ersten Probenvideos aber hatte sie mich. Mit dem Schweizer Beitrag könnte es ähnlich laufen.

  10. Schweiz ist etwa so um Platz 15 in meiner Liste platziert. Die Top 10 wie folgt:

    1. Frankreich 12/12
    2. Niederlande 11,5/12
    3. Italien 11/12
    4. Serbien 10,5/12
    5. Litauen 10/12
    6. Ukraine 9,5/12
    7. Norwegen 9/12
    8. Estland 8/12
    Tschechien 8/12
    10. Rumänien 7,5/12
    Finnland 7,5/12

  11. Ich fange mit dem positiven an: Ich finde seine Stimme sehr schön vom Klang her. Tja, das wars aber auch schon mit dem positiven.

    Der Song ist finde ich eine wirklich seeehr zähe Geschichte. Ich habe die ganze Zeit auf irgendeinen Höhepunkt oder was Überraschendes gewartet, aber es blieb leider die ganze Zeit in dieser langsamen Schunkelstimmung. Wenn ich bei einem Song auf die Uhr schaue ob drei Minuten schon vorbei ist dann ist das nie ein gutes Zeichen.

    Finde auch dass der Text ziemich phrasendrescherisch ist, manche Vergleiche wie mit dem abstürzenden Flugzeugen sind mir sogar ziemlich sauer aufgestoßen ehrlich gesagt.

    Ne, nachdem ich die Schweiz in den Jahren 2019-2021 wirklich sehr unterstützt habe wir das garantiert sehr weit unten in meinem Ranking landen. Kann sein dass es (dank Jurys) ins Finale kommt, dort halte ich aber das Erreichen der Top 10 oder gar Top 5 für eine Mission Impossible.

    Lediglich seine Stimme „rettet“ dem Beitrag davor ihn mit „ist ganz furchtbar“ zu bewerten.

    Na ja, hoffe schon mal auf 2023 bei der Schweiz.

  12. Dieser Beitrag ist leider eine sehr zähe Angelegenheit. Er plätschert ohne Höhepunkte vor sich hin. Mit dem deutschen Beitrag kann man das gar nicht vergleichen, da ist unser Song doch wesentlich kommerzieller und eingängiger.
    So sicher im Finale sehe ich die Schweiz mit diesem Song nicht, er könnte am Ende ähnlich schwach abschneiden wie damals Paenda aus Österreich. Man hat die Nummer einfach sofort wieder vergessen.

    • Gerüchteweise soll es Sam Ryder mit „Space Man“ sein. Der Song ist allerdings schon seit zwei Wochen veröffentlicht, das wäre ein totaler Kurswechsel der BBC, die die Songs bei internen Wahlen sonst ja immer bis zur Präsentation unter Verschluss gehalten haben.

  13. Das ist ein ziemlicher Absturz zum Vorjahr. Ich mache mal ein Vergleich mit Schweizer Käse. Letztes Jahr war der beste Jahrgang, ein absoluter Hochgenuss. Dieses Jahr ist es abgestanden, stinkig und schon grünspan dran. Nee. Eine absolute Enttäuschung.

  14. Scheint als ob srf und ndr das gleiche ziel ausgegeben haben: nur nicht gewinnen aber bitte sich auch nicht völlig blamieren, aber bloss nicht gewinnen.
    Während es die deutschen mit „radiotauglich“ probieren, versuchen wir es offenbar mit “ künstlerisch wertvoll“. Ich find die deutsche variante viel besser.

      • Euer Song ist ja noch nicht mal offiziell raus. Wann soll der denn überhaupt veröffentlicht werden? Was ich gehört habe, hat mich aber jetzt nicht vom Sockel gerissen. Mal sehen, wie es wird wenn man den ganzen Song hört.

  15. Das ist Victoria und Louis Armstrong gemischt. Best case Szenario ist, dass es eine ähnliche Platzierung wie Victoria wird, da müsste dann aber auch alles passen. Da ich aber Victoria schon total überbewertet fand, dürfte das auch gern weiter unten landen. An die Erfolge der letzten 2, bzw. 3 Jahre wird man damit sicherlich nicht anknüpfen können.

  16. Borat würde das jetzt mal so ausdrücken: Lied sein ganz toll – niiiiiiiicht?!
    Die Schweiz hat zum ersten Mal seit paar Jahren nicht abgeliefert. Das Lied ist ganz nett – mehr auch nicht. Da finde ich Malik Harris sogar noch ein wenig besser.

  17. Der Beginn erinnert wirklich sehr an Bulgarien 2021, aber dann tut sich nicht mehr viel in dem Song. Also ich muss ihn nicht nochmal hören, aber ich kann mir vorstellen, dass man damit mit einem emotionalen Staging doch auch einige Zuschauer begeistern können wird.

  18. Also mir gefällt sowohl der Song als auch die Stimme unheimlich gut. Ich bekomme Gänsehaut beim Hören, das ist dieses Jahr bisher noch nicht passiert. Für mich neben Italien das schönste Lied.

  19. Dann muss in diesem Jahr wohl Österreich die Ehre der deutschsprachigen Länder retten. Das dürfte jedenfalls ein leichtes Spiel werden. Obwohl ich finde, dass die Schweiz momentan unterschätzt werden könnte. Irgendein Dark Horse brauchen wir ja auch noch.

  20. Unsere ESC Burg von Toggie und Thilo mit Bobby

    Im Nebelwald
    UK

    Auf dem Weg zur Burg ( Interpret ist bekannt)
    Griechenland
    Belgien
    Georgien
    Aserbaidschan
    Armenien
    Zypern

    Vor der Zugbrücke (Interpret und Songtitel sind bekannt)

    Auf der Zugbrücke (VE Songs sind bekannt)
    Island
    Schweden
    Portugal
    Österreich

    Auf dem Schafott
    Putin

    Im Verlies
    Der NDR

    In der Folterkammer
    Unbesetzt

    Im Burghof
    Nordmazedonien

    Hofnarr
    Rumänien

    Auf der Latrine
    Lettland

    Waffenschmiede
    Unbesetzt

    In den Stallungen
    Estland

    Im Gesindetrakt
    Irland
    Polen

    Im Kartoffelkeller
    Dänemark

    Hofküche
    Unbesetzt

    Kapelle
    Montenegro

    Im Rosengarten
    Slowenien
    Kroatien

    Gauklerecke zwischen Mauern und Burg
    Spanien
    Israel

    Auf den Mauern
    Albanien
    Australien

    Rückzugsort für ältere Ritter in den Kellergewölben
    Bulgarien
    Finnland

    Tante Gerdruts Hobbyturm
    Tschechien
    Malta
    Deutschland

    Pfleger der königlichen Kutsche
    Moldawien

    Kaminzimmer
    Schweiz

    Im Geheimgang
    Norwegen

    Privatgemächer
    San Marino

    Festbankett
    Frankreich

    Thronsaal
    Niederlande
    Litauen
    Ukraine

    Thilo mit Bobbys Thron
    Italien

    Toggies Thron
    Serbien

  21. Ganz furchtbar, todlangweilig mit bizarrem Text. Und ich hasse weinerlich klingende Songs.
    1 – UKR
    2 – FRA
    3 – ITA
    4 – ISR
    5 – SPA

  22. Die langsamste Ballade des letzten Jahres -Tornike Kipiani mit „You“- fand ich ganz gut.
    Dieses Jahr bin ich jedoch kein Fan des ebenso langsamen „Boys do cry“, berührt mich leider überhaupt nicht.

    Ebenso wie für Georgien 2021 wird auch für die Schweiz 2022 der Finaleinzug sehr unwahrscheinlich sein.
    Da müsste schon eine Riesenüberraschung beim Live- Auftritt passieren.

  23. Ich bin sehr enttäuscht. Die letzten Jahre hat die Schweiz echten Siegeswillen vermittelt. Genauso wie Island und Malta. Und nun aktuell merkt man, diese 3 Länder wollen gar nicht gewinnen. Schlimmer noch, diese 3 werden kaum das Semi überstehen. Besonders krass ist der Absturz der Schweiz. Wo man 2019 und 2021 mit sehr unterschiedlichen Stilen vorne dabei war.

    Das Grundproblem beim ESC ist: kaum jemand will gewinnen. Beim NDR sagt man das sogar offen. Man darf nicht vergessen, Teilnehmer sind die Fernsehanstalten. Und die hätten am liebsten ein gutes Ergebnis, aber bloß nicht gewinnen. Schließlich muss man dann den nächsten Wettbewerb austragen. Und das ist sehr teuer. Und weil die wenigsten Länder gewinnen möchten leidet die musikalische Qualität. Da braucht man sich nichts vormachen. So schön es ist, aber die Kosten dieser Veranstaltung sind explodiert. 2013 gab es einen Ansatz der Schweden, einen Gang runterzuschalten. 2014 war das schon wieder Geschichte.

    • Ich wäre ja dafür, das die EBU einen festen Standort für den ESC sucht. Dort kann der Wettbewerb jedes Jahr stattfinden. Nach ein paar Jahr kann man den Standort für den ESC ja wechseln. Unabhängig vom Sieger.

    • Eine Fernsehanstalt muss den Wettbewerb im Falle eines Sieges nicht austragen. Das wird spätestens bewusst, wenn dieses Jahr die Ukraine gewinnen sollte…

  24. Zum heutigen ESC kompakt LIVE:

    Welche Altersspanne ist denn für Tik Tok die richtige und welche für Facebook? Ich benutze beides nicht und habe bei den letzten Bemerkungen von Peter nur Bahnhof verstanden.

    @Benny: Mir ist schon häufiger aufgefallen, dass die Streams bereits während der Verabschiedung abbrechen. Vermutlich musst du am Ende noch 10 Sekunden Puffer draufgeben oder so. Schau dir einfach mal von den letzten Videos jeweils das Ende an, dann weißt du, was ich meine. Ist natürlich nicht schlimm und soll nur ein Hinweis sein.

  25. Ich finde dem Song fehlt ein Highlight, etwas das im Kopf bleibt. Plätschert so vor sich hin wobei ich das Instrumental per se nicht schlecht finde. Ich persönlich finde irgendiwe auch der ist zu leise, undeutliche Aussprache, bin mir immer noch unsicher was er zeitweise gesungen hat lol

  26. Vielen Dank an Peter für seinen kleinen Kunstexkurs während der Unterhaltung über den serbischen Beitrag. Genau dies macht ja Kunst aus und unterscheidet sie von Philosophie, Traktaten, Beitpackzetteln, Gebrauchsanweisungen etc.: Die Kunst ist stets ganz bei sich und ist nur aus sich selbst und in sich selbst kohärent. Sie hat keine Aussage, sondern eröffnet einen Dialog mit dem Zuhörer, Betrachter oder Leser. Im Gegensatz zur Unterhaltungsmusik erlaubt sie uns nicht zu konsumieren, sondern zwingt den Zuhörenden und Zusehenden, sich zu ihr zu verhalten. ❤

    • Ich bin mir nicht so sicher…… dieser „absolute“ Begriff von Kunst gefällt mir nicht so (danke Porsteinn fur deine Zweifel).
      Ich finde… im Prinzip es ist alles „Unterhaltung“.
      Luciano Berio sagte einmal, es wäre keine Schande, wenn man einen Streichquartett von Beethoven hören würde, einfach um Trost zu finden. Also, dass es ein Zweck in der Musik gibt, sollte uns nicht erschrecken.
      …und jetzt höre ich mir, was Peter gesagt hat….

      Bis später.

  27. Ich finde das ganz großartig. Smooth, entspannt und mit einer sanften Tiefe. Ich mag die Stimme. Ganz sicher fliegt das ins Finale und wird dort Jurypunkte en masse abkassieren. Bravo, Schweiz!

  28. Heute kommt Zypern mit seinem Song für den ESC und ich bin gespannt, ob musikalisch mal eine andere Seite gezeigt wird.

    • Wieder mal ein Song der von vielen unterschätzt wird (wie schon erwähnt wurde: Black Mamba im vergangen Jahr). Marius hat eine sehr angenehme Stimmfarbe, die hier dieses komplett relaxte Feeling transportiert. Wenn ich ihm zuhöre, habe ich so diese old movie vibes. Falls er diesen Moment so einfangen kann in Turin, dann kann das die Leute durchaus berühren. Bei mir hat er das schon geschafft☺️

  29. Auch interessant, dieses jahr statt in der favoritenrolle in der aussenseiterrolle zu sein. Ich würde den song am liebsten mit “ love is on my side“ vergleichen. Portugal wurde letztes jahr am anfang sogar noch schlechter bewertet. Vielleicht kann sich “ boys on cry“ auch zum dark horse entwickeln.
    Mir persönlich gefällt der song nicht, was erfahrungsgemäss eher ein gutes zeichen ist.

  30. Marius ist ein super sympathischer Kerl und ein guter Sänger.Ich mag seine Stimme aber finde den Song ein bisschen fad. Schon ein guter Text und eine schöne Geschichte aber es leiert 3 Minuten dahin ohne einen zumindest kleinen Höhepunkt zu haben. Finale kann ihm aber trotzdem gelingen.Von Österreich bekommt er sicher Stimmen.👍👍👍

  31. Uff, ja, das ist instrumental klar ein Weihnachtslied. Es sticht dadurch zwar irgendwie aus allen anderen Songs raus, aber ist mir doch zu seicht, um einen Finaleinzug als sicher zu sehen. Mir gefällt’s weniger.

  32. Puh, was ist denn da jetzt passiert. Eine riesige Enttäuschung nach den großartigen letzten drei Jahren. Unglaublich langweilig und altbacken, kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie das sich qualifizieren soll.

  33. Die Stimme ist eher nicht so mein Fall, und den Song finde ich recht langweilig. Wobei, es gibt so eine Stelle, an der Streicher und ein Hintergrundchör zu hören sind, und dann setzt Marius Bear wieder ein – diese Passage gibt mir Hoffnung auf Erfolge bei meinen Schönhörversuchen.

  34. Schöne und markante Stimme. Er könnte sicher auch Songs von Louis Armstrong gut singen.
    Der Song ist schön und könnte aus einem Soundtrack für einen Film stammen. Die „Botschaft“ passt auch. Ob der Song in Erinnerung bleibt, hängt wohl auch vom Startplatz ab. Bin gespannt.

  35. Also erst hab ich auch gedacht, was für ein Jammerlappen… und dann hat es mich doch geflasht. Victoria ist da ein guter Vergleich… aber ich mag diese Art von Musik auch. Und nicht umsonst hat Edeka jedes Jahr an Weihnachten diese Art Musik in der Werbung, sie spricht Menschen an, die sich nach Geborgenheit, Ruhe und Frieden sehnen. Das Video ist so lala… aber wenn man sich den Song nur anhört, hat das echt was. Mit der richtigen Inszenierung sehe ich den Beitrag aus der Schweiz ziemlich weit oben in der Tabelle.

  36. Ich muss mich nach dreimal hören korrigieren: das ist mein diesjähriger Gewinner, ohne alle anderen Songs zu kennen. Das ist wie Weihnachten im Mai… ein bisschen Kitsch, viel Herz, eine mehr als schöne Instrumentalisierung und eine Stimme, die durch und durch geht. Alle anderen Songs, die ich bereits gehört habe, gehen da verloren.

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